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Home - Information for professionals for Zytiga - Änderungen - 08.07.2020
40 Änderungen an Fachinfo Zytiga
  • -250 mg Tablette
  • -Wirkstoff: Abirateronacetat.
  • -Hilfsstoffe: Croscarmellose-Natrium (aus gentechnisch veränderten Baumwollsamenkapseln hergestellt), Laktose und weitere Hilfsstoffe.
  • -500 mg Filmtablette
  • -Wirkstoff: Abirateronacetat.
  • -Hilfsstoffe: Croscarmellose-Natrium (aus gentechnisch veränderten Baumwollsamenkapseln hergestellt), Laktose und weitere Hilfsstoffe.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -250 mg Tablette
  • -Jede Tablette enthält 250 mg Abirateronacetat (corresp. 223 mg Abirateron).
  • -Weisse bis cremefarbene, ovale Tabletten mit der Prägung «AA250» auf einer Seite.
  • -500 mg Filmtablette
  • -Jede Filmtablette enthält 500 mg Abirateronacetat (corresp. 446 mg Abirateron).
  • -Violette, ovale Filmtabletten mit der Prägung «AA» auf einer Seite und «500» auf anderer Seite.
  • +Wirkstoffe
  • +Abirateronacetat.
  • +Hilfsstoffe
  • +250 mg Tablette:
  • +Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium (aus gentechnisch veränderten Baumwollsamenkapseln hergestellt), Natriumdodecylsulfat, Lactose-Monohydrate, Magnesiumstearat, Hochdisperses Siliciumdioxid und Povidon.
  • +Jede Tablette enthält 188,72 mg Lactose und 5,3 mg Natrium.
  • +500 mg Filmtablette:
  • +Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose (Siliciumdioxid-beschichtet), Croscarmellose-Natrium (aus gentechnisch veränderten Baumwollsamenkapseln hergestellt), Natriumdodecylsulfat, Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Magnesiumstearat, Hochdisperses und Siliciumdioxid.
  • +Filmüberzug: Eisen(II,III)-oxid (E172), Eisen(III)-oxid (E172), Macrogol 3350, Polyvinylalkohol, Talkum und Titandioxid.
  • +Jede Filmtablette enthält 240,5 mg Lactose und 10,42 mg Natrium.
  • +
  • +Übliche Dosierung
  • -Zytiga darf nicht zusammen mit Nahrungsmitteln eingenommen werden und sollte frühestens zwei Stunden nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Nach der Einnahme von Zytiga sollte der Patient für mindestens eine Stunde keine Nahrungsmittel zu sich nehmen. Die Tabletten sollen als Ganzes unzerkaut mit Wasser geschluckt werden.
  • -Spezielle Dosierungsanweisung
  • -Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
  • -Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Da jedoch bei Patienten mit Prostatakarzinom und schwerer Nierenfunktionsstörung keine klinischen Erfahrungen vorliegen, ist bei diesen Patienten Vorsicht geboten.
  • -Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
  • +Spezielle Dosierungsanweisungen
  • +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
  • -Pädiatrie
  • +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Da jedoch bei Patienten mit Prostatakarzinom und schwerer Nierenfunktionsstörung keine klinischen Erfahrungen vorliegen, ist bei diesen Patienten Vorsicht geboten.
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Art der Anwendung
  • +Zytiga darf nicht zusammen mit Nahrungsmitteln eingenommen werden. Zytiga muss mindestens eine Stunde vor oder frühestens zwei Stunden nach einer Mahlzeit auf leeren Magen eingenommen werden. Die Tabletten sollen als Ganzes unzerkaut mit Wasser geschluckt werden.
  • -Frauen, die schwanger sind oder schwanger sein könnten (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • +Zytiga mit Prednison oder Prednisolon ist in der Kombination mit Ra-223 kontraindiziert (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Frauen, die schwanger sind oder schwanger sein könnten (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
  • -Zytiga kann aufgrund der erhöhten Mineralokortikoid-Spiegel infolge der CYP17-Inhibition (siehe «Pharmakodynamik – Wirkmechanismus») Hypertonie, Hypokaliämie und Flüssigkeitsretention hervorrufen. Die gleichzeitige Verabreichung eines Kortikosteroids supprimiert die Ausschüttung des adrenokortikotropen Hormons (ACTH), wodurch die Inzidenz und die Schwere dieser unerwünschten Wirkungen verringert werden. Vorsicht ist bei der Behandlung von Patienten geboten, deren Grunderkrankungen durch einen Blutdruckanstieg, eine Hypokaliämie oder eine Flüssigkeitsretention verschlechtert werden könnten, so z.B. bei Patienten mit Herzinsuffizienz, kürzlich stattgefundenem Myokardinfarkt oder ventrikulärer Arrhythmie.
  • +Zytiga kann aufgrund der erhöhten Mineralokortikoid-Spiegel infolge der CYP17-Inhibition (siehe «Pharmakodynamik – Wirkmechanismus») Hypertonie, Hypokaliämie und Flüssigkeitsretention hervorrufen. Die gleichzeitige Verabreichung eines Kortikosteroids supprimiert die Ausschüttung des adrenokortikotropen Hormons (ACTH), wodurch die Inzidenz und die Schwere dieser unerwünschten Wirkungen verringert werden. Vorsicht ist bei der Behandlung von Patienten geboten, deren Grunderkrankungen durch einen Blutdruckanstieg, eine Hypokaliämie oder eine Flüssigkeitsretention verschlechtert werden könnten, so z.B. bei Patienten mit Herzinsuffizienz, kürzlich stattgefundenem Myokardinfarkt oder ventrikulärer Arrhythmie. In Postmarketing-Erfahrungen wurde bei Patienten, die während der Einnahme von Zytiga Hypokaliämie entwickeln oder an einer Herzkreislauferkrankung als Grunderkrankung leiden, QT-Verlängerung und Torsades de Pointes beobachtet.
  • +Anwendung in Kombination mit 223Radiumdiclorid
  • +Die Behandlung mit Abirateronacetat und Prednison/Prednisolon in der Kombination mit Ra-223 ist kontraindiziert (siehe auch Rubrik «Kontraindikationen»). Grund hierfür ist ein erhöhtes Frakturrisiko und ein Trend zu einer erhöhten Mortalität bei Patienten mit asymptomatischem oder mild symptomatischem Prostatakarzinom, wie in klinischen Studien beobachtet wurde.
  • +Es wird empfohlen, eine nachfolgende Behandlung mit Ra-223 nicht vor Ablauf von 5 Tagen nach der Einnahme der letzten Dosis ZYTIGA in Kombination mit Prednison/Prednisolon zu beginnen.
  • +Intoleranz gegenüber Hilfsstoffen
  • +Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Zytiga nicht einnehmen.
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tagesdosis (1000 mg), d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • -Einfluss anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Abirateron
  • +Einfluss anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Abiraterone
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Nicht bekannt: Myokardinfarkt, QT-Verlängerung.
  • +Nicht bekannt: Myokardinfarkt, QT-Verlängerung und Torsades de Pointes (beobachtet bei Patienten, die eine Hypokaliämie entwickelten oder an einer Herzkreislauferkrankung als Grunderkrankung litten).
  • -Sehr Häufig: Erhöhung von ALT und/oder AST(einschliesslich Leberfunktionsstörung) (13%; Schwergrad 3: 4% und Schwergrad 4: <1%).
  • +Sehr Häufig: Erhöhung von ALT und/oder AST (einschliesslich Leberfunktionsstörung) (13%; Schwergrad 3: 4% und Schwergrad 4: <1%).
  • -Häufig: Frakturen (inklusiv Osteoporose und alle Frakturen ausser pathologische Frakturen) (Schweregrad 4: <1%).
  • +Häufig: Frakturen (inklusiv Osteoporose und alle Frakturen ausser pathologischen Frakturen) (Schweregrad 4: <1%).
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • +
  • -ATC-Code: L02BX03
  • +ATC-Code
  • +L02BX03
  • -Abirateronacetat wird in vivo zu Abirateron umgewandelt, welches selektiv das Enzym 17α-Hydroxylase/C17, 20-lyase (CYP17) inhibiert und direkt die Umwandlung von Pregnolon zu 17OH Pregnolon und dessen Umwandlung zu DHEA blockiert. Diese Inhibierung führt zur Blockade der Glukokortikoid-Produktion (z.B. Cortisol), der Östrogen Biosynthese (Östron, Östradiol) in der Nebennierenrinde und der Androgen-Biosynthese (DHEA und Testosteron) in Hoden, Nebennieren und Prostata sowie im Tumor.
  • +Abirateronacetat wird in vivo zu Abirateron umgewandelt, welches selektiv das Enzym 17α-Hydroxylase/C17, 20-lyase (CYP17) inhibiert und direkt die Umwandlung von Pregnenolon zu 17OH Pregnenolon und dessen Umwandlung zu DHEA blockiert. Diese Inhibierung führt zur Blockade der Glukokortikoid-Produktion (z.B. Cortisol), der Östrogen Biosynthese (Östron, Östradiol) in der Nebennierenrinde und der Androgen-Biosynthese (DHEA und Testosteron) in Hoden, Nebennieren und Prostata sowie im Tumor.
  • -Studie 3011 (Patienten mit neu diagnostiziertem metastasierendem hormon-naivem Hochrisiko-Prostatakarzinom (mHNPC) oder hormon-sensitivem Prostatakarzinom (mHSPC)
  • +Studie 3011 (Patienten mit neu diagnostiziertem metastasierendem hormon-naivem Hochrisiko-
  • +Prostatakarzinom (mHNPC) oder hormon-sensitivem Prostatakarzinom (mHSPC)
  • -Bei der geplanten ersten Zwischenanalyse (IA-1) des Gesamtüberlebens (OS) waren 406 (47,7%) der Gesamtzahl für die Abschlussanalyse erforderlichen Todesfälle eingetreten (169 Teilnehmer in der AA-P-Gruppe und 237 Teilnehmer in der Placebo-gruppe). Eine statistisch signifikante Verbesserung im Gesamtüberleben (OS) war zugunsten von Abirateron plus Prednison plus ADT verglichen mit Placebos plus ADT zu beobachten, 38% Reduktion des Sterberisikos (HR=0.621; 95%-KI: 0.509; 0.756). Das mediane Überleben wurde in der AA-P-Gruppe nicht erreicht und betrug in der Placebo-gruppe 34.7 Monate (p<0.0001, Überschreitung der vorab festgelegten Grenze für das OS bei der Zwischenanalyse 1 von 0.010).
  • -Die Subgruppen-Analysen fallen konsistent zugunsten der Behandlung mit Zytiga aus. Der Behandlungseffekt von Zytiga in Hinblick auf das rPFS und OS erwies sich in allen vordefinierten Subgruppen als vorteilhaft und stimmte konsistent mit dem der Gesamtstudienpopulation überein, mit Ausnahme der Subgruppe mit einem ECOG-Score von 2, bei der kein vorteilhafter Trend beobachtet wurde; hier können keine aussagekräftigen Schlussfolgerungen aufgrund des geringen Stichprobenumfangs (n = 40) gezogen werden.
  • -Die mediane Zeit bis zum Beginn einer Chemotherapie war bei den Patienten unter Behandlung mit Zytiga nicht erreicht und betrug bei den Patienten in der Placebogruppe 38,9 Monate (HR = 0.443; 95%-KI: [0.349; 0.561], p <0.0001).
  • -Studie 302 (asymtomatische oder leicht symptomatische Patienten, die vorgängig keine Chemotherapie erhalten haben)
  • +Die finale Analyse des Gesamtüberlebens wurde basierend auf einem klinischen Cutoff (CCO) am 15. August 2018 durchgeführt, nachdem 618 Todesfälle beobachtet worden waren: 275 (46%) in der AA-P-Gruppe und 343 (57%) in der Placebo-Gruppe. Die mediane Follow-Up-Zeit für alle Studienteilnehmer war 51.8 Monate (PCR3011/Anhang TEFOS08). Der Hazard Ratio (HR) für das Gesamtüberleben betrug 0.661 (95% Konfidenz-Intervall [KI]: 0.564, 0.775; p <0.0001), was eine Reduktion des Todesfallrisikos von 34% bedeutet. Das mediane Überleben betrug 53.3 Monate in der AA-P-Gruppe und 36.5 Monate in der Placebo-Gruppe, die Differenz im medianen Überleben zwischen den beiden Gruppen betrug 16.8 Monate.
  • +Eine Chemotherapie wurde bei 25% der Patienten in der AA-P Gruppe und 36% der Patienten in der Placebo Gruppe eingeleitet. Die mediane Zeit bis zur Einleitung einer Chemotherapie wurde in der AA-P-Gruppe nicht erreicht und betrug 57.6 Monate in der Placebo-Gruppe (HR=0,508; 95% KI: 0,412, 0,627, p<0,0001); was zeigt, dass AA-P die Notwendigkeit für die Einleitung einer Chemotherapie verzögerte. Die Rate von 60 ereignisfreien Monaten (d.h. der Prozentsatz von Patienten, für die 5 Jahre nach Beginn der Studienbehandlung keine Notwendigkeit einer Chemotherapie bestand) war 66% für AA-P versus 48% für Placebo.
  • +Studie 302 (asymtomatische oder leicht symptomatische Patienten, die vorgängig keine
  • +Chemotherapie erhalten haben)
  • -Eingeschränkte Leberfunktion
  • +Leberfunktionsstörungen
  • -Eingeschränkte Nierenfunktion
  • +Nierenfunktionsstörungen
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Aufgrund seines Wirkmechanismus kann Zytiga den sich entwickelnden Fötus schädigen. Daher dürfen Frauen, die schwanger sind oder schwanger sein könnten, Zytiga 250 mg Tabletten nicht ungeschützt handhaben, sondern sollten beispielsweise Handschuhe tragen (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • +Aufgrund seines Wirkmechanismus kann Zytiga den sich entwickelnden Fötus schädigen. Daher dürfen Frauen, die schwanger sind oder schwanger sein könnten, Zytiga 250 mg Tabletten nicht ungeschützt handhaben, sondern sollten beispielsweise Handschuhe tragen (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
  • -Juni 2018.
  • +Mai 2020
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