| 46 Änderungen an Fachinfo Elymbus 0.1 mg/g |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Augengel im Einzeldosisbehältnis: 1 g Augengel enthält 0.1 mg Bimatoprost.
-·Weitwinkel-Glaukom,
-·okulärer Hypertension
- +-Weitwinkel-Glaukom,
- +okulärer Hypertension
-Über die Wirkung von Elymbus bei anderen Glaukomformen liegen keine Studienresultate vor (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Über die Wirkung von Elymbus bei anderen Glaukomformen liegen keine Studienresultate vor (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es wird empfohlen, Elymbus als Monotherapeutikum oder als Zusatzmedikation in einer Dosierung von 1 Tropfen Elymbus 1x täglich abends in das/die betroffene(n) Auge(n) einzutropfen. Die Anwendung sollte nicht häufiger als 1x täglich erfolgen, weil eine häufigere Verabreichung die augeninnendrucksenkende Wirkung vermindern kann.
-Elymbus ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Ein Einzeldosisbehältnis reicht für die Behandlung beider Augen aus. Ungebrauchte Lösung muss sofort nach Anwendung entsorgt werden.
- +Es wird empfohlen, Elymbus als Monotherapeutikum oder als Zusatzmedikation in einer Dosierung von 1 Tropfen Elymbus 1x täglich abends in das/die betroffene(n) Auge(n) einzutropfen. Die Anwendung sollte nicht häufiger als 1x täglich erfolgen, weil eine häufigere Verabreichung die augeninnendrucksenkende Wirkung vermindern kann.
- +Elymbus ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Ein Einzeldosisbehältnis reicht für die Behandlung beider Augen aus. Ungebrauchte Lösung muss sofort nach Anwendung entsorgt werden.
-Unter Behandlung mit Bimatoprost wurde eine dunkle Verfärbung der Haut des Augenlids und ein zunehmendes Wimpernwachstum (längere, dunklere und dickere Wimpern) ohne damit zusammenhängende unerwünschte Effekte am Auge beobachtet. Berichtet wurde auch über eine verstärkte Irispigmentierung. Die Veränderung der Irispigmentierung erfolgt langsam und wird möglicherweise erst nach Monaten wahrnehmbar. Mit Bimatoprost 0,1 mg/ml Augengel betrug die Häufigkeit einer Hypergipmentierung der Iris nach 12 Monaten 0,5%.
- +Unter Behandlung mit Bimatoprost wurde eine dunkle Verfärbung der Haut des Augenlids und ein zunehmendes Wimpernwachstum (längere, dunklere und dickere Wimpern) ohne damit zusammenhängende unerwünschte Effekte am Auge beobachtet. Berichtet wurde auch über eine verstärkte Irispigmentierung. Die Veränderung der Irispigmentierung erfolgt langsam und wird möglicherweise erst nach Monaten wahrnehmbar. Mit Bimatoprost 0,1 mg/ml Augengel betrug die Häufigkeit einer Hypergipmentierung der Iris nach 12 Monaten 0,5%.
-Nach Behandlung mit Bimatoprost wurde gelegentlich (>0,1% bis <1%) über ein zystoides Makulaödem berichtet. Elymbus sollte daher nur mit Vorsicht bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für Makulaödem (z.B. aphake Patienten, pseudophake Patienten mit Ruptur des hinteren Kapselsacks) angewendet werden.
- +Nach Behandlung mit Bimatoprost wurde gelegentlich (>0,1% bis <1%) über ein zystoides Makulaödem berichtet. Elymbus sollte daher nur mit Vorsicht bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für Makulaödem (z.B. aphake Patienten, pseudophake Patienten mit Ruptur des hinteren Kapselsacks) angewendet werden.
-Elymbus wurde bei Patienten mit entzündlichen Augenerkrankungen, mit neovaskulärem und mit entzündlich bedingtem Glaukom, mit Winkelblockglaukom, mit kongenitalem Glaukom sowie mit Engwinkelglaukom nicht untersucht.
- +Elymbus wurde bei Patienten mit entzündlichen Augenerkrankungen, mit neovaskulärem und mit entzündlich bedingtem Glaukom, mit Winkelblockglaukom, mit kongenitalem Glaukom sowie mit Engwinkelglaukom nicht untersucht.
-Elymbus wurde bei Patienten mit AV Block 2. und 3. Grades oder bei unkontrollierter kongestiver Herzinsuffizienz nicht untersucht. Es gibt eine begrenzte Zahl an Spontanberichten über Bradykardie oder Hypotonie nach Anwendung von Bimatoprost Augentropfen. Elymbus sollten bei Patienten mit Prädisposition für niedrige Herzfrequenz oder niedrigen Blutdruck mit Vorsicht angewendet werden.
- +Elymbus wurde bei Patienten mit AV Block 2. und 3. Grades oder bei unkontrollierter kongestiver Herzinsuffizienz nicht untersucht. Es gibt eine begrenzte Zahl an Spontanberichten über Bradykardie oder Hypotonie nach Anwendung von Bimatoprost Augentropfen. Elymbus sollten bei Patienten mit Prädisposition für niedrige Herzfrequenz oder niedrigen Blutdruck mit Vorsicht angewendet werden.
-Studien zu Bimatoprost bei Patienten mit Glaukom oder okulärer Hypertonie haben gezeigt, dass die häufigere Exposition des Auges gegenüber mehr als einer Bimatoprost-Dosis täglich die Augeninnendruck(IOD)-senkende Wirkung vermindern kann (siehe «Interaktionen»). Patienten, die Elymbus in Kombination mit anderen Prostaglandinanaloga verwenden, müssen auf Änderungen des Augeninnendrucks hin überwacht werden.
- +Studien zu Bimatoprost bei Patienten mit Glaukom oder okulärer Hypertonie haben gezeigt, dass die häufigere Exposition des Auges gegenüber mehr als einer Bimatoprost-Dosis täglich die Augeninnendruck(IOD)-senkende Wirkung vermindern kann (siehe "Interaktionen" ). Patienten, die Elymbus in Kombination mit anderen Prostaglandinanaloga verwenden, müssen auf Änderungen des Augeninnendrucks hin überwacht werden.
-Um Augenverletzungen und Kontaminationen des Augengels zu vermeiden, sollten die Patienten angewiesen werden, zu vermeiden, dass das offene Ende des Einzeldosisbehältnisses weder mit den Augen noch mit umgebenden Bereichen in Berührung kommt.
- +Um Augenverletzungen und Kontaminationen des Augengels zu vermeiden, sollten die Patienten angewiesen werden, zu vermeiden, dass das offene Ende des Einzeldosisbehältnisses weder mit den Augen noch mit umgebenden Bereichen in Berührung kommt.
-Bei Patienten mit Glaukom oder okulärer Hypertonie besteht die Gefahr, dass die IOD-senkende Wirkung von Prostaglandinanaloga (z.B. Elymbus) vermindert wird, wenn sie in Kombination mit anderen Prostaglandinanaloga verwendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei Patienten mit Glaukom oder okulärer Hypertonie besteht die Gefahr, dass die IOD-senkende Wirkung von Prostaglandinanaloga (z.B. Elymbus) vermindert wird, wenn sie in Kombination mit anderen Prostaglandinanaloga verwendet werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Sicherheit der Anwendung von Elymbus bei schwangeren Frauen wurde nicht untersucht. In Studien an Nagetieren führte eine systemische Exposition, die um das 33- bis 97-fache über derjenigen lag, die nach Anwendung von Bimatoprost am Auge beim Menschen entsteht, speziesspezifisch zu Aborten. Medikamentös bedingte Entwicklungsstörungen wurden nicht beobachtet. Elymbus sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig.
- +Die Sicherheit der Anwendung von Elymbus bei schwangeren Frauen wurde nicht untersucht. In Studien an Nagetieren führte eine systemische Exposition, die um das 33- bis 97-fache über derjenigen lag, die nach Anwendung von Bimatoprost am Auge beim Menschen entsteht, speziesspezifisch zu Aborten. Medikamentös bedingte Entwicklungsstörungen wurden nicht beobachtet. Elymbus sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig.
-Es ist nicht bekannt, ob Bimatoprost beim Menschen in die Muttermilch übergeht. Bimatoprost wird bei der Ratte nach intravenöser Verabreichung in die Muttermilch sezerniert. Vorsichtshalber sollte Elymbus während der Stillzeit nicht angewendet werden, oder es sollte abgestillt werden.
- +Es ist nicht bekannt, ob Bimatoprost beim Menschen in die Muttermilch übergeht. Bimatoprost wird bei der Ratte nach intravenöser Verabreichung in die Muttermilch sezerniert. Vorsichtshalber sollte Elymbus während der Stillzeit nicht angewendet werden, oder es sollte abgestillt werden.
-Patienten sollten vor Behandlungsbeginn über die Möglichkeit einer Prostaglandinanaloga-Periorbitopathie (PAP) und einer verstärkten Irispigmentierung informiert werden. Einige dieser Veränderungen können bleibend sein und ein eingeschränktes Blickfeld sowie, wenn nur ein Auge behandelt wird, ein unterschiedliches Aussehen der Augen zur Folge haben.
- +Patienten sollten vor Behandlungsbeginn über die Möglichkeit einer Prostaglandinanaloga-Periorbitopathie (PAP) und einer verstärkten Irispigmentierung informiert werden. Einige dieser Veränderungen können bleibend sein und ein eingeschränktes Blickfeld sowie, wenn nur ein Auge behandelt wird, ein unterschiedliches Aussehen der Augen zur Folge haben.
-Häufigkeit nicht bekannt: Pigmentierung des Augenlids, trockene Augen, Augenausfluss, Augenödem, Fremdkörpergefühl, verstärkte Tränensekretion, Makulaödem, Okuläres Unbehagen, Photophobie.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Pigmentierung des Augenlids, trockene Augen, Augenausfluss, Augenödem, Fremdkörpergefühl, verstärkte Tränensekretion, Makulaödem, Okuläres Unbehagen, Photophobie.
-Es ist ein synthetisches Prostamid, das zwar eine strukturelle Ähnlichkeit zu Prostaglandin F2a (PGF2a) aufweist, jedoch nicht über die bekannten Prostaglandinrezeptoren wirkt. Bimatoprost ahmt selektiv die Wirkungen von vor kurzem entdeckten körpereigenen Substanzen, sog. Prostamiden, nach. Die Struktur des Prostamidrezeptors wurde jedoch noch nicht identifiziert.
- +Es ist ein synthetisches Prostamid, das zwar eine strukturelle Ähnlichkeit zu Prostaglandin F2a (PGF2a) aufweist, jedoch nicht über die bekannten Prostaglandinrezeptoren wirkt. Bimatoprost ahmt selektiv die Wirkungen von vor kurzem entdeckten körpereigenen Substanzen, sog. Prostamiden, nach. Die Struktur des Prostamidrezeptors wurde jedoch noch nicht identifiziert.
-Im Rahmen einer randomisierten, Prüfer-maskierten, multizentrischen, 3-monatigen klinischen Prüfung der Phase III an 485 Patienten mit Glaukom oder okulärer Hypertension wurde konservierungsmittelfreies Elymbus mit einer konservierungsmittelhaltigen Bimatoprost 0.1 mg/ml Augentropfen-Lösung als Referenzpräparat im Hinblick auf Wirksamkeit und Sicherheit bei der Reduktion des Augeninnendrucks (IOP) verglichen. Die Patienten wurden im Studienverlauf zu zwei nach der Randomisierung angesetzten Besuchsterminen (Woche 6 und Woche 12) einbestellt. Das durchschnittliche Alter der Studienteilnehmenden war 63.4 Jahre (Spanne: 30 bis 91 Jahre).
-Angelegt war die Studie zum Nachweis der Nichtunterlegenheit von Elymbus gegenüber dem Bimatoprost 0.1 mg/ml-Referenzpräparat, wobei beide Präparate einmal täglich abends verabreicht wurden. Primärer Wirksamkeitsendpunkt war die am Untersuchungstag in Woche 12 zu 3 Zeitpunkten (08.00, 10.00 und 16.00 Uhr) erhobene mittlere IOP-Veränderung gegenüber Baseline. Als Nichtunterlegenheitsgrenze galt für alle Zeitpunkte eine Differenz beim mittleren IOP von ≤1.5 mmHg.
-Unter Elymbus fanden sich zu allen Zeitpunkten klinisch relevante IOP-Senkungen und Elymbus erwies sich als gegenüber dem Bimatoprost 0.1 mg/ml-Referenzpräparat nicht unterlegen (Tabelle 1).
-Tabelle 1. Mittlerer IOP (mmHg) nach Besuchstermin und Zeitpunkt und bereinigte mittlere Differenz (Elymbus – Bimatoprost 0.1 mg/ml-Referenzpräparat) für das schlechtere Auge (mITT-Kollektiv)
-Studienvisiten und Zeitpunkte Elymbus Bimatoprost 0.1 mg/ml (Referenzpräparat) Differenz mmHg±SE (95%-KI) Elymbus – Bimatoprost 0.1 mg/ml (Referenzpräparat)
-N mmHg±SD N mmHg±SD
-Baseline (T1) 08:00 229 24.66±2.18 240 24.59±2.05
- 10:00 229 24.21±2.43 240 24.13±2.36
- 16:00 229 23.81±2.66 240 23.50±2.84
-Woche 12 08:00 221 14.98±2.60 228 15.15±2.46 -0.17±0.23 (-0.62; 0.28)
- 10:00 218 14.82±2.50 227 14.93±2.37 -0.15±0.22 (-0.58; 0.27)
- 16:00 219 14.82±2.44 227 14.95±2.30 -0.19±0.22 (-0.61; 0.23)
- +Im Rahmen einer randomisierten, Prüfer-maskierten, multizentrischen, 3-monatigen klinischen Prüfung der Phase III an 485 Patienten mit Glaukom oder okulärer Hypertension wurde konservierungsmittelfreies Elymbus mit einer konservierungsmittelhaltigen Bimatoprost 0.1 mg/ml Augentropfen-Lösung als Referenzpräparat im Hinblick auf Wirksamkeit und Sicherheit bei der Reduktion des Augeninnendrucks (IOP) verglichen. Die Patienten wurden im Studienverlauf zu zwei nach der Randomisierung angesetzten Besuchsterminen (Woche 6 und Woche 12) einbestellt. Das durchschnittliche Alter der Studienteilnehmenden war 63.4 Jahre (Spanne: 30 bis 91 Jahre).
- +Angelegt war die Studie zum Nachweis der Nichtunterlegenheit von Elymbus gegenüber dem Bimatoprost 0.1 mg/ml-Referenzpräparat, wobei beide Präparate einmal täglich abends verabreicht wurden. Primärer Wirksamkeitsendpunkt war die am Untersuchungstag in Woche 12 zu 3 Zeitpunkten (08.00, 10.00 und 16.00 Uhr) erhobene mittlere IOP-Veränderung gegenüber Baseline. Als Nichtunterlegenheitsgrenze galt für alle Zeitpunkte eine Differenz beim mittleren IOP von ≤1.5 mmHg.
- +Unter Elymbus fanden sich zu allen Zeitpunkten klinisch relevante IOP-Senkungen und Elymbus erwies sich als gegenüber dem Bimatoprost 0.1 mg/ml-Referenzpräparat nicht unterlegen (Tabelle 1).
- +Tabelle 1. Mittlerer IOP (mmHg) nach Besuchstermin und Zeitpunkt und bereinigte mittlere Differenz (Elymbus – Bimatoprost 0.1 mg/ml-Referenzpräparat) für das schlechtere Auge (mITT-Kollektiv)
- +Studienvisiten und Elymbus Bimatoprost 0.1 Differenz mmHg±SE
- +Zeitpunkte mg/ml (Referenzpräpa (95%-KI) Elymbus –
- + rat) Bimatoprost 0.1
- + mg/ml (Referenzpräpa
- + rat)
- +N mmHg±SD N mmHg±SD
- +Baseline (T1) 08:00 229 24.66±2.18 240 24.59±2.05
- + 10:00 229 24.21±2.43 240 24.13±2.36
- + 16:00 229 23.81±2.66 240 23.50±2.84
- +Woche 12 08:00 221 14.98±2.60 228 15.15±2.46 -0.17±0.23 (-0.62;
- + 0.28)
- + 10:00 218 14.82±2.50 227 14.93±2.37 -0.15±0.22 (-0.58;
- + 0.27)
- + 16:00 219 14.82±2.44 227 14.95±2.30 -0.19±0.22 (-0.61;
- + 0.23)
-KI = Konfidenzintervall; N = Anzahl Patienten mit auswertbaren Daten; mITT-Kollektiv =modifiziertes Intent-to-treat-Kollektiv; SD = Standardabweichung; SE = Standardfehler
-Während der 3-monatigen Studie wurden für Elymbus keine über die bereits für das Bimatoprost 0.1 mg/ml-Referenzpräparat dokumentierten Nebenwirkungen hinausgehenden unerwünschten Ereignisse identifiziert. Hyperämie (Bindehauthyperämie und okuläre Hyperämie) war das in beiden Behandlungsgruppen am häufigsten berichtete behandlungsbedingte unerwünschten Ereignis, trat aber unter Elymbus (6.84% der Patienten) weniger häufig auf als unter dem Bimatoprost 0.1 mg/ml-Referenzpräparat (11.2%). Auch eine Verschlechterung der Bindehauthyperämie war in der Elymbus-Gruppe weniger häufig als unter Bimatoprost 0.1 mg/ml, und zwar sowohl nach 6 Wochen (20.1% vs 29.3%) als auch nach 12 Wochen (18.3% vs 30.4%). Elymbus war während des gesamten Untersuchungstages in Woche 12 mit weniger subjektiven okulären Symptomen (Reizung/Brennen: 12.3% vs 19.5% und Gefühl der Augentrockenheit: 16.4% vs 25.6%) sowie mit weniger subjektiven Symptomen nach der Einträufelung (Reizung/Brennen: 12.8% vs 21.2%, Jucken: 5.4% vs 10.4% und Gefühl der Augentrockenheit: 7.3% vs 14.3%) verbunden als das Referenzpräparat.
- +
- +KI = Konfidenzintervall; N = Anzahl Patienten mit auswertbaren Daten; mITT-Kollektiv =modifiziertes Intent-to-treat-Kollektiv; SD = Standardabweichung; SE = Standardfehler
- +Während der 3-monatigen Studie wurden für Elymbus keine über die bereits für das Bimatoprost 0.1 mg/ml-Referenzpräparat dokumentierten Nebenwirkungen hinausgehenden unerwünschten Ereignisse identifiziert. Hyperämie (Bindehauthyperämie und okuläre Hyperämie) war das in beiden Behandlungsgruppen am häufigsten berichtete behandlungsbedingte unerwünschten Ereignis, trat aber unter Elymbus (6.84% der Patienten) weniger häufig auf als unter dem Bimatoprost 0.1 mg/ml-Referenzpräparat (11.2%). Auch eine Verschlechterung der Bindehauthyperämie war in der Elymbus-Gruppe weniger häufig als unter Bimatoprost 0.1 mg/ml, und zwar sowohl nach 6 Wochen (20.1% vs 29.3%) als auch nach 12 Wochen (18.3% vs 30.4%). Elymbus war während des gesamten Untersuchungstages in Woche 12 mit weniger subjektiven okulären Symptomen (Reizung/Brennen: 12.3% vs 19.5% und Gefühl der Augentrockenheit: 16.4% vs 25.6%) sowie mit weniger subjektiven Symptomen nach der Einträufelung (Reizung/Brennen: 12.8% vs 21.2%, Jucken: 5.4% vs 10.4% und Gefühl der Augentrockenheit: 7.3% vs 14.3%) verbunden als das Referenzpräparat.
-Bimatoprost wird in vitro gut durch die menschliche Cornea und noch besser durch die Sclera aufgenommen. Nach okularer Anwendung ist die systemische Exposition von Bimatoprost sehr gering und zeigt keine Akkumulation über die Zeit. Nach einmal täglicher Verabreichung von je einem Tropfen 0,03% Bimatoprost in beide Augen über einen Zeitraum von zwei Wochen wurden innerhalb von 10 Minuten nach der Verabreichung die Plasmaspitzenspiegel erreicht, innerhalb von 1,5 Stunden nach der Verabreichung sank die Konzentration im Blut unter die Nachweisgrenze (0,025 ng/ml). Die Durchschnittswerte von Cmax und AUC0-24h waren an Tag 7 und Tag 14 gleich (0,08 ng/ml bzw. 0,09 ng x h/ml). Dies lässt darauf schliessen, dass schon in der ersten Woche der Anwendung am Auge ein Fliessgleichgewicht erreicht wird.
- +Bimatoprost wird in vitro gut durch die menschliche Cornea und noch besser durch die Sclera aufgenommen. Nach okularer Anwendung ist die systemische Exposition von Bimatoprost sehr gering und zeigt keine Akkumulation über die Zeit. Nach einmal täglicher Verabreichung von je einem Tropfen 0,03% Bimatoprost in beide Augen über einen Zeitraum von zwei Wochen wurden innerhalb von 10 Minuten nach der Verabreichung die Plasmaspitzenspiegel erreicht, innerhalb von 1,5 Stunden nach der Verabreichung sank die Konzentration im Blut unter die Nachweisgrenze (0,025 ng/ml). Die Durchschnittswerte von Cmax und AUC0-24h waren an Tag 7 und Tag 14 gleich (0,08 ng/ml bzw. 0,09 ng x h/ml). Dies lässt darauf schliessen, dass schon in der ersten Woche der Anwendung am Auge ein Fliessgleichgewicht erreicht wird.
-Nach zweimal täglicher Applikation von Bimatoprost 0,3 mg/ml lag die mittlere AUC0-24h bei älteren Patienten (≥65 Jahre) mit 0,0634 ng x h/ml signifikant höher als bei jungen gesunden Erwachsenen (0,0218 ng x h/ml). Diese Beobachtung ist jedoch klinisch nicht relevant, weil bei Älteren ebenso wie bei Jüngeren die systemische Verfügbarkeit nach Anwendung am Auge sehr gering war. Es fanden sich keine Anzeichen einer Akkumulation von Bimatoprost im Blut, und das Sicherheitsprofil war bei älteren und jüngeren Patienten gleich.
- +Nach zweimal täglicher Applikation von Bimatoprost 0,3 mg/ml lag die mittlere AUC0-24h bei älteren Patienten (≥65 Jahre) mit 0,0634 ng x h/ml signifikant höher als bei jungen gesunden Erwachsenen (0,0218 ng x h/ml). Diese Beobachtung ist jedoch klinisch nicht relevant, weil bei Älteren ebenso wie bei Jüngeren die systemische Verfügbarkeit nach Anwendung am Auge sehr gering war. Es fanden sich keine Anzeichen einer Akkumulation von Bimatoprost im Blut, und das Sicherheitsprofil war bei älteren und jüngeren Patienten gleich.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "Exp" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nach Öffnen des Beutels sind die Einzeldosisbehältnisse im geöffneten Beutel aufzubewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen, und innerhalb eines Monats zu verwenden. Geöffnetes Einzeldosisbehältnis sofort nach Anwendung entsorgen.
- +Nach Öffnen des Beutels sind die Einzeldosisbehältnisse im geöffneten Beutel aufzubewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen, und innerhalb eines Monats zu verwenden. Geöffnetes Einzeldosisbehältnis sofort nach Anwendung entsorgen.
-Packungen zu 90 Monodosen 0,3 g (9× 10). [B]
- +Packungen zu 90 Monodosen 0,3 g (9× 10). [B]
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