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Home - Fachinformation zu Co-Irbesartan Sandoz 150/12,5 mg - Änderungen - 22.04.2016
74 Änderungen an Fachinfo Co-Irbesartan Sandoz 150/12,5 mg
  • -Wirkstoffe: Irbesartan, Hydrochlorothiazid.
  • -Hilfsstoffe: Lactose; excipiens pro compresso obducto.
  • +Wirkstoffe: Irbesartanum, Hydrochlorothiazidum.
  • +Hilfsstoffe: Lactosum; excipiens pro compresso obducto.
  • -Co-Irbesartan Sandoz 150/12,5: Filmtabletten zu 150 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
  • -Co-Irbesartan Sandoz 300/12,5: Filmtabletten zu 300 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
  • -Co-Irbesartan Sandoz 300/25: Filmtabletten zu 300 mg Irbesartan und 25 mg Hydrochlorothiazid.
  • +Co-Irbesartan Sandoz 150/12,5
  • +Filmtabletten zu 150 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
  • +Co-Irbesartan Sandoz 300/12,5
  • +Filmtabletten zu 300 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
  • +Co-Irbesartan Sandoz 300/25
  • +Filmtabletten zu 300 mg Irbesartan und 25 mg Hydrochlorothiazid.
  • -Irbesartan 150 mg/Hydrochlorothiazid 12,5 mg (1 Filmtablette Co-Irbesartan Sandoz 150/12,5 pro Tag) für Patienten, deren Blutdruck mit Hydrochlorothiazid oder Irbesartan 150 mg (Irbesartan Sandoz 150) allein nicht ausreichend eingestellt ist.
  • -Irbesartan 300 mg/Hydrochlorothiazid 12,5 mg (1 Filmtablette Co-Irbesartan Sandoz 300/12,5 pro Tag) für Patienten, deren Blutdruck mit Irbesartan 300 mg (Irbesartan Sandoz 300) oder Irbesartan 150 mg/Hydrochlorothiazid 12,5 mg (Co-Irbesartan Sandoz 150/12,5) nicht ausreichend eingestellt ist.
  • -Irbesartan 300 mg/Hydrochlorothiazid 25 mg (1 Filmtablette Co-Irbesartan Sandoz 300/25 pro Tag) für Patienten, deren Blutdruck mit Irbesartan 150 mg/Hydrochlorothiazid 12,5 mg (Co-Irbesartan Sandoz 150/12,5) oder Irbesartan 300 mg/Hydrochlorothiazid 12,5 mg (Co-Irbesartan Sandoz 300/12,5) nicht ausreichend eingestellt ist. Siehe auch «Eigenschaften/Wirkungen».
  • +·Irbesartan 150 mg/Hydrochlorothiazid 12,5 mg (1 Filmtablette Co-Irbesartan Sandoz 150/12,5 pro Tag) für Patienten, deren Blutdruck mit Hydrochlorothiazid oder Irbesartan 150 mg (Irbesartan Sandoz 150) allein nicht ausreichend eingestellt ist.
  • +·Irbesartan 300 mg/Hydrochlorothiazid 12,5 mg (1 Filmtablette Co-Irbesartan Sandoz 300/12,5 pro Tag) für Patienten, deren Blutdruck mit Irbesartan 300 mg (Irbesartan Sandoz 300) oder Irbesartan 150 mg/Hydrochlorothiazid 12,5 mg (Co-Irbesartan Sandoz 150/12,5) nicht ausreichend eingestellt ist.
  • +·Irbesartan 300 mg/Hydrochlorothiazid 25 mg (1 Filmtablette Co-Irbesartan Sandoz 300/25 pro Tag) für Patienten, deren Blutdruck mit Irbesartan 150 mg/Hydrochlorothiazid 12,5 mg (Co-Irbesartan Sandoz 150/12,5) oder Irbesartan 300 mg/Hydrochlorothiazid 12,5 mg (Co-Irbesartan Sandoz 300/12,5) nicht ausreichend eingestellt ist. Siehe auch «Eigenschaften/Wirkungen».
  • -Wegen seines Bestandteils Hydrochlorothiazid ist Co-Irbesartan Sandoz bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatininclearance ≤30 ml/min) kontraindiziert.
  • +Wegen seines Bestandteils Hydrochlorothiazid ist Co-Irbesartan Sandoz bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatininclearance ≤30 ml/min) kontraindiziert.
  • -Anwendung von Muskelrelaxantien und Anästhetika: siehe «Interaktionen: Weitere Angaben zu Arzneimittel-Interaktionen mit Hydrochlorothiazid».
  • +Anwendung von Muskelrelaxantien und Anästhetika siehe «Interaktionen: Weitere Angaben zu Arzneimittel-Interaktionen mit Hydrochlorothiazid».
  • -Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • -Überempfindlichkeit gegen andere Sulfonamid-Derivate.
  • -Patienten mit hereditärem Angioödem oder bei denen sich unter einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ein angioneurotisches Ödem entwickelt hat.
  • -Anurie.
  • -Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • -Stark eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion (Kreatininclearance ≤30 ml/min; siehe «Kinetik spezieller Patientengruppen»).
  • -Therapieresistente Hypokaliämie, Hyponatriämie, Hyperkalzämie, symptomatische Hyperurikämie (Gicht oder Uratsteine in der Anamnese).
  • +·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • +·Überempfindlichkeit gegen andere Sulfonamid-Derivate.
  • +·Gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln mit Aliskiren bei Patienten mit Diabetes (Typ 1 oder Typ 2) oder mit eingeschränkter Nierenfunktion (glomeruläre Filtrationsrate [GFR] <60 ml/min/1,73 m2).
  • +·Gleichzeitige Anwendung mit Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmern bei Patienten mit diabetischer Nephropathie.
  • +·Patienten mit hereditärem Angioödem oder bei denen sich unter einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ein angioneurotisches Ödem entwickelt hat.
  • +·Anurie.
  • +·Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • +·Stark eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion (Kreatininclearance ≤30 ml/min; siehe «Kinetik spezieller Patientengruppen»).
  • +·Therapieresistente Hypokaliämie, Hyponatriämie, Hyperkalzämie, symptomatische Hyperurikämie (Gicht oder Uratsteine in der Anamnese).
  • -Intravasaler Flüssigkeitsmangel
  • -Bei Patienten mit Flüssigkeits- und/oder Salzmangel infolge Diuretikabehandlung, salzarmer Kost, Diarrhö, Erbrechen oder Hämodialyse kann in seltenen Fällen eine symptomatische Hypotonie, insbesondere nach der ersten Dosis, auftreten. Solche Zustände sollen vor der Einnahme von Co-Irbesartan Sandoz ausgeglichen werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Hypotonie
  • +Co-Irbesartan Sandoz wurde gelegentlich mit einer symptomatischen Hypotonie in Verbindung gebracht. Dies sowohl bei Patienten mit speziellen Risikofaktoren (Flüssigkeits- und/oder Salzmangel in Folge von beispielsweise Diuretikabehandlung, salzarmer Kost, Diarrhoe, Erbrechen, Hämodialyse) als auch bei Patienten ohne diese Risikofaktoren.
  • +Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)
  • +Siehe Abschnitt «Interaktionen».
  • +Akute Myopie und akutes Winkelblockglaukom
  • +Hydrochlorothiazid (HCTZ), ein Sulfonamid, kann idisynkratische Reaktionen hervorrufen, welche zu akuter transienter Myopie oder zu akutem Winkelblockglaukom führen können. Dies äussert sich in akut verminderter Sehschärfe oder Augenschmerz, welche typischerweise innerhalb von Stunden bis Wochen nach Beginn der Medikamentengabe auftreten. Unbehandelte akute Winkelblockglaukome können zu permanentem Visusverlust führen. Die Initialbehandlung besteht im schnellstmöglichen Absetzen des HCTZs. Chirurgische und medizinische Massnahmen müssen in Betracht gezogen werden, sollte der intraokulare Druck auf andere Weise unkontrollierbar bleiben. Ein Risikofaktor für die Entstehung eines Winkelblockglaukoms unter der Behandlung mit HCTZ könnte eine vorbestehende Sulfonamid- oder Penicillin-Allergie sein.
  • -Co-Irbesartan Sandoz Filmtabletten enthalten Lactose. Patienten mit den seltenen hereditären Störungen Galactoseintoleranz, Lapp-Lactasemangel oder Glucose-Galactose-Malabsorptions-Syndrom dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden.
  • +Co-Irbesartan Sandoz Filmtabletten enthalten Lactose. Patienten mit der seltenen Erbkrankheit Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose- und Galactose-Malabsorption dürfen Co-Irbesartan Sandoz nicht einnehmen.
  • +Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) durch einen ACE-Hemmer, einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (ARA II) und Aliskiren
  • +Im Vergleich zur Anwendung von nur einem dieser Wirkstoffe führt die duale Blockade des RAAS durch einen ARA II, einen ACE-Hemmer oder Aliskiren zu einer erhöhten Inzidenz von Hypotonie, Synkopen, Hyperkaliämie und Nierenfunktionsstörungen (einschliesslich akutem Nierenversagen), insbesondere zu Beginn der Behandlung bei Patienten mit normalem bis erhöhtem Bluthochdruck. Folglich ist die duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Verabreichung eines ACE-Hemmers oder ARA II oder Aliskiren nicht empfohlen (siehe Abschnitte «Kontraindikationen»).
  • +Falls die gleichzeitige Verabreichung jedoch als unvermeidbar angesehen wird, ist sie auf individuell beurteilte Einzelfälle zu beschränken und in jedem Fall durch einen Experten mittels engmaschiger und häufiger Kontrollen des Blutdrucks, des Ionenblutspiegels und der Nierenfunktion zu begleiten.
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Co-Irbesartan Sandoz und Aliskiren wird nicht empfohlen. Bei einigen Patientengruppen ist die Kombination auch kontraindiziert (siehe Abschnitt «Kontraindikationen»). Die gleichzeitige Einnahme von ACE-Hemmern ist bei Patienten mit diabetischer Nephropathie kontraindiziert und bei allen anderen Patienten nicht empfohlen.
  • -Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR)
  • +Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR)/Selektive COX-2 Hemmer
  • -Wie bei ACE-Hemmern kann die gleichzeitige Gabe von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten und NSAR das Risiko einer Verschlechterung der Nierenfunktion (inkl. akutes Nierenversagen) erhöhen und zu einem Anstieg des Serumkaliums führen, besonders bei Patienten, die bereits eine eingeschränkte Nierenfunktion aufweisen.
  • -Eine entsprechende Kombinationstherapie sollte, insbesondere bei älteren Personen, mit Vorsicht erfolgen. Die Patienten benötigen ausreichend Flüssigkeit. Eine Überwachung der Nierenfunktion sollte zu Beginn und in regelmässigen Abständen während der Kombinationstherapie in Erwägung gezogen werden.
  • +Bei älteren Patienten, Patienten mit Flüssigkeitsmangel (inkl. jene unter Behandlung mit Diuretika) oder Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann die Koadministration von nicht-steroidalen Antirheumatika (inkl. selektive COX-2-Hemmer) mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (inkl. Irbesartan) zu einer (in der Regel reversiblen) Verschlechterung der Nierenfunktion (einschliesslich akutem Nierenversagen) führen. Die Behandlung mit Irbesartan und nicht-steroidalen Antirheumatika soll mit Vorsicht erfolgen und die Nierenfunktion periodisch überwacht werden. Die antihypertensive Wirkung von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (inkl. Irbesartan) kann durch nicht-steroidale Antirheumatika (inkl. selektive COX-2-Hemmer) abgeschwächt werden.
  • -Die nachfolgend beschriebenen Interaktionen sind aufgrund der Thiazidkomponente in Co-Irbesartan Sandoz nicht auszuschliessen:
  • -Diuretika und Antihypertonika: Hydrochlorothiazid kann die Wirkung anderer Antihypertonika verstärken. Zudem kann Hydrochlorothiazid mit Diazoxid interagieren. Die Glukose- und Harnsäurespiegel sowie der Blutdruck sollten überwacht werden.
  • -Alkohol, Barbiturate oder Narkotika: Orthostatische Hypotonie kann verstärkt werden.
  • -Antidiabetika (Insulin und orale Antidiabetika): Eine Dosisanpassung von Antidiabetika kann erforderlich sein.
  • -Cholestyramin- und Colestipol-Harze: Bei gleichzeitiger Gabe von Anionenaustauscherharzen wie Cholestyramin oder Colestipol kann die Absorption von Hydrochlorothiazid verringert sein.
  • -Kortikosteroide, Glukokortikoide, ACTH, kaliuretische Diuretika (z.B. Furosemid), Amphotericin B, Carbenoxolon, Penicillin G und Salicylate: Elektrolytverlust, insbesondere Hypokaliämie, kann verstärkt werden.
  • -Digitalis-Glykoside: Eine durch Thiazide verursachte Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie kann das Auftreten digitalis-induzierter Arrhythmien begünstigen.
  • -Nichtsteroidale Antiphlogistika (z.B. Salicylsäurederivate, Indometacin): Bei einigen Patienten kann der diuretische, natriuretische und blutdrucksenkende Effekt von Thiaziddiuretika durch nichtsteroidale Antiphlogistika reduziert werden. Bei gleichzeitiger Hypovolämie kann ein akutes Nierenversagen ausgelöst werden.
  • -Sympathomimetika (z.B. Noradrenalin): Die Wirkung von Sympathomimetika kann vermindert werden; dies ist jedoch nicht genügend ausgeprägt, um ihre Anwendung auszuschliessen.
  • -Muskelrelaxantien/Anästhetika: Die Wirkung nicht-depolarisierender Muskelrelaxantien, Präanästhetika und Hauptanästhetika (z.B. Tubocurarin) kann durch Hydrochlorothiazid verstärkt werden. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein (Prä- und Hauptanästhetika sollten in reduzierter Dosierung verabreicht werden). Falls möglich, sollte die Therapie mit Hydrochlorothiazid eine Woche vor der Operation abgesetzt werden.
  • -Arzneimittel gegen Gicht: Eine Dosisanpassung von Arzneimitteln gegen Gicht kann notwendig sein, da Hydrochlorothiazid zu einem Anstieg der Harnsäure im Blut führt. Eine Dosiserhöhung von Probenecid oder Sulfinpyrazon kann notwendig sein. Die gleichzeitige Gabe von Thiaziddiuretika kann die Häufigkeit des Auftretens von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Allopurinol erhöhen.
  • -Vitamin D oder Kalziumsalze: Aufgrund einer verminderten Ausscheidung können Thiaziddiuretika zu einem Anstieg der Serumkalziumkonzentration führen. Falls eine Verschreibung von Kalziumergänzungspräparaten notwendig ist, sollte die Serumkalzium-Konzentration kontrolliert und die Kalziumdosis entsprechend angepasst werden.
  • -Betablocker und Diazoxid: Der hyperglykämische Effekt von Betablockern und Diazoxid kann verstärkt werden.
  • -Zytostatika: Thiazide können die renale Ausscheidung von Zytostatika (z.B. Cyclophosphamid, Methotrexat) herabsetzen und damit deren Knochenmarkstoxizität verstärken.
  • -Anticholinergika (z.B. Atropin, Biperiden): Die Bioverfügbarkeit von Thiaziddiuretika kann bei einer gleichzeitigen Gabe von Anticholinergika (z.B. Atropin, Biperiden) erhöht werden, wahrscheinlich aufgrund einer verringerten gastrointestinalen Motilität und einer Verzögerung der Magenentleerung.
  • -Amantadin: Das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen durch Amantadin kann zunehmen.
  • -Methyldopa: Bei gleichzeitiger Gabe von Methyldopa mit Hydrochlorothiazid wurden Einzelfälle von hämolytischer Anämie beschrieben.
  • -Ciclosporin: Durch die gleichzeitige Anwendung von Ciclosporin wird möglicherweise das Risiko einer Hyperurikämie erhöht, und es können Symptome einer Gicht auftreten.
  • +Die nachfolgend beschriebenen Interaktionen sind aufgrund der Thiazidkomponente in Co-Irbesartan Sandoz nicht auszuschliessen.
  • +Diuretika und Antihypertonika
  • +Hydrochlorothiazid kann die Wirkung anderer Antihypertonika verstärken. Zudem kann Hydrochlorothiazid mit Diazoxid interagieren. Die Glukose- und Harnsäurespiegel sowie der Blutdruck sollten überwacht werden.
  • +Alkohol, Barbiturate oder Narkotika
  • +Orthostatische Hypotonie kann verstärkt werden.
  • +Antidiabetika (Insulin und orale Antidiabetika)
  • +Eine Dosisanpassung von Antidiabetika kann erforderlich sein.
  • +Cholestyramin- und Colestipol-Harze
  • +Bei gleichzeitiger Gabe von Anionenaustauscherharzen wie Cholestyramin oder Colestipol kann die Absorption von Hydrochlorothiazid verringert sein.
  • +Kortikosteroide, Glukokortikoide, ACTH, kaliuretische Diuretika (z.B. Furosemid), Amphotericin B, Carbenoxolon, Penicillin G und Salicylate
  • +Elektrolytverlust, insbesondere Hypokaliämie, kann verstärkt werden.
  • +Digitalis-Glykoside
  • +Eine durch Thiazide verursachte Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie kann das Auftreten digitalis-induzierter Arrhythmien begünstigen.
  • +Nichtsteroidale Antiphlogistika (z.B. Salicylsäurederivate, Indometacin)
  • +Bei einigen Patienten kann der diuretische, natriuretische und blutdrucksenkende Effekt von Thiaziddiuretika durch nichtsteroidale Antiphlogistika reduziert werden. Bei gleichzeitiger Hypovolämie kann ein akutes Nierenversagen ausgelöst werden.
  • +Sympathomimetika (z.B. Noradrenalin)
  • +Die Wirkung von Sympathomimetika kann vermindert werden; dies ist jedoch nicht genügend ausgeprägt, um ihre Anwendung auszuschliessen.
  • +Muskelrelaxantien/Anästhetika
  • +Die Wirkung nicht-depolarisierender Muskelrelaxantien, Präanästhetika und Hauptanästhetika (z.B. Tubocurarin) kann durch Hydrochlorothiazid verstärkt werden. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein (Prä- und Hauptanästhetika sollten in reduzierter Dosierung verabreicht werden). Falls möglich, sollte die Therapie mit Hydrochlorothiazid eine Woche vor der Operation abgesetzt werden.
  • +Arzneimittel gegen Gicht
  • +Eine Dosisanpassung von Arzneimitteln gegen Gicht kann notwendig sein, da Hydrochlorothiazid zu einem Anstieg der Harnsäure im Blut führt. Eine Dosiserhöhung von Probenecid oder Sulfinpyrazon kann notwendig sein. Die gleichzeitige Gabe von Thiaziddiuretika kann die Häufigkeit des Auftretens von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Allopurinol erhöhen.
  • +Vitamin D oder Kalziumsalze
  • +Aufgrund einer verminderten Ausscheidung können Thiaziddiuretika zu einem Anstieg der Serumkalziumkonzentration führen. Falls eine Verschreibung von Kalziumergänzungspräparaten notwendig ist, sollte die Serumkalzium-Konzentration kontrolliert und die Kalziumdosis entsprechend angepasst werden.
  • +Betablocker und Diazoxid
  • +Der hyperglykämische Effekt von Betablockern und Diazoxid kann verstärkt werden.
  • +Zytostatika
  • +Thiazide können die renale Ausscheidung von Zytostatika (z.B. Cyclophosphamid, Methotrexat) herabsetzen und damit deren Knochenmarkstoxizität verstärken.
  • +Anticholinergika (z.B. Atropin, Biperiden)
  • +Die Bioverfügbarkeit von Thiaziddiuretika kann bei einer gleichzeitigen Gabe von Anticholinergika (z.B. Atropin, Biperiden) erhöht werden, wahrscheinlich aufgrund einer verringerten gastrointestinalen Motilität und einer Verzögerung der Magenentleerung.
  • +Amantadin
  • +Das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen durch Amantadin kann zunehmen.
  • +Methyldopa
  • +Bei gleichzeitiger Gabe von Methyldopa mit Hydrochlorothiazid wurden Einzelfälle von hämolytischer Anämie beschrieben.
  • +Ciclosporin
  • +Durch die gleichzeitige Anwendung von Ciclosporin wird möglicherweise das Risiko einer Hyperurikämie erhöht, und es können Symptome einer Gicht auftreten.
  • +Carbamazepin
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Carbamazepin und Hydrochlorothiazid wurde mit dem Risiko einer symptomatischen Hyponatriämie in Zusammenhang gebracht. Während der Komedikation dieser Arzneimittel sollten die Elektrolytspiegel überwacht werden. Falls möglich, sollte ein Diuretikum aus einer anderen Arzneimittelklasse eingesetzt werden.
  • +
  • -1. Trimenon: Es existieren keine kontrollierten Studien bei Menschen, aber Tierstudien mit Irbesartan zeigten toxische Wirkungen (Vergrösserung des Nierenbeckens, Hydroureter oder subkutane Ödeme) auf die Föten von Ratten; diese Effekte waren reversibel und verschwanden nach der Geburt.
  • +1. Trimenon
  • +Es existieren keine kontrollierten Studien bei Menschen, aber Tierstudien mit Irbesartan zeigten toxische Wirkungen (Vergrösserung des Nierenbeckens, Hydroureter oder subkutane Ödeme) auf die Föten von Ratten; diese Effekte waren reversibel und verschwanden nach der Geburt.
  • -2. und 3. Trimenon: Eine Exposition von ACE-Hemmern in utero während des 2. und 3. Trimesters führte zu Schädigung und Absterben des Fötus.
  • +2. und 3. Trimenon
  • +Eine Exposition von ACE-Hemmern in utero während des 2. und 3. Trimesters führte zu Schädigung und Absterben des Fötus.
  • -Thiazide gelangen in die Muttermilch und können die Milchproduktion hemmen.
  • +Es ist nicht bekannt, ob Irbesartan oder seine Metaboliten in die Muttermilch sezernieren.
  • +Thiazide gelangen in die Muttermilch und können in hoher Dosierung eine intensive Diurese bewirken, was die Milchproduktion hemmen kann. Während der Behandlung mit Co-Irbesartan Sandoz soll nicht gestillt werden.
  • -Klinisch relevante Nebenwirkungen, die wahrscheinlich oder möglicherweise im Zusammenhang mit der Therapie standen oder deren Zusammenhang mit der Therapie nicht geklärt ist und die bei 1% oder mehr der Hypertoniker, die in placebokontrollierten Studien mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid behandelt wurden, auftraten, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
  • -Unerwünschte Wirkungen % der Patienten
  • - Irbesartan-HCTZ n= 898 Placebo n= 236
  • -Kopfschmerzen (häufig) 6,6 10,2
  • -Schwindel (häufig) 5,6 3,8
  • -Müdigkeit (häufig) 4,9* 1,7
  • -Übelkeit/Erbrechen (häufig) 1,8 0,0
  • -Miktionsstörungen (häufig) 1,4 0,8
  • -
  • -* Statistisch signifikanter Unterschied zwischen Irbesartan/HCTZ- und Placebogruppe.
  • -Andere klinische Ereignisse, die wahrscheinlich oder möglicherweise im Zusammenhang mit der Therapie standen oder deren Zusammenhang mit der Therapie nicht geklärt war und die gelegentlich mit einer Häufigkeit von 0,5 bis <1% und geringfügig häufiger bei den mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid behandelten Patienten als unter Placebobehandlung auftraten, waren: Ödem, Störungen der Sexualfunktion, Durchfall, Schwindel (orthostatisch), Hautrötung, Libido-Veränderungen, Tachykardie, Schwellungen der Extremitäten. Bei keinem dieser Ereignisse bestand ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen.
  • -In kontrollierten klinischen Studien mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid traten keine statistisch signifikanten Veränderungen von Laborwerten auf.
  • +Verabreichung mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid
  • +Unter der 898 hypertonen Diabetikern, die in placebokontrollierten Studien Irbesartan/Hydrochlorothiazid in unterschiedlichen Dosierungen erhalten haben (von 37,5 mg/6,25 mg bis 300 mg/25 mg) traten bei 29,5% der Patienten unerwünschte Wirkungen auf. Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen waren Schwindel (5,6%), Müdigkeit (4,9%), Übelkeit/Erbrechen (1,8%) und Miktionsstörungen (1,4%). Zudem wurden in klinischen Studien Anstiege von Blutharnstoffstickstoff (BUN) (2,3%), Kreatinkinase (1,7%) und Kreatinin (1,1%) häufig beobachtet.
  • +Die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen wird wie folgt angegeben: sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/10, ≥1/100), gelegentlich (<1/100, ≥1/1'000), selten (<1/1'000, ≥1/10'000), sehr selten (<1/10'000).
  • +Spontan gemeldete sowie in placebokontrollierten klinischen Studien beobachtete unerwünschte Wirkungen.
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Nicht bekannt: Fälle von Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angioödem, Ausschlag, Urtikaria.
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • +Nicht bekannt: Hyperkaliämie.
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen.
  • +Gelegentlich: Schwindel (orthostatisch).
  • +Selten: Hypertensive Krise.
  • +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
  • +Nicht bekannt: Tinnitus.
  • +Herzerkrankungen
  • +Gelegentlich: Synkope, Hypotonie, Tachykardie, Ödeme.
  • +Gefässerkrankungen
  • +Gelegentlich: Hautrötung.
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • +Nicht bekannt: Husten.
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Häufig: Übelkeit/Erbrechen.
  • +Gelegentlich: Diarrhöe.
  • +Nicht bekannt: Dyspepsie.
  • +Erkrankungen der Leber und der Galle
  • +Gelegentlich: Ikterus.
  • +Nicht bekannt: Leberfunktionsstörungen.
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Selten: Alopezie.
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • +Gelegentlich: Ödeme der Extremitäten.
  • +Selten: Myalgie.
  • +Nicht bekannt: Arthralgie.
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • +Nicht bekannt: Veränderung der Nierenfunktion, einschliesslich von Fällen der Niereninsuffizienz bei Risikopatienten (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Erkrankungen des Reproduktionssystems und der Brust
  • +Häufig: Miktionsstörungen.
  • +Gelegentlich: Sexuelle Dysfunktionen, Libido-Veränderungen.
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Häufig: Müdigkeit.
  • +Untersuchungen
  • +Häufig: Erhöhung der Werte von Blutharnstoffstickstoff, Kreatinin und Kreatinkinase im Blut.
  • +Gelegentlich: Verminderung des Kalium- und Natriumwerte im Plasma.
  • -Wie mit anderen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wurden auch unter Co-Irbesartan Sandoz seit der Markteinführung seltene Fälle von Angioödemen beobachtet.
  • +Unter Co-Irbesartan Sandoz wurden seit der Markteinführung seltene Fälle von Angioödemen beobachtet.
  • -Über folgende Nebenwirkungen wurde während der Postmarketing-Phase sehr selten berichtet (ohne gesicherten Kausalzusammenhang): Asthenie, Hyperkaliämie, Gelbsucht, erhöhte Leberwerte, Hepatitis, eingeschränkte Nierenfunktion (inkl. Fälle von Nierenversagen).
  • +Über folgende Nebenwirkungen wurde während der Postmarketing-Phase berichtet (ohne gesicherten Kausalzusammenhang): Vertigo, Tinnitus, Asthenie, Hyperkaliämie, Ikterus, erhöhte Leberwerte, Hepatitis sowie eingeschränkte Nierenfunktion (inkl. Fälle von Nierenversagen).
  • -Andere unerwünschte Wirkungen, über die bereits mit einer der beiden Einzelkomponenten berichtet wurden, können potentielle unerwünschte Wirkungen mit Co-Irbesartan Sandoz sein, obwohl sie in klinischen Studien nicht beobachtet wurden.
  • -Irbesartan
  • -Nebenwirkungen (ungeachtet ihres Zusammenhangs mit dem Arzneimittel) traten mit ähnlicher Häufigkeit bei Patienten unter Irbesartan- und Placebobehandlung auf, ausgenommen Kopfschmerzen, muskuloskeletales Trauma und Hautrötung. Kopfschmerzen traten signifikant häufiger in der Placebogruppe auf. Muskuloskeletales Trauma verschiedener Art und Ursache trat signifikant häufiger in der Irbesartan-Gruppe auf; keiner der Berichte über muskuloskeletales Trauma wurde von den Prüfärzten in Zusammenhang mit Irbesartan gebracht. Eine Hautrötung (Flush) trat bei 0,6% der Irbesartan-Patienten und bei keinem der Placebopatienten auf. Das Auftreten einer Hautrötung war nicht dosisabhängig oder von anderen klinischen Ereignissen begleitet, und der Zusammenhang mit der Irbesartan-Therapie ist unbekannt.
  • -Wie mit anderen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, wurde seit der Markteinführung von Irbesartan (Monotherapie) über seltene Fälle von Überempfindlichkeitsreaktionen (Urtikaria, Angioödeme) berichtet.
  • -In kontrollierten klinischen Prüfungen traten keine klinisch signifikanten Veränderungen von Laborwerten auf.
  • -Obwohl eine signifikante Erhöhung der Serumkreatininkinase häufiger bei Personen unter Irbesartan-Behandlung auftrat (1,7% vs. 0,7% bei placebobehandelten Personen), wurde diese in keinem Fall als schwerwiegend eingestuft; sie führte weder zu einem Absetzen des Arzneimittels noch wurde sie mit nachweisbaren klinischen Symptomen im Bereich der Skelettmuskulatur in Verbindung gebracht.
  • -Hydrochlorothiazid
  • -Blut und Lymphsystem
  • +Neben den unerwünschten Wirkungen, die für die Kombination der Wirkstoffe angegeben wurden, wurden auch andere unerwünschte Ereignisse mit jeweils einem der Wirkstoffe berichtet, die auch bei der Anwendung von Co-Irbesartan Sandoz auftreten können.
  • +Die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen wird wie folgt angegeben: sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/10, ≥1/100), gelegentlich (<1/100, ≥1/1'000), selten (<1/1'000, ≥1/10'000), sehr selten (<1/10'000).
  • +Unerwünschte Wirkungen, die bei alleiniger Gabe von Irbesartan berichtet wurden
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Gelegentlich: Brustschmerzen.
  • +Unerwünschte Wirkungen, die bei alleiniger Gabe von Hydrochlorothiazid berichtet wurden
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • -Vereinzelt: Leukopenie, Agranulozytose, Knochenmarkdepression und hämolytische Anämie.
  • -Immunsystem
  • -Vereinzelt: Überempfindlichkeitsreaktionen.
  • -Elektrolyt- und Stoffwechselstörungen
  • -Häufig: Hypokaliämie.
  • -Gelegentlich: Hyponatriämie, Hypomagnesiämie und Hyperurikämie.
  • -Selten: Hyperkalzämie, Hyperglykämie, Glykosurie, Verschlechterung einer diabetischen Stoffwechsellage.
  • -Vereinzelt: Hypochlorämische Alkalose.
  • -Nervensystem
  • -Selten: Kopfschmerzen, Schwindel oder Benommenheit, Schlafstörungen, Depressionen und Parästhesien.
  • -Augen
  • -Sehstörungen, besonders in den ersten Behandlungswochen.
  • -Herz/Gefässe
  • -Gelegentlich: Orthostatische Hypotonie, die durch Alkohol, Anästhetika oder Sedativa verstärkt werden kann.
  • +Nicht bekannt: Leukopenie, Neutropenie/Agranulozytose, Knochenmarkdepression und hämolytische Anämie, aplastische Anämie.
  • +Psychiatrische Erkrankungen
  • +Selten: Depression, Schlafstörungen.
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Selten: Kopfschmerzen, Schwindel oder Benommenheit, Parästhesien, Leeregefühl im Kopf, Unruhe.
  • +Augenerkrankungen
  • +Nicht bekannt: Vorübergehende Sehstörungen (vor allem in den ersten Behandlungswochen), Xanthopsie, akute Myopie und akutes Engwinkelglaukom.
  • +Herzerkrankungen
  • -Atmungsorgane
  • -Vereinzelt: Respiratorische Beschwerden, einschliesslich Pneumonitis und Lungenödem.
  • -Gastrointestinale Störungen
  • +Gefässerkrankungen
  • +Gelegentlich: Orthostatische Hypotonie, die durch Alkohol, Anästhetika oder Sedativa verstärkt werden kann.
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • +Nicht bekannt: Atemnot (einschliesslich Pneumopathie und Lungenödem).
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Vereinzelt: Pankreatitis.
  • -Leber und Galle
  • -Selten: Intrahepatische Cholestase oder Ikterus.
  • -Haut
  • +Nicht bekannt: Pankreatitis, Sialadenitis.
  • +Erkrankungen der Leber und der Galle
  • +Selten: Ikterus (intrahepatischer cholestatischer Ikterus).
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Vereinzelt: Nekrotisierende Vaskulitis, Epidermolysis acuta toxica, Lupus-erythematodes-ähnliche Reaktionen und Reaktivierung eines Lupus erythematodes.
  • -Störungen des Reproduktionssystems
  • +Nicht bekannt: Anaphylaktische Reaktionen, nekrotisierende Vaskulitis, Epidermolysis acuta toxica, Lupus-erythematodes-ähnliche Reaktionen und Reaktivierung eines Lupus erythematodes.
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • +Nicht bekannt: Muskelspasmen, Schwächegefühl.
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • +Nicht bekannt: interstitielle Nephritis, Veränderung der Nierenfunktion.
  • +Erkrankungen des Reproduktionssystems und der Brust
  • -Die folgenden zusätzlichen unerwünschten Wirkungen wurden ebenfalls mit Hydrochlorothiazid beobachtet: Unruhe, Xanthopsie, Sialadenitis, Muskelspasmen, Schwächegefühl, interstitielle Nephritis, Nierenfunktionsstörung und Fieber.
  • -Die dosisabhängigen Nebenwirkungen von Hydrochlorothiazid (insbesondere Elektrolytstörungen) können sich durch eine Dosiserhöhung von Hydrochlorithiazid verstärken.
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Nicht bekannt: Fieber.
  • +Untersuchungen
  • +Häufig: Hypokaliämie.
  • +Gelegentlich: Hyponatriämie, Hypomagnesiämie und Hyperurikämie.
  • +Selten: Hyperkalzämie, Hyperglykämie, Glykosurie, Verschlechterung einer diabetischen Stoffwechsellage.
  • +Nicht bekannt: Hypochlorämische Alkalose.
  • +Die dosisabhängigen Nebenwirkungen von Hydrochlorothiazid (insbesondere Störungen des Elektrolythaushalts) können sich durch eine Dosiserhöhung von Hydrochlorothiazid verstärken.
  • -Es gibt kein spezifisches Antidot für die Behandlung einer Überdosierung mit Co-Irbesartan Sandoz. Der Patient sollte sorgfältig überwacht werden, und die Behandlung sollte symptomatisch und unterstützend sein. Empfohlen wird u.a. das Herbeiführen von Erbrechen und/oder eine Magenspülung. Die Verabreichung von Aktivkohle kann bei der Behandlung einer Überdosierung von Nutzen sein.
  • +In einer klinischen Studie waren Dosierungen von 600 mg oder 900 mg Irbesartan/Tag nicht häufiger mit unerwünschten Wirkungen verbunden als Dosierungen von 150 mg oder 300 mg/Tag.
  • +Es gibt kein spezifisches Antidot für die Behandlung einer Überdosierung mit Co-Irbesartan Sandoz. Der Patient sollte sorgfältig überwacht werden, und die Behandlung sollte symptomatisch und unterstützend sein.
  • -Die Kombination von Hydrochlorothiazid und Irbesartan führt zu einer weiteren dosisabhängigen Blutdrucksenkung im Rahmen ihres therapeutischen Dosisbereichs. Die 1mal tägliche Verabreichung von 150 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid führte nach Abzug des Placebo-Effektes zu einer durchschnittlichen Senkung des systolischen/diastolischen Blutdrucks 24 Stunden nach Verabreichung der letzten Dosis von 12,9/6,9 mm Hg. Die maximale Wirkung trat nach 3–6 Stunden ein. Die kombinierte Gabe von 150 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid 1mal täglich führte zu einer konsistenten Blutdrucksenkung über 24 Stunden mit einer durchschnittlichen Senkung des systolischen/diastolischen Blutdrucks um 15,8/10,0 mm Hg über 24 Stunden nach Abzug des Placebo-Effektes (ambulante Blutdruckmessung). Die Blutdrucksenkung am Ende des Dosierungsintervalles beträgt mindestens 68% der entsprechenden maximalen diastolischen und systolischen Blutdrucksenkung nach Abzug des Placebo-Effektes.
  • -Die zusätzliche Gabe von 12,5 mg Hydrochlorothiazid zu 300 mg Irbesartan 1mal täglich bei Patienten, deren Blutdruck mit 300 mg Irbesartan allein nicht ausreichend gesenkt werden konnte, führt nach Abzug des Placebo-Effektes zu einer weiteren Senkung des diastolischen Blutdrucks um 6,1 mm Hg 24 Stunden nach Verabreichung der letzten Dosis. Die Kombination von 300 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid führte zu einer systolischen/diastolischen Blutdrucksenkung von bis zu 13,6/11,5 mm Hg nach Abzug des Placebo-Effektes.
  • -Aufgrund limitierter Daten können Patienten, deren Blutdruck mit einer Dosierung von 300 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid nicht ausreichend eingestellt werden kann, auf eine erhöhte Dosis von 300 mg Irbesartan und 25 mg Hydrochlorothiazid ansprechen. Bei diesen Patienten wurde eine zusätzliche blutdrucksenkende Wirkung beobachtet (7,2 bis 13,3 mm Hg [systolisch] bzw. –0,6 bis 8,3 mm Hg [diastolisch]).
  • -Bei Patienten, deren Blutdruck mit 25 mg Hydrochlorothiazid alleine nicht ausreichend gesenkt werden konnte, führte die zusätzliche Gabe von Irbesartan zu einer weiteren durchschnittlichen Senkung des systolischen/diastolischen Blutdrucks um 11,1/7,2 mm Hg nach Abzug des Placebo-Effektes.
  • +Die Kombination von Hydrochlorothiazid und Irbesartan führt zu einer weiteren dosisabhängigen Blutdrucksenkung im Rahmen ihres therapeutischen Dosisbereichs. Die 1mal tägliche Verabreichung von 150 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid führte nach Abzug des Placebo-Effektes zu einer durchschnittlichen Senkung des systolischen/diastolischen Blutdrucks 24 Stunden nach Verabreichung der letzten Dosis von 12,9/6,9 mmHg. Die maximale Wirkung trat nach 3–6 Stunden ein. Die kombinierte Gabe von 150 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid 1mal täglich führte zu einer konsistenten Blutdrucksenkung über 24 Stunden mit einer durchschnittlichen Senkung des systolischen/diastolischen Blutdrucks um 15,8/10,0 mmHg über 24 Stunden nach Abzug des Placebo-Effektes (ambulante Blutdruckmessung). Die Blutdrucksenkung am Ende des Dosierungsintervalles beträgt mindestens 68% der entsprechenden maximalen diastolischen und systolischen Blutdrucksenkung nach Abzug des Placebo-Effektes.
  • +Die zusätzliche Gabe von 12,5 mg Hydrochlorothiazid zu 300 mg Irbesartan 1mal täglich bei Patienten, deren Blutdruck mit 300 mg Irbesartan allein nicht ausreichend gesenkt werden konnte, führt nach Abzug des Placebo-Effektes zu einer weiteren Senkung des diastolischen Blutdrucks um 6,1 mmHg 24 Stunden nach Verabreichung der letzten Dosis. Die Kombination von 300 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid führte zu einer systolischen/diastolischen Blutdrucksenkung von bis zu 13,6/11,5 mmHg nach Abzug des Placebo-Effektes.
  • +Aufgrund limitierter Daten können Patienten, deren Blutdruck mit einer Dosierung von 300 mg Irbesartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid nicht ausreichend eingestellt werden kann, auf eine erhöhte Dosis von 300 mg Irbesartan und 25 mg Hydrochlorothiazid ansprechen. Bei diesen Patienten wurde eine zusätzliche blutdrucksenkende Wirkung beobachtet (7,2 bis 13,3 mmHg [systolisch] bzw. –0,6 bis 8,3 mmHg [diastolisch]).
  • +Bei Patienten, deren Blutdruck mit 25 mg Hydrochlorothiazid alleine nicht ausreichend gesenkt werden konnte, führte die zusätzliche Gabe von Irbesartan zu einer weiteren durchschnittlichen Senkung des systolischen/diastolischen Blutdrucks um 11,1/7,2 mmHg nach Abzug des Placebo-Effektes.
  • -In einer Studie (697 Personen randomisiert, 695 Personen behandelt) wurden Patienten mit schwerwiegender Hypertonie (SeDBP >110 mmHg) mit Irbesartan 150 mg oder Irbesartan/Hydrochlorothiazid 150/12,5 mg behandelt und nach einer Woche auf Irbesartan 300 mg oder Irbesartan/Hydrochlorothiazid 300/25 mg umgestellt.
  • -Der durchschnittliche Blutdruck (baseline) betrug ca. 172/113 mmHg in jeder Behandlungsgruppe. Die Reduktion des Blutdrucks (SeSBP/SeDBP) nach 5 Wochen war 30,8/24,0 mmHg für Irbesartan/Hydrochlorothiazid bzw. 21,1/19,3 mmHg für Irbesartan (p <0,0001). Bei den Patienten unter Irbesartan/Hydrochlorothiazid erreichte ein grösserer Anteil einen diastolischen Blutdruck <90 mmHg (47,2% mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid gegenüber 33,2% mit Irbesartan; p= 0,0005). Ebenso war auch der Anteil von Patienten unter Irbesartan/Hydrochlorothiazid, die eine gleichzeitige Kontrolle des SeSBP <140 mmHg und des SeDBP <90 mmHg erreichten, grösser (34,6% mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid gegenüber 19,2% mit Irbesartan; p <0,0001). Zudem waren nach 5 Wochen hohe Blutdruckwerte (SeSBP ≥180 mmHg oder SeDBP ≥110 mmHg) weniger häufig unter Irbesartan/Hydrochlorothiazid als unter Irbesartan allein (5,4% gegenüber 13,8%; p= 0,0003).
  • -Art und Häufigkeit der unerwünschten Ereignisse unter Irbesartan/Hydrochlorothiazid waren vergleichbar wie unter anfänglicher Behandlung mit Irbesartan.
  • -In keiner der Behandlungsgruppen wurde über das Auftreten von Synkopen berichtet.
  • -Die Inzidenzraten der unerwünschten Wirkungen Hypotonie und Benommenheit waren wie folgt:
  • -Hypotonie: 0,6% mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid gegenüber 0% mit Irbesartan.
  • -Benommenheit: 2,8% mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid gegenüber 3,1% mit Irbesartan.
  • -In der anderen Studie (538 Personen randomisiert) wurden Patienten mit moderater Hypertonie mit Irbesartan 150 mg, Hydrochlorothiazid 12,5 mg oder Irbesartan/Hydrochlorothiazid 150/12,5 mg behandelt und nach 2 Wochen auf Irbesartan 300 mg, Hydrochlorothiazid 25 mg oder Irbesartan/Hydrochlorothiazid 300/25 mg umgestellt.
  • -Der durchschnittliche Blutdruck (baseline) betrug ca. 162/98 mmHg in allen Behandlungsgruppen.
  • -Art und Häufigkeit der unerwünschten Ereignisse unter Irbesartan/Hydrochlorothiazid waren vergleichbar wie unter anfänglicher Behandlung mit Irbesartan oder Hydrochlorothiazid allein.
  • -In der Behandlungsgruppe mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid wurden keine Fälle von Synkopen beobachtet, während in der Gruppe mit Hydrochlorothiazid über einen Fall berichtet wurde.
  • -Die Inzidenzraten von Hypotonie und Benommenheit waren wie folgt:
  • -Hypotonie: 0,9% mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid gegenüber 0% mit Irbesartan und 0% mit Hydrochlorothiazid.
  • -Benommenheit: 2,4% mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid gegenüber 1,9% mit Irbesartan und 0% mit Hydrochlorothiazid.
  • -
  • +·In einer Studie (697 Personen randomisiert, 695 Personen behandelt) wurden Patienten mit schwerwiegender Hypertonie (SeDBP >110 mmHg) mit Irbesartan 150 mg oder Irbesartan/Hydrochlorothiazid 150 mg/12,5 mg behandelt und nach einer Woche auf Irbesartan 300 mg oder Irbesartan/Hydrochlorothiazid 300 mg/25 mg umgestellt.
  • +·Der durchschnittliche Blutdruck (baseline) betrug ca. 172/113 mmHg in jeder Behandlungsgruppe. Die Reduktion des Blutdrucks (SeSBP/SeDBP) nach 5 Wochen war 30,8/24,0 mmHg für Irbesartan/Hydrochlorothiazid bzw. 21,1/19,3 mmHg für Irbesartan (p <0,0001). Bei den Patienten unter Irbesartan/Hydrochlorothiazid erreichte ein grösserer Anteil einen diastolischen Blutdruck <90 mmHg (47,2% mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid gegenüber 33,2% mit Irbesartan; p= 0,0005). Ebenso war auch der Anteil von Patienten unter Irbesartan/Hydrochlorothiazid, die eine gleichzeitige Kontrolle des SeSBP <140 mmHg und des SeDBP <90 mmHg erreichten, grösser (34,6% mit Irbesartan/Hydrochlorothiazid gegenüber 19,2% mit Irbesartan; p <0,0001). Zudem waren nach 5 Wochen hohe Blutdruckwerte (SeSBP ≥180 mmHg oder SeDBP ≥110 mmHg) weniger häufig unter Irbesartan/Hydrochlorothiazid als unter Irbesartan allein (5,4% gegenüber 13,8%; p= 0,0003).
  • +·In der anderen Studie (538 Personen randomisiert) wurden Patienten mit moderater Hypertonie mit Irbesartan 150 mg, Hydrochlorothiazid 12,5 mg oder Irbesartan/Hydrochlorothiazid 150 mg/12,5 mg behandelt und nach 2 Wochen auf Irbesartan 300 mg, Hydrochlorothiazid 25 mg oder Irbesartan/Hydrochlorothiazid 300 mg/25 mg umgestellt. Der durchschnittliche Blutdruck (baseline) betrug ca. 162/98 mmHg in allen Behandlungsgruppen.
  • -Irbesartan zeigt im Dosisbereich von 10 bis 600 mg eine lineare und dosis-proportionale Pharmakokinetik. Ein unterproportionaler Anstieg der Absorption nach oraler Gabe wurde bei Dosen über 600 mg beobachtet; der zugrundeliegende Mechanismus ist unbekannt.
  • +Irbesartan zeigt im Dosisbereich von 10 mg bis 600 mg eine lineare und dosis-proportionale Pharmakokinetik. Ein unterproportionaler Anstieg der Absorption nach oraler Gabe wurde bei Dosen über 600 mg beobachtet; der zugrundeliegende Mechanismus ist unbekannt.
  • -Nach oraler oder intravenöser Verabreichung von 14C-Irbesartan gehen 80–85% der Radioaktivität im Blutplasma auf unverändertes Irbesartan zurück. Irbesartan wird durch die Leber mittels Glukuronidkonjugation und Oxidation metabolisiert. Der Hauptmetabolit ist Irbesartanglukuronid (ungefähr 6%). In-vitro-Studien zeigen, dass Irbesartan in erster Linie durch das Cytochrom P450-Enzym CYP2C9 oxidiert wird; der Effekt des Isoenzyms CYP3A4 ist vernachlässigbar.
  • +Nach oraler oder intravenöser Verabreichung von 14C-Irbesartan gehen 80–85% der Radioaktivität im Blutplasma auf unverändertes Irbesartan zurück. Irbesartan wird durch die Leber mittels Glukuronidkonjugation und Oxidation metabolisiert. Der Hauptmetabolit ist Irbesartanglukuronid (ungefähr 6%). In-vitro-Studien zeigten, dass Irbesartan in erster Linie durch das Cytochrom P450-Enzym CYP2C9 oxidiert wird; der Effekt des Isoenzyms CYP3A4 ist vernachlässigbar.
  • -Irbesartan und seine Metaboliten werden sowohl über die Galle als auch über die Nieren ausgeschieden. Nach oraler und nach intravenöser Verabreichung von 14 C-Irbesartan werden etwa 20% der Radioaktivität im Urin, der Rest in den Faeces wiedergefunden. Weniger als 2% der verabreichten Dosis werden als nicht metabolisiertes Irbesartan im Urin ausgeschieden.
  • +Irbesartan und seine Metaboliten werden sowohl über die Galle als auch über die Nieren ausgeschieden. Nach oraler und nach intravenöser Verabreichung von 14C-Irbesartan werden etwa 20% der Radioaktivität im Urin, der Rest in den Faeces wiedergefunden. Weniger als 2% der verabreichten Dosis werden als nicht metabolisiertes Irbesartan im Urin ausgeschieden.
  • -Eingeschränkte Nierenfunktion: Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Patienten unter Hämodialyse ist die Pharmakokinetik von Irbesartan nicht wesentlich verändert. Irbesartan ist nicht hämodialysierbar. Es wird berichtet, dass die Eliminationshalbwertszeit von Hydrochlorothiazid bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (<20 ml/min) auf 21 Stunden ansteigt.
  • +Eingeschränkte Nierenfunktion
  • +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Patienten unter Hämodialyse ist die Pharmakokinetik von Irbesartan nicht wesentlich verändert. Irbesartan ist nicht hämodialysierbar. Es wird berichtet, dass die Eliminationshalbwertszeit von Hydrochlorothiazid bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (<20 ml/min) auf 21 Stunden ansteigt.
  • -Eingeschränkte Leberfunktion: Bei Patienten mit einer geringen oder mässigen Leberzirrhose sind sowohl die AUC wie auch die Cmax von Irbesartan erhöht. Die Werte unterscheiden sich statistisch aber nicht signifikant von denjenigen bei Personen ohne Leberschädigung.
  • +Eingeschränkte Leberfunktion
  • +Bei Patienten mit einer geringen oder mässigen Leberzirrhose sind sowohl die AUC wie auch die Cmax von Irbesartan erhöht. Die Werte unterscheiden sich statistisch aber nicht signifikant von denjenigen bei Personen ohne Leberschädigung.
  • -Ältere Patienten: Bei älteren Probanden (≥65 Jahre) waren die Plasma AUC- und Cmax-Werte etwas höher als bei jungen Probanden (18–40 Jahre). Die terminale Halbwertszeit war jedoch nicht wesentlich verändert. Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +Ältere Patienten
  • +Bei älteren Probanden (≥65 Jahre) waren die Plasma AUC- und Cmax-Werte höher als bei jungen Probanden (18–40 Jahre). Die terminale Halbwertszeit war jedoch nicht wesentlich verändert. Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Irbesartan: Es gibt keine Hinweise auf eine mutagene oder kanzerogene Wirkung.
  • +Irbesartan
  • +Es gibt keine Hinweise auf eine mutagene oder kanzerogene Wirkung.
  • -Irbesartan wird in die Milch laktierender Ratten ausgeschieden: Bei den Nachkommen der Muttertiere, die während der Laktationsperiode Irbesartan erhielten, wurde vor dem Abstillen eine leicht verzögerte Zunahme des Körpergewichts festgestellt.
  • +Irbesartan wird in die Milch laktierender Ratten ausgeschieden. Bei den Nachkommen der Muttertiere, die während der Laktationsperiode Irbesartan erhielten, wurde vor dem Abstillen eine leicht verzögerte Zunahme des Körpergewichts festgestellt.
  • -In der Originalverpackung bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.
  • -Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch;
  • -Domizil:
  • -Rotkreuz
  • +Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.
  • -August 2009.
  • +Oktober 2015.
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