| 72 Änderungen an Fachinfo Piperacilline-Tazobactam Labatec i.v. 2 g - 0,25 g |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 Durchstechflasche Piperacillin-Tazobactam Labatec 2 g - 0,25 g, Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung enthält:
- +praeparatio cryodesiccata: piperacillinum 2 g ut piperacillinum natricum 2,085 g, tazobactamum 0,25 g ut tazobactamum natricum 0,2683 g pro vitro.
- +Jede Durchstechflasche enthält 108 mg Natrium.
- +1 Durchstechflasche Piperacillin-Tazobactam Labatec 4 g - 0,5 g, Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung enthält:
- +praeparatio cryodesiccata: piperacillinum 4 g ut piperacillinum natricum 4,17 g, tazobactamum 0,5 g ut tazobactamum natricum 0,5366 g pro vitro.
- +Jede Durchstechflasche enthält 216 mg Natrium.
-·Infektionen der Atemwege;
-·Infektionen der Nieren und ableitenden Harnwege;
-·Intraabdominelle Infektionen einschliesslich hepatobiliärer Infektionen;
-·Infektionen der Haut und Weichteile;
-·Infektionen bei immunsupprimierten und/oder neutropenischen Patienten;
-·Sepsis einschliesslich Septikämie.
- +-Infektionen der Atemwege;
- +-Infektionen der Nieren und ableitenden Harnwege;
- +-Intraabdominelle Infektionen einschliesslich hepatobiliärer Infektionen;
- +-Infektionen der Haut und Weichteile;
- +-Infektionen bei immunsupprimierten und/oder neutropenischen Patienten;
- +-Sepsis einschliesslich Septikämie.
-Hinsichtlich assoziierter Bakteriämie aufgrund von «Extended-Spectrum β-Lactamase»(ESBL)-produzierenden Organismen siehe «Eigenschaften/Wirkungen».
- +Hinsichtlich assoziierter Bakteriämie aufgrund von "Extended-Spectrum β-Lactamase" (ESBL)-produzierenden Organismen siehe "Eigenschaften/Wirkungen" .
-Für pädiatrische Patienten mit Nierenfunktionsstörungen wird eine Dosierungsanpassung empfohlen (siehe «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»).
- +Für pädiatrische Patienten mit Nierenfunktionsstörungen wird eine Dosierungsanpassung empfohlen (siehe "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ).
-Aufgrund seiner potenziellen Nephrotoxizität sollte Piperacillin/Tazobactam nur mit Vorsicht bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Hämodialysepatienten angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Aufgrund seiner potenziellen Nephrotoxizität sollte Piperacillin/Tazobactam nur mit Vorsicht bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Hämodialysepatienten angewendet werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
-GFR (ml/min) Plasma-Kreatinin (mg/dl) Piperacillin-Tazobactam Labatec (g) Dosierungsintervall (h) Tagesdosis Piperacillin-Tazobactam Labatec (g)
-> 40 < 2 keine Dosisanpassung erforderlich
-40 - 20 2 - 3,2 4,5 8 13,5
-19 - 2 3,3 - 10 4,5 12 9,0
-Dialyse-patienten* 12 9,0
- +GFR (ml/min) Plasma-Kreatinin Piperacillin-Tazobac Dosierungsintervall( Tagesdosis Piperacil
- + (mg/dl) tam Labatec (g) h) lin-Tazobactam
- + Labatec (g)
- +> 40 < 2 keine Dosisanpassung
- + erforderlich
- +40 - 20 2 - 3,2 4,5 8 13,5
- +19 - 2 3,3 - 10 4,5 12 9,0
- +Dialyse-patienten* 12 9,0
- +
- +
-Creatinin-Clearance Empfohlene Dosis
->50 ml/min 112,5 mg/kg Piperacillin-Tazobactam Labatec alle 8h
-<50 ml/min 78,75 mg/kg Piperacillin-Tazobactam Labatec alle 8h
- +Creatinin-Clearance Empfohlene Dosis
- +>50 ml/min 112,5 mg/kg Piperacillin-Tazobactam Labatec alle 8h
- +<50 ml/min 78,75 mg/kg Piperacillin-Tazobactam Labatec alle 8h
- +
- +
-Für weitere Angaben zur Art der Anwendung der rekonstituierten Lösung und zur Zubereitung der Gebrauchslösung siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung».
- +Für weitere Angaben zur Art der Anwendung der rekonstituierten Lösung und zur Zubereitung der Gebrauchslösung siehe "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" .
-Aufgrund seiner potenziellen Nephrotoxizität sollte Piperacillin/Tazobactam nur mit Vorsicht bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Hämodialysepatienten angewendet werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder Hämodialysepatienten sollte die intravenöse Gabe dem jeweiligen Grad der Einschränkung der Nierenfunktion angepasst werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Aufgrund seiner potenziellen Nephrotoxizität sollte Piperacillin/Tazobactam nur mit Vorsicht bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Hämodialysepatienten angewendet werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder Hämodialysepatienten sollte die intravenöse Gabe dem jeweiligen Grad der Einschränkung der Nierenfunktion angepasst werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Die gleichzeitige Verabreichung von Piperacillin/Tazobactam und Vancomycin kann mit einer erhöhten Inzidenz von akutem Nierenversagen verbunden sein (siehe «Interaktionen»).
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Piperacillin/Tazobactam und Vancomycin kann mit einer erhöhten Inzidenz von akutem Nierenversagen verbunden sein (siehe "Interaktionen" ).
-Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute, generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Piperacillin-Tazobactam Labatec, berichtet (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Piperacillin-Tazobactam Labatec sofort abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute, generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Piperacillin-Tazobactam Labatec, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Piperacillin-Tazobactam Labatec sofort abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
-Wie bei der Behandlung mit anderen Penicillinen können, insbesondere bei der Verabreichung hoher Dosen oder bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (siehe oben), neurologische Komplikationen in Form von Konvulsionen (Krampfanfällen) auftreten (siehe «Überdosierung»).
- +Wie bei der Behandlung mit anderen Penicillinen können, insbesondere bei der Verabreichung hoher Dosen oder bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (siehe oben), neurologische Komplikationen in Form von Konvulsionen (Krampfanfällen) auftreten (siehe "Überdosierung" ).
-·2 g – 0,25 g: 108 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 5,4 % der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
-·4 g – 0,5 g: 216 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 10,8 % der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
- +-2 g – 0,25 g: 108 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 5,4 % der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
- +-4 g – 0,5 g: 216 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 10,8 % der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
-In Studien wurde bei Patienten, die gleichzeitig Piperacillin/Tazobactam und Vancomycin erhielten, eine erhöhte Inzidenz von akuten Nierenschädigungen gegenüber einer Behandlung mit Vancomycin allein festgestellt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Laut einiger dieser Studien ist die Interaktion abhängig von der Vancomycin Dosierung. Experten Leitlinien empfehlen, Vancomycin auf Talspiegeln zwischen 15 mg/l und 20 mg/l zu dosieren und zu erhalten; dies entspricht einer Erhöhung gegenüber den bisher publizierten Empfehlungen für die Soll-Talspiegel von 5-10 mg/l. Um diese Talspiegel zu erreichen, müssen oft höhere Vancomycin Dosen als vom Hersteller empfohlen, verschrieben werden. Daher wird möglicherweise das erhöhte Risiko der Vancomycin-induzierten Nephrotoxizität wie sie bei Einhaltung dieser Guidelines gemeldet wurde, aufgrund der Interaktion mit Piperacillin/Tazobactam noch zusätzlich gesteigert.
- +In Studien wurde bei Patienten, die gleichzeitig Piperacillin/Tazobactam und Vancomycin erhielten, eine erhöhte Inzidenz von akuten Nierenschädigungen gegenüber einer Behandlung mit Vancomycin allein festgestellt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Laut einiger dieser Studien ist die Interaktion abhängig von der Vancomycin Dosierung. Experten Leitlinien empfehlen, Vancomycin auf Talspiegeln zwischen 15 mg/l und 20 mg/l zu dosieren und zu erhalten; dies entspricht einer Erhöhung gegenüber den bisher publizierten Empfehlungen für die Soll-Talspiegel von 5-10 mg/l. Um diese Talspiegel zu erreichen, müssen oft höhere Vancomycin Dosen als vom Hersteller empfohlen, verschrieben werden. Daher wird möglicherweise das erhöhte Risiko der Vancomycin-induzierten Nephrotoxizität wie sie bei Einhaltung dieser Guidelines gemeldet wurde, aufgrund der Interaktion mit Piperacillin/Tazobactam noch zusätzlich gesteigert.
-Informationen zur Anwendung von Piperacillin/Tazobactam mit anderen Aminoglykosiden sind unter «Sonstige Hinweise / Hinweise für die Handhabung» aufgeführt.
- +Informationen zur Anwendung von Piperacillin/Tazobactam mit anderen Aminoglykosiden sind unter "Sonstige Hinweise / Hinweise für die Handhabung" aufgeführt.
-Studien bei Tieren haben bei intravenöser Verabreichung der Kombination Piperacillin/Tazobactam keine Teratogenität gezeigt. In tierexperimentellen Studien an Ratten fand sich bei intravenöser oder intraperitonealer Verabreichung von für das Muttertier toxischen Dosen eine Reproduktionstoxizität (siehe «Präklinische Daten»).
- +Studien bei Tieren haben bei intravenöser Verabreichung der Kombination Piperacillin/Tazobactam keine Teratogenität gezeigt. In tierexperimentellen Studien an Ratten fand sich bei intravenöser oder intraperitonealer Verabreichung von für das Muttertier toxischen Dosen eine Reproduktionstoxizität (siehe "Präklinische Daten" ).
-Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Es können jedoch unerwünschte Wirkungen auftreten, die diese Fähigkeiten beeinträchtigen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Es können jedoch unerwünschte Wirkungen auftreten, die diese Fähigkeiten beeinträchtigen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach Organklasse aufgeführt, unter Berücksichtigung folgender Definitionen: «sehr häufig»: (≥1/10); «häufig»: (≥1/100, <1/10); «gelegentlich»: (≥1/1000, <1/100); «selten»: (≥1/10'000, <1/1000); «sehr selten»: (<1/10'000); «unbekannt » (Häufigkeit kann aus vorhandenen Daten nicht bestimmt werden).
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach Organklasse aufgeführt, unter Berücksichtigung folgender Definitionen: "sehr häufig" : (≥1/10); "häufig" : (≥1/100, <1/10); "gelegentlich" : (≥1/1000, <1/100); "selten" : (≥1/10'000, <1/1000); "sehr selten" : (<1/10'000); "unbekannt" (Häufigkeit kann aus vorhandenen Daten nicht bestimmt werden).
-Unbekannt: Kounis-Syndrom (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Unbekannt: Kounis-Syndrom (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Unbekannt: Lineare IgA-Erkrankung.
-Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie Stevens-Johnson-Syndrom, bullöse Dermatitis, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP), Dermatitis exfoliativa, Purpura (Häufigkeit unbekannt für alle) und toxische epidermale Nekrolyse (Häufigkeit selten) (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Unbekannt: Lineare IgA-Erkrankung.
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie Stevens-Johnson-Syndrom, bullöse Dermatitis, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP), Dermatitis exfoliativa, Purpura (Häufigkeit unbekannt für alle) und toxische epidermale Nekrolyse (Häufigkeit selten) (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Unbekannt: Rhabdomyolyse.
- +Unbekannt: Rhabdomyolyse.
-·Tazobactam induziert keine chromosomal vermittelten β-Lactamasen bei Tazobactam-Spiegeln, die mit dem empfohlenen Dosierungsschema erreicht werden.
-·Piperacillin ist relativ unempfänglich für die Wirkung einiger β-Lactamasen.
- +-Tazobactam induziert keine chromosomal vermittelten β-Lactamasen bei Tazobactam-Spiegeln, die mit dem empfohlenen Dosierungsschema erreicht werden.
- +-Piperacillin ist relativ unempfänglich für die Wirkung einiger β-Lactamasen.
-·Veränderungen in den Ziel-PBP, die zu einer herabgesetzten Affinität zu Antibiotika führen
-·Zerstörung der Antibiotika durch bakterielle β-Lactamasen
-·niedrige intrazelluläre Antibiotikaspiegel aufgrund der verminderten Aufnahme oder dem aktiven Efflux der Antibiotika.
- +-Veränderungen in den Ziel-PBP, die zu einer herabgesetzten Affinität zu Antibiotika führen
- +-Zerstörung der Antibiotika durch bakterielle β-Lactamasen
- +niedrige intrazelluläre Antibiotikaspiegel aufgrund der verminderten Aufnahme oder dem aktiven Efflux der Antibiotika.
- Minimale Hemmstoffkonzentration (MHK) in mg/l von Piperacillina Disk-Diffusionsmethodeb Hemmhof (Durchmesser in mm)
-Erregerc S R S R
-Enterobacteriales (vormals Enterobacteriaceae) ≤8 >8 ≥20 <20
-Pseudomonas spp. ≤0.0011 >16 ≥50 <18
-Staphylococcus spp. -2 - -
-Enterococcus spp. -3 - -
-Streptococcus Gruppen A, B, C und G -4 - -
-Streptococcus pneumoniae -5 - -
-Viridans-Streptokokken -6 - -
-Haemophilus influenzae ≤0.25 ≥0.25 ≥277 <27
-Moraxella catarrhalis -8 - - -
-Bacteroides spp. (ausser B. thetaiotamicron) ≤8 >8 ≥20 <20
-Prevotella spp. ≤0,5 >0,5 ≥26 <26
-Fusobacterium necrophorum ≤0,5 >0,5 ≥32 <32
-Clostridium perfringens ≤0,5 >0,5 ≥24 <24
-Cutibacterium acnes ≤0,25 >0,25 ≥27 <27
-Vibrio spp. ≤1 >1 ≥26 <26
-Achromobacter xylosoxidans ≤4 >4 ≥26 <26
-Nicht-speziesbedingte Grenzwerte (PK-PD) ≤8 >16 - -
-Quelle: EUCAST Clinical Breakpoint Table V.12.0, 1. Januar 2022. S = sensitiv. R = resistent. a MHK werden mittels einer fixen Konzentration von 4 mg/l Tazobactam und variierenden Konzentration von Piperacillin bestimmt. b EUCAST-Hemmhöfe basieren auf Plättchen mit 30 µg Piperacillin und 6 µg Tazobactam. c Bei nicht spezifisch angegebenen Erregern werden die nicht-speziesbedingten Grenzwerte (PK-PD) verwendet. 1 EUCAST hat für einige Wirkstoffe Breakpoints eingeführt, welche Organismen vom Wildtyp (Organismen ohne phänotypisch detektierbare, erworbene Resistenzmechanismen gegenüber dem Wirkstoff) als «Susceptible, increased exposure (I)» anstelle von «Susceptible, standard dosing regimen (S)» kategorisieren. Empfindlichkeitsbreakpoints für diese Organismus-Wirkstoff Kombinationen werden mit willkürlich angenommenen «Off-Scale» Breakpoints von S ≤0.001 mg/l aufgeführt. ² Die meisten S. aureus sind Penicillinase-Produzenten und einige sind Methicillin-resistent. Beide Mechanismen machen sie resistent gegen Benzylpenicillin, Phenoxymethylpenicillin, Ampicillin, Amoxicillin, Piperacillin und Ticarcillin. Isolate, die gegenüber Benzylpenicillin und Cefoxitin als empfindlich getestet werden, können gegenüber allen Penicillinen als empfindlich gemeldet werden. Isolate, die gegen Benzylpenicillin als resistent, aber gegenüber Cefoxitin als empfindlich getestet werden, sind empfindlich gegenüber β-Lactam-β-Lactamase-Inhibitor-Kombinationen, den Isoxazolylpenicillinen (Oxacillin, Cloxacillin, Dicloxacillin und Flucloxacillin) und Nafcillin. Bei oral verabreichten Wirkstoffen ist darauf zu achten, dass an der Infektionsstelle eine ausreichende Exposition erreicht wird. Isolate, die gegen Cefoxitin als resistent getestet werden, sind gegen alle Penicilline resistent. Die meisten Staphylokokken sind Penicillinase-Produzenten und einige sind Methicillin-resistent. Beide Mechanismen machen sie resistent gegen Benzylpenicillin, Phenoxymethylpenicillin, Ampicillin, Amoxicillin, Piperacillin und Ticarcillin. Keine derzeit verfügbare Methode kann die Penicillinase-Produktion in allen Staphylokokken-Spezies zuverlässig nachweisen, aber Methicillin-Resistenz kann mit Cefoxitin wie beschrieben nachgewiesen werden. Ampicillin-empfindlicher S. saprophyticus ist mecA-negativ und empfindlich gegenüber Ampicillin, Amoxicillin und Piperacillin (ohne oder mit einem Beta-Lactamase-Inhibitor). ³ Aus Ampicillin kann auf eine Empfindlichkeit gegenüber Ampicillin, Amoxicillin und Piperacillin (mit und ohne Beta-Lactamase-Inhibitor) geschlossen werden. Ampicillin-Resistenz ist bei E. faecalis selten (mit MHK bestätigen), bei E. faecium jedoch häufig. 4 Die Empfindlichkeit der Streptokokken-Gruppen A, B, C und G gegenüber Penicillinen wird aus der Benzylpenicillin-Empfindlichkeit (andere Indikationen als Meningitis) abgeleitet, mit Ausnahme von Phenoxymethylpenicillin und Isoxazolylpenicillinen für Streptokokken-Gruppe B. 5 Der Oxacillin 1 μg-Disk-Screen-Test oder ein Benzylpenicillin-MHK-Test ist zu verwenden, um Beta-Lactam-Resistenzmechanismen auszuschliessen. Wenn das Screening negativ ist (Oxacillin-Hemmhof ≥20 mm oder Benzylpenicillin-MHK ≤0.06 mg/l), können alle Beta-Lactam-Mittel, für die klinische Breakpoints verfügbar sind, einschliesslich derjenigen mit «Hinweis», ohne weitere Tests als empfindlich gemeldet werden, mit Ausnahme von Cefaclor, das, falls gemeldet, als «Susceptible, increased exposure (I)» gemeldet werden sollte, wenn das Screening positiv ist (Hemmhof <20 mm oder Benzylpenicillin-MHK >0.06 mg/l). Die Zugabe eines Beta-Lactamase-Inhibitors bringt keinen zusätzlichen klinischen Nutzen. 6 Benzylpenicillin (MHK oder Disk Diffusion) kann zum Screening auf Beta-Lactam-Resistenz bei Streptokokken der Viridans-Gruppe verwendet werden. Isolate, die als Screening-negativ kategorisiert wurden, können als gegenüber Beta-Lactam-Wirkstoffen empfindlich gemeldet werden, für die klinische Breakpoints aufgeführt sind (einschliesslich derjenigen mit «Hinweis»). Als Screening-positiv eingestufte Isolate sollten auf Empfindlichkeit gegenüber einzelnen Erregern getestet oder als resistent gemeldet werden. Bei Benzylpenicillin-Screening-negativen Isolaten (Hemmhof ≥18 mm oder MHK ≤0.25 mg/l) kann die Empfindlichkeit von Benzylpenicillin oder Ampicillin abgeleitet werden. Bei Benzylpenicillin-Screening-positiven Isolaten (Hemmhof <18 mm oder MHK >0.25 mg/l) wird die Empfindlichkeit von Ampicillin abgeleitet. 7 Zum Ausschluss von Beta-Lactam-Resistenzmechanismen ist der Benzylpenicillin-1-Einheit-Disk-Screen-Test zu verwenden. Wenn das Screening negativ ausfällt (Hemmhof ≥12 mm), können alle Penicilline, für die klinische Breakpoints aufgeführt sind, einschliesslich derjenigen mit «Hinweis», ohne weitere Tests als empfindlich gemeldet werden, mit Ausnahme von Amoxicillin oral und Amoxicillin-Clavulansäure oral, die, falls gemeldet, als «Susceptible, increased exposure (I)» gemeldet werden sollten, wenn das Screening positiv ist (Hemmhof <12 mm). Der äussere Rand der Höfe ist abzulesen, wenn bei einem ansonsten deutlich abgegrenzten Hemmhof ein Wachstumsbereich um das Plättchen zu sehen ist. 8 Die Empfindlichkeit kann von Amoxicillin-Clavulansäure abgeleitet werden.
- + Minimale Hemmstoffko Disk-Diffusionsmetho
- + nzentration (MHK) debHemmhof (Durchmes
- + in mg/l von Piperaci ser in mm)
- + llina
- +Erregerc S R S R
- +Enterobacteriales(vo ≤8 >8 ≥20 <20
- +rmals Enterobacteria
- +ceae)
- +Pseudomonas spp. ≤0.0011 >16 ≥50 <18
- +Staphylococcus spp. -2 - -
- +Enterococcus spp. -3 - -
- +Streptococcus -4 - -
- +Gruppen A, B, C und
- +G
- +Streptococcus -5 - -
- +pneumoniae
- +Viridans-Streptokokk -6 - -
- +en
- +Haemophilus influenz ≤0.25 ≥0.25 ≥277 <27
- +ae
- +Moraxella catarrhali -8 - - -
- +s
- +Bacteroides spp. ≤8 >8 ≥20 <20
- +(ausser B. thetaiota
- +micron)
- +Prevotella spp. ≤0,5 >0,5 ≥26 <26
- +Fusobacterium ≤0,5 >0,5 ≥32 <32
- +necrophorum
- +Clostridium perfring ≤0,5 >0,5 ≥24 <24
- +ens
- +Cutibacterium acnes ≤0,25 >0,25 ≥27 <27
- +Vibrio spp. ≤1 >1 ≥26 <26
- +Achromobacter ≤4 >4 ≥26 <26
- +xylosoxidans
- +Nicht-speziesbedingt ≤8 >16 - -
- +e Grenzwerte (PK-PD)
- +Quelle:EUCAST
- +Clinical Breakpoint
- +Table V.12.0, 1.
- +Januar 2022.S =
- +sensitiv. R =
- +resistent.a MHK
- +werden mittels
- +einer fixen Konzentr
- +ation von 4 mg/l
- +Tazobactam und
- +variierenden Konzent
- +ration von Piperacil
- +lin bestimmt.b
- +EUCAST-Hemmhöfe
- +basieren auf Plättch
- +en mit 30 µg Piperac
- +illin und 6 µg
- +Tazobactam.c Bei
- +nicht spezifisch
- +angegebenen Erregern
- + werden die nicht-sp
- +eziesbedingten
- +Grenzwerte (PK-PD)
- +verwendet.1 EUCAST
- +hat für einige
- +Wirkstoffe Breakpoin
- +ts eingeführt,
- +welche Organismen
- +vom Wildtyp (Organis
- +men ohne phänotypisc
- +h detektierbare,
- +erworbene Resistenzm
- +echanismen gegenüber
- + dem Wirkstoff) als
- +"Susceptible,
- +increased exposure
- +(I)" anstelle von
- +"Susceptible,
- +standard dosing
- +regimen (S)" kategor
- +isieren. Empfindlich
- +keitsbreakpoints
- +für diese Organismus
- +-Wirkstoff Kombinati
- +onen werden mit
- +willkürlich angenomm
- +enen "Off-Scale"
- +Breakpoints von S
- +≤0.001 mg/l aufgefüh
- +rt.² Die meisten S.
- +aureus sind Penicill
- +inase-Produzenten
- +und einige sind
- +Methicillin-resisten
- +t. Beide Mechanismen
- + machen sie resisten
- +t gegen Benzylpenici
- +llin, Phenoxymethylp
- +enicillin, Ampicilli
- +n, Amoxicillin,
- +Piperacillin und
- +Ticarcillin. Isolate
- +, die gegenüber
- +Benzylpenicillin
- +und Cefoxitin als
- +empfindlich getestet
- + werden, können
- +gegenüber allen
- +Penicillinen als
- +empfindlich gemeldet
- + werden. Isolate,
- +die gegen Benzylpeni
- +cillin als resistent
- +, aber gegenüber
- +Cefoxitin als
- +empfindlich getestet
- + werden, sind
- +empfindlich gegenübe
- +r β-Lactam-β-Lactama
- +se-Inhibitor-Kombina
- +tionen, den Isoxazol
- +ylpenicillinen
- +(Oxacillin, Cloxacil
- +lin, Dicloxacillin
- +und Flucloxacillin)
- +und Nafcillin. Bei
- +oral verabreichten
- +Wirkstoffen ist
- +darauf zu achten,
- +dass an der Infektio
- +nsstelle eine
- +ausreichende Exposit
- +ion erreicht wird.
- +Isolate, die gegen
- +Cefoxitin als
- +resistent getestet
- +werden, sind gegen
- +alle Penicilline
- +resistent. Die
- +meisten Staphylokokk
- +en sind Penicillinas
- +e-Produzenten und
- +einige sind Methicil
- +lin-resistent.
- +Beide Mechanismen
- +machen sie resistent
- + gegen Benzylpenicil
- +lin, Phenoxymethylpe
- +nicillin, Ampicillin
- +, Amoxicillin,
- +Piperacillin und
- +Ticarcillin. Keine
- +derzeit verfügbare
- +Methode kann die
- +Penicillinase-Produk
- +tion in allen
- +Staphylokokken-Spezi
- +es zuverlässig
- +nachweisen, aber
- +Methicillin-Resisten
- +z kann mit Cefoxitin
- + wie beschrieben
- +nachgewiesen werden.
- + Ampicillin-empfindl
- +icher S. saprophytic
- +us ist mecA-negativ
- +und empfindlich
- +gegenüber Ampicillin
- +, Amoxicillin und
- +Piperacillin (ohne
- +oder mit einem
- +Beta-Lactamase-Inhib
- +itor).³ Aus Ampicill
- +in kann auf eine
- +Empfindlichkeit
- +gegenüber Ampicillin
- +, Amoxicillin und
- +Piperacillin (mit
- +und ohne Beta-Lactam
- +ase-Inhibitor)
- +geschlossen werden.
- +Ampicillin-Resistenz
- + ist bei E. faecalis
- + selten (mit MHK
- +bestätigen), bei E.
- +faecium jedoch
- +häufig.4 Die Empfind
- +lichkeit der Strepto
- +kokken-Gruppen A,
- +B, C und G gegenüber
- + Penicillinen wird
- +aus der Benzylpenici
- +llin-Empfindlichkeit
- + (andere Indikatione
- +n als Meningitis)
- +abgeleitet, mit
- +Ausnahme von Phenoxy
- +methylpenicillin
- +und Isoxazolylpenici
- +llinen für Streptoko
- +kken-Gruppe B.5 Der
- +Oxacillin 1 μg-Disk-
- +Screen-Test oder
- +ein Benzylpenicillin
- +-MHK-Test ist zu
- +verwenden, um
- +Beta-Lactam-Resisten
- +zmechanismen auszusc
- +hliessen. Wenn das
- +Screening negativ
- +ist (Oxacillin-Hemmh
- +of ≥20 mm oder
- +Benzylpenicillin-MHK
- + ≤0.06 mg/l),
- +können alle Beta-Lac
- +tam-Mittel, für die
- +klinische Breakpoint
- +s verfügbar sind,
- +einschliesslich
- +derjenigen mit
- +"Hinweis" , ohne
- +weitere Tests als
- +empfindlich gemeldet
- + werden, mit Ausnahm
- +e von Cefaclor,
- +das, falls gemeldet,
- + als "Susceptible,
- +increased exposure
- +(I)" gemeldet
- +werden sollte, wenn
- +das Screening
- +positiv ist (Hemmhof
- + <20 mm oder Benzylp
- +enicillin-MHK >0.06
- +mg/l). Die Zugabe
- +eines Beta-Lactamase
- +-Inhibitors bringt
- +keinen zusätzlichen
- +klinischen Nutzen.6
- +Benzylpenicillin
- +(MHK oder Disk
- +Diffusion) kann zum
- +Screening auf
- +Beta-Lactam-Resisten
- +z bei Streptokokken
- +der Viridans-Gruppe
- +verwendet werden.
- +Isolate, die als
- +Screening-negativ
- +kategorisiert
- +wurden, können als
- +gegenüber Beta-Lacta
- +m-Wirkstoffen
- +empfindlich gemeldet
- + werden, für die
- +klinische Breakpoint
- +s aufgeführt sind
- +(einschliesslich
- +derjenigen mit
- +"Hinweis" ). Als
- +Screening-positiv
- +eingestufte Isolate
- +sollten auf Empfindl
- +ichkeit gegenüber
- +einzelnen Erregern
- +getestet oder als
- +resistent gemeldet
- +werden. Bei Benzylpe
- +nicillin-Screening-n
- +egativen Isolaten
- +(Hemmhof ≥18 mm
- +oder MHK ≤0.25
- +mg/l) kann die
- +Empfindlichkeit von
- +Benzylpenicillin
- +oder Ampicillin
- +abgeleitet werden.
- +Bei Benzylpenicillin
- +-Screening-positiven
- + Isolaten (Hemmhof
- +<18 mm oder MHK
- +>0.25 mg/l) wird
- +die Empfindlichkeit
- +von Ampicillin
- +abgeleitet.7 Zum
- +Ausschluss von
- +Beta-Lactam-Resisten
- +zmechanismen ist
- +der Benzylpenicillin
- +-1-Einheit-Disk-Scre
- +en-Test zu verwenden
- +. Wenn das Screening
- + negativ ausfällt
- +(Hemmhof ≥12 mm),
- +können alle Penicill
- +ine, für die klinisc
- +he Breakpoints
- +aufgeführt sind,
- +einschliesslich
- +derjenigen mit
- +"Hinweis" , ohne
- +weitere Tests als
- +empfindlich gemeldet
- + werden, mit Ausnahm
- +e von Amoxicillin
- +oral und Amoxicillin
- +-Clavulansäure
- +oral, die, falls
- +gemeldet, als
- +"Susceptible,
- +increased exposure
- +(I)" gemeldet
- +werden sollten,
- +wenn das Screening
- +positiv ist (Hemmhof
- + <12 mm). Der
- +äussere Rand der
- +Höfe ist abzulesen,
- +wenn bei einem
- +ansonsten deutlich
- +abgegrenzten Hemmhof
- + ein Wachstumsbereic
- +h um das Plättchen
- +zu sehen ist.8 Die
- +Empfindlichkeit
- +kann von Amoxicillin
- +-Clavulansäure
- +abgeleitet werden.
- +
- +
-Qualitätskontrollspannen für Piperacillin/Tazobactam, anzuwenden im Zusammenhang mit den EUCAST Empfindlichkeits-Breakpoints
-Qualitätskontrollstamm Minimale Hemmstoff-konzentration in mg/l von Piperacillin Disk-Diffusionsmethode Hemmhof (Durchmesser in mm)
-Escherichia coli ATCC 25922 1-4 21-27
-Pseudomonas aeruginosa ATCC 27853 1-8 23-29
-Haemophilus influenzae ATCC 49766 -1 32-40
-Escherichia coli ATCC 35218 0,5-2 21-27
-Klebsiella pneumoniae ATCC 700603* 8-32 14-20
-Quelle: The European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing. Routine and extended internal quality control for MIC determination and disk diffusion as recommended by EUCAST. Version 12.0, 2022; http://www.eucast.org. ATCC = American Type Culture Collection ¹ Zur Prüfung der Inhibitor Komponente (siehe Routine Qualitätskontrolle für β-Lactam-Inhibitor-Kombinationen) kann entweder E. coli ATCC 35218 oder K. pneumoniae ATCC 700603 verwendet werden. E. coli ATCC 25922 ist zur Kontrolle der Piperacillin-Komponente zu verwenden (gemäss der Methodik für E. coli). * Bei diesem Stamm werden normalerweise zwei Arten von Kolonien beobachtet, die bei der Subkultivierung und Testung des Stamms berücksichtigt werden sollten.
- +Qualitätskontrollspannen für Piperacillin/Tazobactam,
- +anzuwenden im Zusammenhang mit den EUCAST
- +Empfindlichkeits-Breakpoints
- +Qualitätskontrollstamm Minimale Hemmstoff-k Disk-Diffusionsmetho
- + onzentration in de Hemmhof (Durchmes
- + mg/l von Piperacilli ser in mm)
- + n
- +Escherichia coliATCC 25922 1-4 21-27
- +Pseudomonas aeruginosaATCC 27853 1-8 23-29
- +Haemophilus influenzaeATCC 49766 -1 32-40
- +Escherichia coliATCC 35218 0,5-2 21-27
- +Klebsiella pneumoniaeATCC 700603* 8-32 14-20
- +Quelle: The European Committee on Antimicrobial
- +Susceptibility Testing. Routine and extended internal
- +quality control for MIC determination and disk
- +diffusion as recommended by EUCAST. Version 12.0, 2022;
- +http://www.eucast.org.ATCC = American Type Culture
- +Collection¹ Zur Prüfung der Inhibitor Komponente (siehe
- +Routine Qualitätskontrolle für β-Lactam-Inhibitor-Kombin
- +ationen) kann entweder E. coli ATCC 35218 oder K.
- +pneumoniae ATCC 700603 verwendet werden.E. coli ATCC
- +25922 ist zur Kontrolle der Piperacillin-Komponente zu
- +verwenden (gemäss der Methodik für E. coli).* Bei
- +diesem Stamm werden normalerweise zwei Arten von
- +Kolonien beobachtet, die bei der Subkultivierung und
- +Testung des Stamms berücksichtigt werden sollten.
- +
- +
-Zusammenfassung relevanter Spezies im Hinblick auf deren Empfindlichkeit gegen Piperacillin/Tazobactam
- +Zusammenfassung relevanter Spezies im Hinblick auf deren
- +Empfindlichkeit gegen Piperacillin/Tazobactam
-Aerobe grampositive Mikroorganismen Aerobe gramnegative Mikroorganismen
-Enterococcus faecalis (nur ampicillin- oder penicillinempfindliche Isolate) Listeria monocytogenes Staphylococcus aureus (nur methicillinempfindliche Isolate) Staphylococcus spp., koagulase-negativ (nur methicillinempfindliche Isolate) Streptococcus agalactiae (Gruppe-B-Streptokokken) † Streptococcus pyogenes (Gruppe-A-Streptokokken) † Citrobacter koseri Haemophilus influenzae Moraxella catarrhalis Proteus mirabilis
-Anaerobe grampositive Mikroorganismen Anaerobe gramnegative Mikroorganismen
-Clostridium spp. Eubacterium spp. Anaerobe gram-positive Kokken†† Bacteroides-fragilis-Gruppe Fusobacterium spp. Porphyromonas spp. Prevotella spp.
-SPEZIES, BEI DENEN EINE ERWORBENE RESISTENZ EIN PROBLEM SEIN KÖNNTE
-Aerobe grampositive Mikroorganismen Aerobe gramnegative Mikroorganismen
-Enterococcus faecium Streptococcus pneumoniae†† Streptokokken der Viridans-Gruppe†† Acinetobacter baumannii Citrobacter freundii Enterobacter spp. Escherichia coli Klebsiella pneumoniae Morganella morganii Proteus vulgaris Providencia spp. Pseudomonas aeruginosa Serratia spp.
- +Aerobe grampositive Mikroorganismen Aerobe gramnegative Mikroorganisme
- + n
- +Enterococcus faecalis (nur ampicillin- oder Citrobacter koseriHaemophilus
- +penicillinempfindliche Isolate)Listeria influenzaeMoraxella catarrhalisPro
- +monocytogenesStaphylococcus aureus (nur teus mirabilis
- +methicillinempfindliche Isolate)Staphylococcus spp.,
- +koagulase-negativ (nur methicillinempfindliche
- +Isolate)Streptococcus agalactiae (Gruppe-B-Streptokokken)
- +†Streptococcus pyogenes (Gruppe-A-Streptokokken) †
- +Anaerobe grampositive Mikroorganismen Anaerobe gramnegative
- + Mikroorganismen
- +Clostridium spp.Eubacterium spp.Anaerobe gram-positive Kokken†† Bacteroides-fragilis-GruppeFusobac
- + terium spp.Porphyromonas
- + spp.Prevotella spp.
- +SPEZIES, BEI DENEN EINE ERWORBENE RESISTENZ EIN PROBLEM SEIN
- +KÖNNTE
- +Aerobe grampositive Mikroorganismen Aerobe gramnegative Mikroorganisme
- + n
- +Enterococcus faeciumStreptococcus pneumoniae††Streptokokken Acinetobacter baumanniiCitrobacter
- +der Viridans-Gruppe†† freundiiEnterobacter
- + spp.Escherichia coliKlebsiella
- + pneumoniaeMorganella morganiiProte
- + us vulgarisProvidencia
- + spp.Pseudomonas aeruginosaSerratia
- + spp.
-Aerobe grampositive Mikroorganismen Aerobe gramnegative Mikroorganismen
-Corynebacterium jeikeium Burkholderia cepacia Legionella spp. Stenotrophomonas maltophilia
-Sonstige Mikroorganismen
-Chlamydophila pneumoniae Mycoplasma pneumoniae
- +Aerobe grampositive Mikroorganismen Aerobe gramnegative Mikroorganisme
- + n
- +Corynebacterium jeikeium Burkholderia cepaciaLegionella
- + spp.Stenotrophomonas maltophilia
- +Sonstige Mikroorganismen
- +Chlamydophila pneumoniaeMycoplasma pneumoniae
- +
-Organismus Jahr Empfindlichkeit (%) N
-Acinetobacter spp.* 2011 86.4 1061
- 2012 77.9 901
- 2013 78.7 834
-Citrobacter koseri* 2011 95.2 1405
- 2012 89.9 1575
- 2013 95.0 1791
-Citrobacter non-koseri* 2011 83.6 1435
- 2012 80.6 1430
- 2013 81.9 1598
-Enterobacter spp.* 2011 78.9 4989
- 2012 77.1 5041
- 2013 77.5 5498
-Escherichia coli* 2011 92.2 53541
- 2012 92.0 58208
- 2013 92.1 62567
-Klebsiella oxytoca* 2011 91.8 2522
- 2012 90.3 2630
- 2013 88.1 2878
-Klebsiella pneumoniae* 2011 90.1 8560
- 2012 89.9 9340
- 2013 88.1 10071
-Morganella morganii* 2011 88.3 1150
- 2012 89.2 1296
- 2013 93.3 1542
-Proteus mirabilis* 2011 98.6 4534
- 2012 97.9 4731
- 2013 98.5 5037
-Proteus non-mirabilis* 2011 95.3 1199
- 2012 95.8 1291
- 2013 98.0 1470
-Pseudomonas aeruginosa* 2011 88.8 9487
- 2012 85.9 9763
- 2013 84.9 10348
-Serratia spp* 2011 96.0 1545
- 2012 94.0 1707
- 2013 96.1 2072
-Enterococcus faecalis** 2011 95.5 3910
- 2012 94.4 3416
- 2013 95.7 3602
-Enterococcus faecium** 2011 14.5 1267
- 2012 13.1 895
- 2013 13.6 898
-Enterococcus spp. (nicht bis auf Spezies-Level bestimmt)** 2011 90.6 2448
- 2012 95.3 803
- 2013 96.2 1057
-Neisseria gonorrhoeae** 2011 25.8 124
- 2012 24.1 108
- 2013 18.0 128
-Neisseria meningitidis** 2011 73.3 30
- 2012 67.9 28
- 2013 53.6 28
-Staphylococcus aureus** 2011 22.9 22049
- 2012 20.7 21399
- 2013 21.3 21232
-Staphylococcus saprophyticus** 2011 22.2 481
- 2012 12.3 779
- 2013 13.1 918
-Staphylococcus, koagulase-negativ, non saprophyticus** 2011 19.0 15145
- 2012 16.8 14809
- 2013 17.3 15666
-Streptococcus pneumoniae** 2011 90.8 2104
- 2012 90.2 1821
- 2013 91.0 1950
- +Organismus Jahr Empfindlichkeit (%) N
- +Acinetobacter spp.* 2011 86.4 1061
- + 2012 77.9 901
- + 2013 78.7 834
- +Citrobacter koseri* 2011 95.2 1405
- + 2012 89.9 1575
- + 2013 95.0 1791
- +Citrobacter non-koseri* 2011 83.6 1435
- + 2012 80.6 1430
- + 2013 81.9 1598
- +Enterobacter spp.* 2011 78.9 4989
- + 2012 77.1 5041
- + 2013 77.5 5498
- +Escherichia coli* 2011 92.2 53541
- + 2012 92.0 58208
- + 2013 92.1 62567
- +Klebsiella oxytoca* 2011 91.8 2522
- + 2012 90.3 2630
- + 2013 88.1 2878
- +Klebsiella pneumoniae* 2011 90.1 8560
- + 2012 89.9 9340
- + 2013 88.1 10071
- +Morganella morganii* 2011 88.3 1150
- + 2012 89.2 1296
- + 2013 93.3 1542
- +Proteus mirabilis* 2011 98.6 4534
- + 2012 97.9 4731
- + 2013 98.5 5037
- +Proteus non-mirabilis* 2011 95.3 1199
- + 2012 95.8 1291
- + 2013 98.0 1470
- +Pseudomonas aeruginosa* 2011 88.8 9487
- + 2012 85.9 9763
- + 2013 84.9 10348
- +Serratia spp* 2011 96.0 1545
- + 2012 94.0 1707
- + 2013 96.1 2072
- +Enterococcus faecalis** 2011 95.5 3910
- + 2012 94.4 3416
- + 2013 95.7 3602
- +Enterococcus faecium** 2011 14.5 1267
- + 2012 13.1 895
- + 2013 13.6 898
- +Enterococcus spp. (nicht bis auf Spezies-Level bestimmt)** 2011 90.6 2448
- + 2012 95.3 803
- + 2013 96.2 1057
- +Neisseria gonorrhoeae** 2011 25.8 124
- + 2012 24.1 108
- + 2013 18.0 128
- +Neisseria meningitidis** 2011 73.3 30
- + 2012 67.9 28
- + 2013 53.6 28
- +Staphylococcus aureus** 2011 22.9 22049
- + 2012 20.7 21399
- + 2013 21.3 21232
- +Staphylococcus saprophyticus** 2011 22.2 481
- + 2012 12.3 779
- + 2013 13.1 918
- +Staphylococcus, koagulase-negativ, non saprophyticus** 2011 19.0 15145
- + 2012 16.8 14809
- + 2013 17.3 15666
- +Streptococcus pneumoniae** 2011 90.8 2104
- + 2012 90.2 1821
- + 2013 91.0 1950
- +
- +
-In einer prospektiven, randomisierten, klinischen Non-Inferiority-Studie (Harris et al., 2018) konnte die gezielte Therapie mit Piperacillin/Tazobactam (d.h. nach In-vitro-Empfindlichkeitsnachweis) bei der Behandlung von kritisch kranken erwachsenen Patienten mit Bakteriämie durch «Extended Spectrum β-Lactamasen» (ESBL) bildende E. coli bzw. Klebsiella pneumoniae das Non-Inferiority-Kriterium in Bezug auf den primären Endpunkt «Mortalität an Tag 30» nicht erfüllen. Die hospitalisierten Patienten wurden entweder der Piperacillin/Tazobactam- (4.5 g alle 6 h) oder der Meropenemgruppe (1 g alle 8 h) für mindestens 4 und bis zu maximal 14 Tagen zufällig zugeordnet. Insgesamt 23 von 187 Patienten (12.3%), die auf Piperacillin/Tazobactam randomisiert waren, erlagen der Infektion bis zum primären Endpunkt «Mortalität an Tag 30», im Vergleich zu 7 von 191 Patienten (3.7%), die auf Meropenem randomisiert worden waren (Risikodifferenz: 8.6% [1-seitiges 97.5%-KI: ∞ bis 14.5%], p=0.90 für die Non-Inferiority). Eine klinische und mikrobiologische Heilung bis Tag 4 trat bei 121 von 177 Patienten (68.4%) in der Piperacillin/Tazobactam-Gruppe und bei 138 von 185 Patienten (74.6%) mit Randomisierung auf Meropenem ein (Risikodifferenz: -6.2% [95%-KI: -15.5 bis 3.1%], p=0.19). Der Grund für das Mortalitäts-Ungleichgewicht ist unklar.
- +In einer prospektiven, randomisierten, klinischen Non-Inferiority-Studie (Harris et al., 2018) konnte die gezielte Therapie mit Piperacillin/Tazobactam (d.h. nach In-vitro-Empfindlichkeitsnachweis) bei der Behandlung von kritisch kranken erwachsenen Patienten mit Bakteriämie durch "Extended Spectrum β-Lactamasen" (ESBL) bildende E. coli bzw. Klebsiella pneumoniae das Non-Inferiority-Kriterium in Bezug auf den primären Endpunkt "Mortalität an Tag 30" nicht erfüllen. Die hospitalisierten Patienten wurden entweder der Piperacillin/Tazobactam- (4.5 g alle 6 h) oder der Meropenemgruppe (1 g alle 8 h) für mindestens 4 und bis zu maximal 14 Tagen zufällig zugeordnet. Insgesamt 23 von 187 Patienten (12.3%), die auf Piperacillin/Tazobactam randomisiert waren, erlagen der Infektion bis zum primären Endpunkt "Mortalität an Tag 30" , im Vergleich zu 7 von 191 Patienten (3.7%), die auf Meropenem randomisiert worden waren (Risikodifferenz: 8.6% [1-seitiges 97.5%-KI: ∞ bis 14.5%], p=0.90 für die Non-Inferiority). Eine klinische und mikrobiologische Heilung bis Tag 4 trat bei 121 von 177 Patienten (68.4%) in der Piperacillin/Tazobactam-Gruppe und bei 138 von 185 Patienten (74.6%) mit Randomisierung auf Meropenem ein (Risikodifferenz: -6.2% [95%-KI: -15.5 bis 3.1%], p=0.19). Der Grund für das Mortalitäts-Ungleichgewicht ist unklar.
-·mikrobieller Mutagenitätsassay;
-·unscheduled DNA-Synthese Test (UDS Test);
-·HPRT Punktmutationstest an CHO Zellen (Chinese Hamster Ovary);
-·Zelltransformationsassay an BALB/c-3T3-Zellen.
- +mikrobieller Mutagenitätsassay;
- +unscheduled DNA-Synthese Test (UDS Test);
- +-HPRT Punktmutationstest an CHO Zellen (Chinese Hamster Ovary);
- +-Zelltransformationsassay an BALB/c-3T3-Zellen.
-·mikrobieller Mutagenitätsassay;
-·unscheduled DNA-Synthese Test (UDS Test);
-·HPRT Punktmutationstest an CHO Zellen (Chinese Hamster Ovary cells);
-·Zelltransformationsassay an BALB/c-3T3-Zellen.
- +mikrobieller Mutagenitätsassay;
- +unscheduled DNA-Synthese Test (UDS Test);
- +-HPRT Punktmutationstest an CHO Zellen (Chinese Hamster Ovary cells);
- +-Zelltransformationsassay an BALB/c-3T3-Zellen.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Inhalt einer Durchstechflasche Volumen an Lösungsmittel * pro Durchstechflasche
-Piperacillin-Tazobactam Labatec 2 g – 0,25 g 10 mL
-Piperacillin-Tazobactam Labatec 4 g- 0,5 g 20 mL
- +Inhalt einer Durchstechflasche Volumen an Lösungsmittel * pro Durchstechflasche
- +Piperacillin-Tazobactam Labatec 2 g – 0,25 g 10 mL
- +Piperacillin-Tazobactam Labatec 4 g- 0,5 g 20 mL
- +
- +
-·0.9% (9 mg/ml) Natriumchloridlösung zur Injektion
-·Wasser für Injektionszwecke,
-·Glukoselösung 5%,
- +-0.9% (9 mg/ml) Natriumchloridlösung zur Injektion
- +-Wasser für Injektionszwecke,
- +-Glukoselösung 5%,
-·0.9% (9 mg/ml) Natriumchloridlösung zur Injektion,
-·Wasser für Injektionszwecke(1)
-·Glukoselösung 5%,
-·Dextranlösung 6% in 0.9% Natriumchloridlösung.
- +-0.9% (9 mg/ml) Natriumchloridlösung zur Injektion,
- +-Wasser für Injektionszwecke(1)
- +-Glukoselösung 5%,
- +-Dextranlösung 6% in 0.9% Natriumchloridlösung.
|
|