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Home - Information for professionals for Grefen 400 - Änderungen - 03.06.2016
88 Änderungen an Fachinfo Grefen 400
  • -Wirkstoff
  • -Ibuprofenum.
  • -Hilfsstoffe
  • -Conserv.: E 200 (acidum sorbicum), Excip. pro compr. obducto.
  • +Wirkstoff: Ibuprofenum.
  • +Hilfsstoffe: Conserv.: E 200 (acidum sorbicum), Excip. pro compr. obducto.
  • -Entzündliche Rheumaformen
  • +Entzündliche Rheumaformen:
  • -Degenerative Rheumaformen
  • +Degenerative Rheumaformen:
  • -Extra-artikuläre Rheumaformen
  • +Extra-artikuläre Rheumaformen:
  • -Traumatologie
  • +Traumatologie:
  • -Sonstige
  • +Sonstige:
  • +Unerwünschte Wirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Rheumatische Erkrankungen
  • +Rheumatische Erkrankungen:
  • -Dysmenorrhoe
  • +Dysmenorrhoe:
  • -Kopfschmerzen, Migräne
  • +Kopfschmerzen, Migräne:
  • -Kinder
  • +Kinder und Jugendliche ab 6 Jahre
  • -Die teilbaren Filmtabletten Grefen 400 mg und 600 mg sind nicht für Kinder geeignet, da bereits mit einer Einzeldosis die tägliche Höchstdosierung überschritten wird.
  • +Die teilbaren Filmtabletten Grefen 400 mg und 600 mg sind aufgrund der Dosierungsstärke nicht für Kinder unter 12 Jahren geeignet.
  • -·Die teilbaren Grefen Filmtabletten 400 mg und 600 mg sind aufgrund der Dosierungsstärke (Minimaldosis einer halben Grefen 400 mg Filmtablette beträgt 200 mg) nicht für Kinder unter 6 Jahren geeignet.
  • -Allgemeiner Warnhinweis für die Anwendung von systemischen nicht-steroidalen Antirheumatika
  • +Allgemeiner Warnhinweis für die Anwendung von systemischen nicht-steroidalen Antirheumatika:
  • -Für gewisse selektive COX-2-Hemmer wurde in Placebo-kontrollierten Studien ein erhöhtes Risiko für thrombotische kardio- und zerebrovaskuläre Komplikationen gezeigt. Es ist noch nicht bekannt, ob dieses Risiko direkt mit der COX-1/COX-2-Selektivität der einzelnen NSAR korreliert. Da für Ibuprofen zur Zeit keine vergleichbaren klinischen Studiendaten unter maximaler Dosierung und Langzeittherapie vorliegen, kann ein ähnlich erhöhtes Risiko nicht ausgeschlossen werden. Bis zum Vorliegen von entsprechenden Daten sollte Ibuprofen bei klinisch gesicherter koronarer Herzkrankheit, zerebrovaskulären Erkrankungen, peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder bei Patienten mit erheblichen Risikofaktoren (z.B. Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Rauchen) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Auch wegen diesem Risiko sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer verabreicht werden.
  • +Für gewisse selektive COX-2-Hemmer wurde in Placebo-kontrollierten Studien ein erhöhtes Risiko für thrombotische kardio- und zerebrovaskuläre Komplikationen gezeigt. Es ist noch nicht bekannt, ob dieses Risiko direkt mit der COX-1/COX-2-Selektivität der einzelnen NSAR korreliert. Da für Ibuprofen zurzeit keine vergleichbaren klinischen Studiendaten unter maximaler Dosierung und Langzeittherapie vorliegen, kann ein ähnlich erhöhtes Risiko nicht ausgeschlossen werden. Bis zum Vorliegen von entsprechenden Daten sollte Ibuprofen bei klinisch gesicherter koronarer Herzkrankheit, zerebrovaskulären Erkrankungen, peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder bei Patienten mit erheblichen Risikofaktoren (z.B. Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Rauchen) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Auch wegen diesem Risiko sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer verabreicht werden.
  • -Bei Patienten, die an Asthma bronchiale leiden oder gelitten haben, kann durch Ibuprofen ein Bronchospasmus ausgelöst werden.
  • -Vorsicht ist angezeigt bei Patienten mit eingeschränkter Leber-, Nieren- oder Herzfunktion, die Dosis sollte so niedrig wie möglich sein und die Nierenfunktion sollte regelmässig kontrolliert werden.
  • +Zusätzlich für Grefen
  • +Erkrankungen der Atemwege
  • +Bei Patienten, die an Asthma bronchiale, einer chronischen Rhinitis oder einer allergischen Erkrankung leiden oder gelitten haben, kann durch Ibuprofen ein Bronchospasmus, eine Urtikaria oder ein Angiödem ausgelöst werden.
  • +Herz-, Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
  • +Vorsicht ist angezeigt bei Patienten mit eingeschränkter Leber-, Nieren- oder Herzfunktion, da sich durch die Einnahme von NSAR die Funktion der Nieren verschlechtern kann. Eine gewohnheitsmässige gleichzeitige Einnahme von anderen Schmerzmitteln erhöht dieses Risiko weiter. Bei solchen Risikopatienten sollte die Dosis so niedrig wie möglich gewählt und die Nierenfunktion speziell bei einer Langzeittherapie regelmässig kontrolliert werden.
  • -Gastrointestinale Sicherheit
  • +Gastrointestinale Sicherheit:
  • -Ältere Patienten
  • +Ältere Patienten:
  • -Gastrointestinale Blutungen, Ulzera, Perforationen
  • +Gastrointestinale Blutungen, Ulzera, Perforationen:
  • -Kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Wirkungen
  • +Kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Wirkungen:
  • -Hautreaktionen
  • +Hautreaktionen:
  • -Renale Effekte
  • -Patienten mit starker Dehydratation oder postoperativen Volumenverschiebungen sollten vor Beginn einer Ibuprofen-Therapie rehydriert und anschliessend streng überwacht werden.
  • +Renale Effekte:
  • +Patienten mit starker Dehydratation oder postoperativen Volumenverschiebungen sollten vor Beginn einer Ibuprofen-Therapie rehydriert und anschliessend streng überwacht werden. Es besteht das Risiko einer Nierenfunktionsstörung, speziell bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.
  • -Hämatologische Effekte
  • +Hämatologische Effekte:
  • -Aseptische Meningitis
  • +Aseptische Meningitis:
  • -Andere NSAR einschliesslich Salicylate
  • +Andere NSAR einschliesslich Salicylate:
  • -Glukokortikoide
  • +Glukokortikoide:
  • -Alkohol
  • +Alkohol:
  • -Diuretika, Antihypertensiva, β-Blocker:NSAR können die Wirksamkeit von Diuretika, Antihypertensiva wie ACE-Hemmer und β-Blockern reduzieren. Diuretika können auch das Risiko der NSARs für Nephrotoxizität erhöhen.
  • -Probenecid, Sulfinpyrazon
  • +Diuretika, Antihypertensiva:
  • +β-Blocker: NSAR können die Wirksamkeit von Diuretika, Antihypertensiva wie ACE-Hemmer und β-Blockern reduzieren. Diuretika können auch das Risiko der NSARs für Nephrotoxizität erhöhen.
  • +Probenecid, Sulfinpyrazon:
  • -Orale Antikoagulantien
  • +Orale Antikoagulantien:
  • -Thrombozytenaggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
  • +Thrombozytenaggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer:
  • -Aminoglykoside
  • +Aminoglykoside:
  • -Acetylsalicylsäure
  • -Experimentelle Daten weisen darauf hin, dass Ibuprofen bei gleichzeitiger Anwendung die Wirksamkeit von tief dosierter Acetylsalicylsäure auf die Plättchenaggregation hemmen kann. Allerdings sind die Daten dazu limitiert und die Extrapolation von ex vivo Daten auf die klinische Situation unsicher. Daher können bezüglich der regelmässigen Einnahme von Ibuprofen keine sicheren Schlüsse gezogen werden, ein klinisch relevanter Effekt bei der gelegentlichen Einnahme von Ibuprofen ist unwahrscheinlich (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • -Orale Antidiabetika
  • +Acetylsalicylsäure:
  • +Experimentelle Daten weisen darauf hin, dass Ibuprofen bei gleichzeitiger Anwendung die Wirksamkeit von tief dosierter Acetylsalicylsäure auf die Plättchenaggregation hemmen kann. Allerdings sind die Daten dazu limitiert und die Extrapolation von ex vivo Daten auf die klinische Situation unsicher. Daher können bezüglich der regelmässigen Einnahme von Ibuprofen keine sicheren Schlüsse gezogen werden, ein klinisch relevanter Effekt bei der gelegentlichen Einnahme von Ibuprofen ist unwahrscheinlich (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»)
  • +Orale Antidiabetika:
  • -Histamin-H2-Antagonisten
  • +Histamin-H2-Antagonisten:
  • -Digoxin
  • +Digoxin:
  • -Phenytoin
  • +Phenytoin:
  • -Lithium
  • +Lithium:
  • -Methotrexat
  • +Methotrexat:
  • -Baclofen
  • +Baclofen:
  • -Chinolone
  • +Chinolone:
  • -Cholestyramin
  • +Cholestyramin:
  • +Fertilität
  • +Die Anwendung von Ibuprofen kann die weibliche Fertilität beeinträchtigen und wird daher bei Frauen, die schwanger werden möchten nicht empfohlen. Bei Frauen, die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden oder bei denen Untersuchungen zur Infertilität durchgeführt werden, sollte das Absetzen von Ibuprofen in Betracht gezogen werden.
  • -Den Fetus folgenden Risiken aussetzen:
  • +·Den Fetus folgenden Risiken aussetzen:
  • -Mutter und Kind folgenden Risiken aussetzen:
  • +·Mutter und Kind folgenden Risiken aussetzen:
  • -Fertilität
  • -Die Anwendung von Ibuprofen kann die weibliche Fertilität beeinträchtigen und wird daher bei Frauen, die schwanger werden möchten nicht empfohlen. Bei Frauen, die Schwierigkeiten haben schwanger zu werden oder bei denen Untersuchungen zu Infertilität durchgeführt werden, sollte das Absetzen von Ibuprofen in Betracht gezogen werden.
  • -Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen mit NSAR betreffen den Verdauungstrakt. Peptische Ulzera, Perforationen oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie), abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Hämatemesis, ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde Gastritis beobachtet. Selten wurde über gastrointestinale Perforation unter Einnahme von Ibuprofen berichtet.
  • -Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet. Im Zusammenhang mit Ibuprofen wurde auch über Müdigkeit berichtet.
  • +Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen mit NSAR betreffen den Verdauungstrakt. Peptische Ulzera, Perforationen oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie), abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Hämatemesis, ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde Gastritis beobachtet. Selten wurde über gastrointestinale Perforation unter Einnahme von Ibuprofen berichtet
  • +Verschlimmerung von infektionsbedingten Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasziitis) sind unter zeitgleicher Anwendung von NSAR beschrieben worden. In Ausnahmefällen kann es während einer Varizellen-Infektion zu schweren Infektionen der Haut und zu Weichteilkomplikationen kommen. Bei Anzeichen einer auftretenden Infektion oder wenn sich eine solche während der Anwendung von Ibuprofen verschlimmert, sollte der Patient daher umgehend einen Arzt zu Rate ziehen.
  • -Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden mit Ibuprofen beobachtet:
  • -Infektionen und Infestationen
  • -Selten: Rhinitis, aseptische Meningitis.
  • -Störungen des Blut- und Lymphsystems
  • -Selten (<0,1%): Hämatologische Auswirkungen wie Leukopenie, Agranulozytose, Thrombozytopenie, Neutropenie, aplastische Anämie, hämolytische Anämie (in der Patienteninformation umschrieben als «Angina, hohes Fieber, Anschwellen der Lymphknoten im Halsbereich»).
  • -Störungen des Immunsystems
  • -Selten (<0,1%): Lupus erythematodes-Syndrom, autoimmunhämolytische Anämie.
  • -Psychiatrische Störungen
  • -Gelegentlich bis häufig (0,1-5%): Depressionen, Angstgefühle, Verwirrtheitszustände.
  • -Selten: Schlaflosigkeit.
  • -Sehr selten (<0,01%): Psychotische Zustände.
  • -Störungen des Nervensystems
  • -Gelegentlich bis häufig (0,1-5%): Zentralnervöse Nebenwirkungen wie Einschränkung des Reaktionsvermögens (besonders im Zusammenwirken mit Alkohol), Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit.
  • -Selten (<0,1%): Parästhesien.
  • -Augenleiden
  • -Gelegentlich bis häufig (0,1-5%): Sehstörungen. Die Sehstörungen sind normalerweise reversibel, wenn die Behandlung abgebrochen wird.
  • -Selten (<0,1%): Toxische Amblyopie, Optikusneuritis, toxische Optikneuropathie.
  • -Funktionsstörungen des Ohrs und des Innenohrs
  • -Gelegentlich bis häufig (0,1-5%): Ohrensausen, Schwerhörigkeit.
  • -Atmungsorgane
  • -Selten (<0,1%): Bronchospasmen, Gefahr eines akuten Lungenödems bei Patienten mit Herzinsuffizienz.
  • -Gastrointestinale Störungen
  • -Häufig (>5%): Gastrointestinale Nebenwirkungen wie Völlegefühl, Sodbrennen, epigastrische Schmerzen, Anorexie, Diarrhoe oder Verstopfung, Nausea, Erbrechen, erosive Gastritis und okkulte Blutverluste (bis zur Anämie).
  • -Selten (<0,1%): Ulzerationen im Gastrointestinaltrakt mit Hämorrhagien (in der Patienteninformation umschrieben als «Schmerzen im Oberbauch und/oder Schwarzfärbung des Stuhls»).
  • -Sehr selten (<0.01%): Pankreatitis.
  • -Funktionsstörung der Leber und der Galle
  • -Selten (<0,1%): Leberfunktionsstörungen, Leberversagen.
  • -Funktionsstörung der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Häufig (>5%): Überempfindlichkeitsreaktionen wie Urtikaria, Pruritus, Purpura und Exantheme.
  • -Selten (<0,1%): Photosensibilität.
  • -Sehr selten (<0,01%): Bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom).
  • -Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege
  • -Selten (<0,1%): Nierenpapillennekrosen, interstitielle Nephritis und Nierenfunktionsstörungen mit Ödemen.
  • -Es sind vereinzelt Fälle einer reversiblen aseptischen Meningitis bei Patienten mit Lupus erythematodes oder Kollagenosen beobachtet worden.
  • +Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden mit Ibuprofen beobachtet. Die Häufigkeitsangaben entsprechen folgenden Konventionen: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätzt werden):
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • +Gelegentlich: Rhinitis.
  • +Selten: aseptische Meningitis.
  • +Erkrankungen des Blut- und des Lymphsystems
  • +Selten: Hämatologische Auswirkungen wie Leukopenie, Agranulozytose, Thrombozytopenie, Neutropenie, aplastische Anämie, hämolytische Anämie (in der Patienteninformation umschrieben als «Angina, hohes Fieber, Anschwellen der Lymphknoten im Halsbereich»).
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Selten: Anaphylaktische Reaktion, Lupus erythematodes-Syndrom, autoimmunhämolytische Anämie.
  • +Psychiatrische Erkrankungen
  • +Gelegentlich: Schlaflosigkeit, Angstgefühle.
  • +Selten: Depressionen, Verwirrtheitszustände.
  • +Sehr selten: Psychotische Zustände.
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Häufig: Zentralnervöse Nebenwirkungen wie Einschränkung des Reaktionsvermögens (besonders im Zusammenwirken mit Alkohol), Kopfschmerzen, Schwindel.
  • +Selten: Parästhesien, Schläfrigkeit.
  • +Augenerkrankungen
  • +Gelegentlich: Sehstörungen. Die Sehstörungen sind normalerweise reversibel, wenn die Behandlung abgebrochen wird.
  • +Selten: Toxische Amblyopie, Optikusneuritis, toxische Optikneuropathie.
  • +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
  • +Gelegentlich: Ohrensausen, Schwerhörigkeit, Schwindel.
  • +Herzerkrankungen
  • +Sehr selten: Herzversagen, Herzinfarkt.
  • +Gefässerkrankungen
  • +Sehr selten: Bluthochdruck.
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • +Gelegentlich: Asthma, Bronchospasmen, Atemnot, Gefahr eines akuten Lungenödems bei Patienten mit Herzinsuffizienz.
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Häufig: Verdauungsbeschwerden, Diarrhö, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, abdominale Schmerzen, Blähungen, Teerstuhl, Hämatemesis, gastrointestinale Blutungen.
  • +Selten: Gastritis, Ulzerationen im Gastrointestinaltrakt, ulzerative Stomatitis, gastrointestinale Perforation.
  • +Sehr selten: Pankreatitis.
  • +Häufigkeit unbekannt: Kolitis, Morbus Crohn.
  • +Affektionen der Leber und der Gallenblase
  • +Selten: Hepatitis, Ikterus, Leberfunktionsstörungen.
  • +Sehr selten: Leberversagen.
  • +Erkrankung der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Häufig: Exantheme.
  • +Selten: Urtikaria, Pruritus, Purpura, Angioödem, Photosensibilität.
  • +Sehr selten: Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Erythema Multiform und bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom).
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • +Selten: Nierentoxizität in verschiedenen Formen wie Nierenpapillennekrosen, interstitielle Nephritis, Nierenfunktionsstörungen mit Ödemen bis hin zu Nierenversagen.
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Gelegentlich: Müdigkeit.
  • +Selten: Ödeme.
  • -Experimentelle Studien an zwei Tierspezies haben gezeigt, dass Ibuprofen die Plazenta passiert sowie die Ovulation hemmt (bei Kaninchen). In mehreren experimentellen Studien in Ratten und Kaninchen wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und post-implantärem Verlust, intrauteriner Wachstumshemmung und erhöhter embryo-fetaler Letalität führt. Hier wurden auch erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschliesslich kardiovaskulärer Missbildungen wie Kammerscheidewanddefekten, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten.
  • +Experimentelle Studien an zwei Tierspezies haben gezeigt, dass Ibuprofen die Plazenta passiert sowie die Ovulation hemmt (bei Kaninchen). In mehreren experimentellen Studien in Ratten und Kaninchen wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und post-implantärem Verlust, intrauteriner Wachstumshemmung und erhöhter embryo-fetaler Letalität führt. Hier wurden auch erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschliesslich kardiovaskulärer Missbildungen wie Kammerscheidewanddefekten, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten. Für Ibuprofen wurden diese Missbildungen unter Dosen beobachtet, welche die tägliche Maximaldosis für den Menschen um den Faktor 2-3 übersteigen (basierend auf extrapolierten Expositionsdaten).
  • -August 2012.
  • +April 2015.
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