ÜberdosierungIn klinischen Studien und in Berichten nach der Zulassung sind Fälle von Überdosierungen bis zum 10-Fachen der empfohlenen Dosis von Bivalirudin als Bolusgabe oder Dauerinfusion beschrieben worden. Einige der berichteten Überdosierungen waren darauf zurückzuführen, dass die Infusionsdosis von Bivalirudin bei Personen mit Nierenfunktionsstörung, darunter auch Hämodialysepatienten, nicht angepasst worden war. Bei Verdacht auf Überdosierung den Patienten engmaschig auf Blutungszeichen überwachen. Wenn schwere Blutungen auftreten, muss die Behandlung mit Bivalirudin unverzüglich abgebrochen werden.
Für Bivalirudin ist kein Antidot bekannt. Bivalirudin wird zu etwa 25 % durch Hämodialyse eliminiert.
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