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Präklinische Daten

Der Johanniskraut-Extrakt LI 160 hemmt in typischen Präparationen aus Ratten- und Mäusehirnen die synaptosomale Aufnahme der Neurotransmitter Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Darüber hinaus wurde eine Down-Regulation von zentralen serotonergen Rezeptoren und noradrenergen Beta-Rezeptoren nachgewiesen. LI 160 wurde ausserdem in verschiedenen Verhaltensmodellen an Ratten und Mäusen geprüft, wobei sich typische Effekte im Sinne des Reserpin-Antagonismus, der Verkürzung der Narkosedauer und der Immobilitätszeit nach Porsolt ergaben.
LI 160 wurde gemäss wissenschaftlichem Standard (GLP) sowie nach den EU- und FDA-Richtlinien hinsichtlich seiner toxikologischen Eigenschaften geprüft. LI 160 war im akuten Toxizitätsversuch bei einmaliger oraler Applikation an Ratten und Mäusen nicht toxisch. Bis zur verabreichten höchsten Dosis von 5000 mg/kg Körpergewicht waren keine Anzeichen einer Toxizität zu beobachten. Im chronischen Toxizitätsversuch über 26 Wochen und oraler Gabe an Ratten und Hunden traten erste toxische Symptome bei 900 mg/kg/Tag bzw. 2700 mg/kg/Tag auf. In Bezug auf die Fertilitäts- und Embryotoxizität lag die niedrigste toxische Dosis bei der empfindlichsten Tierart bei über 300 mg/kg/Tag. Mutagenitätsstudien ergaben keinen Hinweis auf ein mutagenes Potenzial. Johanniskraut hat, wenn es von Weidetieren in grösseren Mengen verzehrt wird, phototoxische Eigenschaften.

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