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Home - Fachinformation zu Jorveza 1 mg - Änderungen - 16.06.2021
52 Änderungen an Fachinfo Jorveza 1 mg
  • -Wirkstoff
  • -Budesonid
  • +Wirkstoffe
  • +Budesonid.
  • -Dinatriumhydrogencitrat 1.5 H2O, Docusat-Natrium, Macrogol (6000), Magnesiumstearat, Mannitol, Natriumdihydrogencitrat, Povidon (K25), Natriumhydrogencarbonat, Sucralose.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -1 Schmelztablette enthält 1 mg Budesonid.
  • -
  • +Natriummonohydrogencitrat-Sesquihydrat, wasserfreies Natriumdihydrogencitrat, Natriumhydrogencarbonat, Sucralose, Povidon K 25, Docusat-Natrium, Mannitol (E421), Macrogol 6000, Magnesiumstearat.
  • +Gesamtnatriumgehalt: 26 mg pro 0,5 mg bzw. 1 mg Schmelztablette.
  • +
  • +
  • -Die Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte von einem Arzt eingeleitet werden, der Erfahrung mit der Diagnose und Behandlung der eosinophilen Ösophagitis hat.
  • -Dosierung
  • -Die empfohlene tägliche Dosis ist 2 mg Budesonid als eine 1-mg Tablette morgens und eine abends.
  • -Die übliche Behandlungsdauer beträgt 6 Wochen. Bei Patienten, die innerhalb von 6 Wochen nicht ausreichend auf die Behandlung ansprechen, kann die Behandlung bis zu 12 Wochen lang erfolgen.
  • +Induktionstherapie
  • +Die empfohlene tägliche Dosis ist 2 mg Budesonid als eine 1mg Schmelztablette morgens und eine 1mg Schmelztablette abends.
  • +Die übliche Dauer einer Induktionstherapie beträgt 6 Wochen. Bei Patienten, die innerhalb von 6 Wochen nicht ausreichend auf die Behandlung ansprechen, kann die Behandlung bis zu 12 Wochen lang erfolgen.
  • +Erhaltungstherapie
  • +Die empfohlene tägliche Dosis beträgt 1 mg Budesonid als eine 0,5mg Schmelztablette morgens und eine 0,5mg Schmelztablette abends oder 2 mg Budesonid als eine 1mg Schmelztablette morgens und eine 1mg Schmelztablette abends. Dies hängt von den individuellen klinischen Bedürfnissen eines jeden Patienten ab.
  • +Eine Erhaltungsdosis von 1 mg Budesonid zweimal täglich wird für Patienten mit langjähriger Krankengeschichte und/oder grossen Ausdehnung der ösophagealen Entzündung während des akuten Krankheitszustands empfohlen (siehe auch Abschnitt Eigenschaften/Wirkungen).
  • +Die Dauer der Erhaltungstherapie wird vom behandelnden Arzt bestimmt.
  • +
  • -Derzeit liegen keine Daten für Patienten mit Nierenfunktionsstörungen vor. Da Budesonid nicht über die Nieren ausgeschieden wird, können Patienten mit leichter bis mittelgradiger Nierenfunktionsstörung unter Vorsicht mit den gleichen Dosen behandelt werden wie Patienten ohne Nierenfunktionsstörung. Die Anwendung von Jorveza bei Patienten mit einer schweren Einschränkung der Nierenfunktion wird nicht empfohlen.
  • +Derzeit liegen keine Daten für Patienten mit Nierenfunktionsstörungen vor. Da Budesonid nicht über die Nieren ausgeschieden wird, können Patienten mit leichter bis mittelgradiger Nierenfunktionsstörung unter Vorsicht mit den gleichen Dosen behandelt werden wie Patienten ohne Nierenfunktionsstörung. Die Anwendung von Budesonid bei Patienten mit einer schweren Einschränkung der Nierenfunktion wird nicht empfohlen.
  • +Die Schmelztablette sollte nach der Entnahme aus der Blisterpackung sofort eingenommen werden.
  • +
  • -Sie sollte auf die Zungenspitze gelegt und sanft gegen den Gaumen gedrückt werden. Dort löst sie sich üblicherweise innerhalb von etwa zwei Minuten auf. Das aufgelöste Material sollte nach und nach mit dem Speichel heruntergeschluckt werden, während die Schmelztablette zerfällt. Die Schmelztablette sollte nicht mit Flüssigkeit oder Nahrung eingenommen werden.
  • +Sie sollte auf die Zungenspitze gelegt und sanft gegen den Gaumen gedrückt werden. Dort löst sie sich auf, was mindestens zwei Minuten dauert, aber auch bis zu 20 Minuten dauern kann. Sobald Jorveza in Kontakt mit Speichel kommt, regen die Brauseeigenschaften der Schmelztablette die weitere Speichelproduktion an. Das aufgelöste Material sollte nach und nach mit dem Speichel heruntergeschluckt werden, während die Schmelztablette zerfällt. Die Schmelztablette sollte nicht mit Flüssigkeit oder Nahrung eingenommen werden.
  • -Bei der systemischen und topischen Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten. Wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden; diese umfassen unter anderem Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z.B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden.
  • +Bei der systemischen und topischen Anwendung von Kortikosteroiden können Sehstörungen auftreten. Wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden; diese umfassen unter anderem Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z.B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Kortikosteroide gemeldet wurden.
  • -Glukokortikoide können zu einer Supprimierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden(HPA)-Achse führen und die Stressreaktion vermindern. Aus diesem Grund sollte bei Operationen oder anderen Stresssituationen gleichzeitig ein systemisch wirksames Glukokortikoid gegeben werden.
  • +Glukokortikoide können zu einer Supprimierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden(HPA)-Achse führen und die Stressreaktion vermindern.
  • +Aus diesem Grund sollte bei Operationen oder anderen Stresssituationen gleichzeitig ein systemisch wirksames Glukokortikoid gegeben werden.
  • -Dieses Arzneimittel enthält 52 mg Natrium pro Tagesdosis, entsprechend 2,6% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme von 2 g.
  • +Natriumgehalt
  • +Jorveza 0,5 mg und 1 mg Schmelztabletten enthalten 52 mg Natrium pro Tagesdosis (2 Schmelztabletten), entsprechend 2,6 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme von 2 g.
  • -Die gleichzeitige orale Gabe von einmal täglich 200 mg Ketoconazol erhöhte die Plasmakonzentration von Budesonid (Einzeldosis 3 mg) um ca. das 6-Fache. Bei Einnahme von Ketoconazol etwa 12 Stunden nach der Einnahme von Budesonid erhöhte sich die Plasmakonzentration von Budesonid um ca. das 3-Fache.
  • +Die gleichzeitige orale Gabe von einmal täglich 200 mg Ketoconazol erhöhte die Plasmakonzentration von Budesonid (Einzeldosis 3 mg) um ca. das 6-Fache.
  • +Bei Einnahme von Ketoconazol etwa 12 Stunden nach der Einnahme von Budesonid erhöhte sich die Plasmakonzentration von Budesonid um ca. das 3-Fache.
  • -In klinischen Studien mit Jorveza waren Pilzinfektionen in Mund, Rachen und Speiseröhre die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen. In der klinischen Studie BUL-1/EEA bestand bei insgesamt 10 von 87 Patienten (11,5%), die Jorveza erhalten hatten (in der doppelblinden und der unverblindeten Weiterbehandlungsphase), der Verdacht auf eine symptomatische Pilzinfektion. Alle diese Fälle waren schwach ausgeprägt, nur bei einem Patienten wurde eine mittlere Intensität berichtet. Die Gesamtzahl der Infektionen (einschliesslich symptomfreier Infektionen, die mittels Endoskopie und Histologie diagnostiziert wurden) betrug 33, die bei 27 von 87 Patienten (31%) auftraten.
  • +In klinischen Studien mit Jorveza waren Pilzinfektionen in Mund, Rachen und Speiseröhre die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen. In den klinischen Studien BUL-1/EEA und BUL-2/EER bestand bei insgesamt 44 von 268 Patienten (16,4 %), die Jorveza erhalten hatten der Verdacht auf eine symptomatische Pilzinfektion. Alle diese Fälle waren von schwacher oder mittlerer Intensität. Die Gesamtzahl der Infektionen (einschliesslich symptomfreier Infektionen, die mittels Endoskopie und Histologie diagnostiziert wurden) betrug 92, die bei 72 von 268 Patienten (26,9 %) auftraten.
  • -Systemorganklassen gemäss MedDRA Sehr häufig Häufig
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen Ösophageale Candidose Orale Candidose und/oder Candidose des Oropharynx
  • -Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen
  • -Gefässerkrankungen Bluthochdruck
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Schmerzen im Oberbauch, gastroösophageale Refluxkrankheit, Lippenödem, Übelkeit, orale Parästhesie
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Müdigkeit
  • -Untersuchungen Cortisol im Blut erniedrigt
  • +Systemorganklassen gemäss MedDRA Sehr häufig Häufig Gelegentlich
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen Ösophageale Candidose Orale Candidose und/oder Candidose des Oropharynx
  • +Psychiatrische Erkrankungen Schlafstörungen, Angst
  • +Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Schwindelgefühl, Geschmacksstörung
  • +Augenerkrankungen Trockenes Auge
  • +Gefässerkrankungen Bluthochdruck
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Husten, Halstrockenheit, Schmerzen im Oropharynx
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Gastroösophageale Refluxkrankheit, Übelkeit, orale Parästhesie, Dyspepsie Abdominalschmerz, Schmerzen im Oberbauch, Mundtrockenheit, Dysphagie, erosive Gastritis, Magengeschwür, Glossodynie, Lippenödem
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Ausschlag, Urtikaria
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Müdigkeit Fremdkörpergefühl
  • +Untersuchungen Cortisol im Blut erniedrigt
  • -Die folgenden bekannten Nebenwirkungen der therapeutischen Klasse (Corticosteroide, Budesonid) könnten ebenfalls unter Jorveza auftreten (die Häufigkeit ist nicht bekannt).
  • +Die folgenden bekannten Nebenwirkungen der therapeutischen Klasse (Kortikosteroide, Budesonid) könnten ebenfalls unter Jorveza auftreten (die Häufigkeit ist nicht bekannt).
  • -Psychiatrische Erkrankungen Depression, Gereiztheit, Euphorie, psychomotorische Hyperaktivität, Angst, Aggression
  • +Psychiatrische Erkrankungen Depression, Gereiztheit, Euphorie, psychomotorische Hyperaktivität, Aggression
  • -Augenerkrankungen Glaukom, Katarakt (einschliesslich subkapsulärer Katarakt), verschwommenes Sehen, zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC) (siehe auch Abschnitt Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen)
  • +Augenerkrankungen Glaukom, Katarakt (einschliesslich subkapsulärer Katarakt), verschwommenes Sehen, zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC) (siehe auch Abschnitt 4.4)
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Dyspepsie, Zwölffingerdarm- oder Magengeschwüre, Pankreatitis, Obstipation
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Zwölffingerdarmgeschwüre, Pankreatitis, Obstipation
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -ATC-Code: A07EA06
  • -Wirkmechanismus/Pharmakodynamik
  • +ATC-Code
  • +A07EA06
  • +Wirkungsmechanismus
  • -Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
  • -In einer randomisierten, placebokontrollierten, doppelblinden klinischen Phase-III-Studie an 88 erwachsenen Patienten mit aktiver eosinophiler Ösophagitis (Randomisierungsverhältnis 2:1) induzierte 1 mg Budesonid zweimal täglich als Schmelztablette über 6 Wochen bei 34 von 59 Patienten (57,6%) eine klinisch-pathologische Remission (definiert als Maximum von <16 Eosinophilen/mm2 im hochauflösenden Bereich bei ösophagealen Biopsien plus keine oder nur minimale Symptome in Form von Dysphagie oder Schmerzen beim Schlucken), versus 0/29 Patienten (0%) in der Placebogruppe. Eine unverblindete Weiterbehandlung mit 1 mg Budesonid Schmelztabletten zweimal täglich über weitere 6 Wochen bei Patienten, die während der doppelblinden Phase keine Remission erzielt hatten, führte zu einem Anstieg des Anteils von Patienten mit klinisch-pathologischer Remission auf 84,7%. Angaben zu den beobachteten Nebenwirkungen finden sich unter Abschnitt Unerwünschte Wirkungen.
  • +Pharmakodynamik
  • +Siehe Angaben unter «Wirkungsmechanismus».
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +In einer randomisierten, placebokontrollierten, doppelblinden klinischen Phase-III-Studie (BUL-1/EEA) an 88 erwachsenen Patienten mit aktiver eosinophiler Ösophagitis (Randomisierungsverhältnis 2:1) induzierte 1 mg Budesonid zweimal täglich als Schmelztablette über 6 Wochen bei 34 von 59 Patienten (57,6 %) eine klinisch-pathologische Remission (definiert als Maximum von < 16 Eosinophilen/mm2 im hochauflösenden Bereich bei ösophagealen Biopsien plus keine oder nur minimale Symptome in Form von Dysphagie oder Schmerzen beim Schlucken), versus 0/29 Patienten (0 %) in der Placebogruppe.
  • +Eine unverblindete Weiterbehandlung mit 1 mg Budesonid Schmelztabletten zweimal täglich über weitere 6 Wochen bei Patienten, die während der doppelblinden Phase keine Remission erzielt hatten, führte zu einem Anstieg des Anteils von Patienten mit klinisch-pathologischer Remission auf 84,7 %.
  • +In einer randomisierten, placebokontrollierten, doppelblinden klinischen Phase-III-Studie (BUL-2/EER) an 204 erwachsenen Patienten mit eosinophiler Ösophagitis in klinisch-pathologischer Remission wurden die Patienten über 48 Wochen mit 0,5 mg Budesonid zweimal täglich (BID), 1 mg Budesonid BID oder Placebo (alle in Form von Schmelztabletten) behandelt. Der primäre Endpunkt war der Anteil der Patienten ohne Behandlungsversagen, wobei ein Behandlungsversagen definiert war als klinisches Rezidiv (Schwere der Dysphagie oder Schmerzen beim Schlucken, jeweils ≥4 Punkte auf einer numerischen Bewertungsskala von 0-10) und/oder histologisches Rezidiv (≥48 Eosinophile/mm2 im hochauflösenden Bereich bei ösophagealen Biopsien) und/oder Steckenbleiben von Nahrung, was einen endoskopischen Eingriff erforderte, und/oder Notwendigkeit einer endoskopischen Dilatation und/oder vorzeitiger Abbruch ohne Angabe von Gründen.
  • +Bei den Patienten in der Gruppe mit 0,5 mg Budesonid BID (73,5 %) und der Gruppe mit 1 mg Budesonid BID (75,0 %) waren nach 48 Wochen signifikant mehr Patienten ohne Behandlungsversagen, als in der Placebogruppe (4,4 %).
  • +Der stringenteste sekundäre Endpunkt „deep disease remission“, d.h. eine tiefe klinische, tiefe endoskopische und histologische Remission, zeigte eine klinisch relevante höhere Wirksamkeit in der 1mg-BID-Gruppe (52,9 %) als in der 0,5mg-BID-Gruppe (39,7 %), was darauf hindeutet, dass eine höhere Budesonid Dosis zum Erreichen und Aufrechterhalten der „deep disease remission“ von Vorteil sein kann.
  • +Angaben zu den beobachteten Nebenwirkungen finden sich unter Abschnitt Unerwünschte Wirkungen.
  • -Budesonid wird nach der Gabe von Jorveza rasch resorbiert. Pharmakokinetische Daten nach Anwendung von Einzeldosen zu 1 mg Budesonid bei gesunden Probanden im Nüchternzustand zeigen eine mediane Verzögerungszeit von 0,17 Stunden (Spanne 0,00-0,33 Stunden) und eine mediane Zeit bis zur maximalen Plasmakonzentration von 1,00 Stunde (Spanne 0,50-2,00 Stunden). Die mittlere maximale Plasmakonzentration (± Standardabweichung) lag bei 0,44 ± 0,31 ng/ml, die Fläche unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve (AUC0-12) betrug 1,44 ± 0,31 h*ng/ml.
  • -Es liegen pharmakokinetische Daten für 4 mg Budesonid Einmalgaben bei nüchternen Patienten mit eosinophiler Ösophagitis vor: Die mediane Verzögerungszeit betrug 0,00 Stunden (Spanne 0,00-0,17 Stunden), die mediane Zeit bis zur maximalen Plasmakonzentration lag bei 1,00 Stunden (Spanne 0,67-2,00 Stunden). Die maximale Plasmakonzentration lag bei 2,56 ± 1,36 ng/ml, und die AUC0-12 betrug 8,96 ± 4,21 h*ng/ml.
  • -Bei Patienten waren die maximalen Plasmakonzentrationen im Vergleich zu gesunden Probanden um 35% erhöht und die AUC0-12 um 60% vergrössert.
  • +Budesonid wird nach der Gabe von Jorveza rasch resorbiert. Pharmakokinetische Daten nach Anwendung von Einzeldosen zu 1 mg Budesonid bei gesunden Probanden im Nüchternzustand zeigen in zwei unterschiedlichen Studien eine mediane Verzögerungszeit von 0,17 Stunden (Spanne 0,00-0,52 Stunden) und eine mediane Zeit bis zur maximalen Plasmakonzentration von 1,00-1,22 Stunden (Spanne 0,50-2,00 Stunden).
  • +Die mittlere maximale Plasmakonzentration lag bei 0,44 ± 49 ng/ml (Spanne 0,18-1,05 ng/ml) und die Fläche unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve (AUC0–∞) betrug 1, 50-2,23 h*ng/ml (Spanne 0,81-5,14 h*ng/ml).
  • +Es liegen pharmakokinetische Daten für 4 mg Budesonid Einmalgaben bei nüchternen Patienten mit eosinophiler Ösophagitis vor: Die mediane Verzögerungszeit betrug 0,00 Stunden (Spanne 0,00-0,17 Stunden), die mediane Zeit bis zur maximalen Plasmakonzentration lag bei 1,00 Stunden (Spanne 0,67-2,00 Stunden). Die maximale Plasmakonzentration lag bei 2,56 ± 1,36 ng/ml, und die AUC012 betrug 8,96 ± 4,21 h*ng/ml.
  • +Bei Patienten waren die maximalen Plasmakonzentrationen im Vergleich zu gesunden Probanden um 35 % erhöht und die AUC012 um 60 % vergrössert.
  • +Bei der systemischen Exposition (Cmax und AUC) konnte eine Dosisproportionalität zwischen den 0,5-mg-Schmelztabletten und den 1-mg-Schmelztabletten gezeigt werden.
  • +
  • -Das Verteilungsvolumen nach Gabe von 1 mg Budesonid an gesunde Probanden betrug 35,52 ± 14,94 l/kg und nach Gabe von 4 mg Budesonid an Patienten mit eosinophiler Ösophagitis 42,46 ± 23,90 l/kg. Die Plasmaproteinbindung beträgt durchschnittlich 85-90%.
  • +Das scheinbare Verteilungsvolumen nach oraler Gabe von 1 mg Budesonid an gesunden Probanden betrug 35,52 ± 14,94 l/kg und nach Gabe von 4 mg Budesonid an Patienten mit eosinophiler Ösophagitis 42,46 ± 23,90 l/kg. Die Plasmaproteinbindung beträgt durchschnittlich 85-90 %.
  • -Budesonid wird in der Mukosa des Dünndarms und in der Leber über CYP3A4 extensiv zu Metaboliten mit schwacher Glukokortikoidwirkung verstoffwechselt. Verglichen mit Budesonid beträgt die Glukokortikoidwirkung der Hauptmetaboliten 6β-Hydroxybudesonid und 16α-Hydroxyprednisolon weniger als 1%. CYP3A5 ist nicht signifikant am Abbau von Budesonid beteiligt.
  • +Budesonid wird in der Mukosa des Dünndarms und in der Leber über CYP3A4 extensiv zu Metaboliten mit schwacher Glukokortikoidwirkung verstoffwechselt. Verglichen mit Budesonid beträgt die Glukokortikoidwirkung der Hauptmetaboliten 6β-Hydroxybudesonid und 16α-Hydroxyprednisolon weniger als 1 %. CYP3A5 ist nicht signifikant am Abbau von Budesonid beteiligt.
  • -Bei gesunden Probanden beträgt die mediane Eliminationshalbwertszeit (nach Gabe von 1 mg Budesonid) 2-3 Stunden und bei Patienten mit eosinophiler Ösophagitis (nach Gabe von 4 mg Budesonid) 4-5 Stunden. Die Budesonid-Clearance beträgt bei gesunden Probanden ca. 13-15 l/Stunde/kg und bei Patienten mit eosinophiler Ösophagitis 6,54 ± 4,4 l/Stunde/kg. Budesonid wird nicht oder nur in geringen Mengen über die Nieren ausgeschieden. Im Urin wurde kein Budesonid, sondern nur Abbauprodukte von Budesonid gefunden.
  • +Bei gesunden Probanden beträgt die mediane Eliminationshalbwertszeit (nach Gabe von 1 mg Budesonid) 2-3 Stunden und bei Patienten mit eosinophiler Ösophagitis (nach Gabe von 4 mg Budesonid) 4-5 Stunden. Die Budesonid-Clearance beträgt bei gesunden Probanden ca. 13-15 l/Stunde/kg und bei Patienten mit eosinophiler Ösophagitis 6,54 ± 4,4 l/Stunde/kg.
  • +Budesonid wird nicht oder nur in geringen Mengen über die Nieren ausgeschieden. Im Urin wurde kein Budesonid, sondern nur Abbauprodukte von Budesonid gefunden.
  • +Kinetik spezieller Patientengruppen
  • +
  • -Bisher keine bekannt.
  • +Nicht zutreffend
  • -Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
  • +Nicht über 25 °C lagern. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
  • -20 oder 60 Jorveza 1 mg Schmelztabletten.
  • +20 oder 90 Jorveza 0,5 mg Schmelztabletten
  • +20 oder 60 Jorveza 1 mg Schmelztabletten
  • -Dr. Falk Pharma AG, 8152 Opfikon
  • +Dr. Falk Pharma AG, 8152 Opfikon.
  • -März 2018.
  • +Dezember 2020
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