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Information for professionals for Prinil® Mepha/- submite:Mepha Pharma AG
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Interaktionen

Prinil Mepha kann auch zusammen mit Antihypertensiva anderer Wirkstoffklassen (Betablocker, Methyldopa, Kalziumantagonisten) verwendet werden, wobei eine Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung beobachtet wurde. Ganglienblocker oder Blocker der adrenergen Neurone dürfen in Kombination mit Lisinopril nur unter strenger Kontrolle des Patienten angewendet werden.
Diuretika
Bei zusätzlicher Verabreichung eines Diuretikums zur Therapie mit Prinil Mepha wird gewöhnlich eine additive antihypertensive Wirkung erreicht.
Patienten, die bereits Diuretika erhalten und besonders jene, die erst am Beginn der diuretischen Therapie stehen, können auf die zusätzliche Gabe von Prinil Mepha gelegentlich mit einer übermässigen Blutdrucksenkung reagieren. Dem Risiko auftretender symptomatischer Hypotonie unter Prinil Mepha kann durch Absetzen des Diuretikums vor Beginn der Behandlung mit Prinil Mepha entgegengewirkt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
Nicht-steroidale anti-inflammatorische Arzneimittel einschliesslich selektive Cyclooxigenase-2-Inhibitoren
Nicht-steroidale anti-inflammatorische Arzneimittel (NSAIDs) einschliesslich selektive Cyclooxigenase-2-Inhibitoren (COX-2) können den Effekt von Diuretika und anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln wie Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten und ACE-Hemmern reduzieren.
Bei einigen Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion (z.B. ältere oder dehydrierte Patienten, auch mit diuretischer Behandlung), die mit nicht-steroidalen Entzündungshemmern (einschliesslich COX-2 Inhibitoren) behandelt werden, kann die gleichzeitige Verabreichung von Angiotensin II-Rezeptorantagonisten oder ACE-Hemmern zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion führen. Diese Effekte sind gewöhnlich reversibel. Die Kombination sollte bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion mit Vorsicht angewandt werden.
Die blutdrucksenkende Wirkung von Prinil Mepha kann durch die gleichzeitige Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten wie Acetylsalicylsäure, Indomethacin oder COX-2 Inhibitoren vermindert werden.
Kombination von ACE Hemmer und Angiotensin II Rezeptor Antagonist («Duale Blockade» des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems)
In der Literatur wird beschrieben, dass bei Patienten mit bestehender Herzinsuffizienz, Arteriosklerose, oder Diabetes mellitus mit Endorganschadendie Kombination von ACE-Hemmer und Angiotensin II Rezeptor Antagonist mit vermehrtem Auftreten von Hypotension, Synkopen, Hyperkaliämie und Beeinträchtigungen der Nierenfunktion (inklusive akute Niereninsuffizienz) verbunden ist, verglichen mit der alleinigen Gabe von ACE Hemmer oder Angiotensin II Rezeptor Antagonist. Diese Kombination sollte auf individuell bestimmte Patienten unter strengem Monitoring der Nierenfunktion beschränkt sein.
Andere Wirkstoffe
Prinil Mepha wurde zusammen mit Nitraten verwendet, ohne dass klinisch signifikante unerwünschte Wirkungen eingetreten wären.
Lithium
Lithium sollte nicht zusammen mit ACE-Hemmern kombiniert werden, da diese die renale Lithium Clearance herabsetzen und dadurch das Risiko der Lithiumtoxizität besteht. Deshalb sollen bei gleichzeitiger Verabreichung von Lithiumsalzen die Lithium-Blutspiegel sorgfältig überprüft werden.
Kaliumzusätze, kaliumsparende Mittel oder Kalium enthaltende Ersatzsalze – (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Obwohl in den klinischen Studien das Serumkalium gewöhnlich innerhalb des Normbereichs blieb, trat in einigen Fällen eine Hyperkaliämie auf.
Zu den Risikofaktoren für das Auftreten einer Hyperkaliämie gehören Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus und die gleichzeitige Verabreichung von kaliumsparenden Diuretika (z.B. Spironolacton, Eplerenon, Triamteren oder Amilorid), Kaliumzusätzen oder Kalium enthaltenden Ersatzsalzen.
Die Gabe von Kaliumzusätzen, kaliumsparenden Diuretika oder Kalium enthaltenden Ersatzsalzen kann besonders bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu einem signifikanten Anstieg des Serumkaliums führen. Eine Hyperkaliämie kann eine schwerwiegende manchmal fatal verlaufende Arrhythmie verursachen.
Falls die gleichzeitige Anwendung von Prinil Mepha und irgendwelchen der obenerwähnten Mittel angezeigt scheint, so sollte dies mit Vorsicht und oft wiederholten Serumkalium-Kontrollen geschehen.
Wird Prinil Mepha zusammen mit einem Kalium ausschwemmenden Diuretikum gegeben, kann die diuretikainduzierte Hypokaliämie gebessert werden.
Antidiabetika
Selten kann bei Diabetikern, die mit Insulin oder oralen Antidiabetika behandelt werden, eine Hypoglykämie bei gleichzeitiger ACE-Hemmer-Behandlung auftreten. Dieser Effekt scheint häufiger während der ersten Wochen einer gleichzeitigen Therapie sowie bei Patienten mit beeinträchtiger Nierenfunktion aufzutreten. Diabetiker sollten daher auf das Auftreten hypoglykämischer Reaktionen hingewiesen und entsprechend überwacht werden insbesondere im ersten Behandlungsmontat mit enem ACE-Hemmer.
Gold
Selten wurde über vasomotorische (nitritoide) Reaktionen wie Gesichtsrötung, Nausea, Erbrechen und Hypotension berichtet, wenn gleichzeitig mit ACE-Hemmern, einschliesslich Lisinopril, eine parenterale Therapie mit Gold (Natriumaurothiomalat) durchgeführt wurde.

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