| 58 Änderungen an Fachinfo Imipenem-Cilastatin-Mepha i.v. |
-AMZV
-Imipenem/Cilastatin Actavis ist indiziert für die Behandlung von Mischinfektionen, die durch empfindliche Stämme aerober und anaerober Bakterien hervorgerufen werden.
- +Imipenem/Cilastatin Actavis ist indiziert für die Behandlung von Mischinfektionen, die durch empfindliche Stämme aerober und anaerober Bakterien hervorgerufen werden.
-Tabelle 1
-Dosierung von Imipenem/Cilastatin Actavis für Erwachsene
-Schwere der Dosis (mg Dosierungs- Gesamte
-Infektion Imipenem) intervall Tages-
- dosis
-Leicht 250 mg i.v. 6 Stunden 1 g
-Mittelschwer 500 mg i.v. 8 Stunden 1,5 g
- 1000 mg i.v. 12 Stunden 2 g
-Schwer – voll 500 mg i.v. 6 Stunden 2 g
-empfindlich
-Schwer und/oder 1000 mg i.v. 8 Stunden 3 g
-lebensbedrohlich 1000 mg i.v. 6 Stunden 4 g
-infolge weniger
-empfindlicher
-Erreger (vor allem
-für einige Stämme
-von Ps. aeruginosa)
- +Tabelle 1: Dosierung von Imipenem/Cilastatin Actavis für Erwachsene
- +Schwere der Infektion Dosis (mg Imipenem) Dosierungsintervall Gesamte Tagesdosis
- +Leicht 250 mg i.v. 6 Stunden 1 g
- +Mittelschwer 500 mg i.v.1000 mg i.v. 8 Stunden12 Stunden 1,5 g2 g
- +Schwer – voll empfindlich 500 mg i.v. 6 Stunden 2 g
- +Schwer und/oder lebensbedrohlich infolge weniger empfindlicher Erreger (vor allem für einige Stämme von Ps. aeruginosa) 1000 mg i.v.1000 mg i.v. 8 Stunden6 Stunden 3 g4 g
-Es wird empfohlen, die maximale Tagesdosis von 50 mg/kg/Tag oder 4 g/Tag nicht zu überschreiten, wobei jeweils die niedrigere Dosis zu wählen ist. In zwei kleineren Studien wurden 7 Patienten mit zystischer Fibrose bei normaler Nierenfunktion mit Tagesdosen von 90 mg/kg/Tag Imipenem/Cilastatin Actavis – aufgeteilt in mehrere Einzeldosen – behandelt. Die Gesamtdosis von 4 g täglich wurde jedoch nicht überschritten. Aufgrund der kleinen Patientenzahl können allerdings keine Aussagen über die Verträglichkeit und die Wirksamkeit zur Behandlung dieser Patienten gemacht werden.
- +Es wird empfohlen, die maximale Tagesdosis von 50 mg/kg/Tag oder 4 g/Tag nicht zu überschreiten, wobei jeweils die niedrigere Dosis zu wählen ist. In zwei kleineren Studien wurden 7 Patienten mit zystischer Fibrose bei normaler Nierenfunktion mit Tagesdosen von 90 mg/kg/Tag Imipenem/Cilastatin – aufgeteilt in mehrere Einzeldosen – behandelt. Die Gesamtdosis von 4 g täglich wurde jedoch nicht überschritten. Aufgrund der kleinen Patientenzahl können allerdings keine Aussagen über die Verträglichkeit und die Wirksamkeit zur Behandlung dieser Patienten gemacht werden.
-Wie bei Patienten mit normaler Nierenfunktion basiert die Dosierung auf dem Schweregrad der Infektion. In Tabelle 2 wird die Maximaldosis von Imipenem/Cilastatin Actavis bei Patienten mit verschiedenen Graden von Niereninsuffizienz dargestellt. Die angegebenen Dosen beziehen sich auf ein Körpergewicht von 70 kg. Für Patienten mit niedrigerem Körpergewicht sollten die Dosen entsprechend reduziert werden.
-Tabelle 2
-Maximaldosis Imipenem/Cilastatin Actavis unter Berücksichtigung der Nierenfunktion
-Nierenfunktion Dosis Dosierungs- Maximale
-(Kreatinin- (mg) intervall totale
-clearance) (Stunden) Tagesdosis
-ml/min/1,73 m² (g)*
-Leichte Ein- 500 6–8 1,5–2
-schränkung 31–70
-Mässige Ein- 500 8–12 1,0–1,5
-schränkung 21–30
-Schwere Ein- 250–500 12 0,5–1,0
-schränkung** 0–20
- +Wie bei Patienten mit normaler Nierenfunktion basiert die Dosierung auf dem Schweregrad der Infektion. In Tabelle 2 wird die Maximaldosis von Imipenem/Cilastatin Actavis bei Patienten mit verschiedenen Graden von Niereninsuffizienz dargestellt. Die angegebenen Dosen beziehen sich auf ein Körpergewicht von 70 kg. Für Patienten mit niedrigerem Körpergewicht sollten die Dosen entsprechend reduziert werden.
- +Tabelle 2:Maximaldosis Imipenem/Cilastatin Actavis unter Berücksichtigung der Nierenfunktion
- +Nierenfunktion (Kreatininclearance) ml/min/1,73 m² Dosis (mg) Dosierungsintervall (Stunden) Maximale totale Tagesdosis (g)*
- +Leichte Einschränkung
- +31–70 500 6–8 1,5–2
- +Mässige Einschränkung
- +21–30 500 8–12 1,0–1,5
- +Schwere Einschränkung**
- +0–20 250–500 12 0,5–1,0
-** Patienten mit einer Kreatininclearance von 6–20 ml/min/1,73 m² sollten alle 12 Stunden mit 250 mg (oder 3,5 mg/kg – nach Möglichkeit die niedrigere Dosis wählen) behandelt werden. Werden bei diesen Patienten 500 mg alle 12 Stunden angewendet, so besteht ein erhöhtes Risiko für einen Krampfanfall.
-Patienten mit einer Kreatininclearance unter 5 ml/min/1,73 m² sollten Imipenem/Cilastatin Actavis nur dann erhalten, wenn innerhalb von 48 Stunden eine Hämodialyse durchgeführt wird.
- +** Patienten mit einer Kreatininclearance von 6–20 ml/min/1,73 m² sollten alle 12 Stunden mit 250 mg (oder 3,5 mg/kg – nach Möglichkeit die niedrigere Dosis wählen) behandelt werden. Werden bei diesen Patienten 500 mg alle 12 Stunden angewendet, so besteht ein erhöhtes Risiko für einen Krampfanfall.
- +Patienten mit einer Kreatininclearance unter 5 ml/min/1,73 m² sollten Imipenem/Cilastatin Actavis nur dann erhalten, wenn innerhalb von 48 Stunden eine Hämodialyse durchgeführt wird.
-a) Kinder mit mehr als 40 kg Körpergewicht sollten Erwachsenendosen erhalten. Die Dosis darf jedoch 50 mg/kg KG/Tag nicht überschreiten.
-b) Kinder und Kleinkinder mit weniger als 40 kg Körpergewicht sollten Einzeldosen von 15 mg/kg in Intervallen von 6 Stunden erhalten. Die totale Tagesdosis darf 2 g nicht überschreiten.
- +a.Kinder mit mehr als 40 kg Körpergewicht sollten Erwachsenendosen erhalten. Die Dosis darf jedoch 50 mg/kg KG/Tag nicht überschreiten.
- +b.Kinder und Kleinkinder mit weniger als 40 kg Körpergewicht sollten Einzeldosen von 15 mg/kg in Intervallen von 6 Stunden erhalten. Die totale Tagesdosis darf 2 g nicht überschreiten.
-Wie mit anderen Betalaktam-Antibiotika wurde über myoklonische Aktivität, Verwirrtheit oder Anfälle berichtet, die gewöhnlich bei Patienten mit vorbestehenden zentralnervösen Störungen (z.B. Gehirnverletzungen oder Anfälle in der Anamnese) und mit eingeschränkter Nierenfunktion, bei welchen eine Akkumulation auftreten könnte, beobachtet wurden. Besonders bei diesen Patienten wird ein Festhalten am vorgeschlagenen Dosierungsschema deshalb nachdrücklich empfohlen (s. «Dosierung bei Patienten mit Niereninsuffizienz»). Bei Patienten mit bekanntem Anfallsleiden sollte die Behandlung mit Antikonvulsiva weitergeführt werden.
- +Wie mit anderen Betalaktam-Antibiotika wurde über myoklonische Aktivität, Verwirrtheit oder Anfälle berichtet, die gewöhnlich bei Patienten mit vorbestehenden zentralnervösen Störungen (z.B. Gehirnverletzungen oder Anfälle in der Anamnese) und mit eingeschränkter Nierenfunktion, bei welchen eine Akkumulation auftreten könnte, beobachtet wurden. Besonders bei diesen Patienten wird ein Festhalten am vorgeschlagenen Dosierungsschema deshalb nachdrücklich empfohlen (siehe «Dosierung bei Patienten mit Niereninsuffizienz»). Bei Patienten mit bekanntem Anfallsleiden sollte die Behandlung mit Antikonvulsiva weitergeführt werden.
-Patienten mit einer Kreatininclearance von weniger als 5 ml/min/1,73 m² sollten nicht mit Imipenem/Cilastatin Actavis behandelt werden, sofern nicht innerhalb von 48 Stunden eine Hämodialyse eingeleitet wird. Imipenem/Cilastatin Actavis wird nur dann empfohlen, wenn der Vorteil gegenüber einem erhöhten Anfallsrisiko überwiegt.
- +Patienten mit einer Kreatininclearance von weniger als 5 ml/min/1,73 m² sollten nicht mit Imipenem/Cilastatin Actavis behandelt werden, sofern nicht innerhalb von 48 Stunden eine Hämodialyse eingeleitet wird. Imipenem/Cilastatin Actavis wird nur dann empfohlen, wenn der Vorteil gegenüber einem erhöhten Anfallsrisiko überwiegt.
-Fallberichte in der Literatur haben gezeigt, dass die Ko-Administration von Carbapenemen einschliesslich Imipenem bei Patienten, welche Valproinsäure oder Divalproex Natrium erhalten, eine Reduktion der Valproinsäurekonzentrationen zur Folge hat. Als Resultat dieser Interaktion können die Valproinsäurekonzentrationen unter den therapeutischen Bereich fallen und damit das Risiko von «Breakthrough Seizures» erhöhen. Obwohl der Mechanismus dieser Interaktion nicht bekannt ist, lassen Daten von in vitro Studien und Studien an Tieren vermuten, dass Carbapeneme die Hydrolyse des Glukuronid Metaboliten der Valproinsäure (VPA-g) zurück zur Valproinsäure hemmen könnten und dadurch die Serumkonzentrationen der Valproinsäure erniedrigen (Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Fallberichte in der Literatur haben gezeigt, dass die Ko-Administration von Carbapenemen einschliesslich Imipenem bei Patienten, welche Valproinsäure oder Divalproex Natrium erhalten, eine Reduktion der Valproinsäurekonzentrationen zur Folge hat. Als Resultat dieser Interaktion können die Valproinsäurekonzentrationen unter den therapeutischen Bereich fallen und damit das Risiko von «Breakthrough Seizures» erhöhen. Obwohl der Mechanismus dieser Interaktion nicht bekannt ist, lassen Daten von in vitro Studien und Studien an Tieren vermuten, dass Carbapeneme die Hydrolyse des Glukuronid Metaboliten der Valproinsäure (VPA-g) zurück zur Valproinsäure hemmen könnten und dadurch die Serumkonzentrationen der Valproinsäure erniedrigen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sehr häufig (>1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10’000, <1/1000), sehr selten (<1/10’000) und Einzelfälle.
- +Sehr häufig (>1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000) und Einzelfälle.
- +Unbekannt: Agitiertheit, Dyskinesie.
- +
- Minimale
- Hemmkonzentrationen (MHK)
- µg/ml
-Keime Zahl Bereich Mitt-
- der lere
- Isolate MHK90
-Gramnegative Aerobier:
-Acinetobacter baumannii 219 0,06–>32 32
-Aeromonas hydrophila 83 0,06–32 2
-Citrobacter freundii 210 0,12–16 1
-Enterobacter aerogenes 204 0,12–16 2
-Enterobacter cloacae 238 0,06–2 0,5
-Escherichia coli 258 0,03–0,5 0,25
-Escherichia coli ESBL – 239 0,03–0,5 0,25
-Escherichia coli ESBL + 19 0,12–0,5 0,25
-Haemophilus influenzae 214 ≤0,015–1 0,5
-Haemophilus 132 ≤0,015–1 0,5
- parainfluenza
-Klebsiella oxytoca 236 0,06–2 0,5
-Klebsiella pneumoniae 236 0,03–4 0,5
-Klebsiella pneumoniae 207 0,03–4 0,5
- EBSL –
-Klebsiella pneumoniae 29 0,06–1 0,5
- EBSL +
-Moraxella catarrhalis 222 ≤0,015–0,12 0,06
-Morganella morganii 211 0,25–4 4
-Neisseria gonorrhoeae 32 0,015–1 0,25
-Proteus mirabilis 240 0,12–4 2
-Proteus vulgaris 191 0,06–4 2
-Providencia rettgeri 75 0,25–4 2
- früher Proteus rettgeri
-Providencia stuartii 102 0,25–4 2
-Pseudomonas aeruginosa 242 0,12–>32 16
-Salmonella spp. 205 0,25–1 0,25
-Serratia marcescens 225 0,25–4 2
-Shigella spp. 106 0,03–1 0,25
- + Minimale Hemmkonzentrationen (MHK) µg/ml
- +Keime Zahl der Isolate Bereich Mittlere MHK90
- +Gramnegative Aerobier
- +Acinetobacter baumannii 219 0,06–>32 32
- +Aeromonas hydrophila 83 0,06–32 2
- +Citrobacter freundii 210 0,12–16 1
- +Enterobacter aerogenes 204 0,12–16 2
- +Enterobacter cloacae 238 0,06–2 0,5
- +Escherichia coli 258 0,03–0,5 0,25
- +Escherichia coli ESBL – 239 0,03–0,5 0,25
- +Escherichia coli ESBL + 19 0,12–0,5 0,25
- +Haemophilus influenzae 214 ≤0,015–1 0,5
- +Haemophilus parainfluenza 132 ≤0,015–1 0,5
- +Klebsiella oxytoca 236 0,06–2 0,5
- +Klebsiella pneumoniae 236 0,03–4 0,5
- +Klebsiella pneumoniae EBSL – 207 0,03–4 0,5
- +Klebsiella pneumoniae EBSL + 29 0,06–1 0,5
- +Moraxella catarrhalis 222 ≤0,015–0,12 0,06
- +Morganella morganii 211 0,25–4 4
- +Neisseria gonorrhoeae 32 0,015–1 0,25
- +Proteus mirabilis 240 0,12–4 2
- +Proteus vulgaris 191 0,06–4 2
- +Providencia rettgeri (früher Proteus rettgeri) 75 0,25–4 2
- +Providencia stuartii 102 0,25–4 2
- +Pseudomonas aeruginosa 242 0,12–>32 16
- +Salmonella spp. 205 0,25–1 0,25
- +Serratia marcescens 225 0,25–4 2
- +Shigella spp. 106 0,03–1 0,25
-* Stenotrophomonas maltophilia (früher Xanthomonas maltophilia [früher Pseudomonas maltophilia]) und gewisse Stämme des Burkholderia cepacia (früher Pseudomonas cepacia ) sind im Allgemeinen nicht empfindlich gegen Imipenem/Cilastatin Actavis.
- Minimale
- Hemmkonzentrationen (MHK)
- µg/ml
-Keime Zahl Bereich Mittlere
- der MHK90
- Isolate
-Grampositive Aerobier:
-Enterococcus faecalis 242 ≤0,015 2
- –>32
-Staphylococcus aureus 256 ≤0,015 2
- (MSSA) –>32
-Staphylococcus 145 ≤0,015 ≤0,015
- epidermidis (MSSE) –0,12
-Staphylococcus 118 ≤0,015 0,06
- saprophyticus –16
-Streptococcus Gruppe A 227 ≤0,015 ≤0,015
- (S. pyogenes) –0,06
-Streptococcus Gruppe B 232 ≤0,015 0,03
- (S. agalactiae) –0,03
-Streptococcus 226 ≤0,015 0,06
- pneumoniae – alle –1
-Streptococcus 32 ≤0,015 0,5
- pneumoniae – Pen R¹ –1
-Streptococcus 194 ≤0,015 ≤0,015
- pneumoniae – Pen S –0,03
- +* Stenotrophomonas maltophilia (früher Xanthomonas maltophilia [früher Pseudomonas maltophilia]) und gewisse Stämme des Burkholderia cepacia (früher Pseudomonas cepacia) sind im Allgemeinen nicht empfindlich gegen Imipenem/Cilastatin Actavis.
- + Minimale Hemmkonzentrationen (MHK) µg/ml
- +Keime Zahl der Isolate Bereich Mittlere MHK90
- +Grampositive Aerobier
- +Enterococcus faecalis 242 ≤0,015–>32 2
- +Staphylococcus aureus (MSSA) 256 ≤0,015–>32 2
- +Staphylococcus epidermidis (MSSE) 145 ≤0,015–0,12 ≤0,015
- +Staphylococcus saprophyticus 118 ≤0,015–16 0,06
- +Streptococcus Gruppe A (S. pyogenes) 227 ≤0,015–0,06 ≤0,015
- +Streptococcus Gruppe B (S. agalactiae) 232 ≤0,015–0,03 0,03
- +Streptococcus pneumoniae– alle 226 ≤0,015–1 0,06
- +Streptococcus pneumoniae – Pen Ra 32 ≤0,015–1 0,5
- +Streptococcus pneumoniae – Pen S 194 ≤0,015–0,03 ≤0,015
-¹ Einschliesslich gegen Penicillin intermediär empfindliche und resistente Isolate.
- +a Einschliesslich gegen Penicillin intermediär empfindliche und resistente Isolate.
- Minimale
- Hemmkonzentrationen (MHK)
- µg/ml
-Keime Zahl Bereich Mitt-
- der lere
- Isolate MHK90
-Gramnegative Anaerobier:
-Bacteroides capilosus 1 0,06–0,06 NA
-Bacteroides distasonis 2 0,5–1 NA
-Bacteroides eggerthii 4 0,25–1 NA
-Bacteroides fragilis 139 0,03–2 1
-Bacteroides stercoris 1 0,12–0,12 NA
-Bacteroides 10 0,12–0,5 0,25
- thetaiotaomicron
-Bacteroides uniformis 11 0,12–2 1
-Bacteroides vulgatus 3 0,03–0,06 NA
-Fusobacterium spp. 29 ≤0,015–4 4
-Fusobacterium mortiferum 1 2–2 NA
-Fusobacterium 15 0,03–0,12 0,12
- necrophorum
-Fusobacterium nucleatum 7 ≤0,015–0,5 NA
-Fusobacterium varium 5 ≤0,015–2 NA
-Porphyromonas 12 ≤0,015–0,06 0,06
- asaccharolytica
-Prevotella spp. 5 0,03–0,5 NA
-Prevotella bivia 25 ≤0,015–0,5 0,06
-Prevotella buccae 9 0,06–0,12 NA
-Prevotella corporis 1 0,03–0,03 NA
-Prevotella denticola 3 0,03–0,5 NA
-Prevotella disiens 1 0,03–0,03 NA
-Prevotella intermedia 8 ≤0,015–0,12 NA
-Prevotella loescheii 6 ≤0,015–0,5 NA
-Prevotella 12 0,03–16 16
- melaninogenica
-Prevotella oralis group 4 0,06–0,5 NA
-Prevotella oris 2 0,25–0,5 NA
-Grampositive Anaerobier:
-Clostridium perfringens 137 ≤0,015–1 0,25
-Eubacterium lentum 22 0,5–1 1
-Peptostreptococcus spp. 5 ≤0,015–1 NA
-Peptostreptococcus 17 ≤0,015–2 1
- anaerobius
-Peptostreptococcus 16 ≤0,015–4 0,12
- asaccharolyticus
-Peptostreptococcus 2 ≤0,015 NA
- indolicus –≤0,015
-Peptostreptococcus 36 ≤0,015–0,25 0,12
- magnus
-Peptostreptococcus 16 0,03–0,12 0,12
- micros
-Peptostreptococcus 16 ≤0,015–1 1
- prevotii
- + Minimale Hemmkonzentrationen (MHK) µg/ml
- +Keime Zahl der Isolate Bereich Mittlere MHK90
- +Gramnegative Anaerobier
- +Bacteroides capilosus 1 0,06–0,06 NA
- +Bacteroides distasonis 2 0,5–1 NA
- +Bacteroides eggerthii 4 0,25–1 NA
- +Bacteroides fragilis 139 0,03–2 1
- +Bacteroides stercoris 1 0,12–0,12 NA
- +Bacteroides thetaiotaomicron 10 0,12–0,5 0,25
- +Bacteroides uniformis 11 0,12–2 1
- +Bacteroides vulgatus 3 0,03–0,06 NA
- +Fusobacterium spp. 29 ≤0,015–4 4
- +Fusobacterium mortiferum 1 2–2 NA
- +Fusobacterium necrophorum 15 0,03–0,12 0,12
- +Fusobacterium nucleatum 7 ≤0,015–0,5 NA
- +Fusobacterium varium 5 ≤0,015–2 NA
- +Porphyromonas asaccharolytica 12 ≤0,015–0,06 0,06
- +Prevotella spp. 5 0,03–0,5 NA
- +Prevotella bivia 25 ≤0,015–0,5 0,06
- +Prevotella buccae 9 0,06–0,12 NA
- +Prevotella corporis 1 0,03–0,03 NA
- +Prevotella denticola 3 0,03–0,5 NA
- +Prevotella disiens 1 0,03–0,03 NA
- +Prevotella intermedia 8 ≤0,015–0,12 NA
- +Prevotella loescheii 6 ≤0,015–0,5 NA
- +Prevotella melaninogenica 12 0,03–16 16
- +Prevotella oralis group 4 0,06–0,5 NA
- +Prevotella oris 2 0,25–0,5 NA
- +
- + Minimale Hemmkonzentrationen (MHK) µg/ml
- +Keime Zahl der Isolate Bereich Mittlere MHK90
- +Grampositive Anaerobier
- +Clostridium perfringens 137 ≤0,015-1 0,25
- +Eubacterium lentum 22 0,5-1 1
- +Peptostreptococcus spp. 5 ≤0,015-1 NA
- +Peptostreptococcus anaerobius 17 ≤0,015-2 1
- +Peptostreptococcus asaccharolyticus 16 ≤0,015-4 0,12
- +Peptostreptococcus indolicus 2 ≤0,015-≤0,015 NA
- +Peptostreptococcus magnus 36 ≤0,015-0,25 0,12
- +Peptostreptococcus micros 16 0,03-0,12 0,12
- +Peptostreptococcus prevotii 16 ≤0,015-1 1
-Zur Bestimmung der minimalen antibiotischen Hemmkonzentrationen (MHK) werden quantitative Methoden verwendet. Diese MHK erlauben die Einschätzung der Empfindlichkeit von Bakterien gegenüber antimikrobiellen Substanzen. Die MHK-Werte sollten mit einer Standardmethode bestimmt werden. Standardmethoden basieren auf einem Dilutionstest a (Bouillon oder Agar) oder äquivalenten Tests mit Standard-Inoculum-Konzentrationen und Standardkonzentrationen von Imipenem Pulver. Die MHK-Werte sollten entsprechend der in Tabelle 3 dargestellten Kriterien interpretiert werden.
- +Zur Bestimmung der minimalen antibiotischen Hemmkonzentrationen (MHK) werden quantitative Methoden verwendet. Diese MHK erlauben die Einschätzung der Empfindlichkeit von Bakterien gegenüber antimikrobiellen Substanzen. Die MHK-Werte sollten mit einer Standardmethode bestimmt werden. Standardmethoden basieren auf einem Dilutionstest† (Bouillon oder Agar) oder äquivalenten Tests mit Standard-Inoculum-Konzentrationen und Standardkonzentrationen von Imipenem Pulver. Die MHK-Werte sollten entsprechend der in Tabelle 3 dargestellten Kriterien interpretiert werden.
-Quantitative Methoden basierend auf der Messung von Zonendurchmessern ergeben ebenfalls reproduzierbare Angaben zur Empfindlichkeit der Bakterien gegenüber antibakteriellen Substanzen. Eine dieser Standardmethoden b erfordert die Verwendung von Standard-Inoculum-Konzentrationen. Bei dieser Methode werden Papier-Disks, welche mit 10 µg Imipenem imprägniert sind, verwendet, um die Empfindlichkeit von Mikroorganismen gegenüber Imipenem zu untersuchen. Die Kriterien zur Interpretation der Disk-Diffusion sind in Tabelle 3 dargestellt.
- +Quantitative Methoden basierend auf der Messung von Zonendurchmessern ergeben ebenfalls reproduzierbare Angaben zur Empfindlichkeit der Bakterien gegenüber antibakteriellen Substanzen. Eine dieser Standardmethoden†† erfordert die Verwendung von Standard-Inoculum-Konzentrationen. Bei dieser Methode werden Papier-Disks, welche mit 10 µg Imipenem imprägniert sind, verwendet, um die Empfindlichkeit von Mikroorganismen gegenüber Imipenem zu untersuchen. Die Kriterien zur Interpretation der Disk-Diffusion sind in Tabelle 3 dargestellt.
-Für Anaerobier kann die Empfindlichkeit gegenüber Imipenem in Form von MHKs mit einer Standardtestmethode c,d ermittelt werden. Die erhaltenen MHK-Werte sollten anhand der in Tabelle 3 dargestellten Kriterien interpretiert werden.
-Tabelle 3
-CLSI Kriterien zur Interpretation der Empfindlichkeit gegenüber Imipenem
- Dilutionstest Disk-Diffusions-
- (MHK in µg/ml) test (Zonendurch-
- messer in mm)
-Pathogen S I R S I R
-Aerobier und ≤4 8 ≥16 ≤16 14 ≤13
-fakultative –15
-Anaerobier
-(andere als
-Streptococcus
-spp. und Haemo-
-philus spp.)
-Streptococcus ≤0,12 0,25 ≥1 – – –
-pneumoniae (nur –0,5
-Penicillin-
-empfindliche
-Non-Meningitis
-Stämme)²
-Streptococcus – – – – – –
-spp. (andere als
-S. pneumoniae³
-Haemophilus ≤4 – – – – –
-spp.¹,*
-Anaerobier** ≤4 8 ≥16 – – –
- +Für Anaerobier kann die Empfindlichkeit gegenüber Imipenem in Form von MHKs mit einer Standardtestmethode†††, § ermittelt werden. Die erhaltenen MHK-Werte sollten anhand der in Tabelle 3 dargestellten Kriterien interpretiert werden.
- +† Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) (Formerly NCCLS). Methods for Dilution Antimicrobial Susceptibility Tests for Bacteria that Grow Aerobically. Seventh Edition. Approved Standard CLSI Document M7-A7. CLSI, Wayne, PA, January 2006.
- +†† Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) (Formerly NCCLS). Performance Standards for Antimicrobial Disk Susceptibility Tests. Ninth Edition. Approved Standard, CLSI Document M2-A9. CLSI, Wayne, PA, January 2006.
- +††† Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) (Formerly NCCLS). Methods for Antimicrobial Susceptibility Testing of Anaerobic Bacteria - Sixth Edition. Approved Standard, CLSI Document M11-A7. CLSI, Wayne, PA, January 2007.
- +§ Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) (Formerly NCCLS). Performance Standards for Antimicrobial Susceptibility Testing. Seventeenth Informational Supplement. Approved Standard, CLSI Document M100-S17. CLSI, Wayne, PA, January 2007.
- +Tabelle 3: CLSI Kriterien zur Interpretation der Empfindlichkeit gegenüber Imipenem
- + Dilutionstest (MHK in µg/ml) Disk-Diffusionstest (Zonendurchmesser in mm)
- +Pathogen S I R S I R
- +Aerobier und fakultative Anaerobier (andere als Streptococcus spp. und Haemophilus spp.) ≤4 8 ≥16 ≤16 14–15 ≤13
- +Streptococcus pneumoniae (nur Penicillin- empfindliche Non-Meningitis Stämme)b ≤0,12 0,25–0,5 ≥1 – – –
- +Streptococcus spp. (andere als S. pneumoniae)c – – – – – –
- +Haemophilus spp.a,d ≤4 – – – – –
- +Anaerobiere ≤4 8 ≥16 – – –
-¹ Da zurzeit keine Daten zu resistenten Stämmen verfügbar sind, ist es nicht möglich, andere Kategorien ausser diejenige von «empfindlich» zu definieren. Wenn Stämme MHKs ergeben, welche nicht als empfindlich bezeichnet werden können, sollten sie zur weiteren Testung in ein Referenzlabor gegeben werden.
-² Streptococcus pneumoniae , welche gemäss Oxacillin-Disk oder gemäss Penicillin MHK empfindlich gegenüber Penicillin sind (1-µg Oxacillin-Disk Zonendurchmesser ≥20 mm bzw. Penicillin MHK ≤0,06 µg/ml), können als empfindlich gegenüber Imipenem betrachtet werden. Ein Disk-Diffusionstest mit Imipenem wird nicht empfohlen, da keine Kriterien zur Interpretation vorhanden sind. Isolate mit 1-µg Oxacillin Zonendurchmesser ≤19 mm sollten gegenüber Imipenem unter Verwendung einer MHK-Methode untersucht werden.
-³ Andere Streptococcus spp. als S. pneumoniae , welche empfindlich sind gegenüber Penicillin (10-Einheiten Penicillin-Disk Zonendurchmesser ≥24 mm [nur beta-hämolytische Streptococci] oder Penicillin MHK ≤0,12 µg/ml [beta-hämolytische Streptococci und Viridans-Gruppe]) können als empfindlich gegenüber Imipenem betrachtet werden. Es gibt keine CLSI Interpretationskriterien für MHK Testung von beta-hämolytischen Streptococcus spp. oder Viridans-Gruppen Streptococci gegenüber Imipenem.
-* Diese Interpretationsstandards gelten für die Bouillon Mikrodilutionstestmethode unter Verwendung von Haemophilus Test Medium (HTM), inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension und inkubiert in einer Umgebungstemperatur von 35 °C für 20–24 Stunden.
-** Diese Interpretationsstandards gelten nur für Agardilution unter Verwendung von Brucella Agar, ergänzt mit Hämin, Vitamin K1 und 5% defibriniertem Blut oder «laked sheep blood», inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension oder einer 6- bis 24-Stunden Frisch-Kultur, in angereichertem Thioglykolat-Medium und inkubiert in einem anaeroben Glasgefäss oder einer Kammer bei 35–37 °C für 42–48 Stunden.
- +a Da zurzeit keine Daten zu resistenten Stämmen verfügbar sind, ist es nicht möglich, andere Kategorien ausser diejenige von «empfindlich» zu definieren. Wenn Stämme MHKs ergeben, welche nicht als empfindlich bezeichnet werden können, sollten sie zur weiteren Testung in ein Referenzlabor gegeben werden.
- +b Streptococcus pneumoniae, welche gemäss Oxacillin-Disk oder gemäss Penicillin MHK empfindlich gegenüber Penicillin sind (1-µg Oxacillin-Disk Zonendurchmesser ≥20 mm bzw. Penicillin MHK ≤0,06 µg/ml), können als empfindlich gegenüber Imipenem betrachtet werden. Ein Disk-Diffusionstest mit Imipenem wird nicht empfohlen, da keine Kriterien zur Interpretation vorhanden sind. Isolate mit 1-µg Oxacillin Zonendurchmesser ≤19 mm sollten gegenüber Imipenem unter Verwendung einer MHK-Methode untersucht werden.
- +c Andere Streptococcus spp. als S. pneumoniae, welche empfindlich sind gegenüber Penicillin (10-Einheiten Penicillin-Disk Zonendurchmesser ≥24 mm [nur beta-hämolytische Streptococci] oder Penicillin MHK ≤0,12 µg/ml [beta-hämolytische Streptococci und Viridans-Gruppe]) können als empfindlich gegenüber Imipenem betrachtet werden. Es gibt keine CLSI Interpretationskriterien für MHK Testung von beta-hämolytischen Streptococcus spp. oder Viridans-Gruppen Streptococci gegenüber Imipenem.
- +d Diese Interpretationsstandards gelten für die Bouillon Mikrodilutionstestmethode unter Verwendung von Haemophilus Test Medium (HTM), inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension und inkubiert in einer Umgebungstemperatur von 35 °C für 20–24 Stunden.
- +e Diese Interpretationsstandards gelten nur für Agardilution unter Verwendung von Brucella Agar, ergänzt mit Hämin, Vitamin K1 und 5% defibriniertem Blut oder «laked sheep blood», inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension oder einer 6- bis 24-Stunden Frisch-Kultur, in angereichertem Thioglykolat-Medium und inkubiert in einem anaeroben Glasgefäss oder einer Kammer bei 35–37 °C für 42–48 Stunden.
-Tabelle 4
-Akzeptierbare Bereiche zur Qualitätskontrolle für Imipenem
-QC Stamm ATCC® Dilutionstest Disk-Dif-
- (MHKs in µg/ml) fusionstest
- (Zonen-
- durchmesser
- in mm)
-Enterococcus 29212 0,5–2 NA
- faecalis
-Staphylococcus 29213 0,015–0,06 NA
- aureus
-Streptococcus 49619 0,03–0,12 NA
- pneumoniae¹,²
-Escherichia 25922 0,06–0,25 26–32
- coli
-Haemophilus 49766 0,25–1 NA
- influenzae³
-Haemophilus 49247 NA 21–29
- influenzae*
-Pseudomonas 27853 1–4 20–28
- aeruginosa
-Bacteroides 25285 0,03–0,25 NA
- fragilis**
-Bacteroides 29741 0,25–1 NA
- thetaiotao-
- micron**
-Eubacterium 43055 0,5–2 NA
- lentum**
- +Tabelle 4: Akzeptierbare Bereiche zur Qualitätskontrolle für Imipenem
- +QC Stamm ATCC® Dilutionstest (MHKs in µg/ml) Disk-Diffusionstest (Zonendurchmesser in mm)
- +Enterococcus faecalis 29212 0,5–2 NA
- +Staphylococcus aureus 29213 0,015–0,06 NA
- +Streptococcus pneumoniaef,g 49619 0,03–0,12 NA
- +Escherichia coli 25922 0,06–0,25 26–32
- +Haemophilus influenzaeh 49766 0,25–1 NA
- +Haemophilus influenzaei 49247 NA 21–29
- +Pseudomonas aeruginosa 27853 1–4 20–28
- +Bacteroides fragilisj 25285 0,03–0,25 NA
- +Bacteroides thetaiotaomicronj 29741 0,25–1 NA
- +Eubacterium lentumj 43055 0,5–2 NA
-¹ Dieser Organismus wird zur Qualitätskontrolle der Empfindlichkeitsprüfung von Streptococcus pneumonia und Streptococcus spp. verwendet.
-² Diese Qualitätskontrollbereiche sind anwendbar für Streptococcus pneumonia ATCC 49619, mittels Bouillon-Mikrodilutionstest untersucht, unter Verwendung von cationen-adjustierter Mueller-Hinton Bouillon mit 2 bis 5% lysiertem Pferdeblut, inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension und inkubiert in einer Umgebungstemperatur von 35 °C für 20–24 Stunden.
-³ Diese Qualitätskontrollbereiche sind anwendbar für Haemophilus influenzae ATCC 49766, mittels Bouillon-Mikrodilutionstestverfahren untersucht, unter Verwendung von Haemophilus Test Medium (HTM), inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension und inkubiert in einer Umgebungstemperatur von 35 °C für 20–24 Stunden.
-* Diese Qualitätskontrollbereiche sind anwendbar für Haemophilus influenzae ATCC 49247, mittels Disk-Diffusionstest untersucht, unter Verwendung von Haemophilus Test Medium (HTM) Agar, inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension und inkubiert in 5% CO 2 bei 35 °C für 16–18 Stunden.
-** Diese Qualitätskontrollbereiche sind einzig anwendbar für Agardilution unter Verwendung von Brucella Agar, supplementiert mit Hämin, Vitamin K1 und 5% defibriniertem Blut oder «laked sheep blood», inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension oder einer 6 bis 24 stündigen Frisch-Kultur in angereichertem Thioglycolat-Medium in einem anaeroben Glasgefäss oder einer Kammer bei 35–37 °C für 42–48 Stunden.
-Europäisches Kommittee zur Testung der antimikrobiellen Empfindlichkeit (EUCAST) e
- +f Dieser Organismus wird zur Qualitätskontrolle der Empfindlichkeitsprüfung von Streptococcus pneumoniae und Streptococcus spp. verwendet.
- +g Diese Qualitätskontrollbereiche sind anwendbar für Streptococcus pneumoniae ATCC 49619, mittels Bouillon-Mikrodilutionstest untersucht, unter Verwendung von cationen-adjustierter Mueller-Hinton Bouillon mit 2 bis 5% lysiertem Pferdeblut, inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension und inkubiert in einer Umgebungstemperatur von 35 °C für 20–24 Stunden.
- +h Diese Qualitätskontrollbereiche sind anwendbar für Haemophilus influenzae ATCC 49766, mittels Bouillon-Mikrodilutionstestverfahren untersucht, unter Verwendung von Haemophilus Test Medium (HTM), inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension und inkubiert in einer Umgebungstemperatur von 35 °C für 20–24 Stunden.
- +i Diese Qualitätskontrollbereiche sind anwendbar für Haemophilus influenzae ATCC 49247, mittels Disk-Diffusionstest untersucht, unter Verwendung von Haemophilus Test Medium (HTM) Agar, inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension und inkubiert in 5% CO2 bei 35 °C für 16–18 Stunden.
- +j Diese Qualitätskontrollbereiche sind einzig anwendbar für Agardilution unter Verwendung von Brucella Agar, supplementiert mit Hämin, Vitamin K1 und 5% defibriniertem Blut oder «laked sheep blood», inokuliert mit einer Direkt-Kolonie-Suspension oder einer 6 bis 24 stündigen Frisch-Kultur in angereichertem Thioglycolat-Medium in einem anaeroben Glasgefäss oder einer Kammer bei 35–37 °C für 42–48 Stunden.
- +Europäisches Kommittee zur Testung der antimikrobiellen Empfindlichkeit (EUCAST)£
- +£ Dieser Abschnitt enthält Grenzwerte zur Interpretation, welche durch die EUCAST definiert worden sind. Dieser Abschnitt enthält auch in vitro Empfindlichkeitsdaten, welche im Rahmen einer europäischen Surveillance-Studie erhoben worden sind, wobei in 13 europäischen Ländern von September 2004 bis März 2006 Mikroorganismen gesammelt wurden und die Analyse auf den aktuellen EUCAST Grenzwerten zur Interpretation basiert war.
-a Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) (Formerly NCCLS). Methods for Dilution Antimicrobial Susceptibility Tests for Bacteria that Grow Aerobically. Seventh Edition. Approved Standard CLSI Document M7-A7. CLSI, Wayne, PA, January 2006.
-b Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) (Formerly NCCLS). Performance Standards for Antimicrobial Disk Susceptibility Tests. Ninth Edition. Approved Standard, CLSI Document M2–A9. CLSI, Wayne, PA, January 2006.
-c Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) (Formerly NCCLS). Methods for Antimicrobial Susceptibility Testing of Anaerobic Bacteria – Sixth Edition. Approved Standard, CLSI Document M11-A7. CLSI, Wayne, PA, January 2007.
-d Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI) (Formerly NCCLS). Performance Standards for Antimicrobial Susceptibility Testing. Seventeenth Informational Supplement. Approved Standard, CLSI Document M100-S17. CLSI, Wayne, PA, January 2007.
-e Dieser Abschnitt enthält Grenzwerte zur Interpretation, welche durch die EUCAST definiert worden sind. Dieser Abschnitt enthält auch in vitro Empfindlichkeitsdaten, welche im Rahmen einer europäischen Surveillance-Studie erhoben worden sind, wobei in 13 europäischen Ländern von September 2004 bis März 2006 Mikroorganismen gesammelt wurden und die Analyse auf den aktuellen EUCAST Grenzwerten zur Interpretation basiert war.
-Bei normalen Freiwilligen ergeben sich nach einer 20minütigen intravenösen Infusion von Imipenem/Cilastatin Spitzenplasmawerte von Imipenem zwischen 12 und 20 µg/ml (Mittelwert 17 µg/ml) bei der 250 mg-Dosis, nach der 500 mg-Dosis zwischen 21 und 58 µg/ml (Mittelwert 39 µg/ml) und Werte zwischen 41 und 83 µg/ml (Mittelwert 66 µg/ml) für die 1000 mg-Dosis. Bei diesen Dosen sinken die Plasmawerte der antimikrobiellen Imipenemaktivität in 4 bis 6 Stunden auf 1 µg/ml oder weniger.
- +Bei normalen Freiwilligen ergeben sich nach einer 20minütigen intravenösen Infusion von Imipenem/Cilastatin Spitzenplasmawerte von Imipenem zwischen 12 und 20 µg/ml (Mittelwert 17 µg/ml) bei der 250 mg-Dosis, nach der 500 mg-Dosis zwischen 21 und 58 µg/ml (Mittelwert 39 µg/ml) und Werte zwischen 41 und 83 µg/ml (Mittelwert 66 µg/ml) für die 1000 mg-Dosis. Bei diesen Dosen sinken die Plasmawerte der antimikrobiellen Imipenemaktivität in 4 bis 6 Stunden auf 1 µg/ml oder weniger.
-Die Plasmahalbwertszeit von Imipenem betrug 1 Stunde. Ungefähr 70% des verabreichten Antibiotikums fanden sich innert 10 Stunden unverändert im Urin wieder, und später liess sich keine weitere Ausscheidung des Medikaments via Urin feststellen. Nach einer 500 mg-Dosis Imipenem/Cilastatin waren die Imipenemkonzentrationen im Urin während bis zu 8 Stunden höher als 10 µg/ml. Der Rest der verabreichten Dosis fand sich im Urin in Form von antimikrobiell inaktiven Metaboliten wieder; via Fäzes wird Imipenem praktisch nicht eliminiert.
- +Die Plasmahalbwertszeit von Imipenem betrug 1 Stunde. Ungefähr 70% des verabreichten Antibiotikums fanden sich innert 10 Stunden unverändert im Urin wieder, und später liess sich keine weitere Ausscheidung des Medikaments via Urin feststellen. Nach einer 500 mg-Dosis Imipenem/Cilastatin waren die Imipenemkonzentrationen im Urin während bis zu 8 Stunden höher als 10 µg/ml. Der Rest der verabreichten Dosis fand sich im Urin in Form von antimikrobiell inaktiven Metaboliten wieder; via Fäzes wird Imipenem praktisch nicht eliminiert.
-Wenn Imipenem allein verabreicht wird, erfolgt eine Metabolisierung durch die Dehydropeptidase-I in den Nieren. Die individuellen, im Urin gefundenen Mengen betrugen 5 bis 40%, wobei in mehreren Studien durchschnittlich 15–20% wiedergefunden wurden.
- +Wenn Imipenem allein verabreicht wird, erfolgt eine Metabolisierung durch die Dehydropeptidase-I in den Nieren. Die individuellen, im Urin gefundenen Mengen betrugen 5 bis 40%, wobei in mehreren Studien durchschnittlich 15–20% wiedergefunden wurden.
-Nach einer 20minütigen intravenösen Infusion von Imipenem/Cilastatin Actavis betrugen die Spitzenplasmawerte für Cilastatin 21 bis 26 µg/ml (Mittelwert 22 µg/ml) bei der 250 mg-Dosis, nach einer 500 mg-Dosis 21 bis 55 µg/ml (Mittelwert 42 µg/ml) und 56 bis 88 µg/ml (Mittelwert 72 µg/ml) für die 1000 mg-Dosis.
- +Nach einer 20minütigen intravenösen Infusion von Imipenem/Cilastatin Actavis betrugen die Spitzenplasmawerte für Cilastatin 21 bis 26 µg/ml (Mittelwert 22 µg/ml) bei der 250 mg-Dosis, nach einer 500 mg-Dosis 21 bis 55 µg/ml (Mittelwert 42 µg/ml) und 56 bis 88 µg/ml (Mittelwert 72 µg/ml) für die 1000 mg-Dosis.
-Die Plasmahalbwertszeit von Cilastatin beträgt ungefähr 1 Stunde. Innert 10 Stunden nach der Verabreichung von Imipenem/Cilastatin wurden ungefähr 70–80% der Cilastatindosis in seiner ursprünglichen Form im Urin wieder ausgeschieden. Nach diesem Zeitpunkt fand sich im Urin kein Cilastatin mehr. Ungefähr 10% fanden sich in Form des N-Azetylmetaboliten, der gegen die Dehydropeptidase in vergleichbarer Weise als Hemmer wirkt wie die Ausgangssubstanz. Kurze Zeit nach der Elimination des Cilastatins aus der Blutbahn kehrt die Aktivität der Dehydropeptidase-I in den Nieren zu den Normalwerten zurück.
-Tabelle 5
-Intravenöse Plasmakonzentrationen von Imipenem (µg/ml)
-Zeit 500 mg i.v.
-25 min 45,1
-1 h 21,6
-2 h 10,0
-4 h 2,6
-6 h 0,6
-12 h n.n.*
- +Die Plasmahalbwertszeit von Cilastatin beträgt ungefähr 1 Stunde. Innert 10 Stunden nach der Verabreichung von Imipenem/Cilastatin wurden ungefähr 70–80% der Cilastatindosis in seiner ursprünglichen Form im Urin wieder ausgeschieden. Nach diesem Zeitpunkt fand sich im Urin kein Cilastatin mehr. Ungefähr 10% fanden sich in Form des N-Azetylmetaboliten, der gegen die Dehydropeptidase in vergleichbarer Weise als Hemmer wirkt wie die Ausgangssubstanz. Kurze Zeit nach der Elimination des Cilastatins aus der Blutbahn kehrt die Aktivität der Dehydropeptidase-I in den Nieren zu den Normalwerten zurück.
- +Tabelle 5: Intravenöse Plasmakonzentrationen von Imipenem (µg/ml)
- +Zeit 500 mg i.v.
- +25 min 45,1
- +1 h 21,6
- +2 h 10,0
- +4 h 2,6
- +6 h 0,6
- +12 h n.n.*
-Nach intravenöser Applikation von Dosierungen bis zu 500 mg/kg/Tag von Cilastatin an Ratten und Affen über 14 resp. 5 Wochen wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Bei Ratten, die ≥1250 mg/kg/Tag subkutan erhielten, wurde nach 5 Wochen eine sehr geringfügige Degeneration des proximalen renalen Tubulus aber keine Nekrose des proximalen Tubulus und eine normale Nierenfunktion beobachtet. Es gab keine Veränderungen in anderen Geweben.
-Die Anwendung von Cilastatin mit Imipenem in Verhältnis 1:1 verhinderte die nephrotoxischen Effekte von Imipenem in Ratten und Affen, sogar bei Imipenem Dosen von 360 mg/kg/Tag bzw. 180 mg/kg/Tag (Dosierungen, die ohne gleichzeitige Gabe von Cilastatin nephrotoxisch sind). Dieser protektive Effekt wurde beim Affen auch bei 6monatiger Anwendung beobachtet.
- +Nach intravenöser Applikation von Dosierungen bis zu 500 mg/kg/Tag von Cilastatin an Ratten und Affen über 14 resp. 5 Wochen wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Bei Ratten, die ≥1250 mg/kg/Tag subkutan erhielten, wurde nach 5 Wochen eine sehr geringfügige Degeneration des proximalen renalen Tubulus aber keine Nekrose des proximalen Tubulus und eine normale Nierenfunktion beobachtet. Es gab keine Veränderungen in anderen Geweben.
- +Die Anwendung von Cilastatin mit Imipenem in Verhältnis 1:1 verhinderte die nephrotoxischen Effekte von Imipenem in Ratten und Affen, sogar bei Imipenem Dosen von 360 mg/kg/Tag bzw. 180 mg/kg/Tag (Dosierungen, die ohne gleichzeitige Gabe von Cilastatin nephrotoxisch sind). Dieser protektive Effekt wurde beim Affen auch bei 6monatiger Anwendung beobachtet.
-Tabelle 6
-Stabilität von aufbereitetem Imipenem/Cilastatin Actavis
-Lösungsmittel Stabilitätsdauer
- bei Raum- im Kühl-
- temperatur schrank
- (25 °C) (4 °C)
-Isotone NaCl-Lösung 4 h 24 h
-5% Dextrose in Wasser 4 h 24 h
-10% Dextrose in Wasser 4 h 24 h
-5% Dextrose + 0,02% NaHCO3 4 h 24 h
-5% Dextrose + 0,9% NaCl 4 h 24 h
-5% Dextrose + 0,45% NaCl 4 h 24 h
-5% Dextrose + 0,225% NaCl 4 h 24 h
-5% Dextrose + 0,15% KCl 4 h 24 h
-Mannitol 2,5%, 5% und 10% 4 h 24 h
- +Tabelle 6: Stabilität von aufbereitetem Imipenem/Cilastatin Actavis
- +Lösungsmittel Stabilitätsdauer
- + bei Raumtemperatur (25 °C) im Kühlschrank (4 °C)
- +Isotone NaCl-Lösung 4 h 24 h
- +5% Dextrose in Wasser 4 h 24 h
- +10% Dextrose in Wasser 4 h 24 h
- +5% Dextrose + 0,02% NaHCO3 4 h 24 h
- +5% Dextrose + 0,9% NaCl 4 h 24 h
- +5% Dextrose + 0,45% NaCl 4 h 24 h
- +5% Dextrose + 0,225% NaCl 4 h 24 h
- +5% Dextrose + 0,15% KCl 4 h 24 h
- +Mannitol 2,5%, 5% und 10% 4 h 24 h
- Menge CHF SM Rückerstattungskat.
-IMIPENEM/CILASTATIN Actavis 500/500 mg Vial 10 Stk A
-
- +Imipenem/Cilastatin Actavis 500 mg: 10 Durchstechflaschen [A]
-März 2010.
- +Juni 2015.
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