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Home - Information for professionals for Accupro 5 - Änderungen - 19.01.2016
18 Änderungen an Fachinfo Accupro 5
  • -Kombination von Accupro mit Angiotensin Rezeptor Blockern oder anderen ACE Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2) und Endorganschäden, mässig oder schwerwiegend eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1.73 m2), Hyperkaliämie (>5 mMol/L) oder bei hypotonen Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz.
  • +Kombination von Accupro mit Angiotensin Rezeptor Blockern oder anderen ACE Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2) und Endorganschäden, mässig oder schwerwiegend eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1.73 m2), Hyperkaliämie (>5 mmol/l) oder bei hypotonen Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz.
  • -Bei Patienten, die gleichzeitig eine Therapie mit einem mTOR-Hemmer (z.B. Temsirolimus) oder mit einem DPP-4-Hemmer (z.B. Vildagliptin) erhalten, kann ein erhöhtes Risiko von Angioödemen bestehen. Bei Patienten, die bereits einen ACE-Hemmer anwenden, ist daher bei Beginn einer Behandlung mit einem mTOR-Hemmer oder einem DPP-4-Hemmer Vorsicht geboten.
  • +Bei Patienten, die gleichzeitig eine Therapie mit einem Hemmer des mammalian target of rapamycin (mTOR) (z.B. Temsirolimus) oder der Dipeptidylpeptidase 4(DPP-4) (z.B. Vildagliptin) erhalten, kann ein erhöhtes Risiko von Angioödemen bestehen. Bei Patienten, die bereits einen ACE-Hemmer anwenden, ist daher bei Beginn einer Behandlung mit einem mTOR-Hemmer oder einem DPP-4-Hemmer Vorsicht geboten.
  • -Hämodialyse/LDL-Apherese: Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern und Polyacrylnitril-metallylsulfonat-high-flux-Membranen oder LDL-Apherese mit Dextransulfat im Rahmen einer Dialysebehandlung besteht die Gefahr, dass anaphylaktoide Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum Schock) auftreten. Diese Kombination muss daher vermieden werden, entweder durch den Gebrauch anderer Arzneimittel gegen den hohen Blutdruck oder durch die Anwendung anderer Membranen bei der Dialyse.
  • +Hämodialyse/Low-density lipoprotein (LDL)-Apherese: Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern und Polyacrylnitril-metallylsulfonat-high-flux-Membranen oder LDL-Apherese mit Dextransulfat im Rahmen einer Dialysebehandlung besteht die Gefahr, dass anaphylaktoide Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum Schock) auftreten. Diese Kombination muss daher vermieden werden, entweder durch den Gebrauch anderer Arzneimittel gegen den hohen Blutdruck oder durch die Anwendung anderer Membranen bei der Dialyse.
  • -Unter Monotherapie mit Accupro kann die Serumkaliumkonzentration ansteigen. Dieser Effekt kann mithelfen, die durch Diuretika vom Thiazid-Typ hervorgerufene Hypokaliämie zu vermindern. Erfahrungen über die gleichzeitige Anwendung von Accupro und kaliumsparenden Diuretika liegen nicht vor. Wie bei anderen ACE-Hemmern kann es bei Kombination mit derartigen Präparaten zu einer Hyperkaliämie kommen. Falls eine solche Therapie zwingend angezeigt ist, sollte der Serumkaliumspiegel häufig kontrolliert werden (siehe auch «Interaktionen»).
  • +Unter Monotherapie mit Accupro kann die Serumkaliumkonzentration ansteigen. Wegen der Möglichkeit einer weiteren Erhöhung des Kaliumspiegels sollte eine Begleittherapie mit kaliumsparenden Diuretika oder anderen Arzneimitteln, die den Serumkaliumspiegel erhöhen, vorsichtig begonnen und der Kaliumspiegel engmaschig überwacht werden (siehe auch «Interaktionen»). Bei gleichzeitiger Anwendung kann Accupro mithelfen, die durch Thiaziddiuretika hervorgerufene Hypokaliämie zu vermindern.
  • -Obwohl eine Hypotonie, ausgelöst durch die gleichzeitige Verabreichung von Quinapril und Anästhetika, bisher nicht beobachtet wurde, ist bei grosschirurgischen Eingriffen oder Anästhesien Vorsicht geboten. Es ist bekannt, dass ACE-Inhibitoren die Angiotensin-II-Bildung hemmen. Kompensatorische Renin-Freisetzungen können somit während der Narkose zu keiner Blutdrucksteigerung führen.
  • +Obwohl eine Hypotonie, ausgelöst durch die gleichzeitige Verabreichung von Quinapril und Anästhetika, bisher nicht beobachtet wurde, ist bei grosschirurgischen Eingriffen oder Anästhesien Vorsicht geboten. Es ist bekannt, dass Inhibitoren des Angiotensin-konvertierenden Enzyms (ACE) die Angiotensin-II-Bildung hemmen. Kompensatorische Renin-Freisetzungen können somit während der Narkose zu keiner Blutdrucksteigerung führen.
  • -Durch die von Quinapril herbeigeführte Senkung des Aldosteron Spiegels, kann eine Kaliumretention resultieren. Deshalb sollte die gleichzeitige Verabreichung von Accupro und kaliumsparenden Diuretika (z.B. Spironolacton, Triamteren oder Amilorid) und/oder Kaliumpräparaten bzw. kaliumhaltigen Diätsalzen nur mit Vorsicht und entsprechender Kontrolle der Serumkaliumspiegel erfolgen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Durch die von Quinapril herbeigeführte Senkung des Aldosteron Spiegels, kann eine Kaliumretention resultieren. Deshalb sollte die gleichzeitige Verabreichung von Accupro und kaliumsparenden Diuretika (z.B. Spironolacton, Triamteren oder Amilorid) und/oder Kaliumpräparaten bzw. kaliumhaltigen Diätsalzsubstituten oder anderen Arzneimitteln welche den Serumkaliumspiegel erhöhen nur mit Vorsicht und entsprechender Kontrolle der Serumkaliumspiegel erfolgen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +In älteren Patienten oder Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wurde die gleichzeitige Gabe eines ACE-Inhibitors mit Sulfamethoxazol/Trimethoprim mit schwerwiegender Hyperkaliämie in Verbindung gebracht, von welcher man annimmt, dass sie auf Trimethoprim zurückzuführen ist. Quinapril und Trimethoprim-haltige Produkte sollten deshalb nur mit Vorsicht, und unter angemessener Beobachtung der Serumkaliumkonzentration gleichzeitig verabreicht werden.
  • +
  • -Nicht steroidale Antirheumatika einschliesslich selektive Cycklooxygenase-2-Hemmer (Cox-2 Hemmer)
  • -Bei älteren Patienten, bei Hypovolämie (einschliesslich bei Patienten unter Diuretika Behandlung) oder bei Patienten mit Niereninsuffizienz, kann sich die Nierenfunktion bei gleichzeitiger Verabreichung von NSAR (einschliesslich selektive COX-2-Hemmer) und ACE-Hemmer (z.B. Quinapril) verschlechtern, ev. bis zum akuten Nierenversagen. Diese Wirkungen sind im Allgemeinen reversibel. Die Nierenfunktion muss bei gleichzeitiger Verabreichung von Quinapril und NSAR regelmässig überwacht werden.
  • +Nicht steroidale Antirheumatika einschliesslich selektive Cycklooxygenase-2-Hemmer
  • +Bei älteren Patienten, bei Hypovolämie (einschliesslich bei Patienten unter Diuretika Behandlung) oder bei Patienten mit Niereninsuffizienz, kann sich die Nierenfunktion bei gleichzeitiger Verabreichung von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), einschliesslich selektiven Cyclooxygenase-2 (COX-2)- und ACE-Hemmern, einschliesslich Quinapril verschlechtern, ev. bis zum akuten Nierenversagen. Diese Wirkungen sind im Allgemeinen reversibel. Die Nierenfunktion muss bei gleichzeitiger Verabreichung von Quinapril und NSAR regelmässig überwacht werden.
  • -mTOR- oder DPP-4-Hemmer
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung mit mTOR- oder DPP-4-Hemmern kann ein erhöhtes Risiko von Angioödemen bestehen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Mammalian target of rapamycin (mTOR)- oder dipeptidyl peptidase-IV (DPP-4) -Hemmer
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung mit einem mTOR-Hemmer (z.B. Temsirolimus) oder einem DPP-4-Hemmer (z.B. Vildagliptin) kann ein erhöhtes Risiko von Angioödemen bestehen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -September 2015.
  • -LLD V005
  • +November 2015.
  • +LLD V007
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