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Home - Fachinformation zu Xiapex - Änderungen - 09.07.2016
52 Änderungen an Fachinfo Xiapex
  • -Etwa 24 Stunden nach der Injektion kann, sofern dies notwendig erscheint, durch den Arzt bzw. die Ärztin eine Fingerstreckung vorgenommen werden, um die Trennung des Strangs zu erleichtern (siehe «Sonstige Hinweise – Hinweise für die Anwendung und Handhabung»). Sofern kein zufrieden stellendes Resultat erreicht wird, können die Injektion sowie die Fingerstreckung nach etwa 4 Wochen wiederholt werden. Die Injektions- und Fingerstreckbehandlungen können pro Strang in etwa 4-wöchigen Intervallen bis zu 3 Mal durchgeführt werden. Dabei darf zu jedem Zeitpunkt nur ein Strang behandelt werden. Wenn die Erkrankung zu multiplen Kontrakturen geführt hat, muss die Behandlung jedes Strangs in einer vom Arzt bzw. von der Ärztin bestimmten Reihenfolge durchgeführt werden.
  • +Bei einem Behandlungsbesuch kann Xiapex gemäss der Injektionsanleitung in bis zu zwei Stränge oder zwei betroffene Gelenke derselben Hand injiziert werden. Bei einem Behandlungsbesuch kann das Arzneimittel an zwei Stellen in zwei tastbare Stränge, die zwei Gelenke betreffen, oder einen tastbaren Strang, der zwei Gelenke desselben Fingers betrifft, injiziert werden. Jede Injektion enthält eine Dosis von 0,58 mg. Falls die Erkrankung zu mehrfachen Kontrakturen geführt hat, können zusätzliche Stränge bei weiteren Behandlungsbesuchen in etwa 4 wöchigen Intervallen behandelt werden.
  • +Etwa 24-72 Stunden nach der Injektion kann, sofern dies notwendig erscheint, durch den Arzt bzw. die Ärztin eine Fingerstreckung vorgenommen werden, um die Trennung des Strangs zu erleichtern (siehe «Sonstige Hinweise – Hinweise für die Anwendung und Handhabung»). Sofern kein zufrieden stellendes Resultat erreicht wird, können die Injektion sowie die Fingerstreckung nach etwa 4 Wochen wiederholt werden. Die Injektions- und Fingerstreckbehandlungen können pro Strang in etwa 4-wöchigen Intervallen bis zu 3 Mal durchgeführt werden.
  • -Die empfohlene Dosis von Xiapex beträgt 0,58 mg pro durchgeführte Injektion in eine IPP-Plaque. Xiapex darf vor der Anwendung ausschliesslich im mitgelieferten Lösungsmittel zum entsprechenden Volumen rekonstituiert werden. Das in die IPP-Plaque zu verabreichende Volumen von rekonsituiertem Xiapex beträgt 0,25 ml (siehe «Sonstige Hinweise - Hinweise für die Anwendung und Handhabung», Tabelle 10). Sind mehrere Plaques vorhanden, sollte die Injektion ausschliesslich in die für die Verkrümmung verantwortliche IPP-Plaque vorgenommen werden.
  • +Die empfohlene Dosis von Xiapex beträgt 0,58 mg pro durchgeführte Injektion in eine IPP-Plaque. Xiapex darf vor der Anwendung ausschliesslich im mitgelieferten Lösungsmittel zum entsprechenden Volumen rekonstituiert werden. Das in die IPP-Plaque zu verabreichende Volumen von rekonsituiertem Xiapex beträgt 0,25 ml (siehe «Sonstige Hinweise - Hinweise für die Anwendung und Handhabung», Tabelle 11). Sind mehrere Plaques vorhanden, sollte die Injektion ausschliesslich in die für die Verkrümmung verantwortliche IPP-Plaque vorgenommen werden.
  • -In der Doppelblindphase der zwei placebokontrollierten Phase III-Studien zu Induratio penis plastica hatte ein grösserer Anteil der mit Xiapex behandelten Patienten (4%) nach bis zu 4 Behandlungszyklen (mit bis zu 8 Xiapex Injektionen) einen lokalen Pruritus im Vergleich zu den Patienten, die ein Placebo erhielten (1%). Die Inzidenz eines mit Xiapex assoziierten Pruritus war, unabhängig von der Anzahl der angewendeten Injektionen, nach jeder Injektion vergleichbar.
  • +In der doppelblinden Phase der zwei placebokontrollierten Phase III-Studien zu Induratio penis plastica hatte ein grösserer Anteil der mit Xiapex behandelten Patienten (4%) nach bis zu 4 Behandlungszyklen (mit bis zu 8 Xiapex Injektionen) einen lokalen Pruritus im Vergleich zu den Patienten, die ein Placebo erhielten (1%). Die Inzidenz eines mit Xiapex assoziierten Pruritus war, unabhängig von der Anzahl der angewendeten Injektionen, nach jeder Injektion vergleichbar.
  • +Fast alle Patienten wiesen 60 Tage nach zwei gleichzeitigen Injektionen positive Titer für Antikörper gegen AUX I (97,9%) und Antikörper gegen AUX II (97,5%) auf.
  • +
  • -Nach Markteinführung wurde über Fälle von Hautverletzungen nach Fingerstreckungen berichtet, die eine Hauttransplantation erforderlich machten. Anzeichen oder Symptome, die nach der Injektion oder Manipulation auf eine schwerwiegende Verletzung des behandelten Fingers/der behandelten Hand hindeuten, sollten umgehend evaluiert werden, da eine chirurgische Intervention erforderlich sein kann.
  • +Nach Markteinführung wurde über Fälle von Hautverletzungen nach Fingerstreckungen berichtet, die eine Hauttransplantation erforderlich machten. Anzeichen oder Symptome, die nach der Injektion oder Manipulation auf eine schwerwiegende Verletzung des behandelten Fingers/der behandelten Hand hindeuten, sollten umgehend evaluiert werden, da eine chirurgische Intervention erforderlich sein kann. In einer nach Markteinführung durchgeführten kontrollierten Studie war nach zwei gleichzeitig verabreichten Injektionen in dieselbe Hand eine höhere Rate von Hautverletzungen zu beobachten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Die häufigsten unerwünschten Wirkungen während der klinischen Studien mit Xiapex (272 von 409 Patienten erhielten Xiapex) waren lokale Reaktionen an der Injektionsstelle, zum Beispiel peripheres Ödem (nahe der Injektionsstelle), Kontusion (einschliesslich Ekchymose) sowie Blutung und Schmerz an der Injektionsstelle. Diese Reaktionen im Bereich der Injektionsstelle kamen sehr häufig vor, waren meist leicht bis mässig, und klangen im Allgemeinen innerhalb von 1-2 Wochen nach der Injektion ab. Im Zusammenhang mit dem Arzneimittel wurden als schwerwiegende unerwünschte Wirkungen Sehnenruptur (3 Fälle), Tendinitis (1 Fall), andere Bandläsionen (1 Fall) und ein komplexes regionales Schmerzsyndrom (1 Fall) berichtet.
  • +Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
  • +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen während der klinischen Studien mit Xiapex (272 von 409 Patienten erhielten bis zu drei Einzelinjektionen von Xiapex und 775 Patienten erhielten zwei gleichzeitige Injektionen in dieselbe Hand) waren lokale Reaktionen an der Injektionsstelle, zum Beispiel peripheres Ödem (nahe der Injektionsstelle), Kontusion (einschliesslich Ekchymose) sowie Blutung und Schmerz an der Injektionsstelle. Diese Reaktionen im Bereich der Injektionsstelle kamen sehr häufig vor, waren meist leicht bis mässig, und klangen im Allgemeinen innerhalb von 1-2 Wochen nach der Injektion ab. Im Zusammenhang mit dem Arzneimittel wurden als schwerwiegende unerwünschte Wirkungen Sehnenruptur (6 Fälle), Tendinitis (1 Fall), andere Bandläsionen (2 Fälle) und ein komplexes regionales Schmerzsyndrom (1 Fall) berichtet. Bei einem zuvor mit Xiapex behandelten Patienten wurde über eine anaphylaktische Reaktion berichtet (1 Fall).
  • +Tabellarische Liste der Nebenwirkungen
  • +Die aus dem klinischen Studienprogramm berichteten Nebenwirkungen sind jene, die in den doppelblinden, placebokontrollierten Phase-III-Studien zur Behandlung einer Dupuytren’schen Kontraktur bei erwachsenen Patienten mit einem tastbaren Strang (AUX CC 857, AUX CC 859) sowie in den nach der Markteinführung durchgeführten klinischen Studien (AUX CC 864, AUX CC 867) zu zwei gleichzeitigen Injektionen in dieselbe Hand beobachtet wurden.
  • - Häufig Lymphknotenschmerzen
  • -Immunsystem Gelegentlich Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktion*
  • -Nervensystem Häufig Parästhesie, Kopfschmerzen, Hypästhesie, Ardor, Schwindel
  • - Gelegentlich Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS), vasovagale Synkope
  • +Häufig Lymphknotenschmerzen
  • +Gelegentlich Lymphadenitis
  • +Immunsystem Gelegentlich Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktion
  • +Nervensystem Häufig Parästhesie, Kopfschmerzen, Hypoästhesie, Brennen, Schwindel
  • +Gelegentlich Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS), vasovagale Synkope, Hyperästhesie
  • - Häufig Blutblasen, Erythem, Blasenbildung, Exanthem, Hyperhidrose
  • - Gelegentlich Hautverfärbung
  • +Häufig Blutblasena, Hautblasen, Exanthem, Erythem, Hyperhidrose
  • +Gelegentlich Hautverfärbung
  • - Häufig Arthralgie, Gelenkschwellung, Myalgie
  • - Gelegentlich Axilläre Masse, Gelenk- und Muskelsteife
  • -Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle Sehr häufig Peripheres Ödem (75.7%), Druckschmerz (22.8%); an Injektionsstelle: Schmerz (39.0%), Blutung (34.9%), Schwellung (21.7%)
  • - Häufig Axillärer Schmerz, Entzündung, Schwellung; an Injektionsstelle: Pruritus, Vesikel, Entzündung, Ödem, Erythem, Wärme
  • - Gelegentlich Schmerzen
  • +Häufig Arthralgie, Axilläre Masse, Gelenkschwellung, Myalgie
  • +Gelegentlich Gelenk- und Muskelsteife
  • +Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle Sehr häufig Peripheres Ödemc (75.7%), Druckempfindlichkeit (22.8%); an Injektionsstelle: Schmerz (39.0%), Blutung (34.9%), Schwellung (21.7%)
  • +Häufig Axillärer Schmerz, Entzündung, Schwellung; an Injektionsstelle: Pruritus, Vesikel, Entzündung, Ödem, Erythem, Wärmegefühl
  • +Gelegentlich Schmerzen, Fieber
  • - Häufig Lazeration der Haut
  • - Gelegentlich Sehnenruptur, Ligamentverletzung
  • +Häufig Hautverletzunga, b
  • +Gelegentlich Sehnenruptur, Ligamentverletzung
  • -* Bericht aus einer klinischen Studie nach Markteinführung von einem Patienten, der zuvor Xiapex zur Behandlung einer Dupuytren'schen Kontraktur erhalten hatte.
  • +a von Patienten, die zwei gleichzeitige Injektionen von Xiapex in dieselbe Hand erhalten hatten, mit höherer Inzidenz (sehr häufig) berichtet als von Patienten, die in den placebokontrollierten Zulassungsstudien der Phase III zur Dupuytren’schen Kontraktur bis zu drei Einzelinjektionen erhalten hatten
  • +b «Hautverletzung» umfasst «Lazeration an der Injektionsstelle» und «Risswunde»
  • +c «peripheres Ödem» umfasst «Ödem an der Injektionsstelle» und «Ödem»
  • +Die Inzidenz von Hautverletzungen (29,1%) war bei Patienten, die in der historisch kontrollierten klinischen Studie AUX-CC-867 zwei gleichzeitige Injektionen von Xiapex erhalten hatten, höher als bei Patienten, die in den placebokontrollierten Zulassungsstudien der Phase III zur Dupuytren’schen Kontraktur (CORD I und CORD II) bis zu drei Einzelinjektionen erhalten hatten (8,8%). Die meisten Hautverletzungen traten am Behandlungstag auf. Eine höhere Inzidenz von Hautverletzungen kann möglicherweise auf kräftigere Fingerstreckungen bei Patienten zurückgeführt werden, deren Hand mit einem Anästhetikum behandelt worden war. In der Studie AUX CC 867 erhielten die meisten (85%) der Patienten vor der Fingerstreckung ein Lokalanästhetikum.
  • +Es gab keine weiteren klinisch bedeutsamen Unterschiede zwischen zwei gleichzeitigen Injektionen von Xiapex in dieselbe Hand und bis zu drei Einzelinjektionen von Xiapex hinsichtlich der Art der berichteten Nebenwirkungen (d.h., die meisten Nebenwirkungen waren örtlich auf die behandelte Gliedmasse begrenzt und von leichter bis mittlerer Intensität).
  • +Das Gesamtsicherheitsprofil war bei den Patienten, die in Studie AUX CC 867 zwei gleichzeitige Injektionen von Xiapex erhalten hatten, unabhängig von dem Zeitpunkt der Fingerstreckung nach der Injektion (d.h. 24 Stunden, 48 Stunden und ≥72 Stunden nach der Injektion) ähnlich.
  • +Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
  • +Tabellarische Liste der Nebenwirkungen
  • - Gelegentlich Erythem, Penisulzeration, erythematöser Hautausschlag, nächtliche Schweissausbrüche, Hauterkrankung, -knoten, -blasen, -granulome, -reizung oder -ödem, Pigmentierungsstörung, Hauthyperpigmentierung
  • +Gelegentlich Erythem, Penisulzeration, erythematöser Hautausschlag, nächtliche Schweissausbrüche, Hauterkrankung, -knoten, -blasen, -granulome, -reizung oder -ödem, Pigmentierungsstörung, Hauthyperpigmentierung
  • - Häufig Bläschen am Penis, genitaler Puritus, schmerzhafte Erektion, Erektionsstörung, Dyspareunie, Rötung am Penis
  • - Gelegentlich Vorhautverklebung, Erkrankung des Penis, Induratio penis plastica, sexuelle Funktionsstörung, Skrotalerythem, Beschwerden im Genitalbereich, Genitalblutung, Beckenschmerz, verringerte Penisgrösse, Penisvenenthrombose, Skrotumödem, Skrotumschmerz
  • +Häufig Bläschen am Penis, genitaler Puritus, schmerzhafte Erektion, Erektionsstörung, Dyspareunie, Rötung am Penis
  • +Gelegentlich Vorhautverklebung, Erkrankung des Penis, Fortschreiten der Induratio penis plastica, sexuelle Funktionsstörung, Skrotalerythem, Beschwerden im Genitalbereich, Genitalblutung, Beckenschmerz, verringerte Penisgrösse, Penisvenenthrombose, Skrotumödem, Skrotumschmerz
  • - Gelegentlich Hitzegefühl, Reaktion oder Verfärbung an der Injektionsstelle, Fieber, Schwellung, Asthenie, Schüttelfrost, Zyste, Induration, grippeartige Erkrankung, Ödem, Ausfluss, Druckempfindlichkeit
  • +Gelegentlich Hitzegefühl, Reaktion oder Verfärbung an der Injektionsstelle, Fieber, Schwellung, Asthenie, Schüttelfrost, Zyste, Induration, grippeartige Erkrankung, Ödem, Ausfluss, Druckempfindlichkeit
  • - Gelegentlich Penisfraktur, Hautverletzung, offene Wunde, Hämatom des Skrotums, Gelenksverletzung, Penisverletzung
  • +Gelegentlich Penisfraktur, Hautverletzung, offene Wunde, Hämatom des Skrotums, Gelenksverletzung, Penisverletzung
  • +Behandlung mit zwei gleichzeitigen Injektionen
  • +Die Anwendung zweier gleichzeitiger Injektionen von Xiapex in Dupuytren’schen Strängen derselben Hand wurde in der historisch kontrollierten, offenen, multizentrischen klinischen Studie AUX-CC-867 an 715 erwachsenen Patienten (1'450 Xiapex-Injektionen) mit Dupuytren’scher Kontraktur untersucht. Die Fingerstreckungen wurden etwa 24 bis 72 Stunden nach der Injektion durchgeführt.
  • +Primärer Wirksamkeitsendpunkt war eine fixierte Beugekontraktur in der Subgruppe der behandelten Gelenkpaare. Nach der Anwendung von zwei gleichzeitigen Injektionen zu 0,58 mg Xiapex (eine Injektion pro Gelenk) in dieselbe Hand wurde insgesamt eine signifikante durchschnittliche Verbesserung (74,4%) der fixierten Beugekontraktur zwischen dem Ausgangswert und Tag 31 beobachtet, siehe Tabelle 6.
  • +Die Verbesserung wurde unabhängig vom beteiligten Gelenktyp oder Finger beobachtet (Bereich: 60,5% bis 83,9%). Die Verbesserung der gesamten fixierten Beugekontraktur wurde ebenfalls unabhängig vom Zeitpunkt der Fingerstreckung (24, 48 oder 72 Stunden nach der Injektion) mit einer durchschnittlichen Verbesserung an Tag 31 um 75,2%, 74,8% bzw. 72,4% beobachtet. Für alle Subgruppen der behandelten Gelenkpaare wurde an Tag 31 zudem eine Verbesserung im Bewegungsumfang gegenüber dem Ausgangswert festgestellt, siehe Tabelle 6.
  • +Tabelle 6.
  • +Gesamte fixierte Beugekontraktur und Bewegungsumfang nach Anwendung zweier gleichzeitiger Injektionen zu 0,58 mg Xiapex in dieselbe Hand, mITT-Population, Studie AUX CC 867 (erster Behandlungszyklus)
  • + Gleicher Finger, 1 MP, 1 PIP (n = 350) Verschiedene Finger, beide MP (n = 244) Verschiedene Finger, beide PIP (n = 72) Verschiedene Finger, 1 MP, 1 PIP (n = 58) Gesamt n = 724)
  • +Gesamte FBK (°)
  • +Ausgangswert, Mittelwert (SD) 102 (31) 89 (31) 109 (37) 96 (28) 98 (32)
  • +Tag 31, Mittelwert (SD) 30 (27) 17 (28) 47 (39) 31 (29) 27 (30)
  • +Veränderung, Mittelwert (SD) 72 (29) 72 (29) 62 (32) 65 (34) 70 (30)
  • +Prozentuale Veränderung, Mittelwert (SD) 72 (22) 84 (23) 60 (29) 68 (27) 74 (25)
  • +Gesamt-BU (°)
  • +Ausgangswert, Mittelwert (SD) 87 (31) 92 (34) 93 (36) 92 (29) 90 (33)
  • +Tag 31, Mittelwert (SD) 154 (29) 163 (30) 148 (42) 155 (31) 156 (31)
  • +Veränderung, Mittelwert (SD) 67 (30) 71 (34) 55 (28) 63 (37) 67 (32)
  • +
  • +FBK = Fixierte Beugekontraktur
  • +BU = Bewegungsumfang
  • +Die meisten MP-Gelenke (64,6%) wurden mit zwei gleichzeitigen Injektionen von Xiapex (eine pro Gelenk) in dieselbe Hand klinisch erfolgreich (Reduktion der Kontraktur auf ≤5° innerhalb von 30 Tagen) behandelt, verglichen mit 28,6% der PIP-Gelenke nach einer Einzelinjektion pro betroffenem Gelenk. Der Zeitpunkt der Fingerstreckung nach der Injektion hatte keine Auswirkungen auf die klinische Erfolgsrate für MP- oder PIP-Gelenke. Eine klinisch bedeutsame Verbesserung der Handfunktion, bestimmt anhand des URAM (Unité Rhumatologique des Affections de la Main)-Werts, wurde an Tag 31 (-11,3) und Tag 61 (-12,3) beobachtet.
  • +
  • -Ein Wiederauftreten wurde bewertet an erfolgreich behandelten Gelenken (d.h. die Patienten wiesen bei der Beurteilung an Tag 30 nach der letzten Injektion von Xiapex in einer vorherigen Studie eine Reduktion der Kontraktur auf 5° oder weniger auf) und entweder definiert als die Zunahme einer Gelenkkontraktur um mindestens 20° bei gleichzeitigem Vorliegen eines tastbaren Strangs, oder als medizinische oder chirurgische Intervention an diesem Gelenk, primär um eine neue oder sich verschlechternde Dupuytren'sche Kontraktur in diesem Gelenk zu beheben. Die Daten zu den langfristigen Rezidivraten nach erfolgreicher Behandlung mit XIAPEX sind in Tabelle 6 dargestellt.
  • -Tabelle 6:
  • -Langfristige Rezidivraten für Gelenke nach erfolgreicher Behandlung mit XIAPEX
  • +Ein Wiederauftreten wurde bewertet an erfolgreich behandelten Gelenken (d.h. die Patienten wiesen bei der Beurteilung an Tag 30 nach der letzten Injektion von Xiapex in einer vorherigen Studie eine Reduktion der Kontraktur auf 5° oder weniger auf) und entweder definiert als die Zunahme einer Gelenkkontraktur um mindestens 20° bei gleichzeitigem Vorliegen eines tastbaren Strangs, oder als medizinische oder chirurgische Intervention an diesem Gelenk, primär um eine neue oder sich verschlechternde Dupuytren'sche Kontraktur in diesem Gelenk zu beheben. Die Daten zu den langfristigen Rezidivraten nach erfolgreicher Behandlung mit Xiapex sind in Tabelle 7 dargestellt.
  • +Tabelle 7:
  • +Langfristige Rezidivraten für Gelenke nach erfolgreicher Behandlung mit Xiapex
  • -Die Behandlung mit Xiapex führte bei Patienten mit Induratio penis plastica zu einer signifikanten Verbesserung der Penisverkrümmung im Vergleich zu Placebo (Tabelle 8). Die Verbesserung der Verkrümmung war bei Patienten mit einer Verkrümmung von 30 ° bis 60 ° bei Studienbeginn und Patienten mit einer Verkrümmung von 61 ° bis 90 ° bei Studienbeginn numerisch vergleichbar.
  • -Xiapex führte zu einer signifikanten Verringerung der von Patienten berichteten Beeinträchtigung im Zusammenhang mit Induratio penis plastica im Vergleich zu Placebo (Tabelle 9). Die Abnahme des Beeinträchtigungswerts war numerisch gesehen vergleichbar zwischen Patientengruppen, die entsprechend dem Ausmass der Verkrümmung zu Studienbeginn stratifiziert worden waren (30 bis 60 Grad und 61 bis 90 Grad).
  • -Tabelle 7 zeigt die Krankheitsmerkmale zu Studienbeginn der Studienpopulation, und die Tabellen 8 und 9 zeigen die Ergebnisse für die gemeinsamen primären Wirksamkeitsendpunkte, die in den beiden placebokontrollierten Doppelblindstudien AUX-CC-803 und AUX-CC-804 gemessen wurden.
  • -Tabelle 7:
  • +Die Behandlung mit Xiapex führte bei Patienten mit Induratio penis plastica zu einer signifikanten Verbesserung der Penisverkrümmung im Vergleich zu Placebo (Tabelle 9). Die Verbesserung der Verkrümmung war bei Patienten mit einer Verkrümmung von 30 ° bis 60 ° bei Studienbeginn und Patienten mit einer Verkrümmung von 61 ° bis 90 ° bei Studienbeginn numerisch vergleichbar.
  • +Xiapex führte zu einer signifikanten Verringerung der von Patienten berichteten Beeinträchtigung im Zusammenhang mit Induratio penis plastica im Vergleich zu Placebo (Tabelle 10). Die Abnahme des Beeinträchtigungswerts war numerisch gesehen vergleichbar zwischen Patientengruppen, die entsprechend dem Ausmass der Verkrümmung zu Studienbeginn stratifiziert worden waren (30 bis 60 Grad und 61 bis 90 Grad).
  • +Tabelle 8 zeigt die Krankheitsmerkmale zu Studienbeginn der Studienpopulation, und die Tabellen 9 und 10 zeigen die Ergebnisse für die gemeinsamen primären Wirksamkeitsendpunkte, die in den beiden placebokontrollierten Doppelblindstudien AUX-CC-803 und AUX-CC-804 gemessen wurden.
  • +Tabelle 8:
  • -Tabelle 8:
  • +Tabelle 9:
  • -Tabelle 9:
  • +Tabelle 10:
  • -Nach der Verabreichung einer Einzeldosis von 0.58 mg Xiapex an 16 Patienten mit Dupuytren'scher Kontraktur konnten 5 Minuten bis 30 Tage nach Injektion keine messbaren Xiapex-Spiegel im Plasma nachgewiesen werden. In den klinischen Studien mit Xiapex als lokale Injektion in den Dupuytren'schen Strang oder eine Induratio penis plastica-Plaque fand sich bislang kein Hinweis für eine systemische Toxizität.
  • +Nach der Verabreichung entweder einer Einzeldosis von 0.58 mg Xiapex an 16 Patienten mit Dupuytren’scher Kontraktur oder zweier gleichzeitig verabreichter Injektionen von 0,58 mg Xiapex in dieselbe Hand bei 12 Patienten mit Dupuytren’scher Kontraktur konnten 5 Minuten bis 30 Tage nach Injektion keine messbaren Xiapex-Spiegel im Plasma nachgewiesen werden. In den klinischen Studien mit Xiapex als lokale Injektion in den Dupuytren’schen Strang oder eine Induratio penis plastica-Plaque fand sich bislang kein Hinweis für eine systemische Toxizität.
  • -Beide Durchstechflaschen (Pulver und Lösungsmittel) müssen gekühlt gelagert werden. Vor der Anwendung muss das Produkt während mindestens 15 und maximal 60 Minuten auf Raumtemperatur gebracht werden. Jede Durchstechflasche ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt
  • +Beide Durchstechflaschen (Pulver und Lösungsmittel) müssen gekühlt gelagert werden. Vor der Anwendung muss das Produkt während mindestens 15 und maximal 60 Minuten auf Raumtemperatur gebracht werden. Jede Durchstechflasche von Xiapex und des sterilen Lösungsmittels zur Rekonstitution darf nur für eine einzelne Injektion verwendet werden. Werden bei einem Behandlungsbesuch zwei Stränge in betroffenen Gelenken derselben Hand behandelt, sind für jede Rekonstitution und Injektion eigene Durchstechflaschen und Spritzen zu verwenden.
  • -1.Das für die Rekonstitution erforderliche Lösungsmittelvolumen zur Behandlung der Dupuytren'schen Kontraktur bzw. der Induratio penis plastica ist in Tabelle 10 gelistet. Bei der Behandlung der Dupuytren'schen Kontraktur wird das Volumen vom Gelenktyp bestimmt (PIP-Gelenke benötigen ein kleineres Injektionsvolumen). Vergewissern Sie sich daher, welches Gelenk zu behandeln ist (metacarpophalangeales [MP] oder proximales interphalangeales [PIP]).
  • +1.Das für die Rekonstitution erforderliche Lösungsmittelvolumen zur Behandlung der Dupuytren'schen Kontraktur bzw. der Induratio penis plastica ist in Tabelle 11 gelistet. Bei der Behandlung der Dupuytren'schen Kontraktur wird das Volumen vom Gelenktyp bestimmt (PIP-Gelenke benötigen ein kleineres Injektionsvolumen). Vergewissern Sie sich daher, welches Gelenk zu behandeln ist (metacarpophalangeales [MP] oder proximales interphalangeales [PIP]).
  • -Tabelle 10:
  • +Tabelle 11:
  • -·Am nächsten Tag muss der behandelnde Arzt aufgesucht werden, um zu prüfen, ob eine Fingerextensionsbehandlung zur Spaltung des Strangs möglich ist.
  • +·Etwa 24-72 Stunden nach der Injektion muss der behandelnde Arzt aufgesucht werden, um zu prüfen, ob eine Fingerextensionsbehandlung zur Spaltung des Strangs möglich ist.
  • -1.Bei der Nachfolgeuntersuchung am Tag nach der Injektion wird geprüft, ob sich die Kontraktur aufgelöst hat. Sofern die Strangkontraktur weiterhin besteht, versucht der Arzt mit einer passiven Fingerextension eine Strangruptur herbeizuführen.
  • +1.Bei der Nachfolgeuntersuchung etwa 24-72 Stunden nach der Injektion wird geprüft, ob sich die Kontraktur aufgelöst hat. Sofern die Strangkontraktur weiterhin besteht, versucht der Arzt mit einer passiven Fingerextension eine Strangruptur herbeizuführen.
  • -4.Sofern die erste Fingerextension nicht zur Strangruptur führt, kann ein zweiter und dritter Versuch in 5- bis 10-minütigen Intervallen erfolgen. Mehr als 3 Versuche werden nicht empfohlen.
  • +4.Sofern die erste Fingerextension nicht zur Strangruptur führt, kann ein zweiter und dritter Versuch in 5- bis 10-minütigen Intervallen erfolgen. Mehr als 3 Versuche pro betroffenes Gelenk werden nicht empfohlen.
  • -Mai 2015.
  • -LLD V009
  • +Juni 2016.
  • +LLD V010
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