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Home - Fachinformation zu Xifaxan 550 mg - Änderungen - 28.01.2026
50 Änderungen an Fachinfo Xifaxan 550 mg
  • -Xifaxan 550 mg ist zur Verminderung des Wiederauftretens von Episoden einer manifesten hepatischen Enzephalopathie bei Patienten ≥ 18 Jahren mit hepatischer Zirrhose indiziert (siehe „Eigenschaften/Wirkungen“).
  • -In der Pivotal-Studie haben 91% der Patienten begleitend Lactulose angewendet. Unterschiede in der Wirksamkeit von Xifaxan bei Patienten, die keine Lactulose einnahmen, konnten nicht evaluiert werden (siehe „Eigenschaften/Wirkungen").
  • +Xifaxan 550 mg istzur Verminderung des Wiederauftretens von Episoden einer manifesten hepatischen Enzephalopathie bei Patienten ≥ 18 Jahren mit hepatischer Zirrhose indiziert(siehe „Eigenschaften/Wirkungen“).
  • +In der Pivotal-Studie haben 91% der Patienten begleitend Lactulose angewendet.Unterschiede in der Wirksamkeit von Xifaxan bei Patienten, die keine Lactulose einnahmen, konnten nicht evaluiert werden(siehe „Eigenschaften/Wirkungen").
  • -Empfohlene Dosis: 550 mg zweimal täglich.
  • -Der klinische Nutzen wurde in einer kontrollierten Studie nachgewiesen, in der die Probanden über einen Zeitraum von 6 Monaten behandelt wurden. Bei einer Behandlung über 6 Monate hinaus sollte der Nutzen gegenüber den Risiken individuell abgewogen werden, einschliesslich des Progressionsrisikos der hepatischen Dysfunktion (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“, sowie „Eigenschaften/Wirkungen“).
  • -Xifaxan 550 mg kann zu den Mahlzeiten oder ausserhalb der Mahlzeiten eingenommen werden.
  • +Empfohlene Dosis: 550 mg zweimal täglich.
  • +Der klinische Nutzen wurde in einer kontrollierten Studie nachgewiesen, in der die Probanden über einen Zeitraum von 6 Monaten behandelt wurden. Bei einer Behandlung über 6 Monate hinaus sollte der Nutzen gegenüber den Risiken individuell abgewogen werden, einschliesslich des Progressionsrisikos der hepatischen Dysfunktion (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“, sowie „Eigenschaften/Wirkungen“).
  • +Xifaxan 550 mg kann zu den Mahlzeiten oder ausserhalb der Mahlzeiten eingenommen werden.
  • -Es ist keine Anpassung der Dosis erforderlich, da die Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Xifaxan 550 mg keine Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Patienten zeigten.
  • +Es ist keine Anpassung der Dosis erforderlich, da die Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Xifaxan 550 mg keine Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Patienten zeigten.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Xifaxan 550 mg bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) ist nicht erwiesen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Xifaxan 550 mg bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) ist nicht erwiesen.
  • -·Überempfindlichkeit gegen Rifaximin, Rifamycin-Derivate oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • -·Intestinale Obstruktion.
  • +-Überempfindlichkeit gegen Rifaximin, Rifamycin-Derivate oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • +-Intestinale Obstruktion.
  • -Bei der Anwendung von Rifaximin ist, wie bei nahezu allen antibakteriellen Mitteln, über Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD) berichtet worden. Sollte diese Infektion auftreten, ist Rifaximin abzusetzen und sofort eine geeignete Behandlung einzuleiten.
  • +Bei der Anwendung von Rifaximin ist,wie bei nahezu allen antibakteriellen Mitteln, über Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD) berichtet worden. Sollte diese Infektion auftreten, ist Rifaximin abzusetzen und sofort eine geeignete Behandlung einzuleiten.
  • -Leberfunktionsstörungen: Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung wurde in klinischen Studien eine höhere systemische Rifaximin Exposition gezeigt. Patienten mit einem MELD (Model for End-Stage Liver Disease) Score > 25 wurden aus der Pivotal-Studie (RFHE3001) ausgeschlossen. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C) sowie bei Patienten mit einem MELD Score > 25 ist Vorsicht bei der Anwendung geboten (siehe „Pharmakokinetik“).
  • -Die gleichzeitige Einnahme mit Xifaxan von Arzneimitteln, die P-Glykoprotein-Inhibitoren (P-gp Inhibitoren) sind, kann die systemische Exposition von Rifaximin wesentlich erhöhen. Vorsicht ist geboten, wenn eine gleichzeitige Anwendung von Rifaximin und einem P-Glykoprotein-Inhibitor, wie Ciclosporin, erforderlich ist (siehe Abschnitt Interaktionen). Bei Patienten mit einer Leberfunktionsstörung kann die möglicherweise additive Auswirkung eines reduzierten Metabolismus und eines gleichzeitig verabreichten Gp-Inhibitors die systemische Exposition von Rifaximin zusätzlich erhöhen.
  • +Leberfunktionsstörungen: Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung wurde in klinischen Studieneine höhere systemische Rifaximin Exposition gezeigt. Patienten mit einem MELD (Model for End-Stage Liver Disease) Score > 25 wurden aus der Pivotal-Studie(RFHE3001) ausgeschlossen. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C) sowie bei Patienten mit einem MELD Score > 25 ist Vorsicht bei der Anwendung geboten (siehe „Pharmakokinetik“).
  • +Die gleichzeitige Einnahme mit Xifaxan von Arzneimitteln, die P-Glykoprotein-Inhibitoren (P-gp Inhibitoren) sind, kann die systemische Exposition von Rifaximin wesentlich erhöhen. Vorsicht ist geboten, wenn eine gleichzeitige Anwendung von Rifaximin und einem P-Glykoprotein-Inhibitor, wie Ciclosporin, erforderlich ist (siehe Abschnitt Interaktionen).Bei Patienten mit einer Leberfunktionsstörung kann die möglicherweise additive Auswirkung eines reduzierten Metabolismus und eines gleichzeitig verabreichten Gp-Inhibitors die systemische Exposition von Rifaximin zusätzlich erhöhen.
  • -Bei Patienten, welche gleichzeitig Warfarin und Rifaximin einnahmen, wurde sowohl über einen Rückgang als auch einen Anstieg des INR-Wertes berichtet (in einigen Fällen mit Blutungsereignissen). Wenn eine gleichzeitige Verabreichung erforderlich ist, sollte der INR-Wert sorgfältig überwacht werden, während die Behandlung mit Rifaximin hinzugefügt oder abgesetzt wird. Anpassungen der Dosis von oralen Antikoagulantien können notwendig sein.
  • -Bei gesunden Probanden führte die gleichzeitige Gabe einer Einzeldosis Ciclosporin (600 mg), einem wirksamen P-Glycoprotein-Inhibitor, mit einer Einzeldosis von Rifaximin (550 mg) zu einer 83-fachen und 124-fachen Erhöhung der mittleren Cmax und AUC von Rifaximin. Die klinische Bedeutung dieser Zunahme der systemischen Exposition ist unbekannt.
  • -Cyclosporin ist auch ein Hemmer des OATP (Organic Anion Transporting Polypeptide), des Breast Cancer Resistance Proteins (BCRP) und ein schwacher CYP3A4-Hemmer. Es ist nicht bekannt, in welchem Ausmass die Hemmung jedes einzelnen Transporters durch Cyclosporin zur Erhöhung der Rifaximin Exposition beiträgt.
  • +Bei Patienten, welche gleichzeitig Warfarin und Rifaximin einnahmen, wurde sowohl über einenRückgang als auch einen Anstieg des INR-Wertes berichtet (in einigen Fällen mit Blutungsereignissen). Wenn eine gleichzeitige Verabreichung erforderlich ist, sollte der INR-Wert sorgfältig überwacht werden, während die Behandlung mit Rifaximin hinzugefügt oder abgesetzt wird. Anpassungen der Dosis von oralen Antikoagulantien können notwendig sein.
  • +Bei gesunden Probanden führte die gleichzeitige Gabe einer Einzeldosis Ciclosporin (600 mg), einem wirksamen P-Glycoprotein-Inhibitor, mit einer Einzeldosis von Rifaximin (550 mg) zu einer 83-fachen und 124-fachen Erhöhung der mittleren Cmax und AUCvon Rifaximin. Die klinische Bedeutung dieser Zunahme der systemischen Exposition ist unbekannt.
  • +Cyclosporin ist auch ein Hemmer des OATP (Organic Anion Transporting Polypeptide), des Breast Cancer Resistance Proteins (BCRP) und ein schwacherCYP3A4-Hemmer. Es ist nicht bekannt, in welchem Ausmass die Hemmung jedes einzelnen Transporters durch Cyclosporin zur Erhöhung der Rifaximin Exposition beiträgt.
  • -Die Sicherheit von Rifaximin bei Patienten mit hepatischer Enzephalopathie (HE) in Remission wurde in zwei Studien beurteilt: einer randomisierten, doppelt verblindeten, placebokontrollierten Studie der Phase 3 (RFHE3001) und einer offenen Langzeitstudie (RFHE3002).
  • -In der Studie RFHE3001 wurden 140 mit Rifaximin behandelte Patienten (550 mg zweimal täglich über 6 Monate) mit 159 placebobehandelten Patienten verglichen. In der Studie RFHE3002 wurden 322 Patienten – davon 152 aus der Studie RFHE3001 – mit Rifaximin 550 mg zweimal täglich über 12 Monate (66% der Patienten) bzw. über 24 Monate (39% der Patienten) behandelt; dabei lag die mittlere Expositionsdauer bei 512,5 Tagen.
  • -Darüber hinaus wurden in drei unterstützenden Studien 152 HE-Patienten mit Rifaximin in variierenden Dosierungen behandelt, die von 600 mg bis 2400 mg täglich über einen Zeitraum von maximal 14 Tagen reichten.
  • -In der folgenden Tabelle sind alle unerwünschten Wirkungen aufgeführt, die bei den in RFHE3001 mit Rifaximin behandelten Patienten mit einer Inzidenz von ≥ 5 % auftraten, und die mit einer höheren Inzidenz als Placebo (≥ 1%) auftraten.
  • -Tabelle 1: In RFHE3001 bei ≥ 5% der mit Rifaximin behandelten Patienten und mit einer höheren Inzidenz als Placebo aufgetretene unerwünschte Wirkungen.
  • -MedDRA Systemorganklasse Ereignis Placebo N = 159 Rifaximin N = 140
  • -n % n %
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Anämie 6 3,8 11 7,9
  • -Psychiatrische Erkrankungen Depression 8 5,0 10 7,1
  • -Erkrankungen des Nervensystems Schwindelgefühl 13 8,2 18 12,9
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Dyspnoe 7 4,4 9 6,4
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Aszites 15 9,4 16 11,4
  • -Übelkeit 21 13,2 20 14,3
  • -Schmerzen im Oberbauch 8 5,0 9 6,4
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Pruritus 10 6,3 13 9,3
  • -Ausschlag 6 3,8 7 5,0
  • -Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Muskelkrämpfe 11 6,9 13 9,3
  • - Arthralgie 4 2,5 9 6,4
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Ödem, peripher 13 8,2 21 15,0
  • -Pyrexie 5 3,1 9 6,4
  • +Die Sicherheit von Rifaximin bei Patienten mit hepatischer Enzephalopathie (HE) in Remission wurde in zwei Studien beurteilt: einer randomisierten, doppelt verblindeten, placebokontrollierten Studie der Phase 3 (RFHE3001) und einer offenen Langzeitstudie (RFHE3002).
  • +In der Studie RFHE3001 wurden 140 mit Rifaximin behandelte Patienten (550 mg zweimal täglich über 6 Monate) mit 159 placebobehandelten Patienten verglichen. In der Studie RFHE3002 wurden 322 Patienten – davon 152 aus der Studie RFHE3001 – mit Rifaximin 550 mg zweimal täglich über 12 Monate (66% der Patienten) bzw. über 24 Monate (39% der Patienten) behandelt; dabei lag die mittlere Expositionsdauer bei 512,5 Tagen.
  • +Darüber hinaus wurden in drei unterstützenden Studien 152 HE-Patienten mit Rifaximin in variierenden Dosierungen behandelt, die von 600 mg bis 2400 mg täglich über einen Zeitraum von maximal 14 Tagen reichten.
  • +In der folgenden Tabelle sind alle unerwünschten Wirkungen aufgeführt, die bei den in RFHE3001 mit Rifaximin behandelten Patienten mit einer Inzidenz von ≥ 5 % auftraten, und die mit einer höheren Inzidenz als Placebo (≥ 1%) auftraten.
  • +Tabelle 1:In RFHE3001 bei ≥ 5% der mit Rifaximin behandelten Patienten und mit einer höheren Inzidenz als Placebo aufgetretene unerwünschte Wirkungen.
  • +MedDRA Systemorgankl Ereignis PlaceboN = 159 RifaximinN = 140
  • +asse
  • +n % n %
  • +Erkrankungen des Anämie 6 3,8 11 7,9
  • +Blutes und des
  • +Lymphsystems
  • +Psychiatrische Depression 8 5,0 10 7,1
  • +Erkrankungen
  • +Erkrankungen des Schwindelgefühl 13 8,2 18 12,9
  • +Nervensystems
  • +Erkrankungen der Dyspnoe 7 4,4 9 6,4
  • +Atemwege, des
  • +Brustraums und
  • +Mediastinums
  • +Erkrankungen des Aszites 15 9,4 16 11,4
  • +Gastrointestinaltrak
  • +ts
  • +Übelkeit 21 13,2 20 14,3
  • +Schmerzen im Oberbau 8 5,0 9 6,4
  • +ch
  • +Erkrankungen der Pruritus 10 6,3 13 9,3
  • +Haut und des Unterha
  • +utzellgewebes
  • +Ausschlag 6 3,8 7 5,0
  • +Sklelettmuskulatur-, Muskelkrämpfe 11 6,9 13 9,3
  • + Bindegewebs- und
  • +Knochenerkrankungen
  • + Arthralgie 4 2,5 9 6,4
  • +Allgemeine Erkrankun Ödem, peripher 13 8,2 21 15,0
  • +gen und Beschwerden
  • +am Verabreichungsort
  • +Pyrexie 5 3,1 9 6,4
  • + 
  • +
  • -Sehr häufig (≥ 1/10); Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10); Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100); Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000); Sehr selten (< 1/10.000)Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
  • +Sehr häufig (≥ 1/10); Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10); Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100); Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000); Sehr selten (< 1/10.000)Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
  • -MedDRA-Systemorganklasse Häufig Gelegentlich Selten
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen Clostridien-Infektion, Harnwegsinfektion, Candidiasis Pneumonie, Zellulitis, Infektionen der oberen Atemwege, Rhinitis
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Anämie
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Anorexie, Hyperkaliämie Dehydratation
  • -Psychiatrische Erkrankungen Depression Verwirrtheitszustand, Angstgefühl, Hypersomnie, Insomnie
  • -Erkrankungen des Nervensystems Schwindelgefühl, Kopfschmerzen Gleichgewichtsstörungen, Amnesie, Konvulsion, Aufmerksamkeitsstörungen, Hypästhesie, Gedächtnisstörungen
  • -Gefässeerkrankungen Hitzewallungen Hypertonie, Hypotonie
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Dyspnoe Pleuraerguss Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Schmerzen im Oberbauch, abdominale Aufblähung, Diarrhö, Übelkeit, Erbrechen, Aszites Bauchschmerzen, Ösophagusvarizenblutung, Mundtrockenheit, Magenbeschwerden Obstipation
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Ausschläge, Pruritus
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Muskelkrämpfe, Arthralgie Myalgie Rückenschmerz
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege Dysurie, Pollakisurie Proteinurie
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Ödem, peripher Ödem, Pyrexie Asthenie
  • -Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen Sturz Kontusionen, Schmerzen während/nach Eingriffen
  • +MedDRA-Systemorgankl Häufig Gelegentlich Selten
  • +asse
  • +Infektionen und Clostridien-Infektion, Pneumonie, Zelluliti
  • +parasitäre Erkrankun Harnwegsinfektion, Candidiasis s, Infektionen der
  • +gen oberen Atemwege,
  • + Rhinitis
  • +Erkrankungen des Anämie
  • +Blutes und desLymphs
  • +ystems
  • +Stoffwechsel- und Anorexie, Hyperkaliämie Dehydratation
  • +Ernährungsstörungen
  • +Psychiatrische Depression Verwirrtheitszustand,
  • +Erkrankungen Angstgefühl, Hypersomnie,
  • + Insomnie
  • +Erkrankungen des Schwindelgefühl, Gleichgewichtsstörungen,
  • +Nervensystems Kopfschmerzen Amnesie, Konvulsion,
  • + Aufmerksamkeitsstörungen,
  • + Hypästhesie,Gedächtnisstörunge
  • + n
  • +Gefässeerkrankungen Hitzewallungen Hypertonie, Hypotoni
  • + e
  • +Erkrankungen der Dyspnoe Pleuraerguss Chronischobstruktive
  • +Atemwege, des Lungenerkrankung
  • +Brustraums und
  • +Mediastinums
  • +Erkrankungen des Schmerzen im Oberbauch, Bauchschmerzen, Ösophagusvariz Obstipation
  • +Gastrointestinaltrak abdominale Aufblähung, enblutung, Mundtrockenheit,Mag
  • +ts Diarrhö, Übelkeit, enbeschwerden
  • + Erbrechen, Aszites
  • +Erkrankungen der Ausschläge,Pruritus
  • +Haut und des Unterha
  • +utzellgewebes
  • +Skelettmuskulatur-, Muskelkrämpfe, Arthralgi Myalgie Rückenschmerz
  • +Bindegewebs- und e
  • +Knochenerkrankungen
  • +Erkrankungen der Dysurie, Pollakisurie Proteinurie
  • +Nieren und Harnwege
  • +Allgemeine Erkrankun Ödem, peripher Ödem, Pyrexie Asthenie
  • +gen und Beschwerden
  • +am Verabreichungsort
  • +Verletzung, Vergiftu Sturz Kontusionen, Schmerz
  • +ng und durch Eingrif en während/nachEingr
  • +fe bedingte Komplika iffen
  • +tionen
  • + 
  • +
  • -MedDRA-Systemorganklasse Häufigkeit nicht bekannt
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Thrombozytopenie
  • -Erkrankungen des Immunsystems Anaphylaktische Reaktionen Angioödeme Hypersensitivität
  • -Gefässerkrankungen Präsynkope Synkope
  • -Leber- und Gallenerkrankungen Leberfunktionstests verändert
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Stevens-Johnson-Syndrom* Toxische epidermale Nekrolyse* Dermatitis Ekzem
  • -Untersuchungen INR-Wert verändert
  • +MedDRA-Systemorganklasse Häufigkeit nicht bekannt
  • +Erkrankungen des Blutes und des Thrombozytopenie
  • +Lymphsystems
  • +Erkrankungen des Immunsystems Anaphylaktische ReaktionenAngioödemeHypersensitivität
  • +Gefässerkrankungen PräsynkopeSynkope
  • +Leber- und Gallenerkrankungen Leberfunktionstests verändert
  • +Erkrankungen der Haut und des Stevens-Johnson-Syndrom*Toxische epidermale
  • +Unterhautzellgewebes Nekrolyse*DermatitisEkzem
  • +Untersuchungen INR-Wert verändert
  • -In klinischen Studien an Patienten mit Reisediarrhö wurden Dosierungen bis 1800 mg/Tag ohne schwere klinische Anzeichen toleriert. Selbst bei Patienten/Probanden mit normaler Bakterienflora führte Rifaximin in Dosierungen bis 2400 mg/Tag über 7 Tage nicht zu relevanten klinischen Symptomen in Verbindung mit der hohen Dosierung.
  • +In klinischen Studien an Patienten mit Reisediarrhö wurden Dosierungen bis 1800 mg/Tag ohne schwere klinische Anzeichen toleriert. Selbst bei Patienten/Probanden mit normaler Bakterienfloraführte Rifaximin in Dosierungen bis 2400 mg/Tag über 7 Tage nicht zu relevanten klinischen Symptomen in Verbindung mit der hohen Dosierung.  
  • -Pharmakotherapeutische Gruppe: intestinale Antiinfektiva – Antibiotika
  • +Pharmakotherapeutische Gruppe: intestinale Antiinfektiva – Antibiotika
  • -Die Wirkung von Rifaximin ist in vitro für verschiedene Erreger untersucht worden, darunter Ammoniak produzierende Bakterien wie Escherichia coli spp., Clostridium spp., Enterobacteriaceae und Bacteroides spp. Aufgrund der äusserst geringen Resorption im Gastrointestinaltrakt ist Rifaximin gegen invasive Erreger nicht klinisch wirksam, obwohl sich diese Bakterien in vitro als sensitiv erweisen.
  • +Die Wirkung von Rifaximin ist in vitro für verschiedene Erreger untersucht worden, darunter Ammoniak produzierende Bakterien wie Escherichia coli spp.,Clostridium spp., Enterobacteriaceae und Bacteroides spp. Aufgrund der äusserst geringen Resorption im Gastrointestinaltrakt ist Rifaximin gegen invasive Erreger nicht klinisch wirksam, obwohl sich diese Bakterien in vitroals sensitiv erweisen.
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von Rifaximin 550 mg zweimal täglich bei erwachsenen HE-Patienten in Remission wurde in der 6-monatigen randomisierten, doppelt verblindeten und placebokontrollierten Phase-3-Pivotal-Studie RFHE3001 untersucht.
  • -Zweihundertneunundneunzig Patienten wurden randomisiert auf einen Behandlungsarm mit Rifaximin 550 mg zweimal täglich (n=140) oder mit Placebo (n= 159) verteilt; die Behandlung erfolgte 6 Monate lang. Über 90% der Patienten in beiden Gruppen erhielten begleitend Lactulose. Patienten mit einem MELD-Score > 25 wurden nicht in die Studie aufgenommen.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Rifaximin 550 mg zweimal täglich bei erwachsenen HE-Patienten in Remission wurde in der 6-monatigen randomisierten, doppelt verblindeten und placebokontrollierten Phase-3-Pivotal-Studie RFHE3001 untersucht.
  • +Zweihundertneunundneunzig Patienten wurden randomisiert auf einen Behandlungsarm mit Rifaximin 550 mg zweimal täglich (n=140) oder mit Placebo (n= 159) verteilt; die Behandlung erfolgte 6 Monate lang. Über 90% der Patienten in beiden Gruppen erhielten begleitend Lactulose. Patienten mit einem MELD-Score > 25 wurden nicht in die Studie aufgenommen.
  • -Nach einer solchen Episode schieden die Patienten aus der Studie aus. Bei 31 von 140 Patienten (22%) der Rifaximin-Gruppe und bei 73 von 159 Patienten (46%) der Placebo-Gruppe trat während des sechsmonatigen Zeitraums eine manifeste HE-Durchbruch-Episode auf. Im Vergleich zu Placebo verringerte Rifaximin das Risiko eines HE-Durchbruchs um 58% (p < 0,0001) und das Risiko eines HE-bedingten Krankenhausaufenthalts um 50% (p < 0,013).
  • -Die Langzeitsicherheit und Verträglichkeit von Rifaximin 550 mg bei zweimal täglicher Anwendung über mindestens 24 Monate wurde in der Studie RFHE3002 an 322 HE-Patienten in Remission beurteilt. Insgesamt 152 Patienten wurden aus der Studie RFHE3001 übernommen (70 aus der Rifaximin-Gruppe und 82 aus der Placebo-Gruppe), dazu kamen 170 neue Patienten. Bei 88% der Patienten wurde begleitend Lactulose angewendet.
  • +Nach einer solchen Episode schieden die Patienten aus der Studie aus. Bei 31 von 140 Patienten (22%) der Rifaximin-Gruppe und bei 73 von 159 Patienten (46%) der Placebo-Gruppe trat während des sechsmonatigen Zeitraums eine manifeste HE-Durchbruch-Episode auf. Im Vergleich zu Placebo verringerte Rifaximin das Risiko eines HE-Durchbruchs um 58% (p < 0,0001) und das Risiko eines HE-bedingten Krankenhausaufenthalts um 50% (p < 0,013).
  • +Die Langzeitsicherheit und Verträglichkeit von Rifaximin 550 mg bei zweimal täglicher Anwendung über mindestens 24 Monate wurde in der Studie RFHE3002an 322 HE-Patienten in Remission beurteilt. Insgesamt 152 Patienten wurden aus der Studie RFHE3001 übernommen (70 aus der Rifaximin-Gruppe und 82 aus der Placebo-Gruppe), dazu kamen 170 neue Patienten. Bei 88% der Patienten wurde begleitend Lactulose angewendet.
  • -Pharmakokinetische Studien an Ratten, Hunden und am Menschen haben gezeigt, dass Rifaximin in der polymorphen Form α nach oraler Anwendung nur in sehr geringem Masse resorbiert wird (weniger als 1%). Nach wiederholter Anwendung therapeutisch wirksamer Dosierungen von Rifaximin bei gesunden Freiwilligen und bei Patienten mit geschädigter Darmschleimhaut (entzündliche Darmerkrankung) waren die Werte im Plasma vernachlässigbar (unter 10 ng/ml). Bei HE-Patienten ergab die Anwendung von Rifaximin 550 mg zweimal täglich eine durchschnittliche Rifaximin-Exposition, die etwa 12-mal höher war als die bei gesunden Freiwilligen im Anschluss an die gleiche Dosierung beobachtete. Bei Verabreichung von Rifaximin innerhalb von 30 Minuten nach einem Frühstück mit hohem Fettgehalt wurde eine klinisch nicht relevante Zunahme der systemischen Resorption von Rifaximin beobachtet.
  • +Pharmakokinetische Studien an Ratten, Hunden und am Menschen haben gezeigt, dass Rifaximin in der polymorphen Form α nach oraler Anwendung nur in sehr geringem Masse resorbiert wird (weniger als 1%). Nach wiederholter Anwendung therapeutisch wirksamer Dosierungen von Rifaximin bei gesunden Freiwilligen und bei Patienten mit geschädigter Darmschleimhaut (entzündliche Darmerkrankung) waren die Werte im Plasma vernachlässigbar (unter 10 ng/ml). Bei HE-Patienten ergab die Anwendung von Rifaximin 550 mg zweimal täglich eine durchschnittliche Rifaximin-Exposition, die etwa 12-mal höher war als die bei gesunden Freiwilligen im Anschluss an die gleiche Dosierung beobachtete. Bei Verabreichung von Rifaximin innerhalb von 30 Minuten nach einem Frühstück mit hohem Fettgehalt wurde eine klinisch nicht relevante Zunahme der systemischen Resorption von Rifaximin beobachtet.
  • -Rifaximin bindet mässig stark an humane Plasmaproteine. In vivo lag der durchschnittliche Bindungsanteil bei gesunden Probanden bei 67,5%, gegenüber 62% bei Patienten mit Leberfunktionsstörung, wenn Rifaximin 550 mg verabreicht wurde.
  • +Rifaximin bindet mässig stark an humane Plasmaproteine. In vivo lag der durchschnittliche Bindungsanteil bei gesunden Probanden bei 67,5%, gegenüber 62% bei Patienten mit Leberfunktionsstörung, wenn Rifaximin 550 mg verabreicht wurde.
  • -Leberfunktionsstörung
  • +Leberfunktionsstörung   
  • -Die Pharmakokinetik von Rifaximin ist an Kindern und Jugendlichen nicht untersucht worden. Die in Bezug auf das Wiederauftreten von hepatischer Enzephalopathie (HE) sowie auf die akute Behandlung von HE untersuchte Population umfasste Patienten im Alter von ≥ 18 Jahren.
  • +Die Pharmakokinetik von Rifaximin ist an Kindern und Jugendlichen nicht untersucht worden. Die in Bezug auf das Wiederauftreten von hepatischer Enzephalopathie (HE) sowieauf die akute Behandlung von HE untersuchte Population umfasste Patienten im Alter von ≥ 18 Jahren.
  • -Basierend auf konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe und zur Genotoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
  • +Basierend auf konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe und zur Genotoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.  
  • -In einer Studie zur embryofötalen Entwicklung bei Ratten wurde bei Dosierungen von 300 mg/kg/Tag (ohne Sicherheitsabstand zur klinischen Dosis für hepatische Enzephalopathie, umgerechnet auf die Körperoberfläche), eine leichte und vorübergehende Verzögerung der Ossifikation beobachtet, die nicht die normale Entwicklung der Nachkommen beeinflusste. Nach oraler Verabreichung von Rifaximin während der Trächtigkeit wurde bei Kaninchen eine erhöhte Inzidenz von Skelettveränderungen beobachtet (bei ähnlichen Dosierungen, wie sie für die klinische Behandlung der hepatischen Enzephalopathie vorgeschlagen werden). Die Relevanz für den Menschen ist nicht bekannt.
  • +In einer Studie zur embryofötalen Entwicklung bei Ratten wurde bei Dosierungen von 300 mg/kg/Tag (ohne Sicherheitsabstand zurklinischen Dosis für hepatische Enzephalopathie, umgerechnet auf die Körperoberfläche), eine leichte und vorübergehende Verzögerung der Ossifikation beobachtet,die nicht die normale Entwicklung der Nachkommen beeinflusste. Nach oraler Verabreichung von Rifaximin während der Trächtigkeit wurde bei Kaninchen eine erhöhte Inzidenz vonSkelettveränderungen beobachtet (bei ähnlichen Dosierungen, wie sie für die klinische Behandlung der hepatischen Enzephalopathie vorgeschlagen werden). Die Relevanz für den Menschen ist nicht bekannt.
  • -Packungen zu 28 Filmtabletten. [B]
  • +Packungen zu 28Filmtabletten. [B]
  • -Alfasigma Schweiz AG, 4800 Zofingen
  • +Alfasigma SchweizAG, 4800 Zofingen
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