| 34 Änderungen an Fachinfo Angiox 250 mg |
-Für die Zubereitung der Injektions- bzw. Infusionslösung, siehe unter „Hinweise für die Handhabung“.
- +Für die Zubereitung der Injektions- bzw. Infusionslösung, siehe unter « Hinweise für die Handhabung».
-Die empfohlene Dosierung von Angiox besteht aus einer initialen intravenösen Bolusgabe von 0,75 mg/kg Körpergewicht und einer sich hieran unmittelbar anschließenden intravenösen Infusion mit einer Dosis von 1,75 mg/kg Körpergewicht/Stunde mindestens für die Dauer des Eingriffs. Die Infusion kann, nach den Erfordernissen der jeweiligen klinischen Situation, bis zu vier Stunden nach der PCI fortgeführt werden.
- +Die empfohlene Dosierung von Angiox besteht aus einer initialen intravenösen Bolusgabe von 0,75 mg/kg Körpergewicht und einer sich hieran unmittelbar anschliessenden intravenösen Infusion mit einer Dosis von 1,75 mg/kg Körpergewicht/Stunde mindestens für die Dauer des Eingriffs. Die Infusion von 1.75 mg/kg Körpergewicht/Stunde kann, nach den Erfordernissen der jeweiligen klinischen Situation, bis zu vier Stunden nach der PCI fortgeführt werden.
- +Bei STEMI-Patienten, die sich einer primären PCI unterziehen, sollte die Infusion von 1,75 mg/kg Körpergewicht/Stunde bis zu vier Stunden nach der PCI fortgesetzt werden.
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-Bei Patienten mit schwerer Nierenschädigung (GFR < 30 ml/min) und auch bei dialysepflichtigen Patienten ist Angiox kontraindiziert (siehe unter „Kontraindikationen“).
- +Bei Patienten mit schwerer Nierenschädigung (GFR < 30 ml/min) und auch bei dialysepflichtigen Patienten ist Angiox kontraindiziert (siehe unter «Kontraindikationen»).
-Kombinierte Verabreichung mit Thrombozytenaggregationshemmern oder Antikoagulanzien: Es ist davon auszugehen, dass die kombinierte Verabreichung mit Antikoagulanzien das Blutungsrisiko erhöht (siehe Kap, Interaktionen). Wenn Bivalirudin in Kombination mit einem Thrombozytenaggregationshemmer oder einem Antikoagulans verabreicht wird, sind die klinischen und biologischen Hämostaseparameter regelmäßig zu überwachen.
- +Akute Stentthrombose:
- +Akute Stentthrombosen (AST) (innerhalb <4 Stunden) wurden bei STEMI-Patienten, die sich einer primären PCI unterziehen, häufiger bei denjenigen Patienten festgestellt, welche mit Angiox behandelt wurden (1,2%, 36/2889) als bei Patienten, welche mit Heparin behandelt wurden (0,2%, 6/2911). Unter denjenigen Patienten, welche eine AST erlitten, wurde unter Angiox und Heparin je ein Todesfall (je 0,03%) festgestellt. Betroffene Patienten wurden mittels Revaskularisation des Zielgefässes (TVR) behandelt. Die betroffenen Patienten sollten für mindestens 24 Stunden in einer Einrichtung bleiben, die ischämische Komplikationen behandeln kann, und sollten nach einer primären PCI sorgfältig auf Anzeichen und Symptome in Zusammenhang mit einer Myokardischämie überwacht werden.
- +Kombinierte Verabreichung mit Thrombozytenaggregationshemmern oder Antikoagulanzien: Es ist davon auszugehen, dass die kombinierte Verabreichung mit Antikoagulanzien das Blutungsrisiko erhöht (siehe Kap, Interaktionen). Wenn Bivalirudin in Kombination mit einem Thrombozytenaggregationshemmer oder einem Antikoagulans verabreicht wird, sind die klinischen und biologischen Hämostaseparameter regelmässig zu überwachen.
-Überempfindlichkeit: Über allergische Überempfindlichkeitsreaktionen wurde in klinischen Prüfungen gelegentlich berichtet. Vorsichtsmassnahmen zur Behandlung allergischer Reaktionen sollten getroffen werden. Die Patienten sind über die Frühzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen wie Nesselsucht, generalisierte Urtikaria, Brustenge, Keuchatmung, Hypotonie und Anaphylaxie aufzuklären. Im Falle eines Schocks sind die aktuellen medizinischen Standards für eine Schockbehandlung zu befolgen. Nach der Markteinführung wurde sehr selten über das Auftreten anaphylaktischer Reaktionen, einschließlich anaphylaktischem Schock mit tödlichem Ausgang berichtet (siehe unter Abschnitt „unerwünschte Wirkungen“).
- +Überempfindlichkeit: Über allergische Überempfindlichkeitsreaktionen wurde in klinischen Prüfungen gelegentlich berichtet. Vorsichtsmassnahmen zur Behandlung allergischer Reaktionen sollten getroffen werden. Die Patienten sind über die Frühzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen wie Nesselsucht, generalisierte Urtikaria, Brustenge, Keuchatmung, Hypotonie und Anaphylaxie aufzuklären. Im Falle eines Schocks sind die aktuellen medizinischen Standards für eine Schockbehandlung zu befolgen. Nach der Markteinführung wurde sehr selten über das Auftreten anaphylaktischer Reaktionen, einschliesslich anaphylaktischem Schock mit tödlichem Ausgang berichtet (siehe unter Abschnitt « unerwünschte Wirkungen»).
-Untersuchungen zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden mit Thrombozytenaggregationshemmern einschließlich Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel, Abciximab, Eptifibatid und Tirofiban durchgeführt. Die Ergebnisse weisen auf keine pharmakodynamischen Wechselwirkungen mit diesen Arzneimitteln hin.
- +Untersuchungen zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden mit Thrombozytenaggregationshemmern einschliesslich Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel, Abciximab, Eptifibatid und Tirofiban durchgeführt. Die Ergebnisse weisen auf keine pharmakodynamischen Wechselwirkungen mit diesen Arzneimitteln hin.
-Bei der Kombination von Bivalirudin mit Thrombozytenaggregationshemmern oder Antikoagulantien sind die klinischen und biologischen Hämostaseparameter in jedem Fall regelmäßig zu kontrollieren.
- +Bei der Kombination von Bivalirudin mit Thrombozytenaggregationshemmern oder Antikoagulantien sind die klinischen und biologischen Hämostaseparameter in jedem Fall regelmässig zu kontrollieren.
-Für die Anwendung von Bivalirudin in der Schwangerschaft liegen keine entsprechenden Daten vor. Die tierexperimentellen Untersuchungen sind in Bezug auf Auswirkungen auf die Schwangerschaft, die embryonale/fetale Entwicklung, die Entbindung oder die postnatale Entwicklung unzureichend (siehe unter Abschnitt „Präklinische Daten“). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
- +Für die Anwendung von Bivalirudin in der Schwangerschaft liegen keine entsprechenden Daten vor. Die tierexperimentellen Untersuchungen sind in Bezug auf Auswirkungen auf die Schwangerschaft, die embryonale/fetale Entwicklung, die Entbindung oder die postnatale Entwicklung unzureichend (siehe unter Abschnitt « Präklinische Daten»). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
-Gefäßerkrankungen Leichte Blutungen Schwere Blutungen Thrombose, Hypotonie, Hämorrhagien, Gefäßerkrankungen, Gefäßanomalien
- +Gefässerkrankungen Leichte Blutungen Schwere Blutungen Thrombose, Hypotonie, Hämorrhagien, Gefässerkrankungen, Gefässanomalien
-Blutungsstelle Bivalirudin (N=2994) % Heparin+ GPIIb/IIIa-Inhibitor(N=3008) % p-Wert
- +Blutungsstelle Bivalirudin (N=2994) % Heparin + GPIIb/IIIa-Inhibitor (N=3008) % p-Wert
-Erkrankungen des Immunsystems Anaphylaktische Reaktion, anaphylaktischer Schock einschließlich tödlicher Schock, Überempfindlichkeitsreaktionen, Urtikaria
-Gefäßerkrankungen Thrombus einschließlich tödlich verlaufende thromboembotischer Verschlüsse, Hämatom
- +Erkrankungen des Immunsystems Anaphylaktische Reaktion, anaphylaktischer Schock einschliesslich tödlicher Schock, Überempfindlichkeitsreaktionen, Urtikaria
- +Gefässerkrankungen Thrombus einschliesslich tödlich verlaufende thromboembotischer Verschlüsse, Hämatom
- Bivalirudin(N=2994)% Heparin+ GPIIb/IIIa-Inhibitor(N=3008)% Bivalirudin (N=2902)% Heparin + GPIIb/IIIa-Inhibitor (N=2882) %
- + Bivalirudin (N=2994) % Heparin + GPIIb/IIIa-Inhibitor (N=3008) % Bivalirudin (N=2902) % Heparin + GPIIb/IIIa-Inhibitor (N=2882) %
-Es wird erwartet, dass Bivalirudin als Peptid einen Katabolismus in seine Aminosäurenbestandteile mit anschließender Wiederverwertung der Aminosäuren im Körper-Pool durchläuft. Bivalirudin wird mit Hilfe von Proteasen, u.a. Thrombin, verstoffwechselt. Der primäre Metabolit, der aus der Spaltung der Arg3-Pro4-Bindung der N-terminalen Sequenz durch Thrombin resultiert, ist aufgrund des Verlusts seiner Affinität zum katalytischen Zentrum von Thrombin nicht wirksam. Etwa 20% von Bivalirudin werden unverändert über den Urin ausgeschieden.
- +Es wird erwartet, dass Bivalirudin als Peptid einen Katabolismus in seine Aminosäurenbestandteile mit anschliessender Wiederverwertung der Aminosäuren im Körper-Pool durchläuft. Bivalirudin wird mit Hilfe von Proteasen, u.a. Thrombin, verstoffwechselt. Der primäre Metabolit, der aus der Spaltung der Arg3-Pro4-Bindung der N-terminalen Sequenz durch Thrombin resultiert, ist aufgrund des Verlusts seiner Affinität zum katalytischen Zentrum von Thrombin nicht wirksam. Etwa 20% von Bivalirudin werden unverändert über den Urin ausgeschieden.
-Ältere Menschen: Die Pharmakokinetik bei älteren Patienten wurde im Rahmen von Untersuchungen zur renalen Pharmakokinetik studiert. Eine Dosisanpassung in dieser Altersgruppe sollte auf Basis der Nierenfunktion vorgenommen werden (siehe unter Abschnitt „Dosierung/Anwendung“).
- +Ältere Menschen: Die Pharmakokinetik bei älteren Patienten wurde im Rahmen von Untersuchungen zur renalen Pharmakokinetik studiert. Eine Dosisanpassung in dieser Altersgruppe sollte auf Basis der Nierenfunktion vorgenommen werden (siehe unter Abschnitt « Dosierung/Anwendung»).
-Das Präparat darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Präparat darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit « EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Weißes bis cremefarbenes gefriergetrocknetes Pulver.
- +Weisses bis cremefarbenes gefriergetrocknetes Pulver.
-August 2009
- +Dezember 2016
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