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Information for professionals for Serum autolog Blutspende Zürich, Augentropfen:Stiftung Zürcher Blutspendedienst SRK
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Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code
Kein ATC-Code zugewiesen.
Wirkungsmechanismus
Gemäss Literatur beruht die therapeutische Wirkung von autologen Serum-Augentropfen bei schweren Schädigungen der Augenoberfläche auf der epitheliotrophen Wirkung verschiedener Substanzen, die in unterschiedlichen Konzentrationen im Serum und im Tränenfilm eines gesunden Auges vorkommen. Diese Substanzen fördern unter anderem die Proliferation, Differenzierung und Migration von Epithelien, insbesondere Wachstumsfaktoren (Epidermal Growth Factor (EGF), Transforming Growth Factor-α (TGF-α), Keratinocyte Growth Factor (KGF), Hepatocyte Growth Factor (HGF), Platelet-derived Growth Factor (PDGF), Fibroblast Growth Factor (FGF), Insulin-like Growth Factor (IGF), der Nerve Growth Factor (NGF) oder auch Proteine (wie Fibronektin, Albumin, Lysozyme) und Vitamin A.
Neben den biochemischen Eigenschaften, die der physiologischen Tränenflüssigkeit ähneln, enthalten autologe Serum-Augentropfen auch Komponenten, die zur Förderung der Wundheilung beitragen. Fibronektin, das im Serum in einer 10- bis 15-mal höheren Menge als in der Tränenflüssigkeit vorkommt, spielt eine wesentliche Rolle bei der Anheftung der Epithelschichten an die Hornhaut und ist an der Wundheilung beteiligt.
Pharmakodynamik
Siehe "Wirkungsmechanismus" .
Klinische Wirksamkeit
Es wurden keine klinischen Studien mit Serum autolog Blutspende Zürich, Augentropfen durchgeführt.
Es wurden mehrere systematische Literaturrecherchen, Metaanalysen und eine Cochrane-Review zur Wirksamkeit und Sicherheit von autologen Serum-Augentropfen zur Behandlung von trockenem Auge (Syndrom des trockenen Auges, Sicca-Syndrom) veröffentlicht.
Die hauptsächliche Evidenz für die Wirksamkeit von Serum-Augentropfen bei trockenem Auge basiert auf einem Cochrane-Review (Pan et al. 2017) von 5 randomisierten klinischen Studien (92 Teilnehmer); autologe Serum-Augentropfen 20% wurden mit künstlichen Tränen oder Kochsalzlösung bei Patienten/ Patientinnen mit Sicca-Syndrom verschiedener Ursachen verglichen (u. a. in Assoziation mit einem Sjögren-Syndrom, nach Laserchirurgie).
Diese Cochrane-Studie deutete auf eine vorübergehende kurzfristige Linderung der Symptome über rund zwei Wochen unter Behandlung mit Serum-Augentropfen im Vergleich zu künstlichen Tränen hin. Allerdings wurde in dieser Studie keine Hinweise auf eine Wirkung im Anschluss an eine zweiwöchige Behandlung gefunden.
Andere veröffentlichte Studien mit geringerer Evidenzstärke haben die langfristige Anwendung von Serum-Augentropfen untersucht und deuten auf Wirksamkeit bei Langzeitanwendung hin, doch patientenrelevante Langzeitvorteile sind nicht eindeutig belegt.
Solide Evidenz zur Wirksamkeit bei Langzeitanwendung liegt nicht vor, und die Auswirkungen auf die Lebensqualität sind nicht untersucht.
Die Stiftung Zürcher Blutspendedienst SRK verwendet eine andere Konzentration als die in der Cochrane-Review bewerteten 20% autologen Serum-Augentropfen.
Obwohl es offenbar keinen Konsens unter Experten hinsichtlich der Auswahl der optimalen Konzentration gibt (TFOS DEWS III Management and Therapy Report), verwenden die meisten Studien 20 % autologe Serum-Augentropfen. Andere veröffentlichte Studien untersuchen höhere Konzentrationen (50 % und unverdünnt). Diese Daten sind nur explorativ und belegen nicht eindeutig die Gleichwertigkeit oder Überlegenheit höherer Serum-Augentropfen-Konzentrationen gegenüber einer Konzentration von 20 % autologen Serum-Augentropfen.

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