| 72 Änderungen an Fachinfo Daklinza 30 mg |
-Genotyp 4 Daklinza + Peginterferon alfa + Ribavirin 24 Wochen Daklinza in Kombination mit 24-48 Wochen Peginterferon alfa und Ribavirin.Wenn der Patient keine nachweisbaren HCV-RNA-Titer sowohl in Woche 4 als auch in Woche 12 hat, sollten alle 3 Arzneimittel insgesamt 24 Wochen angewendet werden. Wenn der Patient keine nachweisbaren HCV-RNA-Titer erreicht, jedoch nicht in Woche 4 und in Woche 12, sollte Daklinza nach 24 Wochen abgesetzt werden, aber die Behandlung mit Peginterferon alfa und Ribavirin für eine Gesamtdauer von 48 Wochen weitergeführt werden.
- +Genotyp 4 Daklinza + Peginterferon alfa + Ribavirin 24 Wochen Daklinza in Kombination mit 24-48 Wochen Peginterferon alfa und Ribavirin. Wenn der Patient keine nachweisbaren HCV-RNA-Titer sowohl in Woche 4 als auch in Woche 12 hat, sollten alle 3 Arzneimittel insgesamt 24 Wochen angewendet werden. Wenn der Patient keine nachweisbaren HCV-RNA-Titer erreicht, jedoch nicht in Woche 4 und in Woche 12, sollte Daklinza nach 24 Wochen abgesetzt werden, aber die Behandlung mit Peginterferon alfa und Ribavirin für eine Gesamtdauer von 48 Wochen weitergeführt werden.
- +Risiko einer Reaktivierung des Hepatitis-B-Virus
- +Bei der Behandlung mit direkt wirkenden HCV-Virostatika (DAA) bei Patienten mit einer HBV/HCV-Koinfektion wurden Fälle einer Reaktivierung des Hepatitis-B-Virus (HBV) berichtet, von denen einige zu Leberversagen oder zum Tod geführt haben. Die HBV-Reaktivierung ist durch eine plötzlich gesteigerte HBV-Replikation gekennzeichnet, die sich in einer Zunahme der HBV-DNA-Serumkonzentration oder im Wiederauftreten von HBsAg bei Patienten die vorher HBsAg-negativ und Anti-HBc-positiv waren äussert. Eine HBV-Reaktivierung wurde auch bei Patienten berichtet, die bestimmte Immunsuppressiva oder Chemotherapeutika erhalten haben. Das Risiko einer HBV-Reaktivierung in Zusammenhang mit einer Behandlung mit direkt wirkenden HCV-Virostatika kann bei diesen Patienten erhöht sein. Bei einer HBV-Reaktivierung kommt es häufig zu abnormalen Leberfunktionstests, d.h. zu einer Erhöhung des Aminotransferase- und/oder des Bilirubinspiegels.
- +Bei allen Patienten sollte vor Beginn der Behandlung mit Daklinza ein HBV-Screening durchgeführt werden. Patienten mit einer positiven HBV-Serologie sollten nach den aktuellen Richtlinien zur klinischen Praxis überwacht und behandelt werden.
- +
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Daklinza zur Behandlung der HCV-Infektion bei Patienten mit einer HIV- oder HBV-Koinfektion wurde nicht nachgewiesen, es liegen keine Daten vor.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Daklinza zur Behandlung der HCV-Infektion bei Patienten mit einer HIV- oder HBV-Koinfektion wurde nicht nachgewiesen, es liegen keine Daten vor (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Risiko einer Reaktivierung des Hepatitis-B-Virus»).
-Sofosbuvir 400 mg 1× tägl.(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)Die Studie wurde bei Patienten mit chronischer HCV-Infektion durchgeführt. ↔ Daclatasvir * AUC: 0,95 (0,82; 1,10) Cmax: 0,88 (0,78; 0,99) Cmin: 0,91 (0,71; 1,16)↔ GS-331007 ** AUC: 1,0 (0,95; 1,08) Cmax: 0,8 (0,77; 0,90) Cmin: 1,4 (1,35; 1,53)* Daclatasvir wurde mit Daten aus 3 Studien mit Daclatasvir 60 mg 1× tägl. in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin verglichen.** GS-331007 ist der im Kreislauf befindliche aber pharmakologisch inaktive Hauptmetabolit des Prodrugs Sofosbuvir. Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Sofosbuvir erforderlich.
- +Sofosbuvir 400 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) Die Studie wurde bei Patienten mit chronischer HCV-Infektion durchgeführt. ↔ Daclatasvir * AUC: 0,95 (0,82; 1,10) Cmax: 0,88 (0,78; 0,99) Cmin: 0,91 (0,71; 1,16) ↔ GS-331007 ** AUC: 1,0 (0,95; 1,08) Cmax: 0,8 (0,77; 0,90) Cmin: 1,4 (1,35; 1,53) * Daclatasvir wurde mit Daten aus 3 Studien mit Daclatasvir 60 mg 1× tägl. in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin verglichen. ** GS-331007 ist der im Kreislauf befindliche aber pharmakologisch inaktive Hauptmetabolit des Prodrugs Sofosbuvir. Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Sofosbuvir erforderlich.
-Boceprevir Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da Boceprevir CYP 3A4 inhibiert: ↑ Daclatasvir Daklinza soll aufgrund fehlender Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit nicht in Kombination mit Boceprevir angewendet werden.
-Simeprevir 150 mg 1× tägl.(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↑ Daclatasvir AUC: 1,96 (1,84; 2,10) Cmax: 1,50 (1,39; 1,62) Cmin: 2,68 (2,42; 2,98)↑ Simeprevir AUC: 1,44 (1,32; 1,56) Cmax: 1,39 (1,27; 1,52) Cmin: 1,49 (1,33; 1,67)Wahrscheinlicher Mechanismus: Inhibition von CYP 3A4 und P-gp (geringfügig) durch Simeprevir und BCRP-Inhibition durch Daclatasvir; eine Inhibition von P-gp und OATP 1B1 durch Daclatasvir kann auch mitwirken. Die klinische Relevanz dieser Interaktion ist nicht vollständig bekannt.In derzeit laufenden Studien wird eine passende Dosis von Daclatasvir gesucht.Bei Patienten mit chronischer HCV Infektion, welche Daklinza 30 mg einmal täglich mit Simeprevir erhielten, waren die Daclatasvir-Plasmakonzentrationen tiefer als bei denjenigen Patienten mit einer Dosis von 60 mg einmal täglich ohne Koadministration von Simeprevir.
-Telaprevir 500 mg alle 12 h(Daclatasvir 20 mg 1× tägl.) ↑ Daclatasvir AUC: 2,32 (2,06; 2,62) Cmax: 1,46 (1,28; 1,66)↔ Telaprevir AUC: 0,94 (0,84; 1,04) Cmax: 1,01 (0,89; 1,14) Daklinza soll aufgrund fehlender Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit nicht in Kombination mit Telaprevir angewendet werden.
-Telaprevir 750 mg alle 8 h(Daclatasvir 20 mg 1× tägl.) ↑ Daclatasvir AUC: 2,15 (1,87; 2,48) Cmax: 1,22 (1,04; 1,44)↔ Telaprevir AUC: 0,99 (0,95; 1,03) Cmax: 1,02 (0,95; 1,09)CYP 3A4-Inhibition durch Telaprevir.
- +Boceprevir Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Boceprevir CYP 3A4 inhibiert: ↑ Daclatasvir Daklinza soll aufgrund fehlender Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit nicht in Kombination mit Boceprevir angewendet werden.
- +Simeprevir 150 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↑ Daclatasvir AUC: 1,96 (1,84; 2,10) Cmax: 1,50 (1,39; 1,62) Cmin: 2,68 (2,42; 2,98) ↑ Simeprevir AUC: 1,44 (1,32; 1,56) Cmax: 1,39 (1,27; 1,52) Cmin: 1,49 (1,33; 1,67) Wahrscheinlicher Mechanismus: Inhibition von CYP 3A4 und P-gp (geringfügig) durch Simeprevir und BCRP-Inhibition durch Daclatasvir; eine Inhibition von P-gp und OATP 1B1 durch Daclatasvir kann auch mitwirken. Die klinische Relevanz dieser Interaktion ist nicht vollständig bekannt. In derzeit laufenden Studien wird eine passende Dosis von Daclatasvir gesucht. Bei Patienten mit chronischer HCV Infektion, welche Daklinza 30 mg einmal täglich mit Simeprevir erhielten, waren die Daclatasvir-Plasmakonzentrationen tiefer als bei denjenigen Patienten mit einer Dosis von 60 mg einmal täglich ohne Koadministration von Simeprevir.
- +Telaprevir 500 mg alle 12 h (Daclatasvir 20 mg 1× tägl.) ↑ Daclatasvir AUC: 2,32 (2,06; 2,62) Cmax: 1,46 (1,28; 1,66) ↔ Telaprevir AUC: 0,94 (0,84; 1,04) Cmax: 1,01 (0,89; 1,14) Daklinza soll aufgrund fehlender Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit nicht in Kombination mit Telaprevir angewendet werden.
- +Telaprevir 750 mg alle 8 h (Daclatasvir 20 mg 1× tägl.) ↑ Daclatasvir AUC: 2,15 (1,87; 2,48) Cmax: 1,22 (1,04; 1,44) ↔ Telaprevir AUC: 0,99 (0,95; 1,03) Cmax: 1,02 (0,95; 1,09) CYP 3A4-Inhibition durch Telaprevir.
-Peginterferon alfa 180 µg 1× wöchentlich+ Ribavirin 1000 mg oder 1200 mg/Tag in 2 geteilten Dosen(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)Die Studie wurde bei Patienten mit chronischer HCV-Infektion durchgeführt. ↔ Daclatasvir AUC: ↔ * Cmax: ↔ * Cmin: ↔ *↔ Peginterferon alfa Cmin: ↔ * ↔ Ribavirin AUC: 0,94 (0,80; 1,11) Cmax: 0,94 (0,79; 1,11) Cmin: 0,98 (0,82; 1,17)* Die PK-Parameter von Daclatasvir, welches in dieser Studie in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin angewendet wurde, waren ähnlich wie die Parameter in einer Studie, in der HCV-infizierte Patienten eine 14-tägige Monotherapie mit Daclatasvir erhielten.Die PK-Talspiegel von Peginterferon alfa waren bei Patienten unter Behandlung mit Peginterferon alfa, Ribavirin und Daclatasvir ähnlich wie bei Patienten, die Peginterferon alfa, Ribavirin und Placebo erhielten. Keine Dosisanpassung von Daklinza, Peginterferon alfa oder Ribavirin erforderlich.
- +Peginterferon alfa 180 µg 1× wöchentlich + Ribavirin 1000 mg oder 1200 mg/Tag in 2 geteilten Dosen (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) Die Studie wurde bei Patienten mit chronischer HCV-Infektion durchgeführt. ↔ Daclatasvir AUC: ↔ * Cmax: ↔ * Cmin: ↔ * ↔ Peginterferon alfa Cmin: ↔ * ↔ Ribavirin AUC: 0,94 (0,80; 1,11) Cmax: 0,94 (0,79; 1,11) Cmin: 0,98 (0,82; 1,17) * Die PK-Parameter von Daclatasvir, welches in dieser Studie in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin angewendet wurde, waren ähnlich wie die Parameter in einer Studie, in der HCV-infizierte Patienten eine 14-tägige Monotherapie mit Daclatasvir erhielten. Die PK-Talspiegel von Peginterferon alfa waren bei Patienten unter Behandlung mit Peginterferon alfa, Ribavirin und Daclatasvir ähnlich wie bei Patienten, die Peginterferon alfa, Ribavirin und Placebo erhielten. Keine Dosisanpassung von Daklinza, Peginterferon alfa oder Ribavirin erforderlich.
-Atazanavir 300 mg/Ritonavir 100 mg 1× tägl.(Daclatasvir 20 mg 1× tägl.) ↑ Daclatasvir AUC*: 2,10 (1,95; 2,26) Cmax*: 1,35 (1,24; 1,47) Cmin*: 3,65 (3,25; 4,11)Inhibition von CYP 3A4 durch Ritonavir.Inhibition von CYP 3A4 durch Atazanavir.* Resultate sind auf die Dosis von 60 mg normiert Auf der Grundlage dieser PK Daten wird eine Dosisreduktion von Daklinza auf 30 mg 1× tägl. empfohlen, wenn Daklinza in Kombination mit Atazanavir/Ritonavir angewendet wird.Klinische Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten für HCV/HIV-Koinfizierte fehlen allerdings bisher.
-Darunavir/RitonavirLopinavir/Ritonavirandere mit Ritonavir geboostete oder ungeboostete Protease-Inhibitoren Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da Ritonavir und die Proteaseinhibitoren CYP 3A4 inhibieren:↑ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Darunavir, Lopinavir oder anderen, nicht untersuchten, mit Ritonavir geboosteten oder ungeboosteten Proteaseinhibitoren nicht empfohlen.
- +Atazanavir 300 mg/ Ritonavir 100 mg 1× tägl. (Daclatasvir 20 mg 1× tägl.) ↑ Daclatasvir AUC*: 2,10 (1,95; 2,26) Cmax*: 1,35 (1,24; 1,47) Cmin*: 3,65 (3,25; 4,11) Inhibition von CYP 3A4 durch Ritonavir. Inhibition von CYP 3A4 durch Atazanavir. * Resultate sind auf die Dosis von 60 mg normiert Auf der Grundlage dieser PK Daten wird eine Dosisreduktion von Daklinza auf 30 mg 1× tägl. empfohlen, wenn Daklinza in Kombination mit Atazanavir/Ritonavir angewendet wird. Klinische Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten für HCV/HIV-Koinfizierte fehlen allerdings bisher.
- +Darunavir/Ritonavir Lopinavir/Ritonavir andere mit Ritonavir geboostete oder ungeboostete Protease-Inhibitoren Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Ritonavir und die Proteaseinhibitoren CYP 3A4 inhibieren: ↑ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Darunavir, Lopinavir oder anderen, nicht untersuchten, mit Ritonavir geboosteten oder ungeboosteten Proteaseinhibitoren nicht empfohlen.
-Tenofovir Disoproxilfumarat 300 mg 1× tägl.(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Daclatasvir AUC: 1,10 (1,01; 1,21) Cmax: 1,06 (0,98; 1,15) Cmin: 1,15 (1,02; 1,30)↔ Tenofovir AUC: 1,10 (1,05; 1,15) Cmax: 0,95 (0,89; 1,02) Cmin: 1,17 (1,10; 1,24) Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Tenofovir erforderlich.
-Lamivudin Zidovudin Emtricitabin Abacavir Didanosin Stavudin Interaktion nicht untersucht.zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ NRTI Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder dem NRTI erforderlich.
- +Tenofovir Disoproxilfumarat 300 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Daclatasvir AUC: 1,10 (1,01; 1,21) Cmax: 1,06 (0,98; 1,15) Cmin: 1,15 (1,02; 1,30) ↔ Tenofovir AUC: 1,10 (1,05; 1,15) Cmax: 0,95 (0,89; 1,02) Cmin: 1,17 (1,10; 1,24) Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Tenofovir erforderlich.
- +Lamivudin Zidovudin Emtricitabin Abacavir Didanosin Stavudin Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ NRTI Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder dem NRTI erforderlich.
-Efavirenz 600 mg 1× tägl.(Daclatasvir 120 mg 1× tägl.) ↓ Daclatasvir AUC*: 0,68 (0,60; 0,78) Cmax*: 0,83 (0,76; 0,92) Cmin*: 0,41 (0,34; 0,50)CYP 3A4-Induktion durch Efavirenz.* Resultate sind auf die Dosis von 60 mg normiert Die Dosis von Daklinza sollte auf 90 mg 1× tägl. erhöht werden, wenn Daklinza in Kombination mit Efavirenz angwendet wird.
-Etravirin Nevirapin Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da Etravirin oder Nevirapin CYP 3A4 induzieren:↓ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Etravirin oder Nevirapin nicht empfohlen.
-Rilpivirin Interaktion nicht untersucht.zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Rilpivirin Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Rilpivirin erforderlich.
- +Efavirenz 600 mg 1× tägl. (Daclatasvir 120 mg 1× tägl.) ↓ Daclatasvir AUC*: 0,68 (0,60; 0,78) Cmax*: 0,83 (0,76; 0,92) Cmin*: 0,41 (0,34; 0,50) CYP 3A4-Induktion durch Efavirenz. * Resultate sind auf die Dosis von 60 mg normiert Die Dosis von Daklinza sollte auf 90 mg 1× tägl. erhöht werden, wenn Daklinza in Kombination mit Efavirenz angwendet wird.
- +Etravirin Nevirapin Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Etravirin oder Nevirapin CYP 3A4 induzieren: ↓ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Etravirin oder Nevirapin nicht empfohlen.
- +Rilpivirin Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Rilpivirin Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Rilpivirin erforderlich.
-Raltegravir Dolutegravir Interaktion nicht untersucht.zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Integrase-Inhibitor Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder dem Integrase-Inhibitor erforderlich.
- +Raltegravir Dolutegravir Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Integrase-Inhibitor Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder dem Integrase-Inhibitor erforderlich.
-Enfuvirtid Interaktion nicht untersucht.zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Enfuvirtid Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Enfuvirtid erforderlich.
- +Enfuvirtid Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Enfuvirtid Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Enfuvirtid erforderlich.
-Maraviroc Interaktion nicht untersucht.zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Maraviroc Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Maraviroc erforderlich.
- +Maraviroc Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Maraviroc Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Maraviroc erforderlich.
-Behandlungsschema mit Cobicistat Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da Cobicistat CYP 3A4 inhibiert: ↑ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Cobicistat nicht empfohlen.
- +Behandlungsschema mit Cobicistat Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Cobicistat CYP 3A4 inhibiert: ↑ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Cobicistat nicht empfohlen.
-Famotidin 40 mg Einzeldosis (Daclatasvir 60 mg Einzeldosis) ↔ Daclatasvir AUC: 0,82 (0,70; 0,96) Cmax: 0,56 (0,46; 0,67) C24h: 0,89 (0,75; 1,06)Erhöhung des gastrischen pH. Keine Dosisanpassung von Daklinza erforderlich.
- +Famotidin 40 mg Einzeldosis (Daclatasvir 60 mg Einzeldosis) ↔ Daclatasvir AUC: 0,82 (0,70; 0,96) Cmax: 0,56 (0,46; 0,67) C24h: 0,89 (0,75; 1,06) Erhöhung des gastrischen pH. Keine Dosisanpassung von Daklinza erforderlich.
-Omeprazol 40 mg 1× täglich(Daclatasvir 60 mg Einzeldosis) ↔ Daclatasvir AUC: 0,84 (0,73; 0,96) Cmax: 0,64 (0,54; 0,77) Cmin: 0,92 (0,80; 1,05) Erhöhung des gastrischen pH. Keine Dosisanpassung von Daklinza erforderlich.
- +Omeprazol 40 mg 1× täglich (Daclatasvir 60 mg Einzeldosis) ↔ Daclatasvir AUC: 0,84 (0,73; 0,96) Cmax: 0,64 (0,54; 0,77) Cmin: 0,92 (0,80; 1,05) Erhöhung des gastrischen pH. Keine Dosisanpassung von Daklinza erforderlich.
-Clarithromycin Erythromycin Telithromycin# Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da die Antibiotika CYP 3A4 inhibieren:↑ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Claritromycin, Erythromycin oder Telithromycin nicht empfohlen.
-Azithromycin Ciprofloxacin Interaktion nicht untersucht.zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Azithromycin ↔ Ciprofloxacin Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza, Azithromycin oder Ciprofloxacin erforderlich.
- +Clarithromycin Erythromycin Telithromycin# Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da die Antibiotika CYP 3A4 inhibieren: ↑ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Claritromycin, Erythromycin oder Telithromycin nicht empfohlen.
- +Azithromycin Ciprofloxacin Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Azithromycin ↔ Ciprofloxacin Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza, Azithromycin oder Ciprofloxacin erforderlich.
-Dabigatran Etexilat Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da Daclatasvir P-gp inhibiert: ↑ Dabigatran Etexilat Aufgrund ungenügender Daten wird die gleichzeitige Verabreichung von Daklinza mit Dabigatran Etexilat, einem intestinalen P-gp-Substrat mit engem therapeutischen Fenster, nicht empfohlen.
-Warfarin Coumarin-Derivate Interaktion nicht untersucht.zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Warfarin Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Warfarin erforderlich.
- +Dabigatran Etexilat Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Daclatasvir P-gp inhibiert: ↑ Dabigatran Etexilat Aufgrund ungenügender Daten wird die gleichzeitige Verabreichung von Daklinza mit Dabigatran Etexilat, einem intestinalen P-gp-Substrat mit engem therapeutischen Fenster, nicht empfohlen.
- +Warfarin Coumarin-Derivate Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Warfarin Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Warfarin erforderlich.
-Carbamazepin Oxcarbazepin Phenobarbital Phenytoin Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da diese Antikonvulsiva CYP 3A4 induzieren: ↓ Daclatasvir Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenobarbital, Phenytoin oder anderen starken Induktoren von CYP 3A4 ist kontraindiziert.
- +Carbamazepin Oxcarbazepin Phenobarbital Phenytoin Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da diese Antikonvulsiva CYP 3A4 induzieren: ↓ Daclatasvir Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenobarbital, Phenytoin oder anderen starken Induktoren von CYP 3A4 ist kontraindiziert.
-Escitalopram 10 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Daclatasvir AUC: 1,12 (1,01; 1,26) Cmax: 1,14 (0,98; 1,32) Cmin: 1,23 (1,09; 1,38)↔ Escitalopram AUC: 1,05 (1,02; 1,08) Cmax: 1,00 (0,92; 1,08) Cmin: 1,10 (1,04; 1,16) Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Escitalopram erforderlich.
- +Escitalopram 10 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Daclatasvir AUC: 1,12 (1,01; 1,26) Cmax: 1,14 (0,98; 1,32) Cmin: 1,23 (1,09; 1,38) ↔ Escitalopram AUC: 1,05 (1,02; 1,08) Cmax: 1,00 (0,92; 1,08) Cmin: 1,10 (1,04; 1,16) Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Escitalopram erforderlich.
-Ketoconazol 400 mg 1× tägl.(Daclatasvir 10 mg Einzeldosis) ↑ Daclatasvir AUC: 3,00 (2,62; 3,44) Cmax: 1,57 (1,31; 1,88)CYP 3A4-Inhibition durch Ketoconazol. Auf der Grundlage dieser PK Daten erscheint eine Dosisreduktion von Daklinza auf 30 mg 1× tägl. angebracht, wenn Daklinza in Kombination mit Ketoconazol angewendet wird. Mit der 30 mg-Dosis liegen allerdings weder PK Daten noch klinische Daten vor.
-Itraconazol Posaconazol Fluconazol Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da diese Antimykotika CYP 3A4 inhibieren: ↑ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Itraconazol, Posaconazol oder Fluconazol nicht empfohlen.
-Voriconazol Interaktion nicht untersucht.zu erwarten: keine Abschätzung möglich Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Voriconazol nicht empfohlen.
- +Ketoconazol 400 mg 1× tägl. (Daclatasvir 10 mg Einzeldosis) ↑ Daclatasvir AUC: 3,00 (2,62; 3,44) Cmax: 1,57 (1,31; 1,88) CYP 3A4-Inhibition durch Ketoconazol. Auf der Grundlage dieser PK Daten erscheint eine Dosisreduktion von Daklinza auf 30 mg 1× tägl. angebracht, wenn Daklinza in Kombination mit Ketoconazol angewendet wird. Mit der 30 mg-Dosis liegen allerdings weder PK Daten noch klinische Daten vor.
- +Itraconazol Posaconazol Fluconazol Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da diese Antimykotika CYP 3A4 inhibieren: ↑ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Itraconazol, Posaconazol oder Fluconazol nicht empfohlen.
- +Voriconazol Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: keine Abschätzung möglich Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Voriconazol nicht empfohlen.
-Rifampicin 600 mg 1× tägl.(Daclatasvir 60 mg Einzeldosis) ↓ Daclatasvir AUC: 0,21 (0,19; 0,23) Cmax: 0,44 (0,40; 0,48)CYP 3A4-Induktion durch Rifampicin. Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Rifampicin, Rifabutin, Rifapentin oder anderen starken Induktoren von CYP 3A4 ist kontraindiziert.
-Rifabutin Rifapentin# Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da Rifabutin und Rifapentin CYP 3A4 induzieren: ↓ Daclatasvir
- +Rifampicin 600 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg Einzeldosis) ↓ Daclatasvir AUC: 0,21 (0,19; 0,23) Cmax: 0,44 (0,40; 0,48) CYP 3A4-Induktion durch Rifampicin. Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Rifampicin, Rifabutin, Rifapentin oder anderen starken Induktoren von CYP 3A4 ist kontraindiziert.
- +Rifabutin Rifapentin# Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Rifabutin und Rifapentin CYP 3A4 induzieren: ↓ Daclatasvir
-Digoxin 0,125 mg 1× tägl.(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↑ Digoxin AUC: 1,27 (1,20; 1,34) Cmax: 1,65 (1,52; 1,80) Cmin: 1,18 (1,09; 1,28)P-gp-Inhibition durch Daclatasvir. Digoxin sollte mit Vorsicht in Kombination mit Daklinza angewendet werden.Es sollte anfänglich die niedrigstmögliche Digoxin-Dosis verschrieben werden.Die Digoxin-Konzentration im Serum sollte überwacht und die Digoxin-Dosis anhand der Ergebnisse titriert werden, um die gewünschte klinische Wirkung zu erzielen.
- +Digoxin 0,125 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↑ Digoxin AUC: 1,27 (1,20; 1,34) Cmax: 1,65 (1,52; 1,80) Cmin: 1,18 (1,09; 1,28) P-gp-Inhibition durch Daclatasvir. Digoxin sollte mit Vorsicht in Kombination mit Daklinza angewendet werden. Es sollte anfänglich die niedrigstmögliche Digoxin-Dosis verschrieben werden. Die Digoxin-Konzentration im Serum sollte überwacht und die Digoxin-Dosis anhand der Ergebnisse titriert werden, um die gewünschte klinische Wirkung zu erzielen.
-Diltiazem Nifedipin Amlodipin Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da diese Kalziumkanalblocker CYP 3A4 inhibieren:↑ Daclatasvir Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Diltiazem, Nifedipin oder Amlodipin kann zu erhöhten Plasmaspiegeln von Daclatasvir führen. Vorsicht bei der Anwendung.
-Verapamil Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da Verapamil CYP 3A4 inhibiert: ↑ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Ko-administration von Daklinza mit Verapamil nicht empfohlen.
- +Diltiazem Nifedipin Amlodipin Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da diese Kalziumkanalblocker CYP 3A4 inhibieren: ↑ Daclatasvir Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Diltiazem, Nifedipin oder Amlodipin kann zu erhöhten Plasmaspiegeln von Daclatasvir führen. Vorsicht bei der Anwendung.
- +Verapamil Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Verapamil CYP 3A4 inhibiert: ↑ Daclatasvir Aufgrund ungenügender Daten wird die Ko-administration von Daklinza mit Verapamil nicht empfohlen.
-Systemisches Dexamethason Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da Dexamethason CYP 3A4 induziert: ↓ Daclatasvir Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit systemischem Dexamethason oder anderen starken Induktoren des CYP 3A4 ist kontraindiziert.
- +Systemisches Dexamethason Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Dexamethason CYP 3A4 induziert: ↓ Daclatasvir Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit systemischem Dexamethason oder anderen starken Induktoren des CYP 3A4 ist kontraindiziert.
-Johanniskraut (Hypericum perforatum) Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da Johanniskraut CYP 3A4 induziert: ↓ Daclatasvir Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Johanniskraut oder anderen starken Induktoren des CYP 3A4 ist kontraindiziert.
- +Johanniskraut (Hypericum perforatum) Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Johanniskraut CYP 3A4 induziert: ↓ Daclatasvir Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Johanniskraut oder anderen starken Induktoren des CYP 3A4 ist kontraindiziert.
-Ethinylestradiol 35 µg 1× tägl. während 21 Tagen+ Norgestimat (0,180 mg 1× tägl. während 7 Tagen, dann 0,215 mg 1× tägl. während 7 Tagen, dann 0,250 mg 1× tägl. während 7 Tagen (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Ethinylestradiol AUC: 1,01 (0,95; 1,07) Cmax: 1,11 (1,02; 1,20)↔ Norelgestromin AUC: 1,12 (1,06; 1,17) Cmax: 1,06 (0,99; 1,14)↔ Norgestrel AUC: 1,12 (1,02; 1,23) Cmax: 1,07 (0,99; 1,16) Mit Daklinza wird die Anwendung eines oralen Kontrazeptivums mit Ethinylestradiol (35 µg) und Norgestimat (0,180 mg; 0,215 mg; 0,250 mg) empfohlen.Andere orale Kontrazeptiva wurden nicht getestet.
- +Ethinylestradiol 35 µg 1× tägl. während 21 Tagen + Norgestimat (0,180 mg 1× tägl. während 7 Tagen, dann 0,215 mg 1× tägl. während 7 Tagen, dann 0,250 mg 1× tägl. während 7 Tagen (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Ethinylestradiol AUC: 1,01 (0,95; 1,07) Cmax: 1,11 (1,02; 1,20) ↔ Norelgestromin AUC: 1,12 (1,06; 1,17) Cmax: 1,06 (0,99; 1,14) ↔ Norgestrel AUC: 1,12 (1,02; 1,23) Cmax: 1,07 (0,99; 1,16) Mit Daklinza wird die Anwendung eines oralen Kontrazeptivums mit Ethinylestradiol (35 µg) und Norgestimat (0,180 mg; 0,215 mg; 0,250 mg) empfohlen. Andere orale Kontrazeptiva wurden nicht getestet.
-Ciclosporin 400 mg Einzeldosis(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Daclatasvir AUC: 1,40 (1,29; 1,53) Cmax: 1,04 (0,94; 1,15) Cmin: 1,56 (1,41; 1,71↔ Ciclosporin AUC: 1,03 (0,97; 1,09) Cmax: 0,96 (0,91; 1,02) Keine Dosisanpassung beider Arzneimittel erforderlich, wenn Daklinza in Kombination mit Ciclosporin oder Tacrolimus verabreicht wird.Eine Überwachung der Konzentrationen der Immunsuppressiva im Blut wird dennoch empfohlen.
-Tacrolimus 5 mg Einzeldosis(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Daclatasvir AUC: 1,05 (1,03; 1,07) Cmax: 1,07 (1,02; 1,12) Cmin: 1,10 (1,03; 1,19)↔ Tacrolimus AUC: 1,00 (0,88; 1,13) Cmax: 1,05 (0,90; 1,23)
-Sirolimus Mycophenolat Mofetil Interaktion nicht untersucht.zu erwarten: ↔ Daclatasvir↔ Immunsuppressivum Vermutlich keine Dosisanpassung beider Arzneimittel erforderlich, wenn Daklinza in Kombination mit Sirolimus oder Mycophenolat Mofetil verabreicht wird.Eine Überwachung der Konzentrationen der Immunsuppressiva im Blut ist erforderlich.
- +Ciclosporin 400 mg Einzeldosis (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Daclatasvir AUC: 1,40 (1,29; 1,53) Cmax: 1,04 (0,94; 1,15) Cmin: 1,56 (1,41; 1,71 ↔ Ciclosporin AUC: 1,03 (0,97; 1,09) Cmax: 0,96 (0,91; 1,02) Keine Dosisanpassung beider Arzneimittel erforderlich, wenn Daklinza in Kombination mit Ciclosporin oder Tacrolimus verabreicht wird. Eine Überwachung der Konzentrationen der Immunsuppressiva im Blut wird dennoch empfohlen.
- +Tacrolimus 5 mg Einzeldosis (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Daclatasvir AUC: 1,05 (1,03; 1,07) Cmax: 1,07 (1,02; 1,12) Cmin: 1,10 (1,03; 1,19) ↔ Tacrolimus AUC: 1,00 (0,88; 1,13) Cmax: 1,05 (0,90; 1,23)
- +Sirolimus Mycophenolat Mofetil Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Immunsuppressivum Vermutlich keine Dosisanpassung beider Arzneimittel erforderlich, wenn Daklinza in Kombination mit Sirolimus oder Mycophenolat Mofetil verabreicht wird. Eine Überwachung der Konzentrationen der Immunsuppressiva im Blut ist erforderlich.
-Rosuvastatin 10 mg Einzeldosis(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↑ Rosuvastatin AUC: 1,58 (1,44; 1,74) Cmax: 2,04 (1,83; 2,26)Inhibition von OATP 1B1/3 und BCRP durch Daclatasvir. Eine begleitende Therapie mit Statinen sollte abgesetzt werden, es sei denn, die Weiterführung der Statin-Therapie ist unbedingt erforderlich. Falls eine begleitende Statin-Therapie erforderlich ist, sollte eine vorsichtige Titration der Statin-Dosis erfolgen, die geringste benötigte Dosis verwendet werden und die Sicherheit überwacht werden.
-Atorvastatin Fluvastatin Simvastatin Pitavastatin Pravastatin Interaktion nicht untersucht.zu erwarten, da Daclatasvir OATP 1B1/3 und BCRP inhibiert: ↑ Konzentration des Statins
- +Rosuvastatin 10 mg Einzeldosis (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↑ Rosuvastatin AUC: 1,58 (1,44; 1,74) Cmax: 2,04 (1,83; 2,26) Inhibition von OATP 1B1/3 und BCRP durch Daclatasvir. Eine begleitende Therapie mit Statinen sollte abgesetzt werden, es sei denn, die Weiterführung der Statin-Therapie ist unbedingt erforderlich. Falls eine begleitende Statin-Therapie erforderlich ist, sollte eine vorsichtige Titration der Statin-Dosis erfolgen, die geringste benötigte Dosis verwendet werden und die Sicherheit überwacht werden.
- +Atorvastatin Fluvastatin Simvastatin Pitavastatin Pravastatin Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Daclatasvir OATP 1B1/3 und BCRP inhibiert: ↑ Konzentration des Statins
-Buprenorphin/Naloxon 8 mg/2 mg bis 24 mg/6 mg 1× tägl. invidualisierte Dosis *(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)* untersucht in opioid-abhängigen Erwachsenen unter stabiler Erhaltungstherapie mit Buprenorphin/Naloxon ↔ Daclatasvir AUC: ↔ * Cmax: ↔ * Cmin: ↔ * ↔ BuprenorphinAUC: 1,31 (1,15; 1,48) Cmax: 1,30 (1,03; 1,64)Cmin: 1,20 (1,15; 1,48)↔ Norbuprenorphin AUC: 1,62 (1,33; 1,96) Cmax: 1,65 (1,38; 1,99) Cmin: 1,46 (1,16; 1,83) * im Vergleich zu historischen Daten Eine Dosisanpassung von Daklinza oder Buprenorphin erscheint auf der Grundlage dieser PK Daten nicht erforderlich.Eine klinische Überwachung der Patienten wird empfohlen.
-Methadon 40-120 mg 1× tägl. individualisierte Dosis *(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)* untersucht in opioid-abhängigen Erwachsenen unter stabiler Erhaltungstherapie mit Methadon ↔ Daclatasvir AUC: ↔ * Cmax: ↔ * Cmin: ↔ *↔ R-Methadon AUC: 1,08 (0,94; 1,24) Cmax: 1,07 (0,97; 1,18) Cmin: 1,08 (0,93; 1,26) * im Vergleich zu historischen Daten Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Methadon erforderlich.
- +Buprenorphin/Naloxon 8 mg/2 mg bis 24 mg/6 mg 1× tägl. invidualisierte Dosis * (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) * untersucht in opioid-abhängigen Erwachsenen unter stabiler Erhaltungstherapie mit Buprenorphin/Naloxon ↔ Daclatasvir AUC: ↔ * Cmax: ↔ * Cmin: ↔ * ↔ Buprenorphin AUC: 1,31 (1,15; 1,48) Cmax: 1,30 (1,03; 1,64) Cmin: 1,20 (1,15; 1,48) ↔ Norbuprenorphin AUC: 1,62 (1,33; 1,96) Cmax: 1,65 (1,38; 1,99) Cmin: 1,46 (1,16; 1,83) * im Vergleich zu historischen Daten Eine Dosisanpassung von Daklinza oder Buprenorphin erscheint auf der Grundlage dieser PK Daten nicht erforderlich. Eine klinische Überwachung der Patienten wird empfohlen.
- +Methadon 40-120 mg 1× tägl. individualisierte Dosis * (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) * untersucht in opioid-abhängigen Erwachsenen unter stabiler Erhaltungstherapie mit Methadon ↔ Daclatasvir AUC: ↔ * Cmax: ↔ * Cmin: ↔ * ↔ R-Methadon AUC: 1,08 (0,94; 1,24) Cmax: 1,07 (0,97; 1,18) Cmin: 1,08 (0,93; 1,26) * im Vergleich zu historischen Daten Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Methadon erforderlich.
-Midazolam 5 mg Einzeldosis oral(Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Midazolam AUC: 0,87 (0,83; 0,92) Cmax: 0,95 (0,88; 1,04) Bei Verabreichung in Kombination mit Daklinza ist vermutlich keine Dosisanpassung von Midazolam oder anderen Benzodiazepinen erforderlich.
- +Midazolam 5 mg Einzeldosis oral (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) ↔ Midazolam AUC: 0,87 (0,83; 0,92) Cmax: 0,95 (0,88; 1,04) Bei Verabreichung in Kombination mit Daklinza ist vermutlich keine Dosisanpassung von Midazolam oder anderen Benzodiazepinen erforderlich.
-Es ist keine klinisch relevante Beeinflussung der Pharmakokinetik beider Arzneimittel zu erwarten, wenn Daklinza in Kombination mit den folgenden Arzneimitteln angewendet wird:·PDE-5-Inhibitoren·ACE-Inhibitoren (z.B. Enalapril)·Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (z.B. Losartan, Irbesartan, Olmesartan, Candesartan, Valsartan)·Antacida
- +Es ist keine klinisch relevante Beeinflussung der Pharmakokinetik beider Arzneimittel zu erwarten, wenn Daklinza in Kombination mit den folgenden Arzneimitteln angewendet wird: ·PDE-5-Inhibitoren ·ACE-Inhibitoren (z.B. Enalapril) ·Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (z.B. Losartan, Irbesartan, Olmesartan, Candesartan, Valsartan) ·Antacida
- +Risiko einer Reaktivierung des Hepatitis-B-Virus: Nach der Markteinführung wurde über Fälle einer erhöhten Replikation von Hepatitis-B-Viren (HBV) während oder nach der Behandlung mit direkt wirkenden HCV-Virostatika (DAA) berichtet. Bei einer HBV-Reaktivierung kann es zu abnormalen Leberfunktionstests, d.h. zu einer Erhöhung des Aminotransferase- und/oder des Bilirubinspiegels und in schweren Fällen, zu Leberversagen oder zum Tod kommen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +
-Tabelle 5: Behandlungsergebnisse: Daclatasvir in Kombination mit Sofosbuvir, HCV-Genotyp 1 in Studie AI444040DCV = Daclatasvir, SOF = Sofosbuvir, RBV = Ribavirin
- +Tabelle 5: Behandlungsergebnisse: Daclatasvir in Kombination mit Sofosbuvir, HCV-Genotyp 1 in Studie AI444040 DCV = Daclatasvir, SOF = Sofosbuvir, RBV = Ribavirin
-SVR12 nach 12 Wochen Therapiedauer 41/41 (100%) 40/41(98%) 81/82 (99%) --- --- ---
- +SVR12 nach 12 Wochen Therapiedauer 41/41 (100%) 40/41 (98%) 81/82 (99%) --- --- ---
-* Patienten mit fehlenden Daten zum Zeitpunkt der Woche 12 (follow-up) nach Behandlungsende wurden als Responder beurteilt, wenn der nächst verfügbare HCV RNA-Wert
- +* Patienten mit fehlenden Daten zum Zeitpunkt der Woche 12 (follow-up) nach Behandlungsende wurden als Responder beurteilt, wenn der nächst verfügbare HCV RNA-Wert <LLOQ war.
-*** Patienten mit fehlenden Daten zum Zeitpunkt der Woche 12 (follow-up) nach Behandlungsende wurden als Responder beurteilt, wenn der nächst verfügbare HCV RNA-Wert «Resistenz in klinischen Studien» hinsichtlich SVR-Raten bei Vorliegen oder Fehlen eines Baseline Polymorphismus.
- +*** Patienten mit fehlenden Daten zum Zeitpunkt der Woche 12 (follow-up) nach Behandlungsende wurden als Responder beurteilt, wenn der nächst verfügbare HCV RNA-Wert <LLOQ war. Siehe nachfolgenden Abschnitt «Resistenz in klinischen Studien» hinsichtlich SVR-Raten bei Vorliegen oder Fehlen eines Baseline Polymorphismus.
-Tabelle 7: Behandlungsergebnisse: Daclatasvir in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin, therapienaive Patienten mit HCV-Genotyp 4 in der Studie AI444042DCV = Daclatasvir, pegIFN/RBV = Peginterferon alfa/Ribavirin
- +Tabelle 7: Behandlungsergebnisse: Daclatasvir in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin, therapienaive Patienten mit HCV-Genotyp 4 in der Studie AI444042 DCV = Daclatasvir, pegIFN/RBV = Peginterferon alfa/Ribavirin
-November 2015.
- +Januar 2017.
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