| 66 Änderungen an Fachinfo Zurcal 40 mg |
-1 magensaftresistente Filmtablette Zurcal 20 mg enthält: Pantoprazolum 20 mg
-1 magensaftresistente Filmtablette Zurcal 40 mg enthält: Pantoprazolum 40 mg
- +1 magensaftresistente Filmtablette Zurcal 20 enthält: Pantoprazolum 20 mg
- +1 magensaftresistente Filmtablette Zurcal 40 enthält: Pantoprazolum 40 mg
-Zurcal 40 mg und Zurcal i.v.
- +Zurcal 40 mg und Zurcal i.v.
-Nach erreichter Symptombefreiung können wiederkehrende Beschwerden mit 1 mal täglich 20 mg bei Bedarf ('on demand'-Behandlung) therapiert werden.
- +Nach erreichter Symptombefreiung können wiederkehrende Beschwerden mit 1-mal täglich 20 mg bei Bedarf ('on demand'-Behandlung) therapiert werden.
-a) 2 mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Zurcal 40 mg
-+ 2 mal täglich 1000 mg Amoxicillin
-+ 2 mal täglich 500 mg Clarithromycin.
-b) 2 mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Zurcal 40 mg
-+ 2 mal täglich 400-500 mg Metronidazol
-+ 2 mal täglich 250-500 mg Clarithromycin.
-c) 2 mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Zurcal 40 mg
-+ 2 mal täglich 1000 mg Amoxicillin
-+ 2 mal täglich 500 mg Metronidazol.
- +a) 2-mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Zurcal 40 mg
- ++ 2-mal täglich 1000 mg Amoxicillin
- ++ 2-mal täglich 500 mg Clarithromycin.
- +b) 2-mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Zurcal 40 mg
- ++ 2-mal täglich 400-500 mg Metronidazol
- ++ 2-mal täglich 250-500 mg Clarithromycin.
- +c) 2-mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Zurcal 40 mg
- ++ 2-mal täglich 1000 mg Amoxicillin
- ++ 2-mal täglich 500 mg Metronidazol.
-In Fällen, in denen eine rasche Kontrolle der Säuresekretion erforderlich ist, kann bei den meisten Patienten innerhalb einer Stunde die Säureproduktion mit einer Anfangsdosis von 2 mal 80 mg Zurcal i.v. unter 10 mEq/h gesenkt werden. Die Umstellung von Zurcal i.v. auf orale Medikation sollte erfolgen, sobald sie klinisch zu vertreten ist.
- +In Fällen, in denen eine rasche Kontrolle der Säuresekretion erforderlich ist, kann bei den meisten Patienten innerhalb einer Stunde die Säureproduktion mit einer Anfangsdosis von 2-mal 80 mg Zurcal i.v. unter 10 mEq/h gesenkt werden. Die Umstellung von Zurcal i.v. auf orale Medikation sollte erfolgen, sobald sie klinisch zu vertreten ist.
-Zurcal 40 mg
- +Zurcal 40 mg:
-Es wurde nur eine begrenzte Anzahl Patienten über mehrere Jahre mit Zurcal behandelt. Diese begrenzte Langzeiterfahrung muss bei einer Behandlung, die 1 Jahr übersteigt, bei der individuellen Nutzen/Risiko-Abwägung berücksichtigt werden.
-Bei geringfügigen Magen-Darm-Beschwerden, z. B. nervöser Magen, ist Zurcal nicht angezeigt.
- +Es wurde nur eine begrenzte Anzahl Patienten über mehrere Jahre mit Zurcal behandelt. Diese begrenzte Langzeiterfahrung muss bei einer Behandlung, die 1 Jahr übersteigt, bei der individuellen Nutzen/Risiko-Abwägung berücksichtigt werden.Bei geringfügigen Magen-Darm-Beschwerden, z. B. nervöser Magen, ist Zurcal nicht angezeigt.
-Beim Vorliegen von Warnsymptomen (wie z.B. signifikanter, unerklärlicher Gewichtsverlust, wiederholte Emesis, Dysphagie, Haematemesis, Anämie oder Meläna) und wenn ein Magengeschwür vermutet wird oder vorhanden ist, muss eine möglicherweise vorliegende Malignität ausgeschlossen werden, da die Behandlung mit Zurcal Symptome kaschieren und sich so die Diagnosestellung verzögern kann.
- +Beim Vorliegen von Warnsymptomen (wie z.B. signifikanter, unerklärlicher Gewichtsverlust, wiederholte Emesis, Dysphagie, Hämatemesis, Anämie oder Meläna) und wenn ein Magengeschwür vermutet wird oder vorhanden ist, muss eine möglicherweise vorliegende Malignität ausgeschlossen werden, da die Behandlung mit Zurcal Symptome kaschieren und sich so die Diagnosestellung verzögern kann.
-Gleichzeitige Anwendung von Atazanavir
-Die gleichzeitige Anwendung von Atazanavir mit Protonenpumpenhemmern wird nicht empfohlen (siehe „Interaktionen“). Falls eine Kombination von Atazanavir mit einem Protonenpumpenhemmer nicht zu vermeiden ist, wird eine engmaschige klinische Überwachung (z.B. Viruslast) unter Einbeziehung einer Erhöhung der Dosis von Atazanavir auf 400 mg zusammen mit 100 mg Ritonavir empfohlen. Die Dosis von 20 mg Pantoprazol pro Tag sollte nicht überschritten werden.
-Pantoprazol kann, wie alle Protonenpumpenhemmer (PPIs) auch, zu einem Anstieg der Anzahl der normalerweise im oberen Gastrointestinaltrakt vorkommenden Bakterien führen. Eine Behandlung mit Zurcal kann daher zu einem leicht erhöhten Risiko für bakterielle gastrointestinale Infektionen wie Salmonellen und Campylobacter führen.
- +Pantoprazol kann, wie alle Protonenpumpenhemmer (PPIs) auch, zu einem Anstieg der Anzahl der normalerweise im oberen Gastrointestinaltrakt vorkommenden Bakterien führen. Eine Behandlung mit Zurcal kann daher zu einem leicht erhöhten Risiko für bakterielle gastrointestinale Infektionen wie Salmonellen, Campylobacter und Clostridium difficile führen.
-Bei Patienten die mit PPI’s (Protonenpumpenhemmern), wie Zurcal, für mindestens 3 Monate, in den meisten Fällen aber für 1 Jahr behandelt wurden, gab es Berichte von schwerer Hypomagnesiämie. Schwere Erscheinungsformen einer Hypomagnesiämie wie Müdigkeit, Tetanie, Delirium, Krämpfe, Schwindel und ventrikulärer Arrythmie können auftreten. Sie können schleichend beginnen und übersehen werden. Bei den meisten der betroffenen Patienten besserte sich die Hypomagnesiämie nach Zufuhr von Magnesium und Abbruch der Behandlung mit einem PPI (Protonenpumpenhemmer).Für Patienten, die voraussichtlich über einen längeren Zeitraum behandelt werden oder die PPIs (Protonenpumpenhemmer) mit Digoxin oder Arzneimitteln, die Hypomagnesiämie verursachen können (z.B. Diuretika), einnehmen, soll die Messung des Magnesiumspiegels vor und in regelmässigen Abständen während der PPI-Behandlung in Betracht gezogen werden.
- +Bei Patienten die mit PPI’s (Protonenpumpenhemmern), wie Pantoprazol, für mindestens 3 Monate, in den meisten Fällen aber für 1 Jahr behandelt wurden, gab es Berichte von schwerer Hypomagnesiämie. Schwere Erscheinungsformen einer Hypomagnesiämie wie Müdigkeit, Tetanie, Delirium, Krämpfe, Schwindel und ventrikulärer Arrythmie können auftreten. Sie können schleichend beginnen und übersehen werden. Bei den meisten der betroffenen Patienten besserte sich die Hypomagnesiämie nach Zufuhr von Magnesium und Abbruch der Behandlung mit einem PPI (Protonenpumpenhemmer).Für Patienten, die voraussichtlich über einen längeren Zeitraum behandelt werden oder die PPIs (Protonenpumpenhemmer) mit Digoxin oder Arzneimitteln, die Hypomagnesiämie verursachen können (z.B. Diuretika), einnehmen, soll die Messung des Magnesiumspiegels vor und in regelmässigen Abständen während der PPI-Behandlung in Betracht gezogen werden.
-HIV-Arzneimittel (Atazanavir)
-Die gleichzeitige Anwendung von Protonenpumpenhemmern zusammen mit Atazanavir und anderen HIV-Arzneimitteln, deren Resorption pH-abhängig ist, kann zu einer erheblichen Herabsetzung der Bioverfügbarkeit dieser HIV-Medikamente führen und dadurch die Wirksamkeit dieser Arzneimittel beeinträchtigen. Daher wird die gleichzeitige Anwendung von Protonenpumpenhemmern mit Atazanavir und solchen HIV-Medikamenten nicht empfohlen (siehe Rubrik „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
- +HIV-Protease Inhibitoren
- +Die gleichzeitige Einnahme von Pantoprazol und HIV-Proteasehemmern, deren Resorption von einem niedrigen pH-Wert im Magen abhängt, wie Atazanavir und Nelfinavir, wird nicht empfohlen, da dies ihre Bioverfügbarkeit deutlich verringert.
- +Methotrexat:
- +Die gleichzeitige Einnahme von hochdosiertem Methotrexat kann die Serumkonzentration von Methotrexat und/oder seinem Metaboliten erhöhen und verlängern und so möglicherweise zu Toxizität von Methotrexat führen.
-Tierexperimentelle Studien zeigen eine Reproduktionstoxizität (siehe Rubrik „Präklinische Daten“).
- +Tierexperimentelle Studien zeigen eine Reproduktionstoxizität (siehe Rubrik „Präklinische Daten“). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
-Blut und Lymphsystem
- +Erkrankungen des Blutes und Lymphsystems
-Immunsystem (siehe auch Haut)
-Selten: Überempfindlichkeit (inklusive anaphylaktische Reaktionen und anaphylaktischer Schock).
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Selten: Überempfindlichkeit (inklusive anaphylaktische Reaktionen und anaphylaktischer Schock).
-Selten: Hyperlipidämie, erhöhte Lipidwerte (Triglyceride, Cholesterin); Gewichtsveränderungen.
- +Selten: Hyperlipidämie, erhöhte Lipidwerte (Triglyceride, Cholesterin); Gewichtsveränderungen.
-Psychiatrische Störungen
- +Psychiatrische Erkrankungen
-Selten: Depression, Verschlechterung vorbestehender Depressionen.
- +Selten : Depression, Verschlechterung vorbestehender Depressionen.
-Nervensystem
- +Erkrankungen des Nervensystems
-Augen
- +Augenerkrankungen
-Gastrointestinale Störungen
-Gelegentlich: Diarrhoe, Übelkeit / Erbrechen, Blähungen und Völlegefühl, Verstopfung, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen und –beschwerden.
-Leber und Galle
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Gelegentlich: Diarrhoe, Übelkeit / Erbrechen, Blähungen und Völlegefühl, Verstopfung, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen und –beschwerden.
- +Affektionen der Leber und Gallenblase
-Haut
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Nicht bekannt: Stevens-Johnson-Syndrom; Lyell-Syndrom; Erythema multiforme; Photosensibilität.
-Muskelskelettsystem
-Gelegentlich: Frakturen der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule
- +Nicht bekannt: Stevens-Johnson-Syndrom; Lyell-Syndrom; Erythema multiforme; Photosensibilität.
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Gelegentlich: Frakturen der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule.
-Niere und Harnwege
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
-Reproduktionssystem und Brust
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
-Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Selten: erhöhte Körpertemperatur; periphere Ödeme.
- +Selten : erhöhte Körpertemperatur; periphere Ödeme.
-Die Sicherheit von Pantoprazol wurde in klinischen Studien an 250 Kindern mit leichter Refluxösophagitis im Alter von 2-16 Jahren geprüft. Die Mehrzahl der Kinder war älter als 12 Jahre. Pantoprazol wurde in der Regel gut vertragen und sein Sicherheitsprofil glich demjenigen bei Erwachsenen.
- +Die Sicherheit von Pantoprazol wurde in klinischen Studien an 250 Kindern mit leichter Refluxösophagitis im Alter von 2-16 Jahren geprüft. Die Mehrzahl der Kinder war älter als 12 Jahre. Pantoprazol wurde in der Regel gut vertragen und sein Sicherheitsprofil glich demjenigen bei Erwachsenen.
-Zur Herstellung einer gebrauchsfertigen Lösung Zurcal i.v. dürfen nur die angegebenen Lösungen verwendet werden (siehe „Dosierung/Anwendung“').
- +Zur Herstellung einer gebrauchsfertigen Lösung Zurcal i.v. dürfen nur die angegebenen Lösungen verwendet werden (siehe „Hinweise für die Handhabung von Zurcal i.v.“).
-Zurcal i.v.: Die gebrauchsfertige Lösung muss innerhalb von 12 Stunden angewandt werden. Aus mikrobiologischer Sicht sollte die Lösung sofort appliziert werden. Wird sie nicht sofort appliziert, ist der Anwender dafür verantwortlich, vor der Applikation auf die Lagerungszeit und Lagerungsbedingungen zu achten, die nicht mehr als 12°Stunden bei maximal 25°C betragen soll.
- +Zurcal i.v.: Die gebrauchsfertige Lösung muss innerhalb von 12 Stunden angewandt werden. Aus mikrobiologischer Sicht sollte die Lösung sofort appliziert werden. Wird sie nicht sofort appliziert, ist der Anwender dafür verantwortlich, vor der Applikation auf die Lagerungszeit und Lagerungsbedingungen zu achten, die nicht mehr als 12 Stunden bei maximal 25°C betragen soll.
-Eine gebrauchsfertige Lösung wird hergestellt, indem der Inhalt einer Durchstechflasche in 10 ml physiologischer Kochsalzlösung gelöst wird. Anschliessend wird diese Lösung aus der Durchstechflasche aufgezogen und intravenös appliziert. Es besteht auch die Möglichkeit, die Lösung in 100°ml physiologische Kochsalzlösung oder 5%ige Glucoselösung zu geben und dann zu applizieren. Zurcal i.v. darf nicht mit anderen als den angegebenen Lösungen hergestellt oder gemischt werden. Die Verabreichung sollte morgens intravenös über 2-15 Minuten erfolgen. Die gebrauchsfertige Lösung muss innerhalb von 12 Stunden angewandt werden. Aus mikrobiologischer Sicht sollte die Lösung sofort appliziert werden. Wird sie nicht sofort appliziert, ist der Anwender dafür verantwortlich, vor der Applikation auf die Lagerungszeit und Lagerungsbedingungen zu achten, die nicht mehr als 12 Stunden bei maximal 25°C betragen soll.
- +Eine gebrauchsfertige Lösung wird hergestellt, indem der Inhalt einer Durchstechflasche in 10 ml physiologischer Kochsalzlösung gelöst wird. Anschliessend wird diese Lösung aus der Durchstechflasche aufgezogen und intravenös appliziert. Es besteht auch die Möglichkeit, die Lösung in 100 ml physiologische Kochsalzlösung oder 5%ige Glucoselösung zu geben und dann zu applizieren. Zurcal i.v. darf nicht mit anderen als den angegebenen Lösungen hergestellt oder gemischt werden. Die Verabreichung sollte morgens intravenös über 2-15 Minuten erfolgen. Die gebrauchsfertige Lösung muss innerhalb von 12 Stunden angewandt werden. Aus mikrobiologischer Sicht sollte die Lösung sofort appliziert werden. Wird sie nicht sofort appliziert, ist der Anwender dafür verantwortlich, vor der Applikation auf die Lagerungszeit und Lagerungsbedingungen zu achten, die nicht mehr als 12 Stunden bei maximal 25°C betragen soll.
-54’240, 55’830 (Swissmedic)
- +54240, 55830 (Swissmedic)
-Zurcal 40 mg: 7, 15, 30, 60 und 1350 (90x15) magensaftresistente Filmtabletten [B]
- +Zurcal 40 mg: 7, 15, 30, 60, 100 und 1350 (90x15) magensaftresistente Filmtabletten [B]
-Juni 2013
- +Mai 2016
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