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Home - Fachinformation zu OFEV 100 mg - Änderungen - 24.08.2016
10 Änderungen an Fachinfo OFEV 100 mg
  • -Nintedanib wird vorwiegend über die Galle/die Fäzes ausgeschieden (>90%; siehe «Pharmakokinetik»). Die Pharmakokinetik von Nintedanib bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion wurde nicht untersucht. Auf Grundlage der klinischen Daten ist bei Patienten mit leichter Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse A) keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich, aber unerwünschte Wirkungen sollten überwacht und gegebenenfalls eine Dosisreduktion oder ein Abbruch der Behandlung in Betracht gezogen werden. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Nintedanib bei Patienten mit Einschränkung der Leberfunktion vom Grad Child Pugh B oder C wurde nicht untersucht. Daher wird die Anwendung von Ofev bei Patienten mit mittelschwerer (Child-Pugh-Klasse B) oder schwerer (Child-Pugh-Klasse C) Einschränkung der Leberfunktion nicht empfohlen (Siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Nintedanib wird vorwiegend über die Galle/die Fäzes ausgeschieden (>90%; siehe «Pharmakokinetik»). Die Exposition stieg bei Patienten mit Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse A, Child-Pugh-Klasse B) an. Auf Grundlage der klinischen Daten ist bei Patienten mit leichter Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse A) keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich, aber unerwünschte Wirkungen sollten überwacht und gegebenenfalls eine Dosisreduktion oder ein Abbruch der Behandlung in Betracht gezogen werden. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Nintedanib bei Patienten mit Einschränkung der Leberfunktion vom Grad Child Pugh B oder C wurde nicht untersucht. Die Anwendung von Ofev bei Patienten mit mittelschwerer (Child-Pugh-Klasse B) oder schwerer (Child-Pugh-Klasse C) Einschränkung der Leberfunktion wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ofev bei Patienten mit mittelschwerer (Child-Pugh-Klasse B) oder schwerer (Child-Pugh-Klasse C) Einschränkung der Leberfunktion wurde nicht untersucht. Daher wird die Anwendung von Ofev bei diesen Patienten nicht empfohlen (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ofev bei Patienten mit mittelschwerer (Child-Pugh-Klasse B) oder schwerer (Child-Pugh-Klasse C) Einschränkung der Leberfunktion wurde nicht untersucht. Daher wird die Anwendung von Ofev bei diesen Patienten nicht empfohlen. Aufgrund der erhöhten Exposition kann das Risiko für unerwünschte Ereignisse bei Patienten mit leichter Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse A) erhöht sein (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
  • -Blutungend 10% 3%
  • +Blutungend 10% 7%
  • -Es wurden keine speziellen Studien zur Untersuchung der Pharmakokinetik von Nintedanib bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion gemäss Child-Pugh-Kriterien durchgeführt. Da Nintedanib vorwiegend (>90%) über die Galle/Fäzes ausgeschieden wird, ist davon auszugehen, dass die Nintedanib-Plasmakonzentrationen bei eingeschränkter Leberfunktion höher ausfallen. Es wurde ein Trend hin zu einer erhöhten Exposition bei Patienten beobachtet, die beim Baseline-Termin erhöhte AST- und ALT-Konzentrationen (bis zu 10× OGN) und erhöhte Bilirubin-Konzentrationen (bis zu 1,5× OGN) aufwiesen (im Vergleich zu Patienten mit normalen AST-, ALT- und Bilirubin-Konzentrationen). Patienten mit AST- oder ALT-Konzentrationen oberhalb von 1,5× OGN waren, ebenso wie Patienten mit einer Gesamtbilirubin-Konzentration von 1,5× OGN, von den klinischen Studien ausgeschlossen. Daher müssen Patienten mit leichter Einschränkung der Leberfunktion auf unerwünschte Wirkungen überwacht werden. Falls erforderlich sind eine Dosisänderung oder ein Absetzen von OFEV in Betracht zu ziehen.
  • +In einer speziellen Phase-I-Studie mit Einzeldosis und verglichen mit gesunden Teilnehmern war die Nintedanib-Exposition basierend auf der Cmax und der AUC bei Freiwilligen mit leichter Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse A; 90%-KI 1,3–3,7 für Cmax bzw. 1,2–3,8 für AUC) um das 2,2-Fache erhöht. Bei Freiwilligen mit moderater Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse B) war, verglichen mit gesunden Freiwilligen, die Exposition um das 7,6-Fache basierend auf der Cmax (90%-KI 4,4–13,2) bzw. um das 8,7-Fache (90%-KI 5,7–13,1) basierend auf der AUC erhöht. Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse C) wurden nicht untersucht.
  • -Juli 2016.
  • +August 2016.
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