| 70 Änderungen an Fachinfo Gardasil |
-·Zervixkarzinom, prämaligne Läsionen im Genitalbereich (Zervix, Vulva und Vagina), Analkarzinom, prämaligne Läsionen im Analbereich und
-Genitalwarzen (Condyloma acuminata) bei Frauen und Mädchen ab einem Alter von 9 Jahren
- +·Zervixkarzinom, prämaligne Läsionen im Genitalbereich (Zervix, Vulva und Vagina), Analkarzinom, prämaligne Läsionen im Analbereich und Genitalwarzen (Condyloma acuminata) bei Frauen und Mädchen ab einem Alter von 9 Jahren
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-Synkopen, manchmal in Verbindung mit Stürzen, sind bei Jugendlichen häufiger nach Impfung mit Gardasil aufgetreten als nach Verabreichung anderer Impfstoffe in dieser Altersgruppe.(siehe Abschnitt Unerwünschte Wirkungen).
-Daher sollten Personen während der Impfung mit Gardasil liegen oder sitzen und nach der Impfung für ungefähr 15 Minuten beobachtet werden und in einer sicheren Position verbleiben, um Verletzungen infolge der Ohnmacht zu verhindern.
- +Synkopen, manchmal in Verbindung mit Stürzen, sind bei Jugendlichen häufiger nach Impfung mit Gardasil aufgetreten als nach Verabreichung anderer Impfstoffe in dieser Altersgruppe.(siehe Abschnitt Unerwünschte Wirkungen).
- +Daher sollten Personen während der Impfung mit Gardasil liegen oder sitzen und nach der Impfung für ungefähr 15 Minuten beobachtet werden und in einer sicheren Position verbleiben, um Verletzungen infolge der Ohnmacht zu verhindern.
-Die Wirksamkeit gegen anale intraepitheliale Neoplasien (AIN 1/2/3), Analkarzinome und persistierende Infektionen im Analbereich wurde nur in einer Untergruppe von Männern untersucht, die Geschlechtsverkehr mit Männern haben (MSM-Population = men who have sex with men). In der MSM-Population besteht ein höheres Risiko für HPV-Infektionen im Analbereich im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Es wird erwartet, dass der absolute Nutzen der Impfung zur Prävention von Analkarzinomen in der Gesamtbevölkerung durch die Inzidenz bei Frauen und heterosexuellen Männern reflektiert wird.
- +Die Wirksamkeit gegen anale intraepitheliale Neoplasien (AIN 1/2/3), Analkarzinome und persistierende Infektionen im Analbereich wurde nur in einer Untergruppe von Männern untersucht, die Geschlechtsverkehr mit Männern haben (MSM-Population = men who have sex with men). In der MSM-Population besteht ein höheres Risiko für HPV-Infektionen im Analbereich im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Es wird erwartet, dass der absolute Nutzen der Impfung zur Prävention von Analkarzinomen in der Gesamtbevölkerung durch die Inzidenz bei Frauen und heterosexuellen Männern reflektiert wird.
-Im Rahmen des klinischen Entwicklungsprogramms berichteten 3’819 Frauen (1’894 in der Gardasil-Gruppe und 1’925 in der Placebogruppe) jeweils über mindestens eine Schwangerschaft. Es gab keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Art von Anomalien oder des Anteils von Schwangerschaften mit unerwünschtem Ausgang zwischen Gardasil- und Placebogruppe. Diese Daten (mehr als 1‘000 Schwangerschaftsverläufe nach Impfung) deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität hin.
- +Im Rahmen des klinischen Entwicklungsprogramms berichteten 3'819 Frauen (1'894 in der Gardasil-Gruppe und 1'925 in der Placebogruppe) jeweils über mindestens eine Schwangerschaft. Es gab keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Art von Anomalien oder des Anteils von Schwangerschaften mit unerwünschtem Ausgang zwischen Gardasil- und Placebogruppe. Diese Daten (mehr als 1'000 Schwangerschaftsverläufe nach Impfung) deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität hin.
-In 7 klinischen Studien (davon 6 placebokontrolliert) erhielten die Probanden bei Studieneinschluss und ungefähr 2 und 6 Monate später Gardasil oder Placebo. Nur wenige Probanden (0,2%) brachen ihre Studienteilnahme aufgrund von Nebenwirkungen ab. Die Verträglichkeit wurde entweder bei allen Studienteilnehmern (6 Studien) oder bei einer vorher festgelegten Untergruppe (eine Studie) über einen Zeitraum von jeweils 14 Tagen nach jeder Dosis Gardasil oder Placebo aktiv abgefragt und in den Probanden-Tagebüchern dokumentiert. Auf diese Weise wurden die Nebenwirkungen bei 10‘088 Probanden der Gardasil-Gruppe (n= 6‘995 weiblich von 9 bis 45 Jahre, 3‘093 männlich von 9 bis 26 Jahren bei Studieneinschluss) und bei 7‘995 Probanden der Placebogruppe (5‘692 weiblich und 2‘303 männlich) erfasst.
- +In 7 klinischen Studien (davon 6 placebokontrolliert) erhielten die Probanden bei Studieneinschluss und ungefähr 2 und 6 Monate später Gardasil oder Placebo. Nur wenige Probanden (0,2%) brachen ihre Studienteilnahme aufgrund von Nebenwirkungen ab. Die Verträglichkeit wurde entweder bei allen Studienteilnehmern (6 Studien) oder bei einer vorher festgelegten Untergruppe (eine Studie) über einen Zeitraum von jeweils 14 Tagen nach jeder Dosis Gardasil oder Placebo aktiv abgefragt und in den Probanden-Tagebüchern dokumentiert. Auf diese Weise wurden die Nebenwirkungen bei 10'088 Probanden der Gardasil-Gruppe (n= 6'995 weiblich von 9 bis 45 Jahre, 3'093 männlich von 9 bis 26 Jahren bei Studieneinschluss) und bei 7'995 Probanden der Placebogruppe (5'692 weiblich und 2'303 männlich) erfasst.
-Diese Angaben basieren auf Spontanmeldungen aus einer Population, deren Grösse nicht genau bekannt ist. Es ist daher nicht möglich, für alle Ereignisse die Häufigkeit des Auftretens verlässlich abzuschätzen oder einen Kausalzusammenhang mit der Impfung herzustellen. Daher wird die Häufigkeit dieser unerwünschten Wirkungen als „Einzelfälle“ angegeben.
- +Diese Angaben basieren auf Spontanmeldungen aus einer Population, deren Grösse nicht genau bekannt ist. Es ist daher nicht möglich, für alle Ereignisse die Häufigkeit des Auftretens verlässlich abzuschätzen oder einen Kausalzusammenhang mit der Impfung herzustellen. Daher wird die Häufigkeit dieser unerwünschten Wirkungen als «Einzelfälle» angegeben.
-Einzelfälle: Cellulitis an der Injektionsstelle
- +Einzelfälle: Cellulitis an der Injektionsstelle.
-Einzelfälle: Idiopathische thrombozytopenische Purpura (ITP), Lymphadenopathie
- +Einzelfälle: Idiopathische thrombozytopenische Purpura (ITP), Lymphadenopathie.
-Einzelfälle: Tiefe Venenthrombosen
- +Einzelfälle: Tiefe Venenthrombosen.
-Einzelfälle: Erbrechen
- +Einzelfälle: Erbrechen.
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-In den klinischen Studien berichteten die Probanden (Safety Population) über sämtliche neu auftretenden gesundheitlichen Veränderungen während des Nachbeobachtungszeitraums. Von den 15‘706 Gardasil-Empfängern und den 13‘617 Placebo-Empfängern wurden insgesamt 39 Fälle unspezifischer Arthritis/Arthropathie berichtet, davon 24 Fälle in der Gardasil-Gruppe und 15 Fälle in der Placebogruppe.
- +In den klinischen Studien berichteten die Probanden (Safety Population) über sämtliche neu auftretenden gesundheitlichen Veränderungen während des Nachbeobachtungszeitraums. Von den 15'706 Gardasil-Empfängern und den 13'617 Placebo-Empfängern wurden insgesamt 39 Fälle unspezifischer Arthritis/Arthropathie berichtet, davon 24 Fälle in der Gardasil-Gruppe und 15 Fälle in der Placebogruppe.
-Wirkmechanismus / Pharmakodynamik
- +Wirkmechanismus/Pharmakodynamik
-· 70% der mit HPV assoziierten hochgradigen intraepithelialen Neoplasien der Vulva (VIN 2/3) und der Vagina (VaIN 2/3),
- +·70% der mit HPV assoziierten hochgradigen intraepithelialen Neoplasien der Vulva (VIN 2/3) und der Vagina (VaIN 2/3),
-Die Wirksamkeit von Gardasil wurde in 4 placebokontrollierten, doppelblinden, randomisierten klinischen Studien der Phasen II (Studien 005, 007) und III (Studien 013, 015) mit insgesamt 20’541 Frauen von 16 bis 26 Jahren bewertet. Bei diesen Frauen wurde vor Studieneinschluss bzw. vor der Impfung kein Screening auf eine vorbestehende HPV-Infektion durchgeführt.
- +Die Wirksamkeit von Gardasil wurde in 4 placebokontrollierten, doppelblinden, randomisierten klinischen Studien der Phasen II (Studien 005, 007) und III (Studien 013, 015) mit insgesamt 20'541 Frauen von 16 bis 26 Jahren bewertet. Bei diesen Frauen wurde vor Studieneinschluss bzw. vor der Impfung kein Screening auf eine vorbestehende HPV-Infektion durchgeführt.
-HPV 16/18 assoziierte CIN 2/3 oder AIS 0 8’487 53 8’460 100,0 (92,9; 100,0) 2** 8’493 112 8’464 98,2 (93,5; 99,8)
-HPV 16/18 assoziierte CIN 3 0 8’487 29 8'460 100,0 (86,5; 100,0) 2** 8’493 64 8’464 96,9 (88,4; 99,6)
-HPV 16/18 assoziierte AIS 0 8’487 6 8’460 100,0 (14,8; 100,0) 0 8’493 7 8’464 100,0 (30,6; 100,0)
- +HPV 16/18 assoziierte CIN 2/3 oder AIS 0 8'487 53 8'460 100,0 (92,9; 100,0) 2** 8'493 112 8'464 98,2 (93,5; 99,8)
- +HPV 16/18 assoziierte CIN 3 0 8'487 29 8'460 100,0 (86,5; 100,0) 2** 8'493 64 8'464 96,9 (88,4; 99,6)
- +HPV 16/18 assoziierte AIS 0 8'487 6 8'460 100,0 (14,8; 100,0) 0 8'493 7 8'464 100,0 (30,6; 100,0)
-HPV 16 oder HPV 18 assoziierte CIN 2/3 oder AIS 122 9’831 201 9’896 39,0 (23,3; 51,7) 146 9’836 303 9’904 51,8 (41,1; 60,7)
-HPV 16/18 assoziierte CIN 3 83 9’831 127 9’896 34,3 (12,7; 50,8) 103 9’836 191 9’904 46,0 (31,0; 57,9)
-HPV 16/18 assoziierte AIS 5 9’831 11 9’896 54,3 (<0; 87,6) 6 9’836 15 9'904 60,0 (<0; 87,3)
- +HPV 16 oder HPV 18 assoziierte CIN 2/3 oder AIS 122 9'831 201 9'896 39,0 (23,3; 51,7) 146 9'836 303 9'904 51,8 (41,1; 60,7)
- +HPV 16/18 assoziierte CIN 3 83 9'831 127 9'896 34,3 (12,7; 50,8) 103 9'836 191 9'904 46,0 (31,0; 57,9)
- +HPV 16/18 assoziierte AIS 5 9'831 11 9'896 54,3 (<0; 87,6) 6 9'836 15 9'904 60,0 (<0; 87,3)
-Die Auswirkung von Gardasil auf das Gesamtrisiko für das Auftreten HPV assoziierter Erkrankungen der Zervix (verursacht durch jeglichen HPV-Typ) wurde bei 17’599 Probanden der beiden Phase III-Wirksamkeitsstudien (013 und 015) ab dem Tag 30 nach der ersten Impfdosis untersucht. Bei Probanden, die bei Studieneinschluss negativ hinsichtlich 14 häufiger HPV-Typen waren und einen negativen Pap-Test an Tag 1 aufwiesen, reduzierte die Anwendung von Gardasil bei Studienende die Inzidenz von CIN 2/3 oder AIS, verursacht durch Impfstoff-HPV- oder andere als die Impfstoff-HPV-Typen, um 42,7% (95% KI: 23,7; 57,3) und die Inzidenz von Genitalwarzen um 82,8% (95% KI: 74,3; 88,8).
- +Die Auswirkung von Gardasil auf das Gesamtrisiko für das Auftreten HPV assoziierter Erkrankungen der Zervix (verursacht durch jeglichen HPV-Typ) wurde bei 17'599 Probanden der beiden Phase III-Wirksamkeitsstudien (013 und 015) ab dem Tag 30 nach der ersten Impfdosis untersucht. Bei Probanden, die bei Studieneinschluss negativ hinsichtlich 14 häufiger HPV-Typen waren und einen negativen Pap-Test an Tag 1 aufwiesen, reduzierte die Anwendung von Gardasil bei Studienende die Inzidenz von CIN 2/3 oder AIS, verursacht durch Impfstoff-HPV- oder andere als die Impfstoff-HPV-Typen, um 42,7% (95% KI: 23,7; 57,3) und die Inzidenz von Genitalwarzen um 82,8% (95% KI: 74,3; 88,8).
-Der Effekt von Gardasil auf die Häufigkeit operativer therapeutischer Massnahmen an der Zervix wurde unabhängig vom verursachenden HPV-Typ bei 18’150 Probanden aus den Studien 007, 013 und 015 untersucht. In der Gruppe der HPV-Negativen (negativ für 14 häufige HPV-Typen und negativer Pap-Test an Tag 1) reduzierte Gardasil bei Studienende den Anteil von Frauen, bei denen eine operative therapeutische Massnahme an der Zervix (Loop Electro-Excision Procedure oder Cold-Knife Conization) durchgeführt werden musste, um 41,9% (95% KI: 27,7; 53,5). In der ITT-Gruppe betrug die Reduzierung 23,9% (95% KI: 15,2; 31,7).
- +Der Effekt von Gardasil auf die Häufigkeit operativer therapeutischer Massnahmen an der Zervix wurde unabhängig vom verursachenden HPV-Typ bei 18'150 Probanden aus den Studien 007, 013 und 015 untersucht. In der Gruppe der HPV-Negativen (negativ für 14 häufige HPV-Typen und negativer Pap-Test an Tag 1) reduzierte Gardasil bei Studienende den Anteil von Frauen, bei denen eine operative therapeutische Massnahme an der Zervix (Loop Electro-Excision Procedure oder Cold-Knife Conization) durchgeführt werden musste, um 41,9% (95% KI: 27,7; 53,5). In der ITT-Gruppe betrug die Reduzierung 23,9% (95% KI: 15,2; 31,7).
-Die Wirksamkeit von Gardasil gegen CIN (jeglichen Schweregrades) und CIN 2/3 oder AIS, verursacht durch 10 Nicht-Impfstoff-HPV-Typen (nämlich HPV 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58, 59), die eine strukturelle Ähnlichkeit mit HPV 16 oder 18 haben, basiert auf den kombinierten Phase III-Wirksamkeits-Daten (n= 17’599), wobei der mittlere Nachbeobachtungszeitraum 3,7 Jahre (bei Studienende) betrug. Berechnet wurde die Wirksamkeit gegen Erkrankungen durch bestimmte, vorab für die Analyse festgelegte Gruppen von Nicht-Impfstoff-HPV-Typen. Die statistische Teststärke der Studien war nicht für eine Berechnung der jeweiligen typspezifischen Wirksamkeit ausgelegt.
- +Die Wirksamkeit von Gardasil gegen CIN (jeglichen Schweregrades) und CIN 2/3 oder AIS, verursacht durch 10 Nicht-Impfstoff-HPV-Typen (nämlich HPV 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58, 59), die eine strukturelle Ähnlichkeit mit HPV 16 oder 18 haben, basiert auf den kombinierten Phase III-Wirksamkeits-Daten (n= 17'599), wobei der mittlere Nachbeobachtungszeitraum 3,7 Jahre (bei Studienende) betrug. Berechnet wurde die Wirksamkeit gegen Erkrankungen durch bestimmte, vorab für die Analyse festgelegte Gruppen von Nicht-Impfstoff-HPV-Typen. Die statistische Teststärke der Studien war nicht für eine Berechnung der jeweiligen typspezifischen Wirksamkeit ausgelegt.
-10 Nicht-Impfstoff-HPV-Typen║ 162 211 23,0% 5,1; 37,7
- +10 Nicht-Impfstoff-HPV-Typenll 162 211 23,0% 5,1; 37,7
-║ Testbestätigte Nicht-Impfstoff-HPV-Typen 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58 und 59
- +ll Testbestätigte Nicht-Impfstoff-HPV-Typen 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58 und 59
-Die Wirksamkeit von Gardasil bei Frauen von 24 bis 45 Jahren wurde in einer placebokontrollierten, randomisierten, doppelblinden Phase III-Studie untersucht (Studie 019, FUTURE III) An dieser Studie nahmen insgesamt 3’817 Frauen teil Einschluss in die Studie und Impfung erfolgte ohne vorherige Untersuchung auf eine HPV-Infektion.
- +Die Wirksamkeit von Gardasil bei Frauen von 24 bis 45 Jahren wurde in einer placebokontrollierten, randomisierten, doppelblinden Phase III-Studie untersucht (Studie 019, FUTURE III) An dieser Studie nahmen insgesamt 3'817 Frauen teil Einschluss in die Studie und Impfung erfolgte ohne vorherige Untersuchung auf eine HPV-Infektion.
-Diese Vergleichsstudie (Bridging Study) basiert auf den Resultaten zur Wirksamkeit von 16 bis 26-jährigen Frauen und wurde nicht primär dafür ausgelegt, die Wirksamkeit des Impfstoffes für den Endpunkt CIN 2/3+ zu belegen. Statistische Signifikanz wurde für die HPV 6-, 11-, 16- und 18- assoziierten Endpunkte CIN 2/3, AIS und für das Zervixkarzinom nicht erreicht, hingegen wurden deutliche numerische Reduktionen beobachtet (83,3%; 95% KI: <0,0; 99.6).
- +Diese Vergleichsstudie (Bridging Study) basiert auf den Resultaten zur Wirksamkeit von 16 bis 26-jährigen Frauen und wurde nicht primär dafür ausgelegt, die Wirksamkeit des Impfstoffes für den Endpunkt CIN 2/3+ zu belegen. Statistische Signifikanz wurde für die HPV 6-, 11-, 16und 18- assoziierten Endpunkte CIN 2/3, AIS und für das Zervixkarzinom nicht erreicht, hingegen wurden deutliche numerische Reduktionen beobachtet (83,3%; 95% KI: <0,0; 99.6).
-Die Wirksamkeit von Gardasil bei Männern von 16 bis 26 Jahren wurde in einer placebokontrollierten, doppelblinden, randomisierten Phase III-Studie untersucht (Studie 020). An dieser Studie nahmen insgesamt 4’055 Männer teil; der Einschluss in die Studie und Impfung erfolgte ohne vorherige Untersuchung auf eine HPV-Infektion, der mittlere Nachbeobachtungszeitraum betrug 2,9 Jahre.
- +Die Wirksamkeit von Gardasil bei Männern von 16 bis 26 Jahren wurde in einer placebokontrollierten, doppelblinden, randomisierten Phase III-Studie untersucht (Studie 020). An dieser Studie nahmen insgesamt 4'055 Männer teil; der Einschluss in die Studie und Impfung erfolgte ohne vorherige Untersuchung auf eine HPV-Infektion, der mittlere Nachbeobachtungszeitraum betrug 2,9 Jahre.
-Läsionen im äusseren Genitale 1’394 3 1’404 32 90,6 (70,1; 98,2)
-Genitalwarzen 1’394 3 1’404 28 89,3 (65,3; 97,9)
-PIN1/2/3 1'394 0 1’404 4 100,0 (-52,1; 100,0
- +Läsionen im äusseren Genitale 1'394 3 1'404 32 90,6 (70,1; 98,2)
- +Genitalwarzen 1'394 3 1'404 28 89,3 (65,3; 97,9)
- +PIN1/2/3 1'394 0 1'404 4 100,0 (-52,1; 100,0
-Die Immunogenität von Gardasil wurde an 20’132 (Gardasil n= 10’723, Placebo n= 9’409) Mädchen und Frauen von 9 bis 26 Jahren, 5‘417 (Gardasil n= 3‘109, Placebo n= 2‘308), Jungen und Männern von 9 bis 26 Jahren und 3'819 Frauen von 24 bis 45 Jahren (Gardasil n= 1'911, Placebo n= 1'908) ermittelt.
- +Die Immunogenität von Gardasil wurde an 20'132 (Gardasil n= 10'723, Placebo n= 9'409) Mädchen und Frauen von 9 bis 26 Jahren, 5'417 (Gardasil n= 3'109, Placebo n= 2'308), Jungen und Männern von 9 bis 26 Jahren und 3'819 Frauen von 24 bis 45 Jahren (Gardasil n= 1'911, Placebo n= 1'908) ermittelt.
- 9- bis 15-jährige Mädchen (Studien 016 und 018) 16- bis 26-jährige Frauen (Studien 013 und 015)
- + 9- bis 15-jährige Mädchen (Studien 016 und 018) 16- bis 26-jährige Frauen (Studien 013 und 015)
-HPV 6 915 929 (874; 987) 2’631 543 (526; 560)
-HPV 11 915 1’303 (1’223; 1’388) 2’655 762 (735; 789)
-HPV 16 913 4’909 (4’584; 5’300) 2’570 2’294 (2’185; 2’408)
-HPV 18 920 1’040 (965; 1’120) 2’796 462 (444; 480)
- +HPV 6 915 929 (874; 987) 2'631 543 (526; 560)
- +HPV 11 915 1'303 (1'223; 1'388) 2'655 762 (735; 789)
- +HPV 16 913 4'909 (4'584; 5'300) 2'570 2'294 (2'185; 2'408)
- +HPV 18 920 1'040 (965; 1'120) 2'796 462 (444; 480)
-HPV 6 884 1’038 (964; 1’117) 1’093 448 (419; 479)
-HPV 11 885 1’387 (1’299; 1’481) 1’093 624 (588; 662)
-HPV 16 882 6’057 (5’601; 6’549) 1’136 2’403 (2’243; 2’575)
-HPV 18 887 1’357 (1’249; 1’475) 1’175 403 (375; 433)
- +HPV 6 884 1'038 (964; 1'117) 1'093 448 (419; 479)
- +HPV 11 885 1'387 (1'299; 1'481) 1'093 624 (588; 662)
- +HPV 16 882 6'057 (5'601; 6'549) 1'136 2'403 (2'243; 2'575)
- +HPV 18 887 1'357 (1'249; 1'475) 1'175 403 (375; 433)
-Die Follow-up Studie Protocol 018 untersuchte auch Ergebnisse der zytologischen Pap-Abstriche bei heranwachsenden Jugendlichen. Es liegen Zwischendaten nach 72 Monaten vor und die Analysen werden weiter fortgeführt. Die Placebogruppe wurde nach 30 Monaten mit Gardasil geimpft, (Catch-up). Die Häufigkeit des Auftretens von pathologischen Pap-Abstrichen wurde mit den Ergebnissen aus den klinischen Wirksamkeitsstudien (ca. 3 Jahre nach Impfung) an jungen Frauen von 16-26 Jahre und älteren Frauen von 26-45 Jahren verglichen. Im Vergleich zu Frauen im Alter von 16-26 Jahren zeigten sich bei den präadoleszent Geimpften (9-15 Jahre) inkl. der Catch-up (zusammen 9-18 Jahren zum Zeitpunkt der Impfung), 2-3 mal so viele pathologische Pap-Abstriche. Im Vergleich zu älteren Frauen im Alter von 26-45 Jahren zeigten sich bei den präadoleszent Geimpften (9-15 Jahre) inkl. der Catch-up Gruppe (zusammen 9-18 Jahren), 3-5 mal so viele pathologische Pap-Abstriche. Bei multifaktorieller Ursache ist eine Kausalitätsbeurteilung für diese Häufung zurzeit nicht möglich.
- +Die Follow-up Studie Protocol 018 untersuchte auch Ergebnisse der zytologischen Pap-Abstriche bei heranwachsenden Jugendlichen. Es liegen Zwischendaten nach 72 Monaten vor und die Analysen werden weiter fortgeführt. Die Placebogruppe wurde nach 30 Monaten mit Gardasil geimpft, (Catch-up). Die Häufigkeit des Auftretens von pathologischen Pap-Abstrichen wurde mit den Ergebnissen aus den klinischen Wirksamkeitsstudien (ca. 3 Jahre nach Impfung) an jungen Frauen von 16-26 Jahre und älteren Frauen von 26-45 Jahren verglichen. Im Vergleich zu Frauen im Alter von 16-26 Jahren zeigten sich bei den präadoleszent Geimpften (9-15 Jahre) inkl. der Catch-up (zusammen 9-18 Jahren zum Zeitpunkt der Impfung), 2-3 mal so viele pathologische Pap-Abstriche. Im Vergleich zu älteren Frauen im Alter von 26-45 Jahren zeigten sich bei den präadoleszent Geimpften (9-15 Jahre) inkl. der Catch-up Gruppe (zusammen 9-18 Jahren), 3-5 mal so viele pathologische Pap-Abstriche. Bei multifaktorieller Ursache ist eine Kausalitätsbeurteilung für diese Häufung zurzeit nicht möglich.
-Eine klinische Studie hat gezeigt, dass bei Mädchen, denen 2 Dosen Gardasil innerhalb von 6 Monaten verabreicht wurden, die Antikörperantworten der 4 HPV-Typen 1 Monat nach der letzten Dosis nicht geringer („non-inferior“) waren als die Antikörperantworten bei Mädchen, denen 3 Dosen Gardasil innerhalb von 6 Monaten verabreicht wurden.
-In Monat 7 waren in der („Per-Protokoll“) Population bei Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren (n = 241), die 2 Dosen Gardasil (Monat 0 und 6) erhalten hatten, die Immunantwort nicht geringer und numerisch höher, als die Immunantwort bei Frauen im Alter von 16 bis 26 Jahren (n = 246), die 3 Dosen Gardasil erhalten hatten (Monat 0, 2, 6).
-Nach 36 Monaten Nachbeobachtung waren die GMT’s für alle 4 HPV-Typen bei den Mädchen, die 2 Dosen erhalten hatten (n = 84) nicht geringer („non inferior“) als die GMT’s bei den Frauen, die 3 Dosen erhalten hatten (n = 86).
-In der gleichen Studie war bei Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren nach einem 2 Dosen Schema die Immunantwort numerisch geringer als nach einem 3-Dosen Schema (n = 248 an Monat 7; n = 82 an Monat 36). Die klinische Bedeutung dieser Beobachtung ist nicht bekannt.
- +Eine klinische Studie hat gezeigt, dass bei Mädchen, denen 2 Dosen Gardasil innerhalb von 6 Monaten verabreicht wurden, die Antikörperantworten der 4 HPV-Typen 1 Monat nach der letzten Dosis nicht geringer («non-inferior») waren als die Antikörperantworten bei Mädchen, denen 3 Dosen Gardasil innerhalb von 6 Monaten verabreicht wurden.
- +In Monat 7 waren in der («Per-Protokoll») Population bei Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren (n = 241), die 2 Dosen Gardasil (Monat 0 und 6) erhalten hatten, die Immunantwort nicht geringer und numerisch höher, als die Immunantwort bei Frauen im Alter von 16 bis 26 Jahren (n = 246), die 3 Dosen Gardasil erhalten hatten (Monat 0, 2, 6).
- +Nach 36 Monaten Nachbeobachtung waren die GMT's für alle 4 HPV-Typen bei den Mädchen, die 2 Dosen erhalten hatten (n = 84) nicht geringer («non inferior») als die GMT's bei den Frauen, die 3 Dosen erhalten hatten (n = 86).
- +In der gleichen Studie war bei Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren nach einem 2 Dosen Schema die Immunantwort numerisch geringer als nach einem 3-Dosen Schema (n = 248 an Monat 7; n = 82 an Monat 36). Die klinische Bedeutung dieser Beobachtung ist nicht bekannt.
-Abgabekategorie B (Nur auf ärztliche Verordnung)
- +Abgabekategorie B
-Sanofi Pasteur MSD AG, 6340 Baar.
- +MSD Merck Sharp & Dohme AG, Luzern.
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