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Home - Fachinformation zu Zeffix - Änderungen - 25.01.2019
15 Änderungen an Fachinfo Zeffix
  • +Die Einleitung einer Lamivudin-Behandlung sollte nur dann erwogen werden, wenn eine andere antivirale Substanz mit einer höheren genetischen Barriere gegenüber Resistenzen entweder nicht verfügbar oder nicht geeignet ist (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Bei längerer Therapiedauer sind HBV-Subpopulationen mit einer reduzierten Empfindlichkeit auf Lamivudin (YMDD-HBV-Varianten) identifiziert worden. Die klinische Bedeutung dieser Varianten im Langzeitverlauf ist bisher nicht vollständig geklärt (vgl. «Klinische Erfahrung»). In einer Minderzahl von Fällen kann diese Variante zu einer Verschlimmerung der Hepatitis führen, die vor allem durch Erhöhung der Serum-ALT und das Wiederauftreten von HBV-DNS nachgewiesen wird.
  • +Bei HBeAg-positiven oder HBeAg-negativen Patienten kann die Entwicklung der YMDD-(Tyrosin-Methionin-Aspartat-Aspartat-)Mutante des HBV zu einem verminderten therapeutischen Ansprechen auf Lamivudin führen, was sich in einem Anstieg des HBV-DNA- und ALT-Spiegels über die bisherigen Werte unter der Behandlung zeigt.
  • +Um das Risiko einer Resistenzentwicklung bei Patienten unter Lamivudin-Monotherapie zu verringern, sollte eine Umstellung auf bzw. eine zusätzliche Gabe eines anderen Arzneimittels ohne Kreuzresistenz mit Lamivudin in Betracht gezogen werden, wenn die Serum-HBV-DNA in Woche 24 der Behandlung oder danach noch nachweisbar ist (vgl. «Eigenschaften/Wirkungen»; «Klinische Erfahrung»).
  • -Koadministration von Sorbitol mit Lamivudin kann zu einer Abnahme der Lamivudin-Exposition führen (vgl. «Interaktionen»). Die Koadministration von sorbitolhaltigen Arzneimitteln mit Lamivudin ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Wenn sich eine langfristige Koadministration nicht umgehen lässt, sollten alternative Arzneimittel zur Behandlung der chronischen HBV-Infektion in Betracht gezogen werden oder eine engmaschigere Kontrolle der HBV-Viruslast durchgeführt werden.
  • +Koadministration von Sorbitol mit Lamivudin kann zu einer Abnahme der Lamivudin-Exposition führen (siehe «Interaktionen»). Die Koadministration von sorbitolhaltigen Arzneimitteln mit Lamivudin ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Wenn sich eine langfristige Koadministration nicht umgehen lässt, sollten alternative Arzneimittel zur Behandlung der chronischen HBV-Infektion in Betracht gezogen werden oder eine engmaschigere Kontrolle der HBV-Viruslast durchgeführt werden.
  • -Studien am Menschen bestätigen, dass Lamivudin die Plazentaschranke überschreitet. Die Lamivudin-Konzentrationen im Serum des Kindes nach der Geburt entsprachen den Werten im Serum der Mutter und im Serum der Nabelschnur bei der Geburt.
  • -Die Anwendung des Arzneimittels während der Schwangerschaft sollte nur dann in Betracht gezogen werden, wenn es eindeutig erforderlich ist. Zwar kann aus den Ergebnissen von Tierstudien die Situation beim Menschen nicht unbedingt richtig vorhergesagt werden, doch deuten die Befunde bei Kaninchen auf ein Risikopotential für Frühabort hin. Bei Patientinnen, die im Laufe der Behandlung schwanger werden, ist zu bedenken, dass es bei Absetzen der Zeffix-Behandlung möglicherweise zum Wiederkehren der Hepatitis kommen könnte (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Studien am Menschen bestätigen, dass Lamivudin die Plazentaschranke überschreitet.
  • +Die Anwendung des Arzneimittels während der Schwangerschaft sollte nur dann in Betracht gezogen werden, wenn der potenzielle Nutzen das potenzielle Risiko für das ungeborene Kind rechtfertigt.
  • +Reproduktionsstudien bei Tieren ergaben keinen Hinweis auf eine eventuelle Teratogenität oder einen Effekt auf die männliche oder weibliche Fertilität. Bei Kaninchen gibt es Hinweise auf eine frühe Embryoletalität, jedoch nicht bei Ratten (vgl. «Präklinische Daten»).
  • +Bei Patientinnen, die im Laufe der Behandlung schwanger werden, ist zu bedenken, dass es bei Absetzen der Zeffix-Behandlung möglicherweise zum Wiederkehren der Hepatitis kommen könnte (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Weitere Ergebnisse aus der Studie, geordnet nach dem Auftreten von YMDD-HBV-Varianten, sind unten zusammengefasst. Die Patienten, die als YMDD-HBV-Varianten kategorisiert wurden, waren solche mit mindestens 5% YMDD-HBV-Varianten zu irgendeinem Zeitpunkt während der 5-jährigen Studiendauer. Patienten, die als nicht-YMDD-HBV-Varianten kategorisiert wurden, waren solche mit über 95% Wild-Typ HBV zu allen jährlichen Zeitpunkten während der 5-jährigen Studiendauer.
  • +Weitere Ergebnisse aus der Studie, geordnet nach dem Auftreten von YMDD-HBV-Varianten, sind unten zusammengefasst. Die Patienten, die als YMDD-HBV-Varianten kategorisiert wurden, waren solche mit mindestens 5% YMDD-HBV-Varianten zu irgendeinem Zeitpunkt während der 5jährigen Studiendauer. Patienten, die als nicht-YMDD-HBV-Varianten kategorisiert wurden, waren solche mit über 95% Wild-Typ HBV zu allen jährlichen Zeitpunkten während der 5-jährigen Studiendauer.
  • +Angesichts des Risikos einer Entwicklung der YMDD-Mutante des HBV ist die Beibehaltung einer Lamivudin-Monotherapie bei Patienten mit nachweisbarer Serum-HBV-DNA in Woche 24 der Behandlung oder danach nicht angemessen. (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +
  • -2 Definition über die beiden Kriterien HBeAg negativ und HBeAg positiv
  • +2 Definition über die beiden Kriterien HBeAg negativ und HBeAb positiv
  • +Die Lamivudin-Konzentrationen im Serum von Säuglingen bei der Geburt waren mit denen im Serum der Mutter und in der Nabelschnur bei der Entbindung vergleichbar.
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  • -Reproduktionsstudien an Tieren haben keine Hinweise für die Teratogenität oder Beeinflussung der männlichen oder weiblichen Fruchtbarkeit ergeben. An trächtige Kaninchen verabreichtes Lamivudin bewirkte geringe Steigerungen der Embryoletalität, wenn das Arzneimittel in Dosierungen, welche Serumkonzentrationen (Cmax und AUC) ergeben, die mit denen beim Menschen vergleichbar sind, verabreicht wird. Andererseits gab es keine Hinweise auf Embryoverluste bei Ratten, bei denen eine Plasmakonzentration erreicht wurde, die ca. 60× höher lag als die erwarteten Plasmaspiegel bei klinischer Dosierung.
  • +Reproduktionsstudien an Tieren haben keine Hinweise für die Teratogenität oder Beeinflussung der männlichen oder weiblichen Fruchtbarkeit bei Ratten ergeben. An trächtige Kaninchen verabreichtes Lamivudin bewirkte geringe Steigerungen der Embryoletalität, wenn das Arzneimittel in Dosierungen, welche Serumkonzentrationen (Cmax und AUC) ergeben, die mit denen beim Menschen vergleichbar sind, verabreicht wird. Andererseits gab es keine Hinweise auf Embryoletalität bei Ratten, bei denen eine Plasmakonzentration erreicht wurde, die etwa dem 60-Fachen der klinischen Exposition (auf Grundlage von Cmax) entsprach.
  • -November 2017.
  • +November 2018.
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