| 32 Änderungen an Fachinfo Flamon-40 |
-Hilfsstoffe
- +Hilfsstoffe:
- +Flamon-40, -80, -120: Excip. pro compresso obducto.
- +Flamon-240: Excip. pro compresso obducto.
-Flamon-40, -80, -120 Lactab
-Verapamili hydrochloridum 40 mg, 80 mg bzw. 120 mg.
-Flamon-120 retard Opticaps
-Verapamili hydrochloridum 120 mg.
-Flamon-240 retard Retardtabletten
-Verapamili hydrochloridum 240 mg.
- +Flamon-40, -80, -120: 1 Lactab enthält 40 mg, 80 mg bzw. 120 mg Verapamili hydrochloridum.
- +Flamon-120: 1 retard Opticaps enthält 120 mg Verapamili hydrochloridum.
- +Flamon-240: 1 retard Retardtabletten enthält 240 mg Verapamili hydrochloridum.
-Kinder: Säuglinge und Kleinkinder erhalten bei tachykarden Rhythmusstörungen 2-3× täglich 5-20 mg, ältere Kinder bis 6 Jahre 2-3× täglich 1 Lactab Flamon-40 resp. ½ Lactab Flamon-80 (80-120 mg/Tag), Schulkinder 2-3× täglich 1-3 Lactab Flamon-40 resp. ½ bis 1½ Lactab Flamon-80 (Tagesdosis bis maximal 360 mg).
- +Kinder: Säuglinge und Kleinkinder erhalten bei tachykarden Rhythmusstörungen 2-3× täglich 5-20 mg, ältere Kinder bis 6 Jahre 2-3× täglich 1 Lactab Flamon-40 resp. ½ Lactab Flamon-80 (80-120 mg/Tag), Schulkinder 2-3× täglich 1-3 Lactab Flamon-40 resp. ½ bis 1 ½ Lactab Flamon-80 (Tagesdosis bis maximal 360 mg).
-Erwachsene: Übliche Dosierung: Morgens 1 Retardtablette einnehmen. Bei ungenügender Blutdrucksenkung kann die Dosierung auf 1 Retardtablette morgens und 1 Retardtablette abends erweitert werden.
- +Erwachsene: Übliche Dosierung: morgens 1 Retardtablette einnehmen. Bei ungenügender Blutdrucksenkung kann die Dosierung auf 1 Retardtablette morgens und 1 Retardtablette abends erweitert werden.
-Chinidin Erniedrigung der oralen Chinidin Clearance (~35%)Verstärkter Blutdruckabfall ist möglich, bei Patienten mit hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie kann das Auftreten eines Lungenödems möglich sein
-Antiarrhythmika,Betarezeptorenblocker (z.B.Propanalol, Metoprolol),Inhalationsanästhetika Gegenseitige Verstärkung der kardiovaskulären Wirkungen, höhergradige AV-Blockierung, höhergradige Senkung der Herzfrequenz, Auftreten einer Herzinsuffizienz, verstärkte Blutdrucksenkung
- +Chinidin Erniedrigung der oralen Chinidin Clearance (~35%) Verstärkter Blutdruckabfall ist möglich, bei Patienten mit hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie kann das Auftreten eines Lungenödems möglich sein
- +Antiarrhythmika, Betarezeptorenblocker (z.B. Propanalol, Metoprolol), Inhalationsanästhetika Gegenseitige Verstärkung der kardiovaskulären Wirkungen, höhergradige AV-Blockierung, höhergradige Senkung der Herzfrequenz, Auftreten einer Herzinsuffizienz, verstärkte Blutdrucksenkung
-Carbamazepin Anstieg der Carbamazepin AUC (~46%) in Patienten mit refraktärer partieller EpilepsieErhöhte Carbamazepinspiegel können zu Carbamazepinnebenwirkungen wie Diplopie, Kopfschmerzen, Ataxie oder Schwindel führen.
- +Carbamazepin Anstieg der Carbamazepin AUC (~46%) in Patienten mit refraktärer partieller Epilepsie Erhöhte Carbamazepinspiegel können zu Carbamazepinnebenwirkungen wie Diplopie, Kopfschmerzen, Ataxie oder Schwindel führen.
-RifampinRifampicin Senkung der Verapamil AUC (~97%), Cmax (~94%) und oralen Bioverfügbarkeit (~92%)Blutdrucksenkende Wirkung kann reduziert sein.
- +Rifampin Rifampicin Senkung der Verapamil AUC (~97%), Cmax (~94%) und oralen Bioverfügbarkeit (~92%) Blutdrucksenkende Wirkung kann reduziert sein.
-DigitoxinDigoxin Erniedrigung der Gesamtclearance (~27%) und der extrarenalen Clearance (~29%) von DigitoxinGesunde Probanden: Anstieg der Cmax von Digoxin um ~44%, der C12 um 53%, der Css um ~44% und der AUC um ~50%; die Digoxin-Dosis ist zu reduzieren.
- +Digitoxin Digoxin Erniedrigung der Gesamtclearance (~27%) und der extrarenalen Clearance (~29%) von Digitoxin Gesunde Probanden: Anstieg der Cmax von Digoxin um ~44%, der C12 um 53%, der Css um ~44% und der AUC um ~50%; die Digoxin-Dosis ist zu reduzieren.
-Everolimus Anstieg der Everolimus Spiegel (Cmax 2,3 fach, AUC 3,5 fach); Erhöhung der Ctrough von Verapamil um etwa das 2,3-fache. Konzentrationsbestimmung und Dosisanpassung von Everolimus können notwendig sein.
- +Everolimus Anstieg der Everolimus Spiegel (Cmax 2,3-fach, AUC 3,5-fach); Erhöhung der Ctrough von Verapamil um etwa das 2,3-fache. Konzentrationsbestimmung und Dosisanpassung von Everolimus können notwendig sein.
-HMG CoA Reduktase Hemmer (Statine) Anstieg der Simvastatin AUC (~2,6fach), Cmax (~4,6 fach)Die Behandlung mit HMG Co-A Reduktase-Inhibitoren (z.B. Simvastatin/Atorvastatin/Lovastatin) bei Patienten die bereits Verapamil einnehmen, sollte mit der geringsten möglichen Dosierung begonnen und auftitriert werden. Wenn Verapamil einem Patienten verabreicht werden soll, welcher bereits einen HMG Co-A Reduktase-Inhibitor einnimmt, sollte eine Reduktion der Statindosis in Betracht gezogen und gegen die Serumcholesterinkonzentration erneut eingestellt werden.Fluvastatin, Pravastatin und Rosuvastatin werden nicht durch CYP3A4 metabolisiert und Interaktionen mit Verapamil sind deshalb weniger wahrscheinlich.
- +HMG CoA Reduktase Hemmer (Statine) Anstieg der Simvastatin AUC (~2,6fach), Cmax (~4,6-fach) Die Behandlung mit HMG Co-A Reduktase-Inhibitoren (z.B. Simvastatin/Atorvastatin/Lovastatin) bei Patienten die bereits Verapamil einnehmen, sollte mit der geringsten möglichen Dosierung begonnen und auftitriert werden. Wenn Verapamil einem Patienten verabreicht werden soll, welcher bereits einen HMG Co-A Reduktase-Inhibitor einnimmt, sollte eine Reduktion der Statindosis in Betracht gezogen und gegen die Serumcholesterinkonzentration erneut eingestellt werden. Fluvastatin, Pravastatin und Rosuvastatin werden nicht durch CYP3A4 metabolisiert und Interaktionen mit Verapamil sind deshalb weniger wahrscheinlich.
-Sulfinpyrazon Anstieg der oralen Clearance von Verapamil (~3 fach), Erniedrigung der Bioverfügbarkeit (~60%)Die blutdrucksenkende Wirkung kann reduziert sein.
- +Sulfinpyrazon Anstieg der oralen Clearance von Verapamil (~3-fach), Erniedrigung der Bioverfügbarkeit (~60%) Die blutdrucksenkende Wirkung kann reduziert sein.
-Grapefruitsaft Anstieg der R-(~49%) und S-(~37%) Verapamil AUC; Anstieg der R-(~75%) und S-(~51%) Verapamil Cmax; (Eliminationshalbwertszeit und renale Clearance nicht beeinträchtigt)Während der Anwendung von Flamon sollten grapefruithaltige Speisen oder Getränke gemieden werden. Grapefruit kann den Plasmaspiegel von Verapamilhydrochlorid erhöhen durch Hemmung des First-Pass-Effektes.
- +Grapefruitsaft Anstieg der R-(~49%) und S-(~37%) Verapamil AUC; Anstieg der R-(~75%) und S-(~51%) Verapamil Cmax; (Eliminationshalbwertszeit und renale Clearance nicht beeinträchtigt) Während der Anwendung von Flamon sollten grapefruithaltige Speisen oder Getränke gemieden werden. Grapefruit kann den Plasmaspiegel von Verapamilhydrochlorid erhöhen durch Hemmung des First-Pass-Effektes.
-Colchizin Colchizin ist ein Substrat für CYP3A und für den Effluxtransporter P-Glykoprotein (Pgp). Verapamil hemmt CYP3A und Pgp. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Verapamil und Colchizin kann die Hemmung von Pgp und/oder CYP3A durch Verapamil zu einer erhöhten Exposition von Colchizin führen. Erhöhung der AUC von Colchizin (ca. 2.0-fach) und Cmax (ca. 1.3-fach). Die Colchizindosis ist zu verringern.Die gleichzeitige Verabreichung von Verapamil und Colchizin wird nicht empfohlen.
- +Colchizin Colchizin ist ein Substrat für CYP3A und für den Effluxtransporter P-Glykoprotein (Pgp). Verapamil hemmt CYP3A und Pgp. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Verapamil und Colchizin kann die Hemmung von Pgp und/oder CYP3A durch Verapamil zu einer erhöhten Exposition von Colchizin führen. Erhöhung der AUC von Colchizin (ca. 2.0-fach) und Cmax (ca. 1.3-fach). Die Colchizindosis ist zu verringern. Die gleichzeitige Verabreichung von Verapamil und Colchizin wird nicht empfohlen.
-Dies gilt in verstärktem Masse bei Behandlungsbeginn, bei Dosisanpassung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
- +Dies gilt in verstärktem Masse bei Behandlungsbeginn, bei Dosiserhöhungen und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
-Flamon-40
-Lactab zu 40 mg: 30 und 100 (B).
-Flamon-80
-Lactab zu 80 mg: 20 und 50 (B).
-Flamon-120
-Lactab zu 120 mg: 20 und 50 (B).
-Flamon-120 retard
-Opticaps zu 120 mg: 20 und 100 (B).
-Flamon-240 retard
-Retardtabletten zu 240 mg: 30 und 100 (B).
- +Flamon-40, Lactab zu 40 mg: 30 und 100 (B).
- +Flamon-80, Lactab zu 80 mg: 20 und 50 (B).
- +Flamon-120, Lactab zu 120 mg: 20 und 50 (B).
- +Flamon-120 retard, Opticaps zu 120 mg: 20 und 100 (B).
- +Flamon-240 retard, Retardtabletten zu 240 mg: 30 und 100 (B).
-Februar 2015.
-Interne Versionsnummer: 5.3
- +September 2015.
- +Interne Versionsnummer: 6.2
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