| 144 Änderungen an Fachinfo Paroxetin-Mepha 20 mg |
-Erkrankungen des depressiven Formenkreises
- +Erkrankungen des depressiven Formenkreises:
-Behandlung folgender Angsterkrankungen
-Behandlung von sozialer Phobie
- +Behandlung folgender Angsterkrankungen:
- +Behandlung von sozialer Phobie:
-Behandlung von Panikstörungen mit oder ohne Agoraphobie
- +Behandlung von Panikstörungen mit oder ohne Agoraphobie:
-Behandlung von generalisierten Angststörungen
- +Behandlung von generalisierten Angststörungen:
-Behandlung von Zwangsstörungen
- +Behandlung von Zwangsstörungen:
-Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen
- +Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen:
-Depressionen
- +Depressionen:
-Behandlung der Angsterkrankungen
-Soziale Phobie
- +Behandlung der Angsterkrankungen:
- +Soziale Phobie:
-Panikstörungen
- +Panikstörungen:
-Generalisierte Angststörung
- +Generalisierte Angststörung:
-Zwangsstörungen
- +Zwangsstörungen:
-Posttraumatische Belastungsstörung
- +Posttraumatische Belastungsstörung:
-Therapiedauer
- +Therapiedauer:
-Korrekte Art der Einnahme
- +Korrekte Art der Einnahme:
-Absetzsymptome nach Ende der Behandlung mit Paroxetin
- +Absetzsymptome nach Ende der Behandlung mit Paroxetin:
-Ältere Patienten
- +Ältere Patienten:
-Kinder und Jugendliche (7 bis 17 Jahre)
- +Kinder und Jugendliche (7 bis 17 Jahre):
-Kinder unter 7 Jahre
- +Kinder unter 7 Jahre:
-Nieren- oder Leberfunktionsstörung
- +Nieren- oder Leberfunktionsstörung:
-Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)
- +Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren):
-Klinische Verschlimmerung und Suizidrisiko bei Erwachsenen
-Bei jungen Erwachsenen, insbesondere während einer depressiven Episode nach ICD-10 (bzw. Major Depressive Disorder, MDD, nach DSM-IV Klassifikation), könnte unter der Behandlung mit Paroxetin ein erhöhtes Risiko von Suizidverhalten bestehen. Bei einer Analyse von Placebokontrollierten Studien mit Erwachsenen mit psychiatrischen Störungen zeigte sich ein Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen (prospektiv definiert als Altersbereich zwischen 18 und 24 Jahren) unter einer Paroxetin-Behandlung mit grösserer Häufigkeit als bei Placebo (17/776 [2,19%] versus 5/542 [0,92%]), wobei dieser Unterschied jedoch statistisch nicht signifikant war. In den älteren Altersgruppen (Alter zwischen 25 und 64 Jahren und ab 65 Jahre) war ein solcher Anstieg nicht zu beobachten. Bei Erwachsenen mit MDD (alle Altersgruppen) bestand ein statistisch signifikanter Anstieg der Häufigkeit von Suizidverhalten bei den mit Paroxetin behandelten Patienten im Vergleich zu Placebo-behandelten Patienten (11/3455 [0,32%] versus 1/1978 [0,05%]; es handelte sich bei allen Ereignissen um Selbstmordversuche). Die Mehrzahl dieser Suizidversuche unter einer Paroxetin-Behandlung (8 von 11) war jedoch bei jüngeren Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren zu verzeichnen. Diese MDD-Daten deuten darauf hin, dass die höhere Häufigkeit von Suizidverhalten bei jüngeren Erwachsenen mit verschiedenen psychiatrischen Störungen über das Alter von 24 Jahren hinaus bestehen könnte.
-Bei Patienten mit einer Depression kann es zu einer Verschlechterung der depressiven Symptome und/oder zum Auftreten von Suizidgedanken und -verhalten (Suizidalität) kommen, unabhängig davon, ob Arzneimittel zur Behandlung der Depression eingenommen werden oder nicht. Dieses Risiko bleibt bis zum Eintritt einer signifikanten Remission bestehen. Es entspricht der allgemeinen klinischen Erfahrung mit allen antidepressiven Therapien, dass das Suizidrisiko im Anfangsstadium der Erholungsphase noch zunehmen kann.
-Andere psychische Erkrankungen, für die Paroxetin verschrieben wird, können mit einem erhöhten Risiko für suizidales Verhalten einhergehen und diese Erkrankungen können ebenso zusammen mit einer depressiven Episode nach ICD-10 (bzw. Major Depressive Disorder, MDD, nach DSM-IV Klassifikation) auftreten.
-Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Risiko von Selbstmordgedanken oder -versuchen bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Suizidverhalten oder -gedanken, bei jungen Erwachsenen sowie bei Patienten mit ausgeprägten Suizidvorstellungen bereits vor Behandlungsbeginn. Sämtliche Patienten sollten hinsichtlich einer klinischen Verschlechterung (einschliesslich der Entwicklung von neuen Symptomen) und Suizidalität während der Behandlung engmaschig überwacht werden, insbesondere zu Beginn eines neuen Behandlungszyklus oder bei einer Dosisveränderung (Steigerung oder Senkung).
- +Klinische Verschlimmerung und Suizidrisiko bei Erwachsenen:
- +Bei jungen Erwachsenen, insbesondere während einer depressiven Episode nach ICD-10 (bzw. Major Depressive Disorder, MDD, nach DSM-IV Klassifikation), könnte unter der Behandlung mit Paroxetin ein erhöhtes Risiko von Suizidverhalten bestehen. Bei einer Analyse von Placebo-kontrollierten Studien mit Erwachsenen mit psychiatrischen Störungen zeigte sich ein Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen (prospektiv definiert als Altersbereich zwischen 18 und 24 Jahren) unter einer Paroxetin-Behandlung mit grösserer Häufigkeit als bei Placebo (17/776 [2,19%] versus 5/542 [0,92%]), wobei dieser Unterschied jedoch statistisch nicht signifikant war. In den älteren Altersgruppen (Alter zwischen 25 und 64 Jahren und ab 65 Jahre) war ein solcher Anstieg nicht zu beobachten. Bei Erwachsenen mit MDD (alle Altersgruppen) bestand ein statistisch signifikanter Anstieg der Häufigkeit von Suizidverhalten bei den mit Paroxetin behandelten Patienten im Vergleich zu Placebo-behandelten Patienten (11/3455 [0,32%] versus 1/1978 [0,05%]; es handelte sich bei allen Ereignissen um Suizidversuche). Die Mehrzahl dieser Suizidversuche unter einer Paroxetin-Behandlung (8 von 11) war jedoch bei jüngeren Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren zu verzeichnen. Diese MDD-Daten deuten darauf hin, dass die höhere Häufigkeit von Suizidverhalten bei jüngeren Erwachsenen mit verschiedenen psychiatrischen Störungen über das Alter von 24 Jahren hinaus bestehen könnte.
- +Bei Patienten mit einer Depression kann es zu einer Verschlechterung der depressiven Symptome und/oder zum Auftreten von Suizidgedanken und -verhalten (Suizidalität) kommen, unabhängig davon, ob Arzneimittel zur Behandlung der Depression eingenommen werden oder nicht. Dieses Risiko bleibt bis zum Eintritt einer signifikanten Remission bestehen. Es entspricht der allgemeinen klinischen Erfahrung mit allen antidepressiven Therapien, dass das Suizidrisiko im Anfangsstadium der Erholungsphase noch zunehmen kann. Andere psychische Erkrankungen, für die Paroxetin verschrieben wird, können mit einem erhöhten Risiko für suizidales Verhalten einhergehen und diese Erkrankungen können ebenso zusammen mit einer depressiven Episode nach ICD-10 (bzw. Major Depressive Disorder, MDD, nach DSM-IV Klassifikation) auftreten.
- +Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Risiko von Suizidgedanken oder -versuchen bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Suizidverhalten oder -gedanken, bei jungen Erwachsenen sowie bei Patienten mit ausgeprägten Suizidvorstellungen bereits vor Behandlungsbeginn. Sämtliche Patienten sollten hinsichtlich einer klinischen Verschlechterung (einschliesslich der Entwicklung von neuen Symptomen) und Suizidalität während der Behandlung engmaschig überwacht werden, insbesondere zu Beginn eines neuen Behandlungszyklus oder bei einer Dosisveränderung (Steigerung oder Senkung).
-Patienten (und deren Betreuer) sollten auf die Notwendigkeit einer Überwachung auf eine Verschlechterung des Zustands (einschliesslich der Entwicklung von neuen Symptomen) und/oder das Auftreten von Suizidgedanken, suizidalem Verhalten und selbstschädigenden Absichten hingewiesen werden und sofort medizinischen Rat einholen, wenn derartige Symptome auftreten.
-Dabei ist zu beachten, dass das Auftreten von manchen Symptomen, wie Ruhelosigkeit, Akathisie oder Manie, sowohl auf den zugrunde liegenden Krankheitszustand als auch auf die Arzneimitteltherapie zurückzuführen sein könnte (vgl. unten «Akathisie» und «Manie und bipolare Störung»; «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Patienten (und deren Betreuer) sollten auf die Notwendigkeit einer Überwachung auf eine Verschlechterung des Zustands (einschliesslich der Entwicklung von neuen Symptomen) und/oder das Auftreten von Suizidgedanken, suizidalem Verhalten und selbstschädigenden Absichten hingewiesen werden und sofort medizinischen Rat einholen, wenn derartige Symptome auftreten. Dabei ist zu beachten, dass das Auftreten von manchen Symptomen, wie Ruhelosigkeit, Akathisie oder Manie, sowohl auf den zugrunde liegenden Krankheitszustand als auch auf die Arzneimitteltherapie zurückzuführen sein könnte (vgl. unten «Akathisie» und «Manie und bipolare Störung»; «Unerwünschte Wirkungen»).
-Akathisie
- +Akathisie:
-Serotoninsyndrom/Malignes neuroleptisches Syndrom
- +Serotoninsyndrom/Malignes neuroleptisches Syndrom:
-Manie und bipolare Störung
- +Manie und bipolare Störung:
-Tamoxifen
- +Tamoxifen:
-Knochenbrüche
- +Knochenbrüche:
-Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- +Leber- oder Nierenfunktionsstörungen:
-Diabetes
- +Diabetes:
-Epilepsie
- +Epilepsie:
-Krampfanfälle
- +Krampfanfälle:
-Elektrokrampf-Therapie
- +Elektrokrampf-Therapie:
-Glaukom
- +Glaukom:
-Hyponatriämie
- +Hyponatriämie:
-Blutungen
-Es gibt Berichte über Haut- und Schleimhautblutungen (einschliesslich gastrointestinale Blutungen) während einer Therapie mit Paroxetin. Bei älteren Patienten ist das Risiko möglicherweise erhöht.
-Vorsicht ist geboten bei Patienten, die zusätzlich zu einem SSRI mit oralen Antikoagulantien, mit Arzneimitteln, die die Thrombozytenfunktion beeinträchtigen oder mit anderen Arzneimitteln, die das Blutungsrisiko erhöhen (z.B. atypische Antipsychotika wie Clozapin, Phenothiazine, die meisten trizyklischen Antidepressiva, Acetylsalicylsäure, nicht-steroidale Antirheumatika, COX2-Hemmer) behandelt werden, sowie bei Patienten mit hämorrhagischen Erkrankungen in der Anamnese oder mit sonstigen für Blutungen prädisponierenden Faktoren.
-Kardiale Probleme
- +Blutungen:
- +Es gibt Berichte über Haut- und Schleimhautblutungen (einschliesslich gastrointestinaler Blutungen) sowie gynäkologische Blutungen während einer Therapie mit Paroxetin. Bei älteren Patienten ist das Risiko möglicherweise erhöht.
- +Vorsicht ist geboten bei Patienten, die zusätzlich zu einem SSRI mit oralen Antikoagulantien, mit Arzneimitteln, die die Thrombozytenfunktion beeinträchtigen oder mit anderen Arzneimitteln, die das Blutungsrisiko erhöhen (z.B. atypische Antipsychotika wie Clozapin, Phenothiazine, die meisten trizyklischen Antidepressiva, Acetylsalicylsäure, nicht-steroidale Antirheumatika, COX2-Hemmer) behandelt werden, sowie bei Patienten mit hämorrhagischen Erkrankungen in der Anamnese oder mit sonstigen für Blutungen prädisponierenden Faktoren (vgl. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Kardiale Probleme:
-Anaphylaktische Reaktionen
-Es wurde über anaphylaktische Erscheinungen, z.B. mit Bronchospasmus, angioneurotischen Ödemen und Urtikaria berichtet.
-Symptome beim Absetzen von Paroxetin
- +Symptome beim Absetzen von Paroxetin:
-Die Gefahr von Absetzsymptomen kann von verschiedenen Faktoren abhängig sein, einschliesslich der Behandlungsdauer und Dosierung und der Geschwindigkeit der Dosisreduzierung.
- +Die Gefahr von Absetzsymptomen kann von verschiedenen Faktoren abhängig sein, einschliesslich der Behandlungsdauer und Dosierung und der Geschwindigkeit der Dosisreduktion.
-Fertilität
- +Fertilität:
-Serotonerge Substanzen
- +Serotonerge Substanzen:
-MAO-Hemmer
- +MAO-Hemmer:
-Lithium
- +Lithium:
-L-Tryptophan
- +L-Tryptophan:
-Pimozid
- +Pimozid:
-Arzneimittel-metabolisierende Enzyme
- +Arzneimittel-metabolisierende Enzyme:
-Fosamprenavir/Ritonavir
- +Fosamprenavir/Ritonavir:
-Procyclidin
- +Procyclidin:
-Antikonvulsiva (Carbamazepin, Phenytoin, Valproinsäure)
- +Antikonvulsiva (Carbamazepin, Phenytoin, Valproinsäure):
-Hemmung des hepatischen Cytochrom-P450-Enzyms CYP2D6
- +Neuromuskuläre Blocker:
- +Paroxetin kann wie alle Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) die Aktivität der Plasma-Cholinesterase vermindern und auf diese Weise die Dauer der inhibierenden Wirkung von Mivacurium und Suxamethonium auf die neuromuskuläre Reizübertragung, also neuromuskuläre Blockaden, verlängern. Das kann zum Beispiel postoperativ zu einer Verlängerung der Beatmungspflicht, Aufrechterhaltung von Paralysen sowie Auftreten von neurologischen Störungen inklusive Konvulsionen führen.
- +Hemmung des hepatischen Cytochrom-P450-Enzyms CYP2D6:
-Neuroleptika, trizyklische Antidepressiva
- +Neuroleptika, trizyklische Antidepressiva:
-Antikoagulantien
- +Antikoagulantien:
-Nicht-steroidale Antirheumatika/Acetylsalicylsäure
- +Nicht-steroidale Antirheumatika/Acetylsalicylsäure:
-Arzneimittel, die den Magen-pH-Wert beeinflussen
- +Arzneimittel, die den Magen-pH-Wert beeinflussen:
-Schwangerschaft
- +Schwangerschaft:
-Neuere epidemiologische Studien zur Anwendung von Antidepressiva während des ersten Schwangerschaftstrimenons berichten über ein erhöhtes Risiko kongenitaler Missbildungen, insbesondere kardiovaskulärer Art (z.B. Ventrikel- und Vorhofseptumdefekte) im Zusammenhang mit der Anwendung von Paroxetin. Das Datenmaterial deutet darauf hin, dass das Risiko für einen kardiovaskulären Defekt beim Neugeborenen nach Paroxetinexposition der Mutter bei ungefähr 1/50 liegt, im Vergleich zu einer zu erwartenden Häufigkeit von solchen Defekten von ungefähr 1/100 Kindern in der Gesamtpopulation (vgl. «Eigenschaften/ Wirkungen»).
-Bei Frauen, die beabsichtigen, demnächst schwanger zu werden, oder schon schwanger sind, sollte Paroxetin nicht neu verschrieben werden. Bei Frauen, die schwanger sind und schon mit Paroxetin behandelt werden, wird der Arzt bzw. die Ärztin die zur Verfügung stehenden Behandlungsalternativen sorgfältig abwägen müssen und Paroxetin nur dann weiter verschreiben, falls dies absolut notwendig ist. Beim Entscheid zum Abbruch einer Paroxetinbehandlung einer Schwangeren sollte sich der Arzt bzw. die Ärztin an den Abschnitten «Dosierung/Anwendung – Absetzsymptome nach Ende der Behandlung mit Paroxetin» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Symptome beim Absetzen von Paroxetin» – orientieren. Ein plötzliches Absetzen der Therapie sollte auch in der Schwangerschaft vermieden werden.
- +Neuere epidemiologische Studien zur Anwendung von Antidepressiva während des ersten Schwangerschaftstrimenons berichten über ein erhöhtes Risiko kongenitaler Missbildungen, insbesondere kardiovaskulärer Art (z.B. Ventrikel- und Vorhofseptumdefekte) im Zusammenhang mit der Anwendung von Paroxetin. Das Datenmaterial deutet darauf hin, dass das Risiko für einen kardiovaskulären Defekt beim Neugeborenen nach Paroxetinexposition der Mutter bei ungefähr 1/50 liegt, im Vergleich zu einer zu erwartenden Häufigkeit von solchen Defekten von ungefähr 1/100 Kindern in der Gesamtpopulation (vgl. «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Bei Frauen, die beabsichtigen, demnächst schwanger zu werden, oder schon schwanger sind, sollte Paroxetin nicht neu verschrieben werden. Bei Frauen, die schwanger sind und schon mit Paroxetin behandelt werden, wird der Arzt bzw. die Ärztin die zur Verfügung stehenden Behandlungsalternativen sorgfältig abwägen müssen und Paroxetin nur dann weiter verschreiben, falls dies absolut notwendig ist. Beim Entscheid zum Abbruch einer Paroxetinbehandlung einer Schwangeren sollte sich der Arzt bzw. die Ärztin an den Abschnitten «Dosierung/Anwendung – Absetzsymptome nach Ende der Behandlung mit Paroxetin» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen – Symptome beim Absetzen von Paroxetin» orientieren. Ein plötzliches Absetzen der Therapie sollte auch in der Schwangerschaft vermieden werden.
-Stillzeit
- +Stillzeit:
-Gelegentlich: abnorme Blutungen, vorwiegend die Haut und die Schleimhäute betreffend (hauptsächlich Ekchymose).
- +Gelegentlich: abnorme Blutungen, vorwiegend die Haut und die Schleimhäute betreffend.
-Sehr selten: allergische Reaktionen wie angioneurotisches Ödem, Urtikaria und Hautrötungen.
- +Sehr selten: schwere allergische Reaktionen (einschliesslich anaphylaktischem Schock und Angioödem).
- +Es sind Fälle von postoperativer Verlängerung der Beatmungspflicht, von Paralysen sowie neurologischen Störungen inklusive Konvulsionen gemeldet worden, die auf die Verlängerung von neuromuskulären Blockaden aufgrund von Interaktionen zwischen Paroxetin und Muskelrelaxantien zurückgeführt werden (vgl. «Interaktionen»).
-Sehr selten: schwerwiegende Hautreaktionen (einschliesslich Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und DRESS-Syndrom [Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms]), Photosensitivitätsreaktionen.
- +Sehr selten: schwerwiegende Hautreaktionen (einschliesslich Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und DRESS-Syndrom [Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms]), Urtikaria, Photosensitivitätsreaktionen.
-Selten: Hyperprolaktinämie/Galaktorrhoe.
- +Selten: Hyperprolaktinämie/Galaktorrhoe, Menstruationsstörungen einschliesslich Menorrhagie, Metrorrhagie, Menometrorrhagie, verzögerte Menstruation und Amenorrhoe.
-Posttraumatische Belastungsstörung
- +Posttraumatische Belastungsstörung:
-Absorption
- +Absorption:
-Distribution
- +Distribution:
-Elimination
- +Elimination:
-Paroxetin wird teilweise durch das Enzym Cytochrom P450 2D6 metabolisiert, welches mit dem Spartein/Debrisoquin Polymorphismus zusammenhängt (zirka 10% der weissen Bevölkerung sind «poor metabolisers» von Spartein und Debrisoquin). Weil dieses Enzym gesättigt werden kann, und weil dadurch die Menge an Paroxetin im Körper durch wiederholte Dosierung erhöht wird, wird die Clearance reduziert. Die Enzymsättigung führt zu einer überproportionalen Zunahme der Plasmakonzentrationen von Paroxetin während der Annäherung an den Steady-State. Dies ist jedoch nur bei Personen ausgeprägt, die anfänglich besonders tiefe Plasmakonzentrationen aufweisen. Im Steady-State, in welchem das Cytochrom P450 2D6-Enzym im wesentlichen gesättigt ist, wird die Paroxetin-Clearance von anderen P450-Enzymen bestimmt, bei denen – im Gegensatz zu P450 2D6 – eine Sättigung nicht nachgewiesen werden kann. Zusammenfassend: allfällige nicht-lineare Veränderungen der Plasmakonzentrationen in Zusammenhang mit einer Erhöhung der Dosis nach Erreichen des Steady-State sind im Allgemeinen geringfügig und auf Personen beschränkt, die niedrige Konzentrationen bei tieferen Dosierungen aufweisen.
- +Paroxetin wird teilweise durch das Enzym Cytochrom P450 2D6 metabolisiert, welches mit dem Spartein/Debrisoquin Polymorphismus zusammenhängt (zirka 10% der weissen Bevölkerung sind «poor metabolisers» von Spartein und Debrisoquin). Weil dieses Enzym gesättigt werden kann, und weil dadurch die Menge an Paroxetin im Körper durch wiederholte Dosierung erhöht wird, wird die Clearance reduziert. Die Enzymsättigung führt zu einer überproportionalen Zunahme der Plasmakonzentrationen von Paroxetin während der Annäherung an den Steady-State. Dies ist jedoch nur bei Personen ausgeprägt, die anfänglich besonders tiefe Plasmakonzentrationen aufweisen. Im Steady-State, in welchem das Cytochrom P450 2D6-Enzym im Wesentlichen gesättigt ist, wird die Paroxetin-Clearance von anderen P450-Enzymen bestimmt, bei denen – im Gegensatz zu P450 2D6 – eine Sättigung nicht nachgewiesen werden kann. Zusammenfassend: allfällige nicht-lineare Veränderungen der Plasmakonzentrationen in Zusammenhang mit einer Erhöhung der Dosis nach Erreichen des Steady-State sind im Allgemeinen geringfügig und auf Personen beschränkt, die niedrige Konzentrationen bei tieferen Dosierungen aufweisen.
-Kinetik spezieller Patientengruppen
- +Kinetik spezieller Patientengruppen:
-Karzinogenität
- +Karzinogenität:
-Genotoxizität
- +Genotoxizität:
-Reproduktionstoxizität
- +Reproduktionstoxizität:
-Haltbarkeit
-Paroxetin-Mepha ist bei Raumtemperatur (15–25 °C) in der Originalpackung und für Kinder unerreichbar aufzubewahren und nur bis zum aufgedruckten Verfalldatum («EXP») zu verwenden.
- +Haltbarkeit:
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Besondere Lagerungshinweise:
- +In der Originalverpackung bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
-58'636 (Swissmedic).
- +58636 (Swissmedic).
-Mepha Pharma AG, Basel
- +Mepha Pharma AG, Basel.
-November 2010
-Interne Versionsnummer: 2.3
- +April 2015.
- +Interne Versionsnummer: 3.2
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