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Home - Fachinformation zu Votrient 200 mg - Änderungen - 08.07.2016
8 Änderungen an Fachinfo Votrient 200 mg
  • -Während der Anwendung von Pazopanib wurden Fälle von schwerer Leberinsuffizienz (einschliesslich tödlicher Verläufe) gemeldet. Bei Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung ist Pazopanib kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Bei der Verabreichung von Pazopanib an Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Leberfunktionsstörung ist Vorsicht geboten und eine engmaschige Überwachung erforderlich. Während der Behandlung mit Pazopanib ist die Einnahme von Arzneimitteln oder Substanzen mit bekannter Hepatotoxizität zu vermeiden. Bei Patienten mit einer mittelschweren Leberfunktionsstörung wird eine herabgesetzte Dosis von einmal täglich 200 mg Pazopanib empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»). Zu Patienten mit einer leichten Leberfunktionsstörung liegen nicht genügend Daten vor, um eine Empfehlung zur Dosisanpassung abzugeben. In klinischen Studien mit Pazopanib wurde ein Anstieg der Serum-Transaminasen (ALAT, ASAT) und des Bilirubins beobachtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). In der Mehrzahl der Fälle wurde ein isolierter Anstieg der ALAT und ASAT ohne gleichzeitige Erhöhung der alkalischen Phosphatase oder des Bilirubins berichtet. Patienten über 60 Jahre können ein höheres Risiko für eine Erhöhung des ALAT-Wertes auf >3× ULN haben. Die überwiegende Mehrheit (92,5%) aller Transaminasen-Erhöhungen jeglichen Grades trat in den ersten 18 Wochen ein. Die Klassifizierung erfolgte auf der Grundlage der Common Terminology Criteria for Adverse Events des National Cancer Institute (NCI CTCAE), Version 3.
  • +Während der Anwendung von Pazopanib wurden Fälle von schwerer Leberinsuffizienz (einschliesslich tödlicher Verläufe) gemeldet. Bei Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung ist Pazopanib kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Bei der Verabreichung von Pazopanib an Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Leberfunktionsstörung ist Vorsicht geboten und eine engmaschige Überwachung erforderlich. Während der Behandlung mit Pazopanib ist die Einnahme von Arzneimitteln oder Substanzen mit bekannter Hepatotoxizität zu vermeiden. Bei Patienten mit einer mittelschweren Leberfunktionsstörung wird eine herabgesetzte Dosis von einmal täglich 200 mg Pazopanib empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»). Zu Patienten mit einer leichten Leberfunktionsstörung liegen nicht genügend Daten vor, um eine Empfehlung zur Dosisanpassung abzugeben. In klinischen Studien mit Pazopanib wurde ein Anstieg der Serum-Transaminasen (ALAT, ASAT) und des Bilirubins beobachtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). In der Mehrzahl der Fälle wurde ein isolierter Anstieg der ALAT und ASAT ohne gleichzeitige Erhöhung der alkalischen Phosphatase oder des Bilirubins berichtet. Patienten über 60 Jahre können ein höheres Risiko für eine Erhöhung des ALAT-Wertes auf >3× ULN haben. Bei Patienten, die Träger des HLA-B*57:01-Allels sind, besteht zudem ein höheres Risiko für Pazopanib-bedingte erhöhte ALT-Werte. Bei allen Patienten, die Pazopanib erhalten, muss die Leberfunktion überwacht werden, unabhängig von deren Genotyp oder Alter (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»). Die überwiegende Mehrheit (92,5%) aller Transaminasen-Erhöhungen jeglichen Grades trat in den ersten 18 Wochen ein. Die Klassifizierung erfolgte auf der Grundlage der Common Terminology Criteria for Adverse Events des National Cancer Institute (NCI CTCAE), Version 3.
  • -Frauen, die schwanger werden können, sollten während der Behandlung mit Pazopanib eine geeignete Methode der Schwangerschaftsverhütung anwenden und eine Schwangerschaft vermeiden.
  • +Frauen, die schwanger werden können, sollten während der Behandlung mit Pazopanib und zwei Wochen nach Absetzen der Behandlung eine geeignete Methode der Schwangerschaftsverhütung anwenden und eine Schwangerschaft vermeiden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Pharmakogenomik
  • +Die pharmakogenetische Metaanalyse der Daten aus 31 klinischen Studien zu Pazopanib, das als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen verabreicht wurde, ergab bei 19% der Träger des HLA-B*57:01-Allels und bei 10% der Nicht-Träger eine Erhöhung des ALT-Wertes auf >5× ULN (Grad 3 gemäss NCI CTC). In diesem Datensatz waren 133 der 2235 Patienten (6%) Träger des HLA-B*57:01-Allels (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Mit Pazopanib wurden keine Karzinogenitätsstudien durchgeführt.
  • +In zweijährigen Karzinogenitätsstudien mit Pazopanib wurde eine erhöhte Anzahl von Leberadenomen bei Mäusen (bei Exposition, die ungefähr der 1.4-fachen klinischen Exposition (AUC) bei Menschen entsprach) und von Adenokarzinomen des Duodenums bei Ratten (bei Exposition, die ungefähr der 0.3-fachen klinischen Exposition (AUC) bei Menschen entsprach) beobachtet.
  • +Die Ergebnisse basieren auf der Nagetierspezifischen Pathogenese und dem Nagetierspezifischen Mechanismus. Daher ist nicht anzunehmen, dass sie repräsentativ für ein erhöhtes karzinogenes Risiko bei Patienten unter Pazopanib sind.
  • -September 2015.
  • +Juni 2016.
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