| 222 Änderungen an Fachinfo Atazanavir-Mepha 150mg |
-Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat (67,2 mg (150 mg Kapsel), 89,6 mg (200 mg Kapsel) und 134,4 mg (300 mg Kapsel)), Crospovidon Typ A, Magnesiumstearat.
- +Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat (67,2 mg (150 mg Kapsel), 89,6 mg (200 mg Kapsel) und 134,4 mg (300 mg Kapsel)), Crospovidon Typ A, Magnesiumstearat.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Hartgelatinekapseln zu 150 mg, 200 mg und 300 mg.
-Basierend auf den verfügbaren virologischen und klinischen Daten von Erwachsenen ist bei Patienten mit ≥4 Proteaseinhibitor-Resistenzmutationen kein klinischer Nutzen zu erwarten. Informationen zur Anwendung in der Pädiatrie (6 Jahre bis <18 Jahre): siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen».
- +Basierend auf den verfügbaren virologischen und klinischen Daten von Erwachsenen ist bei Patienten mit ≥4 Proteaseinhibitor-Resistenzmutationen kein klinischer Nutzen zu erwarten. Informationen zur Anwendung in der Pädiatrie (6 Jahre bis <18 Jahre): siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Eigenschaften/Wirkungen" .
-Die empfohlene Dosierung für Atazanavir-Mepha ist 300 mg 1× täglich (1 Kapsel zu 300 mg oder 2 Kapseln zu 150 mg) kombiniert (geboostet) mit 100 mg Ritonavir 1× täglich zusammen mit einer Mahlzeit. Die Kapseln sollten unzerkaut eingenommen werden. Ritonavir wird als Booster der Atazanavir-Pharmakokinetik verwendet (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
- +Die empfohlene Dosierung für Atazanavir-Mepha ist 300 mg 1× täglich (1 Kapsel zu 300 mg oder 2 Kapseln zu 150 mg) kombiniert (geboostet) mit 100 mg Ritonavir 1× täglich zusammen mit einer Mahlzeit. Die Kapseln sollten unzerkaut eingenommen werden. Ritonavir wird als Booster der Atazanavir-Pharmakokinetik verwendet (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
-·kein vorheriges virologisches Versagen.
-·Viruslast unter der Nachweisgrenze während der letzten 6 Monate mit dem derzeitigen Therapieschema.
-·Virusstämme zeigen keine mit HIV-Resistenz assoziierten Mutationen auf das derzeitige Therapieschema.
-Die Anwendung von Atazanavir-Mepha ohne Ritonavir sollte nicht in Betracht gezogen werden bei Patienten, die Tenofovir Disoproxilfumarat im Backbone oder andere Begleitmedikationen einnehmen, welche die Bioverfügbarkeit von Atazanavir vermindern (siehe «Interaktionen») oder bei erwarteten Compliance-Schwierigkeiten des Patienten.
- +kein vorheriges virologisches Versagen.
- +-Viruslast unter der Nachweisgrenze während der letzten 6 Monate mit dem derzeitigen Therapieschema.
- +-Virusstämme zeigen keine mit HIV-Resistenz assoziierten Mutationen auf das derzeitige Therapieschema.
- +Die Anwendung von Atazanavir-Mepha ohne Ritonavir sollte nicht in Betracht gezogen werden bei Patienten, die Tenofovir Disoproxilfumarat im Backbone oder andere Begleitmedikationen einnehmen, welche die Bioverfügbarkeit von Atazanavir vermindern (siehe "Interaktionen" ) oder bei erwarteten Compliance-Schwierigkeiten des Patienten.
-Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
-Patienten mit Leberinsuffizienz: siehe unter «Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion».
- +Siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- +Patienten mit Leberinsuffizienz: siehe unter "Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion" .
-Keine Dosisanpassung erforderlich (siehe auch «Pharmakokinetik»). Atazanavir-Mepha sollte mit Vorsicht angewendet werden und eine intensive Überwachung der Nierenfunktion ist erforderlich. Bei Patienten mit Hämodialyse wird die Anwendung von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir nicht empfohlen (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Keine Dosisanpassung erforderlich (siehe auch "Pharmakokinetik" ). Atazanavir-Mepha sollte mit Vorsicht angewendet werden und eine intensive Überwachung der Nierenfunktion ist erforderlich. Bei Patienten mit Hämodialyse wird die Anwendung von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir nicht empfohlen (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Moderate Leberinsuffizienz: Atazanavir mit Ritonavir ist bei Patienten mit moderater Leberinsuffizienz kontraindiziert. Atazanavir ohne Ritonavir kann in einer Dosierung von 300 mg verabreicht werden (siehe auch «Pharmakokinetik»).
-Leichte Leberinsuffizienz: Es liegen keine klinischen Daten zu Patienten mit leichtgradiger Leberinsuffizienz vor. Atazanavir-Mepha kann zusammen mit Ritonavir bei leichtgradiger Leberinsuffizienz mit Vorsicht unter Kontrolle der Leberparameter (Bilirubin und Transaminasen) in der Standarddosierung 300 mg Atazanavir-Mepha plus 100 mg Ritonavir angewendet werden. Siehe auch «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Pharmakokinetik».
-Atazanavir ohne Ritonavir kann in einer Dosierung von 400 mg verabreicht werden (siehe auch «Pharmakokinetik»).
- +Moderate Leberinsuffizienz: Atazanavir mit Ritonavir ist bei Patienten mit moderater Leberinsuffizienz kontraindiziert. Atazanavir ohne Ritonavir kann in einer Dosierung von 300 mg verabreicht werden (siehe auch "Pharmakokinetik" ).
- +Leichte Leberinsuffizienz: Es liegen keine klinischen Daten zu Patienten mit leichtgradiger Leberinsuffizienz vor. Atazanavir-Mepha kann zusammen mit Ritonavir bei leichtgradiger Leberinsuffizienz mit Vorsicht unter Kontrolle der Leberparameter (Bilirubin und Transaminasen) in der Standarddosierung 300 mg Atazanavir-Mepha plus 100 mg Ritonavir angewendet werden. Siehe auch "Kontraindikationen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Pharmakokinetik" .
- +Atazanavir ohne Ritonavir kann in einer Dosierung von 400 mg verabreicht werden (siehe auch "Pharmakokinetik" ).
-Körpergewicht (kg) Dosis Atazanavir Dosis Ritonavirb
-15a bis <35 kg 200 mg 1× tägl. 100 mgc 1× tägl.
-≥35 kg 300 mg 1× tägl. 100 mg 1× tägl.
- +Körpergewicht (kg) Dosis Atazanavir Dosis Ritonavirb
- +15a bis <35 kg 200 mg 1× tägl. 100 mgc 1× tägl.
- +≥35 kg 300 mg 1× tägl. 100 mg 1× tägl.
- +
- +
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Atazanavir bei Kindern im Alter zwischen 3 Monaten und 6 Jahren wurde nicht etabliert; es können daher keine Dosierungsempfehlungen gegeben werden. Die verfügbaren Daten sind in den Kapiteln «Unerwünschte Wirkungen», «Eigenschaften/Wirkungen: Pädiatrische Patienten» und «Pharmakokinetik: Kinetik in speziellen Patientengruppen» enthalten. Kinder <3 Monate sollen nicht mit Atazanavir-Mepha behandelt werden, da Sicherheitsrisiken, speziell hinsichtlich Kernikterus, bestehen.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Atazanavir bei Kindern im Alter zwischen 3 Monaten und 6 Jahren wurde nicht etabliert; es können daher keine Dosierungsempfehlungen gegeben werden. Die verfügbaren Daten sind in den Kapiteln "Unerwünschte Wirkungen" , "Eigenschaften/Wirkungen: Pädiatrische Patienten" und "Pharmakokinetik: Kinetik in speziellen Patientengruppen" enthalten. Kinder <3 Monate sollen nicht mit Atazanavir-Mepha behandelt werden, da Sicherheitsrisiken, speziell hinsichtlich Kernikterus, bestehen.
-Möglicherweise reicht Atazanavir-Mepha 300 mg/Ritonavir 100 mg für eine angemessene Atazanavir-Exposition nicht aus, insbesondere wenn die Aktivität von Atazanavir oder des gesamten Regimes durch Arzneimittelresistenzen beeinträchtigt ist. Aufgrund der begrenzten Datenlage und interindividueller Variabilität während der Schwangerschaft kann zur Sicherstellung einer adäquaten Exposition Therapeutisches Drug Monitoring in Betracht gezogen werden.
- +Möglicherweise reicht Atazanavir-Mepha 300 mg/Ritonavir 100 mg für eine angemessene Atazanavir-Exposition nicht aus, insbesondere wenn die Aktivität von Atazanavir oder des gesamten Regimes durch Arzneimittelresistenzen beeinträchtigt ist. Aufgrund der begrenzten Datenlage und interindividueller Variabilität während der Schwangerschaft kann zur Sicherstellung einer adäquaten Exposition Therapeutisches Drug Monitoring in Betracht gezogen werden.
-·Wenn Tenofovir DF oder ein H2-Rezeptor-Antagonist notwendig ist, kann eine Erhöhung der Dosis auf Atazanavir-Mepha 400 mg mit Ritonavir 100 mg in Betracht gezogen werden, wobei die Patientin therapeutisch überwacht werden soll (siehe auch «Schwangerschaft/Stillzeit» und «Pharmakokinetik»).
-·Die Anwendung von Atazanavir-Mepha mit Ritonavir wird nicht empfohlen bei schwangeren Patientinnen, die sowohl Tenofovir DF als auch einen H2-Rezeptor-Antagonisten erhalten.
- +-Wenn Tenofovir DF oder ein H2-Rezeptor-Antagonist notwendig ist, kann eine Erhöhung der Dosis auf Atazanavir-Mepha 400 mg mit Ritonavir 100 mg in Betracht gezogen werden, wobei die Patientin therapeutisch überwacht werden soll (siehe auch "Schwangerschaft/Stillzeit" und "Pharmakokinetik" ).
- +-Die Anwendung von Atazanavir-Mepha mit Ritonavir wird nicht empfohlen bei schwangeren Patientinnen, die sowohl Tenofovir DF als auch einen H2-Rezeptor-Antagonisten erhalten.
-Nach einem möglichen Abfall der Atazanavir-Exposition während des 2. und 3. Trimesters der Schwangerschaft könnte die Atazanavir-Exposition während der ersten beiden Monate nach der Geburt ansteigen (siehe auch «Pharmakokinetik»). Deswegen sollten Patientinnen postpartum engmaschig auf Nebenwirkungen überwacht werden. Während dieses Zeitraums sollten sich Patientinnen postpartum an die gleichen Dosierungsempfehlungen wie für nicht schwangere Patientinnen halten. Dies schliesst auch die Empfehlungen für die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln ein, welche die Atazanavir-Exposition beeinflussen (siehe auch «Interaktionen»).
-Für Hinweise in Bezug auf die Koadministration von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und mit anderen Arzneimitteln: Siehe Kapitel «Interaktionen: Interaktionen von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und mit anderen Arzneimitteln».
- +Nach einem möglichen Abfall der Atazanavir-Exposition während des 2. und 3. Trimesters der Schwangerschaft könnte die Atazanavir-Exposition während der ersten beiden Monate nach der Geburt ansteigen (siehe auch "Pharmakokinetik" ). Deswegen sollten Patientinnen postpartum engmaschig auf Nebenwirkungen überwacht werden. Während dieses Zeitraums sollten sich Patientinnen postpartum an die gleichen Dosierungsempfehlungen wie für nicht schwangere Patientinnen halten. Dies schliesst auch die Empfehlungen für die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln ein, welche die Atazanavir-Exposition beeinflussen (siehe auch "Interaktionen" ).
- +Für Hinweise in Bezug auf die Koadministration von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und mit anderen Arzneimitteln: Siehe Kapitel "Interaktionen: Interaktionen von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und mit anderen Arzneimitteln" .
-Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff oder einen Hilfsstoff (siehe auch «Zusammensetzung»).
-Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir ist bei Patienten mit schwergradiger Leberinsuffizienz kontraindiziert (siehe auch «Dosierung/Anwendung», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
-Atazanavir-Mepha mit Ritonavir ist bei Patienten mit moderater Leberinsuffizienz kontraindiziert (siehe auch «Dosierung/Anwendung», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff oder einen Hilfsstoff (siehe auch "Zusammensetzung" ).
- +Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir ist bei Patienten mit schwergradiger Leberinsuffizienz kontraindiziert (siehe auch "Dosierung/Anwendung" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
- +Atazanavir-Mepha mit Ritonavir ist bei Patienten mit moderater Leberinsuffizienz kontraindiziert (siehe auch "Dosierung/Anwendung" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-·Rifampicin;
-·Präparate mit Johanniskraut (Hypericum perforatum);
-·Elbasvir/Grazoprevir;
-·Betrixaban (in der Schweiz nicht zugelassen);
-·Dabigatran (wenn Atazanavir mit Ritonavir kombiniert ist);
-·Glecaprevir/Pibrentasvir.
- +-Rifampicin;
- +-Präparate mit Johanniskraut (Hypericum perforatum);
- +-Elbasvir/Grazoprevir;
- +-Betrixaban (in der Schweiz nicht zugelassen);
- +-Dabigatran (wenn Atazanavir mit Ritonavir kombiniert ist);
- +-Glecaprevir/Pibrentasvir.
-·Midazolam (oral verabreicht) und Triazolam;
-·Ergotaminderivate (insbesondere Ergotamin, Dihydroergotamin, Ergonovin und Methylergonovin (die hier genannten Ergotaminderivate sind in der Schweiz nicht zugelassen);
-·Amiodaron;
-·Chinidin (in der Schweiz nicht zugelassen);
-·Flecainid und Propafenon;
-·Diltiazem und Verapamil;
-·Bepridil (in der Schweiz nicht zugelassen);
-·Simvastatin und Atorvastatin;
-·Lovastatin (in der Schweiz nicht zugelassen);
-·Lomitapid (in der Schweiz nicht zugelassen);
-·Vardenafil;
-·Alfuzosin;
-·Sildenafil zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie;
-·Lurasidon;
-·Quetiapin;
-·Saquinavir;
-·Cisaprid (in der Schweiz nicht zugelassen);
-·Pimozid (in der Schweiz nicht zugelassen).
-Für weitere Hinweise in Bezug auf die erwähnten kontraindizierten Arzneimittel: Siehe Kapitel «Interaktionen: Interaktionen von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und anderen Arzneimitteln».
- +-Midazolam (oral verabreicht) und Triazolam;
- +-Ergotaminderivate (insbesondere Ergotamin, Dihydroergotamin, Ergonovin und Methylergonovin (die hier genannten Ergotaminderivate sind in der Schweiz nicht zugelassen);
- +-Amiodaron;
- +-Chinidin (in der Schweiz nicht zugelassen);
- +-Flecainid und Propafenon;
- +-Diltiazem und Verapamil;
- +-Bepridil (in der Schweiz nicht zugelassen);
- +-Simvastatin und Atorvastatin;
- +-Lovastatin (in der Schweiz nicht zugelassen);
- +-Lomitapid (in der Schweiz nicht zugelassen);
- +-Vardenafil;
- +-Alfuzosin;
- +-Sildenafil zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie;
- +-Lurasidon;
- +-Quetiapin;
- +-Saquinavir;
- +-Cisaprid (in der Schweiz nicht zugelassen);
- +-Pimozid (in der Schweiz nicht zugelassen).
- +Für weitere Hinweise in Bezug auf die erwähnten kontraindizierten Arzneimittel: Siehe Kapitel "Interaktionen: Interaktionen von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und anderen Arzneimitteln" .
-Die gleichzeitige Verabreichung von Atazanavir-Mepha mit Ritonavir in Dosen höher als 100 mg 1× pro Tag wurde nicht klinisch untersucht. Die Verwendung einer höheren Dosis Ritonavir hat möglicherweise Einfluss auf das Sicherheitsprofil von Atazanavir (kardiale Effekte, Hyperbilirubinämie) und wird deshalb nicht empfohlen.
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Atazanavir-Mepha mit Ritonavir in Dosen höher als 100 mg 1× pro Tag wurde nicht klinisch untersucht. Die Verwendung einer höheren Dosis Ritonavir hat möglicherweise Einfluss auf das Sicherheitsprofil von Atazanavir (kardiale Effekte, Hyperbilirubinämie) und wird deshalb nicht empfohlen.
-Leberfunktionsstörungen: Atazanavir wird primär in der Leber metabolisiert. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion wurden erhöhte Plasmakonzentrationen von Atazanavir beobachtet (siehe auch «Dosierung/Anwendung», «Kontraindikationen» und «Pharmakokinetik»).
- +Leberfunktionsstörungen: Atazanavir wird primär in der Leber metabolisiert. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion wurden erhöhte Plasmakonzentrationen von Atazanavir beobachtet (siehe auch "Dosierung/Anwendung" , "Kontraindikationen" und "Pharmakokinetik" ).
-Eingeschränkte Nierenfunktion: Bei Patienten mit Hämodialyse wird die Anwendung von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir nicht empfohlen (siehe auch «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
- +Eingeschränkte Nierenfunktion: Bei Patienten mit Hämodialyse wird die Anwendung von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir nicht empfohlen (siehe auch "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
-Störungen der Reizleitung: Bei Patienten mit Störungen der Reizleitung, d.h. AV-Block Grad 2 oder höher oder Schenkelblock («Complex Bundle Branch Block») sollte Atazanavir-Mepha mit Vorsicht angewendet werden und nur, wenn der erwartete Nutzen das Risiko überwiegt. In klinischen Studien wurde unter der Therapie mit Atazanavir eine dosisabhängige asymptomatische Verlängerung des PR-Intervalls beobachtet. Besondere Vorsicht ist geboten bei der Komedikation mit Arzneimitteln, die das QTc-Intervall verlängern können (siehe auch Kapitel «Kontraindikationen» und «Interaktionen: Interaktionen von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und anderen Arzneimitteln») sowie bei Patienten mit Risikofaktoren (Bradykardie, verlängertes kongenitales QTc-Intervall, Störungen des Elektrolythaushaltes; siehe auch «Präklinische Daten»).
- +Störungen der Reizleitung: Bei Patienten mit Störungen der Reizleitung, d.h. AV-Block Grad 2 oder höher oder Schenkelblock ( "Complex Bundle Branch Block" ) sollte Atazanavir-Mepha mit Vorsicht angewendet werden und nur, wenn der erwartete Nutzen das Risiko überwiegt. In klinischen Studien wurde unter der Therapie mit Atazanavir eine dosisabhängige asymptomatische Verlängerung des PR-Intervalls beobachtet. Besondere Vorsicht ist geboten bei der Komedikation mit Arzneimitteln, die das QTc-Intervall verlängern können (siehe auch Kapitel "Kontraindikationen" und "Interaktionen: Interaktionen von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und anderen Arzneimitteln" ) sowie bei Patienten mit Risikofaktoren (Bradykardie, verlängertes kongenitales QTc-Intervall, Störungen des Elektrolythaushaltes; siehe auch "Präklinische Daten" ).
-Hinweis für Patienten mit Lactose-Intoleranz: Die Kapseln enthalten Lactose: 67,2 mg (150 mg Kapsel), 89,6 mg (200 mg Kapsel) und 134,4 mg (300 mg Kapsel). Diese geringen Mengen reichen wahrscheinlich nicht aus, um die spezifischen Symptome einer Lactoseintoleranz auszulösen. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
- +Hinweis für Patienten mit Lactose-Intoleranz: Die Kapseln enthalten Lactose: 67,2 mg (150 mg Kapsel), 89,6 mg (200 mg Kapsel) und 134,4 mg (300 mg Kapsel). Diese geringen Mengen reichen wahrscheinlich nicht aus, um die spezifischen Symptome einer Lactoseintoleranz auszulösen. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
-Sicherheit: Asymptomatische PR-Intervallverlängerung trat bei pädiatrischen Patienten häufiger auf als bei Erwachsenen. Bei pädiatrischen Patienten wurde ein asymptomatischer AV-Block Grad 1 oder 2 beobachtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Arzneimittel, die bekannterweise eine PR-Verlängerung induzieren können, sollten mit Vorsicht angewendet werden. Bei pädiatrischen Patienten mit Störungen der Reizleitung, d.h. AV-Block Grad 2 oder höher oder Schenkelblock («Complex Bundle Branch Block») sollte Atazanavir-Mepha mit Vorsicht angewendet werden und nur, wenn der erwartete Nutzen das Risiko überwiegt. Basierend auf den vorliegenden klinischen Befunden (z.B. Bradykardie) wird eine Überwachung der Herzfunktion empfohlen.
-Wirksamkeit: Atazanavir/Ritonavir ist bei Virusstämmen mit mehreren Resistenzmutationen nicht wirksam. Bei erwachsenen Patienten mit ≥4 Proteaseinhibitor-Mutationen ist kein Behandlungserfolg zu erwarten, während dies bei vorbehandelten Kindern möglicherweise sogar bereits bei weniger Proteaseinhibitor-Mutationen der Fall ist (siehe auch «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Sicherheit: Asymptomatische PR-Intervallverlängerung trat bei pädiatrischen Patienten häufiger auf als bei Erwachsenen. Bei pädiatrischen Patienten wurde ein asymptomatischer AV-Block Grad 1 oder 2 beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Arzneimittel, die bekannterweise eine PR-Verlängerung induzieren können, sollten mit Vorsicht angewendet werden. Bei pädiatrischen Patienten mit Störungen der Reizleitung, d.h. AV-Block Grad 2 oder höher oder Schenkelblock ( "Complex Bundle Branch Block" ) sollte Atazanavir-Mepha mit Vorsicht angewendet werden und nur, wenn der erwartete Nutzen das Risiko überwiegt. Basierend auf den vorliegenden klinischen Befunden (z.B. Bradykardie) wird eine Überwachung der Herzfunktion empfohlen.
- +Wirksamkeit: Atazanavir/Ritonavir ist bei Virusstämmen mit mehreren Resistenzmutationen nicht wirksam. Bei erwachsenen Patienten mit ≥4 Proteaseinhibitor-Mutationen ist kein Behandlungserfolg zu erwarten, während dies bei vorbehandelten Kindern möglicherweise sogar bereits bei weniger Proteaseinhibitor-Mutationen der Fall ist (siehe auch "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Hautausschläge («Rash»), welche häufig während der Behandlung mit Atazanavir-Mepha auftreten (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen») äussern sich üblicherweise als milde bis mässige makulopapulöse Hautausschläge, die innerhalb der ersten 3 Wochen nach Therapiebeginn auftreten. Bei den meisten Patienten verschwinden diese Hautausschläge bei Weiterbehandlung mit Atazanavir-Mepha innerhalb von 2 Wochen.
- +Hautausschläge ( "Rash" ), welche häufig während der Behandlung mit Atazanavir-Mepha auftreten (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ) äussern sich üblicherweise als milde bis mässige makulopapulöse Hautausschläge, die innerhalb der ersten 3 Wochen nach Therapiebeginn auftreten. Bei den meisten Patienten verschwinden diese Hautausschläge bei Weiterbehandlung mit Atazanavir-Mepha innerhalb von 2 Wochen.
-Die antiretrovirale Kombinationstherapie wurde mit einer Umverteilung des Körperfetts (Lipodystrophie) bei HIV-Patienten in Verbindung gebracht. Die Langzeitwirkungen dieser Ereignisse sind derzeit nicht bekannt. Die Kenntnisse über den Mechanismus sind unvollständig. Ein Zusammenhang zwischen viszeraler Lipomatose und Proteaseinhibitoren sowie Lipoatrophie und nukleosidanalogen Reverse-Transkriptase-Hemmern wird angenommen. Ein erhöhtes Risiko für eine Lipodystrophie wurde mit individuellen Faktoren (z.B. höheres Alter) und mit arzneimittelabhängigen Faktoren (z.B. länger dauernde antiretrovirale Behandlung und den damit verbundenen metabolischen Störungen) assoziiert. Im Rahmen der klinischen Untersuchung sollte auf körperliche Anzeichen von Fettumverteilung geachtet werden. Siehe auch «Unerwünschte Wirkungen».
- +Die antiretrovirale Kombinationstherapie wurde mit einer Umverteilung des Körperfetts (Lipodystrophie) bei HIV-Patienten in Verbindung gebracht. Die Langzeitwirkungen dieser Ereignisse sind derzeit nicht bekannt. Die Kenntnisse über den Mechanismus sind unvollständig. Ein Zusammenhang zwischen viszeraler Lipomatose und Proteaseinhibitoren sowie Lipoatrophie und nukleosidanalogen Reverse-Transkriptase-Hemmern wird angenommen. Ein erhöhtes Risiko für eine Lipodystrophie wurde mit individuellen Faktoren (z.B. höheres Alter) und mit arzneimittelabhängigen Faktoren (z.B. länger dauernde antiretrovirale Behandlung und den damit verbundenen metabolischen Störungen) assoziiert. Im Rahmen der klinischen Untersuchung sollte auf körperliche Anzeichen von Fettumverteilung geachtet werden. Siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" .
-Bei Patienten unter Behandlung mit Atazanavir-Mepha wurde über Nephrolithiasis und/oder Cholelithiasis berichtet (siehe auch Kapitel «Unerwünschte Wirkungen»). Einige Patienten mussten für weitere therapeutische Massnahmen hospitalisiert werden und bei anderen Patienten traten Komplikationen auf. Bei Anzeichen oder Symptomen von Nephrolithiasis und/oder Cholelithiasis sollte ein vorübergehender Unterbruch oder ein Absetzen der Behandlung in Erwägung gezogen werden.
- +Bei Patienten unter Behandlung mit Atazanavir-Mepha wurde über Nephrolithiasis und/oder Cholelithiasis berichtet (siehe auch Kapitel "Unerwünschte Wirkungen" ). Einige Patienten mussten für weitere therapeutische Massnahmen hospitalisiert werden und bei anderen Patienten traten Komplikationen auf. Bei Anzeichen oder Symptomen von Nephrolithiasis und/oder Cholelithiasis sollte ein vorübergehender Unterbruch oder ein Absetzen der Behandlung in Erwägung gezogen werden.
-Schwangerschaft/Hyperbilirubinämie: siehe «Schwangerschaft/Stillzeit».
-Indinavir/Hyperbilirubinämie: siehe «Interaktionen».
- +Schwangerschaft/Hyperbilirubinämie: siehe "Schwangerschaft/Stillzeit" .
- +Indinavir/Hyperbilirubinämie: siehe "Interaktionen" .
-·bei vorherigem virologischen Versagen.
-·wenn mit dem bestehenden Behandlungsschema eine nachweisbare Viruslast während 6 Monaten beobachtet wurde.
-·bei bekannten HIV-assoziierten Resistenzmutationen gegenüber dem bestehenden Behandlungsschema.
-·in der Schwangerschaft.
-·bei bekannter Nicht-Compliance im Hinblick auf die HIV-Behandlung.
-·bei bestimmten Begleitmedikationen, welche die Bioverfügbarkeit von Atazanavir reduzieren (siehe auch «Interaktionen: Interaktionen von Atazanavir mit oder ohne Ritonavir und anderen Arzneimitteln»).
-Siehe auch «Dosierung/Anwendung: Absetzen von Ritonavir nur unter einschränkenden Voraussetzungen».
- +bei vorherigem virologischen Versagen.
- +wenn mit dem bestehenden Behandlungsschema eine nachweisbare Viruslast während 6 Monaten beobachtet wurde.
- +bei bekannten HIV-assoziierten Resistenzmutationen gegenüber dem bestehenden Behandlungsschema.
- +in der Schwangerschaft.
- +bei bekannter Nicht-Compliance im Hinblick auf die HIV-Behandlung.
- +bei bestimmten Begleitmedikationen, welche die Bioverfügbarkeit von Atazanavir reduzieren (siehe auch "Interaktionen: Interaktionen von Atazanavir mit oder ohne Ritonavir und anderen Arzneimitteln" ).
- +Siehe auch "Dosierung/Anwendung: Absetzen von Ritonavir nur unter einschränkenden Voraussetzungen" .
-Substrate des CYP3A4: Die Koadministration von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und Substraten des CYP3A4 mit enger therapeutischer Breite und dem Potential für schwerwiegende unerwünschte Wirkungen (inkl. erhöhte Plasmakonzentrationen, die zu QTc-Verlängerung und zu Torsades de pointes führen können) ist kontraindiziert. Siehe auch «Kontraindikationen».
- +Substrate des CYP3A4: Die Koadministration von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und Substraten des CYP3A4 mit enger therapeutischer Breite und dem Potential für schwerwiegende unerwünschte Wirkungen (inkl. erhöhte Plasmakonzentrationen, die zu QTc-Verlängerung und zu Torsades de pointes führen können) ist kontraindiziert. Siehe auch "Kontraindikationen" .
-Inducer des CYP3A4: Eine Koadministration von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und Inducern des CYP3A4 kann die Plasmakonzentationen von Atazanavir reduzieren und die therapeutische Wirkung des Präparates vermindern, was zu beschleunigter Resistenzentwicklung und Therapieversagen führen kann. Dazu zählen insbesondere Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital (siehe auch «Interaktionen von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und anderen Arzneimitteln, Abschnitt Arzneimittel mit Wirkung auf das ZNS»), Primidon und Topiramat.
- +Inducer des CYP3A4: Eine Koadministration von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und Inducern des CYP3A4 kann die Plasmakonzentationen von Atazanavir reduzieren und die therapeutische Wirkung des Präparates vermindern, was zu beschleunigter Resistenzentwicklung und Therapieversagen führen kann. Dazu zählen insbesondere Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital (siehe auch "Interaktionen von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und anderen Arzneimitteln, Abschnitt Arzneimittel mit Wirkung auf das ZNS" ), Primidon und Topiramat.
-Für weitere Informationen in Bezug auf Arzneimittel, die durch CYP3A4 metabolisiert werden: Siehe nachstehend «Interaktionen von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und anderen Arzneimitteln».
- +Für weitere Informationen in Bezug auf Arzneimittel, die durch CYP3A4 metabolisiert werden: Siehe nachstehend "Interaktionen von Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir und anderen Arzneimitteln" .
-Die Interaktionen von Atazanavir mit oder ohne Ritonavir, und antiretroviralen sowie anderen Arzneimitteln sind nachstehend aufgeführt. Wo verfügbar, sind die pharmakokinetischen Parameter AUC, Cmax und Cmin aufgeführt («↑» = Anstieg um … %, «↓» = Verminderung um … %, «↔» = keine Veränderung) und die 90% Konfidenzintervalle (CI) in Klammern angegeben. Die genannten Studien wurden, sofern nicht anders erwähnt, bei gesunden erwachsenen Probanden durchgeführt. Bei mehreren Studien erfolgte die Behandlung mit ungeboostetem Atazanavir (ohne Ritonavir). Dieses Behandlungsschema sollte nur in spezifischen Situationen angewendet werden (siehe auch «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Wenn die Behandlung von Atazanavir-Mepha ohne Ritonavir medizinisch gerechtfertigt ist, sollte auf mögliche Interaktionen (reduzierte Atazanavir-Exposition) geachtet werden.
- +Die Interaktionen von Atazanavir mit oder ohne Ritonavir, und antiretroviralen sowie anderen Arzneimitteln sind nachstehend aufgeführt. Wo verfügbar, sind die pharmakokinetischen Parameter AUC, Cmax und Cmin aufgeführt ( "↑" = Anstieg um … %, "↓" = Verminderung um … %, "↔" = keine Veränderung) und die 90% Konfidenzintervalle (CI) in Klammern angegeben. Die genannten Studien wurden, sofern nicht anders erwähnt, bei gesunden erwachsenen Probanden durchgeführt. Bei mehreren Studien erfolgte die Behandlung mit ungeboostetem Atazanavir (ohne Ritonavir). Dieses Behandlungsschema sollte nur in spezifischen Situationen angewendet werden (siehe auch "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Wenn die Behandlung von Atazanavir-Mepha ohne Ritonavir medizinisch gerechtfertigt ist, sollte auf mögliche Interaktionen (reduzierte Atazanavir-Exposition) geachtet werden.
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↑250%* (↑144%; ↑403%) ↑120%* (↑56%; ↑211%) ↑713%* (↑359%; ↑1339%)
-Dosierung: Ritonavir 100 mg und Atazanavir 300 mg, je 1× tägl. bei HIV-infizierten Patienten.
-
-* In einer kombinierten Analyse wurde Atazanavir 300 mg/Ritonavir 100 mg (n = 33) mit 400 mg ohne Ritonavir (n = 28) verglichen. Der Interaktionsmechanismus zwischen Atazanavir und Ritonavir beruht auf einer Hemmung des CYP3A4.
-Koadministration mit Ritonavir: Ritonavir 100 mg 1× tägl. dient als Booster der Pharmakokinetik von Atazanavir.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↑250%*(↑144%; ↑403%) ↑120%*(↑56%; ↑211%) ↑713%*(↑359%;
- + ↑1339%)
- +Dosierung: Ritonavir 100 mg und
- +Atazanavir 300 mg, je 1× tägl.
- +bei HIV-infizierten Patienten.
- +
- +
- +* In einer kombinierten Analyse wurde Atazanavir 300 mg/Ritonavir 100 mg (n = 33) mit 400 mg ohne Ritonavir (n = 28) verglichen. Der Interaktionsmechanismus zwischen Atazanavir und Ritonavir beruht auf einer Hemmung des CYP3A4.
- +Koadministration mit Ritonavir: Ritonavir 100 mg 1× tägl. dient als Booster der Pharmakokinetik von Atazanavir.
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Didanosin ↓34% (↓41%; ↓27%) ↓38% (↓48%; ↓26%) ↑25% (↓8%; ↑69%)
-Dosierung: Didanosin Kapseln 400 mg als Einzeldosis (mit einer Mahlzeit) in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Didanosin ↓34%(↓41%; ↓27%) ↓38%(↓48%; ↓26%) ↑25%(↓8%; ↑69%)
- +Dosierung: Didanosin Kapseln 400
- +mg als Einzeldosis (mit einer
- +Mahlzeit) in Kombination mit
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg, je 1× tägl.
- +
- +
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↓22%* (↓35%; ↓6%) ↓16%* (↓30%; ↔0%) ↓23%* (↓43%; ↑2%)
-Dosierung: Tenofovir Disoproxil Fumarat 300 mg 1× tägl. in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl. bei HIV-infizierten Patienten.
-
-* In einer kombinierten Analyse von verschiedenen klinischen Studien wurde Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg in Kombination mit Tenofovir Disoproxil Fumarat 300 mg (n= 39) mit Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg (n = 33) verglichen.
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Tenofovir Disoproxil Fumarat ↑37%* (↑30%; ↑45%) ↑34%* (↑20%; ↑51%) ↑29%* (↑21%; ↑36%)
-Dosierung: Tenofovir Disoproxil Fumarat 300 mg 1× tägl. in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↓22%*(↓35%; ↓6%) ↓16%*(↓30%; ↔0%) ↓23%*(↓43%; ↑2%)
- +Dosierung: Tenofovir Disoproxil
- +Fumarat 300 mg 1× tägl. in
- +Kombination mit Atazanavir 300 mg
- +und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl.
- +bei HIV-infizierten Patienten.
- +
- +
- +* In einer kombinierten Analyse von verschiedenen klinischen Studien wurde Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg in Kombination mit Tenofovir Disoproxil Fumarat 300 mg (n= 39) mit Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg (n = 33) verglichen.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Tenofovir Disoproxil Fumarat ↑37%*(↑30%; ↑45%) ↑34%*(↑20%; ↑51%) ↑29%*(↑21%; ↑36%)
- +Dosierung: Tenofovir Disoproxil
- +Fumarat 300 mg 1× tägl. in
- +Kombination mit Atazanavir 300 mg
- +und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl.
-* In einer klinischen Studie bei gesunden Probanden wurde Tenofovir Disoproxil Fumarat 300 mg in Kombination mit Atazanavir 300 mg/Ritonavir 100 mg (n = 12) mit Tenofovir Disoproxil Fumarat 300 mg allein (n = 14) verglichen.
- +
- +* In einer klinischen Studie bei gesunden Probanden wurde Tenofovir Disoproxil Fumarat 300 mg in Kombination mit Atazanavir 300 mg/Ritonavir 100 mg (n = 12) mit Tenofovir Disoproxil Fumarat 300 mg allein (n = 14) verglichen.
-Koadministration mit Tenofovir Disoproxil Fumarat (DF): Es wird empfohlen, Atazanavir-Mepha 300 mg und Ritonavir 100 mg mit Tenofovir DF 300 mg (alle als Einzeldosis mit einer Mahlzeit) zu verabreichen. Die Patienten sollten engmaschig auf Tenofovir DF-assoziierte Nebenwirkungen, inkl. Nierenfunktionsstörungen, überwacht werden. Die Koadministration von Tenofovir DF und Atazanavir-Mepha ohne Ritonavir wird nicht empfohlen.
- +Koadministration mit Tenofovir Disoproxil Fumarat (DF): Es wird empfohlen, Atazanavir-Mepha 300 mg und Ritonavir 100 mg mit Tenofovir DF 300 mg (alle als Einzeldosis mit einer Mahlzeit) zu verabreichen. Die Patienten sollten engmaschig auf Tenofovir DF-assoziierte Nebenwirkungen, inkl. Nierenfunktionsstörungen, überwacht werden. Die Koadministration von Tenofovir DF und Atazanavir-Mepha ohne Ritonavir wird nicht empfohlen.
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↔0%* (↓9%; ↑10%) ↑17%* (↑8%; ↑27%) ↓42%* (↓51%; ↓31%)
-Dosierung: Efavirenz 600 mg 1× tägl. in Kombination mit Atazanavir 400 mg und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl. (alle mit einer Mahlzeit).
-
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↔6%*/** (↓10%; ↑26%) ↔9%*/** (↓5%; ↑26%) ↔12%*/** (↓16%; ↑49%)
-Dosierung: Efavirenz 600 mg 1× tägl. in Kombination mit Atazanavir 400 mg und Ritonavir 200 mg, je 1× tägl. (alle mit einer Mahlzeit).
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↔0%*(↓9%; ↑10%) ↑17%*(↑8%; ↑27%) ↓42%*(↓51%; ↓31%)
- +Dosierung: Efavirenz 600 mg 1×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 400 mg und Ritonavir
- +100 mg, je 1× tägl. (alle mit
- +einer Mahlzeit).
- +
- +
- +
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↔6%*/**(↓10%; ↑26%) ↔9%*/**(↓5%; ↑26%) ↔12%*/**(↓16%; ↑49%)
- +Dosierung: Efavirenz 600 mg 1×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 400 mg und Ritonavir
- +200 mg, je 1× tägl. (alle mit
- +einer Mahlzeit).
-* Im Vergleich zu Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg 1× tägl. abends ohne Efavirenz.
- +
- +* Im Vergleich zu Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg 1× tägl. abends ohne Efavirenz.
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Nevirapin ↑26% (↑17%; ↑36%) ↑21% (↑11%; ↑32%) ↑35% (↑25%; ↑47%)
-Atazanavir (↓19%)* (↓35%; ↑2%) ↔2%* (↓15%; ↑24%) ↓59%* (↓73%; ↓40%)
-Dosierung: Nevirapin 200 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 400 mg und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl. bei HIV-infizierten Patienten.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Nevirapin ↑26%(↑17%; ↑36%) ↑21%(↑11%; ↑32%) ↑35%(↑25%; ↑47%)
- +Atazanavir (↓19%)*(↓35%; ↑2%) ↔2%*(↓15%; ↑24%) ↓59%*(↓73%; ↓40%)
- +Dosierung: Nevirapin 200 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 400 mg und Ritonavir
- +100 mg, je 1× tägl. bei
- +HIV-infizierten Patienten.
-* Im Vergleich zu Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg ohne Nevirapin. Diese Verminderung der Cmin von Atazanavir könnte dessen Wirksamkeit beeinträchtigen.
- +
- +* Im Vergleich zu Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg ohne Nevirapin. Diese Verminderung der Cmin von Atazanavir könnte dessen Wirksamkeit beeinträchtigen.
- AUC Cmax Cmin
-Raltegravir ↑41% ↑24% ↑77%
-Dosierung: Raltegravir 400 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl.
- + AUC Cmax Cmin
- +Raltegravir ↑41% ↑24% ↑77%
- +Dosierung: Raltegravir 400 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg, je 1× tägl.
- +
- +
- AUC Cmax Cmin
-Boceprevir ↔5% ↔7% ↔18%
-Atazanavir ↓35% ↓25% ↓49%
-Ritonavir ↓36% ↓27% ↓45%
-Dosierung: Boceprevir 800 mg 3× tägl. in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl.
- + AUC Cmax Cmin
- +Boceprevir ↔5% ↔7% ↔18%
- +Atazanavir ↓35% ↓25% ↓49%
- +Ritonavir ↓36% ↓27% ↓45%
- +Dosierung: Boceprevir 800 mg 3×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg, je 1× tägl.
- +
- +
- AUC Cmax Cmin
-Glecaprevir ↑553% (↑424%, ↑714%) ↑306% (↑215%, ↑423%) ↑1330% (↑885%, ↑1970%)
-Pibrentasvir ↑64% (↑48%, ↑82%) ↑29% (↑15%, ↑45%) ↑129% (↑95%, ↑168%)
-Dosis: Glecaprevir 300 mg/Pibrentasvir 120 mg einmal täglich (Atazanavir 300 mg/Ritonavir 100 mg einmal täglich). Einfluss von Atazanavir und Ritonavir auf die Anfangsdosis von Glecaprevir und Pibrentasvir wurde berichtet.
- + AUC Cmax Cmin
- +Glecaprevir ↑553% (↑424%, ↑714%) ↑306% (↑215%, ↑423%) ↑1330% (↑885%,
- + ↑1970%)
- +Pibrentasvir ↑64% (↑48%, ↑82%) ↑29% (↑15%, ↑45%) ↑129% (↑95%, ↑168%)
- +Dosis: Glecaprevir 300
- +mg/Pibrentasvir 120 mg einmal
- +täglich (Atazanavir 300
- +mg/Ritonavir 100 mg einmal
- +täglich).Einfluss von Atazanavir
- +und Ritonavir auf die
- +Anfangsdosis von Glecaprevir und
- +Pibrentasvir wurde berichtet.
- +
- +
- AUC Cmax
-Sofosbuvir ↑40% (↑25%, ↑57%) ↑29% (↑9%, ↑52%)
-Velpatasvir ↑93% (↑58%, ↑136%) ↑29% (↑7%, ↑56%)
-Voxilaprevir ↑331% (↑276%, ↑393%) ↑342% (↑265%, ↑435%)
-Dosis: Sofosbuvir 400 mg/Velpatasvir 100 mg/Voxilaprevir 100 mg als Einzeldosis (Atazanavir 300 mg/Ritonavir 100 mg einmal täglich). Bereich innerhalb dessen keine pharmakokinetischen Wechselwirkungen auftreten: 70-143%.
- + AUC Cmax
- +Sofosbuvir ↑40% (↑25%, ↑57%) ↑29% (↑9%, ↑52%)
- +Velpatasvir ↑93% (↑58%, ↑136%) ↑29% (↑7%, ↑56%)
- +Voxilaprevir ↑331% (↑276%, ↑393%) ↑342% (↑265%, ↑435%)
- +Dosis: Sofosbuvir 400 mg/Velpatasvir 100
- +mg/Voxilaprevir 100 mg als Einzeldosis (Atazanavir 300
- +mg/Ritonavir 100 mg einmal täglich).Bereich innerhalb
- +dessen keine pharmakokinetischen Wechselwirkungen
- +auftreten: 70-143%.
- +
- +
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Clarithromycin ↑94% (↑75%; ↑116%) ↑50% (↑32%; ↑71%) ↑160% (↑135%; ↑188%)
-14-OH-Clarithromycin ↓70% (↓74%; ↓66%) ↓72% (↓76%; ↓67%) ↓62% (↓66%; ↓58%)
-Atazanavir (↑28%) (↑16%, ↑43%) (↔6%) (↓7%, ↑20%) (↑91%) (↑66%, ↑121%)
-Dosierung: Clarithromycin 500 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 400 mg 1× tägl.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Clarithromycin ↑94%(↑75%; ↑116%) ↑50%(↑32%; ↑71%) ↑160%(↑135%; ↑188%)
- +14-OH-Clarithromycin ↓70%(↓74%; ↓66%) ↓72%(↓76%; ↓67%) ↓62%(↓66%; ↓58%)
- +Atazanavir (↑28%)(↑16%, ↑43%) (↔6%)(↓7%, ↑20%) (↑91%)(↑66%, ↑121%)
- +Dosierung: Clarithromycin 500 mg
- +2× tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 400 mg 1× tägl.
- +
- +
-Die Koadministration von Atazanavir-Mepha 400 mg und Ketoconazol 200 mg (1× tägl.) führte zu keinen signifikanten Veränderungen der Atazanavir-Konzentrationen.
- +Die Koadministration von Atazanavir-Mepha 400 mg und Ketoconazol 200 mg (1× tägl.) führte zu keinen signifikanten Veränderungen der Atazanavir-Konzentrationen.
-Koadministration mit Ketoconazol oder Itraconazol: Die gleichzeitige Verabreichung von Ketoconazol oder Itraconazol und Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir sollte mit Vorsicht erfolgen. Die Anwendung von Ketoconazol und Itraconazol in höherer Dosierung (>200 mg pro Tag) wird nicht empfohlen.
-Voriconazol
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Voriconazol ↓33% (↓42%; ↓22%) ↓10% (↓22%; ↓4%) ↓39% (↓49%; ↓28%)
-Atazanavir ↓12% (↓18%; ↓5%) ↓13% (↓20%; ↓4%) ↓20% (↓28%; ↓10%)
-Dosierung: Voriconazol 200 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg je 1× tägl. bei Patienten mit mindestens einem funktionellen CYP2C19-Allel.
-
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Voriconazol ↑561% (↑451%; ↑699%) ↑438% (↑355%; ↑539%) ↑765% (↑571%; ↑1020%)
-Atazanavir ↓20% (↓35%; ↓3%) ↓19% (↓34%; ↔0,2%) ↓31% (↓46%; ↓13%)
-Dosierung: Voriconazol 50 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg je 1× tägl. bei Patienten ohne funktionelles CYP2C19-Allel
- +Koadministration mit Ketoconazol oder Itraconazol: Die gleichzeitige Verabreichung von Ketoconazol oder Itraconazol und Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir sollte mit Vorsicht erfolgen. Die Anwendung von Ketoconazol und Itraconazol in höherer Dosierung (>200 mg pro Tag) wird nicht empfohlen.
- +Voriconazol
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Voriconazol ↓33%(↓42%; ↓22%) ↓10%(↓22%; ↓4%) ↓39%(↓49%; ↓28%)
- +Atazanavir ↓12%(↓18%; ↓5%) ↓13%(↓20%; ↓4%) ↓20%(↓28%; ↓10%)
- +Dosierung: Voriconazol 200 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg je 1× tägl. bei Patienten
- +mit mindestens einem funktionellen
- + CYP2C19-Allel.
- +
- +
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Voriconazol ↑561%(↑451%; ↑699%) ↑438%(↑355%; ↑539%) ↑765%(↑571%; ↑1020%)
- +Atazanavir ↓20%(↓35%; ↓3%) ↓19%(↓34%; ↔0,2%) ↓31%(↓46%; ↓13%)
- +Dosierung: Voriconazol 50 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg je 1× tägl. bei Patienten
- +ohne funktionelles CYP2C19-Allel
- +
- +
-Die Konzentrationen von Atazanavir und Fluconazol wurden durch die gemeinsame Verabreichung von Atazanavir-Mepha 300 mg/Ritonavir 100 mg (je 1× täglich) und Fluconazol 200 mg (1× täglich) nicht signifikant verändert.
- +Die Konzentrationen von Atazanavir und Fluconazol wurden durch die gemeinsame Verabreichung von Atazanavir-Mepha 300 mg/Ritonavir 100 mg (je 1× täglich) und Fluconazol 200 mg (1× täglich) nicht signifikant verändert.
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Rifabutin ↑48%* (↑19%; ↑84%) ↑149%* (↑103%; ↑206%) ↑40%* (↑5%; ↑87%)
-25-O-Desacetyl-rifabutin ↑990%* (↑714%; ↑1361%) ↑677%* (↑513%; ↑883%) ↑1045%* (↑715%; ↑1510%)
-Ritonavir ↓30%** (↓14%; ↓44%) ↓34%** (↓19%; ↓46%) ↓35%** (↓1%; ↓57%)
-Dosierung: Rifabutin 150 mg 2× pro Woche in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg je 1× tägl.
-
-* Im Vergleich zu Rifabutin 150 mg 1× tägl. allein. Gesamtes AUC von Rifabutin und 25-O-Desacetyl-Rifabutin: ↑119% (↑78%; ↑169%).
-** Im Vergleich zu historischen Daten von gesunden Probanden unter Behandlung mit Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg 1× tägl.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Rifabutin ↑48%*(↑19%; ↑84%) ↑149%*(↑103%; ↑206%) ↑40%*(↑5%; ↑87%)
- +25-O-Desacetyl-rifabutin ↑990%*(↑714%; ↑677%*(↑513%; ↑883%) ↑1045%*(↑715%;
- + ↑1361%) ↑1510%)
- +Ritonavir ↓30%**(↓14%; ↓44%) ↓34%**(↓19%; ↓46%) ↓35%**(↓1%; ↓57%)
- +Dosierung: Rifabutin 150 mg 2×
- +pro Woche in Kombination mit
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg je 1× tägl.
- +
- +
- +* Im Vergleich zu Rifabutin 150 mg 1× tägl. allein. Gesamtes AUC von Rifabutin und 25-O-Desacetyl-Rifabutin: ↑119% (↑78%; ↑169%).
- +** Im Vergleich zu historischen Daten von gesunden Probanden unter Behandlung mit Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg 1× tägl.
-·Die empfohlene Dosis für Rifabutin beträgt 150 mg 3× wöchentlich an festen Tagen. Aufgrund des zu erwartenden Anstiegs der Rifabutin-Exposition ist eine verstärkte Überwachung bezüglich Rifabutin-assoziierter unerwünschter Wirkungen (inkl. Neutropenie und Uveitis) sicherzustellen.
-·Eine Dosisreduktion von Rifabutin auf 150 mg 2× pro Woche an festen Tagen wird bei Patienten empfohlen, welche die 3× wöchentliche Dosis von 150 mg nicht tolerieren.
-·In einer Studie (n = 33) wurden bei 10 Patienten unter Behandlung mit Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg 1× tägl. und Rifabutin 150 mg 2× pro Woche (n = 18) deutliche hämatologische Veränderungen beobachtet, hauptsächlich in Form verminderter Neutrophilen. Insgesamt war zwischen Tag 7 und 11 ein Trend zu einer Verminderung von Neutrophilen zu beobachten. Die Patienten brachen die Studie aufgrund von unerwünschten Wirkungen ab, meistens infolge von Pyrexie oder einer Verminderung von Neutrophilen. Dabei ist aber zu bedenken, dass die 2× wöchentliche Dosierung von 150 mg möglicherweise keine optimale Rifabutin-Exposition darstellt, was zum Risiko einer Rifamycin-Resistenz und Therapieversagen führen kann.
- +-Die empfohlene Dosis für Rifabutin beträgt 150 mg 3× wöchentlich an festen Tagen. Aufgrund des zu erwartenden Anstiegs der Rifabutin-Exposition ist eine verstärkte Überwachung bezüglich Rifabutin-assoziierter unerwünschter Wirkungen (inkl. Neutropenie und Uveitis) sicherzustellen.
- +-Eine Dosisreduktion von Rifabutin auf 150 mg 2× pro Woche an festen Tagen wird bei Patienten empfohlen, welche die 3× wöchentliche Dosis von 150 mg nicht tolerieren.
- +-In einer Studie (n = 33) wurden bei 10 Patienten unter Behandlung mit Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg 1× tägl. und Rifabutin 150 mg 2× pro Woche (n = 18) deutliche hämatologische Veränderungen beobachtet, hauptsächlich in Form verminderter Neutrophilen. Insgesamt war zwischen Tag 7 und 11 ein Trend zu einer Verminderung von Neutrophilen zu beobachten. Die Patienten brachen die Studie aufgrund von unerwünschten Wirkungen ab, meistens infolge von Pyrexie oder einer Verminderung von Neutrophilen. Dabei ist aber zu bedenken, dass die 2× wöchentliche Dosierung von 150 mg möglicherweise keine optimale Rifabutin-Exposition darstellt, was zum Risiko einer Rifamycin-Resistenz und Therapieversagen führen kann.
-H2-Rezeptor-Antagonisten
- +H2-Rezeptor-Antagonisten
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↓18% (↓25%; ↑1%) ↓20% (↓32%; ↓7%) ↔1% (↓16%; ↑18%)
-Dosierung: Famotidin 20 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg (empfohlene Dosis), je 1× tägl. bei HIV-infizierten Patienten.
-
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↓23% (↓32%; ↓14%) ↓23% (↓33%; ↓12%) ↓20% (↓31%; ↓8%)
-Dosierung: Famotidin 40 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg (empfohlene Dosierung), je 1× tägl. bei HIV-infizierten Patienten.
-
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↔3% (↓14%; ↑22%) ↔2% (↓13%; ↑18%) ↓14% (↓32%; ↑8%)
-Dosierung: Famotidin 40 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 400 mg und Ritonavir 100 mg (erhöhte Atazanavir-Dosierung), je 1× tägl. bei gesunden Probanden.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↓18%(↓25%; ↑1%) ↓20%(↓32%; ↓7%) ↔1%(↓16%; ↑18%)
- +Dosierung: Famotidin 20 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg (empfohlene Dosis), je 1×
- +tägl. bei HIV-infizierten
- +Patienten.
- +
- +
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↓23%(↓32%; ↓14%) ↓23%(↓33%; ↓12%) ↓20%(↓31%; ↓8%)
- +Dosierung: Famotidin 40 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg (empfohlene Dosierung), je
- +1× tägl. bei HIV-infizierten
- +Patienten.
- +
- +
- +
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↔3%(↓14%; ↑22%) ↔2%(↓13%; ↑18%) ↓14%(↓32%; ↑8%)
- +Dosierung: Famotidin 40 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 400 mg und Ritonavir
- +100 mg (erhöhte Atazanavir-Dosieru
- +ng), je 1× tägl. bei gesunden
- +Probanden.
-Koadministration mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten OHNE Tenofovir DF: Bei Anwendung von Atazanavir-Mepha 300 mg/Ritonavir 100 mg mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten soll eine Dosierung äquivalent zu Famotidin 20 mg 2× tägl. nicht überschritten werden. Falls eine höhere Dosis des H2-Rezeptor-Antagonisten erforderlich ist (z.B. Famotidin 40 mg 2× tägl. oder äquivalent) kann eine Dosiserhöhung von Atazanavir-Mepha/Ritonavir auf 400/100 mg in Erwägung gezogen werden. Die Koadministration von Famotidin und Atazanavir-Mepha ohne Ritonavir wird nicht empfohlen
- +
- +Koadministration mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten OHNE Tenofovir DF: Bei Anwendung von Atazanavir-Mepha 300 mg/Ritonavir 100 mg mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten soll eine Dosierung äquivalent zu Famotidin 20 mg 2× tägl. nicht überschritten werden. Falls eine höhere Dosis des H2-Rezeptor-Antagonisten erforderlich ist (z.B. Famotidin 40 mg 2× tägl. oder äquivalent) kann eine Dosiserhöhung von Atazanavir-Mepha/Ritonavir auf 400/100 mg in Erwägung gezogen werden. Die Koadministration von Famotidin und Atazanavir-Mepha ohne Ritonavir wird nicht empfohlen
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↓21%* (↓34%; ↓4%) ↓21%* (↓36%; ↓4%) ↓19%* (↓37%; ↑5%)
-Dosierung: Famotidin 20 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg (empfohlene Dosierung), je 1× tägl. bei HIV-infizierten Patienten.
-
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↓24%* (↓36%; ↓11%) ↓23%* (↓36%; ↓8%) ↓25%* (↓47%; ↑7%)
-Dosierung: Famotidin 40 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg (empfohlene Dosierung), je 1× tägl. bei HIV-infizierten Patienten.
-
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↑18%* (↑6,5%; ↑30%) ↑18%* (↑6,7%; ↑31%) ↑24%* (↑10%; ↑39%)
-Dosierung: Famotidin 20 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 400 mg und Ritonavir 100 mg (erhöhte Atazanavir-Dosierung), je 1× tägl. bei HIV-infizierten Patienten.
-
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Atazanavir ↔2,3% * (↓13%; ↑10%) ↔5% * (↓17%; ↑8,4%) ↔1,3% * (↓10%; ↑15%)
-Dosierung: Famotidin 40 mg 2× tägl. in Kombination mit Atazanavir 400 mg und Ritonavir 100 mg (erhöhte Atazanavir-Dosierung), je 1× tägl. bei HIV-infizierten Patienten.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↓21%*(↓34%; ↓4%) ↓21%*(↓36%; ↓4%) ↓19%*(↓37%; ↑5%)
- +Dosierung: Famotidin 20 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg (empfohlene Dosierung), je
- +1× tägl. bei HIV-infizierten
- +Patienten.
- +
- +
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↓24%*(↓36%; ↓11%) ↓23%*(↓36%; ↓8%) ↓25%*(↓47%; ↑7%)
- +Dosierung: Famotidin 40 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg (empfohlene Dosierung), je
- +1× tägl. bei HIV-infizierten
- +Patienten.
- +
- +
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↑18%*(↑6,5%; ↑30%) ↑18%*(↑6,7%; ↑31%) ↑24%*(↑10%; ↑39%)
- +Dosierung: Famotidin 20 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 400 mg und Ritonavir
- +100 mg (erhöhte Atazanavir-Dosieru
- +ng), je 1× tägl. bei HIV-infiziert
- +en Patienten.
- +
- +
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Atazanavir ↔2,3% *(↓13%; ↑10%) ↔5% *(↓17%; ↑8,4%) ↔1,3% *(↓10%; ↑15%)
- +Dosierung: Famotidin 40 mg 2×
- +tägl. in Kombination mit
- +Atazanavir 400 mg und Ritonavir
- +100 mg (erhöhte Atazanavir-Dosieru
- +ng), je 1× tägl. bei HIV-infiziert
- +en Patienten.
-* Im Vergleich zu Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg und Tenofovir Disoproxil Fumarat 300 mg (alle 1× täglich mit Nahrung). Im Vergleich zu Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg OHNE Tenofovir DF wird eine zusätzliche Verminderung der Atazanavir-Konzentrationen um ca. 20% erwartet.
- +
- +* Im Vergleich zu Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg und Tenofovir Disoproxil Fumarat 300 mg (alle 1× täglich mit Nahrung). Im Vergleich zu Atazanavir/Ritonavir 300 mg/100 mg OHNE Tenofovir DF wird eine zusätzliche Verminderung der Atazanavir-Konzentrationen um ca. 20% erwartet.
-Koadministration mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten UND Tenofovir DF: Bei Koadministration von Atazanavir-Mepha und Ritonavir mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten und Tenofovir DF wird eine Dosiserhöhung auf Atazanavir-Mepha 400 mg/Ritonavir 100 mg empfohlen. Eine Dosierung äquivalent zu Famotidin 40 mg 2× täglich soll nicht überschritten werden.
- +Koadministration mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten UND Tenofovir DF: Bei Koadministration von Atazanavir-Mepha und Ritonavir mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten und Tenofovir DF wird eine Dosiserhöhung auf Atazanavir-Mepha 400 mg/Ritonavir 100 mg empfohlen. Eine Dosierung äquivalent zu Famotidin 40 mg 2× täglich soll nicht überschritten werden.
-Die Koadministration von Atazanavir-Mepha 400 mg oder Atazanavir-Mepha/Ritonavir 300/100 mg (1× tägl.) mit Omeprazol 40 mg (1× tägl.) führte zu einer substantiellen Verminderung der Plasmakonzentrationen von Atazanavir, was einen Verlust der therapeutischen Wirkung und eine Resistenzbildung zur Folge haben kann.
-Koadministration von Atazanavir-Mepha und Ritonavir mit Omeprazol und anderen Protonenpumpen-Inhibitoren: Nicht empfohlen. Falls diese Kombination als unvermeidbar erachtet wird, empfiehlt sich bei HIV-infizierten Patienten ohne Anzeichen von verminderter Empfindlichkeit auf Atazanavir eine engmaschige klinische Überwachung mit einer erhöhten Dosis von Atazanavir-Mepha/Ritonavir 400 mg/100 mg 1× tägl. in Kombination mit Omeprazol in einer Maximaldosis von 20 mg 1× täglich (oder mit einem anderen Protonenpumpen-Inhibitor in vergleichbarer Dosierung). Eine Omeprazol-Dosierung über 20 mg pro Tag bzw. eine vergleichbare Dosierung eines anderen Protonenpumpen-Inhibitors wird nicht empfohlen.
- +Die Koadministration von Atazanavir-Mepha 400 mg oder Atazanavir-Mepha/Ritonavir 300/100 mg (1× tägl.) mit Omeprazol 40 mg (1× tägl.) führte zu einer substantiellen Verminderung der Plasmakonzentrationen von Atazanavir, was einen Verlust der therapeutischen Wirkung und eine Resistenzbildung zur Folge haben kann.
- +Koadministration von Atazanavir-Mepha und Ritonavir mit Omeprazol und anderen Protonenpumpen-Inhibitoren: Nicht empfohlen. Falls diese Kombination als unvermeidbar erachtet wird, empfiehlt sich bei HIV-infizierten Patienten ohne Anzeichen von verminderter Empfindlichkeit auf Atazanavir eine engmaschige klinische Überwachung mit einer erhöhten Dosis von Atazanavir-Mepha/Ritonavir 400 mg/100 mg 1× tägl. in Kombination mit Omeprazol in einer Maximaldosis von 20 mg 1× täglich (oder mit einem anderen Protonenpumpen-Inhibitor in vergleichbarer Dosierung). Eine Omeprazol-Dosierung über 20 mg pro Tag bzw. eine vergleichbare Dosierung eines anderen Protonenpumpen-Inhibitors wird nicht empfohlen.
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Diltiazem ↑125% (↑109%; ↑141%) ↑98% (↑78%; ↑119%) ↑142% (↑114%; ↑173%)
-Desacetyldiltiazem ↑165% (↑145%; ↑187%) ↑172% (↑144%; ↑203%) ↑121% (↑102%; ↑142%)
-Dosierung: Diltiazem 180 mg 1× tägl. und Atazanavir 400 mg 1× tägl.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Diltiazem ↑125%(↑109%; ↑141%) ↑98%(↑78%; ↑119%) ↑142%(↑114%; ↑173%)
- +Desacetyldiltiazem ↑165%(↑145%; ↑187%) ↑172%(↑144%; ↑203%) ↑121%(↑102%; ↑142%)
- +Dosierung: Diltiazem 180 mg 1×
- +tägl. und Atazanavir 400 mg 1×
- +tägl.
- +
- +
-Koadministration von Bepridil und Atazanavir mit und ohne Ritonavir: Kontraindiziert!
- +Koadministration von Bepridil und Atazanavir mit und ohne Ritonavir: Kontraindiziert!
-Bei gesunden Probanden zeigte die Koadministration von Atenolol (50 mg 2× täglich) und Atazanavir-Mepha (400 mg 1× täglich) keine klinisch relevante Erhöhung der Verfügbarkeit von Atenolol und keine Änderung der Kinetik von Atazanavir. Betablocker, deren Metabolismus vom CYP450-System abhängt (z.B. Bisoprolol, Substrat von CYP2D6 und 3A4) oder die einen hemmenden Einfluss auf das P-Glykoprotein haben (z.B. Carvedilol) wurden nicht untersucht. Pharmakokinetische Interaktionen mit diesen Substanzen können neben pharmakodynamischen Effekten (verlängerte AV-Überleitung und ggf. AV-Blockierung) nicht ausgeschlossen werden.
- +Bei gesunden Probanden zeigte die Koadministration von Atenolol (50 mg 2× täglich) und Atazanavir-Mepha (400 mg 1× täglich) keine klinisch relevante Erhöhung der Verfügbarkeit von Atenolol und keine Änderung der Kinetik von Atazanavir. Betablocker, deren Metabolismus vom CYP450-System abhängt (z.B. Bisoprolol, Substrat von CYP2D6 und 3A4) oder die einen hemmenden Einfluss auf das P-Glykoprotein haben (z.B. Carvedilol) wurden nicht untersucht. Pharmakokinetische Interaktionen mit diesen Substanzen können neben pharmakodynamischen Effekten (verlängerte AV-Überleitung und ggf. AV-Blockierung) nicht ausgeschlossen werden.
-Koadministration mit Bosentan bei Patienten unter Behandlung mit Atazanavir-Mepha/Ritonavir: Bei Patienten, die seit mindestens 10 Tagen mit Atazanavir-Mepha/Ritonavir behandelt werden, sollte die Initialdosierung von Bosentan 62,5 mg 1× täglich oder jeden zweiten Tag betragen, je nach Verträglichkeit des Präparates.
-Koadministration mit Atazanavir-Mepha/Ritonavir bei Patienten unter Behandlung mit Bosentan: Bosentan sollte mindestens 36 Std. vor der Therapie mit Atazanavir-Mepha/Ritonavir abgesetzt werden. Frühestens 10 Tage nach Beginn der Behandlung mit Atazanavir-Mepha/Ritonavir sollte die Therapie mit Bosentan wieder aufgenommen werden, mit einer Anfangsdosis von 62,5 mg 1× täglich oder jeden zweiten Tag, je nach Verträglichkeit des Präparates.
- +Koadministration mit Bosentan bei Patienten unter Behandlung mit Atazanavir-Mepha/Ritonavir: Bei Patienten, die seit mindestens 10 Tagen mit Atazanavir-Mepha/Ritonavir behandelt werden, sollte die Initialdosierung von Bosentan 62,5 mg 1× täglich oder jeden zweiten Tag betragen, je nach Verträglichkeit des Präparates.
- +Koadministration mit Atazanavir-Mepha/Ritonavir bei Patienten unter Behandlung mit Bosentan: Bosentan sollte mindestens 36 Std. vor der Therapie mit Atazanavir-Mepha/Ritonavir abgesetzt werden. Frühestens 10 Tage nach Beginn der Behandlung mit Atazanavir-Mepha/Ritonavir sollte die Therapie mit Bosentan wieder aufgenommen werden, mit einer Anfangsdosis von 62,5 mg 1× täglich oder jeden zweiten Tag, je nach Verträglichkeit des Präparates.
-In einer klinischen Studie mit Ritonavir 100 mg Kapseln (2× täglich) und 50 µg intranasalem Fluticasonpropionat (4× täglich) während 7 Tagen bei gesunden Probanden wurde eine signifikante Erhöhung der Plasmaspiegel von Fluticasonpropionat beobachtet, wogegen sich die intrinsischen Kortisolspiegel um ca. 86% (90%, CI 82 bis 89%) verminderten. Ein stärkerer Effekt ist bei Inhalation von Fluticasonpropionat zu erwarten.
- +In einer klinischen Studie mit Ritonavir 100 mg Kapseln (2× täglich) und 50 µg intranasalem Fluticasonpropionat (4× täglich) während 7 Tagen bei gesunden Probanden wurde eine signifikante Erhöhung der Plasmaspiegel von Fluticasonpropionat beobachtet, wogegen sich die intrinsischen Kortisolspiegel um ca. 86% (90%, CI 82 bis 89%) verminderten. Ein stärkerer Effekt ist bei Inhalation von Fluticasonpropionat zu erwarten.
-·Sildenafil: 25 mg alle 48 Std.
-·Tadalafil: 10 mg alle 72 Std.
- +-Sildenafil: 25 mg alle 48 Std.
- +-Tadalafil: 10 mg alle 72 Std.
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Buprenorphin ↑67% ↑37% ↑69%
-Norbuprenorphin ↑105% ↑61% ↑101%
-Dosierung: Buprenorphin 1× tägl. (stabile Erhaltungsdosis) und Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Buprenorphin ↑67% ↑37% ↑69%
- +Norbuprenorphin ↑105% ↑61% ↑101%
- +Dosierung: Buprenorphin 1× tägl.
- +(stabile Erhaltungsdosis) und
- +Atazanavir 300 mg und Ritonavir
- +100 mg, je 1× tägl.
- +
- +
-Bei Verabreichung von Methadon (stabile Erhaltungsdosis) mit Atazanavir (400 mg 1× tägl.) wurden keine signifikanten Effekte auf die Methadon-Konzentrationen beobachtet. Eine niedrige Ritonavir-Dosis (100 mg 2× tägl.) führte ebenfalls zu keinen signifikanten Effekten auf die Konzentrationen von Methadon. Daher sind bei der Kombination von Methadon und Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir keine Interaktionen zu erwarten.
- +Bei Verabreichung von Methadon (stabile Erhaltungsdosis) mit Atazanavir (400 mg 1× tägl.) wurden keine signifikanten Effekte auf die Methadon-Konzentrationen beobachtet. Eine niedrige Ritonavir-Dosis (100 mg 2× tägl.) führte ebenfalls zu keinen signifikanten Effekten auf die Konzentrationen von Methadon. Daher sind bei der Kombination von Methadon und Atazanavir-Mepha mit oder ohne Ritonavir keine Interaktionen zu erwarten.
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Ethinylestradiol ↓19% (↓25%; ↓13%) ↓16% (↓26%; ↓5%) ↓37% (↓45%; ↓29%)
-Norgestimat ↑85% (↑67%; ↑105%) ↑68% (↑51%; ↑88%) ↑102% (↑77%; ↑131%)
-Dosierung: Ethinylestradiol 25 µg mit Norgestimat und Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg, je 1× tägl.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Ethinylestradiol ↓19%(↓25%; ↓13%) ↓16%(↓26%; ↓5%) ↓37%(↓45%; ↓29%)
- +Norgestimat ↑85%(↑67%; ↑105%) ↑68%(↑51%; ↑88%) ↑102%(↑77%; ↑131%)
- +Dosierung: Ethinylestradiol 25 µg
- +mit Norgestimat und Atazanavir
- +300 mg und Ritonavir 100 mg, je
- +1× tägl.
- +
- +
- AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
-Ethinylestradiol ↑48% (↑31%; ↑68%) ↑15% (↓1%; ↑32%) ↑91% (↑57%; ↑133%)
-Norethisteron ↑110% (↑68%; ↑162%) ↑67% (↑42%; ↑196%) ↑262% (↑157%; ↑409%)
-Dosierung: Ethinylestradiol 35 µg mit Norethisteron und Atazanavir 400 mg 1× tägl.
- + AUC (90% CI) Cmax (90% CI) Cmin (90% CI)
- +Ethinylestradiol ↑48%(↑31%; ↑68%) ↑15%(↓1%; ↑32%) ↑91%(↑57%; ↑133%)
- +Norethisteron ↑110%(↑68%; ↑162%) ↑67%(↑42%; ↑196%) ↑262%(↑157%; ↑409%)
- +Dosierung: Ethinylestradiol 35 µg
- +mit Norethisteron und Atazanavir
- +400 mg 1× tägl.
- +
- +
-Colchicin (in der Schweiz nicht zugelassen)
- +Colchicin (in der Schweiz nicht zugelassen)
-Resultate aus der Präklinik zeigten keine Toxizität oder Effekte auf die Reproduktion und Fertilität (siehe auch «Präklinische Daten».)
-Es ist nicht bekannt, ob Atazanavir-Mepha mit Ritonavir während der Schwangerschaft eine Hyperbilirubinämie verstärken und zu Kernikterus bei Neugeborenen oder Kleinkindern führt (klinische Daten: siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Resultate aus der Präklinik zeigten keine Toxizität oder Effekte auf die Reproduktion und Fertilität (siehe auch "Präklinische Daten" .)
- +Es ist nicht bekannt, ob Atazanavir-Mepha mit Ritonavir während der Schwangerschaft eine Hyperbilirubinämie verstärken und zu Kernikterus bei Neugeborenen oder Kleinkindern führt (klinische Daten: siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-In einer klinischen Studie wurde bei 3 von 20 Kindern (15%), deren Mütter Atazanavir/Ritonavir 300/100 mg erhielten und bei 4 von 20 Kindern (20%), deren Mütter Atazanavir/Ritonavir 400/100 mg erhielten, eine Hyperbilirubinämie Grad 3-4 festgestellt. Über Kernikterus bei Neugeborenen wurde nicht berichtet. Siehe auch Studienresultate unter «Eigenschaften/Wirkungen: Schwangerschaft/Neugeborene».
-Die Anwendung von Atazanavir-Mepha mit Ritonavir während der Schwangerschaft kann in Erwägung gezogen werden, wenn der zu erwartende Nutzen das potentielle Risiko übersteigt (siehe Dosierungsanweisungen im Kapitel «Dosierung/Anwendung»); dabei soll die Patientin entsprechend überwacht werden.
- +In einer klinischen Studie wurde bei 3 von 20 Kindern (15%), deren Mütter Atazanavir/Ritonavir 300/100 mg erhielten und bei 4 von 20 Kindern (20%), deren Mütter Atazanavir/Ritonavir 400/100 mg erhielten, eine Hyperbilirubinämie Grad 3-4 festgestellt. Über Kernikterus bei Neugeborenen wurde nicht berichtet. Siehe auch Studienresultate unter "Eigenschaften/Wirkungen: Schwangerschaft/Neugeborene" .
- +Die Anwendung von Atazanavir-Mepha mit Ritonavir während der Schwangerschaft kann in Erwägung gezogen werden, wenn der zu erwartende Nutzen das potentielle Risiko übersteigt (siehe Dosierungsanweisungen im Kapitel "Dosierung/Anwendung" ); dabei soll die Patientin entsprechend überwacht werden.
-Die Kombinationstherapie mit antiretroviralen Arzneimitteln ist bei einigen HIV-Patienten mit einer Umverteilung des Körperfetts (Lipodystrophie) verbunden. Dazu gehören Verlust des subkutanen Fetts an der Peripherie und im Gesicht, eine Zunahme des intraabdominalen und viszeralen Fetts, Mammahypertrophie sowie dorsozervikale Fettakkumulation (Büffelnacken). Die Kombinationstherapie mit antiretroviralen Arzneimitteln wurde auch mit metabolischen Veränderungen assoziiert, wie z.B. Hypertriglyzeridämie, Hypercholesterinämie, Insulinresistenz, Hyperglykämie und Hyperlaktatämie. Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Die Kombinationstherapie mit antiretroviralen Arzneimitteln ist bei einigen HIV-Patienten mit einer Umverteilung des Körperfetts (Lipodystrophie) verbunden. Dazu gehören Verlust des subkutanen Fetts an der Peripherie und im Gesicht, eine Zunahme des intraabdominalen und viszeralen Fetts, Mammahypertrophie sowie dorsozervikale Fettakkumulation (Büffelnacken). Die Kombinationstherapie mit antiretroviralen Arzneimitteln wurde auch mit metabolischen Veränderungen assoziiert, wie z.B. Hypertriglyzeridämie, Hypercholesterinämie, Insulinresistenz, Hyperglykämie und Hyperlaktatämie. Siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer antiretroviralen Kombinationstherapie (ART) berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer antiretroviralen Kombinationstherapie (ART) berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei HIV-infizierten Patienten mit schwerer Immundefizienz bei Beginn einer antiretroviralen Kombinationstherapie kann eine entzündliche Reaktion gegenüber asymptomatischen oder residuellen opportunistischen Pathogenen auftreten (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei HIV-infizierten Patienten mit schwerer Immundefizienz bei Beginn einer antiretroviralen Kombinationstherapie kann eine entzündliche Reaktion gegenüber asymptomatischen oder residuellen opportunistischen Pathogenen auftreten (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Hautausschläge («Rash») treten üblicherweise in den ersten 3 Wochen nach Behandlungsbeginn mit Atazanavir-Mepha als milde bis mässig makulopapulöse Hautausschläge auf. Unter Behandlung mit Atazanavir-Mepha wurde ebenfalls über Stevens Johnson Syndrom, Erythema multiforme und toxische Hautreaktionen berichtet, inkl. Rash durch Arzneimittel, Eosinophilie und systemische Symptome (DRESS-Syndrom). Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Hautausschläge ( "Rash" ) treten üblicherweise in den ersten 3 Wochen nach Behandlungsbeginn mit Atazanavir-Mepha als milde bis mässig makulopapulöse Hautausschläge auf. Unter Behandlung mit Atazanavir-Mepha wurde ebenfalls über Stevens Johnson Syndrom, Erythema multiforme und toxische Hautreaktionen berichtet, inkl. Rash durch Arzneimittel, Eosinophilie und systemische Symptome (DRESS-Syndrom). Siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Atazanavir wurde bezüglich Sicherheit und Verträglichkeit in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikationen in kontrollierten klinischen Studien bei 1806 erwachsenen Patienten untersucht, welche Atazanavir 400 mg 1× täglich (1151 Patienten; mediane Dauer = 52 Wochen; max. Dauer = 152 Wochen) oder Atazanavir 300 mg mit Ritonavir 100 mg 1× täglich (655 Patienten; mediane Dauer = 96 Wochen; max. Dauer = 108 Wochen) erhielten.
-Die unerwünschten Wirkungen waren in der Patientengruppe mit Atazanavir 400 mg 1× täglich und in der Patientengruppe mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg 1× täglich konsistent, mit Ausnahme von Ikterus und erhöhtem Gesamtbilirubin, welche in der Behandlungsgruppe mit Atazanavir und Ritonavir häufiger beobachtet wurden.
-Bei den Patienten, die Atazanavir 400 mg 1× täglich oder Atazanavir 300 mg mit Ritonavir 100 mg 1× täglich erhielten, waren die einzigen unerwünschten Wirkungen (jeglicher Schweregrad, möglicher Kausalzusammenhang mit Therapieschemata, die Atazanavir und ein oder mehrere NRTIs enthielten) mit sehr häufiger Inzidenz: Nausea (20%), Ikterus (13%) und Diarrhoea (10%).
-Bei den Patienten, die mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg behandelt wurden, war die Inzidenz von Ikterus 19%. Über Ikterus wurde in der Mehrzahl der Fälle innerhalb einiger Tage bis einiger Monate nach Therapiebeginn berichtet (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Atazanavir wurde bezüglich Sicherheit und Verträglichkeit in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikationen in kontrollierten klinischen Studien bei 1806 erwachsenen Patienten untersucht, welche Atazanavir 400 mg 1× täglich (1151 Patienten; mediane Dauer = 52 Wochen; max. Dauer = 152 Wochen) oder Atazanavir 300 mg mit Ritonavir 100 mg 1× täglich (655 Patienten; mediane Dauer = 96 Wochen; max. Dauer = 108 Wochen) erhielten.
- +Die unerwünschten Wirkungen waren in der Patientengruppe mit Atazanavir 400 mg 1× täglich und in der Patientengruppe mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg 1× täglich konsistent, mit Ausnahme von Ikterus und erhöhtem Gesamtbilirubin, welche in der Behandlungsgruppe mit Atazanavir und Ritonavir häufiger beobachtet wurden.
- +Bei den Patienten, die Atazanavir 400 mg 1× täglich oder Atazanavir 300 mg mit Ritonavir 100 mg 1× täglich erhielten, waren die einzigen unerwünschten Wirkungen (jeglicher Schweregrad, möglicher Kausalzusammenhang mit Therapieschemata, die Atazanavir und ein oder mehrere NRTIs enthielten) mit sehr häufiger Inzidenz: Nausea (20%), Ikterus (13%) und Diarrhoea (10%).
- +Bei den Patienten, die mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg behandelt wurden, war die Inzidenz von Ikterus 19%. Über Ikterus wurde in der Mehrzahl der Fälle innerhalb einiger Tage bis einiger Monate nach Therapiebeginn berichtet (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die aufgeführte Häufigkeit ist gemäss folgenden Kriterien definiert: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100 bis <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000 bis <1/100), «selten» (≥1/10'000 bis <1000), «sehr selten» (<1/10'000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die unerwünschten Ereignisse nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
- +Die aufgeführte Häufigkeit ist gemäss folgenden Kriterien definiert: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100 bis <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000 bis <1/100), "selten" (≥1/10'000 bis <1000), "sehr selten" (<1/10'000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die unerwünschten Ereignisse nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
-Bei den Patienten mit antiretroviraler Vorbehandlung, die mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg 1×/Tag therapiert wurden (mediane Dauer = 95 Wochen) trat in 53% der Fälle eine Erhöhung des Gesamtbilirubins Grad 3-4 auf (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Bei Patienten ohne antiretrovirale Vorbehandlung, welche mit Atazanavir 300 mg 1× täglich und Ritonavir 100 mg 1× täglich während einer medianen Dauer von 96 Wochen behandelt wurden, trat in 48% der Fälle erhöhtes Gesamtbilirubin Grad 3-4 auf.
- +Bei den Patienten mit antiretroviraler Vorbehandlung, die mit Atazanavir 300 mg und Ritonavir 100 mg 1×/Tag therapiert wurden (mediane Dauer = 95 Wochen) trat in 53% der Fälle eine Erhöhung des Gesamtbilirubins Grad 3-4 auf (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Bei Patienten ohne antiretrovirale Vorbehandlung, welche mit Atazanavir 300 mg 1× täglich und Ritonavir 100 mg 1× täglich während einer medianen Dauer von 96 Wochen behandelt wurden, trat in 48% der Fälle erhöhtes Gesamtbilirubin Grad 3-4 auf.
-Hepatitis B oder C infizierte Patienten: Von 1151 Patienten unter Atazanavir-Therapie (400 mg 1× täglich) hatten 177 eine chronische Hepatitis B- oder C-Infektion und von 655 Patienten unter Atazanavir/ Ritonavir-Therapie (300 mg Atazanavir 1× täglich und Ritonavir 100 mg 1× täglich) hatten 97 eine chronische Hepatitis B- oder C-Infektion. Hepatitis-infizierte Patienten hatten ein grösseres Risiko für eine Erhöhung der Lebertransaminasen (Baseline-Werte) im Vergleich zu Patienten ohne chronische virale Hepatitis. Die Häufigkeit von Hepatitis oder Transaminase-Erhöhungen während der Behandlung von co-infizierten Patienten war zwischen Atazanavir und Vergleichspräparaten ähnlich. Es wurden keine Unterschiede in der Häufigkeit der Bilirubinerhöhungen zwischen Patienten mit oder ohne Hepatitis festgestellt. Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Hepatitis B oder C infizierte Patienten: Von 1151 Patienten unter Atazanavir-Therapie (400 mg 1× täglich) hatten 177 eine chronische Hepatitis B- oder C-Infektion und von 655 Patienten unter Atazanavir/ Ritonavir-Therapie (300 mg Atazanavir 1× täglich und Ritonavir 100 mg 1× täglich) hatten 97 eine chronische Hepatitis B- oder C-Infektion. Hepatitis-infizierte Patienten hatten ein grösseres Risiko für eine Erhöhung der Lebertransaminasen (Baseline-Werte) im Vergleich zu Patienten ohne chronische virale Hepatitis. Die Häufigkeit von Hepatitis oder Transaminase-Erhöhungen während der Behandlung von co-infizierten Patienten war zwischen Atazanavir und Vergleichspräparaten ähnlich. Es wurden keine Unterschiede in der Häufigkeit der Bilirubinerhöhungen zwischen Patienten mit oder ohne Hepatitis festgestellt. Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Die Erfahrung in Bezug auf eine akute Überdosierung mit Atazanavir ist beschränkt. Einzeldosen bis zu 1200 mg bei gesunden Probanden zeigten keine unerwünschten Wirkungen.
-Bei einem HIV-infizierten Patienten, welcher sich selbst eine einzelne Überdosis von 29,2 g Atazanavir verabreichte (73× die empfohlene Dosis von 400 mg), wurde ein asymptomatischer bifaszikulärer Schenkelblock und eine Verlängerung des PR-Intervalls beobachtet. Diese Ereignisse waren spontan reversibel.
-In hoher Dosierung, welche zu einer hohen Verfügbarkeit des Präparates führt, kann Ikterus infolge indirekter, unkonjugierter Hyperbilirubinämie (ohne Veränderung der Leberwerte) oder eine Verlängerung des PR-Intervalls auftreten. Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Erhöhte Bilirubinwerte» sowie «Unerwünschte Wirkungen: Laborparameter».
- +Die Erfahrung in Bezug auf eine akute Überdosierung mit Atazanavir ist beschränkt. Einzeldosen bis zu 1200 mg bei gesunden Probanden zeigten keine unerwünschten Wirkungen.
- +Bei einem HIV-infizierten Patienten, welcher sich selbst eine einzelne Überdosis von 29,2 g Atazanavir verabreichte (73× die empfohlene Dosis von 400 mg), wurde ein asymptomatischer bifaszikulärer Schenkelblock und eine Verlängerung des PR-Intervalls beobachtet. Diese Ereignisse waren spontan reversibel.
- +In hoher Dosierung, welche zu einer hohen Verfügbarkeit des Präparates führt, kann Ikterus infolge indirekter, unkonjugierter Hyperbilirubinämie (ohne Veränderung der Leberwerte) oder eine Verlängerung des PR-Intervalls auftreten. Siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Erhöhte Bilirubinwerte" sowie "Unerwünschte Wirkungen: Laborparameter" .
-Die Effekte von Atazanavir auf das EKG wurden in einer klinischen Pharmakologie-Studie (AI 424-076) bei 72 gesunden Probanden untersucht. Bei einer Dosierung von 400 mg Atazanavir wurde ein durchschnittlicher Anstieg der Herzfrequenz um 3 Schläge/min (bpm) beobachtet und bei einer Dosierung von 800 mg ein durchschnittlicher Anstieg von 8 Schlägen/min. Zur Evaluierung der Veränderungen des QT-Intervalls bei Arzneimitteln, welche die Herzfrequenz erhöhen, wird die Fridericia-Formel gegenüber der Bazett-Formel bevorzugt.
-Bei Anwendung der Fridericia-Formel wurden nach Dosierungen von 400 mg und 800 mg kein Anstieg der placebo-korrigierten QTc und keine konzentrationsabhängigen Effekte von Atazanavir auf das QTc-Intervall nachgewiesen. Bei keinem Probanden wurde eine Veränderung der QTc >60 msec oder QTc >500 msec festgestellt.
-Bei Anwendung der Bazett-Formel ergaben sich Hinweise auf einen leichten konzentrationsabhängigen Effekt von Atazanavir auf die QTc. Die durchschnittliche QTc-Veränderung war bei einer Dosierung von 400 mg Atazanavir kleiner als unter Placebo und bei einer Dosierung von 800 mg grösser als unter Placebo. Bei keinem Probanden wurde eine QTc >500 msec festgestellt.
-Unter Placebo wurde bei einer Person eine QTc-Veränderung >60 msec beobachtet, während bei 3 Probanden nach einer Dosierung von 800 mg Atazanavir eine Veränderung >60 msec festgestellt wurde. Diese QTc-Veränderungen gingen mit einem Anstieg der Herzfrequenz einher.
- +Die Effekte von Atazanavir auf das EKG wurden in einer klinischen Pharmakologie-Studie (AI 424-076) bei 72 gesunden Probanden untersucht. Bei einer Dosierung von 400 mg Atazanavir wurde ein durchschnittlicher Anstieg der Herzfrequenz um 3 Schläge/min (bpm) beobachtet und bei einer Dosierung von 800 mg ein durchschnittlicher Anstieg von 8 Schlägen/min. Zur Evaluierung der Veränderungen des QT-Intervalls bei Arzneimitteln, welche die Herzfrequenz erhöhen, wird die Fridericia-Formel gegenüber der Bazett-Formel bevorzugt.
- +Bei Anwendung der Fridericia-Formel wurden nach Dosierungen von 400 mg und 800 mg kein Anstieg der placebo-korrigierten QTc und keine konzentrationsabhängigen Effekte von Atazanavir auf das QTc-Intervall nachgewiesen. Bei keinem Probanden wurde eine Veränderung der QTc >60 msec oder QTc >500 msec festgestellt.
- +Bei Anwendung der Bazett-Formel ergaben sich Hinweise auf einen leichten konzentrationsabhängigen Effekt von Atazanavir auf die QTc. Die durchschnittliche QTc-Veränderung war bei einer Dosierung von 400 mg Atazanavir kleiner als unter Placebo und bei einer Dosierung von 800 mg grösser als unter Placebo. Bei keinem Probanden wurde eine QTc >500 msec festgestellt.
- +Unter Placebo wurde bei einer Person eine QTc-Veränderung >60 msec beobachtet, während bei 3 Probanden nach einer Dosierung von 800 mg Atazanavir eine Veränderung >60 msec festgestellt wurde. Diese QTc-Veränderungen gingen mit einem Anstieg der Herzfrequenz einher.
-Bei gesunden Probanden unter Atazanavir-Therapie wurde eine signifikante konzentrations- und dosisabhängige Verlängerung des PR-Intervalls beobachtet. Die durchschnittliche (±SD) maximale Veränderung des PR-Intervalls vom Ausgangswert der Prädosis war nach oraler Dosierung mit 400 mg Atazanavir (n = 65) 24 (±15) msec und mit 800 mg Atazanavir (n = 66) 60 (±25) msec im Vergleich zu 13 (±11) msec unter Placebo (n = 67).
-AV-Block Grad 1 (PR-Intervall >200 msec) wurde beobachtet: bei 1% (n = 1 von 67) unter Placebo, 14% (n = 9 von 65) unter 400 mg Atazanavir und 59% (n = 39 von 66) unter 800 mg Atazanavir.
-Bei einem Probanden wurde nach einer Dosierung von 800 mg Atazanavir ein PR-Intervall von 295 msec beobachtet. Ein anderer Proband hatte ein PR-Intervall von 328 msec unter 800 mg Atazanavir (mehr als 2facher Anstieg im Vergleich zum Baseline-Wert).
- +Bei gesunden Probanden unter Atazanavir-Therapie wurde eine signifikante konzentrations- und dosisabhängige Verlängerung des PR-Intervalls beobachtet. Die durchschnittliche (±SD) maximale Veränderung des PR-Intervalls vom Ausgangswert der Prädosis war nach oraler Dosierung mit 400 mg Atazanavir (n = 65) 24 (±15) msec und mit 800 mg Atazanavir (n = 66) 60 (±25) msec im Vergleich zu 13 (±11) msec unter Placebo (n = 67).
- +AV-Block Grad 1 (PR-Intervall >200 msec) wurde beobachtet: bei 1% (n = 1 von 67) unter Placebo, 14% (n = 9 von 65) unter 400 mg Atazanavir und 59% (n = 39 von 66) unter 800 mg Atazanavir.
- +Bei einem Probanden wurde nach einer Dosierung von 800 mg Atazanavir ein PR-Intervall von 295 msec beobachtet. Ein anderer Proband hatte ein PR-Intervall von 328 msec unter 800 mg Atazanavir (mehr als 2facher Anstieg im Vergleich zum Baseline-Wert).
-De novo Substitutionen: Patienten ohne antiretrovirale Vorbehandlung und mit Therapieversagen unter Atazanavir/Ritonavir (Studie AI 424-138, 96 Wochen)
-Inzidenz De novo Proteaseinhibitor-Substitution (n = 26)a
->20% Keine
-10-20% Keine
- +De novo Substitutionen:Patienten ohne antiretrovirale Vorbehandlung und
- +mit Therapieversagen unterAtazanavir/Ritonavir (Studie AI 424-138, 96
- +Wochen)
- +Inzidenz De novo Proteaseinhibit
- + or-Substitution (n =
- + 26)a
- +>20% Keine
- +10-20% Keine
- +
- +
-De novo Substitutionen: Patienten mit antiretroviraler Vorbehandlung und mit Therapieversagen unter Atazanavir/Ritonavir (Studie AI 424-045, 48 Wochen)
-Inzidenz De novo Proteaseinhibitor-Substitution (n = 35)a,b
->20% M36, M46, I54, A71, V82
-10-20% L10, I15, K20, V32, E35, S37, F53, I62, G73, I84, L90
- +De novo Substitutionen:Patienten mit antiretroviraler Vorbehandlung und
- +mit Therapieversagen unterAtazanavir/Ritonavir (Studie AI 424-045, 48
- +Wochen)
- +Inzidenz De novo Proteaseinhibitor
- + -Substitution (n = 35)a,b
- +>20% M36, M46, I54, A71, V82
- +10-20% L10, I15, K20, V32, E35,
- + S37, F53, I62, G73, I84,
- + L90
- +
- +
-b 10 Patienten mit phänotypischer Resistenz (baseline) gegenüber Atazanavir/Ritonavir («fold change» <5,2). Die Empfindlichkeit in Zellkulturen im Verhältnis zum Wildtyp als Referenz wurde mit einem Resistenztest (Phenosense™) ermittelt.
- +b 10 Patienten mit phänotypischer Resistenz (baseline) gegenüber Atazanavir/Ritonavir ( "fold change" <5,2). Die Empfindlichkeit in Zellkulturen im Verhältnis zum Wildtyp als Referenz wurde mit einem Resistenztest (Phenosense™) ermittelt.
-In der randomisierten, offenen Studie AI 424-138 mit 883 Patienten ohne antiretrovirale Vorbehandlung wurde Atazanavir/Ritonavir (300 mg/100 mg 1× täglich) mit Lopinavir/Ritonavir (400 mg/100 mg 2× täglich) verglichen, wobei jedes dieser Behandlungsschemata mit der Fixkombination Tenofovir DF/Emtricitabin (300 mg/200 mg Tabletten 1× täglich) ergänzt wurde.
-Der Behandlungsarm mit Atazanavir/Ritonavir zeigte im Vergleich zum Lopinavir/Ritonavir-Arm eine vergleichbare antivirale Wirksamkeit («non inferior»); Beurteilungsgrundlage war der Anteil der Patienten mit einer HIV-RNA <50 Kopien/ml nach 48 Wochen. Eine Analyse der Daten über 96 Wochen ergab eine konstante antiretrovirale Wirksamkeit. Siehe nachstehende Tabelle.
- +In der randomisierten, offenen Studie AI 424-138 mit 883 Patienten ohne antiretrovirale Vorbehandlung wurde Atazanavir/Ritonavir (300 mg/100 mg 1× täglich) mit Lopinavir/Ritonavir (400 mg/100 mg 2× täglich) verglichen, wobei jedes dieser Behandlungsschemata mit der Fixkombination Tenofovir DF/Emtricitabin (300 mg/200 mg Tabletten 1× täglich) ergänzt wurde.
- +Der Behandlungsarm mit Atazanavir/Ritonavir zeigte im Vergleich zum Lopinavir/Ritonavir-Arm eine vergleichbare antivirale Wirksamkeit ( "non inferior" ); Beurteilungsgrundlage war der Anteil der Patienten mit einer HIV-RNA <50 Kopien/ml nach 48 Wochen. Eine Analyse der Daten über 96 Wochen ergab eine konstante antiretrovirale Wirksamkeit. Siehe nachstehende Tabelle.
-Parameter Atazanavir/Ritonavirb (300 mg/100 mg 1× tägl.) n = 440 Lopinavir/Ritonavirc (400 mg/100 mg 2× tägl.) n = 443
-HIV-RNA <50 Kopien/ml Woche 48 % Woche 96 % Woche 48 % Woche 96 %
-alle Patientend 78 74 76 68
-Differenz geschätzt (95% CI)d Woche 48: 1,7% (-3,8%, 7,1%) Woche 96: 6,1% (0,3%, 12,0%)
-Analyse per Protokolle 86 (n = 392)f 91 (n = 352) 89 (n = 372) 89 (n = 331)
-Differenz geschätzt (95% CI)e Woche 48: -3% (-7,6%, 1,5%) Woche 96: 2,2% (-2,3%, 6,7%)
-HIV-RNA und CD4-Zellzahl gegenüber Baselined Woche 48 % Woche 96 % Woche 48 % Woche 96 %
-HIV-RNA <100'000 Kopien/ml 82 (n = 217) 75 (n = 217) 81 (n = 218) 70 (n = 218)
-HIV-RNA ≥100'000 Kopien/ml 74 (n = 223) 74 (n = 223) 72 (n = 225) 66 (n = 225)
-CD4-Zellzahl <50 Zellen/mm3 78 (n = 58) 78 (n = 58) 63 (n = 48) 58 (n = 48)
-CD4-Zellzahl 50 bis <100 Zellen/mm3 76 (n = 45) 71 (n = 45) 69 (n = 29) 69 (n = 29)
-CD4-Zellzahl 100 bis <200 Zellen/mm3 75 (n = 106) 71 (n = 106) 78 (n = 134) 70 (n = 134)
-CD4-Zellzahl ≥200 Zellen/mm3 80 (n = 222) 76 (n = 222) 80 (n = 228) 69 (n = 228)
-HIV-RNA, durchschnittliche Veränderung gegenüber Baseline Woche 48 log10 Kopien/ml Woche 96 log10 Kopien/ml Woche 48 log10 Kopien/ml Woche 96 log10 Kopien/ml
-alle Patienten -3,09 (n = 397) -3,21 (n = 360) -3,13 (n = 379) -3,19 (n = 340)
-CD4 Zellzahl, durchschnittliche Veränderung gegenüber Baseline Woche 48 Zellen/mm3 Woche 96 Zellen/mm3 Woche 48 Zellen/mm3 Woche 96 Zellen/mm3
-alle Patienten 203 (n = 370) 268 (n = 336) 219 (n = 363) 290 (n = 317)
-by Baseline Characteristics:
-HIV-RNA <100'000 Kopien/ml 179 (n = 183) 243 (n = 163) 194 (n = 183) 267 (n = 152)
-HIV-RNA ≥100'000 Kopien/ml 227 (n = 187) 291 (n = 173) 245 (n = 180) 310 (n = 165)
- +Parameter Atazanavir/Ritonavir Lopinavir/Ritonavirc
- + b(300 mg/100 mg 1× (400 mg/100 mg 2×
- + tägl.)n = 440 tägl.)n = 443
- +HIV-RNA <50 Kopien/m Woche 48 % Woche 96 % Woche 48 % Woche 96 %
- +l
- +alle Patientend 78 74 76 68
- +Differenz geschätzt Woche 48: 1,7%
- +(95% CI)d (-3,8%, 7,1%)Woche
- + 96: 6,1% (0,3%,
- + 12,0%)
- +Analyse per Protokol 86(n = 392)f 91(n = 352) 89(n = 372) 89(n = 331)
- +le
- +Differenz geschätzt Woche 48: -3%
- +(95% CI)e (-7,6%, 1,5%)Woche
- + 96: 2,2% (-2,3%,
- + 6,7%)
- +HIV-RNA und CD4-Zell Woche 48 % Woche 96 % Woche 48 % Woche 96 %
- +zahl gegenüber
- +Baselined
- +HIV-RNA<100'000 82(n = 217) 75(n = 217) 81(n = 218) 70(n = 218)
- +Kopien/ml
- +HIV-RNA≥100'000 74(n = 223) 74(n = 223) 72(n = 225) 66(n = 225)
- +Kopien/ml
- +CD4-Zellzahl<50 78(n = 58) 78(n = 58) 63(n = 48) 58(n = 48)
- +Zellen/mm3
- +CD4-Zellzahl50 bis 76(n = 45) 71(n = 45) 69(n = 29) 69(n = 29)
- +<100 Zellen/mm3
- +CD4-Zellzahl100 bis 75(n = 106) 71(n = 106) 78(n = 134) 70(n = 134)
- +<200 Zellen/mm3
- +CD4-Zellzahl≥200 80(n = 222) 76(n = 222) 80(n = 228) 69(n = 228)
- +Zellen/mm3
- +HIV-RNA, durchschnit Woche 48log10Kopien/ Woche 96log10Kopien/ Woche 48log10Kopien/ Woche 96log10Kopien/
- +tliche Veränderung ml ml ml ml
- +gegenüber Baseline
- +alle Patienten -3,09(n = 397) -3,21(n = 360) -3,13(n = 379) -3,19(n = 340)
- +CD4 Zellzahl, Woche 48Zellen/mm3 Woche 96Zellen/mm3 Woche 48Zellen/mm3 Woche 96Zellen/mm3
- +durchschnittliche
- +Veränderung gegenübe
- +r Baseline
- +alle Patienten 203(n = 370) 268(n = 336) 219(n = 363) 290(n = 317)
- +by Baseline Characte
- +ristics:
- +HIV-RNA <100'000 179(n = 183) 243(n = 163) 194(n = 183) 267(n = 152)
- +Kopien/ml
- +HIV-RNA ≥100'000 227(n = 187) 291(n = 173) 245(n = 180) 310(n = 165)
- +Kopien/ml
- +
- +
-b Atazanavir/Ritonavir mit Tenofovir DF/Emtricitabin (in fixer Dosierung: 300 mg/200 mg Tabletten 1× tägl.)
-c Lopinavir/Ritonavir mit Tenofovir DF/Emtricitabin (in fixer Dosierung: 300 mg/200 mg Tabletten 1× tägl.)
-d «Intent-to-Treat»-Analyse: fehlende Werte = Therapieversager
-e «Per Protocol»-Analyse: Behandlungsabbrüche und Patienten mit grösseren Protokoll-Abweichungen nicht eingeschlossen
- +b Atazanavir/Ritonavir mit Tenofovir DF/Emtricitabin (in fixer Dosierung: 300 mg/200 mg Tabletten 1× tägl.)
- +c Lopinavir/Ritonavir mit Tenofovir DF/Emtricitabin (in fixer Dosierung: 300 mg/200 mg Tabletten 1× tägl.)
- +d "Intent-to-Treat" -Analyse: fehlende Werte = Therapieversager
- +e "Per Protocol" -Analyse: Behandlungsabbrüche und Patienten mit grösseren Protokoll-Abweichungen nicht eingeschlossen
-Studie AI 424-138 48 Wochen1
- Atazanavir/Ritonavir Lopinavir/Ritonavir
-Gesamt-Cholesterin2 12%3 24%
-LDL-Cholesterin2 12% 15%
-HDL-Cholesterin2 27% 32%
-Triglyzeride2 13%3 51%
- +Studie AI 424-138 48 Wochen1
- + Atazanavir/Ritonavir Lopinavir/Ritonavir
- +Gesamt-Cholesterin2 12%3 24%
- +LDL-Cholesterin2 12% 15%
- +HDL-Cholesterin2 27% 32%
- +Triglyzeride2 13%3 51%
-1 LOCF («Last Observation Carried Forward»): Werte, die nach Verabreichung von Lipidsenkern gemessen wurden, sind in diesen Analysen nicht enthalten.
- +
- +1 LOCF ( "Last Observation Carried Forward" ): Werte, die nach Verabreichung von Lipidsenkern gemessen wurden, sind in diesen Analysen nicht enthalten.
-In einer randomisierten Multizenterstudie (AI 424-045) wurde Atazanavir (300 mg 1× täglich) und Ritonavir (100 mg, 1× täglich) mit Atazanavir (400 mg 1× täglich) und Saquinavir Weichgelatinekapseln (1200 mg 1× täglich) und mit der Fixkombination Lopinavir/Ritonavir (400 mg/100 mg 2× täglich) verglichen: alle drei Therapieschemata in Kombination mit Tenofovir_DF und einem Nukleosid-Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI) bei 347 (von 358 randomisierten) Patienten, bei welchen mindestens zwei Vorbehandlungen mit HAART-Schemata (Proteaseinhibitoren, NRTIs und NNRTIs) virologisch versagt hatten. Die durchschnittliche Dauer der Vorbehandlung betrug 138 Wochen für Proteaseinhibitoren, 281 Wochen für NRTIs und 85 Wochen für NNRTIs. 34% der Patienten erhielten als Vorbehandlung einen Proteaseinhibitor und 60% ein NNRTI (Baseline-Werte). 15 (13%) von 120 Patienten in der Atazanavir/Ritonavir-Gruppe und 17 (14%) von 123 Patienten in der Lopinavir/Ritonavir-Gruppe hatten 4 oder mehr der Proteaseinhibitor-Substitutionen L10, M46, I54, V82, I84 und L90.
- +In einer randomisierten Multizenterstudie (AI 424-045) wurde Atazanavir (300 mg 1× täglich) und Ritonavir (100 mg, 1× täglich) mit Atazanavir (400 mg 1× täglich) und Saquinavir Weichgelatinekapseln (1200 mg 1× täglich) und mit der Fixkombination Lopinavir/Ritonavir (400 mg/100 mg 2× täglich) verglichen: alle drei Therapieschemata in Kombination mit Tenofovir_DF und einem Nukleosid-Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI) bei 347 (von 358 randomisierten) Patienten, bei welchen mindestens zwei Vorbehandlungen mit HAART-Schemata (Proteaseinhibitoren, NRTIs und NNRTIs) virologisch versagt hatten. Die durchschnittliche Dauer der Vorbehandlung betrug 138 Wochen für Proteaseinhibitoren, 281 Wochen für NRTIs und 85 Wochen für NNRTIs. 34% der Patienten erhielten als Vorbehandlung einen Proteaseinhibitor und 60% ein NNRTI (Baseline-Werte). 15 (13%) von 120 Patienten in der Atazanavir/Ritonavir-Gruppe und 17 (14%) von 123 Patienten in der Lopinavir/Ritonavir-Gruppe hatten 4 oder mehr der Proteaseinhibitor-Substitutionen L10, M46, I54, V82, I84 und L90.
-Parameter Atazanavir/Ritonavirb (300 mg/100 mg 1× tägl.) n = 120 Lopinavir/Ritonavirc (400 mg/100 mg 2× tägl.) n = 123 Time-averaged difference Atazanavir/Ritonavir – Lopinavir/Ritonavir [97,5%, CId]
-HIV-RNA, durchschnittliche Veränderung gegenüber Baseline Woche 48 log10 Kopien/ml Woche 96 log10 Kopien/ml Woche 48 log10 Kopien/ml Woche 96 log10 Kopien/ml Woche 48 log10 Kopien/ml Woche 96 log10 Kopien/ml
-alle Patienten -1,93 (n = 90)e -2,29 (n = 64) -1,87 (n = 99) -2,08 (n = 65) 0,13 [-0,12, 0,39] 0,14 [-0,13, 0,41]
-HIV-RNA <50 Kopien/mlf evaluierbare Responder Woche 48 % Woche 96 % Woche 48 % Woche 96 % Woche 48 % Woche 96 %
-alle Patienten 36 (43/120) 32 (38/120) 42 (52/123) 35 (41/118) --- ---
-HIV-RNA <50 Kopien/mlf,g PI-Mutationen, baseline f,g evaluierbare Responder Woche 48 % Woche 96 % Woche 48 % Woche 96 % Woche 48 % Woche 96 %
-0-2 44 (28/63) 41 (26/63) 56 (32/57) 48 (26/54) --- ---
-3 18 (2/11) 9 (1/11) 38 (6/16) 33 (5/15) --- ---
-≥4 27 (12/45) 24 (11/45) 28 (14/50) 20 (10/49) --- ---
-CD4-Zellzahl, durchschnittliche Veränderung gegenüber Baseline Woche 48 Zellen/mm3 Woche 96 Zellen/mm3 Woche 48 Zellen/mm3 Woche 96 Zellen/mm3 Woche 48 Zellen/mm3 Woche 96 Zellen/mm3
-alle Patienten 110 (n = 83) 122 (n = 60) 121 (n = 94) 154 (n = 60) --- ---
- +Parameter Atazanavir/Ritonavir Lopinavir/Ritonavirc Time-averaged
- + b(300 mg/100 mg 1× (400 mg/100 mg 2× differenceAtazanavir
- + tägl.)n = 120 tägl.)n = 123 /Ritonavir –Lopinavi
- + r/Ritonavir[97,5%,
- + CId]
- +HIV-RNA, durchschnit Woche 48log10Kopien/ Woche 96log10Kopien/ Woche 48log10Kopien/ Woche 96log10Kopien/ Woche 48log10Kopien/ Woche 96log10Kopien/
- +tliche Veränderung ml ml ml ml ml ml
- +gegenüber Baseline
- +alle Patienten -1,93(n = 90)e -2,29(n = 64) -1,87(n = 99) -2,08(n = 65) 0,13[-0,12, 0,39] 0,14[-0,13, 0,41]
- +HIV-RNA<50 Kopien/ml Woche 48% Woche 96% Woche 48% Woche 96% Woche 48% Woche 96%
- +fevaluierbare
- +Responder
- +alle Patienten 36 (43/120) 32 (38/120) 42 (52/123) 35 (41/118) --- ---
- +HIV-RNA <50Kopien/ml Woche 48% Woche 96% Woche 48% Woche 96% Woche 48% Woche 96%
- +f,gPI-Mutationen,
- +baseline f,g evaluie
- +rbare Responder
- +0-2 44(28/63) 41(26/63) 56(32/57) 48(26/54) --- ---
- +3 18(2/11) 9(1/11) 38(6/16) 33(5/15) --- ---
- +≥4 27(12/45) 24(11/45) 28(14/50) 20(10/49) --- ---
- +CD4-Zellzahl, Woche 48Zellen/mm3 Woche 96Zellen/mm3 Woche 48Zellen/mm3 Woche 96Zellen/mm3 Woche 48Zellen/mm3 Woche 96Zellen/mm3
- +durchschnittliche
- +Veränderung gegenübe
- +r Baseline
- +alle Patienten 110(n = 83) 122(n = 60) 121(n = 94) 154(n = 60) --- ---
- +
- +
-b Atazanavir/Ritonavir mit Tenofovir DF/Emtricitabin (in fixer Dosierung: 300 mg/200 mg Tabletten 1× tägl.)
-c Lopinavir/Ritonavir mit Tenofovir DF/Emtricitabin (in fixer Dosierung: 300 mg/200 mg Tabletten 1× tägl.)
- +b Atazanavir/Ritonavir mit Tenofovir DF/Emtricitabin (in fixer Dosierung: 300 mg/200 mg Tabletten 1× tägl.)
- +c Lopinavir/Ritonavir mit Tenofovir DF/Emtricitabin (in fixer Dosierung: 300 mg/200 mg Tabletten 1× tägl.)
-f «Intent-to-Treat»-Analyse: fehlende Werte = Therapieversager. Responder unter Behandlung mit Lopinavir/Ritonavir, welche die Behandlung vor 96 Wochen beendet haben, sind in dieser Analyse nicht berücksichtigt. Der Anteil der Patienten mit HIV-RNA <400 Kopien/ml in Woche 48 bzw. 96 betrug 53% bzw. 43% im Atazanavir/Ritonavir-Arm und 54% bzw. 46% im Lopinavir/Ritonavir-Arm.
- +f "Intent-to-Treat" -Analyse: fehlende Werte = Therapieversager. Responder unter Behandlung mit Lopinavir/Ritonavir, welche die Behandlung vor 96 Wochen beendet haben, sind in dieser Analyse nicht berücksichtigt. Der Anteil der Patienten mit HIV-RNA <400 Kopien/ml in Woche 48 bzw. 96 betrug 53% bzw. 43% im Atazanavir/Ritonavir-Arm und 54% bzw. 46% im Lopinavir/Ritonavir-Arm.
-Die «Last Observation Carried Forward»-Methode der Analyse zeigte konsistente Resultate («Time-Averaged Difference» 0,11; 97,5% CI [-0,15, 0,36]).
-In der «As-Treated»-Analyse (exkl. fehlende Werte) war der Anteil der Patienten mit einer HIV-RNA <400 Kopien/ml (<50 Kopien/ml) in der Atazanavir/Ritonavir-Gruppe 55% (40%) und in der Lopinavir/Ritonavir-Gruppe 56% (46%).
-Nach 96 Wochen Behandlung entsprach die durchschnittliche Veränderung der HIV RNA für Atazanavir/Ritonavir und Lopinavir/Ritonavir den Kriterien für «Non inferiority» auf der Grundlage der beobachteten Fälle.
-Konsistente Resultate wurden mit der «Last Observation Carried Forward»-Methode der Analyse gewonnen. In der «As-treated»-Analyse, unter Ausschluss fehlender Werte, lag der Prozentsatz von Patienten mit HIV-RNA <400 Kopien/ml (<50 Kopien/ml) im Atazanavir + Ritonavir-Arm bei 84% (72%) bzw. bei 82% (72%) im Lopinavir + Ritonavir-Arm. Besonders zu erwähnen ist, dass zum Zeitpunkt der 96-Wochen-Analyse insgesamt 48% der Patienten in der Studie verblieben.
- +Die "Last Observation Carried Forward" -Methode der Analyse zeigte konsistente Resultate ( "Time-Averaged Difference" 0,11; 97,5% CI [-0,15, 0,36]).
- +In der "As-Treated" -Analyse (exkl. fehlende Werte) war der Anteil der Patienten mit einer HIV-RNA <400 Kopien/ml (<50 Kopien/ml) in der Atazanavir/Ritonavir-Gruppe 55% (40%) und in der Lopinavir/Ritonavir-Gruppe 56% (46%).
- +Nach 96 Wochen Behandlung entsprach die durchschnittliche Veränderung der HIV RNA für Atazanavir/Ritonavir und Lopinavir/Ritonavir den Kriterien für "Non inferiority" auf der Grundlage der beobachteten Fälle.
- +Konsistente Resultate wurden mit der "Last Observation Carried Forward" -Methode der Analyse gewonnen. In der "As-treated" -Analyse, unter Ausschluss fehlender Werte, lag der Prozentsatz von Patienten mit HIV-RNA <400 Kopien/ml (<50 Kopien/ml) im Atazanavir + Ritonavir-Arm bei 84% (72%) bzw. bei 82% (72%) im Lopinavir + Ritonavir-Arm. Besonders zu erwähnen ist, dass zum Zeitpunkt der 96-Wochen-Analyse insgesamt 48% der Patienten in der Studie verblieben.
-Studie AI 424-045 48 Wochen1 96 Wochen1
- Atazanavir/ Ritonavir Lopinavir/ Ritonavir Atazanavir/ Ritonavir Lopinavir/ Ritonavir
-Gesamt-Cholesterin -8% 6% -7% 9%
-LDL-Cholesterin2 -11% 1% -11% 1%
-HDL-Cholesterin2 -7% 2% -5% 7%
-Triglyzeride -3% 30% -2% 30%
- +Studie AI 424-045 48 Wochen1 96 Wochen1
- + Atazanavir/Ritonavir Lopinavir/Ritonavir Atazanavir/Ritonavir Lopinavir/Ritonavir
- +Gesamt-Cholesterin -8% 6% -7% 9%
- +LDL-Cholesterin2 -11% 1% -11% 1%
- +HDL-Cholesterin2 -7% 2% -5% 7%
- +Triglyzeride -3% 30% -2% 30%
- +
- +
-Siehe auch «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Siehe auch "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Parameter Pädiatrische Patienten (6 Jahre bis <18 Jahre) ohne antiretrovirale Vorbehandlung Atazanavir Kapseln/Ritonavir (300 mg/100 mg 1× tägl.) n = 16 Pädiatrische Patienten (6 Jahre bis <18 Jahre) mit antiretroviraler Vorbehandlung Atazanavir Kapseln/Ritonavir (300 mg/100 mg 1× tägl.) n = 25
-HIV-RNA <50 Kopien/ml, %a
-alle Patienten 81 (13/16) 24 (6/25)
-HIV-RNA <400 Kopien/ml, %a
-alle Patienten 88 (14/16) 32 (8/25)
-CD4 Zellzahl, durchschnittliche Veränderung gegenüber Baseline Zellen/mm3 Zellen/mm3
-alle Patienten 293 (n = 14 b) 229 (n = 14 b)
-HIV-RNA <50 Kopien/ml selektierte PI-Substitutionen, baseline c, d (evaluierbare Responder) % %
-0-2 --- 27 (4/15)
-3 --- ---
-≥4 --- 0 (0/13)
- +Parameter Pädiatrische Patienten(6 Jahre bis Pädiatrische Patienten(6 Jahre bis
- + <18 Jahre)ohne antiretrovirale <18 Jahre)mit antiretroviraler
- + VorbehandlungAtazanavir VorbehandlungAtazanavir
- + Kapseln/Ritonavir(300 mg/100 mg 1× Kapseln/Ritonavir(300 mg/100 mg 1×
- + tägl.)n = 16 tägl.)n = 25
- +HIV-RNA <50 Kopien/ml,
- +%a
- +alle Patienten 81 (13/16) 24 (6/25)
- +HIV-RNA <400 Kopien/ml,
- + %a
- +alle Patienten 88 (14/16) 32 (8/25)
- +CD4 Zellzahl, durchschn Zellen/mm3 Zellen/mm3
- +ittliche Veränderung
- +gegenüber Baseline
- +alle Patienten 293 (n = 14 b) 229 (n = 14 b)
- +HIV-RNA <50 Kopien/ml % %
- +selektierte PI-Substitu
- +tionen, baseline c,
- +d(evaluierbare
- +Responder)
- +0-2 --- 27 (4/15)
- +3 --- ---
- +≥4 --- 0 (0/13)
-a «Intent-to-Treat»-Analyse: fehlende Werte = Therapieversager
- +
- +a "Intent-to-Treat" -Analyse: fehlende Werte = Therapieversager
-Schwangerschaft: In einer klinischen Studie (AI 424-182) wurden 41 Patientinnen während des 2. oder 3. Trimesters der Schwangerschaft mit Atazanavir/Ritonavir (300/100 mg oder 400/100 mg) und Zidovudin/Lamivudin behandelt. Von den 39 Frauen, welche die Studie beendeten, wurde bei 38 Patientinnen eine HIV-RNA <50 Kopien/ml zum Zeitpunkt der Geburt gemessen. Bei 6 von 20 Patientinnen (30%) unter Behandlung mit Atazanavir/Ritonavir 300/100 mg und bei 13 von 21 Patientinnen (62%) unter Behandlung mit Atazanavir/Ritonavir 400/100 mg wurde eine Hyperbilirubinämie Grad 3-4 festgestellt. Laktatazidose wurde in dieser Studie nicht beobachtet.
-Neugeborene: Die HIV-1-DNA-Testresultate waren bei 40 Kindern zum Zeitpunkt der Geburt und/oder während der ersten 6 Monate nach der Geburt negativ. Alle 40 Kinder erhielten prophylaktisch eine antiretrovirale Therapie mit Zidovudin. Bei 3 von 20 Kindern (15%), deren Mütter Atazanavir/Ritonavir 300/100 mg erhielten und bei 4 von 20 Kindern (20%), deren Mütter Atazanavir/Ritonavir 400/100 mg erhielten, wurde eine Hyperbilirubinämie Grad 3-4 festgestellt. Es zeigten sich keine Hinweise auf pathologischen Ikterus.
- +Schwangerschaft: In einer klinischen Studie (AI 424-182) wurden 41 Patientinnen während des 2. oder 3. Trimesters der Schwangerschaft mit Atazanavir/Ritonavir (300/100 mg oder 400/100 mg) und Zidovudin/Lamivudin behandelt. Von den 39 Frauen, welche die Studie beendeten, wurde bei 38 Patientinnen eine HIV-RNA <50 Kopien/ml zum Zeitpunkt der Geburt gemessen. Bei 6 von 20 Patientinnen (30%) unter Behandlung mit Atazanavir/Ritonavir 300/100 mg und bei 13 von 21 Patientinnen (62%) unter Behandlung mit Atazanavir/Ritonavir 400/100 mg wurde eine Hyperbilirubinämie Grad 3-4 festgestellt. Laktatazidose wurde in dieser Studie nicht beobachtet.
- +Neugeborene: Die HIV-1-DNA-Testresultate waren bei 40 Kindern zum Zeitpunkt der Geburt und/oder während der ersten 6 Monate nach der Geburt negativ. Alle 40 Kinder erhielten prophylaktisch eine antiretrovirale Therapie mit Zidovudin. Bei 3 von 20 Kindern (15%), deren Mütter Atazanavir/Ritonavir 300/100 mg erhielten und bei 4 von 20 Kindern (20%), deren Mütter Atazanavir/Ritonavir 400/100 mg erhielten, wurde eine Hyperbilirubinämie Grad 3-4 festgestellt. Es zeigten sich keine Hinweise auf pathologischen Ikterus.
-Bei HIV-infizierten Patienten (n = 33; kombinierte Studien) führte eine Mehrfachdosierung von Atazanavir 300 mg 1× täglich und Ritonavir 100 mg 1× täglich mit Nahrung zu einem geometrischen Mittelwert (CV %) der Atazanavir-Cmax von 4466 (42%) ng/ml, mit einer Tmax von ca. 2,5 h. Der geometrische Mittelwert (CV %) der Atazanavir-Cmin und der AUC betrug 654 (76%) ng/ml bzw. 44185 (51%) ng × h/ml.
- +Bei HIV-infizierten Patienten (n = 33; kombinierte Studien) führte eine Mehrfachdosierung von Atazanavir 300 mg 1× täglich und Ritonavir 100 mg 1× täglich mit Nahrung zu einem geometrischen Mittelwert (CV %) der Atazanavir-Cmax von 4466 (42%) ng/ml, mit einer Tmax von ca. 2,5 h. Der geometrische Mittelwert (CV %) der Atazanavir-Cmin und der AUC betrug 654 (76%) ng/ml bzw. 44185 (51%) ng × h/ml.
-Die Koadministration einer Einzeldosis von Atazanavir 300 mg und 100 mg Ritonavir in Kombination mit einer leichten Mahlzeit resultierte im Vergleich zum Nüchternzustand in einer Erhöhung der AUC um 33% sowie in einer Erhöhung der Atazanavir Cmax und der 24-h-Konzentration um je 40%. Die Einnahme mit einer fettreichen Mahlzeit beeinträchtigte die AUC von Atazanavir im Vergleich zum Nüchternzustand nicht. Die Cmax lag innerhalb eines Grenzbereichs von 11% der Werte im Nüchternzustand.
- +Die Koadministration einer Einzeldosis von Atazanavir 300 mg und 100 mg Ritonavir in Kombination mit einer leichten Mahlzeit resultierte im Vergleich zum Nüchternzustand in einer Erhöhung der AUC um 33% sowie in einer Erhöhung der Atazanavir Cmax und der 24-h-Konzentration um je 40%. Die Einnahme mit einer fettreichen Mahlzeit beeinträchtigte die AUC von Atazanavir im Vergleich zum Nüchternzustand nicht. Die Cmax lag innerhalb eines Grenzbereichs von 11% der Werte im Nüchternzustand.
-Bei Serum-Konzentrationen von 100 bis 10'000 ng/ml ist Atazanavir zu etwa 86% an humane Serumproteine gebunden. Atazanavir bindet dabei in ähnlichem Ausmass sowohl an das Glykoprotein Alpha-1 (AAG) als auch an Albumin (89% bzw. 86% bei einer Konzentration von 1'000 ng/ml). In einer Studie bei HIV-infizierten Patienten (Atazanavir 400 mg 1× täglich, verabreicht mit einer leichten Mahlzeit, während 12 Wochen) wurde Atazanavir in sehr geringen Mengen in der Zerebrospinalflüssigkeit und im Sperma festgestellt.
- +Bei Serum-Konzentrationen von 100 bis 10'000 ng/ml ist Atazanavir zu etwa 86% an humane Serumproteine gebunden. Atazanavir bindet dabei in ähnlichem Ausmass sowohl an das Glykoprotein Alpha-1 (AAG) als auch an Albumin (89% bzw. 86% bei einer Konzentration von 1'000 ng/ml). In einer Studie bei HIV-infizierten Patienten (Atazanavir 400 mg 1× täglich, verabreicht mit einer leichten Mahlzeit, während 12 Wochen) wurde Atazanavir in sehr geringen Mengen in der Zerebrospinalflüssigkeit und im Sperma festgestellt.
-Nach einer Einzeldosis von 400 mg 14C-Atazanavir (n = 3) wurden 79% bzw. 13% der gesamten Radioaktivität in den Faeces bzw. im Urin wiedergefunden. An unveränderter Substanz wurden in den Faeces bzw. im Urin ca. 21% bzw. 6% der verabreichten Dosis festgestellt. Nach einer Behandlung mit 800 mg 1× täglich über 2 Wochen wurden durchschnittlich 7% an unveränderter Substanz im Urin ausgeschieden.
-Bei HIV-infizierten Erwachsenen (n = 33) betrug die durchschnittliche Halbwertszeit von Atazanavir 12 h (steady state) innerhalb eines Dosierungsintervalls nach Verabreichung einer täglichen Dosis von 300 mg Atazanavir zusammen mit 100 mg Ritonavir täglich und einer leichten Mahlzeit.
- +Nach einer Einzeldosis von 400 mg 14C-Atazanavir (n = 3) wurden 79% bzw. 13% der gesamten Radioaktivität in den Faeces bzw. im Urin wiedergefunden. An unveränderter Substanz wurden in den Faeces bzw. im Urin ca. 21% bzw. 6% der verabreichten Dosis festgestellt. Nach einer Behandlung mit 800 mg 1× täglich über 2 Wochen wurden durchschnittlich 7% an unveränderter Substanz im Urin ausgeschieden.
- +Bei HIV-infizierten Erwachsenen (n = 33) betrug die durchschnittliche Halbwertszeit von Atazanavir 12 h (steady state) innerhalb eines Dosierungsintervalls nach Verabreichung einer täglichen Dosis von 300 mg Atazanavir zusammen mit 100 mg Ritonavir täglich und einer leichten Mahlzeit.
-Bei gesunden Probanden wurden etwa 7% der verabreichten Dosis als unveränderte Substanz renal ausgeschieden. Es existieren keine pharmakokinetischen Daten zu der Kombination Atazanavir/Ritonavir bei eingeschränkter Nierenfunktion. Bei Erwachsenen mit schwerwiegender Einschränkung der Nierenfunktion (n = 20), inkl. Hämodialyse-Patienten, wurde eine Studie mit Atazanavir ohne Ritonavir durchgeführt, wobei Mehrfachdosierungen von 400 mg 1× täglich verabreicht wurden. Obwohl diese Studie einige limitierende Faktoren aufwies (d.h. keine Untersuchung von ungebundenem Wirkstoff), liessen die Resultate darauf schliessen, dass die pharmakokinetischen Parameter für Atazanavir bei Dialysepatienten im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion um 30 bis 50% niedriger waren. Der Mechanismus für diese Reduktion ist unbekannt. Siehe auch «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Bei gesunden Probanden wurden etwa 7% der verabreichten Dosis als unveränderte Substanz renal ausgeschieden. Es existieren keine pharmakokinetischen Daten zu der Kombination Atazanavir/Ritonavir bei eingeschränkter Nierenfunktion. Bei Erwachsenen mit schwerwiegender Einschränkung der Nierenfunktion (n = 20), inkl. Hämodialyse-Patienten, wurde eine Studie mit Atazanavir ohne Ritonavir durchgeführt, wobei Mehrfachdosierungen von 400 mg 1× täglich verabreicht wurden. Obwohl diese Studie einige limitierende Faktoren aufwies (d.h. keine Untersuchung von ungebundenem Wirkstoff), liessen die Resultate darauf schliessen, dass die pharmakokinetischen Parameter für Atazanavir bei Dialysepatienten im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion um 30 bis 50% niedriger waren. Der Mechanismus für diese Reduktion ist unbekannt. Siehe auch "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Atazanavir wird primär durch die Leber metabolisiert und ausgeschieden. Atazanavir ohne Ritonavir wurde bei Erwachsenen mit moderater bis schwerer Leberinsuffizienz (n = 14 mit Child Pugh Class B; n = 2 mit Child Pugh Class C) nach Verabreichung einer Einzeldosis von 400 mg untersucht. Die durchschnittliche AUC (0-∞) war bei Patienten mit Leberinsuffizienz um 42% höher als bei gesunden Probanden. Die durchschnittliche Halbwertszeit von Atazanavir bei Patienten mit Leberinsuffizienz war 12.1 h im Vergleich zu 6,4 h bei gesunden Probanden. Die Auswirkungen einer eingeschränkten Leberfunktion auf die Pharmakokinetik von Atazanavir nach einer Dosis von 300 mg in Kombination mit Ritonavir wurden nicht untersucht. Bei Patienten mit moderat oder schwer eingeschränkter Leberfunktion sind erhöhte Konzentrationen von Atazanavir (mit oder ohne Ritonavir) zu erwarten (siehe auch «Dosierung/Anwendung», «Kontraindikationen» sowie «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Atazanavir wird primär durch die Leber metabolisiert und ausgeschieden. Atazanavir ohne Ritonavir wurde bei Erwachsenen mit moderater bis schwerer Leberinsuffizienz (n = 14 mit Child Pugh Class B; n = 2 mit Child Pugh Class C) nach Verabreichung einer Einzeldosis von 400 mg untersucht. Die durchschnittliche AUC (0-∞) war bei Patienten mit Leberinsuffizienz um 42% höher als bei gesunden Probanden. Die durchschnittliche Halbwertszeit von Atazanavir bei Patienten mit Leberinsuffizienz war 12.1 h im Vergleich zu 6,4 h bei gesunden Probanden. Die Auswirkungen einer eingeschränkten Leberfunktion auf die Pharmakokinetik von Atazanavir nach einer Dosis von 300 mg in Kombination mit Ritonavir wurden nicht untersucht. Bei Patienten mit moderat oder schwer eingeschränkter Leberfunktion sind erhöhte Konzentrationen von Atazanavir (mit oder ohne Ritonavir) zu erwarten (siehe auch "Dosierung/Anwendung" , "Kontraindikationen" sowie "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- Atazanavir 300 mg mit Ritonavir 100 mg
-Pharmakokinetische Parameter (steady-state, nach einer Mahlzeit) 2. Trimester (n = 9) 3. Trimester (n = 20) nach der Geburta (n = 36)
-Cmax ng/ml Geometrischer Mittelwert (CV %) 3729,09 (39) 3291,46 (48) 5649,10 (31)
-AUC ng × h/ml Geometrischer Mittelwert (CV %) 34399,1 (37) 34251,5 (43) 60532,7 (33)
-Cmin ng/mlb Geometrischer Mittelwert (CV %) 663,78 (36) 668,48 (50) 1420,64 (47)
- + Atazanavir 300 mg mit
- + Ritonavir 100 mg
- +Pharmakokinetische Parameter 2. Trimester(n = 9) 3. Trimester(n = 20) nach der Geburta(n
- +(steady-state, nach einer = 36)
- +Mahlzeit)
- +Cmax ng/mlGeometrischer 3729,09(39) 3291,46(48) 5649,10(31)
- +Mittelwert (CV %)
- +AUC ng × h/mlGeometrischer 34399,1(37) 34251,5(43) 60532,7(33)
- +Mittelwert (CV %)
- +Cmin ng/mlbGeometrischer 663,78(36) 668,48(50) 1420,64(47)
- +Mittelwert (CV %)
- +
- +
-In Untersuchungen zur Toxizität (Mehrfachdosierung) an Mäusen, Ratten und Hunden beschränkten sich die mit Atazanavir assoziierten Befunde hauptsächlich auf die Leber und umfassten im Allgemeinen minimale bis leichte Erhöhungen des Serum-Bilirubins und der Leberenzyme, hepatozelluläre Vakuolisierung und Hypertrophie sowie, nur bei weiblichen Mäusen, Einzelzellnekrosen im Lebergewebe. Die systemische Atazanavir-Exposition war bei Mäusen (Männchen), Ratten und Hunden in Dosierungen, die mit Leberveränderungen assoziiert waren, mindestens genauso hoch wie bei Menschen, welche eine 1× tägliche Dosis von 400 mg erhielten. Bei Mäusen (Weibchen) war die Atazanavir-Exposition in einer Dosierung, die Einzelzellnekrosen verursachte, 12× höher als bei Menschen, die 400 mg 1× täglich erhielten. Serum-Cholesterin und Blutglukose waren bei Ratten minimal bis leicht erhöht, nicht jedoch bei Mäusen oder Hunden.
- +In Untersuchungen zur Toxizität (Mehrfachdosierung) an Mäusen, Ratten und Hunden beschränkten sich die mit Atazanavir assoziierten Befunde hauptsächlich auf die Leber und umfassten im Allgemeinen minimale bis leichte Erhöhungen des Serum-Bilirubins und der Leberenzyme, hepatozelluläre Vakuolisierung und Hypertrophie sowie, nur bei weiblichen Mäusen, Einzelzellnekrosen im Lebergewebe. Die systemische Atazanavir-Exposition war bei Mäusen (Männchen), Ratten und Hunden in Dosierungen, die mit Leberveränderungen assoziiert waren, mindestens genauso hoch wie bei Menschen, welche eine 1× tägliche Dosis von 400 mg erhielten. Bei Mäusen (Weibchen) war die Atazanavir-Exposition in einer Dosierung, die Einzelzellnekrosen verursachte, 12× höher als bei Menschen, die 400 mg 1× täglich erhielten. Serum-Cholesterin und Blutglukose waren bei Ratten minimal bis leicht erhöht, nicht jedoch bei Mäusen oder Hunden.
-Veränderungen des Elektrokardiogramms (Sinus-Bradykardie, Verlängerung des PR-und QT-Intervalls sowie des QRS-Komplexes) wurden nur in einer initialen, 2-wöchigen oralen Toxizitätsstudie an Hunden beobachtet. Die nachfolgenden oralen Toxizitätsstudien an Hunden über 9 Monate zeigten keine arzneimittelbedingten Veränderungen des Elektrokardiogramms. Die klinische Relevanz dieser präklinischen Daten ist nicht bekannt. Mögliche kardiale Effekte dieses Arzneimittels beim Menschen können nicht ausgeschlossen werden (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/ Wirkungen»).
-Die Möglichkeit einer PR-Verlängerung sollte bei Überdosierung in Betracht gezogen werden (siehe auch «Überdosierung»).
- +Veränderungen des Elektrokardiogramms (Sinus-Bradykardie, Verlängerung des PR-und QT-Intervalls sowie des QRS-Komplexes) wurden nur in einer initialen, 2-wöchigen oralen Toxizitätsstudie an Hunden beobachtet. Die nachfolgenden oralen Toxizitätsstudien an Hunden über 9 Monate zeigten keine arzneimittelbedingten Veränderungen des Elektrokardiogramms. Die klinische Relevanz dieser präklinischen Daten ist nicht bekannt. Mögliche kardiale Effekte dieses Arzneimittels beim Menschen können nicht ausgeschlossen werden (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Eigenschaften/ Wirkungen" ).
- +Die Möglichkeit einer PR-Verlängerung sollte bei Überdosierung in Betracht gezogen werden (siehe auch "Überdosierung" ).
-In einer Studie zur Fertilität und frühen embryonalen Entwicklung bei Ratten veränderte Atazanavir den Östruszyklus, ohne dass das Paarungsverhalten oder die Fertilität beeinflusst wurden. Bei Ratten oder Kaninchen wurden in maternaltoxischer Dosierung keine teratogenen Effekte beobachtet. Bei trächtigen Kaninchen wurden in maternalen Dosierungen (die 2- und 4fach über der höchsten verabreichten Dosis lagen) grossflächige Läsionen im Magen und Darm bei den toten und moribunden Tieren festgestellt. In Untersuchungen zur prä- und postnatalen Entwicklung an Ratten führte Atazanavir in maternaltoxischer Dosierung zu einer vorübergehenden Verminderung des Körpergewichts der Nachkommen. Die systemische Exposition von Atazanavir war in Dosierungen, die zu maternaltoxischen Effekten führten, mindestens identisch oder leicht höher als die Exposition beim Menschen nach einer Dosierung von 400 mg 1× täglich.
- +In einer Studie zur Fertilität und frühen embryonalen Entwicklung bei Ratten veränderte Atazanavir den Östruszyklus, ohne dass das Paarungsverhalten oder die Fertilität beeinflusst wurden. Bei Ratten oder Kaninchen wurden in maternaltoxischer Dosierung keine teratogenen Effekte beobachtet. Bei trächtigen Kaninchen wurden in maternalen Dosierungen (die 2- und 4fach über der höchsten verabreichten Dosis lagen) grossflächige Läsionen im Magen und Darm bei den toten und moribunden Tieren festgestellt. In Untersuchungen zur prä- und postnatalen Entwicklung an Ratten führte Atazanavir in maternaltoxischer Dosierung zu einer vorübergehenden Verminderung des Körpergewichts der Nachkommen. Die systemische Exposition von Atazanavir war in Dosierungen, die zu maternaltoxischen Effekten führten, mindestens identisch oder leicht höher als die Exposition beim Menschen nach einer Dosierung von 400 mg 1× täglich.
-Siehe entsprechende Angaben unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Siehe entsprechende Angaben unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
|
|