| 160 Änderungen an Fachinfo Tybost 150 mg |
-Eine Filmtablette Tybost enthält 2,1 mg Natrium.
- +Eine Filmtablette Tybost enthält 2,1 mg Natrium.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten zu 150 mg Cobicistat.
-Die empfohlene Dosis von Tybost und die des gleichzeitig angewendeten Proteaseinhibitors, Atazanavir oder Darunavir, sind in Tabelle 1 angegeben. Da Tybost in Kombination mit Atazanavir oder Darunavir angewendet wird, ist auch die Fachinformation zu Atazanavir bzw. Darunavir zu beachten.
-Tabelle 1: Empfohlene Dosierungsregime
-Tybost-Dosis Dosis des empfohlenen HIV-1-Proteaseinhibitors
-150 mg einmal täglich Atazanavir 300 mg einmal täglich
- +Die empfohlene Dosis von Tybost und die des gleichzeitig angewendeten Proteaseinhibitors, Atazanavir oder Darunavir, sind in Tabelle 1 angegeben. Da Tybost in Kombination mit Atazanavir oder Darunavir angewendet wird, ist auch die Fachinformation zu Atazanavir bzw. Darunavir zu beachten.
- +Tabelle 1: Empfohlene Dosierungsregime
- +Tybost-Dosis Dosis des empfohlenen HIV-1-Proteaseinhibitors
- +150 mg einmal täglich Atazanavir 300 mg einmal täglich
-Tybost wird nicht zur Anwendung mit anderen HIV-1-Proteaseinhibitoren als den in Tabelle 1 genannten empfohlen.
- +
- +Tybost wird nicht zur Anwendung mit anderen HIV-1-Proteaseinhibitoren als den in Tabelle 1 genannten empfohlen.
-Eine Dosisanpassung von Tybost bei Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse A bzw. B nach Child-Pugh) ist nicht erforderlich. Tybost wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Eine Dosisanpassung von Tybost bei Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse A bzw. B nach Child-Pugh) ist nicht erforderlich. Tybost wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Es wurde gezeigt, dass Tybost die geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung der tubulären Sekretion von Kreatinin verringert, ohne die tatsächliche renale glomeruläre Filtration zu beeinflussen. Bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance unter 70 ml/min sollte keine Behandlung mit Tybost im Rahmen eines Regimes, das Emtricitabin, Lamivudin, Tenofovirdisoproxilfumarat oder Adefovir enthält, begonnen werden, weil die Dosis dieser Arzneimittel unter 50 ml/min angepasst werden muss und solche Dosisanpassungen in Kombination mit Tybost nicht untersucht wurden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Unerwünschte Wirkungen» und «Pharmakokinetik»).
- +Es wurde gezeigt, dass Tybost die geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung der tubulären Sekretion von Kreatinin verringert, ohne die tatsächliche renale glomeruläre Filtration zu beeinflussen. Bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance unter 70 ml/min sollte keine Behandlung mit Tybost im Rahmen eines Regimes, das Emtricitabin, Lamivudin, Tenofovirdisoproxilfumarat oder Adefovir enthält, begonnen werden, weil die Dosis dieser Arzneimittel unter 50 ml/min angepasst werden muss und solche Dosisanpassungen in Kombination mit Tybost nicht untersucht wurden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Unerwünschte Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ).
-Es liegen keine Daten vor, die eine Dosisempfehlung für Patienten über 65 Jahren erlauben (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Es liegen keine Daten vor, die eine Dosisempfehlung für Patienten über 65 Jahren erlauben (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Tybost bei Kindern und Jugendlichen wurden noch nicht belegt (siehe «Pharmakokinetik»). Es liegen keine Daten vor.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Tybost bei Kindern und Jugendlichen wurden noch nicht belegt (siehe "Pharmakokinetik" ). Es liegen keine Daten vor.
-Die Behandlung mit Cobicistat und Darunavir während der Schwangerschaft führt zu einer niedrigen Exposition von Cobicistat und Darunavir. Es liegen limitierte Daten über den Einsatz von Cobicistat und Atazanavir bei schwangeren Frauen vor. Daher sollte während der Schwangerschaft keine Therapie mit Tybost zusammen mit Darunavir oder Atazanavir eingeleitet werden und Frauen, die während einer Therapie mit Tybost schwanger werden, sollten auf ein alternatives Regime umgestellt werden (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
- +Die Behandlung mit Cobicistat und Darunavir während der Schwangerschaft führt zu einer niedrigen Exposition von Cobicistat und Darunavir. Es liegen limitierte Daten über den Einsatz von Cobicistat und Atazanavir bei schwangeren Frauen vor. Daher sollte während der Schwangerschaft keine Therapie mit Tybost zusammen mit Darunavir oder Atazanavir eingeleitet werden und Frauen, die während einer Therapie mit Tybost schwanger werden, sollten auf ein alternatives Regime umgestellt werden (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Tybost ausgelassen hat und dies innerhalb der ersten 12 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt bemerkt, muss er die Einnahme von Tybost so bald wie möglich zusammen mit einer Mahlzeit nachholen und mit dem gewohnten Dosierungsschema in Kombination mit Atazanavir oder Darunavir fortsetzen. Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Tybost ausgelassen hat und dies erst 12 Stunden oder später bemerkt und es fast Zeit für die nächste Dosis ist, sollte der Patient die versäumte Dosis nicht mehr nachholen, sondern einfach mit dem üblichen Dosierungsschema fortsetzen.
- +Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Tybost ausgelassen hat und dies innerhalb der ersten 12 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt bemerkt, muss er die Einnahme von Tybost so bald wie möglich zusammen mit einer Mahlzeit nachholen und mit dem gewohnten Dosierungsschema in Kombination mit Atazanavir oder Darunavir fortsetzen. Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Tybost ausgelassen hat und dies erst 12 Stunden oder später bemerkt und es fast Zeit für die nächste Dosis ist, sollte der Patient die versäumte Dosis nicht mehr nachholen, sondern einfach mit dem üblichen Dosierungsschema fortsetzen.
-Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Substrate von P-Glykoprotein (P-gp) mit geringer therapeutischer Breite sind oder deren Clearance stark von CYP3A abhängig ist und für die erhöhte Plasmakonzentrationen mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Ereignissen einhergehen, ist kontraindiziert. Ebenso ist die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die starke Induktoren von CYP3A sind, kontraindiziert, da es potenziell zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung kommen kann. Die gleichzeitige Anwendung der folgenden Arzneimittel (keine abschliessende Aufzählung) ist kontraindiziert (siehe «Interaktionen»):
-·Alpha-1-Adrenozeptor-Antagonist: Alfuzosin
-·Antiarrhythmika: Amiodaron, Chinidin
-·Antibiotika gegen Mykobakterien: Rifampicin
-·Antikonvulsiva: Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin
-·Endothelinrezeptor-Antagonisten: Bosentan
-·Ergot-Derivate: Dihydroergotamin, Ergometrin, Ergotamin
-·Arzneimittel, die die gastrointestinale Motilität beeinflussen: Cisaprid
-·Pflanzliche Arzneimittel: Johanniskraut (Hypericum perforatum)
-·HMG-CoA-Reduktasehemmer: Lovastatin, Simvastatin, Atorvastatin (falls Tybost in Kombination mit Atazanavir angewendet wird)
-·Neuroleptika: Pimozid
-·Orale direkte Thrombin-Inhibitoren: Dabigatran
-·PDE-5-Hemmer: Sildenafil zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie und Vardenafil
-·Sedativa/Hypnotika: oral verabreichtes Midazolam, Triazolam, Clorazepat, Diazepam, Flurazepam
-·Systemische Glukokortikoide: Dexamethason
- +Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Substrate von P-Glykoprotein (P-gp) mit geringer therapeutischer Breite sind oder deren Clearance stark von CYP3A abhängig ist und für die erhöhte Plasmakonzentrationen mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Ereignissen einhergehen, ist kontraindiziert. Ebenso ist die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die starke Induktoren von CYP3A sind, kontraindiziert, da es potenziell zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung kommen kann. Die gleichzeitige Anwendung der folgenden Arzneimittel (keine abschliessende Aufzählung) ist kontraindiziert (siehe "Interaktionen" ):
- +-Alpha-1-Adrenozeptor-Antagonist: Alfuzosin
- +-Antiarrhythmika: Amiodaron, Chinidin
- +-Antibiotika gegen Mykobakterien: Rifampicin
- +-Antikonvulsiva: Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin
- +-Endothelinrezeptor-Antagonisten: Bosentan
- +-Ergot-Derivate: Dihydroergotamin, Ergometrin, Ergotamin
- +-Arzneimittel, die die gastrointestinale Motilität beeinflussen: Cisaprid
- +-Pflanzliche Arzneimittel: Johanniskraut (Hypericum perforatum)
- +-HMG-CoA-Reduktasehemmer: Lovastatin, Simvastatin, Atorvastatin (falls Tybost in Kombination mit Atazanavir angewendet wird)
- +-Neuroleptika: Pimozid
- +-Orale direkte Thrombin-Inhibitoren: Dabigatran
- +-PDE-5-Hemmer: Sildenafil zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie und Vardenafil
- +-Sedativa/Hypnotika: oral verabreichtes Midazolam, Triazolam, Clorazepat, Diazepam, Flurazepam
- +-Systemische Glukokortikoide: Dexamethason
-Cobicistat ist ein starker, mechanismus-basierter CYP3A-Inhibitor. Die Einleitung einer Behandlung mit Tybost bei Patienten, die Arzneimittel erhalten, welche durch CYP3A metabolisiert werden, oder die Einleitung einer Behandlung mit Arzneimitteln, die durch CYP3A metabolisiert werden, bei Patienten, die bereits mit Tybost behandelt werden, kann zu einer erhöhten Plasmakonzentration der gleichzeitig angewendeten Arzneimittel führen (siehe «Interaktionen»). Erhöhte Plasmakonzentrationen der gleichzeitig angewendeten Arzneimittel können mit einer Verstärkung oder Verlängerung der therapeutischen oder unerwünschten Wirkungen einhergehen, was potenziell zu schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Ereignissen führen kann (siehe «Kontraindikationen»).
-Die gleichzeitige Anwendung von Cobicistat mit Arzneimitteln, dessen/deren aktive(r) Metabolit(en) über CYP3A gebildet wird/werden, kann zu verminderten Plasmakonzentrationen dieses aktiven Metabolits/dieser aktiven Metaboliten führen, was möglicherweise den Verlust ihrer therapeutischen Wirkung zur Folge hat (siehe «Interaktionen» und Tabelle 2).
-Da Cobicistat durch CYP3A metabolisiert wird, kann die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit CYP3Ainduzierenden Arzneimitteln zu einer Abnahme der Plasmakonzentrationen von Cobicistat und damit von Atazanavir oder Darunavir führen. Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel mit Tybost ist kontraindiziert oder wird nicht empfohlen (siehe «Kontraindikationen» und «Interaktionen»).
- +Cobicistat ist ein starker, mechanismus-basierter CYP3A-Inhibitor. Die Einleitung einer Behandlung mit Tybost bei Patienten, die Arzneimittel erhalten, welche durch CYP3A metabolisiert werden, oder die Einleitung einer Behandlung mit Arzneimitteln, die durch CYP3A metabolisiert werden, bei Patienten, die bereits mit Tybost behandelt werden, kann zu einer erhöhten Plasmakonzentration der gleichzeitig angewendeten Arzneimittel führen (siehe "Interaktionen" ). Erhöhte Plasmakonzentrationen der gleichzeitig angewendeten Arzneimittel können mit einer Verstärkung oder Verlängerung der therapeutischen oder unerwünschten Wirkungen einhergehen, was potenziell zu schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Ereignissen führen kann (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Cobicistat mit Arzneimitteln, dessen/deren aktive(r) Metabolit(en) über CYP3A gebildet wird/werden, kann zu verminderten Plasmakonzentrationen dieses aktiven Metabolits/dieser aktiven Metaboliten führen, was möglicherweise den Verlust ihrer therapeutischen Wirkung zur Folge hat (siehe "Interaktionen" und Tabelle 2).
- +Da Cobicistat durch CYP3A metabolisiert wird, kann die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit CYP3Ainduzierenden Arzneimitteln zu einer Abnahme der Plasmakonzentrationen von Cobicistat und damit von Atazanavir oder Darunavir führen. Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel mit Tybost ist kontraindiziert oder wird nicht empfohlen (siehe "Kontraindikationen" und "Interaktionen" ).
-Die gleichzeitige Verabreichung mit CYP3A-metabolisierten Kortikosteroiden wird nicht empfohlen, es sei denn, der potenzielle Nutzen für den Patienten überwiegt das Risiko; in diesem Fall sollten die Patienten im Hinblick auf systemische Kortikosteroidwirkungen überwacht werden. Alternative Kortikosteroide, die weniger stark vom CYP3A-Metabolismus abhängen, z.B. Beclomethason, sollten insbesondere für eine langfristige Anwendung in Erwägung gezogen werden (siehe «Interaktionen»).
-Vor und während der Behandlung mit Tybost muss das Potenzial von Arzneimittelinteraktionen in Betracht gezogen werden (siehe „Interaktionen“, Tabelle 2). Es wird empfohlen, während der Therapie mit Tybost die anderen Arzneimittel der Patienten zu überprüfen und die Patienten im Hinblick auf unerwünschte Wirkungen zu überwachen.
- +Die gleichzeitige Verabreichung mit CYP3A-metabolisierten Kortikosteroiden wird nicht empfohlen, es sei denn, der potenzielle Nutzen für den Patienten überwiegt das Risiko; in diesem Fall sollten die Patienten im Hinblick auf systemische Kortikosteroidwirkungen überwacht werden. Alternative Kortikosteroide, die weniger stark vom CYP3A-Metabolismus abhängen, z.B. Beclomethason, sollten insbesondere für eine langfristige Anwendung in Erwägung gezogen werden (siehe "Interaktionen" ).
- +Vor und während der Behandlung mit Tybost muss das Potenzial von Arzneimittelinteraktionen in Betracht gezogen werden (siehe „Interaktionen“, Tabelle 2). Es wird empfohlen, während der Therapie mit Tybost die anderen Arzneimittel der Patienten zu überprüfen und die Patienten im Hinblick auf unerwünschte Wirkungen zu überwachen.
-Dosierungsempfehlungen wurden nur für die Anwendung von Tybost mit entweder Atazanavir oder Darunavir einmal täglich festgelegt. Tybost sollte nicht als pharmakokinetischer Booster eines anderen HIV-1-Proteaseinhibitors angewendet werden, da für derartige Kombinationen keine Dosierungsempfehlungen vorliegen und solche Kombinationen mit einer unzureichenden Plasmakonzentration des Proteaseinhibitors verbunden sein könnten, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führt (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Dosierungsempfehlungen wurden nur für die Anwendung von Tybost mit entweder Atazanavir oder Darunavir einmal täglich festgelegt. Tybost sollte nicht als pharmakokinetischer Booster eines anderen HIV-1-Proteaseinhibitors angewendet werden, da für derartige Kombinationen keine Dosierungsempfehlungen vorliegen und solche Kombinationen mit einer unzureichenden Plasmakonzentration des Proteaseinhibitors verbunden sein könnten, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führt (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Es wurde gezeigt, dass Tybost die geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung der tubulären Sekretion von Kreatinin verringert, ohne die tatsächliche renale glomeruläre Filtration zu beeinflussen. Dieser Effekt ist für die Interpretation von Veränderungen der geschätzten Kreatinin-Clearance bei Patienten, die eine Therapie mit Tybost anfangen, zu berücksichtigen. Dies gilt insbesondere bei Patienten, bei denen bereits Erkrankungen vorliegen bzw. Arzneimittel angewendet werden, die eine Überwachung der geschätzten Kreatinin-Clearance erforderlich machen, sowie bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, für die Dosisanpassungen nach Massgabe der geschätzten Kreatinin-Clearance empfohlen werden (siehe „Dosierung/Anwendung“, «Unerwünschte Wirkungen» und «Pharmakokinetik»).
- +Es wurde gezeigt, dass Tybost die geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung der tubulären Sekretion von Kreatinin verringert, ohne die tatsächliche renale glomeruläre Filtration zu beeinflussen. Dieser Effekt ist für die Interpretation von Veränderungen der geschätzten Kreatinin-Clearance bei Patienten, die eine Therapie mit Tybost anfangen, zu berücksichtigen. Dies gilt insbesondere bei Patienten, bei denen bereits Erkrankungen vorliegen bzw. Arzneimittel angewendet werden, die eine Überwachung der geschätzten Kreatinin-Clearance erforderlich machen, sowie bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, für die Dosisanpassungen nach Massgabe der geschätzten Kreatinin-Clearance empfohlen werden (siehe „Dosierung/Anwendung“, "Unerwünschte Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ).
-Tybost wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht. Eine Dosisanpassung von Tybost bei Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse A bzw. B nach Child-Pugh) ist nicht erforderlich (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
- +Tybost wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht. Eine Dosisanpassung von Tybost bei Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse A bzw. B nach Child-Pugh) ist nicht erforderlich (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
-Patienten mit chronischer Hepatitis B oder C, die eine ART erhalten, weisen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten schwerwiegender, möglicherweise letaler hepatischer unerwünschter Wirkungen auf.
- +Patienten mit chronischer Hepatitis B oder C, die eine ART erhalten, weisen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten schwerwiegender, möglicherweise letaler hepatischer unerwünschter Wirkungen auf.
-Beachten Sie bei einer gleichzeitigen antiviralen Therapie einer Hepatitis B oder C auch die jeweilige Fachinformation dieser Arzneimittel (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Beachten Sie bei einer gleichzeitigen antiviralen Therapie einer Hepatitis B oder C auch die jeweilige Fachinformation dieser Arzneimittel (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Tybost enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
-Tybost enthält den Azo-Farbstoff Gelborange S (E110). Dieser Farbstoff kann allergische Reaktionen hervorrufen.
- +Tybost enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Tybost enthält den Azo-Farbstoff Gelborange S (E110). Dieser Farbstoff kann allergische Reaktionen hervorrufen.
-Cobicistat ist ein starker, mechanismus-basierter Inhibitor von Cytochrom P450 3A (CYP3A) und kann die Plasmakonzentrationen von Arzneimitteln erhöhen, die primär durch CYP3A metabolisiert werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die gleichzeitige Anwendung von Cobicistat mit Arzneimitteln, dessen/deren aktive(r) Metabolit(en) über CYP3A gebildet wird/werden, kann zu verminderten Plasmakonzentrationen dieses aktiven Metabolits/dieser aktiven Metaboliten führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und Tabelle 2).
- +Cobicistat ist ein starker, mechanismus-basierter Inhibitor von Cytochrom P450 3A (CYP3A) und kann die Plasmakonzentrationen von Arzneimitteln erhöhen, die primär durch CYP3A metabolisiert werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Die gleichzeitige Anwendung von Cobicistat mit Arzneimitteln, dessen/deren aktive(r) Metabolit(en) über CYP3A gebildet wird/werden, kann zu verminderten Plasmakonzentrationen dieses aktiven Metabolits/dieser aktiven Metaboliten führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und Tabelle 2).
-Arzneimittel, die stark durch CYP3A metabolisiert werden und einen hohen First-pass-Metabolismus aufweisen, scheinen am empfindlichsten für starke Anstiege der Exposition zu sein, wenn sie gleichzeitig mit Tybost angewendet werden. Die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit Arzneimitteln wie Alfuzosin, Amiodaron, Chinidin, Dihydroergotamin, Ergometrin, Ergotamin, Cisaprid, Lovastatin, Simvastatin, Atorvastatin (falls Tybost in Kombination mit Atazanavir angewendet wird) Pimozid, Sildenafil (bei der Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie), Vardenafil, oral verabreichtes Midazolam und Triazolam, Clorazepat, Diazepam, Flurazepam, Dexamethason, Dabigatran und Bosentan, deren Clearance stark von CYP3A abhängt und die in erhöhten Plasmakonzentrationen mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Ereignissen verbunden sind, ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
-Die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit den Arzneimitteln Johanniskraut, Rifampicin, Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin, die starke CYP3A-Induktoren sind, kann zu einer Abnahme der Plasmakonzentrationen von Cobicistat und damit auch der geboosteten Arzneimittel Atazanavir oder Darunavir führen, und ist kontraindiziert. Dies kann einen Verlust der therapeutischen Wirkung und eine mögliche Resistenzentwicklung zur Folge haben (siehe «Kontraindikationen»).
- +Arzneimittel, die stark durch CYP3A metabolisiert werden und einen hohen First-pass-Metabolismus aufweisen, scheinen am empfindlichsten für starke Anstiege der Exposition zu sein, wenn sie gleichzeitig mit Tybost angewendet werden. Die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit Arzneimitteln wie Alfuzosin, Amiodaron, Chinidin, Dihydroergotamin, Ergometrin, Ergotamin, Cisaprid, Lovastatin, Simvastatin, Atorvastatin (falls Tybost in Kombination mit Atazanavir angewendet wird) Pimozid, Sildenafil (bei der Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie), Vardenafil, oral verabreichtes Midazolam und Triazolam, Clorazepat, Diazepam, Flurazepam, Dexamethason, Dabigatran und Bosentan, deren Clearance stark von CYP3A abhängt und die in erhöhten Plasmakonzentrationen mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Ereignissen verbunden sind, ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit den Arzneimitteln Johanniskraut, Rifampicin, Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin, die starke CYP3A-Induktoren sind, kann zu einer Abnahme der Plasmakonzentrationen von Cobicistat und damit auch der geboosteten Arzneimittel Atazanavir oder Darunavir führen, und ist kontraindiziert. Dies kann einen Verlust der therapeutischen Wirkung und eine mögliche Resistenzentwicklung zur Folge haben (siehe "Kontraindikationen" ).
-Die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit Arzneimitteln, die mässig starke oder schwache CYP3A-Induktoren sind, kann zu einer Abnahme der Plasmakonzentration von Cobicistat und damit auch der geboosteten Arzneimittel Atazanavir oder Darunavir führen. Dies kann einen Verlust der therapeutischen Wirkung und eine mögliche Resistenzentwicklung zur Folge haben. Einige Beispiele umfassen unter anderem Etravirin, Efavirenz, Nevirapin, Modafinil und Oxcarbazepin (siehe Tabelle 2).
-Die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit Arzneimitteln, die CYP3A hemmen, kann zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Cobicistat führen. Einige Beispiele umfassen unter anderem Delavirdin, Itraconazol, Ketoconazol und Voriconazol (siehe Tabelle 2).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit Arzneimitteln, die mässig starke oder schwache CYP3A-Induktoren sind, kann zu einer Abnahme der Plasmakonzentration von Cobicistat und damit auch der geboosteten Arzneimittel Atazanavir oder Darunavir führen. Dies kann einen Verlust der therapeutischen Wirkung und eine mögliche Resistenzentwicklung zur Folge haben. Einige Beispiele umfassen unter anderem Etravirin, Efavirenz, Nevirapin, Modafinil und Oxcarbazepin (siehe Tabelle 2).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit Arzneimitteln, die CYP3A hemmen, kann zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Cobicistat führen. Einige Beispiele umfassen unter anderem Delavirdin, Itraconazol, Ketoconazol und Voriconazol (siehe Tabelle 2).
-Interaktionen zwischen Tybost und potenziell gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln sind in der nachstehenden Tabelle 2 aufgeführt, wobei «↑» einen Anstieg (um Angaben in Prozent), «↓» eine Abnahme (um Angaben in Prozent) und «↔» keine Veränderung bedeutet. Diese Interaktionen basieren entweder auf Studien zu Arzneimittelinteraktionen oder auf prognostizierten Interaktionen auf Grundlage der erwarteten Grössenordnung der Interaktion sowie des Potenzials schwerwiegender und/oder lebensbedrohlicher unerwünschter Ereignisse bzw. eines Verlusts der Wirksamkeit. Die Tabelle 2 erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
- +Interaktionen zwischen Tybost und potenziell gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln sind in der nachstehenden Tabelle 2 aufgeführt, wobei "↑" einen Anstieg (um Angaben in Prozent), "↓" eine Abnahme (um Angaben in Prozent) und "↔" keine Veränderung bedeutet. Diese Interaktionen basieren entweder auf Studien zu Arzneimittelinteraktionen oder auf prognostizierten Interaktionen auf Grundlage der erwarteten Grössenordnung der Interaktion sowie des Potenzials schwerwiegender und/oder lebensbedrohlicher unerwünschter Ereignisse bzw. eines Verlusts der Wirksamkeit. Die Tabelle 2 erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
-Tabelle 2: Nachgewiesene und weitere potenziell signifikante Interaktionen zwischen Tybost und anderen Arzneimitteln
-Arzneimittel nach therapeutischem Gebiet Auswirkungen auf die Arzneimittelkonzentration Mittleres Verhältnis der pharmakokinetischen Parameter (90%-KI)1; Keine Auswirkung = 1,00a Empfehlung zur gleichzeitigen Anwendung mit Tybost (Cobicistat 150 mg) und Atazanavir oder Darunavir
-ANTIRETROVIRALE ARZNEIMITTEL
-Nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTIs)
-Didanosin Interaktionen wurden nicht untersucht. ↔ Didanosin ↔ Cobicistat Es ist zu erwarten, dass die gleichzeitige Anwendung von Didanosin in Form von gepufferten Tabletten die Atazanavir-Plasmakonzentration verringert. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Didanosin ist die Dosierungsempfehlung zu Atazanavir in der Fachinformation für Atazanavir zu beachten. Bei gleichzeitiger Anwendung von Didanosin und Darunavir/Cobicistat sollte Didanosin eine Stunde vor oder zwei Stunden nach Darunavir/Cobicistat (zusammen mit einer Mahlzeit) verabreicht werden.
-Tenofovirdisoproxilfumarat Es ist zu erwarten, dass die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxilfumarat und Cobicistat die Tenofovir-Plasmakonzentration erhöht. Cobicistat: ↔ AUC: 1,00 (0,95; 1,06) ↔ Cmax: 1,00 (0,95; 1,05) ↔ Cmin: 1,07 (0,94; 1,21) Tenofovir: ↔ AUC: 1,23 (1,16; 1,30) ↑ Cmax: 1,55 (1,35; 1,78) Es ist nicht zu erwarten, dass dieser Anstieg klinisch relevant ist, und es ist keine Dosisanpassung von Tenofovirdisoproxilfumarat erforderlich.
-Nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTIs)
-Delavirdin2 Interaktionen wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Delavirdin und Cobicistat kann die Delavirdin- und/oder die Cobicistat-Plasmakonzentrationen erhöhen. ↑ Cobicistat ↑ Delavirdin Die geeignete Dosis von Delavirdin in Kombination mit Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat wurde nicht ermittelt.
-Efavirenz (600 mg als Einzeldosis) Es ist zu erwarten, dass die gleichzeitige Anwendung von Efavirenz und Cobicistat die Cobicistat-Plasmakonzentrationen verringert. ↓ Cobicistat Efavirenzb: ↔ AUC: 0,93 (0,89; 0,97) ↔ Cmax: 0,87 (0,80; 0,94) Cmin: N/A Die Plasmakonzentrationen von Atazanavir oder Darunavir können infolge einer Verminderung der Plasmakonzentrationen von Cobicistat abnehmen, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen kann. Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Etravirin Interaktionen wurden nicht untersucht. Es ist zu erwarten, dass die gleichzeitige Anwendung von Etravirin und Cobicistat die Cobicistat-Plasmakonzentrationen verringert. ↓ Cobicistat Die Plasmakonzentrationen von Atazanavir oder Darunavir können infolge einer Verminderung der Plasmakonzentrationen von Cobicistat abnehmen, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen kann. Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Nevirapin Interaktionen wurden nicht untersucht. Es ist zu erwarten, dass die gleichzeitige Anwendung von Nevirapin und Cobicistat die Cobicistat-Plasmakonzentrationen verringert. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Plasmakonzentrationen von Nevirapin ansteigen. ↓ Cobicistat ↑ Nevirapin Die Plasmakonzentrationen von Atazanavir oder Darunavir können infolge einer Verminderung der Plasmakonzentrationen von Cobicistat abnehmen, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen kann. Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Rilpivirin Interaktionen wurden nicht untersucht. Es ist zu erwarten, dass die gleichzeitige Anwendung von Rilpivirin und Cobicistat die Rilpivirin-Plasmakonzentration erhöht. Auswirkungen von Rilpivirin auf die Plasmakonzentration von Cobicistat sind nicht zu erwarten. ↑ Rilpivirin ↔ Cobicistat Bei gleichzeitiger Anwendung von Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat mit Rilpivirin ist keine Dosisanpassung von Rilpivirin erforderlich.
- +Tabelle 2: Nachgewiesene und weitere potenziell signifikante Interaktionen zwischen Tybost und anderen Arzneimitteln
- +Arzneimittel nach Auswirkungen auf die Empfehlung zur gleichzeitigen Anwendung mit
- +therapeutischem Arzneimittelkonzentration Tybost (Cobicistat 150 mg) und Atazanavir
- +Gebiet Mittleres Verhältnis der oder Darunavir
- + pharmakokinetischen Parameter
- + (90%-KI)1; Keine Auswirkung =
- + 1,00a
- +ANTIRETROVIRALE
- +ARZNEIMITTEL
- +Nukleosidische
- +Reverse-Transkriptas
- +e-Inhibitoren
- +(NRTIs)
- +Didanosin Interaktionen wurden nicht Es ist zu erwarten, dass die gleichzeitige
- + untersucht. ↔ Didanosin ↔ Anwendung von Didanosin in Form von
- + Cobicistat gepufferten Tabletten die Atazanavir-Plasmakon
- + zentration verringert. Bei gleichzeitiger
- + Anwendung mit Didanosin ist die
- + Dosierungsempfehlung zu Atazanavir in der
- + Fachinformation für Atazanavir zu beachten.
- + Bei gleichzeitiger Anwendung von Didanosin
- + und Darunavir/Cobicistat sollte Didanosin
- + eine Stunde vor oder zwei Stunden nach
- + Darunavir/Cobicistat (zusammen mit einer
- + Mahlzeit) verabreicht werden.
- +Tenofovirdisoproxilf Es ist zu erwarten, dass die Es ist nicht zu erwarten, dass dieser Anstieg
- +umarat gleichzeitige Anwendung von klinisch relevant ist, und es ist keine
- + Tenofovirdisoproxilfumarat Dosisanpassung von Tenofovirdisoproxilfumarat
- + und Cobicistat die Tenofovir-P erforderlich.
- + lasmakonzentration erhöht.
- + Cobicistat: ↔ AUC: 1,00
- + (0,95; 1,06) ↔ Cmax: 1,00
- + (0,95; 1,05) ↔ Cmin: 1,07
- + (0,94; 1,21) Tenofovir: ↔
- + AUC: 1,23 (1,16; 1,30) ↑
- + Cmax: 1,55 (1,35; 1,78)
- +Nicht-nukleosidische
- + Reverse-Transkripta
- +se-Inhibitoren
- +(NNRTIs)
- +Delavirdin2 Interaktionen wurden nicht Die geeignete Dosis von Delavirdin in
- + untersucht. Die gleichzeitige Kombination mit Atazanavir/Cobicistat oder
- + Anwendung von Delavirdin und Darunavir/Cobicistat wurde nicht ermittelt.
- + Cobicistat kann die
- + Delavirdin- und/oder die
- + Cobicistat-Plasmakonzentration
- + en erhöhen. ↑ Cobicistat ↑
- + Delavirdin
- +Efavirenz (600 mg Es ist zu erwarten, dass die Die Plasmakonzentrationen von Atazanavir oder
- +als Einzeldosis) gleichzeitige Anwendung von Darunavir können infolge einer Verminderung
- + Efavirenz und Cobicistat die der Plasmakonzentrationen von Cobicistat
- + Cobicistat-Plasmakonzentration abnehmen, was zu einem Verlust der
- + en verringert. ↓ Cobicistat therapeutischen Wirkung und zu einer
- + Efavirenzb: ↔ AUC: 0,93 Resistenzentwicklung führen kann. Die
- + (0,89; 0,97) ↔ Cmax: 0,87 gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen
- + (0,80; 0,94) Cmin: N/A (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + ).
- +Etravirin Interaktionen wurden nicht Die Plasmakonzentrationen von Atazanavir oder
- + untersucht. Es ist zu Darunavir können infolge einer Verminderung
- + erwarten, dass die gleichzeiti der Plasmakonzentrationen von Cobicistat
- + ge Anwendung von Etravirin abnehmen, was zu einem Verlust der
- + und Cobicistat die Cobicistat- therapeutischen Wirkung und zu einer
- + Plasmakonzentrationen Resistenzentwicklung führen kann. Die
- + verringert. ↓ Cobicistat gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen
- + (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + ).
- +Nevirapin Interaktionen wurden nicht Die Plasmakonzentrationen von Atazanavir oder
- + untersucht. Es ist zu Darunavir können infolge einer Verminderung
- + erwarten, dass die gleichzeiti der Plasmakonzentrationen von Cobicistat
- + ge Anwendung von Nevirapin abnehmen, was zu einem Verlust der
- + und Cobicistat die Cobicistat- therapeutischen Wirkung und zu einer
- + Plasmakonzentrationen Resistenzentwicklung führen kann. Die
- + verringert. Bei gleichzeitiger gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen
- + Anwendung mit Cobicistat (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + können die Plasmakonzentration ).
- + en von Nevirapin ansteigen. ↓
- + Cobicistat ↑ Nevirapin
- +Rilpivirin Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung von
- + untersucht. Es ist zu Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicista
- + erwarten, dass die gleichzeiti t mit Rilpivirin ist keine Dosisanpassung von
- + ge Anwendung von Rilpivirin Rilpivirin erforderlich.
- + und Cobicistat die Rilpivirin-
- + Plasmakonzentration erhöht.
- + Auswirkungen von Rilpivirin
- + auf die Plasmakonzentration
- + von Cobicistat sind nicht zu
- + erwarten. ↑ Rilpivirin ↔
- + Cobicistat
-Maraviroc Interaktionen wurden nicht untersucht. Maraviroc ist ein CYP3A-Substrat; bei gleichzeitiger Anwendung mit starken CYP3A-Inhibitoren steigt die Plasmakonzentration von Maraviroc an. ↑ Maraviroc Bei gleichzeitiger Anwendung von Maraviroc und Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat sollen Patienten Maraviroc 150 mg zweimal täglich erhalten. Weitere Einzelheiten sind der Fachinformation zu Maraviroc zu entnehmen.
- +Maraviroc Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung von Maraviroc
- + untersucht. Maraviroc ist ein und Atazanavir/Cobicistat oder
- + CYP3A-Substrat; bei Darunavir/Cobicistat sollen Patienten
- + gleichzeitiger Anwendung mit Maraviroc 150 mg zweimal täglich erhalten.
- + starken CYP3A-Inhibitoren Weitere Einzelheiten sind der Fachinformation
- + steigt die Plasmakonzentration zu Maraviroc zu entnehmen.
- + von Maraviroc an. ↑ Maraviroc
- +
-Ketoconazol Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen von Ketoconazol und/oder Cobicistat ansteigen. ↑ Ketoconazol ↑ Cobicistat Bei Anwendung von Ketoconazol mit Tybost sollte die maximale Tagesdosis von Ketoconazol 200 mg pro Tag nicht überschreiten. Für die Dauer der gleichzeitigen Anwendung ist Vorsicht geboten und es wird eine klinische Überwachung empfohlen.
-Itraconazol Voriconazol Posaconazol Fluconazol Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen von Itraconazol, Posaconazol und Fluconazol ansteigen. Die Konzentrationen von Voriconazol können sich bei gleichzeitiger Anwendung von Cobicistat erhöhen oder verringern. ↑ Itraconazol ↑ oder ↓ Voriconazol ↑ Posaconazol ↑ Fluconazol Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost kann eine klinische Überwachung notwendig sein. Bei gleichzeitiger Anwendung von Tybost sollte die maximale Tagesdosis Itraconazol 200 mg nicht überschreiten. Es wird empfohlen, das Nutzen/Risiko-Verhältnis zu bewerten, um die Anwendung von Voriconazol zusammen mit Tybost zu begründen.
-Antibiotika gegen Mykobakterien
-Rifabutin Rifabutin 150 mg alle zwei Tage wurde zusammen mit Elvitegravir 150 mg einmal täglich und Cobicistat 150 mg einmal täglich verabreicht Die gleichzeitige Anwendung der starken CYP3A-Induktoren Rifabutin oder Rifapentin kann die Cobicistat-Plasmakonzentrationen signifikant verringern. Cobicistat: ↔ AUC: 1,00 (0,90; 1,11) ↔ Cmax: 1,13 (1,05; 1,20) ↓ Cmin: 0,44 (0,26; 0,46) Rifabutin: ↔ AUC: 0,92 (0,83; 1,03) ↔ Cmin: 0,94 (0,85; 1,04) ↔ Cmax: 1,09 (0,98; 1,20) 25-O-Desacetyl-Rifabutin: ↑ AUC: 6,25 (5,08; 7,69) ↑ Cmin: 4,94 (4,04; 6,04) ↑ Cmax: 4,84 (4,09; 5,74) Die gleichzeitige Anwendung von Tybost und Rifabutin wird nicht empfohlen. Wenn die Kombination erforderlich ist, beträgt die empfohlene Dosis Rifabutin 150 mg 3mal pro Woche an festen Tagen (z.B. Montag, Mittwoch, Freitag). Eine verstärkte Überwachung auf Rifabutin-assoziierte unerwünschte Wirkungen einschliesslich Neutropenie und Uveitis ist angezeigt, da mit einer Erhöhung der 25-O-Desacetyl-Rifabutin-Exposition zu rechnen ist. Eine weitere Dosisreduktion von Rifabutin wurde nicht untersucht. Es ist zu bedenken, dass eine zweimal wöchentliche Dosierung von 150 mg möglicherweise keine optimale Rifabutin-Exposition gewährleistet und es dadurch zum Risiko einer Rifabutin-Resistenzentwicklung und zu Therapieversagen kommen kann.
- +Ketoconazol Interaktionen wurden nicht Bei Anwendung von Ketoconazol mit Tybost
- + untersucht. Bei gleichzeitiger sollte die maximale Tagesdosis von
- + Anwendung mit Cobicistat Ketoconazol 200 mg pro Tag nicht
- + können die Konzentrationen überschreiten. Für die Dauer der
- + von Ketoconazol und/oder gleichzeitigen Anwendung ist Vorsicht geboten
- + Cobicistat ansteigen. ↑ und es wird eine klinische Überwachung
- + Ketoconazol ↑ Cobicistat empfohlen.
- +Itraconazol Voricona Bei gleichzeitiger Anwendung Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost kann
- +zol Posaconazol mit Cobicistat können die eine klinische Überwachung notwendig sein.
- +Fluconazol Konzentrationen von Bei gleichzeitiger Anwendung von Tybost
- + Itraconazol, Posaconazol und sollte die maximale Tagesdosis Itraconazol
- + Fluconazol ansteigen. Die 200 mg nicht überschreiten. Es wird
- + Konzentrationen von empfohlen, das Nutzen/Risiko-Verhältnis zu
- + Voriconazol können sich bei bewerten, um die Anwendung von Voriconazol
- + gleichzeitiger Anwendung von zusammen mit Tybost zu begründen.
- + Cobicistat erhöhen oder
- + verringern. ↑ Itraconazol ↑
- + oder ↓ Voriconazol ↑
- + Posaconazol ↑ Fluconazol
- +Antibiotika gegen
- +Mykobakterien
- +Rifabutin Rifabutin Die gleichzeitige Anwendung Die gleichzeitige Anwendung von Tybost und
- +150 mg alle zwei der starken CYP3A-Induktoren Rifabutin wird nicht empfohlen. Wenn die
- +Tage wurde zusammen Rifabutin oder Rifapentin Kombination erforderlich ist, beträgt die
- +mit Elvitegravir kann die Cobicistat-Plasmakonz empfohlene Dosis Rifabutin 150 mg 3-mal pro
- +150 mg einmal entrationen signifikant Woche an festen Tagen (z.B. Montag, Mittwoch,
- +täglich und Cobicist verringern. Cobicistat: ↔ Freitag). Eine verstärkte Überwachung auf
- +at 150 mg einmal AUC: 1,00 (0,90; 1,11) ↔ Rifabutin-assoziierte unerwünschte Wirkungen
- +täglich verabreicht Cmax: 1,13 (1,05; 1,20) ↓ einschliesslich Neutropenie und Uveitis ist
- + Cmin: 0,44 (0,26; 0,46) angezeigt, da mit einer Erhöhung der
- + Rifabutin: ↔ AUC: 0,92 (0,83; 25-O-Desacetyl-Rifabutin-Exposition zu
- + 1,03) ↔ Cmin: 0,94 (0,85; rechnen ist. Eine weitere Dosisreduktion von
- + 1,04) ↔ Cmax: 1,09 (0,98; Rifabutin wurde nicht untersucht. Es ist zu
- + 1,20) 25-O-Desacetyl-Rifabutin bedenken, dass eine zweimal wöchentliche
- + : ↑ AUC: 6,25 (5,08; 7,69) ↑ Dosierung von 150 mg möglicherweise keine
- + Cmin: 4,94 (4,04; 6,04) ↑ optimale Rifabutin-Exposition gewährleistet
- + Cmax: 4,84 (4,09; 5,74) und es dadurch zum Risiko einer
- + Rifabutin-Resistenzentwicklung und zu
- + Therapieversagen kommen kann.
-Clarithromycin Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen von Clarithromycin ansteigen. ↑ Clarithromycin ↓ 14-OH-Clarithromycin ↑ Cobicistat Es können keine Dosierungsempfehlungen gegeben werden; deshalb ist Vorsicht geboten, wenn Clarithromycin mit Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat kombiniert wird.
- +Clarithromycin Interaktionen wurden nicht Es können keine Dosierungsempfehlungen
- + untersucht. Bei gleichzeitiger gegeben werden; deshalb ist Vorsicht geboten,
- + Anwendung mit Cobicistat wenn Clarithromycin mit Atazanavir/Cobicistat
- + können die Konzentrationen oder Darunavir/Cobicistat kombiniert wird.
- + von Clarithromycin ansteigen.
- + ↑ Clarithromycin ↓ 14-OH-Clari
- + thromycin ↑ Cobicistat
- +
-Dasatinib Nilotinib Vinblastin Vincristin Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen dieser Arzneimittel ansteigen. ↑ Antineoplastikum Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost können die Konzentrationen dieser Arzneimittel ansteigen, was potenziell zu verstärkten unerwünschten Ereignissen, die gewöhnlich mit diesen Arzneimitteln gegen Krebs einhergehen, führen kann.
- +Dasatinib Nilotinib Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost
- +Vinblastin Vincristi untersucht. Bei gleichzeitiger können die Konzentrationen dieser
- +n Anwendung mit Cobicistat Arzneimittel ansteigen, was potenziell zu
- + können die Konzentrationen verstärkten unerwünschten Ereignissen, die
- + dieser Arzneimittel gewöhnlich mit diesen Arzneimitteln gegen
- + ansteigen. ↑ Antineoplastikum Krebs einhergehen, führen kann.
-Oxcarbazepin Interaktionen wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Oxcarbazepin, einem CYP3A-Induktor, kann die Cobicistat-Plasmakonzentrationen signifikant verringern. ↓ Cobicistat Die Plasmakonzentrationen von Atazanavir oder Darunavir können infolge einer Verminderung der Plasmakonzentrationen von Cobicistat abnehmen, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen kann. Alternative Antikonvulsiva sind in Betracht zu ziehen. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost wird eine klinische Überwachung empfohlen.
-Clonazepam Ethosuximid Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen von Clonazepam und Ethosuximid ansteigen. ↑ Clonazepam ↑ Ethosuximid
-GLUKOKORTIKOIDE Kortikosteroide
-In erster Linie durch CYP3A metabolisierte Kortikosteroide (einschliesslich Betamethason, Budesonid, Fluticason, Mometason, Prednison und Triamcinolon) Interaktionen wurden nicht untersucht. Die Plasmakonzentrationen dieser Arzneimittel können ansteigen, wenn sie zusammen mit Cobicistat verabreicht werden, was möglicherweise zu einer Nebennierensuppression und verringerten Cortisolkonzentration im Serum führen kann. Die gleichzeitige Gabe von Tybost und Kortikosteroiden (alle Applikationswege eingeschlossen), die durch CYP3A metabolisiert werden, kann das Risiko systemischer Kortikosteroidwirkungen wie Cushing-Syndrom und Nebennierensuppression erhöhen. Die gleichzeitige Verabreichung mit CYP3A-metabolisierten Kortikosteroiden wird nicht empfohlen, es sei denn, der potenzielle Nutzen für den Patienten überwiegt das Risiko; in diesem Fall sollten die Patienten im Hinblick auf systemische Kortikosteroidwirkungen überwacht werden. Alternative Kortikosteroide, die weniger stark vom CYP3A-Metabolismus abhängen, z.B. Beclomethason, sollten insbesondere für eine langfristige Anwendung in Erwägung gezogen werden.
- +Oxcarbazepin Interaktionen wurden nicht Die Plasmakonzentrationen von Atazanavir oder
- + untersucht. Die gleichzeitige Darunavir können infolge einer Verminderung
- + Anwendung von Oxcarbazepin, der Plasmakonzentrationen von Cobicistat
- + einem CYP3A-Induktor, kann abnehmen, was zu einem Verlust der
- + die Cobicistat-Plasmakonzentra therapeutischen Wirkung und zu einer
- + tionen signifikant verringern. Resistenzentwicklung führen kann. Alternative
- + ↓ Cobicistat Antikonvulsiva sind in Betracht zu ziehen.
- + Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost wird
- + eine klinische Überwachung empfohlen.
- +Clonazepam Ethosuxim Bei gleichzeitiger Anwendung
- +id mit Cobicistat können die
- + Konzentrationen von
- + Clonazepam und Ethosuximid
- + ansteigen. ↑ Clonazepam ↑
- + Ethosuximid
- +GLUKOKORTIKOIDE
- +Kortikosteroide
- +In erster Linie Interaktionen wurden nicht Die gleichzeitige Gabe von Tybost und
- +durch CYP3A metaboli untersucht. Die Plasmakonzentr Kortikosteroiden (alle Applikationswege
- +sierte Kortikosteroi ationen dieser Arzneimittel eingeschlossen), die durch CYP3A
- +de (einschliesslich können ansteigen, wenn sie metabolisiert werden, kann das Risiko
- +Betamethason, zusammen mit Cobicistat systemischer Kortikosteroidwirkungen wie
- +Budesonid, Fluticaso verabreicht werden, was Cushing-Syndrom und Nebennierensuppression
- +n, Mometason, möglicherweise zu einer erhöhen. Die gleichzeitige Verabreichung mit
- +Prednison und Nebennierensuppression und CYP3A-metabolisierten Kortikosteroiden wird
- +Triamcinolon) verringerten Cortisolkonzentra nicht empfohlen, es sei denn, der potenzielle
- + tion im Serum führen kann. Nutzen für den Patienten überwiegt das
- + Risiko; in diesem Fall sollten die Patienten
- + im Hinblick auf systemische Kortikosteroidwirk
- + ungen überwacht werden. Alternative
- + Kortikosteroide, die weniger stark vom
- + CYP3A-Metabolismus abhängen, z.B.
- + Beclomethason, sollten insbesondere für eine
- + langfristige Anwendung in Erwägung gezogen
- + werden.
-Metformin Interaktionen wurden nicht untersucht. Cobicistat bewirkt eine reversible Hemmung von MATE1, und die Metformin-Konzentrationen können bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat ansteigen. Bei Patienten, die gleichzeitig Tybost einnehmen, werden die sorgfältige Überwachung des Patienten und die Anpassung der Metformin-Dosis empfohlen.
- +Metformin Interaktionen wurden nicht Bei Patienten, die gleichzeitig Tybost
- + untersucht. Cobicistat einnehmen, werden die sorgfältige Überwachung
- + bewirkt eine reversible des Patienten und die Anpassung der
- + Hemmung von MATE1, und die Metformin-Dosis empfohlen.
- + Metformin-Konzentrationen
- + können bei gleichzeitiger
- + Anwendung mit Cobicistat
- + ansteigen.
-Omeprazol Einnahme von Omeprazol morgens: Cobicistat: ↔ AUC: 0,92 (0,85; 1,01) ↔ Cmin: 0,93 (0,74; 1,17) ↔ Cmax: 0,90 (0,82; 0,99) Einnahme von Omeprazol abends: Cobicistat: ↔ AUC: 0,99 (0,89; 1,09) ↔ Cmin: 1,02 (0,82; 1,28) ↔ Cmax: 0,94 (0,85; 1,05) Bei gleichzeitiger Anwendung von Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat mit Protonenpumpenhemmern ist keine Dosisanpassung von Cobicistat erforderlich. Es ist zu erwarten, dass Protonenpumpenhemmer die Atazanavir-Plasmakonzentration verringert. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Protonenpumpenhemmern ist die Dosierungsempfehlung zu Atazanavir in der Fachinformation für Atazanavir zu beachten.
-H2-REZEPTOR-ANTAGONISTEN
-Famotidin1 Cobicistat: ↔ AUC: 1,05 (1,02; 1,08) ↔ Cmin: 1,15 (1,06; 1,26) ↔ Cmax: 1,04 (0,99; 1,08) Bei gleichzeitiger Anwendung von Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat mit H2-Rezeptor-Antagonisten ist keine Dosisanpassung von Cobicistat erforderlich. Es ist zu erwarten, dass H2-Rezeptor-Antagonisten die Atazanavir-Plasmakonzentration verringern. Bei gleichzeitiger Anwendung mit H2-Rezeptor-Antagonisten ist die Dosierungsempfehlung zu Atazanavir in der Fachinformation für Atazanavir zu beachten.
- +Omeprazol Einnahme von Omeprazol Bei gleichzeitiger Anwendung von
- + morgens: Cobicistat: ↔ AUC: Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicista
- + 0,92 (0,85; 1,01) ↔ Cmin: t mit Protonenpumpenhemmern ist keine
- + 0,93 (0,74; 1,17) ↔ Cmax: Dosisanpassung von Cobicistat erforderlich.
- + 0,90 (0,82; 0,99) Einnahme Es ist zu erwarten, dass Protonenpumpenhemmer
- + von Omeprazol abends: die Atazanavir-Plasmakonzentration
- + Cobicistat: ↔ AUC: 0,99 verringert. Bei gleichzeitiger Anwendung mit
- + (0,89; 1,09) ↔ Cmin: 1,02 Protonenpumpenhemmern ist die
- + (0,82; 1,28) ↔ Cmax: 0,94 Dosierungsempfehlung zu Atazanavir in der
- + (0,85; 1,05) Fachinformation für Atazanavir zu beachten.
- +H2-REZEPTOR-ANTAGONI
- +STEN
- +Famotidin1 Cobicistat: ↔ AUC: 1,05 Bei gleichzeitiger Anwendung von
- + (1,02; 1,08) ↔ Cmin: 1,15 Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicista
- + (1,06; 1,26) ↔ Cmax: 1,04 t mit H2-Rezeptor-Antagonisten ist keine
- + (0,99; 1,08) Dosisanpassung von Cobicistat erforderlich.
- + Es ist zu erwarten, dass H2-Rezeptor-Antagonis
- + ten die Atazanavir-Plasmakonzentration
- + verringern. Bei gleichzeitiger Anwendung mit
- + H2-Rezeptor-Antagonisten ist die
- + Dosierungsempfehlung zu Atazanavir in der
- + Fachinformation für Atazanavir zu beachten.
-Aluminium-/Magnesiumhydroxid Kalziumkarbonat Interaktionen wurden nicht untersucht. ↔ Cobicistat Bei gleichzeitiger Anwendung mit Antazida ist keine Dosisanpassung von Tybost erforderlich. Es ist zu erwarten, dass die gleichzeitige Anwendung von Antazida, einschliesslich gepufferter Arzneiformen, die Atazanavir-Plasmakonzentration verringert. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Antazida ist die Dosierungsempfehlung zu Atazanavir in der Fachinformation für Atazanavir zu beachten.
-NARKOTISCHE ANALGETIKA
-Methadon R-Methadon: ↔ AUC: 1,07 (0,96; 1,19) ↔ Cmin: 1,10 (0,95; 1,28) ↔ Cmax: 1,01 (0,91; 1,13) S-Methadon: ↔ AUC: 1,00 (0,89; 1,12) ↔ Cmin: 1,02 (0,89; 1,17) ↔ Cmax: 0,96 (0,87; 1,06) Eine Dosisanpassung von Methadon ist nicht erforderlich.
-Buprenorphin/Naloxon Buprenorphin: ↑ AUC: 1,35 (1,18; 1,55) ↑ Cmin: 1,66 (1,43; 1,93) ↔ Cmax: 1,12 (0,98; 1,27) Naloxon: ↓ AUC: 0,72 (0,59; 0,87) ↓ Cmax: 0,72 (0,61; 0,85) Eine Dosisanpassung von Buprenorphin/Naloxon ist nicht erforderlich.
- +Aluminium-/Magnesium Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung mit Antazida ist
- +hydroxid Kalziumkarb untersucht. ↔ Cobicistat keine Dosisanpassung von Tybost erforderlich.
- +onat Es ist zu erwarten, dass die gleichzeitige
- + Anwendung von Antazida, einschliesslich
- + gepufferter Arzneiformen, die
- + Atazanavir-Plasmakonzentration verringert.
- + Bei gleichzeitiger Anwendung mit Antazida ist
- + die Dosierungsempfehlung zu Atazanavir in der
- + Fachinformation für Atazanavir zu beachten.
- +NARKOTISCHE ANALGETI
- +KA
- +Methadon R-Methadon: ↔ AUC: 1,07 Eine Dosisanpassung von Methadon ist nicht
- + (0,96; 1,19) ↔ Cmin: 1,10 erforderlich.
- + (0,95; 1,28) ↔ Cmax: 1,01
- + (0,91; 1,13) S-Methadon: ↔
- + AUC: 1,00 (0,89; 1,12) ↔
- + Cmin: 1,02 (0,89; 1,17) ↔
- + Cmax: 0,96 (0,87; 1,06)
- +Buprenorphin/Naloxon Buprenorphin: ↑ AUC: 1,35 Eine Dosisanpassung von Buprenorphin/Naloxon
- + (1,18; 1,55) ↑ Cmin: 1,66 ist nicht erforderlich.
- + (1,43; 1,93) ↔ Cmax: 1,12
- + (0,98; 1,27) Naloxon: ↓ AUC:
- + 0,72 (0,59; 0,87) ↓ Cmax:
- + 0,72 (0,61; 0,85)
-Drospirenon/Ethinylestradiol (3 mg/0,02 mg als Einzeldosis)/Atazanavir (300 mg einmal täglich)/Cobicistat (150 mg einmal täglich) Drospirenon: ↑ AUC: 2,30 (2,00; 2,64) ↔ Cmax: 1,12 (1,05; 1,19) Cmin: N/A Ethinylestradiol: ↔ AUC: 0,78 (0,73; 0,85) ↔ Cmax: 0,82 (0,76; 0,89) Cmin: N/A Bei Anwendung mit Atazanavir/Cobicistat sind die Plasmakonzentrationen von Drospirenon erhöht. Die gleichzeitige Verabreichung von Drospirenon/Ethinylestradiol mit Atazanavir/Cobicistat wird nicht empfohlen.
-Drospirenon/Ethinylestradiol (3 mg/0,02 mg als Einzeldosis)/Darunavir (800 mg einmal täglich)/Cobicistat (150 mg einmal täglich) Drospirenon: ↑ AUC: 1,58 (1,47; 1,71) ↔ Cmax: 1,15 (1,05; 1,26) Cmin: N/A Ethinylestradiol: ↓ AUC: 0,70 (0,63; 0,77) ↔ Cmax: 0,86 (0,77; 0,95) Cmin: N/A Bei Anwendung mit Darunavir/Cobicistat sind die Plasmakonzentrationen von Drospirenon erhöht. Aufgrund eines potenziellen Hyperkaliämierisikos ist eine klinische Überwachung erforderlich.
-Norgestimat/Ethinylestradiol Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen von Norgestimat beeinflusst werden. Es liegen keine Daten vor, um Empfehlungen für die Anwendung von Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat mit anderen oralen Kontrazeptiva zu geben. Alternative Kontrazeptionsmethoden sind in Betracht zu ziehen.
- +Drospirenon/Ethinyle Drospirenon: ↑ AUC: 2,30 Bei Anwendung mit Atazanavir/Cobicistat sind
- +stradiol (3 mg/0,02 (2,00; 2,64) ↔ Cmax: 1,12 die Plasmakonzentrationen von Drospirenon
- +mg als Einzeldosis)/ (1,05; 1,19) Cmin: N/A erhöht. Die gleichzeitige Verabreichung von
- +Atazanavir (300 mg Ethinylestradiol: ↔ AUC: 0,78 Drospirenon/Ethinylestradiol mit
- +einmal täglich)/Cobi (0,73; 0,85) ↔ Cmax: 0,82 Atazanavir/Cobicistat wird nicht empfohlen.
- +cistat (150 mg (0,76; 0,89) Cmin: N/A
- +einmal täglich)
- +Drospirenon/Ethinyle Drospirenon: ↑ AUC: 1,58 Bei Anwendung mit Darunavir/Cobicistat sind
- +stradiol (3 mg/0,02 (1,47; 1,71) ↔ Cmax: 1,15 die Plasmakonzentrationen von Drospirenon
- +mg als Einzeldosis)/ (1,05; 1,26) Cmin: N/A erhöht. Aufgrund eines potenziellen
- +Darunavir (800 mg Ethinylestradiol: ↓ AUC: 0,70 Hyperkaliämierisikos ist eine klinische
- +einmal täglich)/Cobi (0,63; 0,77) ↔ Cmax: 0,86 Überwachung erforderlich.
- +cistat (150 mg (0,77; 0,95) Cmin: N/A
- +einmal täglich)
- +Norgestimat/Ethinyle Interaktionen wurden nicht Es liegen keine Daten vor, um Empfehlungen
- +stradiol untersucht. Bei gleichzeitiger für die Anwendung von Atazanavir/Cobicistat
- + Anwendung mit Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat mit anderen oralen
- + können die Konzentrationen Kontrazeptiva zu geben. Alternative
- + von Norgestimat beeinflusst Kontrazeptionsmethoden sind in Betracht zu
- + werden. ziehen.
-Bepridil1 Disopyramid2 Flecainid Systemisches Lidocain Mexiletin2 Propafenon Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen dieser Antiarrhythmika ansteigen. ↑ Disopyramid ↑ Flecainid ↑ Systemisches Lidocain ↑ Mexiletin ↑ Propafenon Bei gleichzeitiger Anwendung dieser Antiarrhythmika mit Tybost ist Vorsicht geboten und wird eine klinische Überwachung empfohlen.
-Digoxin (0,5 mg als Einzeldosis)/Cobicistat (150 mg Mehrfachdosierung) Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Plasmakonzentrationen von Digoxin ansteigen. Digoxinb: ↔ AUC:1,08 (1,00; 1,17) ↑ Cmax:1,41 (1,29; 1,55) Cmin: N/A Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost ist die maximale Konzentration von Digoxin erhöht. Initial sollte die niedrigste Digoxin-Dosis verschrieben werden. Die Digoxin-Serumkonzentrationen sollten überwacht und für eine schrittweise Anpassung der Dosis von Digoxin herangezogen werden, um die gewünschten klinischen Wirkungen zu erzielen.
- +Bepridil1 Disopyrami Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung dieser
- +d2 Flecainid Systemi untersucht. Bei gleichzeitiger Antiarrhythmika mit Tybost ist Vorsicht
- +sches Lidocain Anwendung mit Cobicistat geboten und wird eine klinische Überwachung
- +Mexiletin2 Propafeno können die Konzentrationen empfohlen.
- +n dieser Antiarrhythmika
- + ansteigen. ↑ Disopyramid ↑
- + Flecainid ↑ Systemisches
- + Lidocain ↑ Mexiletin ↑
- + Propafenon
- +Digoxin (0,5 mg als Bei gleichzeitiger Anwendung Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost ist
- +Einzeldosis)/Cobicis mit Cobicistat können die die maximale Konzentration von Digoxin
- +tat (150 mg Mehrfach Plasmakonzentrationen von erhöht. Initial sollte die niedrigste
- +dosierung) Digoxin ansteigen. Digoxinb: Digoxin-Dosis verschrieben werden. Die
- + ↔ AUC:1,08 (1,00; 1,17) ↑ Digoxin-Serumkonzentrationen sollten
- + Cmax:1,41 (1,29; 1,55) Cmin: überwacht und für eine schrittweise Anpassung
- + N/A der Dosis von Digoxin herangezogen werden, um
- + die gewünschten klinischen Wirkungen zu
- + erzielen.
-Metoprolol Timolol Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen der Betablocker ansteigen. ↑ Metoprolol ↑ Timolol Wenn diese Betablocker gleichzeitig mit Tybost angewendet werden, wird eine klinische Überwachung empfohlen und es kann eine Dosisreduktion erforderlich sein.
-Amlodipin Diltiazem Felodipin Nicardipin2 Nifedipin Verapamil Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen der Kalziumkanalblocker ansteigen. ↑ Amlodipin ↑ Diltiazem ↑ Felodipin ↑ Nicardipin ↑ Nifedipin ↑ Verapamil Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost ist Vorsicht geboten und wird eine klinische Überwachung empfohlen.
- +Metoprolol Timolol Interaktionen wurden nicht Wenn diese Betablocker gleichzeitig mit
- + untersucht. Bei gleichzeitiger Tybost angewendet werden, wird eine klinische
- + Anwendung mit Cobicistat Überwachung empfohlen und es kann eine
- + können die Konzentrationen Dosisreduktion erforderlich sein.
- + der Betablocker ansteigen. ↑
- + Metoprolol ↑ Timolol
- +Amlodipin Diltiazem Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost ist
- +Felodipin Nicardipin untersucht. Bei gleichzeitiger Vorsicht geboten und wird eine klinische
- +2 Nifedipin Verapami Anwendung mit Cobicistat Überwachung empfohlen.
- +l können die Konzentrationen
- + der Kalziumkanalblocker
- + ansteigen. ↑ Amlodipin ↑
- + Diltiazem ↑ Felodipin ↑
- + Nicardipin ↑ Nifedipin ↑
- + Verapamil
-Dabigatran Interaktionen wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Cobicistat kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Dabigatran führen, mit ähnlichen Wirkungen wie bei anderen starken P-gp Hemmern. ↑ Dabigatran Die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit Dabigatran ist kontrainidiziert.
-Apixaban Rivaroxaban Interaktionen wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Cobicistat kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Apixaban und Rivaroxaban führen, was ein erhöhtes Blutungsrisiko zur Folge haben kann. ↑ Rivaroxaban ↑ Apixaban Die gleichzeitige Anwendung von Tybost und Apixaban und Rivaroxaban, wird nicht empfohlen.
-Edoxaban Interaktionen wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Cobicistat kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Edoxaban führen, was ein erhöhtes Blutungsrisiko zur Folge haben kann. ↑ Edoxaban Bei gleichzeitiger Anwendung von Tybost und Edoxaban wird eine klinische Überwachung und/oder eine Dosisanpassung empfohlen. Die Fachinformation von Edoxaban bzgl. Interaktionen mit P-gp Inhibitoren ist zu beachten.
-Warfarin2 Interaktionen wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Cobicistat kann die Warfarin-Konzentrationen beeinflussen. ↑ oder ↓ Warfarin Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost wird empfohlen, den INR-Wert (International Normalised Ratio) zu überwachen.
-THROMBOZYTENAGGREGATIONSHEMMER
-Clopidogrel Interaktionen wurden nicht untersucht. Der aktive Metabolit von Clopidogrel wird durch mehrere CYP-Enzyme, darunter CYP3A4, gebildet. Aufgrund von Interaktionsstudien mit Ketoconazol, einem anderen starken CYP3A4-Inhibitor, wird erwartet, dass die gleichzeitige Anwendung von Clopidogrel mit dem CYP3A4-Inhibitor Cobicistat die Plasmakonzentrationen des aktiven Metaboliten von Clopidogrel verringert, was die antithrombozytäre Aktivität von Clopidogrel reduzieren könnte: ↓ AUC aktiver Metabolit ↓ Cmax aktiver Metabolit Die gleichzeitige Anwendung von Clopidogrel und Tybost wird nicht empfohlen.
-Prasugrel Interaktionen wurden nicht untersucht. Aufgrund von Interaktions-studien mit Ketoconazol, einem anderen starken CYP3A4-Inhibitor, wird nicht erwartet, dass der CYP3A4-Inhibitor Cobicistat einen klinisch relevanten Effekt auf die Plasmakonzentrationen des aktiven Metaboliten von Prasugrel hat: ↔ AUC aktiver Metabolit ↓ Cmax aktiver Metabolit Es ist keine Dosisanpassung von Prasugrel erforderlich.
-INHALATIVE BETA-AGONISTEN
-Salmeterol Interaktionen wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Salmeterol mit Cobicistat kann zu einem Anstieg der Salmeterol-Plasmakonzentrationen führen. ↑ Salmeterol Ein Anstieg der Salmeterol-Plasmakonzentrationen ist potenziell mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Reaktionen verbunden. Die gleichzeitige Anwendung von Salmeterol und Tybost wird nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-HMG-CoA-REDUKTASEHEMMER
-Atorvastatin (10 mg Einzeldosis)/Atazanavir (300 mg)/ Cobicistat (150 mg einmal täglich) Atorvastatin: ↑ AUC: 9,22 (7,58; 11,22) ↑ Cmax: 18,85 (13,53; 26,27) Cmin: N/A Plasmakonzentrationen von Atorvastatin sind bei gleichzeitiger Anwendung mit Atazanavir/Cobicistat erhöht. Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin mit Atazanavir/Cobicistat ist kontraindiziert.
-Rosuvastatin (10 mg Einzeldosis)/Atazanavir (300 mg einmal täglich)/Cobicistat (150 mg einmal täglich) Rosuvastatin: ↑ AUC: 3,42 (2,87; 4,07) ↑ Cmax: 10,58 (8,72; 12,83) Cmin: N/A Bei gleichzeitiger Anwendung mit Atazanavir/Cobicistat steigen die Plasmakonzentrationen von Rosuvastatin an. Alternativen sollten in Erwägung gezogen werden. Wenn die gleichzeitige Anwendung von Rosuvastatin und Atazanavir/Cobicistat notwendig ist, darf die Dosis von Rosuvastatin 5 mg täglich nicht überschreiten.
-Rosuvastatin (10 mg Einzeldosis)/Darunavir (800 mg einmal täglich)/Cobicistat (150 mg einmal täglich) Rosuvastatin: ↑ AUC: 1,93 (1,70; 2,20) ↑ Cmax: 3,77 (3,29; 4,32) Cmin: N/A Bei gleichzeitiger Anwendung mit Darunavir/Cobicistat steigen die Plasmakonzentrationen von Rosuvastatin an. Es wird empfohlen die Behandlung mit der niedrigsten Dosis von Rosuvastatin zu beginnen und abhängig vom klinischen Effekt und unter Überwachung der Sicherheit (z.B. Myopathie) hochzutitireren. Die Dosis von Rosuvastatin darf 20 mg täglich nicht überschreiten.
-Atorvastatin (10 mg Einzeldosis)/Darunavir (800 mg)/Cobicistat (150 mg einmal täglich) Atorvastatin: ↑ AUC: 3,90 (3,52; 4,32) ↑ Cmax: 4,19 (3,67; 4,78) Cmin: N/A Bei gleichzeitiger Anwendung von Darunavir/Cobicistat steigen die Plasmakonzentrationen von Atorvastatin an. Es wird empfohlen die Behandlung mit der niedrigsten Dosis von Atorvastatin zu beginnen und abhängig vom klinischen Effekt und unter Überwachung der Sicherheit (z.B. Myopathie) hochzutitireren. Die Dosis von Atorvastatin darf 20 mg täglich nicht überschreiten.
-Fluvastatin Pitavastatin Pravastatin Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Plasmakonzentrationen der HMG-CoA-Reduktasehemmer ansteigen. ↑ Fluvastatin ↑ Pitavastatin ↑ Pravastatin Bei gleichzeitiger Anwendung von Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat können die Plasmakonzentrationen von Fluvastatin, Pitavastatin oder Pravastatin ansteigen. Es wird empfohlen die Behandlung mit der niedrigsten Dosis von Fluvastatin, Pitavastatin oder Pravastatin zu beginnen und abhängig vom klinischen Effekt und unter Überwachung der Sicherheit (z.B. Myopathie) hochzutitireren. Die Fachinformation für Atazanavir oder Darunavir ist bei Kombination mit diesen Arzneimitteln zu beachten.
-PHOSPHODIESTERASE-5-HEMMER (PDE-5-HEMMER)
-Sildenafil (zur Behandlung der erektilen Dysfunktion) Tadalafil (zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie) Interaktionen wurden nicht untersucht. PDE-5-Hemmer werden primär durch CYP3A metabolisiert. Die gleichzeitige Anwendung mit Tybost kann zu einem Anstieg der Plasmakonzentrationen von Sildenafil und Tadalafil führen, was PDE-5-Hemmer-assoziierte unerwünschte Wirkungen zur Folge haben kann. ↑ Sildenafil ↑ Tadalafil Bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion wird empfohlen, eine Einzeldosis von maximal 25 mg Sildenafil innerhalb von 48 Stunden bzw. eine Einzeldosis von maximal 10 mg Tadalafil innerhalb von 72 Stunden mit Tybost anzuwenden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Tybost mit Tadalafil zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie ist Vorsicht geboten, einschliesslich einer eventuellen Dosisreduktion.
- +Dabigatran Interaktionen wurden nicht Die gleichzeitige Anwendung von Tybost mit
- + untersucht. Die gleichzeitige Dabigatran ist kontrainidiziert.
- + Anwendung von Cobicistat kann
- + zu erhöhten Plasmakonzentratio
- + nen von Dabigatran führen,
- + mit ähnlichen Wirkungen wie
- + bei anderen starken P-gp
- + Hemmern. ↑ Dabigatran
- +Apixaban Rivaroxaban Interaktionen wurden nicht Die gleichzeitige Anwendung von Tybost und
- + untersucht. Die gleichzeitige Apixaban und Rivaroxaban, wird nicht
- + Anwendung von Cobicistat kann empfohlen.
- + zu erhöhten Plasmakonzentratio
- + nen von Apixaban und
- + Rivaroxaban führen, was ein
- + erhöhtes Blutungsrisiko zur
- + Folge haben kann. ↑
- + Rivaroxaban ↑ Apixaban
- +Edoxaban Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung von Tybost und
- + untersucht. Die gleichzeitige Edoxaban wird eine klinische Überwachung
- + Anwendung von Cobicistat kann und/oder eine Dosisanpassung empfohlen. Die
- + zu erhöhten Plasmakonzentratio Fachinformation von Edoxaban bzgl.
- + nen von Edoxaban führen, was Interaktionen mit P-gp Inhibitoren ist zu
- + ein erhöhtes Blutungsrisiko beachten.
- + zur Folge haben kann. ↑
- + Edoxaban
- +Warfarin2 Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost wird
- + untersucht. Die gleichzeitige empfohlen, den INR-Wert (International
- + Anwendung mit Cobicistat kann Normalised Ratio) zu überwachen.
- + die Warfarin-Konzentrationen
- + beeinflussen. ↑ oder ↓
- + Warfarin
- +THROMBOZYTENAGGREGAT
- +IONSHEMMER
- +Clopidogrel Interaktionen wurden nicht Die gleichzeitige Anwendung von Clopidogrel
- + untersucht. Der aktive und Tybost wird nicht empfohlen.
- + Metabolit von Clopidogrel
- + wird durch mehrere CYP-Enzyme,
- + darunter CYP3A4, gebildet.
- + Aufgrund von Interaktionsstudi
- + en mit Ketoconazol, einem
- + anderen starken CYP3A4-Inhibit
- + or, wird erwartet, dass die
- + gleichzeitige Anwendung von
- + Clopidogrel mit dem
- + CYP3A4-Inhibitor Cobicistat
- + die Plasmakonzentrationen des
- + aktiven Metaboliten von
- + Clopidogrel verringert, was
- + die antithrombozytäre
- + Aktivität von Clopidogrel
- + reduzieren könnte: ↓ AUC
- + aktiver Metabolit ↓ Cmax
- + aktiver Metabolit
- +Prasugrel Interaktionen wurden nicht Es ist keine Dosisanpassung von Prasugrel
- + untersucht. Aufgrund von erforderlich.
- + Interaktions-studien mit
- + Ketoconazol, einem anderen
- + starken CYP3A4-Inhibitor,
- + wird nicht erwartet, dass der
- + CYP3A4-Inhibitor Cobicistat
- + einen klinisch relevanten
- + Effekt auf die Plasmakonzentra
- + tionen des aktiven Metaboliten
- + von Prasugrel hat: ↔ AUC
- + aktiver Metabolit ↓ Cmax
- + aktiver Metabolit
- +INHALATIVE BETA-AGON
- +ISTEN
- +Salmeterol Interaktionen wurden nicht Ein Anstieg der Salmeterol-Plasmakonzentration
- + untersucht. Die gleichzeitige en ist potenziell mit schwerwiegenden
- + Anwendung von Salmeterol mit und/oder lebensbedrohlichen Reaktionen
- + Cobicistat kann zu einem verbunden. Die gleichzeitige Anwendung von
- + Anstieg der Salmeterol-Plasmak Salmeterol und Tybost wird nicht empfohlen
- + onzentrationen führen. ↑ (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + Salmeterol ).
- +HMG-CoA-REDUKTASEHEM
- +MER
- +Atorvastatin (10 mg Atorvastatin: ↑ AUC: 9,22 Plasmakonzentrationen von Atorvastatin sind
- +Einzeldosis)/Atazana (7,58; 11,22) ↑ Cmax: 18,85 bei gleichzeitiger Anwendung mit
- +vir (300 mg)/ (13,53; 26,27) Cmin: N/A Atazanavir/Cobicistat erhöht. Die
- +Cobicistat (150 mg gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin mit
- +einmal täglich) Atazanavir/Cobicistat ist kontraindiziert.
- +Rosuvastatin (10 mg Rosuvastatin: ↑ AUC: 3,42 Bei gleichzeitiger Anwendung mit
- +Einzeldosis)/Atazana (2,87; 4,07) ↑ Cmax: 10,58 Atazanavir/Cobicistat steigen die
- +vir (300 mg einmal (8,72; 12,83) Cmin: N/A Plasmakonzentrationen von Rosuvastatin an.
- +täglich)/Cobicistat Alternativen sollten in Erwägung gezogen
- +(150 mg einmal werden. Wenn die gleichzeitige Anwendung von
- +täglich) Rosuvastatin und Atazanavir/Cobicistat
- + notwendig ist, darf die Dosis von
- + Rosuvastatin 5 mg täglich nicht überschreiten.
- +Rosuvastatin (10 mg Rosuvastatin: ↑ AUC: 1,93 Bei gleichzeitiger Anwendung mit
- +Einzeldosis)/Darunav (1,70; 2,20) ↑ Cmax: 3,77 Darunavir/Cobicistat steigen die
- +ir (800 mg einmal (3,29; 4,32) Cmin: N/A Plasmakonzentrationen von Rosuvastatin an. Es
- +täglich)/Cobicistat wird empfohlen die Behandlung mit der
- +(150 mg einmal niedrigsten Dosis von Rosuvastatin zu
- +täglich) beginnen und abhängig vom klinischen Effekt
- + und unter Überwachung der Sicherheit (z.B.
- + Myopathie) hochzutitireren. Die Dosis von
- + Rosuvastatin darf 20 mg täglich nicht
- + überschreiten.
- +Atorvastatin (10 mg Atorvastatin: ↑ AUC: 3,90 Bei gleichzeitiger Anwendung von
- +Einzeldosis)/Darunav (3,52; 4,32) ↑ Cmax: 4,19 Darunavir/Cobicistat steigen die
- +ir (800 mg)/Cobicist (3,67; 4,78) Cmin: N/A Plasmakonzentrationen von Atorvastatin an. Es
- +at (150 mg einmal wird empfohlen die Behandlung mit der
- +täglich) niedrigsten Dosis von Atorvastatin zu
- + beginnen und abhängig vom klinischen Effekt
- + und unter Überwachung der Sicherheit (z.B.
- + Myopathie) hochzutitireren. Die Dosis von
- + Atorvastatin darf 20 mg täglich nicht
- + überschreiten.
- +Fluvastatin Pitavast Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung von
- +atin Pravastatin untersucht. Bei gleichzeitiger Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicista
- + Anwendung mit Cobicistat t können die Plasmakonzentrationen von
- + können die Plasmakonzentration Fluvastatin, Pitavastatin oder Pravastatin
- + en der HMG-CoA-Reduktasehemmer ansteigen. Es wird empfohlen die Behandlung
- + ansteigen. ↑ Fluvastatin ↑ mit der niedrigsten Dosis von Fluvastatin,
- + Pitavastatin ↑ Pravastatin Pitavastatin oder Pravastatin zu beginnen und
- + abhängig vom klinischen Effekt und unter
- + Überwachung der Sicherheit (z.B. Myopathie)
- + hochzutitireren. Die Fachinformation für
- + Atazanavir oder Darunavir ist bei Kombination
- + mit diesen Arzneimitteln zu beachten.
- +PHOSPHODIESTERASE-5-
- +HEMMER (PDE-5-HEMMER
- +)
- +Sildenafil (zur Interaktionen wurden nicht Bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion
- +Behandlung der untersucht. PDE-5-Hemmer wird empfohlen, eine Einzeldosis von maximal
- +erektilen Dysfunktio werden primär durch CYP3A 25 mg Sildenafil innerhalb von 48 Stunden
- +n) Tadalafil (zur metabolisiert. Die gleichzeiti bzw. eine Einzeldosis von maximal 10 mg
- +Behandlung der ge Anwendung mit Tybost kann Tadalafil innerhalb von 72 Stunden mit Tybost
- +pulmonal-arteriellen zu einem Anstieg der anzuwenden. Bei gleichzeitiger Anwendung von
- + Hypertonie) Plasmakonzentrationen von Tybost mit Tadalafil zur Behandlung der
- + Sildenafil und Tadalafil pulmonal-arteriellen Hypertonie ist Vorsicht
- + führen, was PDE-5-Hemmer-assoz geboten, einschliesslich einer eventuellen
- + iierte unerwünschte Wirkungen Dosisreduktion.
- + zur Folge haben kann. ↑
- + Sildenafil ↑ Tadalafil
- +
-Modafinil Interaktionen wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Modafinil, einem CYP3A-Induktor, und Cobicistat kann die Plasmakonzentrationen von Cobicistat verringern. ↓ Cobicistat Die Plasmakonzentrationen von Atazanavir oder Darunavir können infolge einer Verminderung der Plasmakonzentrationen von Cobicistat abnehmen, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen kann. Die gleichzeitige Anwendung von Modafinil und Tybost wird nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Alternative Analeptika sind in Betracht zu ziehen.
- +Modafinil Interaktionen wurden nicht Die Plasmakonzentrationen von Atazanavir oder
- + untersucht. Die gleichzeitige Darunavir können infolge einer Verminderung
- + Anwendung von Modafinil, der Plasmakonzentrationen von Cobicistat
- + einem CYP3A-Induktor, und abnehmen, was zu einem Verlust der
- + Cobicistat kann die therapeutischen Wirkung und zu einer
- + Plasmakonzentrationen von Resistenzentwicklung führen kann. Die
- + Cobicistat verringern. ↓ gleichzeitige Anwendung von Modafinil und
- + Cobicistat Tybost wird nicht empfohlen (siehe
- + "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- + Alternative Analeptika sind in Betracht zu
- + ziehen.
-Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs)
-Trazodon2 Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Plasmakonzentrationen dieser Antidepressiva ansteigen. ↑ SSRIs ↑ Trazodon Bei den meisten Arzneimitteln aus der Klasse der SSRIs kann eine schrittweise Dosisanpassung erforderlich sein, wenn sie gleichzeitig mit Tybost angewendet werden. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost ist die Konzentration von Desipramin erhöht. Die Konzentrationen von Trazodon können bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost ansteigen. Eine gemeinsame Anwendung von Desipramin oder Trazodon mit Tybost sollte vorsichtig erfolgen, und es sollte eine Reduktion der Dosis von Desipramin oder Trazodon in Betracht gezogen werden.
-Desipramin (50 mg als Einzeldosis)1 Desipramin: ↑ AUC: 1,65 (1,36; 2,02) ↑ Cmax: 1,24 (1,08; 1,44) Cmin: N/A
- +Selektive Serotonin-
- +Wiederaufnahme-Inhib
- +itoren (SSRIs)
- +Trazodon2 Interaktionen wurden nicht Bei den meisten Arzneimitteln aus der Klasse
- + untersucht. Bei gleichzeitiger der SSRIs kann eine schrittweise
- + Anwendung mit Cobicistat Dosisanpassung erforderlich sein, wenn sie
- + können die Plasmakonzentration gleichzeitig mit Tybost angewendet werden.
- + en dieser Antidepressiva Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost ist
- + ansteigen. ↑ SSRIs ↑ Trazodon die Konzentration von Desipramin erhöht. Die
- + Konzentrationen von Trazodon können bei
- + gleichzeitiger Anwendung mit Tybost
- + ansteigen. Eine gemeinsame Anwendung von
- + Desipramin oder Trazodon mit Tybost sollte
- + vorsichtig erfolgen, und es sollte eine
- + Reduktion der Dosis von Desipramin oder
- + Trazodon in Betracht gezogen werden.
- +Desipramin (50 mg Desipramin: ↑ AUC: 1,65
- +als Einzeldosis)1 (1,36; 2,02) ↑ Cmax: 1,24
- + (1,08; 1,44) Cmin: N/A
-Cyclosporin Sirolimus Tacrolimus Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen dieser Immunosuppressiva stark ansteigen. ↑ Cyclosporin ↑ Sirolimus ↑ Tacrolimus Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost ist Vorsicht geboten und es wird eine klinische Überwachung sowie eine therapiebegleitende engmaschige Überprüfung der Plasmaspiegel der Immunsuppressiva empfohlen.
- +Cyclosporin Sirolimu Interaktionen wurden nicht Bei gleichzeitiger Anwendung mit Tybost ist
- +s Tacrolimus untersucht. Bei gleichzeitiger Vorsicht geboten und es wird eine klinische
- + Anwendung mit Cobicistat Überwachung sowie eine therapiebegleitende
- + können die Konzentrationen engmaschige Überprüfung der Plasmaspiegel der
- + dieser Immunosuppressiva Immunsuppressiva empfohlen.
- + stark ansteigen. ↑ Cyclosporin
- + ↑ Sirolimus ↑ Tacrolimus
- +
-Perphenazin Risperidon Thioridazin2 Interaktionen wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Neuroleptika mit Cobicistat kann zu einem Anstieg der Plasmakonzentrationen der Neuroleptika führen. ↑ Perphenazin ↑ Risperidon ↑ Thioridazin Bei einer gleichzeitigen Anwendung mit Tybost ist eine Dosisreduktion des Neuroleptikums zu erwägen.
- +Perphenazin Risperid Interaktionen wurden nicht Bei einer gleichzeitigen Anwendung mit Tybost
- +on Thioridazin2 untersucht. Die gleichzeitige ist eine Dosisreduktion des Neuroleptikums zu
- + Anwendung von Neuroleptika erwägen.
- + mit Cobicistat kann zu einem
- + Anstieg der Plasmakonzentratio
- + nen der Neuroleptika führen.
- + ↑ Perphenazin ↑ Risperidon ↑
- + Thioridazin
-Buspiron2 Estazolam2 Zolpidem Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen dieser Sedativa/Hypnotika ansteigen. ↑ Buspiron ↑ Estazolam ↑ Zolpidem Eine Dosisreduktion kann erforderlich sein und es wird empfohlen, die Konzentrationen zu überwachen. Bei Kombinationen mit Tybost soll wegen einer möglichen verlängerten Sedation im Vergleich zur alleinigen Verabreichung auf das Autofahren und Bedienen von gefährlichen Maschinen verzichtet werden.
- +Buspiron2 Estazolam2 Interaktionen wurden nicht Eine Dosisreduktion kann erforderlich sein
- + Zolpidem untersucht. Bei gleichzeitiger und es wird empfohlen, die Konzentrationen zu
- + Anwendung mit Cobicistat überwachen. Bei Kombinationen mit Tybost soll
- + können die Konzentrationen wegen einer möglichen verlängerten Sedation
- + dieser Sedativa/Hypnotika im Vergleich zur alleinigen Verabreichung auf
- + ansteigen. ↑ Buspiron ↑ das Autofahren und Bedienen von gefährlichen
- + Estazolam ↑ Zolpidem Maschinen verzichtet werden.
-Colchicin2 Interaktionen wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Plasmakonzentrationen von Colchicin ansteigen. ↑ Colchicin Tybost sollte bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen nicht gleichzeitig mit Colchicin angewendet werden. Behandlung von Gicht-Schüben – gleichzeitige Anwendung von Colchicin bei Patienten unter Behandlung mit Tybost: 0,6 mg (1 Tablette) x 1 Dosis, gefolgt von 0,3 mg (halbe Tablette) 1 Stunde später. Die Behandlung darf frühestens nach 3 Tagen wiederholt werden. Prophylaxe von Gicht-Schüben – gleichzeitige Anwendung von Colchicin bei Patienten unter Behandlung mit Tybost: Falls das ursprüngliche Regime in 0,6 mg zweimal täglich bestand, sollte dieses auf 0,3 mg einmal täglich reduziert werden. Falls das ursprüngliche Regime in 0,6 mg einmal täglich bestand, sollte dieses auf 0,3 mg einmal alle zwei Tage reduziert werden. Behandlung von familiärem Mittelmeerfieber – gleichzeitige Anwendung von Colchicin bei Patienten unter Behandlung mit Tybost: Maximale tägliche Dosis von 0,6 mg (es können auch 0,3 mg zweimal täglich angewendet werden).
- +Colchicin2 Interaktionen wurden nicht Tybost sollte bei Patienten mit Nieren- oder
- + untersucht. Bei gleichzeitiger Leberfunktionsstörungen nicht gleichzeitig
- + Anwendung mit Cobicistat mit Colchicin angewendet werden. Behandlung
- + können die Plasmakonzentration von Gicht-Schüben – gleichzeitige Anwendung
- + en von Colchicin ansteigen. ↑ von Colchicin bei Patienten unter Behandlung
- + Colchicin mit Tybost: 0,6 mg (1 Tablette) x 1 Dosis,
- + gefolgt von 0,3 mg (halbe Tablette) 1 Stunde
- + später. Die Behandlung darf frühestens nach 3
- + Tagen wiederholt werden. Prophylaxe von
- + Gicht-Schüben – gleichzeitige Anwendung von
- + Colchicin bei Patienten unter Behandlung mit
- + Tybost: Falls das ursprüngliche Regime in 0,6
- + mg zweimal täglich bestand, sollte dieses auf
- + 0,3 mg einmal täglich reduziert werden. Falls
- + das ursprüngliche Regime in 0,6 mg einmal
- + täglich bestand, sollte dieses auf 0,3 mg
- + einmal alle zwei Tage reduziert werden.
- + Behandlung von familiärem Mittelmeerfieber –
- + gleichzeitige Anwendung von Colchicin bei
- + Patienten unter Behandlung mit Tybost:
- + Maximale tägliche Dosis von 0,6 mg (es können
- + auch 0,3 mg zweimal täglich angewendet
- + werden).
- +
- +
-a alle «no effect» Grenzen sind 70-143%, wenn nicht anders angegeben
-b «no-effect» Grenze 80-125%
-1 Wenn Daten aus Interaktionsstudien zur Verfügung stehen
-2 In der Schweiz nicht zugelassen
- +a alle "no effect" Grenzen sind 70-143%, wenn nicht anders angegeben
- +b "no-effect" Grenze 80-125%
- +1 Wenn Daten aus Interaktionsstudien zur Verfügung stehen
- +2 In der Schweiz nicht zugelassen
-Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen von Cobicistat in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe «Präklinische Daten»).
- +Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen von Cobicistat in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe "Präklinische Daten" ).
-Es liegen limitierte Daten über den Einsatz von Cobicistat und Atazanavir bei schwangeren Frauen vor. Die Plasmakonzentration von Cobicistat und folglich auch jene von Atazanavir kann ebenfalls während der Schwangerschaft sinken. Daher sollte während einer Schwangerschaft keine Therapie mit Tybost zusammen mit Darunavir oder Atazanavir eingeleitet werden und Frauen, die während einer Behandlung mit Tybost schwanger werden, sollten auf eine alternative HIV-Behandlung umgestellt werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Es liegen limitierte Daten über den Einsatz von Cobicistat und Atazanavir bei schwangeren Frauen vor. Die Plasmakonzentration von Cobicistat und folglich auch jene von Atazanavir kann ebenfalls während der Schwangerschaft sinken. Daher sollte während einer Schwangerschaft keine Therapie mit Tybost zusammen mit Darunavir oder Atazanavir eingeleitet werden und Frauen, die während einer Behandlung mit Tybost schwanger werden, sollten auf eine alternative HIV-Behandlung umgestellt werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Die unerwünschten Wirkungen von Tybost-geboostetem Atazanavir stimmten mit dem Sicherheitsprofil von Ritonavir-geboostetem Atazanavir überein. Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen von Tybost-geboostetem Atazanavir waren mit erhöhten Bilirubinspiegeln assoziiert (siehe Tabelle 3).
-Die Sicherheit von Tybost beruht auf 144 Wochen-Daten aus einer randomisierten, aktiv kontrollierten klinischen Phase-3-Studie (GS-US-216-0114), in der 692 therapienaive Patienten mindestens eine Dosis Tybost-geboostetes Atazanavir (n = 344) oder Ritonavir-geboostetes Atazanavir (n = 348) jeweils zusammen mit Truvada® erhielten. Von diesen 692 Patienten wurden 613 Patienten (300 mit Tybost-geboostetem Atazanavir und 313 mit Ritonavir-geboostetem Atazanavir) mindestens 48 Wochen lang behandelt und 496 Patienten (250 mit Tybost-geboostetem Atazanavir und 246 mit Ritonavir-geboostetem Atazanavir) mindestens 144 Wochen lang.
-Unerwünschte Wirkungen von Tybost-geboostetem Atazanavir aus den 144-Wochen-Daten der klinischen Studie GS-US-216-0114 sind in Tabelle 3 nach Organklassen und Häufigkeit gegliedert. Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10) und gelegentlich (≥1/1000, <1/100).
-Tabelle 3: Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen von Tybost-geboostetem Atazanavir auf Basis der 144-Wochen-Daten der Phase-3-Studie GS-US-216-0114
-Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
- +Die unerwünschten Wirkungen von Tybost-geboostetem Atazanavir stimmten mit dem Sicherheitsprofil von Ritonavir-geboostetem Atazanavir überein. Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen von Tybost-geboostetem Atazanavir waren mit erhöhten Bilirubinspiegeln assoziiert (siehe Tabelle 3).
- +Die Sicherheit von Tybost beruht auf 144 Wochen-Daten aus einer randomisierten, aktiv kontrollierten klinischen Phase-3-Studie (GS-US-216-0114), in der 692 therapienaive Patienten mindestens eine Dosis Tybost-geboostetes Atazanavir (n = 344) oder Ritonavir-geboostetes Atazanavir (n = 348) jeweils zusammen mit Truvada erhielten. Von diesen 692 Patienten wurden 613 Patienten (300 mit Tybost-geboostetem Atazanavir und 313 mit Ritonavir-geboostetem Atazanavir) mindestens 48 Wochen lang behandelt und 496 Patienten (250 mit Tybost-geboostetem Atazanavir und 246 mit Ritonavir-geboostetem Atazanavir) mindestens 144 Wochen lang.
- +Unerwünschte Wirkungen von Tybost-geboostetem Atazanavir aus den 144-Wochen-Daten der klinischen Studie GS-US-216-0114 sind in Tabelle 3 nach Organklassen und Häufigkeit gegliedert. Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10) und gelegentlich (≥1/1000, <1/100).
- +Tabelle 3: Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen von Tybost-geboostetem Atazanavir auf Basis der 144-Wochen-Daten der Phase-3-Studie GS-US-216-0114
- +Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
-Häufig: Hyperglykämie, vermehrter Appetit
- +Häufig: Hyperglykämie, vermehrter Appetit
-Häufig: Schlaflosigkeit, abnorme Träume
-Gelegentlich: Depression, Schlafstörungen
- +Häufig: Schlaflosigkeit, abnorme Träume
- +Gelegentlich: Depression, Schlafstörungen
-Häufig: Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Somnolenz, Dysgeusie
- +Häufig: Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Somnolenz, Dysgeusie
-Sehr häufig: Okulärer Ikterus (17,4%)
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
-Sehr häufig: Übelkeit (12,5%)
-Häufig: Erbrechen, Diarrhö, Dyspepsie, Bauchschmerzen, Bauchaufblähung, Flatulenz, Mundtrockenheit
- +Sehr häufig: Okulärer Ikterus (17,4%)
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakt
- +s:
- +Sehr häufig: Übelkeit (12,5%)
- +Häufig: Erbrechen, Diarrhö, Dyspepsie, Bauchschmerzen,
- + Bauchaufblähung, Flatulenz, Mundtrockenheit
-Sehr häufig: Gelbsucht (16,0%)
-Häufig: Hyperbilirubinämie
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes:
-Häufig: Exanthem
-Gelegentlich: Pruritus
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:
-Gelegentlich: Myalgie
- +Sehr häufig: Gelbsucht (16,0%)
- +Häufig: Hyperbilirubinämie
- +Erkrankungen der Haut und des
- +Unterhautgewebes:
- +Häufig: Exanthem
- +Gelegentlich: Pruritus
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und
- +Knochenerkrankungen:
- +Gelegentlich: Myalgie
-Gelegentlich: Nierensteine, Hämaturie, Proteinurie
- +Gelegentlich: Nierensteine, Hämaturie, Proteinurie
-Häufig: Müdigkeit
-Gelegentlich: Fieber, Asthenie
- +Häufig: Müdigkeit
- +Gelegentlich: Fieber, Asthenie
- +
- +
-Es konnte gezeigt werden, dass Tybost die geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung der tubulären Sekretion von Kreatinin verringert, ohne die tatsächliche renale glomeruläre Filtration zu beeinflussen. Der Anstieg des Serumkreatinins infolge der hemmenden Wirkung von Tybost beträgt im Allgemeinen nicht mehr als 0,4 mg/dl im Vergleich zu Behandlungsbeginn.
-In Studie GS-US-216-0114 traten Abnahmen der geschätzten Kreatinin-Clearance früh während der Behandlung mit Tybost auf, stabilisierten sich aber im weiteren Verlauf. Die mittlere (± SD) Veränderung der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) gemäss der Cockcroft-Gault-Methode betrug nach 144 Wochen Behandlung -15,1 ± 16,5 ml/min in der Gruppe mit Tybost-geboostetem Atazanavir + Truvada und -8,0 ± 16,8 ml/min in der Gruppe mit Ritonavir-geboostetem Atazanavir + Truvada (siehe «Pharmakodynamik»).
- +Es konnte gezeigt werden, dass Tybost die geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung der tubulären Sekretion von Kreatinin verringert, ohne die tatsächliche renale glomeruläre Filtration zu beeinflussen. Der Anstieg des Serumkreatinins infolge der hemmenden Wirkung von Tybost beträgt im Allgemeinen nicht mehr als 0,4 mg/dl im Vergleich zu Behandlungsbeginn.
- +In Studie GS-US-216-0114 traten Abnahmen der geschätzten Kreatinin-Clearance früh während der Behandlung mit Tybost auf, stabilisierten sich aber im weiteren Verlauf. Die mittlere (± SD) Veränderung der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) gemäss der Cockcroft-Gault-Methode betrug nach 144 Wochen Behandlung -15,1 ± 16,5 ml/min in der Gruppe mit Tybost-geboostetem Atazanavir + Truvada und -8,0 ± 16,8 ml/min in der Gruppe mit Ritonavir-geboostetem Atazanavir + Truvada (siehe "Pharmakodynamik" ).
-In der Studie GS-US-216-0114 trat häufig Hyperbilirubinämie (>1 x oberer Normalwert) auf: über einen Zeitraum von 144 Behandlungswochen bei 97,7% in der Gruppe mit Tybost-geboostetem Atazanavir + Truvada und bei 97,4% in der Gruppe mit Ritonavir-geboostetem Atazanavir + Truvada. Jedoch war in der Gruppe mit Tybost als Booster bei einem höheren Anteil der Patienten ein Anstieg des Gesamtbilirubins auf >2 x oberer Normalwert zu verzeichnen als in der Gruppe mit Ritonavir als Booster (88,0% versus 80,9%). Die Raten an Behandlungsabbrüchen aufgrund Bilirubin-bedingter unerwünschter Ereignisse waren niedrig und in beiden Gruppen ähnlich (4,9% in der Gruppe mit Tybost als Booster und 4,0% in der Gruppe mit Ritonavir als Booster). Ein Anstieg der Alaninaminotransferase oder Aspartataminotransferase von >3 x oberer Normalwert wurde bei 12,8% der Patienten in der Gruppe mit Tybost als Booster und bei 9,0% in der Gruppe mit Ritonavir als Booster dokumentiert.
- +In der Studie GS-US-216-0114 trat häufig Hyperbilirubinämie (>1 x oberer Normalwert) auf: über einen Zeitraum von 144 Behandlungswochen bei 97,7% in der Gruppe mit Tybost-geboostetem Atazanavir + Truvada und bei 97,4% in der Gruppe mit Ritonavir-geboostetem Atazanavir + Truvada. Jedoch war in der Gruppe mit Tybost als Booster bei einem höheren Anteil der Patienten ein Anstieg des Gesamtbilirubins auf >2 x oberer Normalwert zu verzeichnen als in der Gruppe mit Ritonavir als Booster (88,0% versus 80,9%). Die Raten an Behandlungsabbrüchen aufgrund Bilirubin-bedingter unerwünschter Ereignisse waren niedrig und in beiden Gruppen ähnlich (4,9% in der Gruppe mit Tybost als Booster und 4,0% in der Gruppe mit Ritonavir als Booster). Ein Anstieg der Alaninaminotransferase oder Aspartataminotransferase von >3 x oberer Normalwert wurde bei 12,8% der Patienten in der Gruppe mit Tybost als Booster und bei 9,0% in der Gruppe mit Ritonavir als Booster dokumentiert.
-Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer ART berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer ART berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Sicherheit von Tybost wurde in einer offenen klinischen Studie (GS-US-236-0118) mit durch Cobicistat geboostetem Atazanavir oder Darunavir plus zwei NRTI an 73 HIV-1infizierten vorbehandelten Patienten mit leichten oder mittelgradigen Nierenfunktionsstörungen (nach der Cockcroft-Gault-Methode geschätzte eGFR von 50-89 ml/min) untersucht, bei denen der pharmakokinetische Booster von Ritonavir auf Cobicistat umgestellt wurde. Nach 48 Wochen betrug die mittlere Veränderung des Serumkreatinins 0,04 ± 0,19 mg/dl und die mittlere Veränderung der nach der Cockcroft-Gault-Methode geschätzten eGFR -4,1 ± 9,5 ml/min. Die Wirkung von Cobicistat auf das Serumkreatinin und die eGFR bei Patienten, die in der Studie GS-US-236-0118 von Ritonavir auf Cobicistat umgestellt wurden, war konsistent mit der Wirkung bei therapienaiven Patienten in der Studie GS-US-216-0114.
- +Die Sicherheit von Tybost wurde in einer offenen klinischen Studie (GS-US-236-0118) mit durch Cobicistat geboostetem Atazanavir oder Darunavir plus zwei NRTI an 73 HIV-1infizierten vorbehandelten Patienten mit leichten oder mittelgradigen Nierenfunktionsstörungen (nach der Cockcroft-Gault-Methode geschätzte eGFR von 50-89 ml/min) untersucht, bei denen der pharmakokinetische Booster von Ritonavir auf Cobicistat umgestellt wurde. Nach 48 Wochen betrug die mittlere Veränderung des Serumkreatinins 0,04 ± 0,19 mg/dl und die mittlere Veränderung der nach der Cockcroft-Gault-Methode geschätzten eGFR -4,1 ± 9,5 ml/min. Die Wirkung von Cobicistat auf das Serumkreatinin und die eGFR bei Patienten, die in der Studie GS-US-236-0118 von Ritonavir auf Cobicistat umgestellt wurden, war konsistent mit der Wirkung bei therapienaiven Patienten in der Studie GS-US-216-0114.
-Bei einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen einer Toxizität (siehe «Unerwünschte Wirkungen») zu beobachten und falls erforderlich, müssen unterstützende Standardtherapiemassnahmen eingeleitet werden.
- +Bei einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen einer Toxizität (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) zu beobachten und falls erforderlich, müssen unterstützende Standardtherapiemassnahmen eingeleitet werden.
-Cobicistat ist ein selektiver, mechanismus-basierter Inhibitor der Cytochrome P450 aus der Untergruppe CYP3A. Die Hemmung des durch CYP3A vermittelten Metabolismus durch Cobicistat erhöht die systemische Exposition von CYP3A-Substraten wie Atazanavir oder Darunavir. Durch den CYP3A-abhängigen Metabolismus wird hingegen die Bioverfügbarkeit von Cobicistat limitiert und deren Halbwertzeit verkürzt.
-Die Wirkung von Cobicistat auf die Pharmakokinetik von Atazanavir wurde in der Pharmakokinetik-Substudie (n = 48) der Phase-3-Studie GS-US-216-0114 beurteilt, in der HIV-1infizierte Patienten Atazanavir 300 mg + Cobicistat 150 mg oder Atazanavir 300 mg + Ritonavir 100 mg erhielten, jeweils in Kombination mit Truvada. Die pharmakokinetischen Parameter von Atazanavir im Steadystate waren beim Boosting mit Cobicistat ähnlich wie beim Boosting mit Ritonavir (siehe Tabelle 4).
-Tabelle 4: Pharmakokinetische Parameter (Mittel ± SD) von Atazanavir in der Pharmakokinetik-Substudie der Phase-3-Studie (Studie GS-US-216-0114)
-Pharmakokinetische Parameter von Atazanavir Atazanavir + Cobicistat + Truvada (n = 22) Atazanavir + Ritonavir + Truvada (n = 26)
-AUCtau (µg•h/ml) 46,13 ± 26,18 47,59 ± 24,39
-Cmax (µg/ml) 3,91 ± 1,94 4,76 ± 1,94
-Ctau (µg/ml) 0,80 ± 0,72 0,85 ± 0,72
- +Cobicistat ist ein selektiver, mechanismus-basierter Inhibitor der Cytochrome P450 aus der Untergruppe CYP3A. Die Hemmung des durch CYP3A vermittelten Metabolismus durch Cobicistat erhöht die systemische Exposition von CYP3A-Substraten wie Atazanavir oder Darunavir. Durch den CYP3A-abhängigen Metabolismus wird hingegen die Bioverfügbarkeit von Cobicistat limitiert und deren Halbwertzeit verkürzt.
- +Die Wirkung von Cobicistat auf die Pharmakokinetik von Atazanavir wurde in der Pharmakokinetik-Substudie (n = 48) der Phase-3-Studie GS-US-216-0114 beurteilt, in der HIV-1infizierte Patienten Atazanavir 300 mg + Cobicistat 150 mg oder Atazanavir 300 mg + Ritonavir 100 mg erhielten, jeweils in Kombination mit Truvada. Die pharmakokinetischen Parameter von Atazanavir im Steadystate waren beim Boosting mit Cobicistat ähnlich wie beim Boosting mit Ritonavir (siehe Tabelle 4).
- +Tabelle 4: Pharmakokinetische Parameter (Mittel ± SD) von Atazanavir in der Pharmakokinetik-Substudie der Phase-3-Studie (Studie GS-US-216-0114)
- +Pharmakokinetische Parameter von Atazanavir + Cobicistat+ Atazanavir + Ritonavir+
- +Atazanavir Truvada(n = 22) Truvada(n = 26)
- +AUCtau (µg•h/ml) 46,13 ± 26,18 47,59 ± 24,39
- +Cmax (µg/ml) 3,91 ± 1,94 4,76 ± 1,94
- +Ctau (µg/ml) 0,80 ± 0,72 0,85 ± 0,72
-Der pharmakokinetische Boostingeffekt von Cobicistat auf Darunavir wurde in einer klinischen Phase-1-Studie (Studie GS-US-216-0115) beurteilt, in der 31 gesunde Probanden 10 Tage lang Darunavir 800 mg in Kombination mit Cobicistat 150 mg oder Ritonavir 100 mg, jeweils einmal täglich, erhielten. Die pharmakokinetischen Parameter von Darunavir im Steadystate waren beim Boosting mit Cobicistat ähnlich wie beim Boosting mit Ritonavir (siehe Tabelle 5). Diese Ergebnisse waren vergleichbar mit den Ergebnissen von früheren klinischen Studien mit Darunavir 800 mg in Kombination mit Ritonavir 100 mg einmal täglich.
-Tabelle 5: Pharmakokinetische Parameter (Mittel ± SD) von Darunavir in der Pharmakokinetik-Studie der Phase-1-Studie (Studie GS-US-216-0115)
-Pharmakokinetische Parameter von Darunavir Darunavir 800 mg + Cobicistat 150 mg einmal täglich (n = 31) Darunavir 800 mg + Ritonavir 100 mg einmal täglich (n = 31)
-AUCtau (µg•h/ml) 81,08 ± 25,15 79,99 ± 27,20
-Cmax (µg/ml) 7,74 ± 1,69 7,46 ± 1,52
-C0h (µg/ml) 2,40 ± 1,22 2,48 ± 0,85
- +
- +Der pharmakokinetische Boostingeffekt von Cobicistat auf Darunavir wurde in einer klinischen Phase-1-Studie (Studie GS-US-216-0115) beurteilt, in der 31 gesunde Probanden 10 Tage lang Darunavir 800 mg in Kombination mit Cobicistat 150 mg oder Ritonavir 100 mg, jeweils einmal täglich, erhielten. Die pharmakokinetischen Parameter von Darunavir im Steadystate waren beim Boosting mit Cobicistat ähnlich wie beim Boosting mit Ritonavir (siehe Tabelle 5). Diese Ergebnisse waren vergleichbar mit den Ergebnissen von früheren klinischen Studien mit Darunavir 800 mg in Kombination mit Ritonavir 100 mg einmal täglich.
- +Tabelle 5: Pharmakokinetische Parameter (Mittel ± SD) von Darunavir in der Pharmakokinetik-Studie der Phase-1-Studie (Studie GS-US-216-0115)
- +Pharmakokinetische Darunavir 800 mg +Cobicistat 150 Darunavir 800 mg +Ritonavir 100
- +Parameter von Darunavir mg einmal täglich(n = 31) mg einmal täglich(n = 31)
- +AUCtau (µg•h/ml) 81,08 ± 25,15 79,99 ± 27,20
- +Cmax (µg/ml) 7,74 ± 1,69 7,46 ± 1,52
- +C0h (µg/ml) 2,40 ± 1,22 2,48 ± 0,85
- +
- +
-Antivirale Aktivität in vitro
- +Antivirale Aktivität in vitro
-Die Auswirkungen von Cobicistat auf das Elektrokardiogramm wurden in einer Studie an 48 gesunden erwachsenen Probanden untersucht. Cobicistat verlängerte nicht das QTcF-Intervall bei einer Dosierung von 250 mg und 400 mg, die zu einer um das 2- bzw. 4fache höheren Exposition führt als die empfohlene therapeutische Dosis. Ein geringer Anstieg im PR-Intervall (+9,6 msec) im Cmax-Bereich trat 3 bis 5 Stunden nach Verabreichung von 250 mg Cobicistat auf. Dies entsprach einer um etwa das 2fache höheren Konzentration als die Konzentration, die nach Verabreichung von 150 mg Cobicistat einmal täglich beobachtet wurde. Dieses Ergebnis wurde nicht als klinisch signifikant erachtet.
-In einer klinischen Humanstudie mit 35 gesunden Probanden ergaben die Echokardiographien, die bei Studienbeginn und nach Erhalt von 150 mg Cobicistat einmal täglich über mindestens 15 Tage durchgeführt wurden, keine Hinweise auf klinisch signifikante Veränderungen der linksventrikulären Funktion.
- +Die Auswirkungen von Cobicistat auf das Elektrokardiogramm wurden in einer Studie an 48 gesunden erwachsenen Probanden untersucht. Cobicistat verlängerte nicht das QTcF-Intervall bei einer Dosierung von 250 mg und 400 mg, die zu einer um das 2- bzw. 4fache höheren Exposition führt als die empfohlene therapeutische Dosis. Ein geringer Anstieg im PR-Intervall (+9,6 msec) im Cmax-Bereich trat 3 bis 5 Stunden nach Verabreichung von 250 mg Cobicistat auf. Dies entsprach einer um etwa das 2fache höheren Konzentration als die Konzentration, die nach Verabreichung von 150 mg Cobicistat einmal täglich beobachtet wurde. Dieses Ergebnis wurde nicht als klinisch signifikant erachtet.
- +In einer klinischen Humanstudie mit 35 gesunden Probanden ergaben die Echokardiographien, die bei Studienbeginn und nach Erhalt von 150 mg Cobicistat einmal täglich über mindestens 15 Tage durchgeführt wurden, keine Hinweise auf klinisch signifikante Veränderungen der linksventrikulären Funktion.
-Die Auswirkungen von Tybost auf das Serumkreatinin wurden in einer Phase-1-Studie an Probanden mit normaler Nierenfunktion (eGFR ≥80 ml/min, n = 18) und mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR 50-79 ml/min, n = 12) untersucht. Eine statistisch signifikante Veränderung der nach der Cockcroft-Gault-Methode berechneten geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFRCG) gegenüber dem Wert zu Studienbeginn wurde nach einer Behandlung mit Cobicistat 150 mg über 7 Tage bei Probanden mit normaler Nierenfunktion (-9,9 ± 13,1 ml/min) sowie bei Probanden mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (-11,9 ± 7,0 ml/min) festgestellt. Diese Verminderungen der eGFRCG waren nach Absetzen von Cobicistat reversibel. Die tatsächliche glomeruläre Filtrationsrate, gemessen anhand der Clearance der Testsubstanz Iohexol, war bei Probanden mit normaler Nierenfunktion sowie mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung nach Behandlung mit Tybost gegenüber dem Wert zu Studienbeginn nicht verändert. Dies lässt darauf schliessen, dass Cobicistat die tubuläre Kreatinin-Sekretion hemmt, was sich in der Verminderung der eGFRCG ohne Auswirkungen auf die tatsächliche glomeruläre Filtrationsrate zeigt.
- +Die Auswirkungen von Tybost auf das Serumkreatinin wurden in einer Phase-1-Studie an Probanden mit normaler Nierenfunktion (eGFR ≥80 ml/min, n = 18) und mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR 50-79 ml/min, n = 12) untersucht. Eine statistisch signifikante Veränderung der nach der Cockcroft-Gault-Methode berechneten geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFRCG) gegenüber dem Wert zu Studienbeginn wurde nach einer Behandlung mit Cobicistat 150 mg über 7 Tage bei Probanden mit normaler Nierenfunktion (-9,9 ± 13,1 ml/min) sowie bei Probanden mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (-11,9 ± 7,0 ml/min) festgestellt. Diese Verminderungen der eGFRCG waren nach Absetzen von Cobicistat reversibel. Die tatsächliche glomeruläre Filtrationsrate, gemessen anhand der Clearance der Testsubstanz Iohexol, war bei Probanden mit normaler Nierenfunktion sowie mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung nach Behandlung mit Tybost gegenüber dem Wert zu Studienbeginn nicht verändert. Dies lässt darauf schliessen, dass Cobicistat die tubuläre Kreatinin-Sekretion hemmt, was sich in der Verminderung der eGFRCG ohne Auswirkungen auf die tatsächliche glomeruläre Filtrationsrate zeigt.
-Die Aktivität von Cobicistat als pharmakokinetischer Booster für Atazanavir oder Darunavir wurde in pharmakokinetischen Studien nachgewiesen. In diesen pharmakokinetischen Studien stimmte die Exposition von Atazanavir oder Darunavir beim Boosting mit Cobicistat 150 mg mit der beim Boosting mit Ritonavir 100 mg überein (siehe «Wirkungsmechanismus»). Angaben zur klinischen Wirksamkeit von Darunavir 800 mg/Ritonavir 100 mg einmal täglich sind der Fachinformation zu Darunavir zu entnehmen.
- +Die Aktivität von Cobicistat als pharmakokinetischer Booster für Atazanavir oder Darunavir wurde in pharmakokinetischen Studien nachgewiesen. In diesen pharmakokinetischen Studien stimmte die Exposition von Atazanavir oder Darunavir beim Boosting mit Cobicistat 150 mg mit der beim Boosting mit Ritonavir 100 mg überein (siehe "Wirkungsmechanismus" ). Angaben zur klinischen Wirksamkeit von Darunavir 800 mg/Ritonavir 100 mg einmal täglich sind der Fachinformation zu Darunavir zu entnehmen.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Tybost in Kombination mit Atazanavir bei HIV-1infizierten Patienten wurden in einer randomisierten, doppelblinden, aktiv kontrollierten Phase-3-Studie (GS-US-216-0114) bei therapienaiven HIV-1infizierten Patienten mit einer bei Studienbeginn geschätzten Kreatinin-Clearance von oder über 70 ml/min beurteilt (n = 692).
-In der Studie GS-US-216-0114 wurden die Patienten im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder Atazanavir 300 mg + Cobicistat 150 mg einmal täglich oder Atazanavir 300 mg + Ritonavir 100 mg einmal täglich, jeweils zusammen mit einer Fixdosis als Basistherapie, die aus Tenofovirdisoproxilfumarat 300 mg und Emtricitabin 200 mg in Form einer Einzeltablette (Truvada) bestand. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach HIV-1-RNA-Spiegel beim Screening (≤100'000 Kopien/ml oder >100'000 Kopien/ml). Die virologische Ansprechrate wurde in beiden Behandlungsarmen beurteilt und definiert als Erreichen einer nicht mehr nachweisbaren Viruslast (<50 HIV-1-RNA-Kopien/ml).
-Tabelle 6 und 7 zeigen die Werte bei Studienbeginn bzw. die Behandlungsergebnisse in Woche 48 und 144 für die Studie GS-US-216-0114.
-Tabelle 6: Demographische Charakteristika und Krankheitsparameter bei Studienbeginn von antiretroviral naiven HIV-1infizierten erwachsenen Patienten der Studie GS-US-216-0114
- Atazanavir + Cobicistat + Truvada (n = 344) Atazanavir + Ritonavir + Truvada (n = 348)
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Tybost in Kombination mit Atazanavir bei HIV-1infizierten Patienten wurden in einer randomisierten, doppelblinden, aktiv kontrollierten Phase-3-Studie (GS-US-216-0114) bei therapienaiven HIV-1infizierten Patienten mit einer bei Studienbeginn geschätzten Kreatinin-Clearance von oder über 70 ml/min beurteilt (n = 692).
- +In der Studie GS-US-216-0114 wurden die Patienten im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder Atazanavir 300 mg + Cobicistat 150 mg einmal täglich oder Atazanavir 300 mg + Ritonavir 100 mg einmal täglich, jeweils zusammen mit einer Fixdosis als Basistherapie, die aus Tenofovirdisoproxilfumarat 300 mg und Emtricitabin 200 mg in Form einer Einzeltablette (Truvada) bestand. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach HIV-1-RNA-Spiegel beim Screening (≤100'000 Kopien/ml oder >100'000 Kopien/ml). Die virologische Ansprechrate wurde in beiden Behandlungsarmen beurteilt und definiert als Erreichen einer nicht mehr nachweisbaren Viruslast (<50 HIV-1-RNA-Kopien/ml).
- +Tabelle 6 und 7 zeigen die Werte bei Studienbeginn bzw. die Behandlungsergebnisse in Woche 48 und 144 für die Studie GS-US-216-0114.
- +Tabelle 6: Demographische Charakteristika und Krankheitsparameter bei Studienbeginn von antiretroviral naiven HIV-1infizierten erwachsenen Patienten der Studie GS-US-216-0114
- + Atazanavir +Cobicistat Atazanavir +Ritonavir +
- + + Truvada(n = 344) Truvada(n = 348)
-Medianes Alter, Jahre (niedrigstes bis höchstes) 36 (19-62) 37 (19-70)
-Geschlecht
-Männlich 83,4% 82,5%
-Weiblich 16,6% 17,5%
-Ethnische Zugehörigkeit
-Weiss 57,6% 61,8%
-Farbig/afro-amerikanisch 18,9% 18,1%
-Asiatisch 12,8% 10,6%
-Andere 10,8% 9,5%
- +Medianes Alter, Jahre (niedrigstes bis 36 (19-62) 37 (19-70)
- +höchstes)
- +Geschlecht
- +Männlich 83,4% 82,5%
- +Weiblich 16,6% 17,5%
- +Ethnische Zugehörigkeit
- +Weiss 57,6% 61,8%
- +Farbig/afro-amerikanisch 18,9% 18,1%
- +Asiatisch 12,8% 10,6%
- +Andere 10,8% 9,5%
-Medianer Wert der Plasma HIV-1-RNA bei Studienbeginn (Bereich) log10 Kopien/ml 4,78 (3,22-6,43) 4,84 (3,21-6,44)
-Prozentsatz der Patienten mit Viruslast >100'000 Kopien/ml 38,4% 41,1%
-Mediane CD4+-Zellzahl bei Studienbeginn (Bereich), Zellen/mm3 348 (1-1075) 341 (10-1455)
-Prozentsatz der Patienten mit CD4+-Zellzahlen ≤200 Zellen/mm3 17,4% 16,4%
- +Medianer Wert der Plasma HIV-1-RNA bei 4,78 (3,22-6,43) 4,84 (3,21-6,44)
- +Studienbeginn (Bereich) log10 Kopien/ml
- +Prozentsatz der Patienten mit Viruslast 38,4% 41,1%
- +>100'000 Kopien/ml
- +Mediane CD4+-Zellzahl bei Studienbeginn 348 (1-1075) 341 (10-1455)
- +(Bereich), Zellen/mm3
- +Prozentsatz der Patienten mit CD4+-Zellzahlen 17,4% 16,4%
- +≤200 Zellen/mm3
-Tabelle 7: Virologisches Ergebnis der randomisierten Behandlung in der Studie GS-US-216-0114 in Woche 48 und 144
- Woche 48a Woche 144b
- Atazanavir + Cobicistat + Truvada (n = 344) Atazanavir + Ritonavir + Truvada (n = 348) Atazanavir + Cobicistat + Truvada (n = 344) Atazanavir + Ritonavir + Truvada (n = 348)
-Virologischer Erfolg HIV-1-RNA <50 Kopien/ml 85% 87% 72% 74%
-Unterschiede in der Behandlung -2,2% (95%-KI = -7,4%, 3,0%) 2,1% (95% KI = -8,7%, 4,5%)
-Virologisches Versagenc 6% 4% 8% 5%
-Keine virologischen Daten im Woche-48oder -144-Zeitintervall 9% 9% 20% 21%
-Studienmedikation aufgrund von unerwünschten Wirkungen (UW) oder Tod abgesetztd 6% 7% 11% 11%
-Studienmedikation aus anderen Gründen abgesetzt und zuletzt verfügbare Messung HIV-1-RNA <50 Kopien/mle 3% 2% 8% 10%
-Fehlende Daten im Zeitintervall bei gleichzeitiger Einnahme der Studienmedikation 0% 0% <1% <1%
- +
- +Tabelle 7: Virologisches Ergebnis der randomisierten Behandlung in der Studie GS-US-216-0114 in Woche 48 und 144
- + Woche 48a Woche 144b
- + Atazanavir + Cobicis Atazanavir + Ritonav Atazanavir + Cobicis Atazanavir + Ritonav
- + tat + Truvada(n = ir + Truvada(n = tat + Truvada(n = ir + Truvada(n =
- + 344) 348) 344) 348)
- +Virologischer 85% 87% 72% 74%
- +Erfolg HIV-1-RNA
- +<50 Kopien/ml
- +Unterschiede in der -2,2% (95%-KI = 2,1% (95% KI =
- +Behandlung -7,4%, 3,0%) -8,7%, 4,5%)
- +Virologisches 6% 4% 8% 5%
- +Versagenc
- +Keine virologischen 9% 9% 20% 21%
- +Daten im Woche-48-od
- +er -144-Zeitinterval
- +l
- +Studienmedikation 6% 7% 11% 11%
- +aufgrund von unerwün
- +schten Wirkungen
- +(UW) oder Tod
- +abgesetztd
- +Studienmedikation 3% 2% 8% 10%
- +aus anderen Gründen
- +abgesetzt und
- +zuletzt verfügbare
- +Messung HIV-1-RNA
- +<50 Kopien/mle
- +Fehlende Daten im 0% 0% <1% <1%
- +Zeitintervall bei
- +gleichzeitiger
- +Einnahme der Studien
- +medikation
-a Das Woche-48-Zeitintervall ist definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 309 und 378 (inklusive).
-b Das Woche-144-Zeitintervall reicht von Tag 967 bis Tag 1050 (inklusive).
-c Einschliesslich Patienten mit ≥50 Kopien/ml im Woche-48- oder -144-Zeitintervall; Patienten, die aufgrund fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie vorzeitig beendeten; Patienten, die aus anderen Gründen als eines unerwünschten Ereignisses, Tod oder fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten und zum Zeitpunkt des Abbruchs eine Viruslast von ≥50 Kopien/ml aufwiesen.
-d Einschliesslich Patienten, die aufgrund von unerwünschten Ereignissen oder Tod zu einem Zeitpunkt ab Tag 1 bis zum Ende des Zeitintervalls die Studie beendeten, wenn dies zu keinen virologischen Daten während der Behandlung innerhalb des spezifizierten Zeitintervalls führte.
-e Einschliesslich Patienten, die aus anderen Gründen als einer unerwünschten Wirkung, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten, z.B. Einwilligung zurückgezogen, Loss to Follow-Up.
-Atazanavir + Cobicistat + Truvada war nicht-unterlegen hinsichtlich des Erreichens einer HIV-1-RNA-Konzentration von <50 Kopien/ml im Vergleich zu Atazanavir + Ritonavir + Truvada.
-Die Veränderungen der CD4-Zellzahlen in Studie GS-US-216-0114 nach 48 und 144 Wochen sind in Tabelle 8 aufgeführt.
-Tabelle 8: Veränderungen der CD4-Zellzahlen in Studie GS-US-216-0114 nach 48 und 144 Wochen
- Woche 48 Woche 144
- Atazanavir + Cobicistat + Truvada (n = 344) Atazanavir + Ritonavir + Truvada (n = 348) Atazanavir + Cobicistat + Truvada (n = 344) Atazanavir + Ritonavir + Truvada (n = 348)
-Mittlerer Anstieg der CD4- T-Zellzahl (Zellen/mm3) gegenüber dem Ausgangswerta 213 219 310 332
- +
- +a Das Woche-48-Zeitintervall ist definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 309 und 378 (inklusive).
- +b Das Woche-144-Zeitintervall reicht von Tag 967 bis Tag 1050 (inklusive).
- +c Einschliesslich Patienten mit ≥50 Kopien/ml im Woche-48- oder -144-Zeitintervall; Patienten, die aufgrund fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie vorzeitig beendeten; Patienten, die aus anderen Gründen als eines unerwünschten Ereignisses, Tod oder fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten und zum Zeitpunkt des Abbruchs eine Viruslast von ≥50 Kopien/ml aufwiesen.
- +d Einschliesslich Patienten, die aufgrund von unerwünschten Ereignissen oder Tod zu einem Zeitpunkt ab Tag 1 bis zum Ende des Zeitintervalls die Studie beendeten, wenn dies zu keinen virologischen Daten während der Behandlung innerhalb des spezifizierten Zeitintervalls führte.
- +e Einschliesslich Patienten, die aus anderen Gründen als einer unerwünschten Wirkung, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten, z.B. Einwilligung zurückgezogen, Loss to Follow-Up.
- +Atazanavir + Cobicistat + Truvada war nicht-unterlegen hinsichtlich des Erreichens einer HIV-1-RNA-Konzentration von <50 Kopien/ml im Vergleich zu Atazanavir + Ritonavir + Truvada.
- +Die Veränderungen der CD4-Zellzahlen in Studie GS-US-216-0114 nach 48 und 144 Wochen sind in Tabelle 8 aufgeführt.
- +Tabelle 8: Veränderungen der CD4-Zellzahlen in Studie GS-US-216-0114 nach 48 und 144 Wochen
- + Woche 48 Woche 144
- + Atazanavir + Cobicis Atazanavir + Ritonav Atazanavir + Cobicis Atazanavir + Ritonav
- + tat + Truvada(n = ir + Truvada(n = tat + Truvada(n = ir + Truvada(n =
- + 344) 348) 344) 348)
- +Mittlerer Anstieg 213 219 310 332
- +der CD4- T-Zellzahl
- +(Zellen/mm3) gegenüb
- +er dem Ausgangswerta
-a Fehlend = von der Analyse ausgeschlossen
-Bei einer Analyse der Teilnehmer mit Therapieversagen in der Studie GS-US-216-0114 bis Woche 144 lagen in allen 21 Fällen von virologischem Versagen in der Cobicistat-Gruppe auswertbare genotypische Daten für gepaarte Isolate von Studienbeginn und Therapieversagen vor. Von diesen 21 Patienten entwickelten 3 die mit Emtricitabin assoziierte Resistenz-Substitution M184V. Bei keinem der Teilnehmer traten die mit Tenofovir assoziierten Resistenz-Substitutionen K65R oder K70E oder eine primär mit Proteaseinhibitoren assoziierte Resistenz-Substitution auf. In der Ritonavir-Gruppe lagen für alle 19 Fälle von virologischem Versagen genotypische Daten vor. Von diesen 19 Patienten entwickelte 1 Patient die mit Emtricitabin assoziierte Resistenz-Substitution M184V; mit Tenofovir oder primäre mit Proteaseinhibitoren assoziierte Resistenz-Substitutionen traten nicht auf.
- +
- +a Fehlend = von der Analyse ausgeschlossen
- +Bei einer Analyse der Teilnehmer mit Therapieversagen in der Studie GS-US-216-0114 bis Woche 144 lagen in allen 21 Fällen von virologischem Versagen in der Cobicistat-Gruppe auswertbare genotypische Daten für gepaarte Isolate von Studienbeginn und Therapieversagen vor. Von diesen 21 Patienten entwickelten 3 die mit Emtricitabin assoziierte Resistenz-Substitution M184V. Bei keinem der Teilnehmer traten die mit Tenofovir assoziierten Resistenz-Substitutionen K65R oder K70E oder eine primär mit Proteaseinhibitoren assoziierte Resistenz-Substitution auf. In der Ritonavir-Gruppe lagen für alle 19 Fälle von virologischem Versagen genotypische Daten vor. Von diesen 19 Patienten entwickelte 1 Patient die mit Emtricitabin assoziierte Resistenz-Substitution M184V; mit Tenofovir oder primäre mit Proteaseinhibitoren assoziierte Resistenz-Substitutionen traten nicht auf.
-Nach oraler Verabreichung von Tybost zusammen mit einer Mahlzeit wurden bei HIV-1infizierten Patienten die maximalen Plasmakonzentrationen von Cobicistat 4 Stunden nach Einnahme gemessen. Die mittleren Werte von Cmax, AUCtau und Ctrough (Mittelwert ± SD) im Steadystate nach wiederholter Gabe von Tybost bei HIV-1infizierten Patienten (n = 68) lagen bei 1,2 ± 0,3 µg/ml, 10,9 ± 3,8 µg•h/ml bzw. 0,07 ± 0,07 µg/ml.
- +Nach oraler Verabreichung von Tybost zusammen mit einer Mahlzeit wurden bei HIV-1infizierten Patienten die maximalen Plasmakonzentrationen von Cobicistat 4 Stunden nach Einnahme gemessen. Die mittleren Werte von Cmax, AUCtau und Ctrough (Mittelwert ± SD) im Steadystate nach wiederholter Gabe von Tybost bei HIV-1infizierten Patienten (n = 68) lagen bei 1,2 ± 0,3 µg/ml, 10,9 ± 3,8 µg•h/ml bzw. 0,07 ± 0,07 µg/ml.
-Nach oraler Verabreichung von [14C]Cobicistat lagen 86% der Dosis in den Fäzes und 8,2% im Urin vor. Die mediane terminale Plasmahalbwertzeit von Cobicistat nach Verabreichung von Tybost liegt bei ungefähr 3-4 Stunden.
- +Nach oraler Verabreichung von [14C]Cobicistat lagen 86% der Dosis in den Fäzes und 8,2% im Urin vor. Die mediane terminale Plasmahalbwertzeit von Cobicistat nach Verabreichung von Tybost liegt bei ungefähr 3-4 Stunden.
-Die Exposition von Cobicistat verhält sich im Dosisbereich von 50 mg bis 400 mg nichtlinear und überproportional zur Dosis, entsprechend einem mechanismus-basierten CYP3A-Inhibitor.
- +Die Exposition von Cobicistat verhält sich im Dosisbereich von 50 mg bis 400 mg nichtlinear und überproportional zur Dosis, entsprechend einem mechanismus-basierten CYP3A-Inhibitor.
-Die Pharmakokinetik von Cobicistat wurde bei älteren Patienten (über 65 Jahren) nicht vollständig untersucht.
- +Die Pharmakokinetik von Cobicistat wurde bei älteren Patienten (über 65 Jahren) nicht vollständig untersucht.
-Cobicistat wird primär durch die Leber metabolisiert und eliminiert. Eine Studie zur Pharmakokinetik von Cobicistat wurde an nicht-HIV-1infizierten Patienten mit einer mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse B nach Child-Pugh) durchgeführt. In der Pharmakokinetik von Cobicistat wurden keine klinisch relevanten Unterschiede zwischen Patienten mit einer mittelschweren Leberfunktionsstörung und gesunden Probanden festgestellt. Eine Dosisanpassung von Tybost ist bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Leberfunktionsstörung nicht erforderlich. Die Auswirkung einer schweren Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) auf die Pharmakokinetik von Cobicistat wurde nicht untersucht.
- +Cobicistat wird primär durch die Leber metabolisiert und eliminiert. Eine Studie zur Pharmakokinetik von Cobicistat wurde an nicht-HIV-1infizierten Patienten mit einer mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse B nach Child-Pugh) durchgeführt. In der Pharmakokinetik von Cobicistat wurden keine klinisch relevanten Unterschiede zwischen Patienten mit einer mittelschweren Leberfunktionsstörung und gesunden Probanden festgestellt. Eine Dosisanpassung von Tybost ist bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Leberfunktionsstörung nicht erforderlich. Die Auswirkung einer schweren Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) auf die Pharmakokinetik von Cobicistat wurde nicht untersucht.
-Die Pharmakokinetik von Cobicistat wurde bei Patienten mit einer Koinfektion mit Hepatitis B und/oder C nicht vollständig untersucht.
- +Die Pharmakokinetik von Cobicistat wurde bei Patienten mit einer Koinfektion mit Hepatitis B und/oder C nicht vollständig untersucht.
-Eine Studie zur Pharmakokinetik von Cobicistat wurde an nicht-HIV-1infizierten Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung durchgeführt (geschätzte Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min). In der Pharmakokinetik von Cobicistat wurden keine bedeutsamen Unterschiede zwischen Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung und gesunden Probanden festgestellt, was mit der geringen renalen Clearance von Cobicistat in Einklang steht.
- +Eine Studie zur Pharmakokinetik von Cobicistat wurde an nicht-HIV-1infizierten Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung durchgeführt (geschätzte Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min). In der Pharmakokinetik von Cobicistat wurden keine bedeutsamen Unterschiede zwischen Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung und gesunden Probanden festgestellt, was mit der geringen renalen Clearance von Cobicistat in Einklang steht.
-Eine verkürzte Aktionspotenzials-Dauer und negative inotropische Effekte wurden in Ex-vivo-Studien mit Cobicistat und isoliertem Herzgewebe aus Kaninchen ohne Sicherheitsabstände zu klinischen Expositionen beobachtet. Invivo-Studien an Hunden lassen vermuten, dass Cobicistat ein geringes Potenzial zur QT-Verlängerung besitzt und bei Konzentrationen, die mindestens 11fach höher liegen als bei der beim Menschen empfohlenen Tagesdosis von 150 mg (siehe „Eigenschaften/Wirkungen“, Auswirkungen auf das Elektrokardiogramm), das PR-Intervall geringfügig verlängern und die linksventrikuläre Funktion leicht einschränken kann.
- +Eine verkürzte Aktionspotenzials-Dauer und negative inotropische Effekte wurden in Ex-vivo-Studien mit Cobicistat und isoliertem Herzgewebe aus Kaninchen ohne Sicherheitsabstände zu klinischen Expositionen beobachtet. Invivo-Studien an Hunden lassen vermuten, dass Cobicistat ein geringes Potenzial zur QT-Verlängerung besitzt und bei Konzentrationen, die mindestens 11fach höher liegen als bei der beim Menschen empfohlenen Tagesdosis von 150 mg (siehe „Eigenschaften/Wirkungen“, Auswirkungen auf das Elektrokardiogramm), das PR-Intervall geringfügig verlängern und die linksventrikuläre Funktion leicht einschränken kann.
-Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf schädliche Wirkungen von Cobicistat in Bezug auf die Fertilität. Bei Ratten waren bei 125 mg/kg/Tag Cobicistat erhöhte fetale Verluste nach der Einnistung und verringertes Fetalgewicht zu beobachten, assoziiert mit signifikant verringertem Körpergewicht des Muttertiers.
- +Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf schädliche Wirkungen von Cobicistat in Bezug auf die Fertilität. Bei Ratten waren bei 125 mg/kg/Tag Cobicistat erhöhte fetale Verluste nach der Einnistung und verringertes Fetalgewicht zu beobachten, assoziiert mit signifikant verringertem Körpergewicht des Muttertiers.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Tybost, Filmtabletten: 30 [A]
- +Tybost, Filmtabletten: 30 [A]
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