| 61 Änderungen an Fachinfo ellaOne |
- +Die Abgabe erfolgt ausschliesslich durch die Ärztin bzw. den Arzt oder die Apothekerin bzw. den Apotheker. Vor der Abgabe muss in einem Beratungsgespräch abgeklärt werden, ob das Präparat für die Patientin geeignet ist. Bei Ausbleiben der Monatsblutung ist eine ärztliche Nachkontrolle erforderlich.
- +Vor der Abgabe sollte die Patientin über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden der Notfallkontrazeption aufgeklärt werden. Im Zweifelsfall sollte, auch wenn das Zyklusstadium nicht restlos geklärt werden kann (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»), auf jeden Fall so früh wie möglich eine Notfallkontrazeption durchgeführt werden.
- +Vor der Anwendung von ellaOne sollte eine bereits bestehende Schwangerschaft ausgeschlossen sein.
-ellaOne kann zu einem beliebigen Zeitpunkt während des Menstruationszyklus eingenommen werden.
-Bei Anwendung von ellaOne muss eine bereits bestehende Schwangerschaft ausgeschlossen sein.
-Eingeschränkte Nierenfunktion: ellaOne wurde bei Patientinnen mit Niereninsuffizienz nicht untersucht. Daher können keine spezifischen Dosierungsempfehlungen gemacht werden.
- +Eingeschränkte Nierenfunktion: Es ist keine Dosisanpassung notwendig.
-Schwangerschaft.
- +Schwangerschaft
-Die gleichzeitige Anwendung eines Notfallkontrazeptivums auf Basis von Levonorgestrel wird nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»).
-Eine wiederholte Anwendung von ellaOne innerhalb eines Menstruationszyklus ist nicht zu empfehlen, da Sicherheit und Wirksamkeit von ellaOne bei wiederholter Anwendung nicht untersucht wurden.
-Die Anwendung bei Frauen mit schwerem und durch orale Steroide nicht ausreichend kontrolliertem Asthma wird nicht empfohlen.
- +ellaOne hemmt oder verzögert die Ovulation (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»). Falls die Ovulation bereits stattgefunden hat, ist ellaOne nicht mehr wirksam. Da der Zeitpunkt der Ovulation nicht vorhergesagt werden kann, muss die Einnahme von ellaOne so bald wie möglich nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr erfolgen.
- +ellaOne ist ein Notfallkontrazeptivum zur Senkung des Risikos einer Schwangerschaft nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, gewährleistet jedoch keine Kontrazeption bei späterem Geschlechtsverkehr. Aus diesem Grund sollten Frauen nach Anwendung der Notfallkontrazeption bis zur nächsten Menstruationsblutung eine zuverlässige Barrieremethode anwenden.
- +ellaOne ist ausschliesslich zur sporadischen Anwendung gedacht und sollte keinesfalls eine regelmässige Kontrazeption ersetzen. In jedem Fall sollten die betroffenen Frauen über die Durchführung einer planmässigen Kontrazeption beraten werden.
-Über die Wirksamkeit von ellaOne nach mehr als 120 Stunden zurückliegendem ungeschütztem Geschlechtsverkehr liegen keine Daten vor. Im Zweifelsfall sollte bei einer Verzögerung der nachfolgenden Menstruationsblutung um mehr als 7 Tage, bei abnormer Blutung zum Zeitpunkt der erwarteten Menstruation oder bei Zeichen einer möglichen Schwangerschaft immer ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
- +Tritt trotz der Einnahme von ellaOne eine Schwangerschaft ein, sollte die Patientin ihren Gynäkologen/ihre Gynäkologin über die vorgängige Einnahme von ellaOne unterrichten.
- +Im Zweifelsfall sollte bei einer Verzögerung der nachfolgenden Menstruationsblutung um mehr als 7 Tage, bei abnormer Blutung zum Zeitpunkt der erwarteten Menstruation oder bei anderen Zeichen einer möglichen Schwangerschaft immer ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
- +ellaOne ist nicht zur Anwendung während der Schwangerschaft geeignet und darf nicht von Frauen eingenommen werden, bei denen der Verdacht auf eine Schwangerschaft besteht bzw. bei denen eine Schwangerschaft bekannt ist. ellaOne führt jedoch nicht zum Abbruch einer bestehenden Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
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-ellaOne ist ein Notfallkontrazeptivum zur Senkung des Risikos einer Schwangerschaft nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, gewährleistet jedoch keine Kontrazeption bei späterem Geschlechtsverkehr. Bei Anwendung von ellaOne ist die Fortsetzung der regelmässigen hormonellen Kontrazeption nicht kontraindiziert, ellaOne kann aber deren Wirksamkeit beeinträchtigen (siehe «Interaktionen»). Nach Durchführung einer Notfallkontrazeption empfiehlt es sich daher, bei jedem weiteren Geschlechtsverkehr bis zum Beginn der folgenden Menstruationsblutung zusätzlich eine Barrieremethode anzuwenden.
-Die Notfallkontrazeption mit ellaOne ist zur sporadischen Anwendung gedacht und sollte keinesfalls eine regelmässige Kontrazeption ersetzen. In jedem Fall sollten die betroffenen Frauen über die Durchführung einer planmässigen Kontrazeption beraten werden.
-Eine schnelle Rückkehr der Fertilität nach der Behandlung mit ellaOne zur Notfall-Kontrazeption ist wahrscheinlich. Aus diesem Grund ist die regelmässige Einnahme von Kontrazeptiva schnellstmöglich nach der Einnahme von ellaOne fortzusetzen bzw. zu beginnen, um einen fortwährenden Konzeptionsschutz zu gewährleisten.
-Nach Einnahme von ellaOne kommt es häufig zu einem verzögerten Eintritt der nachfolgenden Menstruationsblutung. In den klinischen Studien trat die Menstruation bei ca. 18.5% der erwachsenen Anwenderinnen mit einer Verzögerung von mehr als 7 Tagen ein, bei 4% um mehr als 20 Tage verzögert. In einigen Fällen kann auch noch der auf den Anwendungszyklus folgende Menstruationszyklus um einige Tage verlängert sein. Seltener wurde ein vorzeitiges Eintreten der Menstruation beobachtet (bei etwa 7% der Studienteilnehmerinnen mehr als 7 Tage früher als erwartet).
-Ein verzögerter Eintritt der Menstruation wurde häufiger bei Jugendlichen (insbesondere Mädchen <16 Jahren) sowie bei Frauen mit unregelmässigen Zyklen in der Anamnese beobachtet. So wiesen 13% der Anwenderinnen <18 Jahre eine Verzögerung um mehr als 20 Tage auf.
- +Über die Wirksamkeit von ellaOne bei Einnahme nach mehr als 120 Stunden (5 Tage) nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr liegen keine Daten vor.
- +Nach Einnahme von ellaOne kommt es häufig zu einem verzögerten Eintritt der nachfolgenden Menstruationsblutung. In den klinischen Studien trat die Menstruation bei ca. 18.5% der erwachsenen Anwenderinnen mit einer Verzögerung von mehr als 7 Tagen ein, bei 4% um mehr als 20 Tage verzögert. In einigen Fällen kann auch noch der auf den Anwendungszyklus folgende Menstruationszyklus um einige Tage verlängert sein. Seltener wurde ein vorzeitiges Eintreten der Menstruation beobachtet (bei etwa 7% der Studienteilnehmerinnen mehr als 7 Tage früher als erwartet). Ein verzögerter Eintritt der Menstruation wurde häufiger bei Jugendlichen (insbesondere Mädchen <16 Jahren) sowie bei Frauen mit unregelmässigen Zyklen in der Anamnese beobachtet. So wiesen 13% der Anwenderinnen <18 Jahre eine Verzögerung um mehr als 20 Tage auf.
- +Die gleichzeitige Anwendung eines Notfallkontrazeptivums auf Basis von Levonorgestrel wird nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»).
- +Eine schnelle Rückkehr der Fertilität nach der Behandlung mit ellaOne zur Notfall-Kontrazeption ist wahrscheinlich.
- +Aus diesem Grund ist die regelmässige Einnahme von Kontrazeptiva schnellstmöglich nach der Einnahme von ellaOne fortzusetzen bzw. zu beginnen, um einen fortwährenden Konzeptionsschutz zu gewährleisten. Bei Anwendung von ellaOne ist die Fortsetzung der regelmässigen hormonellen Kontrazeption nicht kontraindiziert, ellaOne kann aber deren Wirksamkeit beeinträchtigen (siehe «Interaktionen»).
- +Die Anwendung bei Frauen mit schwerem Asthma, die durch Einnahme von Glucocorticoiden behandelt werden, wird nicht empfohlen.
- +Besondere Patientengruppen
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-Dieses Arzneimittel enthält Lactose-Monohydrat. Patienten mit hereditärer Galactose Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose Galactose-Malabsorption sollten ellaOne nicht einnehmen.
- +ellaOne führt nicht zum Abbruch einer bestehenden Schwangerschaft.
- +Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Patienten mit der hereditäreren Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten ellaOne nicht einnehmen.
-Ulipristalacetat wird CYP3A4 metabolisiert.
- +Ulipristalacetat wird durch CYP3A4 metabolisiert.
- +Potentielle Interaktionen an Transportern
- +In-Vitro-Daten deuten darauf hin, dass Ulipristalacetat ein Hemmer von BCRP (Breast Cancer Resistance Protein)-Transportprotein im Darm sein könnte. Der Einfluss von Ulipristalacetat auf BCRP hat bei der Einnahme einer Einzeldosis von ellaOne wahrscheinlich keine klinischen Auswirkungen. Bei gleichzeitiger Gabe von BCRP-Substraten mit engem therapeutischem Fenster sollte dieser Sachverhalt jedoch berücksichtigt werden.
- +Ulipristalacetat ist kein Substrat für OATP1B1 oder OATP1B3.
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-·Die kontrazeptive Wirkung von hormonellen Kombinationspräparaten oder rein gestagenhaltigen Arzneimitteln kann vermindert sein.
- +·Die Wirksamkeit hormonaler Kontrazeptiva (sowohl von kombinierten Kontrazeptiva als auch von Gestagen-Monopräparaten) kann reduziert sein. Umgekehrt könnte auch die Gestagen-Komponente des Kontrazeptivums den Einfluss von Ulipristalacetat auf die Ovulation beeinträchtigen. Es wird daher empfohlen, bis zum Eintritt der nächsten Menstruation eine Barrieremethode anzuwenden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-ellaOne ist bei bestehender oder vermuteter Schwangerschaft kontraindiziert.
-Über den Gesundheitszustand von Foeten/Neugeborenen nach intrauteriner Exposition gegenüber Ulipristalacetat liegen nur äusserst wenige Humandaten vor. Obwohl kein teratogenes Potenzial festgestellt wurde, sind die tierexperimentellen Daten in Bezug auf die Reproduktionstoxizität nicht ausreichend (siehe «Präklinische Daten»).
-Zur Erfassung des Ausgangs von Schwangerschaften nach ellaOne-Exposition wird ein Schwangerschaftsregister geführt. Alle Anwenderinnen sowie Angehörige der Gesundheitsberufe werden gebeten, Fälle einer Schwangerschaft mit ellaOne-Exposition an den Inhaber der Zulassung (siehe «Zulassungsinhaberin») zu melden.
- +ellaOne ist bei bestehender oder vermuteter Schwangerschaft kontraindiziert. Obwohl kein teratogenes Potenzial festgestellt wurde, sind die tierexperimentellen Daten in Bezug auf die Reproduktionstoxizität nicht ausreichend (siehe «Präklinische Daten»). Über den Gesundheitszustand von Föten/Neugeborenen nach intrauteriner Exposition liegen nur limitierte Humandaten vor. Die bisherigen Beobachtungen ergaben jedoch keine Hinweise auf kongenitale Anomalien oder eine Entwicklungsverzögerung. Zur Erfassung des Verlaufes und Ausgangs von Schwangerschaften nach ellaOne-Exposition wird ein Schwangerschaftsregister geführt. Alle Anwenderinnen sowie Angehörige der Gesundheitsberufe werden gebeten, Fälle einer Schwangerschaft mit ellaOne-Exposition an den Inhaber der Zulassung (siehe «Zulassungsinhaberin») zu melden.
-Ulipristalacetat wird über die Muttermilch abgegeben (siehe «Pharmakokinetik»). Die Auswirkungen für Neugeborene/Säuglinge wurde nicht untersucht. Ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Nach der Einnahme von ellaOne ist das Stillen für eine Woche auszusetzen und die Milch in dieser Zeit abzupumpen.
- +Ulipristalacetat tritt in die Muttermilch über (siehe «Pharmakokinetik»). Die Auswirkungen für Neugeborene/Säuglinge wurde nicht untersucht. Ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Nach der Einnahme von ellaOne ist das Stillen für eine Woche auszusetzen und die Milch in dieser Zeit abzupumpen.
-Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organklassen und Häufigkeit zusammengestellt, die im Phase-III-Programm an 2637 Frauen unter Ulipristalacetat beobachtet wurden. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: häufig: ≥1/100-<1/10; gelegentlich: ≥1/1000-<1/100; selten: ≥1/10'000-<1/1000.
- +Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organklassen und Häufigkeit zusammengestellt, die im Phase-III-Programm an 2637 Frauen sowie nach der Marktzulassung unter Ulipristalacetat beobachtet wurden. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: häufig: ≥1/100-<1/10; gelegentlich: ≥1/1000-<1/100; selten: ≥1/10'000-<1/1000.
-Gelegentlich: Kolpitis, Blasenentzündung.
-Selten: Adnexitis.
-Stoffwechsel und Ernährung
- +Gelegentlich: Vaginitis.
- +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
-Psychiatrische Störungen
- +Psychiatrische Erkrankungen
-Nervensystem
- +Erkrankungen des Nervensystems
-Augen
- +Augenerkrankungen
-Respirationstrakt
-Selten: trockener Rachen, Husten, Epistaxis.
-Gastrointestinaltrakt
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- +Selten: trockener Rachen.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Gelegentlich: Mundtrockenheit, Meteorismus, Diarrhoe, Obstipation, Verdauungsstörungen.
-Selten: gastro-ösophagealer Reflux.
-Haut
- +Gelegentlich: Mundtrockenheit, Meteorismus, Diarrhoe, Verdauungsstörungen.
- +Selten: Sodbrennen.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Muskel-Skelett-System
- +Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
-Selten: Schmerzen in den Extremitäten, Arthralgie.
-Nieren und ableitende Harnwege
-Selten: Blasenschmerzen, Schmerzen im Nierenlager, Chromaturie, Nephrolithiasis.
-Reproduktionssystem und Brust
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
-Gelegentlich: Fluor vaginalis, Vaginalblutungen, Menorrhagie, Metrorrhagie, Menstruationsbeschwerden, prämenstruelles Syndrom.
- +Gelegentlich: Fluor vaginalis, Menorrhagie, Metrorrhagie, Menstruationsbeschwerden, prämenstruelles Syndrom.
-Allgemeine Störungen
- +Allgemeine Erkrankungen
-Gelegentlich: Malaise, Reizbarkeit, Pyrexie, Schüttelfrost, Schmerzen.
- +Gelegentlich: Malaise, Reizbarkeit, Pyrexie, Schüttelfrost.
-Jugendliche
- +Jugendliche:
-Zur Überdosierung von Ulipristalacetat liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Eine begrenzte Anzahl von Probandinnen erhielt Einzeldosen von bis zu 200 mg, ohne dass es zu schwer verlaufenden oder schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen kam.
- +Zur Überdosierung von Ulipristalacetat liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Eine begrenzte Anzahl Probandinnen erhielt Einzeldosen von bis zu 200 mg ohne dass es zu schwer verlaufenden oder schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen kam. Insgesamt ist im Falle einer Überdosierung mit dem vermehrten Auftreten der unter «Unerwünschten Wirkungen» genannten Symptome zu rechnen, insbesondere mit einer veränderten Zyklusdauer. Es existiert kein spezifisches Antidot, eine Behandlung sollte ggf symptomatisch erfolgen.
-Ulipristalacetat ist ein oral wirksamer synthetischer selektiver Progesteronrezeptor-Modulator, dessen Wirkung auf einer hochaffinen Bindung an den menschlichen Progesteronrezeptor beruht. Als Hauptwirkungsmechanismus wird die Hemmung oder Verzögerung der Ovulation angesehen. Pharmakodynamische Daten zeigen, dass Ulipristalacetat selbst bei unmittelbar vor der Ovulation eingenommenen Dosen bei einigen Frauen zu verspäteten Follikeldurchbrüchen führen kann.
- +Ulipristalacetat ist ein oral wirksamer synthetischer selektiver Progesteronrezeptor-Modulator, dessen Wirkung auf einer hochaffinen Bindung an den menschlichen Progesteronrezeptor beruht. Als Mechanismus bei der Anwendung zur Notfallkontrazeption wird die Hemmung oder Verzögerung der Ovulation durch Unterdrückung des LH-Anstiegs angesehen. Pharmakodynamische Daten zeigen, dass Ulipristalacetat selbst bei Einnahme unmittelbar vor der Ovulation (d.h. nach bereits erfolgtem LH-Anstieg) die Follikelperforation in 78,6% der Fälle um mindestens 5 Tage verzögern kann (p<0,005 vs. Levonorgestrel und vs. Placebo). Ulipristalacetat hat jedoch keine kontrazeptive Wirkung, wenn es nach der Ovulation eingenommen wird.
- +ellaOne führt nicht zum Abbruch einer bestehenden Schwangerschaft.
-Die kontrazeptive Wirksamkeit von Ulipristalacetat wurde in zwei klinischen Studien an insgesamt mehr als 3000 Frauen untersucht. Dabei zeigte sich, dass bei Anwendung der Notfallkontrazeption innerhalb von 72 Stunden nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr (bzw. Versagen einer Kontrazeption) die Wirksamkeit von Ulipristalacetat jener von Levonorgestrel nicht unterlegen war. An den gepoolten Daten der beiden Studien lag das Schwangerschaftsrisiko unter Ulipristalacetat bei 1.36% (gegenüber einer ohne Notfallkontrazeption erwarteten Schwangerschaftsrate von rund 5%).
- +Die kontrazeptive Wirksamkeit von Ulipristalacetat wurde in zwei klinischen Studien an insgesamt mehr als 3000 Frauen untersucht. Dabei zeigte sich, dass bei Anwendung der Notfallkontrazeption innerhalb von 72 Stunden nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr (bzw. Versagen der Kontrazeption) die Wirksamkeit von Ulipristalacetat jener von Levonorgestrel nicht unterlegen war. An den gepoolten Daten der beiden Studien lag das Schwangerschaftsrisiko unter Ulipristalacetat bei 1.36% (gegenüber einer ohne Notfallkontrazeption erwarteten Schwangerschaftsrate von rund 5%).
-In einer offenen, unkontrollierten Phase IV-Studie wurden Sicherheit und Wirksamkeit von Ellaone auch bei Jugendlichen untersucht. In diese Studie waren neben 233 erwachsenen Frauen auch 239 Jugendliche eingeschlossen, davon 64 Mädchen <16 Jahre. Die Schwangerschaftsrate lag in dieser Studie für Erwachsene bei 2.1% (5 von 233), für Jugendliche bei 0.8% (2 von 239).
-Eine Verlängerung des Zyklus, in welchem Ellaone angewendet wurde, um mehr als 7 Tage fand sich bei Jugendlichen signifikant häufiger als bei erwachsenen Anwenderinnen (42.6% vs. 37.0%, relatives Risiko 1.36 [95%-Konfidenzintervall 1.04-1.78]; siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Für andere unerwünschte Wirkungen fanden sich keine relevanten Unterschiede zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.
- +In einer offenen, unkontrollierten Phase IV-Studie wurden Sicherheit und Wirksamkeit von ellaOne auch bei Jugendlichen untersucht. In diese Studie waren neben 233 erwachsenen Frauen auch 239 Jugendliche eingeschlossen, davon 64 Mädchen <16 Jahre. Die Schwangerschaftsrate lag in dieser Studie für Erwachsene bei 2.1% (5 von 233), für Jugendliche bei 0.8% (2 von 239).
- +Eine Verlängerung des Zyklus, in welchem ellaOne angewendet wurde, um mehr als 7 Tage fand sich bei Jugendlichen signifikant häufiger als bei erwachsenen Anwenderinnen (42.6% vs. 37.0%, relatives Risiko 1.36 [95%-Konfidenzintervall 1.04-1.78]; siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Für andere unerwünschte Wirkungen fanden sich keine relevanten Unterschiede zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.
-Zur Beurteilung der Reproduktionstoxizität liegen keine ausreichenden Daten vor, da pharmakokinetische Daten bei Mensch und Versuchstieren fehlen. Aufgrund seines pharmakologischen Wirkungsmechanismus wirkt Ulipristalacetat embryoletal bei Ratten, Kaninchen (in wiederholten Dosen über 1 mg/kg) und Affen. Die Sicherheit in Bezug auf menschliche Embryonen ist nicht bekannt. Bei Dosierungen, die ausreichend niedrig für eine Aufrechterhaltung der Schwangerschaft waren, wurden in den tierexperimentellen Studien keine teratogenen Wirkungen beobachtet.
-Studien zur Kanzerogenität von Ulipristalacetat wurden nicht durchgeführt.
- +Informationen aus Studien zur Beurteilung der Reproduktionstoxizität liegen nur in begrenztem Umfang vor, da in diesen Studien keine Bemessung der Exposition vorgenommen wurde. Ulipristalacetat wirkt embryoletal bei Ratten, Kaninchen (in wiederholten Dosen über 1 mg/kg) und Affen. Die Sicherheit in Bezug auf menschliche Embryonen bei den genannten wiederholten Dosen ist nicht bekannt. Bei Dosierungen, die ausreichend niedrig für eine Aufrechterhaltung der Schwangerschaft waren, wurden in den tierexperimentellen Studien keine teratogenen Wirkungen beobachtet.
- +Studien zur Kanzerogenität (bei Ratten und Mäusen) zeigten, dass Ulipristalacetat nicht kanzerogen ist.
-Blister à 1 Tablette (A)
- +Blister à 1 Tablette (C)
-Juni 2015.
- +November 2015.
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