| 33 Änderungen an Fachinfo Imbruvica 140 mg |
- +Morbus Waldenström (MW)
- +Behandlung erwachsener Patienten mit Morbus Waldenström, die mindestens eine vorangehende Therapie erhalten haben oder zur Erstlinien-Therapie bei Patienten, welche für eine Chemo-Immuntherapie nicht in Frage kommen.
-Chronisch lymphatische Leukämie (CLL)
-Die empfohlene Dosierung von IMBRUVICA bei CLL beträgt einmal täglich 420 mg (drei Kapseln zu 140 mg).
- +Chronisch lymphatische Leukämie (CLL) und Morbus Waldenström (MW)
- +Die empfohlene Dosierung von IMBRUVICA bei CLL und MW beträgt einmal täglich 420 mg (drei Kapseln zu 140 mg).
-Auftreten der Toxizität Dosierungsanpassung bei MCL nach Abklingen der Toxizität Dosierungsanpassung bei CLL nach Abklingen der Toxizität
- +Auftreten der Toxizität Dosierungsanpassung bei MCL nach Abklingen der Toxizität Dosierungsanpassung bei CLL/MW nach Abklingen der Toxizität
-IMBRUVICA sollte während einer Schwangerschaft nicht angewendet werden. Während der Einnahme von IMBRUVICA müssen Frauen im gebärfähigen Alter respektive Patienten mit einer Partnerin im gebärfähigen Alter eine sehr zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Bei Anwendung einer hormonalen Methode zur Empfängnisverhütung sollte eine zusätzliche Barrieremethode angewendet werden. Während und bis 1 Monat nach der Behandlung mit IMBRUVICA sollte eine Schwangerschaft vermieden werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die Zeitspanne nach Ende der Behandlung mit IMBRUVICA, nach deren Ablauf eine Schwangerschaft wieder sicher ist, ist nicht bekannt.
- +IMBRUVICA sollte während einer Schwangerschaft nicht angewendet werden. Während der Einnahme von IMBRUVICA müssen Frauen im gebärfähigen Alter respektive Patienten mit einer Partnerin im gebärfähigen Alter eine sehr zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Bei Anwendung einer hormonalen Methode zur Empfängnisverhütung sollte zusätzlich eine Barrieremethode angewendet werden. Während und bis 1 Monat nach der Behandlung mit IMBRUVICA sollte eine Schwangerschaft vermieden werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die Zeitspanne nach Ende der Behandlung mit IMBRUVICA, nach deren Ablauf eine Schwangerschaft wieder sicher ist, ist nicht bekannt.
-Das Sicherheitsprofil basiert auf gepoolten Daten von 357 Patienten, die mit IMBRUVICA in zwei klinischen Phase-II-Studien und einer randomisierten Phase-III-Studie behandelt wurden sowie auf Erfahrungen nach Markteinführung. Patienten mit einem MCL erhielten 560 mg IMBRUVICA einmal täglich und Patienten mit einer CLL erhielten 420 mg IMBRUVICA einmal täglich. Alle Patienten erhielten IMBRUVICA bis zur Krankheitsprogression oder Unverträglichkeit.
-Die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (≥20%) waren Diarrhö, muskuloskelettale Schmerzen, Infektion der oberen Atemwege, Blutergüsse, Hautausschläge, Übelkeit, Fieber, Neutropenie und Obstipation. Die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen vom Grad 3/4 (≥5%) waren: Anämie, Neutropenie, Pneumonie und Thrombozytopenie.
- +Das Sicherheitsprofil basiert auf gepoolten Daten von 420 Patienten, die mit IMBRUVICA in drei klinischen Phase-II-Studien und einer randomisierten Phase-III-Studie behandelt wurden sowie aus Erfahrungen nach Markteinführung. Patienten mit einem MCL erhielten 560 mg IMBRUVICA einmal täglich und Patienten mit einer CLL oder einem MW erhielten 420 mg IMBRUVICA einmal täglich. Alle Patienten erhielten IMBRUVICA bis zur Krankheitsprogression oder Unverträglichkeit.
- +Die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (≥20%) waren Neutropenie, Anämie, Diarrhö, muskuloskelettale Schmerzen, Infektion der oberen Atemwege, Blutergüsse, Hautausschläge, Übelkeit und Fieber. Die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen vom Grad 3/4 (≥5%) waren: Anämie, Neutropenie, Pneumonie und Thrombozytopenie.
-Behandlungsbedingte unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei MCL oder CLL sind unten nach Systemorganklassen und Häufigkeitskategorien aufgeführt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100), sehr selten (<1/10'000). In jeder Häufigkeitskategorie werden die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach abnehmenden Schweregrad aufgelistet.
-Behandlungsbedingte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) bei Patienten mit MCL, CLL, die mit IMBRUVICA behandelt wurden (N = 357):
- +Behandlungsbedingte unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei MCL, CLL oder MW sind unten nach Systemorganklassen und Häufigkeitskategorien aufgeführt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100), sehr selten (<1/10'000). In jeder Häufigkeitskategorie werden die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach abnehmenden Schweregrad aufgelistet.
- +Behandlungsbedingte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) bei Patienten mit MCL, CLL oder MW, die mit IMBRUVICA behandelt wurden (N = 420):
-Sehr häufig: Pneumonie (14%)*, Infektionen der oberen Atemwege (20%), Sinusitis (13%)*.
-Häufig: Sepsis*, Harnwegsinfektion, Infektion der Haut*.
- +Sehr häufig: Pneumonie (20%)*, Infektionen der oberen Atemwege (26%), Harnwegsinfektion (13%), Sinusitis (18%)*, Infektion der Haut (12%)*.
- +Häufig: Sepsis*.
-Sehr häufig: Neutropenie (20%), Thrombozytopenie (18%), Anämie (19%).
- +Sehr häufig: Neutropenie (22%), Thrombozytopenie (18%), Anämie (21%).
-Sehr häufig: Schwindel (13%), Kopfschmerz (14%).
- +Sehr häufig: Schwindel (15%), Kopfschmerz (15%).
-Sehr häufig: Blutung (38%)*, Bluterguss (28%)*, Petechien (13%).
-Häufig: Subdurales Hämatom, Nasenbluten.
- +Sehr häufig: Blutung (40%)*, Nasenbluten (11%), Bluterguss (29%)*, Petechien (12%).
- +Häufig: Subdurales Hämatom.
-Sehr häufig: Diarrhö (51%), Erbrechen (18%), Stomatitis (17%)*, Übelkeit (27%), Obstipation (20%).
- +Sehr häufig: Diarrhö (50%), Erbrechen (18%), Stomatitis (18%)*, Übelkeit (29%), Obstipation (20%).
-Sehr häufig: Arthralgie (17%), muskuloskelettale Schmerzen (31%)*.
- +Sehr häufig: Arthralgie (17%), muskuloskelettale Schmerzen (30%)*.
-Sehr häufig: Fieber (22%), periphere Ödeme (14%).
- +Sehr häufig: Fieber (22%), periphere Ödeme (19%).
-Von den 357 Patienten, die mit IMBRUVICA bei CLL oder MCL behandelt wurden, brachen 6% die Behandlung primär aufgrund von unerwünschten Arzneimittelwirkungen ab. Diese schlossen Infektionen und subdurale Hämatome ein. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die zu einer Dosisreduktion führten, traten bei etwa 8% der Patienten auf.
- +Von den 420 Patienten, die mit IMBRUVICA bei CLL, MCL oder MW behandelt wurden, brachen 4% die Behandlung primär aufgrund von unerwünschten Arzneimittelwirkungen ab. Diese schlossen Infektionen und subdurale Hämatome ein. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die zu einer Dosisreduktion führten, traten bei etwa 7% der Patienten auf.
-Von den 357 Patienten, die mit IMBRUVICA behandelt wurden, waren 60% über 65 Jahre alt. Pneumonie, Anämie, Schwindel, Vorhofflimmern, Harnwegsinfektion und Obstipation traten bei älteren Patienten, die mit IMBRUVICA behandelt wurden, häufiger auf.
- +Von den 420 Patienten, die mit IMBRUVICA behandelt wurden, waren 59% über 65 Jahre alt.
- +Unerwünschte Arzneimittelwirkungen vom Grad 3 oder höher traten häufiger bei älteren Patienten auf, die mit IMBRUVICA behandelt wurden (53% der Patienten ≥65 Jahre gegenüber 42% der jüngeren Patienten). Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen vom Grad 3 oder höher, die häufiger bei älteren Patienten auftraten, waren Pneumonie, Vorhofflimmern und Harnwegsinfektion.
-Nach Einleitung der Behandlung wurde bei den meisten der mit IMBRUVICA behandelten CLL/SLL-Patienten (75%), eine vorübergehende Phase mit erhöhten Lymphozytenwerten (d.h. Zunahme von ≥50% über Baseline und oberhalb einer absoluten Lymphozytenzahl von 5'000/µl), häufig mit einer Reduktion der Lymphadenopathie einhergehend, beobachtet. Dieser Effekt wurde auch bei einigen (35%) der mit IMBRUVICA behandelten MCL-Patienten beobachtet. Die beobachtete Lymphozytose ist ein pharmakodynamischer Effekt und sollte bei Abwesenheit von sonstigen klinischen Symptomen nicht als Krankheitsprogression angesehen werden. Bei beiden Erkrankungen setzt die Lymphozytose typischerweise während der ersten Wochen (Median 1.1 Wochen) der Therapie mit IMBRUVICA ein und klingt unter der Behandlung nach einer medianen Dauer von 8.0 Wochen bei Patienten mit MCL und 18.7 Wochen bei Patienten mit CLL/SLL ab.
- +Nach Einleitung der Behandlung wurde bei den meisten der mit IMBRUVICA behandelten CLL/SLL-Patienten (75%), eine vorübergehende Phase mit erhöhten Lymphozytenwerten (d.h. Zunahme von ≥50% über Baseline und einer absoluten Lymphozytenzahl >5'000/µl), häufig mit einer Reduktion der Lymphadenopathie einhergehend, beobachtet. Dieser Effekt wurde auch bei einigen (35%) der mit IMBRUVICA behandelten MCL-Patienten beobachtet. Die beobachtete Lymphozytose ist ein pharmakodynamischer Effekt und sollte bei Abwesenheit von sonstigen klinischen Symptomen nicht als Krankheitsprogression angesehen werden. Bei beiden Erkrankungen setzt die Lymphozytose typischerweise während der ersten Wochen (Median 1.1 Wochen) der Therapie mit IMBRUVICA ein und klingt unter der Behandlung nach einer medianen Dauer von 8.0 Wochen bei Patienten mit MCL und 18.7 Wochen bei Patienten mit CLL/SLL ab.
- +Bei Patienten mit MW, die mit IMBRUVICA behandelt wurden, wurde keine Lymphozytose beobachtet.
- +Morbus Waldenström
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von IMBRUVICA bei Patienten mit MW (IgM sezernierendem lymphoplasmozytischem Lymphom) wurden in einer offenen, multizentrischen, einarmigen Studie bei 63 vorbehandelten Patienten untersucht. Das mediane Alter der Patienten betrug 63 Jahre (Bereich: 44 bis 86 Jahre), 76% waren Männer und 95% Kaukasier. Alle Patienten hatten bei Studienbeginn einen ECOG-Performance-Status von 0 oder 1. Die mediane Zeit seit der Diagnosestellung betrug 74 Monate und die mediane Anzahl der Vorbehandlungen belief sich auf 2 (Bereich 1 bis 11 Behandlungen). Bei Studienbeginn betrug der mediane IgM-Wert im Serum 3,5 g/dl und 60% der Patienten waren anämisch (Hämoglobin ≤11 g/dl).
- +IMBRUVICA wurde in der Dosierung 420 mg einmal täglich bis zur Krankheitsprogression oder bis zum Auftreten einer inakzeptablen Toxizität verabreicht. Der primäre Endpunkt dieser Studie war die vom Prüfarzt beurteilte ORR. ORR und DOR wurden anhand von Kriterien des 3. Internationalen Workshops zu Morbus Waldenström beurteilt. Das Ansprechen auf IMBRUVICA ist in der nachfolgenden Tabelle gemäss IRC dargestellt.
- +Gesamtansprechrate (ORR) und Ansprechdauer (DOR) bei Patienten mit MW, geprüft durch einen Ausschuss unabhängiger Gutachter (Indepentent Review Committee, IRC)
- + Gesamt (N = 63)
- +ORR (%) 82,5
- +95%-KI (%) (70,9; 90,9)
- +VGPR (%) 11,1
- +PR (%) 50,8
- +MR (%) 20,6
- +Mediane DOR, Monate (Bereich) NR (2,43+, 18,8+)
- +
- +KI = Konfidenzintervall; NR = nicht erreicht (Not Reached); MR = Geringfügiges Ansprechen (Minor Response); PR = Partielles Ansprechen (Partial Response); VGPR = Sehr gutes partielles Ansprechen (Very Good Partial Response); ORR = MR+PR+VGPR
- +
-Dezember 2015.
- +Januar 2016.
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