Dosierung/AnwendungÜbliche Dosierung
Erwachsene
Die empfohlenen Dosierungen und Verabreichungsarten für die verschiedenen Infektionsarten sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
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Infektion Dosierung Häufigkeit
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Nosokomiale Pneumonie 500 mg alle 8 h
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einschl. Ventilator-
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assoziierter Pneumonie
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Komplizierte intra- 500 mg alle 8 h
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abdominale Infektionen
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Komplizierte 500 mg alle 8 h
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Harnwegsinfektionen
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einschl. Pyelonephritis
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Infektion Infusions- Behandlungs-
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dauer (Std.) dauer
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Nosokomiale Pneumonie 1 oder 4 h* 7–14 Tage**
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einschl. Ventilator-
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assoziierter Pneumonie
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Komplizierte intra- 1 h 5–14 Tage**
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abdominale Infektionen
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Komplizierte 1 h 10 Tage**¹
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Harnwegsinfektionen
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einschl. Pyelonephritis
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* Die einstündige Infusionsdauer wird für alle drei vorgeschlagenen Indikationen empfohlen, eine Infusionsdauer von 4 Stunden ist jedoch als mögliche empirische Behandlung für Patienten mit NP (einschliesslich VAP) bei denen ein erhöhtes Risiko einer Infektion mit weniger empfindlichen Keimen besteht, erlaubt. Basierend auf der Sensitivität der isolierten Keime kann die Infusionsrate von 4 Stunden auf 1 Stunde verkürzt werden. Angaben zur Haltbarkeit der Infusionen siehe Abschnitt «Haltbarkeit».
** Die Behandlungsdauer schliesst eine mögliche Umstellung auf eine entsprechende orale Therapie ein (nach mindestens dreitägiger parenteraler Therapie und Nachweis einer klinischen Besserung).
¹ Die Behandlungsdauer kann bei Patienten mit begleitender Bakteriämie auf bis zu 14 Tage verlängert werden.
Es liegen begrenzte Erfahrungen mit vierstündigen Infusionen von 1 g, verabreicht alle 8 Stunden, vor. Die Anwendung dieser Dosierung bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen wurde nicht geprüft; daher sollten solche Patienten diese Dosierung nicht erhalten.
Kinder und Jugendliche
Die Anwendung und Sicherheit von Doribax bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Ältere Patienten
Bei älteren Patienten 65 Jahre oder älter mit altersentsprechender normaler Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung allein auf Grund des Alters erforderlich.
Patienten mit Niereninsuffizienz
Bei Patienten mit einer Kreatininclearance (CrCl) von >50 ml/min ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (CrCl ≥30 bis ≤50 ml/min) soll die Dosierung von Doribax 250 mg alle 8 Stunden betragen, und bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (CrCl >10 bis <30 ml/min) 250 mg alle 12 Stunden.
Dialysepatienten
Doripenem ist hämodialysierbar. Die vorliegenden Informationen reichen jedoch nicht aus, um Empfehlungen zu Dosisanpassungen bei Hämodialysepatienten geben zu können.
Patienten mit Leberinsuffizienz
Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
Patienten mit Mischinfektionen
Im Fall von Mischinfektionen, bei denen der Verdacht auf Doripenem-resistente Erreger besteht (z.B. Methicillin-resistenterStaphylococcus aureus[MRSA]), sollte Doribax gemeinsam mit einem anderen geeigneten Antibiotikum angewendet werden.
Korrekte Art der Anwendung
Doribax wird als intravenöse Infusion über 1 oder 4 Stunde(n) verabreicht (siehe Abschnitt «Hinweise für die Handhabung»).
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