InteraktionenAllgemeine Informationen über Unterschiede in der Exposition zwischen den verschiedenen Therapieregimen mit Letermovir
-Die geschätzte Letermovir-Plasmaexposition ist unterschiedlich, abhängig vom gewählten Dosierungsregime. Daher sind die klinischen Auswirkungen der Wechselwirkungen abhängig vom gewählten Letermovir-Therapieregime und davon, ob Letermovir mit Ciclosporin kombiniert wird oder nicht.
-Die Kombination von Ciclosporin und Letermovir kann zu stärker ausgeprägten oder zusätzlichen Wirkungen auf gleichzeitig angewendete Arzneimittel führen im Vergleich zur alleinigen Gabe von Letermovir.
Wirkung anderer Arzneimittel auf Letermovir
Die Elimination von Letermovir erfolgt in vivo über biliäre Ausscheidung und Glucuronidierung. Die relative Bedeutung dieser Eliminationswege ist nicht bekannt. Bei beiden Eliminationswegen erfolgt die aktive Aufnahme in Hepatozyten über den hepatischen Aufnahmetransporter OATP1B1/3. Nach der Aufnahme wird die Glucuronidierung von Letermovir über UGT1A1 und 3 vermittelt. Ausserdem scheint wohl Letermovir dem P-gp- (P-Glykoprotein) und BCRP- (Brustkrebs-Resistenz-Protein, breast cancer resistance protein) vermittelten Efflux in Leber und Darm zu unterliegen.
Induktoren von metabolisierenden Enzymen oder Transportern
Die gemeinsame Anwendung von Prevymis (mit oder ohne Ciclosporin) mit starken und moderaten Induktoren von Transportern (z.B. P-gp) und/oder Enzymen (z.B. UGTs) wird nicht empfohlen, da dies zu einem subtherapeutischen Plasmaspiegel von Letermovir führen kann.
-Beispiele für starke Induktoren sind Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin, Johanniskraut (Hypericum perforatum), Rifabutin und Phenobarbital.
-Beispiele für moderate Induktoren sind Thioridazin, Modafinil, Ritonavir, Lopinavir, Efavirenz und Etravirin.
Die gemeinsame Anwendung mit Rifampicin führte zu einem initialen, klinisch nicht relevanten Anstieg der Plasmakonzentrationen von Letermovir (aufgrund von OATP1B1/3- und/oder P-gp-Inhibition), gefolgt von einer klinisch relevanten Abnahme der Plasmakonzentrationen von Letermovir (aufgrund der Induktion von P-gp/UGT) bei kontinuierlicher Anwendung von Rifampicin.
Zusätzliche Wirkungen anderer Arzneimittel auf Letermovir, die bei einer Kombination mit Ciclosporin relevant sind
Inhibitoren von OATP1B1 oder 3
Die gemeinsame Anwendung von Prevymis mit Inhibitoren der OATP1B1/3-Transporter kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Letermovir führen. Bei gemeinsamer Anwendung von Prevymis und Ciclosporin (einem potenten OATP1B1/3-Inhibitor) wird bei erwachsenen HSZT- und Nierentransplantatempfängern, pädiatrischen HSZT-Empfängern mit einem Körpergewicht von mindestens 30 kg und jugendlichen Nierentransplantatempfängern mit einem Körpergewicht von mindestens 40 kg eine einmal tägliche Gabe von 240 mg Prevymis empfohlen. Wenn Prevymis bei pädiatrischen HSZT-Empfängern mit einem Körpergewicht von unter 30 kg gemeinsam mit Ciclosporin verabreicht wird, ist möglicherweise eine Dosisanpassung erforderlich (siehe Abschnitte "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ). Vorsicht ist geboten bei der gemeinsamen Anwendung von anderen OATP1B1/3-Inhibitoren mit Letermovir und Ciclosporin.
-Beispiele für OATP1B1-Inhibitoren sind Gemfibrozil, Erythromycin, Clarithromycin sowie einige Proteaseinhibitoren (Atazanavir, Simeprevir).
Inhibitoren von P-gp/BCRP
In-vitro-Ergebnisse zeigen, dass Letermovir ein P-gp-/BCRP-Substrat ist. Die Änderungen der Letermovir-Plasmakonzentrationen aufgrund einer Inhibition von P-gp/BCRP durch Itraconazol waren in einer Interaktionsstudie klinisch nicht relevant.
Wirkung von Letermovir auf andere Arzneimittel
Arzneimittel, die hauptsächlich über den Stoffwechsel ausgeschieden oder durch aktiven Transport beeinflusst werden
Letermovir ist in aller Regel in vivo ein Induktor von Enzymen und Transportern. Im Allgemeinen kann eine Induktion erwartet werden, ausser es wird gleichzeitig ein bestimmtes Enzym oder Transporter inhibiert. Daher kann Letermovir potenziell zu niedrigeren Plasmakonzentrationen und möglicherweise verminderter Wirksamkeit von gemeinsam verabreichten Arzneimitteln führen, die hauptsächlich über den Metabolismus oder durch aktiven Transport eliminiert werden.
Das Ausmass des induzierenden Effekts hängt von der Art der Anwendung von Letermovir ab und davon, ob Letermovir gemeinsam mit Ciclosporin angewendet wird.
Der volle induzierende Effekt kann 10 bis 14 Tage nach Beginn der Anwendung von Letermovir erwartet werden. Die Zeit, die ein spezifisch betroffenes Arzneimittel jeweils braucht, den Steady-State zu erreichen, wird ebenfalls die Zeit beeinflussen, bis die volle Wirkung auf die Plasmakonzentrationen erreicht ist.
In vitro ist Letermovir ein Inhibitor von CYP3A, CYP2C8, CYP2B6, BCRP, UGT1A1, OATP2B1 und OAT3 bei in vivo relevanten Konzentrationen. In-vivo-Studien zur Untersuchung des Nettoeffektes auf CYP3A4, P-gp, OATP1B1/3 sowie auf CYP2C19 stehen zur Verfügung. Der Nettoeffekt in vivo auf die anderen genannten Enzyme und Transporter ist nicht bekannt. Detaillierte Informationen werden nachfolgend aufgeführt.
Es ist nicht bekannt, ob Letermovir die Exposition von Piperacillin/Tazobactam, Amphotericin B und Micafungin beeinflusst. Mögliche Wechselwirkungen zwischen Letermovir und diesen Arzneimitteln wurden nicht untersucht. Aufgrund der Induktion besteht ein theoretisches Risiko für eine Senkung der Plasmaspiegel, deren Ausmass und klinische Bedeutung jedoch gegenwärtig nicht bekannt sind.
Über CYP3A metabolisierte Arzneimittel
In vivo ist Letermovir ein moderater Inhibitor von CYP3A. Die gemeinsame Anwendung von Prevymis mit oralem Midazolam (ein CYP3A-Substrat) führt zu 2- bis 3-fach erhöhten Plasmakonzentrationen von Midazolam. Die Anwendung von Prevymis kann zu klinisch relevanten Erhöhungen der Plasmakonzentrationen von gemeinsam angewendeten Substraten von CYP3A führen. Siehe "Kontraindikationen" sowie "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Beispiele für solche Arzneimittel umfassen bestimmte Immunsuppressiva (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus), HMG-CoA-Reduktase-Hemmer und Amiodaron. Pimozid und Mutterkornalkaloide sind kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
Das Ausmass des durch CYP3A verursachten inhibitorischen Effekts hängt von der Art der Anwendung von Letermovir ab und davon, ob Letermovir gemeinsam mit Ciclosporin angewendet wird.
Aufgrund der zeitabhängigen Inhibition und der gleichzeitigen Induktion wird der Nettoeffekt der Enzymhemmung möglicherweise erst nach 10 bis 14 Tagen erreicht. Die Zeitdauer, die ein spezifisch betroffenes Arzneimittel braucht, den Steady-State zu erreichen, wird ebenfalls die Zeit beeinflussen, bis die volle Wirkung auf die Plasmakonzentrationen erreicht ist. Nach dem Behandlungsende dauert es 10 bis 14 Tage, bis der inhibitorische Effekt verschwunden ist. Bei einer Überwachung wird empfohlen, diese in den ersten beiden Wochen nach Beginn und Absetzen der Anwendung von Letermovir durchzuführen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) sowie bei Änderung der Anwendungsart von Letermovir.
Von OATP1B1/3 transportierte Arzneimittel
Letermovir ist ein Inhibitor von OATP1B1/3-Transportern. Die Anwendung von Prevymis kann zu einem klinisch relevanten Anstieg der Plasmakonzentrationen von gemeinsam angewendeten Substraten von OATP1B1/3 führen.
-Beispiele für solche Arzneimittel umfassen HMG-CoA-Reduktase-Hemmer, Fexofenadin, Repaglinid und Glibenclamid. Bei Vergleich der Letermovir-Regime ohne Ciclosporin ist die Wirkung nach i.v.-Gabe ausgeprägter als nach oraler Gabe von Letermovir.
Das Ausmass der OATP1B1/3-Inhibition auf gemeinsam angewendete Arzneimittel ist vermutlich grösser, wenn Prevymis zusammen mit Ciclosporin (einem potenten OATP1B1/3-Inhibitor) angewendet wird. Dies ist zu beachten, wenn das Letermovir-Regime während der Behandlung mit einem OATP1B1/3-Substrat geändert wird.
Über CYP2C9 und/oder CYP2C19 metabolisierte Arzneimittel
Die gemeinsame Anwendung von Prevymis mit Voriconazol (ein CYP2C19-Substrat) führt zu einer signifikant verminderten Voriconazol-Plasmakonzentration, was darauf hindeutet, dass Letermovir CYP2C19 induziert.
Auch CYP2C9 wird vermutlich induziert. Letermovir kann die Exposition von CYP2C9- und/oder CYP2C19-Substraten verringern, so dass möglicherweise subtherapeutische Konzentrationen erreicht werden. Zu diesen Arzneimitteln zählen u.a. Warfarin, Voriconazol, Diazepam, Lansoprazol, Omeprazol, Esomeprazol, Pantoprazol, Tilidin und Tolbutamid.
Es wird davon ausgegangen, dass die Wirkung bei oraler Anwendung von Letermovir ohne Ciclosporin nicht so ausgeprägt ist, wie unter i.v.-Anwendung von Letermovir mit oder ohne Ciclosporin oder oraler Anwendung von Letermovir mit Ciclosporin. Dies ist zu beachten, wenn das Letermovir-Regime während der Behandlung mit einem CYP2C9- oder CYP2C19-Substrat geändert wird. Bitte beachten Sie bezüglich des zeitlichen Verlaufs der Interaktion auch die obenstehenden allgemeinen Hinweise zur Induktion.
Über CYP2C8 metabolisierte Arzneimittel
In vitro hemmt Letermovir CYP2C8, kann aber aufgrund seines Induktionspotenzials CYP2C8 auch induzieren. Der Nettoeffekt in vivo ist nicht bekannt.
Zu den Arzneimitteln, die hauptsächlich über CYP2C8 eliminiert werden, zählt Repaglinid (siehe Tabelle 1). Die gemeinsame Anwendung von Repaglinid und Letermovir mit oder ohne Ciclosporin wird nicht empfohlen.
Arzneimittel, die intestinal über P-gp transportiert werden
Letermovir ist ein Induktor intestinalen P-gps. Die Anwendung von Prevymis kann die Plasmakonzentrationen gemeinsam angewendeter Arzneimittel, für die der intestinale P-gp-Transport eine wichtige Rolle spielt, wie z.B. bei Dabigatran und Sofosbuvir, in klinisch bedeutsamem Ausmass verringern.
Arzneimittel, die über CYP2B6 und UGT1A1 metabolisiert oder von BCRP oder OATP2B1 transportiert werden
Letermovir ist in vivo allgemein ein Induktor, aber wurde auch als Inhibitor von CYP2B6, UGT1A1, BCRP und OATP2B1 in vitro beobachtet. Der Nettoeffekt in vivo ist nicht bekannt. Daher können die Plasmakonzentrationen von Arzneimitteln, die Substrate dieser Enzyme oder Transporter sind, bei Kombination mit Letermovir ansteigen oder sinken. Eine zusätzliche Überwachung kann empfehlenswert sein; beachten Sie dazu die Fachinformationen solcher Arzneimittel.
-Ein Beispiel für CYP2B6-metabolisierte Arzneimittel ist Bupropion.
-Beispiele für UGT1A1-metabolisierte Arzneimittel sind Raltegravir und Dolutegravir.
-Beispiele für BCRP-transportierte Arzneimittel sind Rosuvastatin und Sulfasalazin.
-Ein Beispiel für OATP2B1-transportierte Arzneimittel ist Celiprolol.
Arzneimittel, die über den renalen Transporter OAT3 transportiert werden
In-vitro-Daten legen nahe, dass Letermovir ein Inhibitor von OAT3 ist; daher kann Letermovir auch in vivo ein OAT3-Inhibitor sein. Die Plasmaspiegel von Arzneimitteln, die über OAT3 transportiert werden, können ansteigen.
-Beispiele für OAT3-transportierte Arzneimittel sind Ciprofloxazin, Tenofovir, Imipenem und Cilastatin.
Allgemeine Informationen
Falls aufgrund einer Behandlung mit Prevymis Dosisanpassungen von gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln durchgeführt werden, sollten nach Beendigung der Behandlung mit Prevymis die Dosen wieder neu angepasst werden. Eine Dosisanpassung kann auch bei einem Wechsel der Art der Anwendung oder des Immunsuppressivums erforderlich sein. Siehe "Kontraindikationen" sowie "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
Kinder und Jugendliche
Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.
Bei gesunden erwachsenen Probanden wurden Studien zu Arzneimittelinteraktionen mit Prevymis und Arzneimitteln, die wahrscheinlich gleichzeitig verabreicht werden, oder Arzneimitteln, die häufig als Prüfmedikamente für pharmakokinetische Interaktionen verwendet werden, durchgeführt (siehe Tabelle 3).
Tabelle 3 enthält eine Liste der erwiesenermassen oder potenziell klinisch signifikanten Arzneimittelinteraktionen. Die beschriebenen Arzneimittelinteraktionen beruhen auf Studien zu Prevymis bei Erwachsenen oder es handelt sich um vorhergesagte Arzneimittelinteraktionen, die mit Prevymis auftreten können (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Kontraindikationen" ).
Tabelle 3: Interaktionen mit anderen Arzneimitteln und Dosierungsempfehlungen: Eine Dosisanpassung kann aufgrund der Ergebnisse von Arzneimittel-Interaktionsstudien bei Erwachsenen oder vorhergesagter Interaktionen empfohlen werden*
Klasse und/oder Ausscheidu Effekt auf die Empfehlungen zur gleichzeitigen Anwendung mit
ngsweg der begleitend Konzentration† Prevymis
verabreichten Arzneimittel Mittelwerte (90%
: Name des Wirkstoffs Konfidenzintervall)
für AUC, Cmax
(wahrscheinlicher
Wirkungsmechanismus)
Antiarrhythmika
Amiodaron Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Amiodaron erhöht die Plasmakonzentration von
: ↑ Amiodaron Amiodaron. Eine enge klinische Überwachung auf
(hauptsächlich unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit
CYP3A-Inhibition Amiodaron wird während der gleichzeitigen
und CYP2C8-Inhibitio Verabreichung empfohlen. Überwachen Sie häufig
n oder -Induktion) die Amiodaron-Konzentrationen.
Chinidin Interaktion nicht Letermovir kann die Plasmakonzentration von
untersucht. Erwartet Chinidin erhöhen. Eine engmaschige klinische
: ↑ Chinidin (CYP3A- Überwachung sollte während der Anwendung von
Inhibition) Prevymis mit Chinidin erfolgen. Beachten Sie dazu
die entsprechende Fachinformation (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
Antibiotika
Nafcillin Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Nafcillin kann die Plasmakonzentration von
: ↓ Letermovir Letermovir verringern. Die gleichzeitige
(P-gp-/UGT-Induktion Verabreichung von Prevymis und Nafcillin wird
) nicht empfohlen.
Antikoagulanzien
Warfarin Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Warfarin kann die Plasmakonzentration von
: ↓ Warfarin (CYP2C9 Warfarin verringern. Bei gleichzeitiger Anwendung
-Induktion) von Warfarin mit Prevymis sollte eine häufige
Überwachung der INR erfolgen#. Die Überwachung
wird während der ersten beiden Wochen nach Beginn
oder Beendigung der Anwendung mit Letermovir,
sowie bei Änderung der Anwendungsart von
Letermovir oder des Immunsuppressivums empfohlen.
Dabigatran Interaktion nicht Letermovir kann die Plasmakonzentration von
untersucht. Erwartet Dabigatran reduzieren und seine Wirksamkeit
: ↓ Dabigatran vermindern. Aufgrund des Risikos einer
(intestinale P-gp-In verminderten Wirksamkeit von Dabigatran ist die
duktion) gemeinsame Anwendung zu vermeiden. Bei
Kombination von Prevymis mit Ciclosporin ist
Dabigatran kontraindiziert.
Antikonvulsiva
Carbamazepin Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Carbamazepin kann die Plasmakonzentration von
: ↓ Letermovir Letermovir verringern. Die gleichzeitige
(P-gp-/UGT-Induktion Verabreichung von Prevymis mit Carbamazepin wird
) nicht empfohlen.
Phenobarbital Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Phenobarbital kann die Plasmakonzentration von
: ↓ Letermovir Letermovir verringern. Die gleichzeitige
(P-gp-/UGT-Induktion Verabreichung von Prevymis mit Phenobarbital wird
) nicht empfohlen.
Phenytoin Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Phenytoin kann die Plasmakonzentration von
: ↓ Letermovir Letermovir verringern. Prevymis kann die
(P-gp-/UGT-Induktion Plasmakonzentration von Phenytoin verringern. Die
) ↓ Phenytoin gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
(CYP2C9/19-Induktion Phenytoin wird nicht empfohlen.
)
Antidiabetika
Glibenclamid Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Glibenclamid kann die Plasmakonzentration von
: ↑ Glibenclamid Glibenclamid erhöhen. Eine häufige Überwachung
(OATP1B1/3-Inhibitio der Glukosekonzentrationen wird empfohlen#. Bei
n, CYP3A-Inhibition, gemeinsamer Anwendung von Prevymis mit
CYP2C9-Induktion) Ciclosporin ist auch die Fachinformation von
Glibenclamid zu spezifischen Dosierungsempfehlunge
n zu beachten.
Repaglinid Interaktion nicht Letermovir kann die Plasmakonzentration von
untersucht. Erwartet Repaglinid erhöhen oder reduzieren. (Der
: ↑ oder ↓ Repaglini Nettoeffekt ist nicht bekannt). Eine gemeinsame
d (CYP2C8-Induktion, Anwendung wird nicht empfohlen. Falls Prevymis
CYP2C8- und OATP1B- auch gemeinsam mit Ciclosporin angewendet wird,
Inhibition) ist aufgrund der zusätzlichen OATP1B-Inhibition
durch Ciclosporin zu erwarten, dass die
Plasmakonzentrationen von Repaglinid ansteigen.
Eine gemeinsame Anwendung wird nicht empfohlen#.
Antimykotika
Fluconazol‡ (400 mg ↔ Letermovir AUC Keine Dosisanpassung erforderlich.
Einzeldosis PO)/ 1,11 (1,01; 1,23)
Letermovir (480 mg Cmax 1,06 (0,93;
Einzeldosis PO) 1,21) ↔ Fluconazol
AUC 1,03 (0,99;
1,08) Cmax 0,95
(0,92; 0,99) Interak
tion im Steady-State
nicht untersucht.
Erwartet: ↔ Fluconaz
ol ↔ Letermovir
Posaconazol‡ (300 mg ↔ Posaconazol AUC Keine Dosisanpassung erforderlich.
Einzeldosis)/ Letermovir 0,98 (0,82; 1,17)
(480 mg täglich) Cmax 1,11 (0,95;
1,29)
Voriconazol‡ (200 mg ↓ Voriconazol AUC Wenn die gleichzeitige Verabreichung erforderlich
zweimal täglich/ 0,56 (0,51; 0,62) ist, wird eine engmaschige Überwachung auf
Letermovir (480 mg Cmax 0,61 (0,53; verminderte Wirksamkeit und ein therapeutisches
täglich) 0,71) (CYP2C9/19-Ind Arzneimittel-Monitoring (TDM) von Voriconazol
uktion) empfohlen (in den ersten beiden Wochen nach
Beginn oder Beendigung der Anwendung von
Letermovir sowie bei Änderung der Anwendungsart
von Letermovir oder des Immunsuppressivums)#.
Itraconazol‡ (200 mg ↔ Letermovir AUC Keine Dosisanpassung erforderlich.
einmal täglich PO)/ 1,33 (1,17; 1,51)
Letermovir (480 mg einmal Cmax 1,21 (1,05;
täglich PO) 1,39) C24 1,90
(1,58; 2,28) ↔
Itraconazol AUC
0,76 (0,71; 0,81)
Cmax 0,84 (0,76;
0,92) C24 0,67
(0,61; 0,73)
Antimykobakterielle
Medikamente
Rifabutin Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Rifabutin kann die Plasmakonzentration von
: ↓ Letermovir Letermovir verringern. Die gleichzeitige
(P-gp-/UGT-Induktion Verabreichung von Prevymis mit Rifabutin wird
) nicht empfohlen.
Rifampicin‡
(600 mg Einzeldosis PO)/ ↔ Letermovir AUC Mehrfache Verabreichung von Rifampicin verringert
Letermovir (480 mg 2,03 (1,84; 2,26) die Plasmakonzentration von Letermovir. Die
Einzeldosis PO) Cmax 1,59 (1,46; gleichzeitige Verabreichung von Prevymis und
1,74) C24 2,01 Rifampicin wird nicht empfohlen.
(1,59; 2,54) (OATP1B
1/3-Inhibition
und/oder P-gp-Inhibi
tion)
(600 mg Einzeldosis IV)/ ↔ Letermovir AUC
Letermovir (480 mg 1,58 (1,38; 1,81)
Einzeldosis PO) Cmax 1,37 (1,16;
1,61) C24 0,78
(0,65; 0,93) (OATP1B
1/3- und/oder
P-gp-Inhibition)
(600 mg einmal täglich ↓ Letermovir AUC
PO)¶/ Letermovir (480 mg 0,81 (0,67; 0,98)
einmal täglich PO) Cmax 1,01 (0,79;
1,28) C24 0,14
(0,11; 0,19) (Summe
der OATP1B1/3-
und/oder P-gp-Inhibi
tion und P-gp-/UGT-I
nduktion)
(600 mg einmal täglich PO ↓ Letermovir AUC
(24 Stunden nach 0,15 (0,13; 0,17)
Rifampicin))/ Letermovir Cmax 0,27 (0,22;
(480 mg einmal täglich 0,31) C24 0,09
PO)†† (0,06; 0,12) (P-gp-/
UGT-Induktion)
Virostatika
Aciclovir‡ (400 mg ↔ Aciclovir AUC Keine Dosisanpassung erforderlich.
Einzeldosis)/ Letermovir 1,02 (0,87; 1,2)
(480 mg täglich) Cmax 0,82 (0,71;
0,93)
Valaciclovir Interaktion nicht Keine Dosisanpassung erforderlich.
untersucht. Erwartet
: ↔ Valaciclovir
Endothelin-Antagonisten
Bosentan Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Bosentan kann die Plasmakonzentration von
: ↓ Letermovir Letermovir verringern. Die gleichzeitige
(P-gp-/UGT-Induktion Verabreichung von Prevymis mit Bosentan wird
) nicht empfohlen.
Antipsychotika
Thioridazin Interaktion nicht Thioridazin kann die Plasmakonzentration von
untersucht. Erwartet Letermovir reduzieren. Eine gemeinsame Anwendung
: ↓ Letermovir von Prevymis und Thioridazin wird nicht empfohlen.
(P-gp-/UGT-Induktion
)
Pflanzliche Präparate
Johanniskraut (Hypericum Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
perforatum) untersucht. Erwartet Johanniskraut kann die Plasmakonzentration von
: ↓ Letermovir Letermovir verringern. Die gleichzeitige
(P-gp-/UGT-Induktion Verabreichung von Prevymis mit Johanniskraut ist
) kontraindiziert.
HIV-Medikamente
Efavirenz Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Efavirenz kann die Plasmakonzentration von
: ↓ Letermovir Letermovir verringern. Die gleichzeitige
(P-gp-/UGT-Induktion Verabreichung von Prevymis mit Efavirenz wird
) ↑ oder ↓ Efavirenz nicht empfohlen.
(CYP2B6-Inhibition
oder -Induktion)
Etravirin, Nevirapin, Interaktion nicht Diese Virostatika können die Plasmakonzentrationen
Ritonavir, Lopinavir untersucht. Erwartet von Letermovir verringern. Die gleichzeitige
: ↓ Letermovir Verabreichung von Prevymis mit diesen Virostatika
(P-gp-/UGT-Induktion wird nicht empfohlen.
)
HMG-CoA-Reduktase-Inhibito
ren
Pitavastatin, Simvastatin, Interaktion nicht Die Behandlung mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren
Rosuvastatin untersucht. Erwartet sollte während der Behandlung mit Prevymis
: ↑Pitavastatin ausgesetzt werden#. Wenn Prevymis zusammen mit
↑Simvastatin ↑ Ciclosporin verabreicht wird, ist die Verwendung
Rosuvastatin (CYP3A- von Pitavastatin, Rosuvastatin oder Simvastatin
und/oder OATP1B1/3- kontraindiziert (siehe Abschnitt
, und potentielle "Kontraindikationen" ).
intestinale BCRP-Inh
ibition)
Atorvastatin‡ (20 mg ↑ Atorvastatin AUC Die Behandlung mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren
Einzeldosis)/ Letermovir 3,29 (2,84; 3,82) sollte während der Behandlung mit Prevymis
(480 mg täglich) Cmax 2,17 (1,76; ausgesetzt werden#. Obwohl nicht untersucht, wird
2,67) (CYP3A-, erwartet, dass bei gemeinsamer Anwendung von
OATP1B1/3-Inhibition Prevymis mit Ciclosporin das Ausmass des Anstiegs
) der Plasmakonzentrationen von Atorvastatin
grösser ist als bei alleiniger Gabe von Prevymis.
Wenn Prevymis zusammen mit Ciclosporin
verabreicht wird, ist Atorvastatin
kontraindiziert (siehe Abschnitt
"Kontraindikationen" )
Sonstige HMG-CoA-Reduktase ↑ Konzentrationen Die Behandlung mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren
-Inhibitoren Beispiele: von HMG-CoA-Reduktas sollte während der Behandlung mit Prevymis
Fluvastatin, Lovastatin, e-Inhibitoren ausgesetzt werden#.
Pravastatin (nicht untersucht)
(CYP3A- und/oder
OATP1B1/3- und
potenziell intestina
le BCRP-Inhibition)
Immunsuppressiva
Ciclosporin‡ (50 mg ↑ Ciclosporin AUC Wenn Prevymis zusammen mit Ciclosporin
Einzeldosis)/ Letermovir 1,66 (1,51; 1,82) verabreicht wird, sollte die Dosis von Prevymis
(240 mg täglich) Cmax 1,08 (0,97; bei erwachsenen HSZT- und Nierentransplantatempfän
1,19) (CYP3A-Inhibit gern, pädiatrischen HSZT-Empfängern mit einem
ion) Körpergewicht von mindestens 30 kg und
jugendlichen Nierentransplantatempfängern mit
einem Körpergewicht von mindestens 40 kg auf 240
mg einmal täglich reduziert werden. Wenn Prevymis
bei pädiatrischen HSZT-Empfängern mit einem
Körpergewicht von unter 30 kg zusammen mit
Ciclosporin verabreicht wird, ist möglicherweise
eine Dosisanpassung erforderlich (siehe
Abschnitte "Dosierung/Anwendung" und
"Pharmakokinetik" ). Während der Behandlung,
sowie bei Anwendungsänderung und Abbruch der
Anwendung mit Prevymis sollte eine häufige
Überwachung der Ciclosporinkonzentrationen im
Vollblut erfolgen und die Ciclosporindosis
entsprechend angepasst werden#.
Ciclosporin‡ (200 mg ↑ Letermovir AUC
Einzeldosis)/ Letermovir 2,11 (1,97; 2,26)
(240 mg täglich) Cmax 1,48 (1,33;
1,65) (OATP1B1/3-Inh
ibition)
Mycophenolat-Mofetil‡ (1 ↔ Mycophenolsäure Keine Dosisanpassung für Mycophenolat-Mofetil
g Einzeldosis)/ Letermovir AUC 1,08 (0,97; erforderlich.
(480 mg täglich) 1,20) Cmax 0,96
(0,82; 1,12) ↔
Letermovir AUC 1,18
(1,04; 1,32) Cmax
1,11 (0;92; 1,34)
Sirolimus‡ (2 mg ↑ Sirolimus AUC Während der Behandlung, sowie bei
Einzeldosis)/ Letermovir 3,40 (3,01; 3,85) Anwendungsänderung und Abbruch der Anwendung mit
(480 mg täglich) Cmax 2,76 (2,48; Prevymis sollte eine häufige Überwachung der
3,06) (CYP3A-Inhibit Sirolimuskonzentrationen im Vollblut erfolgen und
ion) Interaktion die Sirolimusdosis entsprechend angepasst
nicht untersucht. werden#. Es wird empfohlen, die
Erwartet: ↔ Letermov Sirolimuskonzentrationen zu Beginn und nach
ir Beendigung der gemeinsamen Verabreichung von
Ciclosporin mit Prevymis häufig zu überwachen.
Wenn Prevymis zusammen mit Ciclosporin
verabreicht wird, beziehen Sie sich bitte auf die
Fachinformation von Sirolimus, um spezifische
Dosierungsempfehlungen für die Verwendung von
Sirolimus mit Ciclosporin zu erhalten#. Bei
Kombination von Prevymis mit Ciclosporin kann der
Anstieg der Plasmakonzentration von Sirolimus
ausgeprägter sein als unter Prevymis allein.
Tacrolimus‡ (5 mg ↑ Tacrolimus AUC Während der Behandlung, sowie bei
Einzeldosis)/ Letermovir 2,42 (2,04; 2,88) Anwendungsänderung und Abbruch der Anwendung mit
(480 mg täglich) Cmax 1,57 (1,32; Prevymis sollte eine häufige Überwachung der
1,86) (CYP3A-Inhibit Tacrolimuskonzentrationen im Vollblut erfolgen
ion) und die Tacrolimusdosis entsprechend angepasst
werden#.
Tacrolimus (5 mg ↔ Letermovir AUC
Einzeldosis)/ Letermovir 1,02 (0,97; 1,07)
(80 mg zweimal täglich) Cmax 0,92 (0,84;
1,00)
Orale Kontrazeptiva
Ethinylestradiol (EE) ↔ EE AUC 1,42 Prevymis kann mit hormonellen Verhütungsmitteln
(0.03 mg)/ Levonorgestrel (1,32; 1,52) Cmax verwendet werden. Die klinische Relevanz der von
(LNG)‡ (0.15 mg) 0,89 (0,83; 0,96) ↔ Prevymis erwarteten Erhöhung der
Einzeldosis/ Letermovir LNG AUC 1,36 (1,30; Ethinylestradiol- und Levonorgestrelspiegel bei
(480 mg täglich) 1,43) Cmax 0,95 mehrfacher Verabreichung dieser Wirkstoffe ist
(0,86; 1,04) nicht bekannt.
Andere kontrazeptive Risiko für ↓ kontraz Letermovir kann die Plasmakonzentrationen anderer
Steroide mit systemischer eptiver Steroide oraler kontrazeptiver Steroide reduzieren und
Wirkung dadurch deren Wirksamkeit beeinträchtigen.
Protonenpumpeninhibitoren
Omeprazol, Pantoprazol Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet diesen Protonenpumpeninhibitoren (PPI) kann die
: ↓ Omeprazol Plasmakonzentration der PPIs verringern.
(CYP2C19-Induktion) Klinische Überwachung und Dosisanpassung können
↓ Pantoprazol erforderlich sein, wenn sie gemeinsam mit
(wahrscheinlich Prevymis verabreicht werden#.
aufgrund von CYP2C19
-Induktion) Interakt
ion nicht untersucht
. Erwartet: ↔
Letermovir
Wachhaltende Medikamente
Modafinil Interaktion nicht Die gleichzeitige Verabreichung von Prevymis mit
untersucht. Erwartet Modafinil kann die Plasmakonzentration von
: ↓ Letermovir Letermovir verringern. Die gleichzeitige
(P-gp-/UGT-Induktion Verabreichung von Prevymis mit Modafinil wird
) nicht empfohlen.
CYP3A-Substrate
Sedativa Midazolam‡ (1 mg ↑ Midazolam IV: AUC Bei gemeinsamer Anwendung von Prevymis mit
Einzeldosis IV)/ 1,47 (1,37; 1,58) Midazolam sollte eine engmaschige klinische
Letermovir (240 mg einmal Cmax 1,05 (0,94; Überwachung hinsichtlich einer Atemdepression
täglich PO) Midazolam‡ (2 1,17) PO: AUC 2,25 und/oder einer verlängerten Sedierung vorgenommen
mg Einzeldosis PO) / (2,04; 2,49) Cmax werden. Eine Dosisanpassung von Midazolam sollte
Letermovir (240 mg einmal 1,72 (1,55; 1,92) in Betracht gezogen werden#. Der Anstieg der
täglich PO) (CYP3A-Inhibition) Plasmakonzentrationen von Midazolam kann grösser
sein, wenn Midazolam oral gemeinsam mit
Letermovir in klinischer Dosis gegeben wird, als
bei der untersuchten Dosis.
Opioidagonisten Andere Interaktion nicht Bei gleichzeitiger Anwendung wird eine häufige
Beispiele: Alfentanil, untersucht. Erwartet Überwachung auf unerwünschte Reaktionen im
Fentanyl : ↑ Konzentrationen Zusammenhang mit diesen Arzneimitteln empfohlen.
von über CYP3A Eventuell ist eine Dosisanpassung von über CYP3A
metabolisierte metabolisierte Opioide erforderlich# (siehe
Opioide (CYP3A-Inhib Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
ition) ). Eine Überwachung ist auch bei Änderung der
Anwendungsart empfohlen. Bei gemeinsamer
Anwendung von Prevymis mit Ciclosporin kann das
Ausmass der Erhöhung der Plasmakonzentrationen
der über CYP3A metabolisierten Opioide noch
grösser sein. Eine engmaschige klinische
Überwachung hinsichtlich einer Atemdepression
und/oder einer länger anhaltenden Sedierung
sollte während der gemeinsamen Anwendung von
Prevymis mit Ciclosporin und Alfentanil oder
Fentanyl erfolgen. Beachten Sie dazu die
jeweilige Fachinformation (siehe Abschnitt
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
P-gp-Substrate
Digoxin‡ (0.5 mg ↔ Digoxin AUC 0,88 Keine Dosisanpassung erforderlich.
Einzeldosis)/ Letermovir (0,80; 0,96) Cmax
(240 mg zweimal täglich) 0,75 (0,63; 0,89)
(P-gp-Induktion)
Abkürzungen: PO= oral *
Diese Tabelle ist nicht
allumfassend. † ↓
=verringert, ↑=erhöht, ↔
=keine klinisch relevante
Veränderung ‡ Diese
Interaktionen wurden
untersucht. # Siehe die
jeweilige Fachinformation.
¶ C24 GMR [90%] ist 0,14
(0,11; 0,19) †† Diese
Daten zeigen die Wirkung
von Rifampicin auf
Letermovir 24 Stunden
nach der letzten
Rifampicindosis. C24 GMR
[90%] ist 0,09 (0,06;
0,12).
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