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-1 mg Betiatid (Benzoyl-mercapto-acetyl-triglycin)
- +1 mg Betiatid (Benzoyl-mercapto-acetyl-triglycin).
-16,9 mg Dinatriumtartrat, 0,04 mg Zinn(II)chlorid
- +Zinn(II)chlorid, Dinatriumtartrat, Salzsäure.
-Reaktionsmechanismus:
- +Reaktionsmechanismus
-Pyrogenfreie, sterile, farblose, klare bis leicht opaleszente, wässrige Lösung zur intravenösen Anwendung, pH: 5,0 - 6,0,
-Markierungsausbeute gemäss HPLC: ³ 96 % sofort nach Markierung, ³ 95 % 4 Stunden nach Markierung (Endvolumen 10 ml).
- +Pyrogenfreie, sterile, farblose, klare bis leicht opaleszente, wässrige Lösung zur intravenösen Anwendung, pH: 5,0 - 6,0.
- +Markierungsausbeute gemäss HPLC: ≥ 95% sofort nach Markierung, ≥ 94% 8 Stunden nach Markierung (Endvolumen 10 ml).
-Dosierung für Erwachsene:
-Je nach Art der Untersuchung, erwarteter Nierenfunktion und Messausrüstung beträgt die zu applizierende Dosis für Erwachsene 37-185 MBq.
- +Dosierung für Erwachsene
- +Je nach Art der Untersuchung, erwarteter Nierenfunktion und Messausrüstung beträgt die zu applizierende Dosis für Erwachsene 37 - 185 MBq.
-Dosierung für Kinder und Jugendliche:
- +Dosierung für Kinder und Jugendliche
-16 kg = 0,40 36 kg = 0,71 60-62kg = 0,96
- +16 kg = 0,40 36 kg = 0,71 60-62 kg = 0,96
-Wiederholung der Untersuchung:
- +Wiederholung der Untersuchung
-Nach ICRP Veröffentlichung Nr.80 (Vol.28, 1998)
- +Nach ICRP Veröffentlichung Nr. 80 (Vol. 28, 1998)
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-Die Blasenwand trägt bis zu 80% der effektiven Dosis bei, Die effektive Dosis nach Blasenentleerung nach 1Stunde bzw, 30 Minuten nach Verabreichung beträgt:
- +
- +Die Blasenwand trägt bis zu 80% der effektiven Dosis bei.
- +Die effektive Dosis nach Blasenentleerung nach 1 Stunde bzw., 30 Minuten nach Verabreichung beträgt:
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-Um die Strahlenbelastung der Blase und der Beckenorgane sowie die Hintergrund-Interferenz der Blase so gering wie möglich zu halten, sollte der Patient - unter Berücksichtigung seines Herz-Kreislauf-Status - aufgefordert werden, vor und nach der Verabreichung des Präparates reichlich zu trinken und die Blase so oft wie möglich zu leeren. Dazu ist er über die Vorsichtsmassnahmen zu unterrichten, die bei der Entsorgung seiner Ausscheidungen zu beachten sind. Bei niereninsuffizienten Patienten ist auf die beträchtlich verlängerte Eliminations-Halbwertszeit zu achten.
- +Um die Strahlenbelastung der Blase und der Beckenorgane sowie die Hintergrund-Interferenz der Blase so gering wie möglich zu halten, sollte der Patient – unter Berücksichtigung seines Herz-Kreislauf-Status – aufgefordert werden, vor und nach der Verabreichung des Präparates reichlich zu trinken und die Blase so oft wie möglich zu leeren. Dazu ist er über die Vorsichtsmassnahmen zu unterrichten, die bei der Entsorgung seiner Ausscheidungen zu beachten sind.
- +Bei niereninsuffizienten Patienten ist auf die beträchtlich verlängerte Eliminations-Halbwertszeit zu achten.
-Das an Tiatid gebundene 99mTechnetium zerfällt durch isomeren Übergang mit einer Halbwertszeit von 6,02 Stunden in quasi stabiles 99Technetium. Die für die szintigraphische Diagnostik wichtige Gammastrahlung hat eine mittlere Energie von 140,5 keV (89 %).
- +Das an Tiatid gebundene 99mTechnetium zerfällt durch isomeren Übergang mit einer Halbwertszeit von 6,02 Stunden in quasi stabiles 99Technetium. Die für die szintigraphische Diagnostik wichtige Gammastrahlung hat eine mittlere Energie von 140,5 keV (89%).
-Nach intravenöser Injektion wird 99mTc-Tiatid rasch im extrazellulären Raum verteilt und renal eliminiert. Dabei ähnelt das Verhalten von Tiatid dem von o-Iodhippursäure. Nach intravenöser Injektion wird Tiatid (99mTc-TechneScan MAG3) rasch und fast ausschliesslich über die Nieren durch tubuläre Sekretion und teilweise durch glomeruläre Filtration ausgeschieden und nicht rückresorbiert. Die renale Elimination geschieht überwiegend in nicht metabolisierter Form. Die Halbwertszeit der schnellen Komponente in einem 2-Kompartimentmodell ist für Tiatid 5 ± 0,3 min. im Vergleich mit 4,4 ± 0,2 min. für Hippuran (Verhältnis 1,15). Die Halbwertszeit der langsamen Komponente beträgt 35 ± 4 min. für Tiatid und 32 ± 3 min. für Hippuran (Verhältnis 1,09).
- +Nach intravenöser Injektion wird 99mTc-Tiatid rasch im extrazellulären Raum verteilt und renal eliminiert. Dabei ähnelt das Verhalten von Tiatid dem von o-Iodhippursäure. Nach intravenöser Injektion wird Tiatid (99mTc-TechneScan MAG3) rasch und fast ausschliesslich über die Nieren durch tubuläre Sekretion und teilweise durch glomeruläre Filtration ausgeschieden und nicht rückresorbiert. Die renale Elimination geschieht überwiegend in nicht metabolisierter Form. Die Halbwertszeit der schnellen Komponente in einem 2-Kompartimentmodell ist für Tiatid 5 ± 0,3 min. im Vergleich mit 4,4 ± 0,2 min. für Hippuran (Verhältnis: 1,15). Die Halbwertszeit der langsamen Komponente beträgt 35 ± 4 min. für Tiatid und 32 ± 3 min. für Hippuran (Verhältnis: 1,09).
-Aus dem Verlauf von Extraktion und Exkretion können Durchblutung, tubuläre Durchgangszeit und Ausscheidung für beide Nieren getrennt erfasst werden. Während des Markierungsvorganges können kleinere Mengen von 99mTc-markierten Verunreinigungen gebildet werden. Ein Teil dieser Verunreinigungen wird in der Leber gespeichert und über die Gallenblase ausgeschieden. Dadurch kann die späte Phase (nach 30 Minuten) einer dynamischen Nierenstudie beeinflusst werden, weil die Projektion von Niere und Leber sich teilweise überlappen.
- +Aus dem Verlauf von Extraktion und Exkretion können Durchblutung, tubuläre Durchgangszeit und Ausscheidung für beide Nieren getrennt erfasst werden.
- +Während des Markierungsvorganges können kleinere Mengen von 99mTc-markierten Verunreinigungen gebildet werden. Ein Teil dieser Verunreinigungen wird in der Leber gespeichert und über die Gallenblase ausgeschieden. Dadurch kann die späte Phase (nach 30 Minuten) einer dynamischen Nierenstudie beeinflusst werden, weil die Projektion von Niere und Leber sich teilweise überlappen.
-Markierungen in einem Endvolumen von 10 ml bis 4 Stunden nach Markierung.
-Markierungen in einem Endvolumen von 4 ml bis 1 Stunde nach Markierung.
- +Bis 8 Stunden nach Markierung bei Lagerung unter 25 °C.
-Das unmarkierte TechneScan MAG3 muss im Kühlschrank zwischen +2 und +8°C gelagert werden.
- +Das unmarkierte TechneScan MAG3 muss im Kühlschrank zwischen +2 und +8 °C gelagert werden.
-Das markierte Präparat ist in einem Bleibehälter geeigneter Stärke zwischen +2 und +8 °C zu lagern.
- +Das markierte Präparat ist in einem Bleibehälter geeigneter Stärke unter 25 °C zu lagern.
-2.Maximal 3 ml Natrium-[99mTc]-Pertechnetat mit einer maximalen Aktivität von 1110 MBq mit 0,9% Natriumchlorid-Lösung auf ein Volumen von 10 ml verdünnen. (*)
- +2.Maximal 3 ml Natrium-[99mTc]-Pertechnetat mit einer maximalen Aktivität von 2960 MBq (80 mCi) mit 0,9 % Natriumchlorid-Lösung auf ein Volumen von 10 ml verdünnen.
-4.Das Fläschchen sofort während 10 Minuten in kochendem Wasser erhitzen. Dabei ist darauf zu achten, dass das Fläschchen aufrecht stehen bleibt, um zu vermeiden, dass Metallspuren aus dem Gummistopfen den Markierungsvorgang beeinträchtigen.
- +4.Das Fläschchen sofort während 10 Minuten in einem Heizblock oder in einem Wasserbad mit kochendem Wasser erhitzen. Dabei ist darauf zu achten, dass das Fläschchen aufrecht stehen bleibt, um zu vermeiden, dass Metallspuren aus dem Gummistopfen den Markierungsvorgang beeinträchtigen.
-Das markierte Produkt muss innerhalb von 4 Stunden verwendet werden. Bis dahin kann es unter Beachtung der Strahlenschutzvorschriften zwischen +2 und +8 ºC aufbewahrt werden.
-Vor der Verabreichung muss die Markierungsausbeute bestimmt werden.
-(*) Um eine höher konzentrierte Präparation zu erhalten, sind nicht mehr als 1 ml Eluat, maximale Aktivität 925 MBq, zu verwenden und mit 0,9% Natriumchlorid-Lösung auf 4 ml zu verdünnen. Weitere Markierung wie oben beschrieben. Diese Präparation ist nur für eine Stunde nach Markierung zwischen +2 und +8 ºC haltbar.
- +Das markierte Produkt muss innerhalb von 8 Stunden verwendet werden. Bis dahin kann es unter Beachtung der Strahlenschutzvorschriften unter 25 °C aufbewahrt werden.
- +Vor der Verabreichung muss die radiochemische Reinheit bestimmt werden.
-Die vom Hersteller garantierte radiochemische Reinheit und Markierungsausbeute von 99mTc-markiertem TechneScan MAG3 beruhen auf der Qualitätskontrolle mittels High Performance Liquid Chromatographie (HPLC).
-HPLC-Methode
- +Bestimmung der radiochemischen Reinheit
- +Die Europäische Pharmakopöe gibt 2 Prüfverfahren (Papierchromatographie und HPLC) zur Bestimmung der radiochemischen Reinheit vor (Monographie Technetium(99mTc) Mertiatid-Injektionslösung (Ph. Eur. 01/2008: 1372, corrected 7.00). Eine Prüfung auf radiochemische Reinheit der [99mTc]Technetium Mertiatid-Injektionslösung ([99mTc]-Mertiatid) vor der Anwendung am Patienten ist entsprechend den Prüfverfahren der Monographie im Europäischen Arzneibuch (s.o.) durchzuführen.
- +Die HPLC-Methode ist hierunter beschrieben:
-direkt nach Markierung: ≥ 96% 99mTc-Tiatid
-4 Stunden nach Markierung: ≥ 95% 99mTc-Tiatid (Endvolumen 10 ml)
- +direkt nach Markierung: ≥ 95 % 99mTc-Tiatid
- +8 Stunden nach Markierung: ≥ 94 % 99mTc-Tiatid
- +Pinzette benutzen, um die Bestrahlung der Finger zu reduzieren.
-Säule Waters Sep-Pak C18
- +Säule Waters SEP-PAK C18
- +Ethanol – Kochsalzlösung (50 : 50)
- +
-Phosphatlösung 0,01M, pH6 (siehe "Material HPLC-Methode")
-1.Säule mit 10 ml reinem Ethanol, anschliessend mit 10 ml Salzsäure 0,001M spülen und unter Luftfluss sorgfältig trocknen.
-2.0,1 ml Markierungslösung auf Säule auftragen.
-3.erste Elution mit 5 ml Salzsäure 0,001 M; Eluat sammeln
-4.zweite Elution mit 5 ml Phosphatlösung (0,01 M, pH 6,0) mit 0,5 % Ethanol; dieses zweite Eluat dem ersten Eluat hinzufügen (ergibt Summe der hydrophilen Unreinheiten).
-5.dritte Elution mit 10 ml Phosphatlösung (0,01 M, pH 6,0) mit 7 % Ethanol (dieses Eluat enthält 99mTc-Tiatid).
-6.vierte Elution mit 10 ml reinem Ethanol (dieses Eluat enthält die lipophilen Unreinheiten).
-7.Radioaktivität messen und entsprechende Prozentanteile berechnen (Summe aller Eluate = 100 % Aktivität).
- +1.Säule mit 5 ml reinem Ethanol, anschliessend mit 5 ml Salzsäure 0,001 M spülen und unter Luftfluss sorgfältig trocknen.
- +2.0,1- 0,3 ml; ca. 7,4 MBq (oder 200 µCi) Markierungslösung mit einer 1 ml-Spritze auf Säule auftragen. Es ist sicher zu stellen, dass die Säule während der unterschiedlichen Schritte nicht trocken läuft.
- +3.Langsam und gleichmässig (tropfenweise) 5 ml Salzsäure 0,001 M auftragen; Eluat sammeln = Eluat 1.
- +4.Langsam und gleichmässig mit 5 ml Ethanol – Kochsalzlösung (50 : 50) eluieren = Eluat 2.
- +5.Eluat 1, Eluat 2 und die SEP-PAK Cartridge in einem Dosismessgerät messen.
-99mTc-Tiatid: ≥ 90 %
-hydrophile Unreinheiten: ≤ 5 %
-lipophile Unreinheiten: ≤ 5 %
- +99mTc-Tiatid: ≥ 94 %
- +hydrophile Unreinheiten: ≤ 3 %
- +lipophile Unreinheiten: ≤ 4 %
-Die Glasfläschchen (Typ I Ph. Eur.) sind verschlossen mit einem Brombutylgummistopfen ud versiegelt mit einer flip-off Verschlusskappe.
- +Die Glasfläschchen (Typ I Ph. Eur.) sind verschlossen mit einem Brombutylgummistopfen und versiegelt mit einer flip-off Verschlusskappe.
-Oktober 2003
- +Dezember 2015
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