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-(siehe antimikrobielles Spektrum in vitro)
- +(siehe antimikrobielles Spektrum in vitro.)
-Kinder über 8 Jahre: mit einem Körpergewicht von 50 kg oder weniger erhalten am ersten Tag 4 mg/kg verabreicht in 1 oder 2 Infusionen. Die nachfolgenden Tagesdosen betragen – je nach Schweregrad der Infektion – 2 bis 4 mg/kg Körpergewicht verabreicht in 1 oder 2 Infusionen. Bei Kindern mit einem Gewicht über 50 kg ist die übliche Dosis für Erwachsene anzuwenden.
-Kinder unter 8 Jahre: Die Anwendung von Vibravenös bei Kindern unter 8 Jahren wird nicht empfohlen, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vorhanden sind.
-(Siehe auch Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +Kinder über 12 Jahre: mit einem Körpergewicht von 50 kg oder weniger erhalten am ersten Tag 4 mg/kg verabreicht in 1 oder 2 Infusionen. Die nachfolgenden Tagesdosen betragen – je nach Schweregrad der Infektion – 2 bis 4 mg/kg Körpergewicht verabreicht in 1 oder 2 Infusionen. Bei Kindern mit einem Gewicht über 50 kg ist die übliche Dosis für Erwachsene anzuwenden.
- +Kinder unter 12 Jahre: Die Anwendung von Vibravenös bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vorhanden sind (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Adnexitis (pelvic inflammatory disease "PID")
- +Adnexitis (pelvic inflammatory disease «PID»)
-Stadium I: 2 x täglich 100 mg Vibravenös während 10-14 Tagen.
-Stadium II, III: 2 x täglich 200 mg Vibravenös.
- +Stadium I: 2× täglich 100 mg Vibravenös während 10-14 Tagen.
- +Stadium II, III: 2× täglich 200 mg Vibravenös.
-Therapie der Leptospirose: 2 x täglich 100 mg Vibravenös während 7 Tagen.
- +Therapie der Leptospirose: 2× täglich 100 mg Vibravenös während 7 Tagen.
- +Vibravenös ist zudem kontraindiziert bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen.
- +
-Es liegen einige Berichte vor, wonach verschiedene PVPhaltige Präparate placentagängig sind. Da der PVP-Metabolismus im Fötus und Neugeborenen noch nicht ausreichend geklärt ist, sollte Vibravenös Neugeborenen oder schwangeren Frauen nicht verabreicht werden. (Vergleiche auch Kapitel Schwangerschaft, Stillzeit)
- +Es liegen einige Berichte vor, wonach verschiedene PVPhaltige Präparate placentagängig sind. Da der PVP-Metabolismus im Fötus und Neugeborenen noch nicht ausreichend geklärt ist, sollte Vibravenös Neugeborenen oder schwangeren Frauen nicht verabreicht werden (vergleiche auch Kapitel «Schwangerschaft/Stillzeit»).
-Die Anwendung von Vibravenös bei Kindern unter 8 Jahren wird nicht empfohlen, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vorhanden sind.
- +Die Anwendung von Vibravenös bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vorhanden sind.
-Die Anwendung von Antibiotika der Tetracyclin-Gruppe während der Zahnentwicklung (zweite Hälfte der Schwangerschaft, Kleinkinder und Kinder bis zu 8 Jahren) kann zu einer bleibenden gelbgraubraunen Verfärbung der Zähne führen. Diese unerwünschte Wirkung tritt häufiger nach Langzeitanwendung auf, wurde aber auch schon nach wiederholten kurzfristigen Therapien beobachtet. Es liegen auch Berichte über Hypoplasie des Zahnschmelzes vor. Vibravenös sollte deshalb bei diesen Patienten nur angewendet werden, wenn andere Antibiotika nicht verfügbar, wahrscheinlich nicht wirksam oder kontraindiziert sind.
- +Die Anwendung von Antibiotika der Tetracyclin-Gruppe während der Zahnentwicklung (zweite Hälfte der Schwangerschaft, Kleinkinder und Kinder bis zu 12 Jahren) kann zu einer bleibenden gelbgraubraunen Verfärbung der Zähne führen. Diese unerwünschte Wirkung tritt häufiger nach Langzeitanwendung auf, wurde aber auch schon nach wiederholten kurzfristigen Therapien beobachtet. Es liegen auch Berichte über Hypoplasie des Zahnschmelzes vor. Vibravenös sollte deshalb bei diesen Patienten nur angewendet werden, wenn andere Antibiotika nicht verfügbar, wahrscheinlich nicht wirksam oder kontraindiziert sind.
-Nach Verabreichung von therapeutischen Dosen wurde bei Kleinkindern eine Vorwölbung der Fontanellen und bei Erwachsenen eine gutartige intrakranielle Hypertonie beobachtet. Diese Symptome bildeten sich nach Absetzen des Arzneimittels rasch zurück.
- +Gutartige intrakranielle Hypertonie (Pseudotumor Cerebri) wurde mit der Verwendung von Tetracyclinen einschliesslich Doxycyclin in Zusammenhang gebracht. Die gutartige intrakranielle Hypertonie (Pseudotumor Cerebri) ist normalerweise vorübergehend, es wurde jedoch Fälle von permanentem Sehverlust als Folge von gutartiger intrakranieller Hypertonie (Pseudotumor Cerebri) unter Behandlung mit Tetracyclinen einschliesslich Doxycyclin berichtet. Falls Sehstörungen während der Behandlung auftreten, ist eine sofortige ophthalmologische Untersuchung angezeigt. Da der intrakranielle Druck auch nach Absetzen des Arzneimittels während Wochen erhöht sein kann, sollen die Patienten überwacht werden bis sie stabil sind. Es ist bekannt, dass auch Isotretinoin gutartige intrakranielle Hypertonie (Pseudotumor Cerebri) auslösen kann, deshalb soll die gleichzeitige Anwendung von Isotretinoin und Doxycyclin vermieden werden (siehe Abschnitt «Interaktionen»).
-Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen sollte Doxycyclin mit Vorsicht eingesetzt werden.
- +Bei Patienten mit leichten bis mittelgradigen Leberfunktionsstörungen oder bei gleichzeitiger Behandlung mit hepatotoxischen Arzneimitteln sollte Doxycyclin mit Vorsicht eingesetzt werden.
- +Bei gleichzeitiger Einnahme von Doxycyclin und Methotrexat muss die Serumkonzentration von Methotrexat sorgfältig überwacht werden. (vgl. Rubrik «Interaktionen»).
- +
-Die gleichzeitige Therapie mit oralen Chelatbildnern (AL3+, Fe3+ und andere) kann die Bioverfügbarkeit von intravenös verabreichten Doxycyclin signifikant senken. In einer Studie in 6 Probanden führte die gleichzeitige Gabe von Aluminiumhydroxid zu einer Reduktion der AUC von 91 auf 64 mg x h/l. Diese Reduktion lässt sich am ehesten durch eine Interaktion mit Aluminiumionen und der Resorption von enterohepatischem Doxycyclin erklären.
- +Die gleichzeitige Therapie mit oralen Chelatbildnern (AL3+, Fe3+ und andere) kann die Bioverfügbarkeit von intravenös verabreichten Doxycyclin signifikant senken. In einer Studie in 6 Probanden führte die gleichzeitige Gabe von Aluminiumhydroxid zu einer Reduktion der AUC von 91 auf 64 mg × h/l. Diese Reduktion lässt sich am ehesten durch eine Interaktion mit Aluminiumionen und der Resorption von enterohepatischem Doxycyclin erklären.
-Da bakteriostatisch wirkende Arzneimittel bakterizid wirkende Arzneimittel beeinträchtigen können, sollte Doxycyclin im Regelfall (Ausnahme siehe z.B. im Abschnitt Dosierung/Anwendung) nicht zusammen mit bakterizid wirkenden Arzneimitteln verabreicht werden.
- +Da bakteriostatisch wirkende Arzneimittel bakterizid wirkende Arzneimittel beeinträchtigen können, sollte Doxycyclin im Regelfall (Ausnahme siehe z.B. im Abschnitt «Dosierung/Anwendung») nicht zusammen mit bakterizid wirkenden Arzneimitteln verabreicht werden.
- +Bei gleichzeitiger Anwendung mit Methotrexat kann dessen Toxizität verstärkt werden.
- +
-Kurz vor, während oder nach einer Isotretinoin-Behandlung der Akne ist von einer Behandlung mit Doxycyclin Abstand zu nehmen, da beide Arzneimittel in seltenen Fällen reversible Drucksteigerungen in der Schädelhöhle (Pseudotumor cerebri) bewirken können.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Isotretinoin und Doxycyclin soll vermieden werden, da beide Arzneimittel in seltenen Fällen gutartige intrakranielle Hypertonie (Pseudotumor cerebri) auslösen können.
-(siehe auch Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen/Anwendung bei Kindern/Odontogenese)
- +(Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen/Anwendung bei Kindern/Odontogenese».)
-Während der Schwangerschaft darf Doxycyclin nicht verabreicht werden, es sei denn es ist klar notwendig. (siehe Abschnitt Kontraindikationen und Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen/Anwendung bei Kindern)
- +Während der Schwangerschaft darf Doxycyclin nicht verabreicht werden, es sei denn es ist klar notwendig (siehe Abschnitt «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen/Anwendung bei Kindern»).
-Tetracycline treten in die Muttermilch über. Doxycyclin erreicht in der Muttermilch 30-40% der mütterlichen Plasmakonzentration und soll deshalb stillenden Müttern nicht verabreicht werden (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen/Anwendung bei Kindern).
- +Tetracycline treten in die Muttermilch über. Doxycyclin erreicht in der Muttermilch 30-40% der mütterlichen Plasmakonzentration und soll deshalb stillenden Müttern nicht verabreicht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen/Anwendung bei Kindern»).
-Die Wirkung von Doxycyclin auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von schweren Maschinen wurde nicht untersucht. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Doxycyclin diese Fähigkeiten direkt beeinflussen könnte, jedoch können sehr selten unter Doxycyclin-Therapie unerwünschte Wirkungen (vgl. entsprechende Rubrik) auftreten, die diese Fähigkeiten teilweise schwer beeinträchtigen (z. B. anaphylaktische Reaktionen, intrakranielle Hypertonie, Doppelbilder etc.).
- +Die Wirkung von Doxycyclin auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von schweren Maschinen wurde nicht untersucht. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Doxycyclin diese Fähigkeiten direkt beeinflussen könnte, jedoch können sehr selten unter Doxycyclin-Therapie unerwünschte Wirkungen (vgl. entsprechende Rubrik) auftreten, die diese Fähigkeiten teilweise schwer beeinträchtigen (z.B. anaphylaktische Reaktionen, intrakranielle Hypertonie, Doppelbilder etc.).
-Sehr häufig (≥ 10%), häufig (≥ 1% bis < 10%), gelegentlich (≥ 0,1% bis < 1%), selten (≥ 0,01% bis < 0,1%) und sehr selten (< 0,01%).
-Infektionen
-Selten: Die Anwendung von Antibiotika kann zu Überwucherung von nicht-empfindlichen Keimen führen (Mykosen, pseudomembranöse Kolitis). Eine ständige Überwachung des Patienten ist unbedingt erforderlich. Falls resistente Keime auftreten, soll das Antibiotikum abgesetzt und eine angemessene Therapie eingeleitet werden.
-Blut- und Lymphsystem
- +Sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/10, ≥1/100), gelegentlich (<1/100, ≥1/1000), selten (<1/1000, ≥1/10'000) und sehr selten (<1/10'000).
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- +Selten: Die Anwendung von Antibiotika kann zu Überwucherung von nichtempfindlichen Keimen führen (Mykosen, pseudomembranöse Kolitis). Eine ständige Überwachung des Patienten ist unbedingt erforderlich. Falls resistente Keime auftreten, soll das Antibiotikum abgesetzt und eine angemessene Therapie eingeleitet werden.
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Immunsystem
-Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich anaphylaktischer Schock, Anaphylaxie, anaphylaktoide Reaktion, Purpura Schönlein-Henoch, Hypotonie, Perikarditis, Angioödem, generalisiertes Exanthem, Exazerbation von systemischem Lupus erythematodes, Dyspnoe, Serumkrankheit, periphere Ődeme, Tachykardie und Urtikaria. Eine akute, anaphylaktoide Reaktion mit Kollaps, Brustschmerzen und Blutdruckabfall wurde in seltenen Fällen nach intravenöser Injektion beobachtet (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich anaphylaktische Reaktion, anaphylaktoide Reaktion, Purpura Schönlein-Henoch, Hypotonie, Perikarditis, Angioödem, generalisiertes Exanthem, Exazerbation von systemischem Lupus erythematodes, Dyspnoe, Serumkrankheit, periphere Ődeme, Tachykardie und Urtikaria. Eine akute, anaphylaktoide Reaktion mit Kollaps, Brustschmerzen und Blutdruckabfall wurde in seltenen Fällen nach intravenöser Injektion beobachtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Endokrine Störungen
- +Endokrine Erkrankungen
-Nervensystem
- +Erkrankungen des Nervensystems
-Selten: Vorwölbung der Fontanellen und gutartige intrakranielle Hypertonie bei Erwachsenen. Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Doppelbilder können erste Hinweise für das Auftreten einer gutartigen intrakraniellen Hypertonie sein. Parästhesien, Tachykardien, Unruhe und Angstzustände. Selten wurden Störung bzw. der Verlust der Geruchs- und Geschmacksempfindung beschrieben, welche nur in einigen Fällen und auch nur teilweise reversibel waren.
-Ohr und Innenohr
- +Selten: Vorwölbung der Fontanellen und gutartige intrakranielle Hypertonie (Pseudotumor cerebri) bei Erwachsenen. Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Doppelbilder können erste Hinweise für das Auftreten einer gutartigen intrakraniellen Hypertonie sein. Parästhesien, Tachykardien, Unruhe und Angstzustände. Selten wurden Störung bzw. der Verlust der Geruchs- und Geschmacksempfindung beschrieben, welche nur in einigen Fällen und auch nur teilweise reversibel waren.
- +Sehr selten: Krampfanfälle.
- +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
-Gefässe
- +Gefässerkrankungen
-Gastrointestinale Störungen
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Selten: Leibschmerzen, Durchfälle, Glossitis, Schluckbeschwerden, Appetitlosigkeit, veränderter Geschmack, Enterokolitis, pseudomembranöse Kolitis, C. difficile Diarrhöe sowie entzündliche Veränderungen in der Anogenitalregion, deren Ursache oft ein übermässiges Wachstum von Candida-Stämmen ist, Oesophagitis und oesophageale Ulzerationen. Diese Reaktionen sind sowohl durch orale wie auch durch parenterale Verabreichung von Tetracyclinen verursacht worden.
-Leber und Galle
- +Selten: Pankreatitis, Leibschmerzen, Durchfälle, Glossitis, Schluckbeschwerden, verminderter Appetit, veränderter Geschmack, Enterokolitis, pseudomembranöse Kolitis, C. difficile Colitis sowie entzündliche Veränderungen in der Anogenitalregion, deren Ursache oft ein übermässiges Wachstum von Candida-Stämmen ist, Oesophagitis und oesophageale Ulzerationen. Diese Reaktionen sind sowohl durch orale wie auch durch parenterale Verabreichung von Tetracyclinen verursacht worden.
- +Affektionen der Leber und Gallenblase
-Haut
-Sehr häufig: Photosensibilisierungsreaktion (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
-Häufig: Ausschläge, einschliesslich makulopapulöse und erythematöse Ausschläge.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Häufig: Photosensibilisierungsreaktion (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Ausschläge, einschliesslich makulopapulöse und erythematöse Ausschläge.
-Muskelskelettsystem
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
-Nieren und Harnwege
-Selten: Erhöhter Blutharnstoff (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen). Im Zusammenhang mit Doxycyclingabe wurde selten über Nierenschädigungen, z.B. interstitielle Nephritis, akutes Nierenversagen und Anurie berichtet.
-Reaktionen an der Applikationsstelle
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- +Selten: Erhöhter Blutharnstoff (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Im Zusammenhang mit Doxycyclingabe wurde selten über Nierenschädigungen, z.B. interstitielle Nephritis, akutes Nierenversagen und Anurie berichtet.
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Im Falle einer Überdosierung ist das Präparat abzusetzen, symptomatisch zu behandeln und es sind unterstützende Massnahmen einzuleiten. Eine Dialyse verändert die Serumhalbwertszeit nicht und würde deshalb keinen Nutzen in der Behandlung einer Überdosierung bringen.
- +Im Falle einer Überdosierung ist das Präparat abzusetzen, symptomatisch zu behandeln und unterstützende Massnahmen einzuleiten. Die noch nicht resorbierten Anteile der Substanz sollten durch Gabe von Antazida oder Magnesium- und Calciumsalzen zu nicht resorbierbaren Chelatkomplexen gebunden werden. Eine Dialyse verändert die Serum-Halbwertszeit nicht und würde deshalb keinen Nutzen in der Behandlung einer Überdosierung bringen.
-Mehrheitlich empfindliche Erreger (MHK-Wert ≤ 4 mg/l):
- MHK-Werte (mg/l); *MHK90 (mg/l) **Durchschnittswerte oder Bandbreite
- Anm.
- +Mehrheitlich empfindliche Erreger (MHK-Wert ≤4 mg/l):
- + MHK-Werte (mg/l); * MHK90 (mg/l) ** Durchschnittswerte oder Bandbreite Anmerkungen
-Staphylococcus aureus 0,1* (1), (2)
-Streptococcus pneumoniae (Diplococcus pneum.) 0,19 - 3,1** (2)
- +Staphylococcus aureus 0.1* (1), (2)
- +Streptococcus pneumoniae (Diplococcus pneum.) 0.19-3.1** (2)
-Acinetobacter sp. calcoaceticus 3,2* (2)
-Actinomyces sp. 1,0* (5)
-Bacillus anthracis 0,12 - 5.0** (5)
-Bacteroides sp. 0,25 - >8**
-Borrelia burgdorferi ≤0,25 - 2**
-Borrelia recurrentis 1 - 10**
-Borrelia duttonii 1 - 10**
-Moraxella catarrhalis 0,25* (2)
-Brucella sp. (bei gleichzeitiger Gabe von Streptomycin) 0,5 - 2,0**
-Campylobacter fetus (Vibrio fetus) 1,56*
-Chlamydia psittaci 0,03
-Chlamydia trachomatis ≤0,5*
-Clostridium sp. 0,1 - 6,2** (5)
-Francisella tularensis 2 - 10**
-Haemophilus influenzae 0,5* (2)
-Klebsiella pneumoniae 1 - >10**
-Leptotrichia sp. (Fusobacterium sp.) 0,1 - 25 ** (5)
-Listeria monocytogenes 0,25 - 1,0 ** (5)
-Neisseria gonorrhoeae 1,4* (2)
-Neisseria meningitidis <1,0* (5)
-Rickettsiae sp. 1 - 10** (6)
-Vibrio cholerae (Vibrio comma) 1,4*
-Yersinia pestis 2 - 10**
- +Acinetobacter sp. calcoaceticus 3.2* (2)
- +Actinomyces sp. 1.0* (5)
- +Bacillus anthracis 0.12-5.0** (5)
- +Bacteroides sp. 0.25->8**
- +Borrelia burgdorferi ≤0.25-2**
- +Borrelia recurrentis 1-10**
- +Borrelia duttonii 1-10**
- +Moraxella catarrhalis 0.25* (2)
- +Brucella sp. (bei gleichzeitiger Gabe von Streptomycin) 0.5-2.0**
- +Campylobacter fetus (Vibrio fetus) 1.56*
- +Chlamydia psittaci 0.03
- +Chlamydia trachomatis ≤0.5*
- +Clostridium sp. 0.1-6.2** (5)
- +Francisella tularensis 2-10**
- +Haemophilus influenzae 0.5* (2)
- +Klebsiella pneumoniae 1->10**
- +Leptotrichia sp. (Fusobacterium sp.) 0.1-25 ** (5)
- +Listeria monocytogenes 0.25-1.0 ** (5)
- +Neisseria gonorrhoeae 1.4* (2)
- +Neisseria meningitidis <1.0* (5)
- +Rickettsiae sp. 1-10** (6)
- +Vibrio cholerae (Vibrio comma) 1.4*
- +Yersinia pestis 2-10**
-Mycoplasma pneumoniae 1,6
-Ureaplasma urealyticum 0,05 - 0,2**
- +Mycoplasma pneumoniae 1.6
- +Ureaplasma urealyticum 0.05-0.2**
-Teilweise empfindliche und mehrheitlich mässig empfindliche bakterielle Erreger (MHK-Wert > 4 - < 16 mg/l):
- MHK-Werte (mg/l); *MHK90 (mg/l) **Durchschnittswerte oder Bandbreite
- Anm.
- +Teilweise empfindliche und mehrheitlich mässig empfindliche bakterielle Erreger (MHK-Wert >4-<16 mg/l):
- + MHK-Werte (mg/l); * MHK90 (mg/l) ** Durchschnittswerte oder Bandbreite Anmerkungen
-Streptococcus pyogenes 0,19 - 50** (2), (3), (4)
-Streptococcus faecalis <0,19 - ≥125** (2),(3)
- +Streptococcus pyogenes 0.19-50** (2), (3), (4)
- +Streptococcus faecalis <0.19-≥125** (2), (3)
-Enterobacter aerogenes (Aerobacter aerogenes) 6,3 - 50** (2)
-Escherichia coli 5 - >10** (2)
-Klebsiella sp. 1 - >300** (2)
-Shigella sp. 5 - >10** (2)
- +Enterobacter aerogenes (Aerobacter aerogenes) 6.3-50** (2)
- +Escherichia coli 5->10** (2)
- +Klebsiella sp. 1->300** (2)
- +Shigella sp. 5->10** (2)
- MHK-Werte (mg/l); *MHK90 (mg/l) **Durchschnittswerte oder Bandbreite
- Anm.
- + MHK-Werte (mg/l); * MHK90 (mg/l) ** Durchschnittswerte oder Bandbreite Anmerkungen
-Treponema pallidum (5)
-Treponema pertenue (5)
-Plasmodium falciparum (Chloroquin-resistente Stämme)
- +Treponema pallidum, Treponema pertenue (5) (5)
- +Plasmodium falciparum (Chloroquinresistente Stämme)
-Resistente bakterielle Erreger (MHK-Wert ≥ 16 mg/l):
- +Resistente bakterielle Erreger (MHK-Wert ≥16 mg/l):
-Streptococcus pyogenes und Streptococcus faecalis sind teilweise resistent gegenüber Tetracyclinen. Ein Therapiebeginn mit Vibravenös sollte erst bei Vorliegen einer bakteriologischen Testung mit dem Ergebnis "empfindlich" eingeleitet werden.
- +Streptococcus pyogenes und Streptococcus faecalis sind teilweise resistent gegenüber Tetracyclinen. Ein Therapiebeginn mit Vibravenös sollte erst bei Vorliegen einer bakteriologischen Testung mit dem Ergebnis «empfindlich» eingeleitet werden.
- empfindlich mässig empfindlich resistent
-Dilutionstest:
-Hemmkonzentrationen ≤ 4 mcg/ml 8 mcg/ml ≥ 16 mcg/ml
-Diffusionstest (Disk mit 30 mcg Doxycyclin):
-Hemmhofdurchmesser ≥ 16 mm 13-15 mm ≤ 12 mm
- + empfindlich mässig empfindlich resistent
- +Dilutionstest:
- +Hemmkonzentrationen ≤4 µg/ml 8 µg/ml ≥16 µg/ml
- +Diffusionstest (Disk mit 30 µg Doxycyclin):
- +Hemmhofdurchmesser ≥16 mm 13-15 mm ≤12 mm
-Werden erwachsenen Versuchspersonen 100 mg Doxycyclin mit einer einstündigen Infusion (Konzentration: 0,4 mg/ml) verabreicht, werden maximale Plasmakonzentrationen von durchschnittlich 2,5 mcg/ml erreicht. Werden 200 mg Doxycyclin mit einer zweistündigen Infusion (Konzentration 0,4 mg/ml) verabreicht, werden maximale Plasmakonzentrationen von durchschnittlich 3,6 mcg/ml erreicht.
- +Werden erwachsenen Versuchspersonen 100 mg Doxycyclin mit einer einstündigen Infusion (Konzentration: 0.4 mg/ml) verabreicht, werden maximale Plasmakonzentrationen von durchschnittlich 2.5 µg/ml erreicht. Werden 200 mg Doxycyclin mit einer zweistündigen Infusion (Konzentration 0.4 mg/ml) verabreicht, werden maximale Plasmakonzentrationen von durchschnittlich 3.6 µg/ml erreicht.
-Doxycyclin besitzt eine hohe Lipoid-Löslichkeit und eine niedrige Affinität zu Calcium. Das Verteilungsvolumen beträgt 0,75 l/kg.
- +Doxycyclin besitzt eine hohe Lipoid-Löslichkeit und eine niedrige Affinität zu Calcium. Das Verteilungsvolumen beträgt 0.75 l/kg.
-Doxycyclin wird in die Galle verteilt, die Konzentration in der Galle kann das 5-15fache der Plasmakonzentration betragen.
- +Doxycyclin wird in die Galle verteilt, die Konzentration in der Galle kann das 5-15-fache der Plasmakonzentration betragen.
-Doxycyclin wird hochkonzentriert, in biologisch aktiver Form im Urin und im Faeces ausgeschieden (Q0=0,7). Während der ersten 48 Stunden nach Verabreichung einer Einzeldosis werden ungefähr 20% des verabreichten Doxycyclins unverändert renal und ungefähr 30% unverändert fäkal ausgeschieden.
- +Doxycyclin wird hochkonzentriert, in biologisch aktiver Form im Urin und im Faeces ausgeschieden (Q0 = 0.7). Während der ersten 48 Stunden nach Verabreichung einer Einzeldosis werden ungefähr 20% des verabreichten Doxycyclins unverändert renal und ungefähr 30% unverändert fäkal ausgeschieden.
-Über pharmakokinetische Parameter bei Kindern liegen keine Angaben vor. Die Anwendung von Doxycyclin wird erst bei Kindern, die älter als 8 Jahre sind, empfohlen.
- +Über pharmakokinetische Parameter bei Kindern liegen keine Angaben vor. Die Anwendung von Doxycyclin wird erst bei Kindern, die älter als 12 Jahre sind, empfohlen.
-Die Ausscheidung von PVP kann zu falsch positiven Reaktionen mit z. B. folgenden Teststreifen führen: Albustix "Ames", Uristix "Ames", Labstix "Ames", Urei, Combur Tests.
- +Die Ausscheidung von PVP kann zu falsch positiven Reaktionen mit z.B. folgenden Teststreifen führen: Albustix «Ames», Uristix «Ames», Labstix «Ames», Urei, Combur Tests.
-Obwohl es bekannt ist, dass Tetracycline zu falsch positiven Resultaten von Urinzucker-Bestimmungen geführt haben, wenn die Kupfersulfat-Methode (Benedict, Clinitest®) verwendet wurde, so kann dieser Effekt durch die Ascorbinsäure, welche in den parenteralen Formen der Tetracycline enthalten ist, verursacht werden. Es ist auch erwiesen, dass Tetracycline falsch negative Resultate bei Urinzucker-Tests mit Glukose-Oxidase Reagenzien (z. B. Clinistix®, Tes-Tape®) verursachen.
- +Obwohl es bekannt ist, dass Tetracycline zu falsch positiven Resultaten von Urinzucker-Bestimmungen geführt haben, wenn die Kupfersulfat-Methode (Benedict, Clinitest®) verwendet wurde, so kann dieser Effekt durch die Ascorbinsäure, welche in den parenteralen Formen der Tetracycline enthalten ist, verursacht werden. Es ist auch erwiesen, dass Tetracycline falsch negative Resultate bei Urinzucker-Tests mit Glukose-Oxidase Reagenzien (z.B. Clinistix®, Tes-Tape®) verursachen.
-Vibravenös ist im Kühlschrank bei 2-8°C zu lagern; es sollte nicht direkter Sonnenbestrahlung oder übermässiger Hitze ausgesetzt und nicht eingefroren werden.
-Die Lösung hat eine gelb-bräunliche Eigenfarbe (max. No 12 Gardner Color Scale). Eine stärkere Verfärbung der Lösung kann eine Wirkungseinbusse anzeigen; verfärbte Lösungen sollten nicht verwendet werden.
- +Vibravenös ist im Kühlschrank bei 2-8 °C zu lagern; es sollte nicht direkter Sonnenbestrahlung oder übermässiger Hitze ausgesetzt und nicht eingefroren werden.
- +Die Lösung hat eine gelb-bräunliche Eigenfarbe (max. No 12 Gardner Color Scale). Eine stärkere Verfärbung der Lösung kann eine Wirkungseinbusse anzeigen; verfärbte Lösungen sollten nicht verwendet werden.
-Die Dauer der Infusion kann mit der Dosis (100 bis 200 mg täglich) variieren, liegt aber normalerweise bei 1 bis 4 Stunden. Die empfohlene Mindestdauer der Infusion für 100 mg (einer 0,5 mg/ml Lösung) beträgt eine Stunde.
- +Die Dauer der Infusion kann mit der Dosis (100 bis 200 mg täglich) variieren, liegt aber normalerweise bei 1 bis 4 Stunden. Die empfohlene Mindestdauer der Infusion für 100 mg (einer 0.5 mg/ml Lösung) beträgt eine Stunde.
-36'829 (Swissmedic)
- +36829 (Swissmedic).
-Pfizer AG, Zürich
- +Pfizer AG, Zürich.
-November 2013
-LLD V004
- +Mai 2016.
- +LLD V006
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