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Information for professionals for multiLac:Fresenius Medical Care (Schweiz) AG
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Driving abilityUnwanted effectsOverdoseEffectsPharm.kinetikPreclinicalOther adviceSwissmedic-Nr.
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Interaktionen

Durch korrekte Dosierung der Substitutionslösung und genaues Monitoring können klinische Konsequenzen von Interaktionen mit anderen Medikamenten vermieden werden. Folgende Interaktionen sind denkbar:
Interaktionen zwischen Elektrolytsubstitutionen, parenteraler Ernährung und anderen Infusionen, die üblicherweise im Rahmen einer intensivmedizinischen Behandlung gegeben werden. Dies kann einen Einfluss auf die Serumzusammensetzung und den Flüssigkeits- bzw. Säuren-Basen-Status des Patienten haben.
Durch eine Hämofiltration, Hämodialyse oder Hämodiafil­tration können die Blutspiegel von Arzneimitteln – insbesondere von Arzneimitteln mit einer niedrigen Proteinbindung, einem geringen Verteilungsvolumen, einem Molekulargewicht unter dem Cut-off des Hämofilters sowie von Arzneimitteln, die vom Hämofilter adsorbiert werden – gesenkt werden. Unter Umständen ist für solche Arzneimittel eine angemessene Dosiskorrektur erforderlich.
Toxische Effekte von Digitalis können durch eine Hyperkaliämie, Hypermagnesiämie oder Hypokalzämie maskiert sein. Die Korrektur der Kalium-, Magnesium- und/oder Calciumspiegel durch Hämofiltration, Hämodialyse oder Hämodiafiltration kann Anzeichen und Symptome einer Digitalis-Toxizität, z.B. kardiale Arrhythmien, verursachen.
Eine Hypoglykämie kann die Digitalis-Toxizität erhöhen.
Antiretrovirale Arzneimittel (d.h. Reverse-Transkriptase-Hemmer) beinhalten ein gewisses Risiko für einen Anstieg der Serumlactatspiegel und Lactat-Azidose. Obwohl hierzu keine klinischen Daten vorliegen, scheinen bei gleichzeitiger Anwendung von multiLac und Reverse-Transkriptase-Hemmern additive Effekte auf den Serumlactatspiegel möglich. Eine angemessene Überwachung (einschliesslich einer Kontrolle des pH-Werts und der Serumlactatkonzentration) ist erforderlich (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Die gleichzeitige Anwendung von Metformin und multiLac könnte mit einem erhöhten Risiko für einen klinisch signifikanten Anstieg der Serumlactatspiegel und die Entwicklung einer Lactat-Azidose assoziiert sein. Daher ist die gleichzeitige Anwendung von Metformin und multiLac kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).

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