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Home - Information for professionals for Panadol Extend - Änderungen - 23.01.2016
26 Änderungen an Fachinfo Panadol Extend
  • -Behandlung von leichten bis mässig starken Schmerzen (Kopfschmerzen, Dysmenorrhö, Zahnschmerzen wie auch zur Behandlung von Schmerzen nach Dentaleingriffen. Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen, Schmerzen nach Verletzungen).
  • +Behandlung von leichten bis mässig starken Schmerzen (Kopfschmerzen, Dysmenorrhoe, Zahnschmerzen wie auch zur Behandlung von Schmerzen nach Dentaleingriffen. Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen, Schmerzen nach Verletzungen).
  • -Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren und über 40 kg Körpergewicht
  • +Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren und über 40 kg Körpergewicht:
  • +Bei Patienten mit erschöpftem Glutathion Status wie z.B. bei einer Sepsis, kann die Anwendung von Paracetamol das Risiko einer metabolischen Azidose erhöhen.
  • -Enzyminduktoren wie Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Isonicotinsäurehydrazid (INH) und Rifampicin steigern die Hepatotoxizität von Paracetamol.
  • -Alkohol (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Mittel, welche die Magenentleerung verlangsamen (z.B. Propanthelin) senken die Resorptionsgeschwindigkeit.
  • -Mittel, welche die Magenentleerung beschleunigen (z.B. Metoclopromid) steigern die Resorptionsgeschwindigkeit.
  • -Chloramphenicol: Die Eliminiationshalbwertzeit von Chloramphenicol wird durch Paracetamol um das 5-Fache verlängert.
  • -Chlorzoxazon: Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chlorzoxazon steigt die Hepatotoxizität beider Substanzen.
  • -Zidovudin: Durch die gleichzeitige Anwendung von Zidovudin und Paracetamol wird die Neigung zu einer Neutropenie verstärkt.
  • -Salicylamid: Salicylamid verlängert die Eliminationshalbwertzeit von Paracetamol und vermehrt den Anfall lebertoxischer Metabolite.
  • -Der antikoagulierende Effekt von Warfarin und anderen Kumarinen kann bei langfristiger, täglicher Einnahme von Paracetamol verstärkt auftreten und damit das Risiko von Blutungen erhöhen. Gelegentliche Einnahmen haben keinen signifikanten Effekt.
  • +·Enzyminduktoren wie Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Isonicotinsäurehydrazid (INH) und Rifampicin steigern die Hepatotoxizität von Paracetamol.
  • +·Alkohol (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +·Mittel, welche die Magenentleerung verlangsamen (z.B. Propanthelin) senken die Resorptionsgeschwindigkeit.
  • +·Mittel, welche die Magenentleerung beschleunigen (z.B. Metoclopromid) steigern die Resorptionsgeschwindigkeit.
  • +·Chloramphenicol: Die Eliminiationshalbwertzeit von Chloramphenicol wird durch Paracetamol um das 5-Fache verlängert.
  • +·Chlorzoxazon: Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chlorzoxazon steigt die Hepatotoxizität beider Substanzen.
  • +·Zidovudin: Durch die gleichzeitige Anwendung von Zidovudin und Paracetamol wird die Neigung zu einer Neutropenie verstärkt.
  • +·Salicylamid: Salicylamid verlängert die Eliminationshalbwertzeit von Paracetamol und vermehrt den Anfall lebertoxischer Metabolite.
  • +·Der antikoagulierende Effekt von Warfarin und anderen Kumarinen kann bei langfristiger, täglicher Einnahme von Paracetamol verstärkt auftreten und damit das Risiko von Blutungen erhöhen. Gelegentliche Einnahmen haben keinen signifikanten Effekt.
  • -Aufgrund bisheriger Erfahrung gilt eine Paracetamol-Einnahme in korrekter Dosierung während der Schwangerschaft bezüglich des Risikos von Funktions- und Organschäden, Missbildungen und Adaptionsstörungen z.Zt. als wenig bedenklich.
  • +Aufgrund bisheriger Erfahrung gilt eine Paracetamol-Einnahme in korrekter Dosierung während der Schwangerschaft bezüglich des Risikos von Funktions- und Organschäden, Missbildungen und Adaptionsstörungen z. Zt. als wenig bedenklich.
  • -Häufigkeiten: «gelegentlich» (≥1/1’000, <1/100), «selten» (≥1/10’000, <1/1’000), «sehr selten» (<1/10’000).
  • -Störungen des Blut- und Lymphsystems
  • -Selten: Allergisch bedingte Thrombozytopenie (bisweilen unter Ausbildung von Blutergüssen und Blutungen), Leukopenie, Agranulozytose, Panzytopenie, Neutropenie, hämolytische Anämie.
  • -Störungen des Immunsystems
  • -Selten: Anaphylaxie, allergische Reaktionen wie Quinke-Ödem (Angioödem), Atemnot, Bronchospasmus, Schweissausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock.
  • -Ein kleiner Teil (5–10%) der Patienten mit acetylsalicylsäure-induziertem Asthma oder anderen Manifestationen einer sogenannten Acetylsalicylsäure-Intoleranz kann in ähnlicher Weise auch auf Paracetamol reagieren (Analgetika-Asthma).
  • -Funktionsstörungen der Leber und Galle
  • -Siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Überdosierung».
  • -Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Gelegentlich: Erythematöse, urtikarielle Hautreaktionen und Hautrötungen.
  • -Sehr selten: Stevens-Johnson Syndrom und Lyell-Syndrom.
  • +Häufigkeiten: «Gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1'000), «sehr selten» (<1/10'000)
  • +Organklasse Häufigkeit
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • +Allergisch bedingte Thrombozytopenie (bisweilen unter Ausbildung von Blutergüssen und Blutungen), Leukopenie, Agranulozytose, Panzytopenie, Neutropenie, hämolytische Anämie Selten
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Anaphylaxie, allergische Reaktionen wie Quinke-Ödem (Angioödem), Atemnot, Bronchospasmus, Schweissausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock. Selten
  • +Ein kleiner Teil (5–10%) der Patienten mit acetylsalicylsäure-induziertem Asthma oder anderen Manifestationen einer sogenannten Acetylsalicylsäure-Intoleranz kann in ähnlicher Weise auch auf Paracetamol reagieren (Analgetika-Asthma) Selten
  • +Affektionen der Leber und Gallenblase
  • +Siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Überdosierung»
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Erythematöse, urtikarielle Hautreaktionen und Hautrötungen Gelegentlich
  • +Stevens Johnson Syndrom und Lyell Syndrom Sehr selten
  • +
  • -Nach oraler Einnahme von 7,5 g – 10 g Paracetamol bei Erwachsenen und von 150–200 mg/kg beim Kind (bei prädisponierten Patienten wie z.B. solchen mit erhöhtem Alkoholkonsum oder verminderter Glutathionreserve bei Nahrungskarenz schon in geringeren Dosen) kommt es zu akuten Vergiftungserscheinungen an Zellen der Leber und des Nierentubulus in Form von lebensgefährlichen Zellnekrosen.
  • +Nach oraler Einnahme von 7,5 g–10 g Paracetamol bei Erwachsenen und von 150–200 mg/kg beim Kind (bei prädisponierten Patienten wie z.B. solchen mit erhöhtem Alkoholkonsum oder verminderter Glutathionreserve bei Nahrungskarenz schon in geringeren Dosen) kommt es zu akuten Vergiftungserscheinungen an Zellen der Leber und des Nierentubulus in Form von lebensgefährlichen Zellnekrosen.
  • -Magenspülung (ist nur innerhalb der ersten 1 (–2) h sinnvoll), nachfolgend Verabreichung von Aktivkohle.
  • +Magenspülung (ist nur innerhalb der ersten 1 (-2) h sinnvoll), nachfolgend Verabreichung von Aktivkohle.
  • -Es wird empfohlen, 4–6 Stunden nach der ersten Messung eine zweite Messung der Paracetamolkonzentration durchzuführen.
  • +Es wird empfohlen, 4-6 Stunden nach der ersten Messung eine zweite Messung der Paracetamolkonzentration durchzuführen.
  • -Nach einmaliger Verabreichung von 2 Tabletten Panadol Extend Retardtabletten postprandial wurden maximale Plasmakonzentrationen von durchschnittlich 10,1 µg/ml Paracetamol nach 3,29 h erreicht. Mit postprandial 2 Tabletten Panadol mit normaler Freisetzung lag die Maximalkonzentration bei 12,6 µg/ml nach 1,9 h. Die Zeit bis zum Erreichen der pharmakologisch wirksamen Plasmakonzentration von 4 µg/ml war für beide Formen ähnlich. Die Zeit bei der Plasmakonzentrationen über 4 µg/ml lag, betrug mit der Retardform durchschnittlich 5,66 h und mit der Normalform durchschnittlich 3,49 h. Basierend auf den dosiskorrigierten AUC-Werten waren Panadol Extend Retardtabletten und Panadol Filmtabletten nach einmaliger Verabreichung (rechnerisch bezogen auf 1 g vs 1 g) und im «steady-state» (3× 2 Panadol Extend vs 4× 2 Panadol pro 24 h) bioaequivalent.
  • +Nach einmaliger Verabreichung von 2 Tabletten Panadol Extend Retardtabletten postprandial wurden maximale Plasmakonzentrationen von durchschnittlich 10.1 µg/ml Paracetamol nach 3.29 h erreicht. Mit postprandial 2 Tabletten Panadol mit normaler Freisetzung lag die Maximalkonzentration bei 12.6 µg/ml nach 1,9 h. Die Zeit bis zum Erreichen der pharmakologisch wirksamen Plasmakonzentration von 4 µg/ml war für beide Formen ähnlich. Die Zeit bei der Plasmakonzentrationen über 4 µg/ml lag, betrug mit der Retardform durchschnittlich 5.66 h und mit der Normalform durchschnittlich 3.49 h. Basierend auf den dosiskorrigierten AUC-Werten waren Panadol Extend Retardtabletten und Panadol Filmtabletten nach einmaliger Verabreichung (rechnerisch bezogen auf 1 g vs 1 g) und im «steady-state» (3 x 2 Panadol Extend vs 4 x 2 Panadol pro 24 h) bioaequivalent.
  • -Paracetamol hat ein Verteilungsvolumen von ca. 0,9 l kg und die Eiweissbindung liegt bei ca. 35%. Paracetamol wird in alle Körperflüssigkeiten verteilt, ist plazentagängig und tritt in die Muttermilch über.
  • +Paracetamol hat ein Verteilungsvolumen von ca. 0,9 l kg-1 und die Eiweissbindung liegt bei ca. 35%. Paracetamol wird in alle Körperflüssigkeiten verteilt, ist plazentagängig und tritt in die Muttermilch über.
  • -Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.
  • +Das Präparat ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Panadol Extend ret Tabl 48. (B)
  • -Panadol Extend ret Tabl 96. (B)
  • +In Apotheken, nur nach ärztlicher Verschreibung
  • +Packungen zu 48 und 96 Retardtabletten (B)
  • -September 2011.
  • +Oktober 2015.
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