| 78 Änderungen an Fachinfo Taxol 30 mg/5 ml |
-Hilfsstoffe: Macrogolglyceroli ricinoleas (Cremophor EL), Ethanolum 0.4 g ad solutionem pro 1 ml.
- +Hilfsstoffe: Macrogolglyceroli ricinoleas (Cremophor® EL), Ethanolum 0.4 g ad solutionem pro 1 ml.
- 20 mg i.v. i.v.: 30 - 60 Min.
-Clemastin 2 mg i.v. 30 - 60 Min.
-Cimetidin 300 mg i.v. 30 - 60 Min.
- + 20 mg i.v. i.v.: 30-60 Min.
- +Clemastin 2 mg i.v. 30-60 Min.
- +Cimetidin 300 mg i.v. 30-60 Min.
-Ranitidin 50 mg i.v. 30 - 60 Min.
- +Ranitidin 50 mg i.v. 30-60 Min.
-Taxol muss immer vor Cisplatin verabreicht werden. Siehe auch «Interaktionen». Für Cisplatin siehe entsprechende Fachinformation.
- +Taxol muss immer vor Cisplatin verabreicht werden. Siehe auch «Interaktionen».
- +Für Cisplatin siehe entsprechende Fachinformation.
-Taxol muss immer vor Cisplatin verabreicht werden. Siehe auch «Interaktionen». Für Cisplatin siehe entsprechende Fachinformation.
- +Taxol muss immer vor Cisplatin verabreicht werden. Siehe auch «Interaktionen».
- +Für Cisplatin siehe entsprechende Fachinformation.
-2- <10 x ULN und ≤1.5 mg/dl 135 mg/m2 100 mg/m2
-<10 x ULN und 1.5-5 mg/dl 90 mg/m2 50 mg/m2
-≥10 x ULN oder > 5 mg/dl - -
- +2-<10× ULN und ≤1.5 mg/dl 135 mg/m2 100 mg/m2
- +<10× ULN und 1.5-5 mg/dl 90 mg/m2 50 mg/m2
- +≥10× ULN oder >5 mg/dl - -
-Bei allen Patienten wird die häufige Überwachung der Vitalfunktionen, insbesondere während der ersten Stunden der Taxol-Infusion, empfohlen. Siehe auch nachstehend "Kardiovaskuläre Toxizität".
- +Bei allen Patienten wird die häufige Überwachung der Vitalfunktionen, insbesondere während der ersten Stunden der Taxol-Infusion, empfohlen. Siehe auch nachstehend «Kardiovaskuläre Toxizität».
-Da Extravasation nicht ausgeschlossen werden kann, empfiehlt es sich, die Infusionsstelle zu beobachten. Siehe auch "Unerwünschte Wirkungen: Reaktionen an der Applikationsstelle".
- +Da Extravasation nicht ausgeschlossen werden kann, empfiehlt es sich, die Infusionsstelle zu beobachten. Siehe auch «Unerwünschte Wirkungen: Reaktionen an der Applikationsstelle».
-Obwohl eine periphere Neuropathie relativ häufig ist, treten selten schwerwiegende Symptome auf. Bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom sowie bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom (welche Taxol als Erstbehandlung erhielten) führte die Anwendung einer Kombinationstherapie von Taxol (Infusion über 3 Std.) und Cisplatin zu einer höheren Inzidenz von schwerer Neurotoxizität als eine Monotherapie mit Taxol.
- +Obwohl eine periphere Neuropathie relativ häufig ist, treten selten schwerwiegende Symptome auf.
- +Bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom sowie bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom (welche Taxol als Erstbehandlung erhielten) führte die Anwendung einer Kombinationstherapie von Taxol (Infusion über 3 Std.) und Cisplatin zu einer höheren Inzidenz von schwerer Neurotoxizität als eine Monotherapie mit Taxol.
- +Impfungen
- +Die gleichzeitige Anwendung von Taxol mit einem Lebendimpfstoff kann die Replikation des Impferregers um ein Vielfaches beschleunigen und/oder die unerwünschte Reaktion auf den Impferreger verstärken, da möglicherweise die normalen Abwehrmechanismen durch Taxol unterdrückt werden. Bei einem mit Taxol behandelten Patienten kann eine Impfung mit einem Lebendimpfstoff zu einer schweren Infektion führen. Die Antikörperreaktion des Patienten auf Impfstoffe kann verringert sein. Die Anwendung von Lebendimpfstoffen ist zu vermeiden und der Rat eines entsprechenden Spezialisten ist einzuholen.
- +
-Bei gleichzeitiger Verabreichung von Taxol mit Substanzen, die über die Isoenzyme CYP 2C8 und 3A4 metabolisiert werden bzw. diese beeinflussen, ist Vorsicht geboten.
-Die gleichzeitige Verabreichung von Ketoconazol, einem bekannten starken Inhibitor von CYP 3A4, hemmt die Elimination von Paclitaxel beim Patienten nicht; folglich können beide Arzneimittel ohne Dosisanpassung gleichzeitig verabreicht werden.
- +Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn Paclitaxel zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet wird, die entweder CYP 2C8 oder CYP3A4 hemmen (z.B. Ketoconazol und andere Imidazol-Antimykotika, Erythromycin, Fluoxetin, Gemfibrozil, Clopidogrel, Cimetidin, Ritonavir, Saquinavir, Indinavir und Nelfinavir) oder induzieren (z.B. Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Efavirenz, Nevirapin).
- +Fertilität
- +Angesichts des mutagenen Potenzials von Taxol ist sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Patienten eine wirksame Kontrazeption während der Behandlung und bis zu 6 Monate nach Therapieende erforderlich. Da Taxol die männliche Fertilität beeinträchtigen kann, kann eine Spermienkonservierung zum Zweck einer späteren Vaterschaft in Betracht gezogen werden (siehe «Präklinische Daten»).
-Die Häufigkeit der unten aufgelisteten unerwünschten Wirkungen ist wie folgt definiert: „Sehr häufig« (≥1/10), „häufig» (<1/10, ≥1/100), „gelegentlich« (<1/100, ≥1/1000), „selten» (<1/1000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000), «unbekannt» (kann anhand der zur Verfügung stehenden Daten nicht abgeschätzt werden).
-Infektionen und Infestationen
- +Die Häufigkeit der unten aufgelisteten unerwünschten Wirkungen ist wie folgt definiert: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000), «unbekannt» (kann anhand der zur Verfügung stehenden Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Gelegentlich: Septischer Schock, Pneumonie, Peritonitis.
- +Gelegentlich: Septischer Schock, Peritonitis.
-Neoplasmen
- +Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschliesslich Zysten und Polypen)
-Blut und Lymphsystem
-Sehr häufig: Neutropenie (28-81%), Anämie (78%; Hb <8g/dl 16%), Thrombozytopenie (11%), Blutungen (14%).
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- +Sehr häufig: Neutropenie (28-81%), Anämie (78%; Hb <8 g/dl 16%), Thrombozytopenie (11%), Blutungen (14%).
-Immunsystem
- +Erkrankungen des Immunsystems
-Gelegentlich: schwere, behandlungsbedürftige Überempfindlichkeits-reaktionen (u.a. Hypotonie, angioneurotisches Ödem, Atemnot, generalisierte Urtikaria, Ödeme, Rückenschmerzen, Schüttelfrost, Pneumonitis).
- +Gelegentlich: schwere, behandlungsbedürftige Überempfindlichkeitsreaktionen (u.a. Hypotonie, angioneurotisches Ödem, Atemnot, generalisierte Urtikaria, Ödeme, Rückenschmerzen, Schüttelfrost, Pneumonitis).
-Zu Überempfindlichkeitsreaktion siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Überempfindlichkeitsreaktionen".
- +Zu Überempfindlichkeitsreaktion siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Überempfindlichkeitsreaktionen».
-Sehr selten: Anorexie
-Unbekannt: Tumorlyse-Syndrom
-Psychiatrische Störungen
-Sehr selten: Konfusionen
-Nervensystem
- +Sehr selten: Anorexie.
- +Unbekannt: Tumorlyse-Syndrom.
- +Psychiatrische Erkrankungen
- +Sehr selten: Konfusionen.
- +Erkrankungen des Nervensystems
-Augen
- +Augenerkrankungen
-Unbekannt: Makulaödem
-Ohr und Innenohr
- +Unbekannt: Makulaödem.
- +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
-Herz
-Sehr häufig: EKG-Veränderungen (ca. 17%)
-Häufig: Bradykardie (üblicherweise mild und nicht behandlungsbedürftig)
- +Herzerkrankungen
- +Sehr häufig: EKG-Veränderungen (ca. 17%).
- +Häufig: Bradykardie (üblicherweise mild und nicht behandlungsbedürftig).
-Gefässe
- +Gefässerkrankungen
-Atmungsorgane
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Gastrointestinale Störungen
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Leber
-Häufig: Schwerwiegende Erhöhungen (>5 x ULN) der AST (SGOT) und der alkalischen Phosphatase.
- +Affektionen der Leber und Gallenblase
- +Häufig: Schwerwiegende Erhöhungen (>5× ULN) der AST (SGOT) und der alkalischen Phosphatase.
-Haut und Unterhautgewebe
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Unbekannt: Sklerodermie, kutaner Lupus erythematodes
-Muskelskelettsystem
- +Unbekannt: Sklerodermie, kutaner Lupus erythematodes.
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
-Unbekannt: Systemischer Lupus erythematodes
-Nieren und Harnwege
-Selten: Kreatininerhöhung
-Allgemeine Reaktionen und Reaktionen an der Applikationsstelle
- +Unbekannt: Systemischer Lupus erythematodes.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- +Selten: Kreatininerhöhung.
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-ATC Code: L01CD01
-Wirkungsmechanismus / Pharmakodynamik
- +ATC-Code: L01CD01
- +Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
-Die zweite Studie (GOG-111 / B-MS CA 139-022) untersuchte mehr als 400 Patientinnen mit primärem Ovarialkarzinom FIGO-Stadium III/IV mit Residualkarzinom >1 cm nach Laparotomie oder mit metastasierendem Ovarialkarzinom. Die Patientinnen erhielten maximal 6 Zyklen Taxol (135 mg/m2 über 24 Std.) gefolgt von Cisplatin (75 mg/m2) oder die Vergleichstherapie Cyclophosphamid/Cisplatin. Die mediane Zeit bis zur Progression betrug 16.6 Monate vs. 13.0 Monate, die mediane Überlebenszeit 35.5 Monate vs. 24.2 Monate.
- +Die zweite Studie (GOG-111/B-MS CA 139-022) untersuchte mehr als 400 Patientinnen mit primärem Ovarialkarzinom FIGO-Stadium III/IV mit Residualkarzinom >1 cm nach Laparotomie oder mit metastasierendem Ovarialkarzinom. Die Patientinnen erhielten maximal 6 Zyklen Taxol (135 mg/m2 über 24 Std.) gefolgt von Cisplatin (75 mg/m2) oder die Vergleichstherapie Cyclophosphamid/Cisplatin. Die mediane Zeit bis zur Progression betrug 16.6 Monate vs. 13.0 Monate, die mediane Überlebenszeit 35.5 Monate vs. 24.2 Monate.
-Die Pharmakokinetik von Paclitaxel wurde bei 35 Patienten mit erhöhten Bilirubinwerten untersucht. Es fand sich bei Bilirubinwerten zwischen 1 und 2 x ULN eine Erhöhung der AUC, aber ohne Zunahme der Toxizität; bei Bilirubinwerten >2 x ULN wurde eine Zunahme der Myelotoxizität beobachtet.
- +Die Pharmakokinetik von Paclitaxel wurde bei 35 Patienten mit erhöhten Bilirubinwerten untersucht. Es fand sich bei Bilirubinwerten zwischen 1 und 2× ULN eine Erhöhung der AUC, aber ohne Zunahme der Toxizität; bei Bilirubinwerten >2× ULN wurde eine Zunahme der Myelotoxizität beobachtet.
-Haltbarkeit / Besondere Lagerungshinweise
- +Haltbarkeit/Besondere Lagerungshinweise
-In der Originalverpackung vor Licht geschützt und nicht über 25°C aufbewahren.
-Lagerung im Kühlschrank (2-8°C) und Einfrieren des Konzentrates beeinträchtigt die Qualität nicht.
- +In der Originalverpackung vor Licht geschützt und nicht über 25 °C aufbewahren.
- +Lagerung im Kühlschrank (2-8 °C) und Einfrieren des Konzentrates beeinträchtigt die Qualität nicht.
-Nach Anbruch der Mehrdosenstechampulle kann ein allfälliger Rest während 28 Tagen bei Raumtemperatur (15-25°C) und bei normalem Raumlicht aufbewahrt werden.
- +Nach Anbruch der Mehrdosenstechampulle kann ein allfälliger Rest während bis zu 28 Tagen bei Raumtemperatur (15-25 °C) und bei normalem Raumlicht aufbewahrt werden.
-Die mit Natriumchloridlösung 0.9% resp. Glucoselösung 5% verdünnte, gebrauchsfertige Infusionslösung (siehe unten, «Hinweise für die Handhabung») ist 14 Tage resp. 7 Tage bei Raumtemperatur (15-25°C) am Tageslicht oder im Kühlschrank (2-8°C) physikalisch und chemisch stabil.
-Aus mikrobiologischer Sicht sollte sie unmittelbar nach Zubereitung verwendet werden; falls erforderlich kann sie maximal 24 Stunden bei 2-8°C aufbewahrt werden. Der Inhalt von teilweise aufgebrauchten Behältnissen ist zu vernichten.
- +Die mit Natriumchloridlösung 0.9% resp. Glucoselösung 5% verdünnte, gebrauchsfertige Infusionslösung (siehe unten, «Hinweise für die Handhabung») ist 14 Tage resp. 7 Tage bei Raumtemperatur (15-25 °C) am Tageslicht oder im Kühlschrank (2-8 °C) physikalisch und chemisch stabil.
- +Aus mikrobiologischer Sicht sollte sie unmittelbar nach Zubereitung verwendet werden; falls erforderlich kann sie maximal 24 Stunden bei 2-8 °C aufbewahrt werden. Der Inhalt von teilweise aufgebrauchten Behältnissen ist zu vernichten.
-- Natriumchloridlösung 0.9%,
-- Glucoselösung 5%
- +·Natriumchloridlösung 0.9%,
- +·Glucoselösung 5%
-Der im Präparat enthaltene Hilfsstoff Cremophor EL kann zu einer Auswaschung des Weichmachers DEHP [Di-(2-ethylhexyl)phthalat] aus PVC-Infusionsbeuteln, -besteck oder anderen medizinischen Instrumenten aus PVC führen. Die Infusionslösung soll deshalb in einem PVC-freien Behälter (z.B. Glas, Polypropylen, Polyolefin) zubereitet und mit einem Infusionsset aus Polyäthylen verabreicht werden. Der Gebrauch von Filtern (z.B. IVEX-2) mit kurzen Ein- oder Ausfuhrschläuchen aus PVC hat bisher zu keiner signifikanten Herauslösung von Weichmachern geführt.
- +Der im Präparat enthaltene Hilfsstoff Cremophor EL kann zu einer Auswaschung des Weichmachers DEHP [Di-(2-ethylhexyl)phthalat] aus PVC-Infusionsbeuteln, -besteck oder anderen medizinischen Instrumenten aus PVC führen.
- +Die Infusionslösung soll deshalb in einem PVC-freien Behälter (z.B. Glas, Polypropylen, Polyolefin) zubereitet und mit einem Infusionsset aus Polyäthylen verabreicht werden. Der Gebrauch von Filtern (z.B. IVEX-2) mit kurzen Ein- oder Ausfuhrschläuchen aus PVC hat bisher zu keiner signifikanten Herauslösung von Weichmachern geführt.
-52364 (Swissmedic)
- +52364 (Swissmedic).
-November 2013
- +September 2016.
|
|