| 42 Änderungen an Fachinfo Opzelura 15 mg/g |
-Die empfohlene Dosis ist eine dünne Schicht Creme, die zweimal täglich auf die depigmentierten Hautbereiche bis zu höchstens 10 % der Körperoberfläche aufgetragen wird, wobei zwischen zwei Anwendungen von Ruxolitinib-Creme mindestens 8 Stunden liegen müssen. 10 % der Körperoberfläche entsprechen einer Fläche des 10-Fachen einer Handfläche mit den 5 Fingern. 10 % der Körperoberfläche sollten nicht überschritten werden, da die Sicherheit über10 % der Körperoberfläche bei Patienten mit Vitiligo nicht nachgewiesen wurde.
-Es sollten nicht mehr als zwei 100 gTuben pro Monat angewendet werden.
- +Die empfohlene Dosis ist eine dünne Schicht Creme, die zweimal täglich auf die depigmentierten Hautbereiche bis zu höchstens 10 % der Körperoberfläche aufgetragen wird, wobei zwischen zwei Anwendungen von Ruxolitinib-Creme mindestens 8 Stunden liegen müssen. 10 % der Körperoberfläche entsprechen einer Fläche des 10-Fachen einer Handfläche mit den 5 Fingern. 10 % der Körperoberfläche sollten nicht überschritten werden, da die Sicherheit über 10 % der Körperoberfläche bei Patienten mit Vitiligo nicht nachgewiesen wurde.
- +Es sollten nicht mehr als zwei 100 g Tuben pro Monat angewendet werden.
-In einer grossen randomisierten Sicherheitsstudie, die nach der Markteinführung eines oral verabreichten JAK-Inhibitors bei RA-Patienten durchgeführt wurde, wurde bei Patienten, die mit einem oral eingenommenen JAK-Inhibitor im Vergleich zu TNF-Inhibitorenbehandelt wurden, eine erhöhte Anzahl von Tumorerkrankungen, insbesondere Lungenkrebs, Lymphome und nichtmelanozytärer Hautkrebs (NMSC)beobachtet. Maligne Tumore, einschliesslich Lymphome, wurden in klinischen Studien mit oralen JAK-Inhibitoren zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen beobachtet. Patienten, die rauchen oder geraucht haben, haben ein erhöhtes zusätzliches Risiko.
- +In einer grossen randomisierten Sicherheitsstudie, die nach der Markteinführung eines oral verabreichten JAK-Inhibitors bei RA-Patienten durchgeführt wurde, wurde bei Patienten, die mit einem oral eingenommenen JAK-Inhibitor im Vergleich zu TNF-Inhibitoren behandelt wurden, eine erhöhte Anzahl von Tumorerkrankungen, insbesondere Lungenkrebs, Lymphome und nichtmelanozytärer Hautkrebs (NMSC) beobachtet. Maligne Tumore, einschliesslich Lymphome, wurden in klinischen Studien mit oralen JAK-Inhibitoren zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen beobachtet. Patienten, die rauchen oder geraucht haben, haben ein erhöhtes zusätzliches Risiko.
-Basierend auf In-vitro-Daten wird Ruxolitinib vorwiegend durch Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) verstoffwechselt. Das Potenzial für Interaktionen mit oral angewendetem Ruxolitinib wurde in speziellen klinischen Pharmakologiestudien untersucht, in denen starke oder mässige CYP3A4-Inhibitoren oder einstarker CYP3A4-Induktor gegeben wurden. Die Fläche unter der Kurve (AUC) im Plasma wird bei gleichzeitiger Gabe eines starken CYP3A4-Inhibitors fast verdoppelt, während bei gleichzeitiger Gabe eines mässigen CYP3A4-Inhibitors nur ein leichter Anstieg zu beobachten war.
- +Basierend auf In-vitro-Daten wird Ruxolitinib vorwiegend durch Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) verstoffwechselt. Das Potenzial für Interaktionen mit oral angewendetem Ruxolitinib wurde in speziellen klinischen Pharmakologiestudien untersucht, in denen starke oder mässige CYP3A4-Inhibitoren oder ein starker CYP3A4-Induktor gegeben wurden. Die Fläche unter der Kurve (AUC) im Plasma wird bei gleichzeitiger Gabe eines starken CYP3A4-Inhibitors fast verdoppelt, während bei gleichzeitiger Gabe eines mässigen CYP3A4-Inhibitors nur ein leichter Anstieg zu beobachten war.
-Organsystemklasse HäufigkeitskategorieUnerwünschtes Häufigkeit OPZELURAN= Häufigkeit VehikelN=
-Ereignis 449 224
- +Organsystemklasse Häufigkeitskategorie Häufigkeit OPZELURA Häufigkeit Vehikel
- +Unerwünschtes Ereignis N=449 N=224
-Rhinopharyngitis 4,2 % 2,2 %
-Infektion der oberen Atemwege 2,9 % 2,2 %
-Grippe 1,3 % 0,4 %
-Harnwegsinfektion 1,3 % 0,4 %
- +Rhinopharyngitis 4,2 % 2,2 %
- +Infektion der oberen Atemwege 2,9 % 2,2 %
- +Grippe 1,3 % 0,4 %
- +Harnwegsinfektion 1,3 % 0,4 %
-Follikulitis an der Applikationsstelle 0,7 % NR
- +Follikulitis an der Applikationsstelle 0,7 % NR
-Kopfschmerzen 3,8 % 2,7 %
- +Kopfschmerzen 3,8 % 2,7 %
-Hypertonie 0,9 % NR
- +Hypertonie 0,9 % NR
-Akne an der Applikationsstelle 5,8 % 1,3 %
-Pruritus an der Applikationsstelle 5,1 % 2,7 %
-Erythem an der Applikationsstelle 1,6 % 0,4 %
-Ausschlag an der Applikationsstelle 1,6 % 0,9 %
-Fieber 1,3 % NR
-Exfoliation an der Applikationsstelle 1,1 % 0,4 %
- +Akne an der Applikationsstelle 5,8 % 1,3 %
- +Pruritus an der Applikationsstelle 5,1 % 2,7 %
- +Erythem an der Applikationsstelle 1,6 % 0,4 %
- +Ausschlag an der Applikationsstelle 1,6 % 0,9 %
- +Fieber 1,3 % NR
- +Exfoliation an der Applikationsstelle 1,1 % 0,4 %
-Dermatitis an der Applikationsstelle 0,9 % NR
-Verfärbung an der Applikationsstelle 0,7 % NR
-Trockenheit an der Applikationsstelle 0,7 % 0,4 %
-Schmerzen an der Applikationsstelle 0,4 % NR
-Blauer Fleck an der Applikationsstelle 0,2 % NR
-Ekzem an der Applikationsstelle 0,2 % NR
-Urtikaria an der Applikationsstelle 0,2 % NR
- +Dermatitis an der Applikationsstelle 0,9 % NR
- +Verfärbung an der Applikationsstelle 0,7 % NR
- +Trockenheit an der Applikationsstelle 0,7 % 0,4 %
- +Schmerzen an der Applikationsstelle 0,4 % NR
- +Blauer Fleck an der Applikationsstelle 0,2 % NR
- +Ekzem an der Applikationsstelle 0,2 % NR
- +Urtikaria an der Applikationsstelle 0,2 % NR
-Alaninaminotransferase erhöht 1,1 % 0,4 %
- +Alaninaminotransferase erhöht 1,1 % 0,4 %
-Wirkungsmechanismus/ Pharmakodynamik
- +Wirkungsmechanismus / Pharmakodynamik
-Unterschied in der 22,3b (14.214, - 19,5c (10.537, -
- +Unterschied in der 22,3b (14.214, - 19,5c (10.537, -
-Unterschied in der 13,2d(7.497, 18.839) - 15,0e(9.250, 20.702) -
-Antwortrate (95
- +Unterschied in der 13,2d (7.497, - 15,0e (9.250, -
- +Antwortrate (95 18.839) 20.702)
-Unterschied in der 15,5d (8.339, - 17,1c(9.538, 24.721) -
-Antwortrate (95 22.592)
- +Unterschied in der 15,5d (8.339, - 17,1c (9.538, -
- +Antwortrate (95 22.592) 24.721)
-Unterschied in der 21,2c (14.271, - 15,5d(8.515, 22.561) -
-Antwortrate (95 28.143)
- +Unterschied in der 21,2c (14.271, - 15,5d (8.515, -
- +Antwortrate (95 28.143) 22.561)
-Abbildung 1: Anteil der Patienten, die während des52-wöchigen Behandlungszeitraums einen F-VASI75-Score erreichen(Intent-to-treat) – gepoolte Daten der StudienTRuE-V1 (INCB 18424-306) und TRuE-V2(INCB 18424-307)
- +Abbildung 1: Anteil der Patienten, die während des 52-wöchigen Behandlungszeitraums einen F-VASI75-Score erreichen (Intent-to-treat) – gepoolte Daten der StudienTRuE-V1 (INCB 18424-306) und TRuE-V2 (INCB 18424-307)
-Insgesamt wurden 72 Jugendliche (12 bis <18 Jahre; n = 55 Ruxolitinib-Creme, n = 17 Vehikel) in die Zulassungsstudien aufgenommen. Jugendliche zeigten bei der Behandlung mit Ruxolitinib-Creme nach 24 Wochen die gleichen Ansprechraten bei primären und wichtigen sekundären Endpunkten wie Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren.
- +Insgesamt wurden 72 Jugendliche (12 bis < 18 Jahre; n = 55 Ruxolitinib-Creme, n = 17 Vehikel) in die Zulassungsstudien aufgenommen. Jugendliche zeigten bei der Behandlung mit Ruxolitinib-Creme nach 24 Wochen die gleichen Ansprechraten bei primären und wichtigen sekundären Endpunkten wie Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren.
-Die mittleren minimalen Plasmakonzentrationen ± SD im Steady State betrugen 56,9 ± 62,6 nM mit einer projizierten AUC0-12h von 683 ± 751 h*nM, was etwa 25 % der beobachteten mittleren AUC0-12h im Steady-State (2716 h*nM) nach zweimal täglicher oraler Gabe von 15 mg bei gesunden Teilnehmern entspricht. Die topische Bioverfügbarkeit von Ruxolitinib-Creme im Vergleich zur mittlerenoralen Gabe von Ruxolitinib bei Teilnehmern mit Vitiligo in den gepoolten Daten der beiden Phase-3-Studien betrug 12,5 %, wobei jedoch die Variabilität der geschätzten Bioverfügbarkeit hoch war.
- +Die mittleren minimalen Plasmakonzentrationen ± SD im Steady State betrugen 56,9 ± 62,6 nM mit einer projizierten AUC0-12h von 683 ± 751 h*nM, was etwa 25 % der beobachteten mittleren AUC0-12h im Steady-State (2716 h*nM) nach zweimal täglicher oraler Gabe von 15 mg bei gesunden Teilnehmern entspricht. Die topische Bioverfügbarkeit von Ruxolitinib-Creme im Vergleich zur mittleren oralen Gabe von Ruxolitinib bei Teilnehmern mit Vitiligo in den gepoolten Daten der beiden Phase-3-Studien betrug 12,5 %, wobei jedoch die Variabilität der geschätzten Bioverfügbarkeit hoch war.
-Ruxolitinib wurde in Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe, Genotoxizität, Reproduktionstoxizität und Karzinogenität nach oraler Verabreichung untersucht. Weitere Studien wurden nach dermaler Verabreichung an Minischweinen und Mäusen durchgeführt. Zu den Zielorganen, die mit der pharmakologischen Wirkung von Ruxolitinib in Studien zur Toxizität mit wiederholter oraler Gabe in Verbindung gebracht werden, gehören Knochenmark, peripheres Blut und lymphatisches Gewebe. Bei Hunden wurden Infektionen beobachtet, die im Allgemeinenmit einer Immunsuppression in Verbindung gebracht werden. Die Sicherheitsspannen (basierend auf der ungebundenen AUC) bei nicht schädlichen Konzentrationen in Studien zur chronischen Toxizität lagen bei männlichen und weiblichen Ratten bei etwa dem 6- bis 200-Fachen und bei Hunden etwa beim 10-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, die bei Vitiligo-Patienten beobachtet wurde, die zweimal täglich die 1,5 %ige Ruxolitinib-Creme aufgetragen hatten. In einer Telemetriestudie an Hunden wurde eine unerwünschte Senkung des Blutdrucks zusammen mit einem Anstieg der Herzfrequenz beobachtet, und in einer Studie zur Funktion der Atemwege bei Ratten wurde eine unerwünschte Senkung des Atemminutenvolumens festgestellt. Die Sicherheitsspannen (basierend auf dem ungebundenen Cmax des Arzneimittels) bei nicht schädlichen Konzentrationen lagen in den Studien mit Hunden und Ratten bei etwa dem 300-Fachen bzw. dem 100-Fachen bezogen auf die systemische Exposition, die bei Vitiligo-Patienten beobachtet wurde, die zweimal täglich die 1,5 %ige Ruxolitinib-Creme angewendet hatten. Bei der Bewertung der neuropharmakologischen Wirkungen von Ruxolitinib bei Ratten wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet.
- +Ruxolitinib wurde in Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe, Genotoxizität, Reproduktionstoxizität und Karzinogenität nach oraler Verabreichung untersucht. Weitere Studien wurden nach dermaler Verabreichung an Minischweinen und Mäusen durchgeführt. Zu den Zielorganen, die mit der pharmakologischen Wirkung von Ruxolitinib in Studien zur Toxizität mit wiederholter oraler Gabe in Verbindung gebracht werden, gehören Knochenmark, peripheres Blut und lymphatisches Gewebe. Bei Hunden wurden Infektionen beobachtet, die im Allgemeinen mit einer Immunsuppression in Verbindung gebracht werden. Die Sicherheitsspannen (basierend auf der ungebundenen AUC) bei nicht schädlichen Konzentrationen in Studien zur chronischen Toxizität lagen bei männlichen und weiblichen Ratten bei etwa dem 6- bis 200-Fachen und bei Hunden etwa beim 10-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, die bei Vitiligo-Patienten beobachtet wurde, die zweimal täglich die 1,5 %ige Ruxolitinib-Creme aufgetragen hatten. In einer Telemetriestudie an Hunden wurde eine unerwünschte Senkung des Blutdrucks zusammen mit einem Anstieg der Herzfrequenz beobachtet, und in einer Studie zur Funktion der Atemwege bei Ratten wurde eine unerwünschte Senkung des Atemminutenvolumens festgestellt. Die Sicherheitsspannen (basierend auf dem ungebundenen Cmax des Arzneimittels) bei nicht schädlichen Konzentrationen lagen in den Studien mit Hunden und Ratten bei etwa dem 300-Fachen bzw. dem 100-Fachen bezogen auf die systemische Exposition, die bei Vitiligo-Patienten beobachtet wurde, die zweimal täglich die 1,5 %ige Ruxolitinib-Creme angewendet hatten. Bei der Bewertung der neuropharmakologischen Wirkungen von Ruxolitinib bei Ratten wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet.
-Eine 3-monatige Studie mit wiederholter Verabreichung über die Haut ergab eine verringerte Lymphozytenzahl bei Mäusen. Die Sicherheitsspannen (basierend auf der ungebundenen AUC) bei nicht schädlichen Werten lagen bei männlichen Mäusen bei etwa dem 10-Fachen und bei weiblichen Mäusen bei etwa dem 24-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, die bei Vitiligo-Patienten beobachtet wurde, die die 1,5 %ige Ruxolitinib-Creme zweimal täglich angewendet hatten. In einer 9-monatigen Studie zur dermalen Toxizität wurde bei Minischweinen ebenfalls eine nichtschädliche Verringerung der peripheren Lymphozytenzahl beobachtet. Die Sicherheitsspannen (basierend auf der ungebundenen AUC) lagen bei nicht schädlichen Konzentrationen bei Minischweinen bei etwa dem 3-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, die bei Vitiligo-Patienten beobachtet wurde, die zweimal täglich die 1,5 %ige Ruxolitinib-Creme angewendet hatten. Diese Auswirkung wurde in einer 3-monatigen Studie zur dermalen Toxizität bei Minischweinen nicht beobachtet. Bei Göttinger Minischweinen wurden nach topischer Verabreichung der 1,5%igen Ruxolitinib-Creme zweimal täglich über einen Zeitraum von bis zu 9 Monaten keine Anzeichen systemischer Toxizität beobachtet.
- +Eine 3-monatige Studie mit wiederholter Verabreichung über die Haut ergab eine verringerte Lymphozytenzahl bei Mäusen. Die Sicherheitsspannen (basierend auf der ungebundenen AUC) bei nicht schädlichen Werten lagen bei männlichen Mäusen bei etwa dem 10-Fachen und bei weiblichen Mäusen bei etwa dem 24-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, die bei Vitiligo-Patienten beobachtet wurde, die die 1,5 %ige Ruxolitinib-Creme zweimal täglich angewendet hatten. In einer 9-monatigen Studie zur dermalen Toxizität wurde bei Minischweinen ebenfalls eine nicht schädliche Verringerung der peripheren Lymphozytenzahl beobachtet. Die Sicherheitsspannen (basierend auf der ungebundenen AUC) lagen bei nicht schädlichen Konzentrationen bei Minischweinen bei etwa dem 3-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, die bei Vitiligo-Patienten beobachtet wurde, die zweimal täglich die 1,5 %ige Ruxolitinib-Creme angewendet hatten. Diese Auswirkung wurde in einer 3-monatigen Studie zur dermalen Toxizität bei Minischweinen nicht beobachtet. Bei Göttinger Minischweinen wurden nach topischer Verabreichung der 1,5%igen Ruxolitinib-Creme zweimal täglich über einen Zeitraum von bis zu 9 Monaten keine Anzeichen systemischer Toxizität beobachtet.
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