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Home - Fachinformation zu Accupro 5 - Änderungen - 28.03.2017
32 Änderungen an Fachinfo Accupro 5
  • -Kern: Magnesii subcarbonas ponderosus, Lactosum monohydricum, Gelatina, Polyvinylpolypyrrolidonum, Magnesii stearas; Film: Opadry (Ferrum oxydatum [E172], Titanii dioxidum [E171], Methylhydroxypropylcellulosum, Hydroxypropylcellulosum, Polyaethylenglycolum), Cera candelilla.
  • +Tablettenkern: Magnesii subcarbonas ponderosus, Lactosum monohydricum, Gelatina, Polyvinylpolypyrrolidonum, Magnesii stearas; Filmüberzug: Opadry (Ferrum oxydatum [E172], Titanii dioxidum [E171], Methylhydroxypropylcellulosum, Hydroxypropylcellulosum, Polyaethylenglycolum), Cera candelilla.
  • -Patienten mit Nierenfunktionsstörungen: Wie aus den pharmakokinetischen Daten hervorgeht, hängt die Elimination von Quinapril von der Funktionsfähigkeit der Niere ab. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance zwischen 30 und 60 ml/Min. wird eine Anfangsdosierung von 5 mg Quinapril empfohlen, bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <30 ml/Min eine Anfangsdosierung von 2.5 mg Quinapril. Wird die Anfangsdosierung gut vertragen, so kann die Dosis entsprechend dem klinischen und hämodynamischen Ansprechen langsam erhöht werden, ausser es tritt ein übermässiger Blutdruckabfall oder eine signifikante Verschlechterung der Nierenfunktion auf.
  • +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen: Wie aus den pharmakokinetischen Daten hervorgeht, hängt die Elimination von Quinapril von der Funktionsfähigkeit der Niere ab. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance zwischen 30 und 60 ml/min. wird eine Anfangsdosierung von 5 mg Quinapril empfohlen, bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <30 ml/min eine Anfangsdosierung von 2.5 mg Quinapril. Wird die Anfangsdosierung gut vertragen, so kann die Dosis entsprechend dem klinischen und hämodynamischen Ansprechen langsam erhöht werden, ausser es tritt ein übermässiger Blutdruckabfall oder eine signifikante Verschlechterung der Nierenfunktion auf.
  • ->60 ml/Min. 10 mg
  • -30-60 ml/Min. 5 mg
  • -10-30 ml/Min. 2.5 mg
  • -<10 ml/Min. Für eine Dosierungsempfehlung liegen hier keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor
  • +>60 ml/min 10 mg
  • +30-60 ml/min 5 mg
  • +10-30 ml/min 2.5 mg
  • +<10 ml/min Für eine Dosierungsempfehlung liegen hier keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor.
  • -Ältere Patienten (älter als 65 Jahre): Ein höheres Lebensalter allein scheint die Sicherheit und Wirksamkeit von Accupro nicht zu beeinflussen. Da sich die Nierenfunktion mit zunehmendem Alter jedoch verschlechtern kann, wird bei älteren Patienten eine Anfangsdosis von 1× täglich 5 mg Quinapril empfohlen. Anschliessend sollte auch hier die Dosis je nach Ansprechen des Blutdrucks titriert werden (vgl. «Spezielle Dosierungsanweisungen»/«Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»).
  • +Ältere Patienten (älter als 65 Jahre): Ein höheres Lebensalter allein scheint die Sicherheit und Wirksamkeit von Accupro nicht zu beeinflussen. Da sich die Nierenfunktion mit zunehmendem Alter jedoch verschlechtern kann, wird bei älteren Patienten eine Anfangsdosis von 1× täglich 5 mg Quinapril empfohlen. Anschliessend sollte auch hier die Dosis je nach Ansprechen des Blutdrucks titriert werden (vgl. «Spezielle Dosierungsanweisungen – Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»).
  • -Kombination von Accupro mit Angiotensin Rezeptor Blockern oder anderen ACE Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2) und Endorganschäden, mässig oder schwerwiegend eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1.73 m2), Hyperkaliämie (>5 mmol/l) oder bei hypotonen Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz.
  • +Kombination von Accupro mit Angiotensin Rezeptor Blockern oder anderen ACE-Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2) und Endorganschäden, mässig oder schwerwiegend eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1.73 m2), Hyperkaliämie (>5 mmol/l) oder bei hypotonen Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz.
  • -Ebenso können Patienten, die bei Beginn einer Accupro- Therapie bereits mit einem Diuretikum behandelt wurden, eine symptomatische Hypotonie entwickeln. Bei diesen Patienten sollte, wenn möglich, die Diuretika- Therapie 2 bis 3 Tage vor der Accupro- Therapie gestoppt resp. unterbrochen werden. Falls der Blutdruck mit Accupro allein nicht unter Kontrolle gebracht werden kann, sollte die Diuretika- Therapie wieder aufgenommen werden. Wenn es nicht möglich ist, das Diuretikum abzusetzen, sollte Quinapril einschleichend dosiert werden (siehe auch «Dosierung/Anwendung», «Interaktionen»).
  • +Ebenso können Patienten, die bei Beginn einer Accupro-Therapie bereits mit einem Diuretikum behandelt wurden, eine symptomatische Hypotonie entwickeln. Bei diesen Patienten sollte, wenn möglich, die Diuretika- Therapie 2 bis 3 Tage vor der Accupro-Therapie gestoppt resp. unterbrochen werden. Falls der Blutdruck mit Accupro allein nicht unter Kontrolle gebracht werden kann, sollte die Diuretika- Therapie wieder aufgenommen werden. Wenn es nicht möglich ist, das Diuretikum abzusetzen, sollte Quinapril einschleichend dosiert werden (siehe auch «Dosierung/Anwendung», «Interaktionen»).
  • -Die Halbwertszeit von Quinaprilat ist proportional zum Absinken der Kreatinin-Clearance verlängert. Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von <60 ml/Min. benötigen eine niedrigere Anfangsdosierung mit Quinapril (siehe «Dosierung/Anwendung»). Die Dosierung sollte entsprechend dem therapeutischen Ansprechen gesteigert und die Nierenfunktion eng überwacht werden, obwohl Studien darauf hinweisen, dass Quinapril keine Verschlechterung der Nierenfunktion herbeiführt.
  • +Die Halbwertszeit von Quinaprilat ist proportional zum Absinken der Kreatinin-Clearance verlängert. Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von <60 ml/min. benötigen eine niedrigere Anfangsdosierung mit Quinapril (siehe «Dosierung/Anwendung»). Die Dosierung sollte entsprechend dem therapeutischen Ansprechen gesteigert und die Nierenfunktion eng überwacht werden, obwohl Studien darauf hinweisen, dass Quinapril keine Verschlechterung der Nierenfunktion herbeiführt.
  • -Nicht steroidale Antirheumatika einschliesslich selektive Cycklooxygenase-2-Hemmer
  • +Nicht steroidale Antirheumatika einschliesslich selektive Cyclooxygenase-2-Hemmer
  • -Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron Systems (RAAS) mit ACE-Inhibitor (ACE-I), Angiotensin-II-Rezeptor-Inhibitor oder Aliskiren
  • +Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron Systems (RAAS) mit ACE-Inhibitoren (ACE-I), Angiotensin-II-Rezeptor-Inhibitoren oder Aliskiren
  • -Die Proteinbindung von Quinaprilat beträgt ca. 97%, die ungebundene Fraktion ca. 3%. Quinaprilat hat ein Verteilungsvolumen von ca. 11 L. Studien an Ratten zeigen, dass Quinapril nicht die Blut-Hirn-Schranke überschreitet.
  • +Die Proteinbindung von Quinaprilat beträgt ca. 97%, die ungebundene Fraktion ca. 3%. Quinaprilat hat ein Verteilungsvolumen von ca. 11 l. Studien an Ratten zeigen, dass Quinapril nicht die Blut-Hirn-Schranke überschreitet.
  • -Die Ausscheidung erfolgt zu 70-89% über die Nieren. Quinapril zeigt eine apparente Halbwertszeit der Elimination von ca. 1 h. Quinaprilat wird zu einem wesentlichen Anteil über die Nieren ausgeschieden; die effektive Kumulationshalbwertszeit beträgt ca. 3 h (ein Steady-state wird nach 1-2 Tagen erreicht). Die Dissoziationshalbwertszeit vom ACE beträgt ca. 26 h. Die Plasmaclearance von Quinaprilat beträgt 60-80 ml/Min. Die Eliminationshalbwertszeit aus dem Plasma beträgt ca. 2 h und ist dosisunabhängig.
  • +Die Ausscheidung erfolgt zu 70-89% über die Nieren. Quinapril zeigt eine apparente Halbwertszeit der Elimination von ca. 1 h. Quinaprilat wird zu einem wesentlichen Anteil über die Nieren ausgeschieden; die effektive Kumulationshalbwertszeit beträgt ca. 3 h (ein Steady-state wird nach 1-2 Tagen erreicht). Die Dissoziationshalbwertszeit vom ACE beträgt ca. 26 h. Die Plasmaclearance von Quinaprilat beträgt 60-80 ml/min. Die Eliminationshalbwertszeit aus dem Plasma beträgt ca. 2 h und ist dosisunabhängig.
  • -Bei Patienten mit Niereninsuffizienz wurden bis zu einer Kreatinin-Clearance von 60 ml/Min. normale Quinaprilat-Plasmaspiegelverläufe gemessen. Bei einer Kreatinin-Clearance von weniger als 60 ml/Min. steigen die Quinaprilat-Spiegel an, die Eliminationshalbwertszeit ist verlängert.
  • +Bei Patienten mit Niereninsuffizienz wurden bis zu einer Kreatinin-Clearance von 60 ml/min. normale Quinaprilat-Plasmaspiegelverläufe gemessen. Bei einer Kreatinin-Clearance von weniger als 60 ml/min. steigen die Quinaprilat-Spiegel an, die Eliminationshalbwertszeit ist verlängert.
  • -Die Elimination von Quinaprilat ist ausserdem bei älteren Patienten (älter als 65 Jahre) und bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz verlangsamt. Die Verlangsamung korreliert mit der eingeschränkten Nierenfunktion, die oft bei diesen Patienten vorliegt. Bei Patienten mit mässig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30-60 ml/Min.) und älteren Patienten kann es erforderlich sein, die Dosis zu reduzieren.
  • +Die Elimination von Quinaprilat ist ausserdem bei älteren Patienten (älter als 65 Jahre) und bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz verlangsamt. Die Verlangsamung korreliert mit der eingeschränkten Nierenfunktion, die oft bei diesen Patienten vorliegt. Bei Patienten mit mässig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30-60 ml/min.) und älteren Patienten kann es erforderlich sein, die Dosis zu reduzieren.
  • -50141 (Swissmedic)
  • +50141 (Swissmedic).
  • -Accupro 20 Filmtabletten (mit Bruchrille): 30 und 100. [B]
  • +Accupro 20 Filmtabletten (mit Bruchrille): 100. [B]
  • -LLD V007
  • +LLD V011
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