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-Die in klinischen Studien und im Rahmen der weltweiten Anwendung von Golimumab nach der Marktzulassung beobachteten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAWs) sind in Tabelle 1 aufgelistet. Innerhalb der genannten Systemorganklassen sind die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach der Häufigkeit gemäss folgender Festlegung aufgeführt: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1000); sehr selten (<1/10'000); Einzelfälle (Häufigkeit kann anhand der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden).
- +Die in klinischen Studien und im Rahmen der weltweiten Anwendung von Golimumab nach der Marktzulassung beobachteten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAWs) sind in Tabelle 1 aufgelistet. Innerhalb der genannten Systemorganklassen sind die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach der Häufigkeit gemäss folgender Festlegung aufgeführt: sehr häufig (≥1/10); häufig (<1/10, ≥1/100); gelegentlich (<1/100, ≥1/1000); selten (<1/1000, ≥1/10'000); sehr selten (<1/10'000); Einzelfälle (Häufigkeit kann anhand der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden).
- +Im Folgenden sind unerwünschte Wirkungen im Allgemeinen für sämtliche Golimumab Anwendungen unabhängig von der Dosierung präsentiert über eine mediane Beobachtungszeit von rund 4 Jahren. Die medianen Dosis-spezifischen Beobachtungszeiten für die 50 mg und 100 mg Dosierungen betrugen rund 2 Jahre, bzw. 3 Jahre, da einige Patienten die Dosierungen wechselten.
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-In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien war die am häufigsten beschriebene Nebenwirkung eine Infektion der oberen Atemwege. Diese trat auf bei 12,6% der mit Golimumab behandelten Patienten (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 60,8; 95%-KI: 55,0-67,1) und im Vergleich dazu bei 11,0% der Patienten in den Kontrollgruppen (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 54,5; 95%-KI: 46,1-64,0). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der Studien betrug die Inzidenz an Infektionen der oberen Atemwege pro 100 Patientenjahre 36,0 (95%-KI: 34,9-37,2) Ereignisse bei mit Golimumab behandelten Patienten nach einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren.
-In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien wurden bei 23,0% der mit Golimumab behandelten Patienten (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 132,0; 95%-KI: 123,3-141,1) im Vergleich zu 20,2% der Patienten in den Kontrollgruppen (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 122,3; 95%-KI: 109,5-136,2) Infektionen beobachtet. In den kontrollierten und unkontrollierten Teilen der Studien betrug die Inzidenz an Infektionen pro 100 Patientenjahre 83,5 (95%-KI: 81,8-85,3) Ereignisse bei mit Golimumab behandelten Patienten nach einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren.
- +In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien war die am häufigsten beschriebene Nebenwirkung eine Infektion der oberen Atemwege. Diese trat auf bei 12,6% der mit Golimumab behandelten Patienten (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 60,8; 95%-KI: 55,0-67,1) und im Vergleich dazu bei 11,0% der Patienten in den Kontrollgruppen (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 54,5; 95%-KI: 46,1-64,0). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der Studien betrug die Inzidenz an Infektionen der oberen Atemwege pro 100 Patientenjahre 34,9 (95%-KI: 33,8-36,0) Ereignisse bei mit Golimumab behandelten Patienten nach einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 4 Jahren.
- +In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien wurden bei 23,0% der mit Golimumab behandelten Patienten (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 132,0; 95%-KI: 123,3-141,1) im Vergleich zu 20,2% der Patienten in den Kontrollgruppen (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 122,3; 95%-KI: 109,5-136,2) Infektionen beobachtet. In den kontrollierten und unkontrollierten Teilen der Studien betrug die Inzidenz an Infektionen pro 100 Patientenjahre 81,1 (95%-KI: 79,5-82,8) Ereignisse bei mit Golimumab behandelten Patienten nach einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 4 Jahren.
-In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren war die Häufigkeit von schweren Infektionen, einschliesslich opportunistischer Infektionen und Tuberkulose, grösser bei Patienten, die mit 100 mg Golimumab behandelt wurden als bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten. Die Inzidenz aller schweren Infektionen pro 100 Patientenjahre betrug 4,3 (95%-KI: 3,8-4,8) bei Patienten, die 100 mg Golimumab erhielten, und 2,6 (95%-KI: 2,1-3,2) bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten.
- +In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von bis zu 3 Jahren war die Häufigkeit von schweren Infektionen, einschliesslich opportunistischer Infektionen und Tuberkulose, grösser bei Patienten, die mit 100 mg Golimumab behandelt wurden als bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten. Die Inzidenz aller schweren Infektionen pro 100 Patientenjahre betrug 4,1 (95%-KI: 3,6-4,5) bei Patienten, die 100 mg Golimumab erhielten, und 2,5 (95%-KI: 2,0-3,1) bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten.
-Während den pivotalen Studien war die Inzidenz an Lymphomen bei den mit Golimumab behandelten Patienten höher als in der Allgemeinbevölkerung erwartet. Bis zu einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren war in den kontrollierten und unkontrollierten Zeitabschnitten dieser Studien die Inzidenz an Lymphomen bei Patienten, die 100 mg Golimumab erhielten, höher als bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten. Lymphome wurden bei 9 Patienten diagnostiziert (8 in der Behandlungsgruppe mit 100 mg Golimumab und 1 in der Behandlungsgruppe mit 50 mg Golimumab). Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,12 (0,05-0,24) Ereignisse für Golimumab 100 mg, 0,03 (0,00-0,16) Ereignisse für Golimumab 50 mg und 0,00 (0,00-0,59) Ereignisse für Placebo. Der Grossteil der Lymphome trat in der Studie GO-AFTER auf, für die Patienten mit vorheriger Exposition zu TNF-Blockern, mit längerer Dauer der Erkrankung und mit stärker therapierefraktärer Erkrankung rekrutiert wurden (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Während den pivotalen Studien war die Inzidenz an Lymphomen bei den mit Golimumab behandelten Patienten höher als in der Allgemeinbevölkerung erwartet. Bis zu einer medianen Beobachtungszeit von bis zu 3 Jahren war in den kontrollierten und unkontrollierten Zeitabschnitten dieser Studien die Inzidenz an Lymphomen bei Patienten, die 100 mg Golimumab erhielten, höher als bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten. Lymphome wurden bei 11 Patienten diagnostiziert (10 in der Behandlungsgruppe mit 100 mg Golimumab und 1 in der Behandlungsgruppe mit 50 mg Golimumab). Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,13 (0,06-0,24) Ereignisse für Golimumab 100 mg, 0,03 (0,00-0,15) Ereignisse für Golimumab 50 mg und 0,00 (0,00-0,57) Ereignisse für Placebo. Der Grossteil der Lymphome trat in der Studie GO-AFTER auf, für die Patienten mit vorheriger Exposition zu TNF-Blockern, mit längerer Dauer der Erkrankung und mit stärker therapierefraktärer Erkrankung rekrutiert wurden (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-In den kontrollierten Zeitabschnitten der pivotalen Studien und während einer Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren war die Inzidenz an anderen malignen Erkrankungen als Lymphomen (ausschliesslich nicht-melanomatösem Hautkrebs) für die Golimumab-Gruppe und die Kontrollgruppe ähnlich. Bis zum Ablauf einer ungefähr 2-jährigen Beobachtungszeit war die Inzidenz an anderen malignen Erkrankungen als Lymphomen (ausschliesslich nicht-melanomatösem Hautkrebs) ähnlich wie in der Allgemeinbevölkerung.
-In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren wurde bei 5 Patienten unter Placebo, 10 Patienten unter Golimumab 50 mg und 29 Patienten unter Golimumab 100 mg ein nicht-melanomatöser Hautkrebs diagnostiziert. Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,38 (0,27-0,52) Ereignisse für Golimumab (kombiniert) und 0,90 (0,29-2,10) Ereignisse für Placebo.
-In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von 2 Jahren wurden maligne Erkrankungen, bei denen es sich nicht um ein Melanom, nicht-melanomatösen Hautkrebs oder ein Lymphom handelte, bei 5 Patienten unter Placebo, 19 Patienten unter Golimumab 50 mg und 30 Patienten unter Golimumab 100 mg diagnostiziert. Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,47 (0,35-0,63) Ereignisse für Golimumab (kombiniert) und 0,90 (0,29-2,10) Ereignisse für Placebo (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +In den kontrollierten Zeitabschnitten der pivotalen Studien und während einer Beobachtungszeit von ungefähr 4 Jahren war die Inzidenz an anderen malignen Erkrankungen als Lymphomen (ausschliesslich nicht-melanomatösem Hautkrebs) für die Golimumab-Gruppe und die Kontrollgruppe ähnlich. Bis zum Ablauf einer ungefähr 4-jährigen Beobachtungszeit war die Inzidenz an anderen malignen Erkrankungen als Lymphomen (ausschliesslich nicht-melanomatösem Hautkrebs) ähnlich wie in der Allgemeinbevölkerung.
- +In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von bis zu 3 Jahren wurde bei 5 Patienten unter Placebo, 10 Patienten unter Golimumab 50 mg und 31 Patienten unter Golimumab 100 mg ein nicht-melanomatöser Hautkrebs diagnostiziert. Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,36 (0,26-0,49) Ereignisse für Golimumab (kombiniert) und 0,87 (0,28-2,04) Ereignisse für Placebo.
- +In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von bis zu 3 Jahren wurden maligne Erkrankungen, bei denen es sich nicht um ein Melanom, nicht-melanomatösen Hautkrebs oder ein Lymphom handelte, bei 5 Patienten unter Placebo, 21 Patienten unter Golimumab 50 mg und 34 Patienten unter Golimumab 100 mg diagnostiziert. Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,48 (0,36-0,62) Ereignisse für Golimumab (kombiniert) und 0,87 (0,28-2,04) Ereignisse für Placebo (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Im Rahmen des placebokontrollierten Zeitabschnitts der Studie betrug die Inzidenz (95%-KI) an malignen Erkrankungen jeglicher Art pro 100 Patientenbeobachtungsjahre in der Golimumab-Gruppe 3,19 (1,38–6,28). Bei den in dieser Studie mit Golimumab behandelten Patienten in dieser Studie betrug die Inzidenz an Lymphomen 0,40 (95%-KI: 0,01–2,20), die Inzidenz an Hautkrebs (ausser Melanom) 0,79 (95%-KI: 0,10–2,86) und die Inzidenz an anderen malignen Erkrankungen 1,99 (95%-KI: 0,64–4,63) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre. Bei den Patienten der Placebogruppe betrug die Inzidenz an diesen Erkrankungen 0,00 (95%-KI: 0,00–2,94) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre. Die klinische Relevanz dieser Beobachtung ist nicht bekannt.
- +Im Rahmen des placebokontrollierten Zeitabschnitts der Studie betrug die Inzidenz (95%-KI) an malignen Erkrankungen jeglicher Art pro 100 Patientenbeobachtungsjahre in der Golimumab-Gruppe 3,19 (1,38–6,28). Bei den in dieser Studie mit Golimumab behandelten Patienten in dieser Studie betrug die Inzidenz (95%-KI) an Lymphomen 0,40 (0,01–2,20), Hautkrebs (ausser Melanom) 0,79 (0,10–2,86) und anderen malignen Erkrankungen 1,99 (0,64–4,63) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre. Bei den Patienten der Placebogruppe betrug die Inzidenz (95%-KI) an diesen Erkrankungen 0,00 (0,00–2,94) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre. Die klinische Relevanz dieser Beobachtung ist nicht bekannt.
-In den kontrollierten und unkontrollierten Abschnitten der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren wurde eine höhere Inzidenz an demyelinisierenden Erkrankungen bei Patienten, die 100 mg Golimumab erhielten, als bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten, beobachtet (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +In den kontrollierten und unkontrollierten Abschnitten der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von bis zu 3 Jahren wurde eine höhere Inzidenz an demyelinisierenden Erkrankungen bei Patienten, die 100 mg Golimumab erhielten, als bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten, beobachtet (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-In der kontrollierten Phase pivotaler Studien zur RA und PsA kam es bei einem ähnlichen Anteil der Patienten in der Golimumab- wie in der Kontrollgruppe (22,1 bis 27,4% der Patienten) zu einem leichten Anstieg der ALT (>1× und <3× obere Normgrenze [ONG]); in den Studien zu AS und nr-axialer SpA war der Anteil der Patienten, bei denen ein leichter Anstieg der ALT auftrat, bei den mit Golimumab behandelten Patienten (26,9%) höher als bei den Patienten in den Kontrollgruppen (10,6%). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien zur RA und zur PsA mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 5 Jahren war die Inzidenz an leichten ALT-Erhöhungen bei den mit Golimumab behandelten Patienten ähnlich wie bei den Patienten in den Kontrollgruppen. Innerhalb der AS-Patientengruppe war die Inzidenz an leichten ALT-Erhöhungen bei den mit Golimumab behandelten Patienten höher als bei den Patienten in der Kontrollgruppe. In der kontrollierten Phase pivotaler Studien in CU kam es während der Golimumab Induktionsphase bei einem ähnlichen Anteil der mit Simponi behandelten Patienten wie in der Kontrollgruppe (8,0 vs. 6,9%) zu einem leichten Anstieg der ALT (>1× und <3× ONG). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien zur CU mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 1 Jahr lag die Inzidenz eines leichten Anstiegs der ALT bei 19,4% der Patienten, die während der Erhaltungsphase der CU-Studie Golimumab erhielten.
-In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien zur RA und AS kam es gelegentlich zu einer Erhöhung der ALT auf ≥5× ONG, und zwar bei einem grösseren Anteil der mit Golimumab behandelten Patienten (0,4 bis 0,9%) als der Patienten in den Kontrollgruppen (0,0%). Eine solche Tendenz wurde in der PsA-Patientengruppe nicht beobachtet. In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der Studien zur RA, PsA und AS mit einer medianen Beobachtungsdauer von 5 Jahren war die Inzidenz an ALT-Erhöhungen ≥5× ONG bei den mit Golimumab behandelten Patienten ähnlich wie bei den Patienten in den Kontrollgruppen. Es wurden keine Fälle während den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der nr-axialen SpA Studie (bis zu einem Jahr) berichtet. Im Allgemeinen waren diese Erhöhungen nicht von Symptomen begleitet und die Veränderungen bildeten sich sowohl unter Fortführung der Therapie als auch nach dem Absetzen von Golimumab oder einer Modifikation der gleichzeitig verabreichten Arzneimittel teilweise oder vollständig zurück. In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien zur CU kam es während der Golimumab Induktionsphase bei einem ähnlichen Anteil der mit Simponi behandelten Patienten und den mit Placebo behandelten Patienten (0,3 vs. 1,0%) zu einem Anstieg der ALT ≥5× ONG. In den kontrollierten und unkontrollierten Abschnitten der pivotalen Studien zur CU mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 1 Jahr lag die Inzidenz eines Anstiegs der ALT ≥5× ONG bei 0,7% der Patienten, die während der Erhaltungsphase der CU-Studie Golimumab erhielten.
- +In der kontrollierten Phase pivotaler Studien zur RA und PsA kam es bei einem ähnlichen Anteil der Patienten in der Golimumab- wie in der Kontrollgruppe (22,1 bis 27,4% der Patienten) zu einem leichten Anstieg der ALT (>1× und <3× obere Normgrenze [ONG]); in den Studien zu AS und nr-axialer SpA war der Anteil der Patienten, bei denen ein leichter Anstieg der ALT auftrat, bei den mit Golimumab behandelten Patienten (26,9%) höher als bei den Patienten in den Kontrollgruppen (10,6%). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien zur RA und zur PsA mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 5 Jahren war die Inzidenz an leichten ALT-Erhöhungen bei den mit Golimumab behandelten Patienten ähnlich wie bei den Patienten in den Kontrollgruppen. Innerhalb der AS-Patientengruppe war die Inzidenz an leichten ALT-Erhöhungen bei den mit Golimumab behandelten Patienten höher als bei den Patienten in der Kontrollgruppe. In der kontrollierten Phase pivotaler Studien in CU kam es während der Golimumab Induktionsphase bei einem ähnlichen Anteil der mit Simponi behandelten Patienten wie in der Kontrollgruppe (8,0 vs. 6,9%) zu einem leichten Anstieg der ALT (>1× und <3× ONG). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien zur CU mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren lag der Anteil der Patienten mit einem leichten Anstieg der ALT bei 24,7% der Patienten, die während der Erhaltungsphase der CU-Studie Golimumab erhielten.
- +In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien zur RA und AS kam es gelegentlich zu einer Erhöhung der ALT auf ≥5× ONG, und zwar bei einem grösseren Anteil der mit Golimumab behandelten Patienten (0,4 bis 0,9%) als der Patienten in den Kontrollgruppen (0,0%). Eine solche Tendenz wurde in der PsA-Patientengruppe nicht beobachtet. In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der Studien zur RA, PsA und AS mit einer medianen Beobachtungsdauer von 5 Jahren war die Inzidenz an ALT-Erhöhungen ≥5× ONG bei den mit Golimumab behandelten Patienten ähnlich wie bei den Patienten in den Kontrollgruppen. Im Allgemeinen waren diese Erhöhungen nicht von Symptomen begleitet und die Veränderungen bildeten sich sowohl unter Fortführung der Therapie als auch nach dem Absetzen von Golimumab oder einer Modifikation der gleichzeitig verabreichten Arzneimittel teilweise oder vollständig zurück. Es wurden keine Fälle während den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der nr-axialen SpA Studie (bis zu einem Jahr) berichtet. In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien zur CU kam es während der Golimumab Induktionsphase bei einem ähnlichen Anteil der mit Simponi behandelten Patienten und den mit Placebo behandelten Patienten (0,3 vs. 1,0%) zu einem Anstieg der ALT ≥5× ONG. In den kontrollierten und unkontrollierten Abschnitten der pivotalen Studien zur CU mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren lag der Anteil der Patienten mit einem Anstieg der ALT ≥5× ONG bei 0,8% der Patienten, die während der Erhaltungsphase der CU-Studie Golimumab erhielten.
-In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien wurden bis zum Ablauf einer 1-jährigen Beobachtung 3,5% der mit Golimumab behandelten Patienten und 2,3% der Patienten in den Kontrollgruppen erstmals positiv auf antinukleäre Antikörper (ANA) getestet (mit einem Titer von mindestens 1:160). Bei Patienten mit negativem Befund auf Anti-dsDNA-Antikörper zu Studienbeginn wurde nach 1 Jahr Beobachtung gelegentlich eine Bildung von Antikörpern gegen dsDNA beobachtet.
- +In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien wurden bis zum Ablauf einer 1-jährigen Beobachtung 3,5% der mit Golimumab behandelten Patienten und 2,3% der Patienten in den Kontrollgruppen erstmals positiv auf antinukleäre Antikörper (ANA) getestet (mit einem Titer von mindestens 1:160). Bei Patienten mit negativem Befund auf Anti-dsDNA-Antikörper zu Studienbeginn wurde nach 1 Jahr Beobachtung die Bildung von Antikörpern gegen dsDNA mit einer Häufigkeit von 1,1% beobachtet.
-In den Phase-II und Phase-III CU Studien wurden bis Woche 54 bei 3% (26/946) der mit Golimumab behandelten Patienten Antikörper gegen Golimumab nachgewiesen. In vitro hatten 68% (21/31) der Patienten mit positivem Befund auf Antikörper neutralisierende Antikörper. Die Begleitmedikation mit Immunmodulatoren (Azathioprin, 6-Mercaptopurin und MTX) führte zu einer niedrigeren Anzahl an Patienten mit Antikörpern gegen Golimumab (1%, 4/308) im Vergleich zu Patienten, die mit Golimumab ohne Immunmodulatoren (3%, 22/638) behandelt wurden.
- +In den Phase-II und Phase-III CU Studien wurden bis Woche 54 bei 3% (26/946) der mit Golimumab behandelten Patienten Antikörper gegen Golimumab nachgewiesen. In vitro hatten 68% (21/31) der Patienten mit positivem Befund auf Antikörper neutralisierende Antikörper. Die Begleitmedikation mit Immunmodulatoren (Azathioprin, 6-Mercaptopurin und MTX) führte zu einer niedrigeren Anzahl an Patienten mit Antikörpern gegen Golimumab (1%, 4/308) im Vergleich zu Patienten, die mit Golimumab ohne Immunmodulatoren (3%, 22/638) behandelt wurden. Unter den Patienten, die in den Studienverlängerungen verblieben und auswertbare Proben bis Woche 228 hatten, wurde bei 4% (23/604) der mit Golimumab behandelten Patienten Antikörper gegen Golimumab nachgewiesen. In vitro hatten 82% (18/22) der Patienten mit positivem Befund auf Antikörper neutralisierende Antikörper.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Simponi wurden in einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie (GO AHEAD) bei 197 erwachsenen Patienten mit schwerer aktiver nicht-radiographischer axialer Spondyloarthritis (definiert als Patienten, welche die ASAS Klassifikationskriterien für axiale Spondyloarthritis, nicht aber die modifizierten New Yorker Kriterien für AS, erfüllten) untersucht. Die für diese Studie rekrutierten Patienten wiesen trotz bestehender oder vorangegangener NSAID Behandlung, eine aktive Erkrankung auf (definiert als BASDAI-Score ≥4 und ein Wert ≥4 auf der visuellen Analogskala [VAS] von 0 bis 10 cm für den Gesamt-Rückenschmerz) und waren nicht mit Biologika, einschliesslich TNF-Blockern, vorbehandelt. Die Patienten wurden randomisiert der subkutanen Verabreichung von Placebo oder Simponi 50 mg alle 4 Wochen zugewiesen. In Woche 16 traten die Patienten in eine unverblindete Phase ein, in der alle Patienten Simponi 50 mg subkutan alle 4 Wochen bis Woche 48 erhielten. Es wurden sowohl Analysen zur Gruppe aller behandelter Patienten (all treated, AT, n=197) als auch zur Gruppe mit Entzündungszeichen definiert durch erhöhtes CRP und aktuelle Hinweise auf Sakroiliitis im MRT zu Studienbeginn durchgeführt. Placebo-kontrollierte Wirksamkeitsdaten wurden bis Woche 16 gesammelt und analysiert. Der primäre Endpunkt war der Anteil der Patienten, die ein ASAS 20-Ansprechen in Woche 16 erreichten. Die wichtigsten Ergebnisse sind in Tabelle 6 dargestellt und beschrieben.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Simponi wurden in einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie (GO AHEAD) bei 197 erwachsenen Patienten mit schwerer aktiver nicht-radiographischer axialer Spondyloarthritis (definiert als Patienten, welche die ASAS Klassifikationskriterien für axiale Spondyloarthritis, nicht aber die modifizierten New Yorker Kriterien für AS, erfüllten) untersucht. Die für diese Studie rekrutierten Patienten wiesen trotz bestehender oder vorangegangener NSAID Behandlung, eine aktive Erkrankung auf (definiert als BASDAI-Score ≥4 und ein Wert ≥4 auf der visuellen Analogskala [VAS] von 0 bis 10 cm für den Gesamt-Rückenschmerz) und waren nicht mit Biologika, einschliesslich TNF-Blockern, vorbehandelt. Die Patienten wurden randomisiert der subkutanen Verabreichung von Placebo oder Simponi 50 mg alle 4 Wochen zugewiesen. In Woche 16 traten die Patienten in eine unverblindete Phase ein, in der alle Patienten Simponi 50 mg subkutan alle 4 Wochen bis Woche 48 erhielten. Die Beurteilung der Wirksamkeit erfolgte bis Woche 52 und der Sicherheit bis Woche 60. Ungefähr 93% der Patienten, die zu Beginn der unverblindeten Verlängerungsphase (Woche 16) Simponi erhielten, wurden bis zum Ende der Studie (Woche 52) weiterbehandelt und 44% der Patienten erhielten eine kontinuierliche Therapie ab Woche 0. Es wurden sowohl Analysen zur Gruppe aller behandelter Patienten (all treated, AT, n=197) als auch zur Gruppe mit Entzündungszeichen definiert durch erhöhtes CRP und aktuelle Hinweise auf Sakroiliitis im MRT zu Studienbeginn durchgeführt. Placebo-kontrollierte Wirksamkeitsdaten wurden bis Woche 16 gesammelt und analysiert. Der primäre Endpunkt war der Anteil der Patienten, die ein ASAS 20-Ansprechen in Woche 16 erreichten. Die wichtigsten Ergebnisse sind in Tabelle 6 dargestellt und beschrieben.
-Die spinale Mobilität wurde mittels BASMI (Bath Ankylosing Spondylitis Metrology Index) bei Studienbeginn und in Woche 16 erfasst. Patienten, welche mit Simponi 50 mg behandelt wurden, zeigten statistisch signifikante Verbesserungen im Vergleich zu Patienten, die mit Placebo behandelt wurden (p <0,0001). Ähnliches BASMI-Ansprechen wurde bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi 50 mg behandelt wurden, in Woche 16 bis 24 beobachtet.
- +Die spinale Mobilität wurde mittels BASMI (Bath Ankylosing Spondylitis Metrology Index) bei Studienbeginn und in Woche 16 erfasst. Patienten, welche mit Simponi 50 mg behandelt wurden, zeigten statistisch signifikante Verbesserungen im Vergleich zu Patienten, die mit Placebo behandelt wurden (p <0,0001).
- +Für alle oben beschriebene Endpunkte dauerten die in Woche 16 bei mit 50 mg Simponi behandelten Patienten beobachteten Verbesserungen bei den in Woche 52 in der Studie verbleibenden Patienten an.
-Die Resultate der Studie zur Erhaltungstherapie (PURSUIT-Maintenance) basieren auf der Auswertung von 456 Patienten, die in der vorhergehenden Simponi Induktionsphase klinisch angesprochen haben. Die randomisierten Patienten wurden subkutan alle 4 Wochen entweder mit 50 mg Simponi, 100 mg Simponi oder Placebo behandelt. Begleitend waren stabile Dosen oraler Aminosalizylate und/oder immunmodulatorischer Medikamente erlaubt. Die Kortikosteroide mussten zu Beginn der Erhaltungstherapie-Studie ausgeschlichen werden. Die Wirksamkeit von Simponi bis Woche 54 wurde in dieser Studie ermittelt. In repräsentativen Untergruppen der Körpergewichtskategorien <80 kg und ≥80 kg wurden post-hoc Analysen durchgeführt.
- +Die Resultate der Studie zur Erhaltungstherapie (PURSUIT-Maintenance) basieren auf der Auswertung von 456 Patienten, die in der vorhergehenden Simponi Induktionsphase klinisch angesprochen haben. Die randomisierten Patienten wurden subkutan alle 4 Wochen entweder mit 50 mg Simponi, 100 mg Simponi oder Placebo behandelt. Begleitend waren stabile Dosen oraler Aminosalizylate und/oder immunmodulatorischer Medikamente erlaubt. Die Kortikosteroide mussten zu Beginn der Erhaltungstherapie-Studie ausgeschlichen werden. Die Wirksamkeit von Simponi bis Woche 54 wurde in dieser Studie ermittelt. In repräsentativen Untergruppen der Körpergewichtskategorien <80 kg und ≥80 kg wurden post-hoc Analysen durchgeführt. Patienten, welche bis Woche 54 unter einer Erhaltungstherapie standen, waren geeignet, die Behandlung in einer Verlängerungsstudie weiterzuführen, und die Wirksamkeit bis Woche 216 wurde beurteilt.
-Unter den 54% (247/456) der Patienten mit Kortikosteroiden als Begleittherapie zu Beginn der PURSUIT-Maintenance Studie war der Anteil an Patienten, die bis Woche 54 anhaltend klinisch ansprachen und die in Woche 54 keine Kortikosteroide als Begleitmedikation erhielten, grösser in der 50 mg Gruppe (38%, 30/78) und 100 mg Simponi Gruppe (30%, 25/82) als in der Placebo Gruppe (21%, 18/87). Der Anteil der Patienten, bei denen bis Woche 54 die Kortikosteroide abgesetzt werden konnten, war in der 50 mg Gruppe (41%, 32/78) und der 100 mg Simponi Gruppe (33%, 27/82) grösser als in der Placebo Gruppe (22%, 19/87).
- +Unter den 54% (247/456) der Patienten mit Kortikosteroiden als Begleittherapie zu Beginn der PURSUIT-Maintenance Studie war der Anteil an Patienten, die bis Woche 54 anhaltend klinisch ansprachen und die in Woche 54 keine Kortikosteroide als Begleitmedikation erhielten, grösser in der 50 mg Gruppe (38%, 30/78) und 100 mg Simponi Gruppe (30%, 25/82) als in der Placebo Gruppe (21%, 18/87). Der Anteil der Patienten, bei denen bis Woche 54 die Kortikosteroide abgesetzt werden konnten, war in der 50 mg Gruppe (41%, 32/78) und der 100 mg Simponi Gruppe (33%, 27/82) grösser als in der Placebo Gruppe (22%, 19/87). Unter den Patienten, die in die Verlängerungsstudie aufgenommen wurden, blieb der Anteil der Patienten ohne Kortikosteroide im Allgemeinen bis Woche 216 aufrechterhalten.
- +Ungefähr 63% der Patienten, die zu Beginn der Verlängerungsstudie (Woche 56) Simponi erhielten, wurden bis zum Ende der Studie weiterbehandelt (letzte Golimumab Verabreichung in Woche 212). Ungefähr 38% der Patienten, die zu Beginn der PURSUIT-Maintenance Studie Simponi erhielten, wurden bis zum Ende der Studie weiterbehandelt (letzte Golimumab Verabreichung in Woche 212).
-Dezember 2015.
-S-HQSPC-MK8259-SOi-072015/MK8259-CHE-2016-012178
- +Oktober 2016.
- +S-HQSPC-MK8259-SOi-032016/MK8259-CHE-2016-013880
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