| 70 Änderungen an Fachinfo TravoTim-Vision |
-Travoprostum, Timololi maleas.
- +Travoprostum, Timololimaleas.
-Conserv.: Benzalkonii chloridum; Excipiens ad solutionem.
- +Conserv.: Benzalkoniichloridum; Excipiens ad solutionem.
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- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 ml Augentropfen enthält:
- +40 µg Travoprost und 5 mg Timolol (alsTimololmaleat).
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-Wird mehr als ein topisches ophthalmisches Arzneimittel verabreicht, müssen die einzelnen Anwendungen mindestens 5 Minuten auseinanderliegen (siehe auch «Interaktionen»).
- +Wird mehr als ein topisches ophthalmisches Arzneimittel verabreicht, müssen die einzelnen Anwendungen mindestens 5 Minuten auseinanderliegen (siehe auch "Interaktionen" ).
-Wird die Behandlung von einem anderen topischen Antiglaukomatosum auf TravoTim-Vision Augentropfen umgestellt, sollte das vorherige Präparat abgesetzt und die Behandlung mit TravoTim-Vision Augentropfen am folgenden Tag aufgenommen werden.
- +Wird die Behandlung von einem anderen topischenAntiglaukomatosum auf TravoTim-Vision Augentropfen umgestellt, sollte das vorherige Präparat abgesetzt und die Behandlung mit TravoTim-Vision Augentropfen am folgenden Tag aufgenommen werden.
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-Travoprost Augentropfen wurden an Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Leberfunktion und an Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Nierenfunktion geprüft (Kreatinin-Clearance 14 ml/min). Bei diesen Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Travoprost Augentropfen wurden an Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Leberfunktion und an Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Nierenfunktion geprüft (Kreatinin-Clearance 14 ml/min). Bei diesen Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
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-Wie andere topisch applizierte Ophthalmologika werden Travoprost und Timolol systemisch absorbiert. Wegen der beta-adrenergen Komponente Timolol können dieselben kardiovaskulären, pulmonalen und sonstige Nebenwirkungen auftreten wie bei systemischen Wirkstoffen, die Betablocker enthalten. Zur Verminderung der systemischen Aufnahme siehe «Dosierung/Anwendung».
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- +Wie andere topisch applizierte Ophthalmologika werden Travoprost und Timolol systemisch absorbiert. Wegen der beta-adrenergen Komponente Timolol können dieselben kardiovaskulären, pulmonalen und sonstige Nebenwirkungen auftreten wie bei systemischen Wirkstoffen, die Betablocker enthalten. Zur Verminderung der systemischen Aufnahme siehe "Dosierung/Anwendung" .
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-Die Therapie mit Betablockern sollte bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit, Prinzmetal-Angina und Herzinsuffizienz) sowie Hypotension kritisch beurteilt werden und eine Therapie mit anderen Wirkstoffen in Betracht gezogen werden. Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen sollten auf die Anzeichen einer Verschlechterung dieser Erkrankungen beobachtet sowie auf Nebenwirkungen kontrolliert werden.
- +Die Therapie mit Betablockern sollte bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen (z.B. koronare Herzkrankheit, Prinzmetal-Angina und Herzinsuffizienz) sowie Hypotension kritisch beurteilt werden und eine Therapie mit anderen Wirkstoffen in Betracht gezogen werden. Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen sollten auf die Anzeichen einer Verschlechterung dieser Erkrankungen beobachtet sowie auf Nebenwirkungen kontrolliert werden.
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-Patienten mit schweren peripheren Durchblutungsstörungen oder erkrankungen (z. B. schwere Formen der Raynaud-Krankheit oder des Raynaud-Syndroms) sollten nur unter Vorsicht behandelt werden.
- +Patienten mit schweren peripheren Durchblutungsstörungen oder erkrankungen (z.B. schwere Formen der Raynaud-Krankheit oder des Raynaud-Syndroms) sollten nur unter Vorsicht behandelt werden.
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-Betablocker können die Symptome der Myasthenia gravis (z. B. Diplopie, Ptosis, Muskelschwäche) verstärken.
- +Betablocker können die Symptome der Myasthenia gravis (z.B. Diplopie, Ptosis, Muskelschwäche) verstärken.
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-Unter der Therapie mit kammerwasserproduktionshemmenden Wirkstoffen (z. B. Timolol, Acetazolamid) wurde nach Filtrationseingriffen über Ablösungen der Chorioidea berichtet.
- +Unter der Therapie mit kammerwasserproduktionshemmenden Wirkstoffen (z.B. Timolol, Acetazolamid) wurde nach Filtrationseingriffen über Ablösungen der Chorioidea berichtet.
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-Timolol kann mit anderen Arzneimitteln interagieren (siehe auch «Interaktionen»). Es wird nicht empfohlen, zwei topische Prostaglandine zu kombinieren.
-Die Wirkung auf den intraokulären Druck oder die bekannten Wirkungen der systemischen Betablockade werden durch Timolol bei Patienten potenziert, die bereits einen systemischen Betablocker erhalten. Die Reaktion dieser Patienten sollte engmaschig überwacht werden. Die Anwendung zweier topischer Betablocker wird nicht empfohlen (siehe auch «Interaktionen»).
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- +Timolol kann mit anderen Arzneimitteln interagieren (siehe auch "Interaktionen" ). Es wird nicht empfohlen, zwei topische Prostaglandine zu kombinieren.
- +Die Wirkung auf den intraokulären Druck oder die bekannten Wirkungen der systemischen Betablockade werden durch Timolol bei Patienten potenziert, die bereits einen systemischen Betablocker erhalten. Die Reaktion dieser Patienten sollte engmaschig überwacht werden. Die Anwendung zweier topischer Betablocker wird nicht empfohlen (siehe auch "Interaktionen" ).
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-Es liegen keine Erfahrungen vor mit Travoprost-Timolol Augentropfen bei entzündlichen Augenerkrankungen, bei neovaskulärem und kongenitalem Glaukom sowie bei Winkelblock- und Engwinkelglaukom.
-Eine Travoprostbehandlung kann das Risiko für die Entwicklung einer Uveitis erhöhen. Vorsicht ist angesagt bei Patienten, die prädisponierende Faktoren für eine Uveitis haben.
- +Es liegen keine Erfahrungen vor mit Travoprost-TimololAugentropfen bei entzündlichen Augenerkrankungen, bei neovaskulärem und kongenitalem Glaukom sowie bei Winkelblock- und Engwinkelglaukom.
- +Eine Travoprostbehandlung kann das Risiko für die Entwicklung einer Uveitis erhöhen. Vorsicht ist angesagtbei Patienten, die prädisponierende Faktoren für eine Uveitis haben.
-TravoTim-Vision enthält PEG-40 hydriertes Rizinusöl (Macrogolglycerolhydroxystearat), welches Hautreaktionen hervorrufen kann.
- +TravoTim-Vision enthält PEG-40 hydriertes Rizinusöl (Macrogolglycerolhydroxystearat), welchesHautreaktionen hervorrufen kann.
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-Es liegen Berichte über eine potenzierte systemische Betablockade vor (z. B. erniedrigte Herzfrequenz, Depression) bei gleichzeitiger Behandlung mit CYP2D6 Inhibitoren (z. B. Quinidin, Fluoxetin, Paroxetin) und Timolol.
- +Es liegen Berichte über eine potenzierte systemische Betablockade vor (z.B. erniedrigte Herzfrequenz, Depression) bei gleichzeitiger Behandlung mit CYP2D6 Inhibitoren (z.B. Quinidin, Fluoxetin, Paroxetin) und Timolol.
-Betablocker können die hypoglykämische Wirkung von Antidiabetika verstärken. Betablocker können die Anzeichen und Symptome einer Hypoglykämie maskieren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Betablocker können die Antwort auf Adrenalingaben gegen anaphylaktische Reaktionen herabsetzen. Bei Patienten mit einer Anamnese einer Atopie oder Anaphylaxie muss besondere Vorsicht angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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- +Betablocker können die hypoglykämische Wirkung von Antidiabetika verstärken. Betablocker können die Anzeichen und Symptome einer Hypoglykämie maskieren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Betablocker können die Antwort auf Adrenalingaben gegen anaphylaktische Reaktionen herabsetzen. Bei Patienten mit einer Anamnese einer Atopie oder Anaphylaxie muss besondere Vorsicht angewendet werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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-TravoTim-Vision Augentropfen dürfen nicht von Frauen angewendet werden, die schwanger werden können, ohne dass ausreichende schwangerschaftsverhütende Massnahmen ergriffen wurden (siehe «Präklinische Daten»).
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- +TravoTim-Vision Augentropfen dürfen nicht von Frauen angewendet werden, die schwanger werden können, ohne dass ausreichende schwangerschaftsverhütende Massnahmen ergriffen wurden (siehe "Präklinische Daten" ).
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-Epidemiologische Studien zeigen keine Missbildungen, weisen jedoch auf das Risiko einer intrauterinen Wachstumsverzögerung hin, wenn Betablocker oral verabreicht werden. Ausserdem wurden bei Neugeborenen klinische Zeichen und Symptome einer Betablockade beobachtet (z. B. Bradykardie, Hypotension, Atemnot und Hypoglykämie), wenn Betablocker bis zur Entbindung angewendet wurden. Bei Anwendung von TravoTim-Vision bis zur Entbindung sollte das Neugeborene in den ersten Tagen nach der Geburt sorgfältig überwacht werden.
-Schwangere Frauen oder Frauen, die schwanger werden wollen, sollten geeignete Vorbeugemassnahmen treffen, um einen direkten Kontakt mit dem Flascheninhalt zu vermeiden. Bei unbeabsichtigtem Kontakt mit dem Flascheninhalt sollte die betroffene Stelle sofort sorgfältig gereinigt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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- +Epidemiologische Studien zeigen keine Missbildungen, weisen jedoch auf das Risiko einer intrauterinen Wachstumsverzögerung hin, wenn Betablocker oral verabreicht werden. Ausserdem wurden bei Neugeborenen klinische Zeichen und Symptome einer Betablockade beobachtet (z.B. Bradykardie, Hypotension, Atemnot und Hypoglykämie), wenn Betablocker bis zur Entbindung angewendet wurden. Bei Anwendung von TravoTim-Vision bis zur Entbindung sollte das Neugeborene in den ersten Tagen nach der Geburt sorgfältig überwacht werden.
- +Schwangere Frauen oder Frauen, die schwanger werden wollen, sollten geeignete Vorbeugemassnahmen treffen, um einen direkten Kontakt mit dem Flascheninhalt zu vermeiden. Bei unbeabsichtigtem Kontakt mit dem Flascheninhalt sollte die betroffene Stelle sofort sorgfältig gereinigt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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-In klinischen Studien wurde Travoprost-Timolol an 2'193 Patienten angewendet. Die in der untenstehenden Tabelle aufgeführten Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien beobachtet. Sie werden nach Systemorganklassen klassifiziert und folgendermassen definiert:
- +In klinischen Studien wurde Travoprost-Timolol an 2'193 Patienten angewendet.Die in der untenstehenden Tabelle aufgeführten Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien beobachtet. Sie werden nach Systemorganklassen klassifiziert und folgendermassen definiert:
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-Häufig: Keratitis punctata, Augenschmerzen, verschwommenes Sehen, trockenes Auge, Juckreiz, okulärer Pruritus, Fremdkörpergefühl, Augenirritation.
- +Häufig: Keratitis punctata, Augenschmerzen, verschwommenes Sehen, trockenesAuge, Juckreiz, okulärer Pruritus, Fremdkörpergefühl, Augenirritation.
-Selten: Korneaerosion, Trichiasis, Distichiasis.
- +Selten:Korneaerosion, Trichiasis, Distichiasis.
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-Psychische Erkrankungen: Halluzination, Depression.
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- +Psychische Erkrankungen:Halluzination, Depression.
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-Erkrankungen der Atemwege, der Brust und des Mediastinums: Dyspnoe, Husten, Asthma.
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes: Hautausschlag, Alopezie.
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- +Erkrankungen der Atemwege, der Brust und des Mediastinums:Dyspnoe, Husten, Asthma.
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- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes:Hautausschlag, Alopezie.
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-Wie bei anderen topischen Ophthalmika wird Timolol vom Körperkreislauf aufgenommen. Dabei können ähnliche unerwünschte Wirkungen wie bei systemischen Betablockern auftreten. Die zusätzlich aufgeführten Nebenwirkungen beinhalten Reaktionen innerhalb der Klasse der ophthalmologischen Betablocker. Die Inzidenz unerwünschter systemischer Nebenwirkungen ist bei topischer ophthalmologischer Gabe geringer als bei systemischer Applikation. Zur Verminderung der systemischen Aufnahme siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung».
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- +Wie bei anderen topischen Ophthalmika wird Timolol vom Körperkreislauf aufgenommen. Dabei können ähnliche unerwünschte Wirkungen wie bei systemischen Betablockern auftreten. Die zusätzlich aufgeführten Nebenwirkungen beinhalten Reaktionen innerhalb der Klasse der ophthalmologischen Betablocker. Die Inzidenz unerwünschter systemischer Nebenwirkungen ist bei topischer ophthalmologischer Gabe geringer als bei systemischer Applikation. Zur Verminderung der systemischen Aufnahme siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" .
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-Augenerkrankungen: okuläre Reizungen (z. B. Brennen, Stechen, Jucken, Augentränen, Augenrötung), Ablösung der Chorioidea nach Filtrationschirurgie (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), verminderte Hornhautempfindlichkeit, Diplopie.
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- +Augenerkrankungen: okuläre Reizungen (z.B. Brennen, Stechen, Jucken, Augentränen, Augenrötung), Ablösung der Chorioidea nach Filtrationschirurgie (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), verminderte Hornhautempfindlichkeit, Diplopie.
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-Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
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- +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach derZulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht einekontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige vonGesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachteiner neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung überdas Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System)anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unterwww.swissmedic.ch.
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-Basierend auf Daten aus Studien mit Kaninchen nach topischer okulärer Verabreichung des Wirkstoffs über 7 Tage (einmal täglich 1,4 μg), hat sich gezeigt, dass Travoprost neben einer Senkung des Augeninnendrucks auch die Durchblutung des Sehnervenkopfes erhöht.
- +Basierend auf Daten aus Studien mit Kaninchen nachtopischer okulärer Verabreichung des Wirkstoffs über 7Tage (einmal täglich 1,4 μg), hat sich gezeigt, dassTravoprost neben einer Senkung des Augeninnendrucksauch die Durchblutung des Sehnervenkopfes erhöht.
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-Travoprost und Timolol werden durch die Kornea absorbiert. Travoprost ist ein Isopropylester-Prodrug, welches in einer schnellen Esterhydrolyse in der Hornhaut die aktive freie Säure erzeugt. Nach einer 1mal täglichen Dosierung von Travoprost-Timolol Augentropfen konserviert mit Polyquaternium-1 während 5 Tagen in gesunden Probanden (n = 22) war die freie Säure von Travoprost in der Mehrheit der Plasmaproben der Probanden (94,4%) nicht quantifizierbar und generell nach 1 Stunde nach Dosierung nicht mehr nachweisbar. Wenn messbar (≥ 0,01 ng/ml, Quantifizierungslimite des Tests) lagen die Konzentrationen zwischen 0,01 und 0,03 ng/ml. Das durchschnittliche Timolol steady-state Cmax betrug 1,34 ng/ml und Tmax war 0,69 Stunden nach der 1mal täglichen Dosierung von Travoprost-Timolol Augentropfen erreicht.
- +Travoprost und Timolol werden durch die Kornea absorbiert. Travoprost ist ein Isopropylester-Prodrug, welches in einer schnellen Esterhydrolysein der Hornhaut die aktivefreie Säure erzeugt. Nach einer 1mal täglichen Dosierung von Travoprost-Timolol Augentropfen konserviert mit Polyquaternium-1 während 5 Tagen in gesunden Probanden (n = 22) war die freie Säure von Travoprost in der Mehrheit der Plasmaproben der Probanden (94,4%) nicht quantifizierbar und generell nach 1 Stunde nach Dosierung nicht mehr nachweisbar. Wenn messbar (≥ 0,01 ng/ml, Quantifizierungslimite des Tests) lagen die Konzentrationen zwischen 0,01 und 0,03 ng/ml. Das durchschnittliche Timololsteady-stateCmax betrug 1,34 ng/ml und Tmax war 0,69 Stunden nach der 1mal täglichen Dosierung von Travoprost-Timolol Augentropfen erreicht.
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-Timolol wird über 2 Wege hauptsächlich durch CYP2D6 metabolisiert. Ein Weg führt zu einer Ethanolamin-Seitenkette am Thiadiazolring und der andere Weg ergibt eine ethanolische Seitenkette am Morpholin-Stickstoff und eine zweite, ähnliche Seitenkette mit einer Carbonylfunktion neben dem Stickstoff. Im Auge findet kein Timolol-Metabolismus statt.
- +Timolol wird über 2 Wegehauptsächlich durch CYP2D6 metabolisiert. Ein Weg führt zu einer Ethanolamin-Seitenkette am Thiadiazolring und der andere Weg ergibt eine ethanolische Seitenkette am Morpholin-Stickstoff und eine zweite, ähnliche Seitenkette mit einer Carbonylfunktion neben dem Stickstoff. Im Auge findet keinTimolol-Metabolismus statt.
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-Die freie Säure von Travoprost und seine Metaboliten werden hauptsächlich durch die Nieren ausgeschieden. Weniger als 2% der okulären Dosis von Travoprost wurden im Urin als freie Säure gefunden. Timolol und seine Metaboliten werden primär durch die Nieren ausgeschieden. Ungefähr 20% einer Timololdosis werden im Urin unverändert ausgeschieden, der Rest wird metabolisiert im Urin ausgeschieden. Die Plasmahalbwertszeit von Timolol beträgt 4 Stunden nach okulärer Applikation von Travoprost-Timolol Augentropfen während die Plasmahalbwertszeit von Travoprost aufgrund seiner geringen Konzentration und des raschen Verschwindens nicht ermittelt werden konnte.
- +Die freie Säure von Travoprost und seine Metaboliten werden hauptsächlich durch die Nieren ausgeschieden. Weniger als 2% der okulären Dosis von Travoprost wurden im Urin als freie Säure gefunden. Timolol und seine Metaboliten werden primär durch die Nieren ausgeschieden. Ungefähr 20% einer Timololdosis werden im Urin unverändert ausgeschieden, der Rest wird metabolisiert im Urin ausgeschieden.Die Plasmahalbwertszeit von Timolol beträgt 4 Stunden nach okulärer Applikation von Travoprost-Timolol Augentropfenwährend die Plasmahalbwertszeit von Travoprost aufgrund seiner geringen Konzentration und des raschen Verschwindens nicht ermittelt werden konnte.
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-Während der Organogenese bei trächtigen Ratten führte die subkutane Gabe von 10 µg/kg/Tag Travoprost, die der 34fachen klinischen Dosierung entsprach, zu einem erhöhten Auftreten von Missbildungen (fusionierter Sternebrae, Hydrozephalus). Travoprost führte bei einer Dosierung von 10 μg/kg/Tag zu Postimplantationsverlusten. Der NOEL für Postimplantationsverluste lag bei 3 μg/kg/Tag (das 10-fache der klinischen Dosis, basierend auf der Körperoberfläche [KOF]).
-Toxizitätsstudien zur embryofetalen Entwicklung bei Mäusen zeigten einen Anstieg der mittleren Anzahl früher Resorptionen und eine Abnahme der gesamten und mittleren Anzahl lebensfähiger Feten pro trächtigem Weibchen nach subkutaner Verabreichung von 1 μg/kg/Tag (das 1,7fache der klinischen Dosis, basierend auf der Körperoberfläche). Der NOEL-Wert für embryo-fetale Toxizität betrug 0,3 μg/kg/Tag (das 0,5fache der klinischen Dosis, basierend auf der KOF). Bei Mäusen und Ratten wurde eine hohe Rate an fetalen Verlusten bei 1 μg/kg/Tag (116,2 pg/ml) und 10 μg/kg/Tag (1’790 pg/ml) beobachtet, was einer 4,5- und 70fachen klinischen Exposition (25 pg/ml) entsprach.
-In präund postnatalen Entwicklungsstudien an Ratten wurden bei F1-Nachkommen ungünstige Trächtigkeitsverläufe (embryofetale Letalität, Abort, Frühgeburt), niedriges Geburtsgewicht und Entwicklungsverzögerungen beobachtet nach subkutaner Verabreichung von ≥ 0,12 μg/kg/Tag (das 0,4-fache der klinischen Dosis, basierend auf der KOF). Der NOEL-Wert für die Befunde betrug 0,1 μg/kg/Tag (das 0,3-fache der klinischen Dosis, basierend auf der KOF). Der NOEL-Wert für die Entwicklung der F2-Nachkommen betrug 0,36 μg/kg/Tag (das 1,2-fache der klinischen Dosis, basierend auf der KOF).
- +Während der Organogenese bei trächtigen Ratten führte die subkutaneGabe von 10 µg/kg/Tag Travoprost, die der 34fachen klinischen Dosierung entsprach, zu einem erhöhten Auftreten von Missbildungen (fusionierterSternebrae, Hydrozephalus).Travoprost führte beieinerDosierung von 10 μg/kg/TagzuPostimplantationsverlusten.DerNOEL fürPostimplantationsverlustelag bei3 μg/kg/Tag(das10-fache derklinischenDosis,basierendaufderKörperoberfläche[KOF]).
- +Toxizitätsstudien zur embryofetalen Entwicklung bei Mäusen zeigten einen Anstieg der mittleren Anzahl früher Resorptionen und eine Abnahme der gesamten und mittleren Anzahl lebensfähiger Feten pro trächtigem Weibchen nach subkutaner Verabreichung von 1 μg/kg/Tag(das 1,7fache der klinischen Dosis, basierend auf derKörperoberfläche). Der NOEL-Wert für embryo-fetale Toxizität betrug 0,3 μg/kg/Tag(das0,5fachederklinischenDosis,basierendaufderKOF). BeiMäusenundRattenwurdeeinehoheRateanfetalenVerlustenbei1 μg/kg/Tag(116,2 pg/ml)und10 μg/kg/Tag(1’790 pg/ml)beobachtet,waseiner4,5- und70fachenklinischenExposition(25 pg/ml)entsprach.
- +Inpräundpostnatalen EntwicklungsstudienanRattenwurdenbeiF1-Nachkommenungünstige Trächtigkeitsverläufe(embryofetaleLetalität,Abort,Frühgeburt),niedrigesGeburtsgewicht undEntwicklungsverzögerungenbeobachtetnachsubkutanerVerabreichungvon≥ 0,12 μg/kg/Tag (das0,4-fachederklinischen Dosis,basierendaufderKOF).DerNOEL-WertfürdieBefundebetrug0,1μg/kg/Tag(das0,3-fachederklinischenDosis,basierendaufderKOF).DerNOEL-WertfürdieEntwicklungderF2-Nachkommenbetrug0,36μg/kg/Tag(das1,2-fachederklinischenDosis, basierendauf derKOF).
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-Studien zur Teratogenität von Timolol bei Mäusen, Ratten und Kaninchen in oralen Dosen von bis zu 50 mg/kg/Tag (das 675fache der klinischen Dosis, basierend auf der KOF) ergaben keine Hinweise auf fetale Fehlbildungen. Obwohl bei Ratten bei dieser Dosis eine verzögerte fetale Ossifikation beobachtet wurde, traten keine unerwünschten Ereignisse in Bezug auf die postnatale Entwicklung der Nachkommen auf. Dosen von 1’000 mg/kg/Tag (das 13’500fache der klinischen Dosis, basierend auf der KOF) waren bei Mäusen maternotoxisch und führten zu einer erhöhten Anzahl fetaler Resorptionen. Auch bei Kaninchen wurde bei 100 mg/kg/Tag (das 5’400fache der klinischen Dosis, basierend auf der KOF) eine erhöhte Anzahl fetaler Resorptionen beobachtet; ohne erkennbare maternale Toxizität. Fertilitätsstudien in Ratten mit Timolol zeigten keinen Einfluss auf die Fertilität bei oralen Dosen bis 150 mg/kg/Tag oder bis zum 4’050fachen der klinischen Dosis, basierend auf der KOF.
- +Studien zur Teratogenität von Timolol bei Mäusen, Ratten und Kaninchen in oralen Dosen von bis zu 50 mg/kg/Tag (das 675fache der klinischen Dosis, basierend auf der KOF) ergaben keine Hinweise auf fetale Fehlbildungen. Obwohl bei Ratten bei dieser Dosis eine verzögerte fetale Ossifikation beobachtet wurde, traten keine unerwünschten Ereignisse in Bezug auf die postnatale Entwicklung der Nachkommen auf. Dosen von 1’000 mg/kg/Tag (das 13’500fache der klinischen Dosis, basierend auf der KOF) waren bei Mäusen maternotoxisch und führten zu einer erhöhten Anzahl fetaler Resorptionen. Auch bei Kaninchen wurde bei 100mg/kg/Tag(das5’400fachederklinischenDosis,basierendaufderKOF)eine erhöhte Anzahl fetaler Resorptionen beobachtet; ohne erkennbare maternale Toxizität. Fertilitätsstudien in Ratten mit Timolol zeigten keinen Einfluss auf die Fertilität beioralenDosenbis150mg/kg/Tagoderbiszum4’050fachenderklinischen Dosis,basierendaufderKOF.
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-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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-Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
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-Der Patient sollte die umhüllende Schutzfolie unmittelbar vor dem erstmaligen Gebrauch entfernen.
-Die Flasche nach Gebrauch gut verschliessen.
- +Der PatientsolltedieumhüllendeSchutzfolieunmittelbarvordemerstmaligen Gebrauchentfernen.
- +DieFlaschenachGebrauchgutverschliessen.
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-3 × 2,5 ml (B).
- +3 × 2,5 ml (B).
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