| 28 Änderungen an Fachinfo Vectibix 100 mg/5 ml |
-Durchstechflaschen mit Panitumumab: 100 mg/5 ml, 400 mg/20 ml.
-Vectibix ist eine farblose Lösung, die vereinzelt durchsichtige bis weisse sichtbare amorphe, proteinöse Panitumumab-Partikel enthalten kann.
- +Durchstechflaschen mit Panitumumab zum Einmalgebrauch: 100 mg/5 ml, 400 mg/20 ml.
- +Vectibix ist eine farblose Lösung, die vereinzelt durchsichtige bis weisse, sichtbare amorphe, proteinöse Panitumumab-Partikel enthalten kann.
-Die empfohlene Infusionsdauer beträgt ungefähr 60 Minuten. Wenn die erste Infusion gut vertragen wird, können weitere Infusionen über einen Zeitraum von 30 bis 60 Minuten verabreicht werden. Für Dosierungen über 1’000 mg wird eine Infusionsdauer von ungefähr 90 Minuten empfohlen (Hinweise für die Handhabung siehe Abschnitt «Sonstige Hinweise»).
- +Die empfohlene Infusionsdauer beträgt ungefähr 60 Minuten. Wenn die erste Infusion toleriert wird, können weitere Infusionen über einen Zeitraum von 30 bis 60 Minuten verabreicht werden. Für Dosierungen über 1’000 mg wird eine Infusionsdauer von ungefähr 90 Minuten empfohlen (Hinweise für die Handhabung siehe Abschnitt «Sonstige Hinweise»).
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vectibix ist bei nieren- oder leberinsuffizienten Patienten nicht untersucht worden.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vectibix sind bei nieren- oder leberinsuffizienten Patienten nicht untersucht worden.
-Bei mCRC-Patienten mit RAS-Mutationen oder unbekanntem RAS-Mutationsstatus ist die Kombination von Vectibix mit einer Oxaliplatin-haltigen Chemotherapie kontraindiziert (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei Patienten mit RAS-mutiertem mCRC oder unbekanntem RASmCRC-Status ist die Kombination von Vectibix mit einer Oxaliplatin-haltigen Chemotherapie kontraindiziert (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Bei Patienten, die eine schwere Diarrhö und Dehydrierung entwickeln, wurde über akutes Nierenversagen berichtet.
- +Bei Patienten, die eine schwere Diarrhö und Dehydrierung entwickeln, wurde akutes Nierenversagen beobachtet.
-Beobachtete unerwünschte Wirkungen, die bei ≥20% der Patienten auftraten, waren: gastrointestinale Störungen (Diarrhö [50%], Übelkeit [41%], Erbrechen [27%], Obstipation [23%] und Bauchschmerzen [23%]); allgemeine Störungen (Müdigkeit [37%], Pyrexie [20%]); Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen (Anorexie [27%]); Infektionen und Infestationen (Paronychie [20%]); und Störungen der Haut und des Unterhautzellgewebes (Hautausschlag [45%], akneiforme Dermatitis [39%], Pruritus [35%], Erythem [30%] und Hauttrockenheit [22%]).
- +Beobachtete unerwünschte Wirkungen, die bei ≥20% der Patienten auftraten, waren: gastrointestinale Störungen (Diarrhö [50%], Übelkeit [41%], Erbrechen [27%], Obstipation [23%] und Bauchschmerzen [23%]); allgemeine Störungen (Fatigue [37%], Pyrexie [20%]); Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen (Anorexie [27%]); Infektionen und Infestationen (Paronychie [20%]); und Störungen der Haut und des Unterhautzellgewebes (Hautausschlag [45%], akneiforme Dermatitis [39%], Pruritus [35%], Erythem [30%] und Hauttrockenheit [22%]).
-Sehr häufig: Pyrexie (20%), Asthenie (15%), Müdigkeit (37%), Schleimhautentzündung (16%), periphere Ödeme (11%).
- +Sehr häufig: Pyrexie (20%), Asthenie (15%), Fatigue (37%), Schleimhautentzündung (16%), periphere Ödeme (11%).
-Dosen von etwa bis zum Zweifachen der empfohlenen therapeutischen Dosis (12 mg/kg) führten zu unerwünschten Wirkungen wie Hauttoxizität, Diarrhö, Dehydrierung und Erschöpfung.
- +Dosen von etwa bis zum Zweifachen der empfohlenen therapeutischen Dosis (12 mg/kg) führten zu unerwünschten Wirkungen wie Hauttoxizität, Diarrhö, Dehydrierung und Fatigue.
-In-vitro-Tests und in-vivo-Untersuchungen am Tier haben ergeben, dass Panitumumab das Wachstum und Überleben von EGFR-exprimierenden Tumorzellen hemmt. An humanen Tumor-Xenotransplantaten ohne EGFR-Expression zeigten sich keine antitumoralen Wirkungen von Panitumumab. In Tierversuchen bewirkte die Zugabe von Panitumumab zu Chemotherapie oder anderen gezielten Therapeutika eine erhöhte antitumorale Wirkung im Vergleich zu Chemotherapie oder gezielten Therapeutika allein.
- +In-vitro-Tests und in-vivo-Untersuchungen am Tier haben ergeben, dass Panitumumab das Wachstum und Überleben von EGFRexprimierenden Tumorzellen hemmt. An humanen Tumor-Xenotransplantaten ohne EGFR-Expression zeigten sich keine antitumoralen Wirkungen von Panitumumab. In Tierversuchen bewirkte die Zugabe von Panitumumab zu Chemotherapie oder anderen gezielten Therapeutika eine erhöhte antitumorale Wirkung im Vergleich zu Chemotherapie oder gezielten Therapeutika allein.
-463 Patienten mit EGFR-exprimierendem metastasierendem Karzinom des Kolons oder Rektums wurden nach bestätigtem Versagen Oxaliplatin- und Irinotecan-haltiger Behandlungsschemata in eine multinationale randomisierte kontrollierte Studie aufgenommen. Die Patienten wurden randomisiert im Verhältnis 1:1 einer von zwei Behandlungen zugeteilt: Vectibix 6 mg/kg alle zwei Wochen plus beste supportive Behandlung (ohne Chemotherapie) (n = 231) oder beste supportive Behandlung allein (n = 232). Die Patienten wurden bis zur Krankheitsprogression oder bis zum Auftreten nicht akzeptabler toxischer Wirkungen behandelt. Nach Progression des Tumorleidens konnten Patienten mit alleiniger bester supportiver Behandlung in eine Begleitstudie wechseln und erhielten Vectibix 6 mg/kg alle zwei Wochen.
- +463 Patienten mit EGFRexprimierendem metastasierendem Karzinom des Kolons oder Rektums wurden nach bestätigtem Versagen Oxaliplatin- und Irinotecan-haltiger Behandlungsschemata in eine multinationale randomisierte kontrollierte Studie aufgenommen. Die Patienten wurden randomisiert im Verhältnis 1:1 einer von zwei Behandlungen zugeteilt: Vectibix 6 mg/kg alle zwei Wochen plus beste supportive Behandlung (ohne Chemotherapie) (n = 231) oder beste supportive Behandlung allein (n = 232). Die Patienten wurden bis zur Krankheitsprogression oder bis zum Auftreten nicht akzeptabler toxischer Wirkungen behandelt. Nach Progression des Tumorleidens konnten Patienten mit alleiniger bester supportiver Behandlung in eine Begleitstudie wechseln und erhielten Vectibix 6 mg/kg alle zwei Wochen.
-Bei Patienten mit RAS-Wildtyp mCRC wurde bei den Patienten, die Panitumumab plus Chemotherapie (FOLFOX oder FOLFIRI) erhielten, im Vergleich zu denjenigen, die alleinige Chemotherapie erhielten, das PFS, OS und ORR verbessert. Patienten mit zusätzlichen, über KRAS Exon 2 hinausgehenden RAS-Mutationen, profitierten wahrscheinlich nicht von einer Kombination von FOLFIRI mit Panitumumab. Bei diesen Patienten wurde ein nachteiliger Effekt bei der Kombination von FOLFOX mit Panitumumab beobachtet. BRAF-Mutationen in Exon 15 wurden als prognostischer Faktor für ein schlechteres Behandlungsergebnis identifiziert. BRAF-Mutationen waren für das Ergebnis einer Panitumumab-Behandlung in Kombination mit FOLFOX oder FOLFIRI nicht prädiktiv.
- +Bei Patienten mit RAS-Wildtyp mCRC wurde bei den Patienten, die Panitumumab plus Chemotherapie (FOLFOX oder FOLFIRI) erhielten, im Vergleich zu denjenigen, die alleinige Chemotherapie erhielten, das PFS, OS und ORR verbessert. Patienten mit zusätzlichen, über KRAS Exon 2 hinausgehenden RAS-Mutationen, profitierten wahrscheinlich nicht von einer Kombination von FOLFIRI mit Panitumumab. Bei diesen Patienten wurde ein nachteiliger Effekt bei der Kombination von FOLFOX mit Panitumumab beobachtet. BRAF-Mutationen in Exon 15 wurden als prognostischer Faktor für einen schlechteren Krankheitsverlauf identifiziert. BRAF-Mutationen waren für das Ergebnis einer Panitumumab-Behandlung in Kombination mit FOLFOX oder FOLFIRI nicht prädiktiv.
-Die Häufigkeit dieser zusätzlichen RAS-Mutationen in der KRAS-Exon 2-Wildtyp Population betrug ungefähr 16%. Durch Ausschluss der Patienten mit diesen neu erfassten Mutationen und der Patienten mit unbekanntem Mutationsstatus wurde die RAS-Wildtyp-Population (n = 512) definiert. Hier betrug das mediane PFS 10,1 Monate mit Panitumumab plus FOLFOX vs. 7,9 Monate mit FOLFOX allein. Der absolute Unterschied betrug 2,2 Monate; die Hazard Ratio betrug 0,72 (95% KI: 0,58; 0,90), p = 0,004, und war statistisch signifikant.
- +Die Häufigkeit dieser zusätzlichen RAS-Mutationen in der KRAS-Exon 2-Wildtyp Population betrug ungefähr 16%. Durch Ausschluss der Patienten mit diesen neu erfassten Mutationen und der Patienten mit unbekanntem Mutationsstatus wurde die RAS-Wildtyp-Population (n = 512) definiert. In dieser Gruppe betrug das mediane PFS 10,1 Monate mit Panitumumab plus FOLFOX vs. 7,9 Monate mit FOLFOX allein. Der absolute Unterschied betrug 2,2 Monate; die Hazard Ratio betrug 0,72 (95% KI: 0,58; 0,90), p = 0,004, und war statistisch signifikant.
-Vectibix ist von einer Medizinalperson in 0,9% Natriumchlorid-Infusionslösung unter aseptischen Bedingungen zu verdünnen. Die Durchstechflasche darf nicht geschüttelt oder heftig bewegt werden. Bei Vorliegen von Verfärbungen darf Vectibix nicht verabreicht werden. Notwendige Menge von Vectibix für die Dosis 6 mg/kg gemäss ärztlicher Verordnung aufziehen. Im Gesamtvolumen von 100 ml verdünnen. Die endgültige Konzentration soll 10 mg/ml nicht überschreiten. Eine Dosis über 1’000 mg ist in 150 ml 0,9%iger Natriumchlorid-Infusionslösung zu verdünnen (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»). Verdünnte Lösung durch vorsichtiges Umwenden mischen, nicht schütteln.
-Die Verabreichung von Vectibix erfolgt als intravenöse (IV) Infusion über eine Infusionspumpe durch einen peripheren Venenkatheter oder Verweilkatheter unter Verwendung eines In-line-Filters mit einer Porengrösse von 0,2 oder 0,22 Mikrometern und niedriger Protein-Bindungskapazität.
- +Vectibix ist nur für den Einmalgebrauch vorgesehen. Vectibix ist von einer medizinischen Fachperson in 0,9%iger Natriumchlorid-Infusionslösung unter aseptischen Bedingungen zu verdünnen. Die Durchstechflasche darf nicht geschüttelt oder heftig bewegt werden. Vor der Verabreichung sollte Vectibix optisch überprüft werden. Die Lösung sollte farblos sein und kann sichtbare durchscheinende bis weisse, amorphe, proteinöse Partikel enthalten (welche durch die In-Line-Filtration entfernt werden). Verabreichen Sie Vectibix nicht, falls es nicht so aussieht, wie zuvor beschrieben. Ziehen Sie die erforderliche Menge von Vectibix für eine Dosis von 6 mg/kg auf. Dazu dürfen nur 21-Gauge-Injektionsnadeln oder solche mit einem kleineren Durchmesser verwendet werden. Benutzen Sie kein nadelfreies Hilfsmittel (z.B. Adapter für die Durchstechflasche) zur Entnahme des Inhalts der Durchstechflasche. Auf ein Gesamtvolumen von 100 ml verdünnen. Die endgültige Konzentration darf 10 mg/ml nicht überschreiten. Eine Dosis über 1'000 mg ist in 150 ml 0,9%iger Natriumchlorid-Infusionslösung zu verdünnen (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»). Verdünnte Lösung durch vorsichtiges Umwenden mischen, nicht schütteln.
- +Verwerfen Sie die Durchstechflasche und allenfalls darin verbliebene Flüssigkeit nach dem Einmalgebrauch.
- +Die Verabreichung von Vectibix erfolgt als intravenöse (IV) Infusion über eine Infusionspumpe durch einen peripheren Venenkatheter oder Verweilkatheter unter Verwendung eines Inline-Filters mit einer Porengrösse von 0,2 oder 0,22 Mikrometern und niedriger Protein-Bindungskapazität.
-Juni 2016.
-Version #080416
- +August 2016.
- +Version #090416
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