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Home - Fachinformation zu Adalat pro infusione - Änderungen - 15.10.2016
82 Änderungen an Fachinfo Adalat pro infusione
  • -AMZV
  • -Wirkstoff:Nifedipin.
  • -Hilfsstoffe:Ethanol, Macrogol 400, Wasser für Injektionszwecke.
  • +Wirkstoff: Nifedipin.
  • +Hilfsstoffe: Ethanol, Macrogol 400, Wasser für Injektionszwecke.
  • -1 Infusionsflasche enthält 50 ml Infusionslösung mit 5 mg Nifedipin sowie 7,5 g Ethanol und 7,5 g Macrogol 400.
  • +1 Infusionsflasche enthält 50 ml Infusionslösung mit 5 mg Nifedipin sowie 7.5 g Ethanol und 7.5 g Macrogol 400.
  • -Behandlung spontan auftretender Koronargefässspasmen (vasospastische Angina pectoris, z.B. Prinzmetal-[Variant-­]Angina)
  • -50 ml Adalat pro infusione (entsprechend 5 mg Nifedipin) in ca. 4–8 Stunden entsprechend 0,0104 mg/Minute (bei 8 Stunden Infusionszeit) bis 0,0208 mg/Minute (bei 4 Stunden Infusionszeit) infundieren. (Das entspricht 0,63 mg bis 1,25 mg Nifedipin pro Stunde oder 6,3 ml bis 12,5 ml Adalat pro infusione pro Stunde.)
  • +Behandlung spontan auftretender Koronargefässspasmen (vasospastische Angina pectoris, z.B. Prinzmetal-[Variant-]Angina)
  • +50 ml Adalat pro infusione (entsprechend 5 mg Nifedipin) in ca. 4–8 Stunden entsprechend 0.0104 mg/Minute (bei 8 Stunden Infusionszeit) bis 0.0208 mg/Minute (bei 4 Stunden Infusionszeit) infundieren. (Das entspricht 0.63 mg bis 1.25 mg Nifedipin pro Stunde oder 6.3 ml bis 12.5 ml Adalat pro infusione pro Stunde.)
  • -50 ml Adalat pro infusione entsprechend 5 mg Nifedipin in ca. 4–8 Stunden entsprechend 0,0104 mg/Minute (bei 8 Stunden Infusionszeit) bis 0,0208 mg/Minute (bei 4 Stunden Infusionszeit) infundieren. (Das entspricht 0,63 mg bis 1,25 mg Nifedipin pro Stunde oder 6,3 ml bis 12,5 ml Adalat pro infusione pro Stunde.)
  • +50 ml Adalat pro infusione entsprechend 5 mg Nifedipin in ca. 4–8 Stunden entsprechend 0.0104 mg/Minute (bei 8 Stunden Infusionszeit) bis 0.0208 mg/Minute (bei 4 Stunden Infusionszeit) infundieren. (Das entspricht 0.63 mg bis 1.25 mg Nifedipin pro Stunde oder 6.3 ml bis 12.5 ml Adalat pro infusione pro Stunde.)
  • -Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollten sorgfältig überwacht werden; gegebenenfalls kann eine Dosisreduktion notwendig sein.
  • +Patienten mit leicht, mittelgradig oder stark eingeschränkter Leberfunktion sollten sorgfältig überwacht werden; gegebenenfalls kann eine Dosisreduktion notwendig sein. Die Pharmakokinetik von Nifedipin wurde bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht, daher sollte Nifedipin bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden.
  • -– Adalat ist während der ersten 20 Wochen der Schwangerschaft sowie während der gesamten Stillzeit kontraindiziert (siehe Rubrik «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • -– Adalat darf nicht im Herz-Kreislauf-Schock angewandt werden.
  • -– Instabile Angina pectoris.
  • -– Akuter Myokardinfarkt (innerhalb der ersten 4 Wochen).
  • -– Nifedipin darf nicht in Kombination mit Rifampicin angewendet werden, da wegen Enzyminduktion keine ausreichenden Spiegel von Nifedipin erreicht werden.
  • +·Adalat ist während der ersten 20 Wochen der Schwangerschaft sowie während der gesamten Stillzeit kontraindiziert (siehe Rubrik «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • +·Adalat darf nicht im Herz-Kreislauf-Schock angewandt werden.
  • +·Instabile Angina pectoris.
  • +·Akuter Myokardinfarkt (innerhalb der ersten 4 Wochen).
  • +·Nifedipin darf nicht in Kombination mit Rifampicin angewendet werden, da wegen Enzyminduktion keine ausreichenden Spiegel von Nifedipin erreicht werden.
  • -Vorsicht bei Patienten mit sehr niedrigem Blutdruck (schwere Hypotension mit systolischem Druck unter 90 mmg Hg) in Fällen von manifester Herzinsuffizienz und bei schwerer Aortenstenose. Unter Nifedipin kann es zu einem übermässigen Blutdruckabfall kommen. Bei Behandlung der hypertensiven Krise ist besondere Vorsicht und engmaschige Kontrolle angebracht.
  • +Vorsicht bei Patienten mit sehr niedrigem Blutdruck (schwere Hypotension mit systolischem Druck unter 90 mmg Hg) in Fällen von manifester Herzinsuffizienz und bei schwerer Aortenstenose. Unter Nifedipin kann es zu einem übermässigen Blutdruckabfall kommen. Bei Behandlung der hypertensiven Krise ist besondere Vorsicht und engmaschige Kontrolle angebracht.
  • -Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollten sorgfältig überwacht werden; gegebenenfalls kann eine Dosisreduktion notwendig sein.
  • -Nifedipin wird über das Cytochrom P4503A4 System metabolisiert. Arzneimittel, von denen eine Hemmung oder Induktion dieses Enzymsystems bekannt ist, können daher die Absorption oder Elimination von Nifedipin hemmen.
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung von Nifedipin mit Inhibitoren des Cytochrom P4503A4-Systems kann eine Erhöhung der Plasmakonzentration und damit eine Wirkungsverstärkung von Nifedipin nicht ausgeschlossen werden. Betroffen sind z.B.:
  • -– Makrolid-Antibiotika, wie z.B. Erythromycin,
  • -– Protease-Inhibitoren wie z.B. Amprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir oder Saquinavir,
  • -– Antimykotika vom Azol-Typ wie z.B. Ketoconazol, Itraconazol oder Fluconazol,
  • -– die Antidepressiva Fluoxetin und Nefazodon,
  • -– Quinupristin/Dalopristin,
  • -– Valproinsäure,
  • -– Cimetidin,
  • -– Cisaprid.
  • +Patienten mit leicht, mittelgradig oder stark eingeschränkter Leberfunktion sollten sorgfältig überwacht werden; gegebenenfalls kann eine Dosisreduktion notwendig sein. Die Pharmakokinetik von Nifedipin wurde bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik/Elimination»). Daher sollte Nifedipin bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion mit Vorsicht angewendet werden.
  • +Nifedipin wird über CYP3A4 metabolisiert. Arzneimittel, von denen eine Hemmung oder Induktion dieses Enzymsystems bekannt ist, können daher die Absorption oder Elimination von Nifedipin hemmen.
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung von Nifedipin mit Inhibitoren von CYP3A4 kann eine Erhöhung der Plasmakonzentration und damit eine Wirkungsverstärkung von Nifedipin nicht ausgeschlossen werden. Betroffen sind z.B.:
  • +·Makrolid-Antibiotika, wie z.B. Erythromycin,
  • +·Protease-Inhibitoren wie z.B. Amprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir oder Saquinavir,
  • +·Antimykotika vom Azol-Typ wie z.B. Itraconazol oder Fluconazol,
  • +·die Antidepressiva Fluoxetin und Nefazodon,
  • +·Quinupristin/Dalopristin,
  • +·Valproinsäure,
  • +·Cimetidin,
  • +·Cisaprid.
  • -In Fällen von koronaren Vasospasmen nach Herzinfarkt (Postinfarktstadium) sollte die Behandlung frühestens 4 Wochen nach dem akuten Ereignis begonnen werden, sobald sich der Blutkreislauf stabilisiert hat.
  • -Adalat pro infusione enthält 7,5 g Ethanol (Ethylalkohol) pro 50 ml Infusionslösung. Bei der Richtdosis von 0,63 mg – 1,25 mg Nifedipin pro Stunde (6,3 ml – 12,5 ml Adalat pro infusione pro Stunde) werden 0,945 g – 1,875 g Ethanol appliziert.
  • -Bei Dialysepatienten mit maligner Hypertonie und Hypo­volämie ist Vorsicht geboten, da ein deutlicher Blutdruckabfall durch Vasodilatation entstehen kann.
  • -In Einzelfällen vonin-vitro-Fertilisation wurden Calcium­antagonisten wie Nifedipin mit reversiblen biochemischen Veränderungen des Kopfabschnittes von Spermien in Zusammenhang gebracht, was eine eingeschränkte Spermienfunktion auslösen könnte. Bei Männern, derenin-vitro-Zeugungsfähigkeit wiederholt erfolglos geblieben ist, und dafür keine andere Erklärung gefunden werden kann, können Calciumantagonisten wie Nifedipin als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden.
  • +In Fällen von koronaren Vasospasmen nach Herzinfarkt (Postinfarktstadium) sollte die Behandlung frühestens 4 Wochen nach dem akuten Ereignis begonnen werden, sobald sich der Blutkreislauf stabilisiert hat.
  • +Adalat pro infusione enthält 7.5 g Ethanol (Ethylalkohol) pro 50 ml Infusionslösung. Bei der Richtdosis von 0.63 mg–1.25 mg Nifedipin pro Stunde (6.3 ml–12.5 ml Adalat pro infusione pro Stunde) werden 0.945 g–1.875 g Ethanol appliziert.
  • +Bei Dialysepatienten mit maligner Hypertonie und Hypovolämie ist Vorsicht geboten, da ein deutlicher Blutdruckabfall durch Vasodilatation entstehen kann.
  • +In Einzelfällen von in-vitro-Fertilisation wurden Calciumantagonisten wie Nifedipin mit reversiblen biochemischen Veränderungen des Kopfabschnittes von Spermien in Zusammenhang gebracht, was eine eingeschränkte Spermienfunktion auslösen könnte. Bei Männern, deren in-vitro-Zeugungsfähigkeit wiederholt erfolglos geblieben ist, und dafür keine andere Erklärung gefunden werden kann, können Calciumantagonisten wie Nifedipin als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden.
  • -Nifedipin wird über das Cytochrom P4503A4-System metabolisiert, das in der Mukosa des Dünndarms und in der Leber lokalisiert ist. Medikamente, von denen eine Hemmung oder Induktion dieses Enzymsystems bekannt ist, können daher (nach oraler Verabreichung) die Absorption oder Elimination von Nifedipin hemmen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Nifedipin wird über CYP3A4 metabolisiert, das in der Mukosa des Dünndarms und in der Leber lokalisiert ist. Medikamente, von denen eine Hemmung oder Induktion dieses Enzymsystems bekannt ist, können daher (nach oraler Verabreichung) die Absorption oder Elimination von Nifedipin hemmen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Rifampicinweist eine starke induzierende Wirkung auf das Cytochrom P4503A4-System auf. Bei gleichzeitiger Gabe von Rifampicin wird die Resorption von Nifedipin deutlich reduziert und seine Wirkung damit abgeschwächt. Die Verabreichung von Nifedipin in Kombination mit Rifampicin ist daher kontraindiziert (vergleiche Abschnitt «Kontraindikationen»).
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung von Nifedipin und folgenden Wirkstoffen, die als Inhibitoren des Cytochrom P4503A4-Systems bekannt sind, kann eine Erhöhung der Plasmakonzentration und damit eine Wirkungsverstärkung von Nifedipin nicht ausgeschlossen werden. Bei gleichzeitiger Gabe einer dieser Präparate zusammen mit Nifedipin sollte der Blutdruck überwacht und, falls notwendig, eine Dosisreduktion von Nifedipin erwogen werden (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»):
  • -– Makrolid-Antibiotika wie z.B. Erythromycin
  • -Bisher liegen keine Interaktionsstudien vor. Gewisse Makrolid-Antibiotika hemmen den über das Cytochrom P4503A4-System vermittelten Metabolismus anderer Medikamente. Daher kann die Möglichkeit einer Zunahme der Nifedipin-Plasmakonzentration bei gleichzeitiger Verabreichung dieser Substanzen nicht ausgeschlossen werden.
  • -Azithromycin, das strukturell den Makrolid-Antibiotika sehr ähnlich ist, hemmt das CYPP3A4-System nicht.
  • -– Protease-Inhibitoren wie z.B. Amprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir oder Saquinavir
  • -Bislang wurde keine klinische Studie durchgeführt, um mögliche Interaktionen von Nifedipin mit Protease-Inhibitoren zu untersuchen. Substanzen aus dieser Klasse sind bekannt dafür, das Cytochrom P4503A4-System zu inhibieren. Insbesondere konnte inIn-vitro-Systemen gezeigt werden, dass gewisse Protease-Inhibitoren den Nifedipinabbau über das Cytochrom P4503A4 beeinflussen. Eine substantielle Erhöhung der Nifedipin-Plasmaspiegel kann also nicht ausgeschlossen werden, weil sowohl der First-Pass-Metabolismus als auch die Elimination reduziert werden.
  • -– Antimykotika vom Azol-Typ wie z.B. Ketoconazol, Itraconazol oder Fluconazol
  • -Eine Interaktions-Studie mit diesen Medikamenten liegt nicht vor. Vertreter dieser Substanz-Klasse sind bekannte Hemmstoffe von Cytochrom P4503A4. Es kann deshalb nicht ausgeschlossen werden, dass bei gleichzeitige Verabreichung von Nifedipin mit einem Azol-Antimykotikum die Bioverfügbarkeit von Nifedipin erhöht wird, weil der First-Pass-Metabolismus reduziert ist.
  • -– Fluoxetin
  • -Eine klinische Studie zur Untersuchung einer möglichen Interaktion von Fluoxetin mit Nifedipin wurde nicht durchgeführt. Es konnte aber gezeigt werden, dass Fluoxetinin-vitroden Nifedipin-Abbau über das Cytochrom P4503A4-System hemmt. Deshalb kann eine Erhöhung des Plasmaspiegels von Nifedipin nicht ausgeschlossen werden, wenn beide Medikamente gleichzeitig eingenommen werden.
  • -– Nefazodon
  • -Eine klinische Studie zur Untersuchung einer möglichen Interaktion von Nefazodon mit Nifedipin wurde nicht durchgeführt. Es ist bekannt, dass Nefazodon den Metabolismus anderer Wirkstoffe hemmt, die über das Cytochrom-P4503A4-System abgebaut werden. Deshalb kann eine Erhöhung des Plasmaspiegels von Nifedipin nicht ausgeschlossen werden, wenn beide Medikamente gleichzeitig eingenommen werden.
  • -– Quinupristin/Dalfopristin
  • +Rifampicin weist eine starke induzierende Wirkung auf CYP3A4 auf. Bei gleichzeitiger Gabe von Rifampicin wird die Resorption von Nifedipin deutlich reduziert und seine Wirkung damit abgeschwächt. Die Verabreichung von Nifedipin in Kombination mit Rifampicin ist daher kontraindiziert (vergleiche Abschnitt «Kontraindikationen»).
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung von Nifedipin und folgenden Wirkstoffen, die als Inhibitoren von CYP3A4 bekannt sind, kann eine Erhöhung der Plasmakonzentration und damit eine Wirkungsverstärkung von Nifedipin nicht ausgeschlossen werden. Bei gleichzeitiger Gabe einer dieser Präparate zusammen mit Nifedipin sollte der Blutdruck überwacht und, falls notwendig, eine Dosisreduktion von Nifedipin erwogen werden (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»):
  • +Makrolid-Antibiotika wie z.B. Erythromycin
  • +Bisher liegen keine Interaktionsstudien vor. Gewisse Makrolid-Antibiotika hemmen den über CYP3A4 vermittelten Metabolismus anderer Medikamente. Daher kann die Möglichkeit einer Zunahme der Nifedipin-Plasmakonzentration bei gleichzeitiger Verabreichung dieser Substanzen nicht ausgeschlossen werden.
  • +Azithromycin, das strukturell den Makrolid-Antibiotika sehr ähnlich ist, hemmt CYP3A4 nicht.
  • +Protease-Inhibitoren wie z.B. Amprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir oder Saquinavir
  • +Bislang wurde keine klinische Studie durchgeführt, um mögliche Interaktionen von Nifedipin mit Protease-Inhibitoren zu untersuchen. Substanzen aus dieser Klasse sind bekannt dafür, CYP3A4 zu inhibieren. Insbesondere konnte in In-vitro-Systemen gezeigt werden, dass gewisse Protease-Inhibitoren den Nifedipinabbau CYP3A4 beeinflussen. Eine substantielle Erhöhung der Nifedipin-Plasmaspiegel kann also nicht ausgeschlossen werden, weil sowohl der First-Pass-Metabolismus als auch die Elimination reduziert werden.
  • +Antimykotika vom Azol-Typ wie z.B. Itraconazol oder Fluconazol
  • +Eine Interaktions-Studie mit diesen Medikamenten liegt nicht vor. Vertreter dieser Substanz-Klasse sind bekannte Hemmstoffe von CYP3A4. Es kann deshalb nicht ausgeschlossen werden, dass bei gleichzeitige Verabreichung von Nifedipin mit einem Azol-Antimykotikum die Bioverfügbarkeit von Nifedipin erhöht wird, weil der First-Pass-Metabolismus reduziert ist.
  • +Fluoxetin
  • +Eine klinische Studie zur Untersuchung einer möglichen Interaktion von Fluoxetin mit Nifedipin wurde nicht durchgeführt. Es konnte aber gezeigt werden, dass Fluoxetin in-vitro den Nifedipin-Abbau über CYP3A4 hemmt. Deshalb kann eine Erhöhung des Plasmaspiegels von Nifedipin nicht ausgeschlossen werden, wenn beide Medikamente gleichzeitig eingenommen werden.
  • +Nefazodon
  • +Eine klinische Studie zur Untersuchung einer möglichen Interaktion von Nefazodon mit Nifedipin wurde nicht durchgeführt. Es ist bekannt, dass Nefazodon den Metabolismus anderer Wirkstoffe hemmt, die über CYP3A4 abgebaut werden. Deshalb kann eine Erhöhung des Plasmaspiegels von Nifedipin nicht ausgeschlossen werden, wenn beide Medikamente gleichzeitig eingenommen werden.
  • +Quinupristin/Dalfopristin
  • -– Valproinsäure
  • +Valproinsäure
  • -– Cimetidin
  • -Aufgrund der Hemmung des CytochromP4503A4 erhöht Cimetidin die Plasmaspiegel von Nifedipin und damit möglicherweise den blutdrucksenkenden Effekt.
  • -– Cisaprid
  • +Cimetidin
  • +Aufgrund der Hemmung von CYP3A4 erhöht Cimetidin die Plasmaspiegel von Nifedipin und damit möglicherweise den blutdrucksenkenden Effekt.
  • +Cisaprid
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung vonPhenytoinund Nifedipin wird die Bioverfügbarkeit von Nifedipin vermindert und so seine Wirksamkeit geschwächt. Wenn beide Präparate gleichzeitig angewendet werden, sollte die klinische Reaktion auf Nifedipin beobachtet und gegebenenfalls eine Steigerung der Nifedipin-Dosis erwogen werden. Eine Dosisanpassung nach Beendigung der Phenytoin-Therapie kann erforderlich sein.
  • -Nach Erfahrungen mit dem Calciumantagonisten Nimodipin kann nicht ausgeschlossen werden, dass die gleichzeitige Anwendung vonCarbamazepinoderPhenobarbitalaufgrund deren enzyminduzierender Wirkung zu verringerten Plasmakonzentrationen und damit zu einer abgeschwächten Wirkung von Nifedipin führen kann.
  • -Diltiazemvermindert die Nifedipin-Clearance. Die Kombination beider Substanzen sollte mit Vorsicht verabreicht und eine Verminderung der Nifedipin-Dosis kann in Betracht gezogen werden.
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung von Phenytoin und Nifedipin wird die Bioverfügbarkeit von Nifedipin vermindert und so seine Wirksamkeit geschwächt. Wenn beide Präparate gleichzeitig angewendet werden, sollte die klinische Reaktion auf Nifedipin beobachtet und gegebenenfalls eine Steigerung der Nifedipin-Dosis erwogen werden. Eine Dosisanpassung nach Beendigung der Phenytoin-Therapie kann erforderlich sein.
  • +Nach Erfahrungen mit dem Calciumantagonisten Nimodipin kann nicht ausgeschlossen werden, dass die gleichzeitige Anwendung von Carbamazepin oder Phenobarbital aufgrund deren enzyminduzierender Wirkung zu verringerten Plasmakonzentrationen und damit zu einer abgeschwächten Wirkung von Nifedipin führen kann.
  • +Diltiazem vermindert die Nifedipin-Clearance. Die Kombination beider Substanzen sollte mit Vorsicht verabreicht und eine Verminderung der Nifedipin-Dosis kann in Betracht gezogen werden.
  • -Der blutdrucksenkende Effekt von Nifedipin kann durch die gleichzeitige Gabe weitererAntihypertonikasowie durchtrizyklische Antidepressivaverstärkt werden.
  • -Wenn Nifedipin gleichzeitig mitBeta-Rezeptoren-Blockernverabreicht wird, sollte der Patient sorgfältig überwacht werden, da es zu einer stärkeren Blutdrucksenkung kommen kann. Gelegentlich wurde über die Ausbildung oder der Verschlechterung einer Herzinsuffizienz berichtet. Nach Absetzen von Betablockern kam es gelegentlich durch Nifedipin zu einer Verschlimmerung der Angina pectoris-Symptomatik, die durch den plötzlichen Entzug des Betablockers bedingt war. Daher wird von einem abrupten Übergang von Betablockern auf Nifedipin abgeraten.
  • -Nifedipin kann eine Erhöhung der Plasmaspiegel vonDigoxin­ undTheophyllinbewirken, so dass die Kontrolle letzterer empfohlen wird.
  • -Bei gleichzeitiger Behandlung mitChinidinwurden erniedrigte Chinidin-Plasmaspiegel bzw. nach Absetzen von Nifedipin ein deutlicher Anstieg des Chinidin-Plasmaspiegels beobachtet. Wenn daher Nifedipin zusätzlich verabreicht oder abgesetzt wird, wird die Kontrolle des Chinidinspiegels, und falls erforderlich, eine Anpassung der Chinidindosis empfohlen.
  • -Die gleichzeitige Anwendung vonTacrolimusundNifedipinkann zu erhöhten Tacrolimus-Plasmaspiegeln führen, so dass die Tacrolimus-Dosis im Einzelfall reduziert werden sollte. Eine regelmässige Plasmaspiegelkontrolle von Tacrolimus wird empfohlen.
  • -Nifedipin vermindert die Ausscheidung vonVincristin, wodurch die Nebenwirkungen von Vincristin zunehmen können. Eine Dosisverminderung von Vincristin sollte daher in Betracht gezogen werden.
  • -Bei gleichzeitiger Gabe vonCephalosporinenund Nifedipin wurden erhöhte Cephalosporin-Plasmaspiegel beobachtet.
  • +Der blutdrucksenkende Effekt von Nifedipin kann durch die gleichzeitige Gabe weiterer Antihypertonika sowie durch trizyklische Antidepressiva verstärkt werden.
  • +Wenn Nifedipin gleichzeitig mit Beta-Rezeptoren-Blockern verabreicht wird, sollte der Patient sorgfältig überwacht werden, da es zu einer stärkeren Blutdrucksenkung kommen kann. Gelegentlich wurde über die Ausbildung oder der Verschlechterung einer Herzinsuffizienz berichtet. Nach Absetzen von Betablockern kam es gelegentlich durch Nifedipin zu einer Verschlimmerung der Angina pectoris-Symptomatik, die durch den plötzlichen Entzug des Betablockers bedingt war. Daher wird von einem abrupten Übergang von Betablockern auf Nifedipin abgeraten.
  • +Nifedipin kann eine Erhöhung der Plasmaspiegel von Digoxin und Theophyllin bewirken, so dass die Kontrolle letzterer empfohlen wird.
  • +Bei gleichzeitiger Behandlung mit Chinidin wurden erniedrigte Chinidin-Plasmaspiegel bzw. nach Absetzen von Nifedipin ein deutlicher Anstieg des Chinidin-Plasmaspiegels beobachtet. Wenn daher Nifedipin zusätzlich verabreicht oder abgesetzt wird, wird die Kontrolle des Chinidinspiegels, und falls erforderlich, eine Anpassung der Chinidindosis empfohlen.
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Tacrolimus und Nifedipin kann zu erhöhten Tacrolimus-Plasmaspiegeln führen, so dass die Tacrolimus-Dosis im Einzelfall reduziert werden sollte. Eine regelmässige Plasmaspiegelkontrolle von Tacrolimus wird empfohlen.
  • +Nifedipin vermindert die Ausscheidung von Vincristin, wodurch die Nebenwirkungen von Vincristin zunehmen können. Eine Dosisverminderung von Vincristin sollte daher in Betracht gezogen werden.
  • +Bei gleichzeitiger Gabe von Cephalosporinen und Nifedipin wurden erhöhte Cephalosporin-Plasmaspiegel beobachtet.
  • -Grapefruitsafthemmt den oxidativen Abbau von Nifedipin, sodass bei Einnahme mit Grapefruitsaft erhöhte Nifedipinspiegel auftreten können. Als Folge kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärkt sein. Bei regelmässigem Konsum von Grapefruitsaft kann dieser Effekt bis zu drei Tagen nach der letzten Einnahme andauern. Adalat soll daher nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden.
  • +Grapefruitsaft hemmt den oxidativen Abbau von Nifedipin, sodass bei Einnahme mit Grapefruitsaft erhöhte Nifedipinspiegel auftreten können. Als Folge kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärkt sein. Bei regelmässigem Konsum von Grapefruitsaft kann dieser Effekt bis zu drei Tagen nach der letzten Einnahme andauern. Adalat soll daher nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden.
  • -Bei Kombination mitNitratenverstärken sich die Wirkungen auf Blutdruck und Herzfrequenz.
  • -Durch den als Lösungsmittel verwendetenAlkoholsind Interaktionen mit alkoholunverträglichen Arzneimitteln zu beachten.
  • -Nifedipin sollte nicht in Kombination mitMagnesiumsulfat i.v.verabreicht werden, da es zu einer neuromuskulären Blockade kommen kann (s. auch Rubrik «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • +Bei Kombination mit Nitraten verstärken sich die Wirkungen auf Blutdruck und Herzfrequenz.
  • +Durch den als Lösungsmittel verwendeten Alkohol sind Interaktionen mit alkoholunverträglichen Arzneimitteln zu beachten.
  • +Nifedipin sollte nicht in Kombination mit Magnesiumsulfat i.v. verabreicht werden, da es zu einer neuromuskulären Blockade kommen kann (s. auch Rubrik «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • -– Benazepril, Candesartan Cilexetil, Debrisoquin, Doxazosin, Irbesartan, Triamteren/Hydrochlorothiazid, Talinolol,
  • -– Ajmalin,
  • -– Aspirin,
  • -– Omeprazol, Pantoprazol, Ranitidin,
  • -– Orlistat,
  • -– Rosiglitazone.
  • +·Benazepril, Candesartan Cilexetil, Debrisoquin, Doxazosin, Irbesartan, Triamteren/Hydrochlorothiazid, Talinolol,
  • +·Ajmalin,
  • +·Aspirin,
  • +·Omeprazol, Pantoprazol, Ranitidin,
  • +·Orlistat,
  • +·Rosiglitazone.
  • -– während der ersten 20 Wochen der Schwangerschaft nicht angewendet werden;
  • -– ab der 20. Schwangerschaftswoche dann angewendet werden, wenn es klar notwendig ist, d.h., nach sorgfältiger Abwägung des individuellen Nutzen-Risiko-Verhältnisses, falls andere Therapieoptionen entweder nicht indiziert sind oder versagt haben (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +·während der ersten 20 Wochen der Schwangerschaft nicht angewendet werden;
  • +·ab der 20. Schwangerschaftswoche dann angewendet werden, wenn es klar notwendig ist, d.h., nach sorgfältiger Abwägung des individuellen Nutzen-Risiko-Verhältnisses, falls andere Therapieoptionen entweder nicht indiziert sind oder versagt haben (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • -Nifedipin geht in die Muttermilch über. Ob eine medikamentbedingte (pharmakologische) Wirkung beim Säugling auftreten kann, ist bisher nicht bekannt. Aus diesem Grunde darf Adalat pro infusione bei stillenden Müttern nicht eingesetzt werden (siehe Rubrik «Kontraindikatio­nen»).
  • +Nifedipin geht in die Muttermilch über. Ob eine medikamentbedingte (pharmakologische) Wirkung beim Säugling auftreten kann, ist bisher nicht bekannt. Aus diesem Grunde darf Adalat pro infusione bei stillenden Müttern nicht eingesetzt werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • -Folgende unerwünschte Wirkungen wurden nach Gabe von Adalat bei Patienten in placebo-kontrollierten Doppelblindstudien (Stand per 22. Februar 2006: 2661 Patienten unter Nifedipin und 1486 unter Placebo sowie die Patienten der ACTION-Studie: 3825 unter Nifedipin und 3840 unter Placebo) beobachtet. Bei den «häufigen» unerwünschten Wirkungen lag die Häufigkeit stets unter 3%, mit Ausnahme von Ödemen (9,9%) und Kopfschmerzen (3,9%).
  • -Unerwünschte Wirkungen, die aus der postmarketing Überwachung hervorgehen und für die deshalb keine Häufigkeitsangabe gemacht werden kann, werden unter «Häufigkeit nicht bekannt» aufgeführt.
  • +Folgende unerwünschte Wirkungen wurden nach Gabe von Adalat bei Patienten in placebo-kontrollierten Doppelblindstudien (Stand per 22. Februar 2006: 2661 Patienten unter Nifedipin und 1486 unter Placebo sowie die Patienten der ACTION-Studie: 3825 unter Nifedipin und 3840 unter Placebo) beobachtet. Bei den «häufigen» unerwünschten Wirkungen lag die Häufigkeit stets unter 3%, mit Ausnahme von Ödemen (9.9%) und Kopfschmerzen (3.9%).
  • +Die Häufigkeiten sind dabei definiert als häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100); selten (≥1/10'000 bis <1/1'000); nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätzt werden):
  • -Selten (0,01–0,1%):Anaemia.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Agranulozytose, Leukopenie.
  • +Selten: Anaemia.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Agranulozytose, Leukopenie.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Allergische Reaktionen, allergische Ödeme/Angioödeme (inklusive potenziell lebensbedrohliche Angioödeme im Kehlkopfbereich).
  • -Selten (0,01–0,1%):Pruritus, Urtikaria, Rash.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen.
  • -Psychiatrische Störungen
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Angstzustände, Schlafstörungen.
  • +Gelegentlich: Allergische Reaktionen, allergische Ödeme/Angioödeme (inklusive potenziell lebensbedrohliche Angioödeme im Kehlkopfbereich).
  • +Selten: Pruritus, Urtikaria, Rash.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen.
  • +Psychiatrische Erkrankungen
  • +Gelegentlich: Angstzustände, Schlafstörungen.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Hyperglykämie.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Hyperglykämie.
  • -Häufig (1–10%):Kopfschmerzen.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Nervosität, Schwindel, Migräne, Benommenheit, Tremor.
  • -Selten (0,01–0,1%):Parästhesie, Dysästhesie.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Hypoästhesie, Somnolenz.
  • +Häufig: Kopfschmerzen.
  • +Gelegentlich: Nervosität, Schwindel, Migräne, Benommenheit, Tremor.
  • +Selten: Parästhesie, Dysästhesie.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Hypoästhesie, Somnolenz.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Sehstörungen.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Augenschmerzen.
  • +Gelegentlich: Sehstörungen.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Augenschmerzen.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Tachykardie, Palpitationen.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Angina pectoris-Anfälle (bzw. Zunahme der Häufigkeit, Dauer und Schweregrad der Anfälle bei Patienten mit vorbestehender Angina pectoris insbesondere bei Beginn der Behandlung).
  • +Gelegentlich: Tachykardie, Palpitationen.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Angina pectoris-Anfälle (bzw. Zunahme der Häufigkeit, Dauer und Schweregrad der Anfälle bei Patienten mit vorbestehender Angina pectoris insbesondere bei Beginn der Behandlung).
  • -Häufig (1–10%):Ödeme, Vasodilatation.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Hypotonie, Synkope.
  • +Häufig: Ödeme, Vasodilatation.
  • +Gelegentlich: Hypotonie, Synkope.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Brustschmerzen, Epistaxis, nasale Kongestion.
  • -Selten (0,01–0,1%):Retrosternale Schmerzen.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Dyspnoe.
  • +Gelegentlich: Brustschmerzen, Epistaxis, nasale Kongestion.
  • +Selten: Retrosternale Schmerzen.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Dyspnoe.
  • -Häufig (1–10%):Obstipation.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Dyspepsie, Flatulenz, Mundtrockenheit.
  • -Selten (0,01–0,1%):Gingivahyperplasie.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Erbrechen, Sphincterinsuffizienz.
  • -Erkrankungen der Leber und Galle
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Transienter Anstieg der Leberenzymwerte.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Ikterus.
  • +Häufig: Obstipation.
  • +Gelegentlich: Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Dyspepsie, Flatulenz, Mundtrockenheit.
  • +Selten: Gingivahyperplasie.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Erbrechen, Sphincterinsuffizienz.
  • +Erkrankungen der Leber- und Gallenerkrankungen
  • +Gelegentlich: Transienter Anstieg der Leberenzymwerte.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Ikterus.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Erythem.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Toxisch-epidermale Nekrolyse, Photosensitivität, allergische Reaktionen, palpable Purpurea.
  • +Gelegentlich: Erythem.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Toxisch-epidermale Nekrolyse, Photosensitivität, allergische Reaktionen, palpable Purpurea.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Muskelkrämpfe, Gelenkschwellungen.
  • -Häufigkeit nicht bekannt:Arthralgien, Myalgien.
  • +Gelegentlich: Muskelkrämpfe, Gelenkschwellungen.
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Arthralgien, Myalgien.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Nykturie, Polyurie, Dysurie, vorübergehende Verschlechterung der Nierenfunktion.
  • -Funktionsstörungen des Reproduktionsapparates und der Brust
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Erektile Dysfunktion.
  • +Gelegentlich: Nykturie, Polyurie, Dysurie, vorübergehende Verschlechterung der Nierenfunktion.
  • +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
  • +Gelegentlich: Erektile Dysfunktion.
  • -Häufig (1–10%):Asthenie, Unwohlsein.
  • -Gelegentlich (0,1–1%):Unspezifische Schmerzen, Schüttelfrost.
  • -Bei Anwendung von Adalat pro Infusione:Reaktionen/Thrombophlebitis an der Venenpunktionsstelle.
  • +Häufig: Asthenie, Unwohlsein.
  • +Gelegentlich: Unspezifische Schmerzen, Schüttelfrost.
  • +Bei Anwendung von Adalat pro Infusione: Reaktionen/Thrombophlebitis an der Venenpunktionsstelle.
  • -Die Halbwertszeit für Nifedipin beträgt nach intravenöser Applikation ca. 1,7 Stunden. Das Verteilungsvolumen der intravenös applizierten Substanz liegt zwischen 0,6 und 1,2 l/kg KG. Die Proteinbindung von Nifedipin beträgt 95%. Die Metabolisierung von Nifedipin im Körper erfolgt fast vollständig. Bei der Elimination findet man weniger als 0,1% der Dosis in unveränderter Form im Urin wieder. Die Metaboliten sind bekannt und pharmakologisch unwirksam. 85–95% einer Dosis werden als Metaboliten renal und der Rest ebenfalls als Metaboliten mit den Fäzes eliminiert.
  • +Die Halbwertszeit für Nifedipin beträgt nach intravenöser Applikation ca. 1.7 Stunden. Das Verteilungsvolumen der intravenös applizierten Substanz liegt zwischen 0.6 und 1.2 l/kg KG. Die Proteinbindung von Nifedipin beträgt 95%. Die Metabolisierung von Nifedipin im Körper erfolgt fast vollständig.
  • +Bei der Elimination findet man weniger als 0.1% der Dosis in unveränderter Form im Urin wieder.
  • +In einer Studie, in der die Pharmakokinetik von Nifedipin bei Patienten mit leicht (Child-Pugh A) oder mittelgradig (Child-Pugh B) eingeschränkter Leberfunktion mit derjenigen bei Patienten mit normaler Leberfunktion verglichen wurde, war die Clearance von oral verabreichtem Nifedipin um durchschnittlich 48% (Child-Pugh A) und 72% (Child-Pugh B) vermindert. Infolge dessen stiegen AUC und Cmax von Nifedipin im Vergleich zu den Patienten mit normaler Leberfunktion durchschnittlich um 93% und 64% (Child-Pugh A) bzw. um 253% und 171% (Child-Pugh B) an. Die Pharmakokinetik von Nifedipin wurde bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die Metaboliten sind bekannt und pharmakologisch unwirksam. 85–95% einer Dosis werden als Metaboliten renal und der Rest ebenfalls als Metaboliten mit den Fäzes eliminiert.
  • -In-vivo- undIn-vitro-Untersuchungen zur Mutagenität verliefen durchweg negativ, so dass eine mutagene Wirkung im Menschen hinreichend ausgeschlossen werden kann.
  • +In-vivo- und In-vitro-Untersuchungen zur Mutagenität verliefen durchweg negativ, so dass eine mutagene Wirkung im Menschen hinreichend ausgeschlossen werden kann.
  • -Adalat pro infusione enthält 7,5 g Ethanol (Ethylalkohol) pro 50 ml Infusionslösung. Bei der Richtdosis von 0,63 mg – 1,25 mg Nifedipin pro Stunde (6,3 ml – 12,5 ml Adalat pro infusione pro Stunde) werden 0,945 g – 1,875 g Ethanol appliziert.
  • +Adalat pro infusione enthält 7.5 g Ethanol (Ethylalkohol) pro 50 ml Infusionslösung. Bei der Richtdosis von 0.63 mg–1.25 mg Nifedipin pro Stunde (6.3 ml–12.5 ml Adalat pro infusione pro Stunde) werden 0.945 g–1.875 g Ethanol appliziert.
  • -– isotonische Kochsalzlösung,
  • -– 5%ige Fruktoselösung,
  • -– 5%ige Glukoselösung.
  • +·isotonische Kochsalzlösung,
  • +·5%ige Fruktoselösung,
  • +·5%ige Glukoselösung.
  • -– Schwarze original Perfusor-Spritze aufziehen. Hierbei durch mehrmaliges Pumpen den Inhalt der Flasche unter Druck setzen.
  • -– Kanüle entfernen und schwarze Infusionsleitung an der Spritze befestigen. Spritze und Leitung entlüften!
  • -– Aufgezogene Spritze in den Perfusor (3a) oder in den Injectomat (3b) legen und die Infusionsgeschwindigkeit einstellen.
  • -– Schwarze Infusionsleitung und Infusionskanüle miteinander verbinden. Perfusor oder Injectomat einschalten. Bitte die Bedienungsanleitung für den Perfusor oder Injectomat beachten!
  • +·Schwarze original Perfusor-Spritze aufziehen. Hierbei durch mehrmaliges Pumpen den Inhalt der Flasche unter Druck setzen.
  • +·Kanüle entfernen und schwarze Infusionsleitung an der Spritze befestigen. Spritze und Leitung entlüften!
  • +·Aufgezogene Spritze in den Perfusor (3a) oder in den Injectomat (3b) legen und die Infusionsgeschwindigkeit einstellen.
  • +·Schwarze Infusionsleitung und Infusionskanüle miteinander verbinden. Perfusor oder Injectomat einschalten. Bitte die Bedienungsanleitung für den Perfusor oder Injectomat beachten!
  • - Menge CHF Abgabekat. Rückerstattungskat.
  • -ADALAT Inf Lös 5 mg/50ml Ampulle 50 ml B
  • -
  • +Adalat pro infusione Inf Lös Fl 50 ml (mit 1 Perfusor-Spritze und 1 Infusionsleitung). (B)
  • -Oktober 2012.
  • +September 2016.
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