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Home - Information for professionals for Gilenya 0.5 mg - Änderungen - 02.06.2016
32 Änderungen an Fachinfo Gilenya 0.5 mg
  • -Für Empfehlungen zur Umstellung der Patienten von anderen krankheitsmodifizierenden Behandlungen und von anderen Immunsuppressiva auf Gilenya siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Vorherige Behandlung mit Immunsuppressiva oder immun-modulierenden Therapien». Die Dauer der Wirkung dieser Arzneimittel muss bedacht werden, um additive immusuppressive Effekte zu vermeiden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Vorherige Behandlung mit immunsuppressiven oder immun-modulierenden Therapien»).
  • +Für Empfehlungen zur Umstellung der Patienten von anderen krankheitsmodifizierenden Behandlungen und von anderen Immunsuppressiva auf Gilenya siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»: Vorherige Behandlung mit Immunsuppressiva oder immun-modulierenden Therapien». Die Dauer der Wirkung dieser Arzneimittel muss bedacht werden, um additive immusuppressive Effekte zu vermeiden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Vorherige Behandlung mit immunsuppressiven oder immun-modulierenden Therapien»).
  • -·Patienten mit mittlerer und schwerer Leberinsuffizienz/Leberzirrhose (entsprechend Child-Pugh-Klasse B und C) sowie einer akuten oder chronisch aktiven Hepatitis B Infektion sollen nicht mit Gilenya behandelt werden.
  • +·Patienten mit einem bestehenden Immundefizienzsyndrom.
  • +·Patienten mit einem erhöhten Risiko für opportunistische Infektionen, einschliesslich derer, die derzeit eine immunsuppressive Therapie erhalten oder immungeschwächt sind.
  • +·Patienten mit schweren aktiven Infektionen oder aktiven chronischen bakteriellen, fungalen oder viralen Infektionen (z.B. Hepatitis, Tuberkulose).
  • +·Patienten mit bestehenden aktiven malignen Erkrankungen, ausgenommen Patienten mit Basalzellkarzinom der Haut.
  • +·Patienten mit mittlerer und schwerer Leberinsuffizienz/Leberzirrhose (entsprechend Child-Pugh-Klasse B und C) sollen nicht mit Gilenya behandelt werden.
  • +·Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Fingolimod oder einem der Hilfsstoffe.
  • +
  • -Aufgrund der Auswirkungen von Gilenya auf das Immunsystem (s. «Pharmakokinetik») kann sich das Infektionsrisiko erhöhen (s. «Unerwünschte Wirkungen»). Vor Einleitung einer Behandlung mit Gilenya sollte ein kürzlich durchgeführtes grosses Blutbild (d.h. innerhalb von 6 Monaten oder nach Abbruch einer früheren Therapie) vorhanden sein.
  • +Aufgrund der Auswirkungen von Gilenya auf das Immunsystem (s. «Pharmakokinetik») kann sich das Infektionsrisiko (einschliesslich opportunistischer Infekte) erhöhen (s. «Unerwünschte Wirkungen»). Vor Einleitung einer Behandlung mit Gilenya sollte ein kürzlich durchgeführtes grosses Blutbild (d.h. innerhalb von 6 Monaten oder nach Abbruch einer früheren Therapie) vorhanden sein.
  • -Patienten mit akuten oder chronisch aktiven Infekten sollten keine Therapie mit Gilenya beginnen (s. «Kontraindikationen») und mit einer Einleitung der Therapie bis zum Abklingen der Infektion abwarten.
  • +Patienten mit schweren aktiven Infektionen oder aktiven chronischen Infektionen sollten keine Therapie mit Gilenya beginnen (s. «Kontraindikationen») und mit einer Einleitung der Therapie bis zum Abklingen der Infektion abwarten.
  • +Seit Markteinführung wurden Fälle progressiver multifokaler Leukenzephalopathie (PML) dokumentiert (s. «Unerwünschte Wirkungen»). PML ist eine opportunistische Infektion, die vom JC-Virus verursacht wird und tödlich verlaufen oder zu schwerer Behinderung führen kann. Ärzte sollten auf Symptome, wie Sprach- und Gangstörungen sowie Wesensveränderungen bzw. MRT-Befunde achten, die auf PML hindeuten. Wenn PML vermutet wird, ist die Behandlung mit Gilenya zu unterbrechen, bis PML ausgeschlossen werden kann.
  • +Seit Markteinführung sind einzelne Fälle von Kryptokokkeninfektionen einschliesslich Kryptokokkenmeningitis berichtet worden (s. «Unerwünschte Wirkungen»). Patienten mit Symptomen und Anzeichen, die einer Kryptokokkenmeningitis entsprechen (Kopfschmerzen begleitet von Nackenstarre, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und/oder Verwirrtheit), sollten umgehend diagnostisch beurteilt werden. Wird eine Kryptokokkenmeningitis diagnostiziert, ist eine geeignete Behandlung einzuleiten.
  • +
  • -Kürzlich (d.h. während der letzten 6 Monate) gemessene Transaminase- und Bilirubin Spiegel sollten vor Einleitung einer Behandlung mit Gilenya vorhanden sein. Leberwerte sollen weiter 1, 3, 6, 9 und 12 Monate nach Beginn einer Therapie mit Gilenya bestimmt werden, im weiteren Verlauf sollen Leberwertuntersuchungen auch bei Fehlen von klinischen Symptomen periodisch erfolgen.
  • +Kürzlich (d.h. während der letzten 6 Monate) gemessene Transaminase- und Bilirubin Spiegel sollten vor Einleitung einer Behandlung mit Gilenya vorhanden sein.
  • +Leberwerte sollen weiter 1, 3, 6, 9 und 12 Monate nach Beginn einer Therapie mit Gilenya bestimmt werden, im weiteren Verlauf sollen Leberwertuntersuchungen auch bei Fehlen von klinischen Symptomen periodisch erfolgen.
  • +Basalzellkarzinome traten unter der Behandlung mit Gilenya auf. Auch ohne Risikofaktoren ist eine entsprechende, regelmässige Überwachung empfohlen.
  • +Generell haben Patienten unter Immunsuppression ein erhöhtes Risiko, an Lymphomen oder anderen malignen Neoplasien zu erkranken. In den klinischen Studien und nach Markteinführung gab es Einzelfälle an Lymphomen und weitere dermatologische Neoplasien. Allerdings ist ein Kausalzusammenhang mit Gilenya ungeklärt (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +
  • -Vorherige Behandlung mit immunsuppressiven oder immun-modulierenden Therapien
  • +Vorherige Behandlung mit immunsuppressiven oder immunmodulierenden Therapien
  • -Die unerwünschten Reaktionen sind nach MedDRA-Systemorganklasse aufgeführt. Die Häufigkeiten waren wie folgt definiert: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die unerwünschten Reaktionen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
  • +Die unerwünschten Reaktionen sind nach MedDRA-Systemorganklasse aufgeführt. Die Häufigkeiten waren wie folgt definiert: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100); selten (≥1/10‘000 bis <1/1‘000); «sehr selten» (<1/10‘000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die unerwünschten Reaktionen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
  • -Sehr häufig: Grippale Virusinfektionen (11%), Sinusitis (11%).
  • +Sehr häufig: Grippale Virusinfektionen (11%, Placebo: 8%), Sinusitis (11%, Placebo: 8%).
  • +Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
  • +Häufig: Basaliom (oder Basalzellkarzinom).
  • -Sehr häufig: Kopfschmerzen (25%).
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen (25%, Placebo: 23%).
  • -Sehr häufig: Husten (12%).
  • +Sehr häufig: Husten (12%, Placebo: 11%).
  • -Sehr häufig: Durchfall (13%).
  • +Sehr häufig: Durchfall (13%, Placebo: 10%).
  • -Sehr häufig: Rückenschmerzen (10%).
  • +Sehr häufig: Rückenschmerzen (10%, Placebo: 9%).
  • -Sehr häufig: erhöhte Leberenzyme (erhöhte ALT, GGT, AST) (15%).
  • +Sehr häufig: erhöhte Leberenzyme (erhöhte ALT, GGT, AST) (15%, Placebo: 4%).
  • +Unerwünschte Arzneimittelwirkungen aus Spontanmeldungen und Fällen aus der Literatur nach Markteinführung (Häufigkeit nicht bekannt)
  • +Infektionen und Infestationen
  • +Kryptokokkeninfektionen (einschliesslich Kryptokokkenmeningitis).
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen wie u.a. Ausschlag, Nesselsucht und Angioödeme bei Einleitung der Behandlung.
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Übelkeit.
  • +Seit Markteinführung wurden Fälle von Infekten mit opportunistischen u.a. viralen (z.B. VZV, JCV das PML verursacht, HSV), fungalen (z.B. Cryptococci einschliesslich Kryptokokkenmeningitis) oder bakteriellen (z.B. atypische Mycobakterien) Krankheitserregern berichtet (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -In der Studie 2 sind unter Fingolimod (0.5 mg/Tag) bei jeweils 3 Patienten maligne Melanome und Basaliome aufgetreten (Interferon Gruppe: ein Basaliom und ein Plattenepithelkarzinom). In Studie 1 traten sowohl unter Placebo wie auch unter Gilenya (0.5 mg/Tag) jeweils bei 4 Patienten maligne kutane Neoplasien auf. Obwohl es insgesamt zu keiner eindeutigen Häufung unter einer Therapie mit Gilenya gekommen ist, sollten bei Risikopatienten für maligne kutane Neoplasien vor Beginn einer Therapie mit Gilenya und im weiteren Verlauf regelmässige dermatologische Untersuchungen erfolgen.
  • -Lymphome
  • +In den gepoolten Daten der beiden placebo-kontrollierten klinischen Studien sind Basalzellkarzinome bei 14/783 (1.8%) unter Fingolimod 0.5 mg und bei 5/773 (0.6%) unter Placebo aufgetreten. Daneben sind andere Fälle von malignen, kutanen Neoplasien aufgetreten, jedoch wurde zwischen den mit Fingolimod und Placebo behandelten Gruppen keine Unverhältnismässigkeit beobachtet. Bei Risikopatienten für maligne kutane Neoplasien sollten vor Beginn einer Therapie mit Gilenya und im weiteren Verlauf regelmässige dermatologische Untersuchungen erfolgen.
  • +Lymphom
  • -In einem 2-jährigen Bioassay bei der Ratte mit oralen Fingolimoddosen bis zur maximal verträglichen Dosis von 2.5 mg/kg, was ausgehend von dem AUC-Wert der systemischen Exposition des Menschen bei Gabe der 0.5mg-Dosis einer ungefähr 50-fach höheren Grenze entspricht, ergaben sich keine Hinweise auf Karzinogenität. In einer über 2 Jahre laufenden Studie bei Mäusen wurde in einer Dosis ab 0.25 mg/kg, was ausgehend von dem AUC-Wert der systemischen Exposition des Menschen bei täglicher Gabe einer 0.5-mg-Dosis einer ungefähr 6-fach höheren Grenze entspricht, ein Anstieg der Inzidenz maligner Lymphome festgestellt.
  • +In einem 2-jährigen Bioassay bei der Ratte mit oralen Fingolimoddosen bis zur maximal verträglichen Dosis von 2.5 mg/kg, was ausgehend von dem AUC-Wert der systemischen Exposition des Menschen bei Gabe der 0.5-mg-Dosis einer ungefähr 50-fach höheren Grenze entspricht, ergaben sich keine Hinweise auf Karzinogenität. In einer über 2 Jahre laufenden Studie bei Mäusen wurde in einer Dosis ab 0.25 mg/kg, was ausgehend von dem AUC-Wert der systemischen Exposition des Menschen bei täglicher Gabe einer 0.5-mg-Dosis einer ungefähr 6-fach höheren Grenze entspricht, ein Anstieg der Inzidenz maligner Lymphome festgestellt.
  • -Juni 2015.
  • +März 2016.
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