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Information for professionals for Cefuroxim Actavis i.v.:Actavis Switzerland AG
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Dosierung/Anwendung

Anwendung
Cefuroxim Actavis i.v. wird intravenös verabreicht.
Meist wird die Behandlung mit Cefuroxim Actavis i.v. allein erfolgreich sein, doch kann Cefuroxim Actavis i.v. auch, wenn angezeigt, mit einem Aminoglykosid-Antibiotikum kombiniert werden (aber nicht in der gleichen Spritze oder Infusionslösung mischen: vgl. «Inkompatibilitäten» und «Hinweise für die Handhabung»). Allerdings ist sorgfältig auf die Nierenfunktion zu achten (vgl. «Interaktionen»).
Zur Prophylaxe bei gynäkologischen Eingriffen oder Darmoperationen kann Cefuroxim Actavis i.v. auch mit Metronidazol kombiniert werden (orale, rektale oder parenterale Darreichungsform).
Dosierung
Die Dosis und die Art der Verabreichung richten sich nach dem Schweregrad der Infektion, der Empfindlichkeit des Erregers und dem Zustand des Patienten, die Dauer der Behandlung nach dem Ansprechen der Erreger und dem klinischen Bild.
Übliche Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

Art der Infektion       Einzel-  Dosierungs-  Tages-
                        dosis    intervall    dosis 
Bei unkomplizierten     750 mg   alle 8 Std.  2,25 g
Fällen mit sensiblen    i.v.                        
Erregern                                            
Bei schweren Infek-     1,5 g    alle 8 oder  4,5–  
tionen oder mässig      i.v.     6 Std.       6,0 g 
sensiblen Erregern                                  

Kinder ab 3 Monaten
Je nach Schwere der Infektion 30–100 mg/kg KG/Tag, meist 60 mg/kg KG/Tag, aufgeteilt in 3(–4) Einzeldosen.
Neugeborene
Die empfohlene Dosis beträgt 30–100 mg/kg KG/Tag, aufgeteilt in 2(–3) Einzeldosen (siehe «Pharmakokinetik»). Bei Neugeborenen sind unter Berücksichtigung der 3–5× niedrigeren Nierenclearance die Dosierungsintervalle auf (8–)12 Std. zu verlängern.
Meningitis
Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren: 3× tägl. 3 g i.v. (alle 8 Std.).
Kinder ab 3 Monate: Initialdosis 150–250 mg i.v./kg KG/Tag, jedoch nicht mehr als die Erwachsenendosis, nach klinischer Besserung noch 100 mg i.v./kg KG/Tag aufgeteilt in 3(–4) Einzeldosen.
Neugeborene: Initialdosis 150 mg i.v./kg KG/Tag, nach klinischer Besserung noch 50 mg i.v./kg KG/Tag aufgeteilt in 2(–3) Einzeldosen.
Alternative Dosierung
Leichte bis mittelschwere, ausserhalb des Spitals erworbene Pneumonie: 2× tägl. 1,5 g Cefuroxim Actavis i.v. für 48–72 Std., gefolgt von 2× tägl. 500 mg Cefuroxim Actavis Filmtabletten (Cefuroximaxetil) oral für 7–10 Tage.
Akute Exazerbationen von chronischen Bronchitiden: 2× tägl. 750 mg Cefuroxim Actavis i.v. für 48–72 Std., gefolgt von 2× tägl. 500 mg Cefuroxim Actavis Filmtabletten (Cefuroximaxetil) oral für 5–10 Tage.
Der Zeitpunkt des Wechsels von der parenteralen auf die orale Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Infektion, dem klinischen Zustand des Patienten und der Empfindlichkeit des Keimes. Falls innerhalb von 72 Std. keine klinische Besserung eingetreten ist, darf nicht auf die orale Behandlung mit Cefuroxim Actavis Filmtabletten (Cefuroximaxetil) umgestellt werden.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Cefuroxim wird praktisch ausschliesslich über die Nieren ausgeschieden.
Sowohl tierexperimentelle als auch klinische Ergebnisse zeigen eine sehr gute Nierenverträglichkeit von Cefuroxim. Trotzdem sollte bei Patienten mit offensichtlich eingeschränkter Nierenfunktion die Dosis reduziert werden, um eine verlangsamte Ausscheidung kompensieren zu können. Es gelten folgende Richtlinien:
Bei einer Kreatinin-Clearance unter 20 ml/min sind die Dosen zu reduzieren:
Beim Erwachsenen mit einer Kreatinin-Clearance von 10–20 ml/min werden 2× täglich 750 mg empfohlen, bei <10 ml/min 1× täglich 750 mg.
Dialyse-Patienten sollten nach jeder Dialyse eine zusätzliche Dosis von 750 mg erhalten. Zusätzlich zur parenteralen Applikation kann Cefuroxim im Peritonealdialysat gelöst werden (im Allgemeinen 125 mg für 1 l Dialysat).
Für Patienten mit Nierenversagen an kontinuierlicher Hämodialyse oder High-Flux-Hämofiltration auf der Intensivstation wird eine Dosierung von 2× täglich 750 mg empfohlen. Bei Low-Flux-Hämofiltration ist die Dosierung der Nierenfunktion anzupassen. Es gelten die gleichen Dosierungsempfehlungen wie bei eingeschränkter Nierenfunktion.

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