InteraktionenDie Einnahme von Ascorbinsäure (Vitamin C) führt zu vermehrter Resorption von Eisen aus dem Gastrointestinaltrakt. Dies ist bei einer Eisensubstitution zu beachten.
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Ascorbinsäure und Deferoxamin wird die Eisenexkretion im Harn beschleunigt. Zu Beginn der Behandlung, wenn ein Eisenüberschuss im Gewebe besteht, gibt es Hinweise darauf, dass Ascorbinsäure die toxischen Wirkungen eines erhöhten Eisenspiegels verstärken kann, insbesondere in Hinblick auf das Herz. Fälle von Kardiomyopathie und kongestiver Herzinsuffizienz wurde in Patienten mit gleichzeitiger Einnahme von Deferoxamin und Ascorbinsäure berichtet. Bei dieser Patientengruppe sollte Ascorbinsäure deshalb nur mit Vorsicht und unter Überwachung der Herzfunktion eingenommen werden.
Ascorbinsäure kann die Resorption von Aluminium aus dem Gastrointestinaltrakt erhöhen. Die gleichzeitige Einnahme aluminiumhaltiger Antazida kann die renale Ausscheidung von Aluminium beeinflussen. Die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltiger Antazida und Ascorbinsäure sollte deshalb, insbesondere bei Patienten mit Niereninsuffizienz, vermieden werden.
Salizylate hemmen den aktiven Transport durch die Darmwand. Die gleichzeitige Einnahme von Acetylsalicylsäure und Ascorbinsäure kann daher die Absorption von Ascorbinsäure beeinträchtigen und dessen Ausscheidung im Harn erhöhen.
Orale Kontrazeptika verschlechtern, vermutlich über einen erhöhten Coeruloplasminspiegel, den Vitamin-C-Status durch erhöhte Oxidation.
Kortikosteroide erhöhen die Oxidation.
Calcitonin führt zu erhöhtem Verbrauch.
Tetrazyklin hemmt den intrazellulären Stoffwechsel und die tubuläre Rückresorption.
Barbiturate und Tetrazyklin erhöhen die Ausscheidung von Vitamin C in den Harn.
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