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Home - Fachinformation zu Quiril comp.10/12,5 - Änderungen - 22.01.2016
26 Änderungen an Fachinfo Quiril comp.10/12,5
  • -Bei Patienten, deren Hypertonie gegenwärtig nur mit einem Diuretikum behandelt wird, ist die erforderliche Anfangsdosis 5 mg Quinapril (als Monopräparat Quiril 5), um die Gefahr einer überschiessenden Blutdruckreduktion zu minimieren. Die Dosis sollte titriert werden, bis eine Blutdrucknormalisierung erreicht ist. Wenn die Titration in der Dosierung des Kombinationsproduktes Quiril comp. resultiert, kann die Therapie mit zwei Monopräparaten durch die Kombination substituiert werden.
  • +Bei Patienten, deren Hypertonie gegenwärtig nur mit einem Diuretikum behandelt wird, ist die erforderliche Anfangsdosis 5 mg Quinapril (als Monopräparat), um die Gefahr einer überschiessenden Blutdruckreduktion zu minimieren. Die Dosis sollte titriert werden, bis eine Blutdrucknormalisierung erreicht ist. Wenn die Titration in der Dosierung des Kombinationsproduktes Quiril comp. resultiert, kann die Therapie mit zwei Monopräparaten durch die Kombination substituiert werden.
  • -Nach Gabe der ersten Dosis, aber auch bei Erhöhung der Dosierung von Quiril comp. sind diese Patienten unter strenger medizinischer Überwachung auf Anzeichen eines symptomatischen Blutdruckabfalls zu beobachten (Wirkungsmaximum nach 2–4 Stunden).
  • +Nach Gabe der ersten Dosis, aber auch bei Erhöhung der Dosierung von Quiril comp. sind diese Patienten unter strenger medizinischer Überwachung auf Anzeichen eines symptomatischen Blutdruckabfalls zu beobachten (Wirkungsmaximum nach 2–4 h).
  • -Patienten mit Nierenfunktionsstörungen: Quiril comp. sollte nicht als Anfangstherapie bei Patienten mit Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <60 ml/Min.) benutzt werden. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/Min.), die mit Quinapril (Monotherapie) behandelt werden, sollten bei erforderlicher Zusatztherapie mit Diuretika ein Schleifendiuretikum erhalten.
  • +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • +Quiril comp. sollte nicht als Anfangstherapie bei Patienten mit Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <60 ml/Min.) benutzt werden. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/Min.), die mit Quinapril (Monotherapie) behandelt werden, sollten bei erforderlicher Zusatztherapie mit Diuretika ein Schleifendiuretikum erhalten.
  • -Ältere Patienten (älter als 65 Jahre): Da sich die Nierenfunktion mit zunehmendem Alter verschlechtern kann, und die Quinapril-Elimination von der Nierenfunktion abhängig ist, wird empfohlen, die Dosistitration gegebenenfalls entsprechend den Angaben für Patienten mit leichter Niereninsuffizienz vorzunehmen (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»/«Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»).
  • -Kinder und Jugendliche: Zur Anwendung von Quiril comp. bei Kindern und Jugendlichen liegen bisher keine klinischen Erfahrungen vor.
  • +Ältere Patienten (älter als 65 Jahre)
  • +Da sich die Nierenfunktion mit zunehmendem Alter verschlechtern kann, und die Quinapril-Elimination von der Nierenfunktion abhängig ist, wird empfohlen, die Dosistitration gegebenenfalls entsprechend den Angaben für Patienten mit leichter Niereninsuffizienz vorzunehmen (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»/«Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»).
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Zur Anwendung von Quiril comp. bei Kindern und Jugendlichen liegen bisher keine klinischen Erfahrungen vor.
  • -·Überempfindlichkeit gegen Quinapril, Thiaziddiuretika (Hydrochlorothiazid), Sulfonamide (mögliche Kreuzreaktionen beachten) oder gegen die Hilfsstoffe.
  • -·Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von Gewebeschwellung (angioneurotisches Ödem) nach Anwendung eines anderen ACE-Hemmers oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten in der Vorgeschichte sowie bei hereditärem Angioödem.
  • -·Schwere Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz mit stark eingeschränkter Harnproduktion bzw. Anurie; Kreatinin-Clearance <30 ml/Min. und/oder Serum-Kreatinin über 1,8 mg/100 ml).
  • -·Schwere Leberfunktionsstörungen.
  • -·Hyperkalzämie.
  • -·Hyponatriämie (bei Hypovolämie).
  • -·Quiril comp. ist kontraindiziert bei Frauen die schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder im gebärfähigen Alter sind und keine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Quiril comp. darf nur verabreicht werden, wenn eine Schwangerschaft unwahrscheinlich ist und die Frauen über die möglichen Schädigungen des Fötus informiert wurden (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • -·Kombination von Quiril comp. mit Aliskiren bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ 1 und 2), mässig oder schwerwiegend eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1.73 m2), Hyperkaliämie (>5 mmol/L) oder bei hypotonen Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz.
  • -·Kombination von Quiril comp. mit Angiotensin Rezeptor Blockern oder anderen ACE Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2) und Endorganschäden, mässig oder schwerwiegend eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1,73 m2), Hyperkaliämie (>5 mmol/L) oder bei hypotonen Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz.
  • +Überempfindlichkeit gegen Quinapril, Thiaziddiuretika (Hydrochlorothiazid), Sulfonamide (mögliche Kreuzreaktionen beachten) oder gegen die Hilfsstoffe.
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von Gewebeschwellung (angioneurotisches Ödem) nach Anwendung eines anderen ACE-Hemmers oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten in der Vorgeschichte sowie bei hereditärem Angioödem.
  • +Schwere Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz mit stark eingeschränkter Harnproduktion bzw. Anurie; Kreatinin-Clearance <30 ml/Min. und/oder Serum-Kreatinin über 1,8 mg/100 ml).
  • +Schwere Leberfunktionsstörungen.
  • +Hyperkalzämie.
  • +Hyponatriämie (bei Hypovolämie).
  • +Quiril comp. ist kontraindiziert bei Frauen die schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder im gebärfähigen Alter sind und keine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Quiril comp. darf nur verabreicht werden, wenn eine Schwangerschaft unwahrscheinlich ist und die Frauen über die möglichen Schädigungen des Fötus informiert wurden (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • +Kombination von Quiril comp. mit Aliskiren bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ 1 und 2), mässig oder schwerwiegend eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1,73 m2), Hyperkaliämie (>5 mmol/L) oder bei hypotonen Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz.
  • +Kombination von Quiril comp. mit Angiotensin Rezeptor Blockern oder anderen ACE Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2) und Endorganschäden, mässig oder schwerwiegend eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1,73 m2), Hyperkaliämie (>5 mmol/L) oder bei hypotonen Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz.
  • -Siehe «Interaktionen».
  • +Es gibt Belege dafür, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschliesslich eines akuten Nierenversagens) erhöht.
  • +Eine duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren wird deshalb nicht empfohlen.
  • +Wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen.
  • +ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden.
  • -«Duale Blockade» des Renin-Angiotensin-Aldosteron (RAA)-Systems mit ACE-Inhibitor (ACE-I), Angiotensin II Rezeptor-Blocker (ARB) oder Aliskiren
  • -Unter der «dualen Blockade» des RAA-Systems mit ARBs, ACE-Is oder Aliskiren wurden häufiger Hypotonien, Hyperkaliämien und Nierenfunktionsstörungen (einschliesslich akutem Nierenversagen) beobachtet im Vergleich zu einer Monotherapie mit diesen Substanzen, besonders bei normo- bis hypotensiven Patienten bei Therapiebeginn.
  • -Eine routinemässige Kombinationstherapie mit Substanzen mit Wirkung auf das RAAS wird nicht empfohlen und sollte auf individuell definierte Patienten unter strikter Kontrolle des Blutdrucks, Serumkaliums sowie der Nierenfunktion beschränkt werden.
  • -Die gleichzeitige Einnahme von Quiril comp. mit ARBs, anderen ACE-Is oder Aliskiren wird nicht empfohlen. Bei gewissen Patienten ist diese Kombination kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron Systems (RAAS) mit ACE-Inhibitor (ACE-I), Angiotensin II Rezeptor Inhibitor oder Aliskiren
  • +Siehe «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +¹ Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • -¹ Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • -Die folgenden unerwünschten Wirkungen traten bei Patienten auf, die ausschliesslich mit Hydrochlorothiazid behandelt wurden, häufig in höheren als der in Quiril comp. enthaltenen Dosis:
  • +Die folgenden unerwünschten Wirkungen traten bei Patienten auf, die ausschliesslich mit Hydrochlorothiazid behandelt wurden, häufig in höheren als der in Quiril comp. enthaltenen Dosis.
  • -Pharmakodynamik/Wirkungsmechanismus
  • +Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
  • -Nach oraler Gabe von Quinapril werden maximale Quinapril-Konzentrationen innerhalb von 1 Stunde beobachtet. Basierend auf Wiederfindungsstudien im Urin beträgt das Ausmass der oralen Resorption ca. 60%. Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Resorption von Quinapril.
  • -Hydrochlorothiazid wird nach oraler Gabe im Magen-Darm-Trakt zu 60–75% resorbiert, die Bioverfügbarkeit beträgt 70%. Gleichzeitige Nahrungsaufnahme begünstigt die Absorption. Die diuretische Wirkung tritt innerhalb 1–2 Stunden ein. Maximale Plasmakonzentrationen werden gewöhnlich nach 2–5 Stunden gemessen. Die diuretische Wirkdauer beträgt dosisabhängig 6–12 Stunden, die antihypertensive Wirkdauer noch länger (bis 24 Stunden).
  • +Nach oraler Gabe von Quinapril werden maximale Quinapril-Konzentrationen innerhalb von 1 h beobachtet. Basierend auf Wiederfindungsstudien im Urin beträgt das Ausmass der oralen Resorption ca. 60%. Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Resorption von Quinapril.
  • +Hydrochlorothiazid wird nach oraler Gabe im Magen-Darm-Trakt zu 60–75% resorbiert, die Bioverfügbarkeit beträgt 70%. Gleichzeitige Nahrungsaufnahme begünstigt die Absorption. Die diuretische Wirkung tritt innerhalb 1–2 h ein. Maximale Plasmakonzentrationen werden gewöhnlich nach 2–5 h gemessen. Die diuretische Wirkdauer beträgt dosisabhängig 6–12 h, die antihypertensive Wirkdauer noch länger (bis 24 h).
  • -Quinaprilat wird zu einem wesentlichen Anteil über die Niere ausgeschieden; die effektive Kumulationshalbwertszeit beträgt ca. 3 h (ein Steady-state wird nach 1–2 Tagen erreicht). Die Dissoziationshalbwertszeit vom ACE beträgt ca. 26 Stunden.
  • -Die Plasmahalbwertszeit von Hydrochlorothiazid variiert zwischen 4 bis 15 Stunden (24stündige Beobachtung des Plasmaspiegels). Mindestens 61% der oralen Dosis wird innerhalb 24 Stunden unverändert über die Niere ausgeschieden.
  • +Quinaprilat wird zu einem wesentlichen Anteil über die Niere ausgeschieden; die effektive Kumulationshalbwertszeit beträgt ca. 3 h (ein Steady-state wird nach 1–2 Tagen erreicht). Die Dissoziationshalbwertszeit vom ACE beträgt ca. 26 h.
  • +Die Plasmahalbwertszeit von Hydrochlorothiazid variiert zwischen 4 bis 15 h (24-stündige Beobachtung des Plasmaspiegels). Mindestens 61% der oralen Dosis wird innerhalb 24 h unverändert über die Niere ausgeschieden.
  • -Niereninsuffizienz/Herzinsuffizienz/Ältere Patienten
  • +Niereninsuffizienz, Herzinsuffizienz, ältere Patienten
  • -März 2014.
  • +September 2015.
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