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Home - Fachinformation zu Kadcyla 100 mg - Änderungen - 15.07.2016
18 Änderungen an Fachinfo Kadcyla 100 mg
  • -Kadcyla ist von einer medizinischen Fachperson zu rekonstituieren und zu verdünnen (siehe «Sonstige Hinweise: Hinweise für die Handhabung und Entsorgung»). Das Präparat sollte als intravenöse Infusion und nicht als intravenöse Schuss- oder Bolusinjektion verabreicht werden.
  • +Kadcyla ist von einer medizinischen Fachperson zu rekonstituieren und zu verdünnen (siehe «Sonstige Hinweise: Hinweise für die Handhabung und Entsorgung»). Das Präparat sollte als intravenöse Infusion und nicht als intravenöse Schuss- oder Bolusinjektion verabreicht werden. Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen, Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
  • -Symptomatische Stauungsinsuffizienz LVEF <40% LVEF 40% bis ≤45% und Verringerung beträgt ≥10%-Punkte gegenüber dem Baseline-Wert LVEF 40% bis ≤45% und Verringerung beträgt <10%-Punkte gegenüber dem Baseline-Wert LVEF > 45%
  • -Kadcyla absetzen Kadcyla nicht applizieren.LVEF-Beurteilung innerhalb von drei Wochen wiederholen. Falls sich ein LVEF-Wert <40% bestätigt, ist Kadcyla abzusetzen. Kadcyla nicht applizieren.LVEF-Beurteilung innerhalb von drei Wochen wiederholen. Falls sich der LVEF-Wert nicht auf innerhalb von 10%-Punkten gegenüber dem Baseline-Wert normalisiert hat, ist Kadcyla abzusetzen. Behandlung mit Kadcyla fortsetzen.LVEF-Beurteilung innerhalb von drei Wochen wiederholen. Behandlung mit Kadcyla fortsetzen.
  • +Symptomatische Stauungsinsuffizienz LVEF <40% LVEF 40% bis ≤45% und Verringerung beträgt ≥10%-Punkte gegenüber dem Baseline-Wert LVEF 40% bis ≤45% und Verringerung beträgt <10%-Punkte gegenüber dem Baseline-Wert LVEF >45%
  • +Kadcyla absetzen Kadcyla nicht applizieren. LVEF-Beurteilung innerhalb von drei Wochen wiederholen. Falls sich ein LVEF-Wert <40% bestätigt, ist Kadcyla abzusetzen. Kadcyla nicht applizieren. LVEF-Beurteilung innerhalb von drei Wochen wiederholen. Falls sich der LVEF-Wert nicht auf innerhalb von 10%-Punkten gegenüber dem Baseline-Wert normalisiert hat, ist Kadcyla abzusetzen. Behandlung mit Kadcyla fortsetzen. LVEF-Beurteilung innerhalb von drei Wochen wiederholen. Behandlung mit Kadcyla fortsetzen.
  • -Es wurden keine Untersuchungen zur Sicherheit und Wirksamkeit von Kadcyla bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion durchgeführt.
  • +Bei Patienten mit leicht oder mittelstark beeinträchtigter Leberfunktion ist keine Anpassung der Anfangsdosis notwendig (siehe «Pharmakokinetik: Kinetik spezieller Patientengruppen»). Bei Patienten mit stark beeinträchtigter Leberfunktion wurde Kadcyla nicht untersucht. Aufgrund der bekannten, unter der Gabe von Kadcyla beobachteten, Hepatotoxizität sollte die Behandlung von Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion mit Vorsicht erfolgen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Allgemein, Hepatotoxizität»).
  • -Um die Rückverfolgbarkeit von biologischen Arzneimitteln zu verbessern, ist der Handelsname Kadcyla in der Patientenakte klar zu vermerken. Die Substituierung durch ein anderes biologisches Arzneimittel erfordert die Einwilligung des verschreibenden Arztes. Die Angaben in dieser Fachinformation treffen nur auf Kadcyla zu.
  • -Die Sicherheit von Kadcyla wurde bei 884 Patienten in klinischen Studien untersucht. Für die in Zusammenhang mit der Anwendung von Kadcyla in klinischen Studien berichten unerwünschten Arzneimittelreaktionen (UAW) werden die folgenden Häufigkeitskategorien verwendet: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1‘000 bis <1/100), selten (≥1/10‘000 bis <1/1‘000).
  • -Infektionen und Infestationen
  • -Sehr häufig: Infektionen der Harnwege (13,8%; ≥Grad 3: 0,3%).
  • -Störungen des Blut- und Lymphsystems
  • -Sehr häufig: Thrombozytopenie (32,1%; ≥Grad 3: 11,9%), Anämie (17,3%; ≥Grad 3: 3,5%).
  • -Häufig: Neutropenie (7,7%; ≥Grad 3: 2,1%).
  • -Störungen des Immunsystems
  • -Häufig: Arzneimittelüberempfindlichkeit (2,8%).
  • +Die Sicherheit von Kadcyla wurde bei 1871 Patienten in klinischen Studien untersucht. Für die in Zusammenhang mit der Anwendung von Kadcyla in klinischen Studien berichten unerwünschten Arzneimittelreaktionen (UAW) werden die folgenden Häufigkeitskategorien verwendet: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1‘000 bis <1/100), selten (≥1/10‘000 bis <1/1‘000).
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • +Sehr häufig: Infektionen der Harnwege (11,9%; ≥Grad 3: 0,4%).
  • +Erkrankungen des Blut- und des Lymphsystems
  • +Sehr häufig: Thrombozytopenie (24,9%; ≥Grad 3: 8,7%), Anämie (14,6%; ≥Grad 3: 3,8%).
  • +Häufig: Neutropenie (8,1%; ≥Grad 3: 2,6%).
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Häufig: Arzneimittelüberempfindlichkeit (2,6%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • -Sehr häufig: Hypokalämie (16,1%; ≥Grad 3: 3,3%).
  • -Psychiatrische Störungen
  • -Sehr häufig: Insomnia (11,9%; ≥Grad 3: 0,2%).
  • -Störungen des Nervensystems
  • -Sehr häufig: Kopfschmerzen (29,4%; ≥Grad 3: 0,6%), Periphere Neuropathie (22,5%; ≥Grad 3: 1,7%).
  • -Häufig: Schwindelgefühl (10,0%; ≥Grad 3: 0,3%), Dysgeusie (7,9%).
  • -Augenleiden
  • -Häufig: Augentrockenheit (5,8%), Verstärkte Tränenbildung (4,8%), Sehstörungen (5,1%), Konjunktivitis (4,2%).
  • -Funktionsstörungen des Herzens
  • -Häufig: Linksventrikuläre Dysfunktion (2,1%; ≥Grad 3: 0,3%).
  • -Funktionsstörungen der Gefässe
  • -Sehr häufig: Blutung (36,5%; ≥Grad 3: 2,0%).
  • -Häufig: Hypertonie (6,6%; ≥Grad 3: 1,0%).
  • -Atmungsorgane (Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen)
  • -Sehr häufig: Epistaxis (25,2%; ≥Grad 3: 0,5%), Husten (20,5%; ≥Grad 3: 0,1%), Dyspnoe (14,8%; ≥Grad 3: 1,5%).
  • -Gelegentlich: Pneumonitis (0,8%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • -Gastrointestinale Störungen
  • -Sehr häufig: Übelkeit (43,0%; ≥Grad 3: 1,1%), Obstipation (26,5%; ≥Grad 3: 0,6%), Erbrechen (20,9%; ≥Grad 3: 0,8%), Diarrhöe (21,3%; ≥Grad 3: 1,0%), Mundtrockenheit (18,7%), Abdominalschmerzen (18,8%; ≥Grad 3: 0,9%), Stomatitis (15,0%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • -Häufig: Dyspepsie (9,3%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • -Funktionsstörungen der Leber und der Galle
  • -Sehr häufig: Erhöhte Transaminasen (28,6%; ≥Grad 3: 7,2%).
  • -Häufig: Erhöhter Blutspiegel der alkalischen Phosphatase (6,4%; ≥Grad 3: 0,5%).
  • -Gelegentlich: Leberversagen (0,5%; ≥Grad 3: 0,5%), Noduläre regenerative Hyperplasie (0,1%), Portale Hypertonie (0,2%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • -Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Sehr häufig: Ausschlag (13,0%).
  • -Häufig: Pruritus (5,5%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • +Sehr häufig: Hypokalämie (11,0%; ≥Grad 3: 2,4%).
  • +Psychiatrische Erkrankungen
  • +Sehr häufig: Insomnia (11,7%; ≥Grad 3: 0,2%).
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen (28,1%; ≥Grad 3: 0,6%), Periphere Neuropathie (22,8%; ≥Grad 3: 1,3%).
  • +Häufig: Schwindelgefühl (9,5%; ≥Grad 3: 0,2%), Dysgeusie (6,4%).
  • +Augenerkrankungen
  • +Häufig: Augentrockenheit (5,7%), Verstärkte Tränenbildung (4,1%), Sehstörungen (4,0%), Konjunktivitis (3,8%).
  • +Herzerkrankungen
  • +Häufig: Linksventrikuläre Dysfunktion (2,2%; ≥Grad 3: 0,4%).
  • +Gefässerkrankungen
  • +Sehr häufig: Blutung (34,8%; ≥Grad 3: 2,2%).
  • +Häufig: Hypertonie (6,5%; ≥Grad 3: 1,7%).
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • +Sehr häufig: Epistaxis (24,3%; ≥Grad 3: 0,4%), Husten (19,5%; ≥Grad 3: 0,1%), Dyspnoe (13,4%; ≥Grad 3: 1,5%).
  • +Gelegentlich: Pneumonitis (0,7%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Sehr häufig: Übelkeit (40,0%; ≥Grad 3: 0,8%), Obstipation (23,7%; ≥Grad 3: 0,4%), Erbrechen (19,9%; ≥Grad 3: 1,0%), Diarrhöe (19,2%; ≥Grad 3: 0,7%), Mundtrockenheit (16,0%; ≥Grad 3: <0,1%), Abdominalschmerzen (15,9%; ≥Grad 3: 0,9%), Stomatitis (15,4%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • +Häufig: Dyspepsie (8,0%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • +Affektionen der Leber und Galleblase
  • +Sehr häufig: Erhöhte Transaminasen (24,2%; ≥Grad 3: 7,2%).
  • +Häufig: Erhöhter Blutspiegel der alkalischen Phosphatase (5,3%; ≥Grad 3: 0,5%).
  • +Gelegentlich: Leberversagen (0,1%; ≥Grad 3: 0,1%), Noduläre regenerative Hyperplasie (0,1%), Portale Hypertonie (0,3%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Sehr häufig: Ausschlag (12,4%; ≥Grad 3: 0,3%).
  • +Häufig: Pruritus (6,0%; ≥Grad 3: <0,1%).
  • -Muskelskelettsystem (Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und des Bindegewebes)
  • -Sehr häufig: Schmerzen im Bewegungsapparat (40,8%; ≥Grad 3: 3,2%), Arthralgie (20,1%; ≥Grad 3: 0,9%), Myalgie (12,4%; ≥Grad 3: 0,3%).
  • -Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
  • -Sehr häufig: Müdigkeit (46,4%; ≥Grad 3: 3,2%), Pyrexie (23,6%; ≥Grad 3: 0,3%), Asthenie (14,1%; ≥Grad 3: 0,9%), Schüttelfrost (10,7%).
  • -Häufig: Peripheres Ödem (9,2%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • -Verletzungen, Vergiftungen und verfahrensbedingte Störungen
  • -Häufig: Infusionsbedingte Reaktion (4,5%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • +Sehr häufig: Schmerzen im Bewegungsapparat (35,5%; ≥Grad 3: 2,4%), Arthralgie (18,9%; ≥Grad 3: 0,6%), Myalgie (12,9%; ≥Grad 3: 0,3%).
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Sehr häufig: Müdigkeit (36,8%; ≥Grad 3: 2,5%), Pyrexie (23,0%; ≥Grad 3: 0,2%), Asthenie (16,3%; ≥Grad 3: 1,1%), Schüttelfrost (10,3%; ≥Grad 3: <0,1%).
  • +Häufig: Peripheres Ödem (8,1%; ≥Grad 3: 0,1%).
  • +Verletzungen, Vergiftungen und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
  • +Häufig: Infusionsbedingte Reaktion (4,0%; ≥Grad 3: 0,3%).
  • -·Kadcyla-Arm: Kadcyla 3,6 mg/kg intravenös (i.v.) über 30−90 Minuten an Tag 1 innerhalb eines Zyklus von 21 Tagen
  • -·Kontrollarm (Lapatinib plus Capecitabin): Lapatinib 1250 mg/Tag oral, einmal täglich innerhalb eines Zyklus von 21 Tagen plus Capecitabin 1000 mg/m2 oral, zweimal täglich an Tag 1-14 innerhalb eines Zyklus von 21 Tagen
  • +·Kadcyla-Arm: Kadcyla 3,6 mg/kg intravenös (i.v.) über 30−90 Minuten an Tag 1 innerhalb eines Zyklus von 21 Tagen.
  • +·Kontrollarm (Lapatinib plus Capecitabin): Lapatinib 1250 mg/Tag oral, einmal täglich innerhalb eines Zyklus von 21 Tagen plus Capecitabin 1000 mg/m2 oral, zweimal täglich an Tag 1-14 innerhalb eines Zyklus von 21 Tagen.
  • -Bei Patienten mit Leberinsuffizienz wurde keine formale Studie zur Pharmakokinetik durchgeführt.
  • +Die Leber stellt ein Hauptausscheidungsorgan für DM1 und DM1-enthaltende Kataboliten dar. Die Pharmakokinetik von Trastuzumab-Emtansin und DM1-enthaltenden Kataboliten wurde nach Gabe von 3,6 mg/kg Kadcyla an Patienten mit HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs bei normaler Leberfunktion (n=10) bzw. leichter (Child-Pugh A; n=10) oder mittelstarker (Child-Pugh B; n=8) Leberinsuffizienz beurteilt.
  • +·Die Plasmakonzentrationen von DM1 und DM1-enthaltenden Kataboliten (Lys-MCC-DM1 und MCC-DM1) waren niedrig und zwischen Patienten mit bzw. ohne Leberinsuffizienz vergleichbar.
  • +·Die systemische Exposition (AUC) mit Trastuzumab-Emtansin in Zyklus 1 war bei Patienten mit leichter bzw. mittelstarker Leberinsuffizienz in etwa 38% bzw. 67% niedriger als bei Patienten mit normaler Leberfunktion. Die Exposition mit Trastuzumab-Emtansin (AUC) in Zyklus 3 nach wiederholter Dosisgabe lag bei Patienten mit leichter (n=8) bzw. mittelstarker (n=3) Leberinsuffizienz innerhalb des bei Patienten mit normaler (n=9) Leberfunktion beobachteten Bereichs.
  • +Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh-Klasse C) wurde Kadcyla nicht untersucht.
  • -August 2015.
  • +Mai 2016.
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