| 6 Changements de l'information professionelle Hydromorphone Sintetica 0.2 mg/ml |
-Zusammensetzung
-Wirkstoff: Hydromorphoni hydrochloridum.
-Hilfsstoffe: Natrii chloridum, Natrii citras, Acidum citricum, Acidum hydrochloridum, Aqua ad iniectabilia.
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
-Infusionslösung.
-Hydromorphone Sintetica 0,2 mg/ml:
-1 Infusionsbeutel zu 100 ml enthält 20 mg Hydromorphon-Hydrochlorid
-1 Infusionsbeutel zu 200 ml enthält 40 mg Hydromorphon-Hydrochlorid
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Mäßige bis starke Schmerzen oder bei unzureichender Wirkung nichtopioider Analgetika und/oder schwacher Opioide.
-Dosierung/Anwendung
-Art der Anwendung
-Hydromorphone Sintetica ist zur intravenösen Infusion sowie zur patientengesteuerten intravenösen Anwendung (patientengesteuerte Analgesie, PCA) bestimmt.
-Im Rahmen der PCA kann sich der Patient über eine programmierbare Infusionspumpe in kürzeren Intervallen mit definierter Dauer selbst geringe zusätzliche Dosen, z. B. von Opioiden, verabreichen, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Analgesie und unerwünschten Wirkungen zu erreichen. Die Methode der PCA wird klinisch seit einigen Jahren angewendet, zum Beispiel zur intravenösen, subkutanen oder epiduralen Anwendung von Opioiden.
-Dosierung
-Die Dosierung ist schrittweise auf die Intensität der Schmerzen und die individuelle Sensibilität des Patienten abzustimmen.
-Für den Patienten geeignet ist die Dosierung, mit der sich eine ausreichende Kontrolle der Schmerzen ohne unerwünschte Wirkungen oder mit erträglichen unerwünschten Wirkungen erzielen lässt.
-Bei akuten Schmerzen nach einem chirurgischen Eingriff ist auf Grundlage früherer Erfahrungen eine ausreichend hohe Dosierung zu wählen, damit der Patient nicht unnötig lange warten muss, bis eine Linderung der Schmerzen eintritt.
-Eine schrittweise und rechtzeitige Erhöhung der Dosis kann notwendig sein, falls keine ausreichende Linderung erreicht wird oder die Intensität der Schmerzen zunimmt.
-Bei Auftreten von Zeichen einer Überdosierung wie z. B. Sedierung ist die Dosis zu reduzieren (siehe Rubrik „Überdosierung“).
-Für Erwachsene und Kinder ab 12 Monaten gelten die folgenden allgemeinen Dosierungsempfehlungen:
-Nicht an Opioide gewöhnte Patienten
-Alter Infusion
-Erwachsene und Jugendliche (>12 Jahre)
-Intravenöse (i.v.) Anwendung 0,15–0,45 mg/Stunde oder
-0,004 mg/kg KG/Stunde
-PCA (i.v.) Bolus von 0,2 mg mit Sicherheitsintervall von 5–10 Minuten
-Kinder (>12 Monate bis 12 Jahre) und Erwachsene mit einem Körpergewicht <50 kg
-i.v. 0,005 mg/kg KG/Stunde
-Bereits mit einem anderen Opioid behandelte Patienten
-Nach erfolgreicher Bestimmung der therapeutischen Dosis eines anderen Opioids (Titration) dürfen die Patienten nicht ohne ärztliche Beurteilung und erneute sorgfältige und bedarfsgerechte Titration auf Hydromorphone Sintetica umgestellt werden. Geschieht dies nicht, ist eine weitere analgetische Wirkung nicht gewährleistet.
-Therapiedauer
-Hydromorphone Sintetica ist nur so lange wie absolut notwendig anzuwenden. Sollte aufgrund des Wesens und der Schwere der Erkrankung eine längere Schmerztherapie notwendig sein, ist für eine sorgfältige und engmaschige Überwachung zu sorgen, um bestimmen zu können, inwieweit eine Fortsetzung der Therapie notwendig ist. Ist die Anwendung von Opioiden nicht länger indiziert, ist die Therapie in Form einer schrittweisen Dosisreduktion zu beenden (siehe Rubrik „Warnhinwiese und Vorsichtsmaßnahmen“).
-Spezielle Dosierungsanweisungen
-Kinder unter 12 Monaten
-Die Anwendung von Hydromorphone Sintetica wird bei Kindern unter 12 Monaten nicht empfohlen, da für diese Altersgruppe keine ausreichende Menge an Daten vorliegt.
-Ältere Patienten
-Wie bei jüngeren Erwachsenen ist die Dosierung auf die Intensität der Schmerzen und die individuelle Sensibilität des Patienten abzustimmen (siehe Rubrik „Pharmakokinetik“).
-Leber- und Niereninsuffizienz
-Bei Patienten mit mäßiger bis schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh-Score 7–15) oder schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) ist die Dosis zu reduzieren und anschließend mit besonderer Vorsicht zu erhöhen (siehe Rubrik „Pharmakokinetik“).
-Kontraindikationen
-• Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff und/oder einem der Hilfsstoffe gemäß Zusammensetzung.
-• Schwere Atemdepression mit Hypoxie und/oder Hyperkapnie.
-• Schwere obstruktive Erkrankungen der Atemwege.
-• Akutes Abdomen.
-• Paralytischer Ileus.
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Wie bei anderen Opioiden stellt das Eintreten einer Atemdepression das größte Risiko bei einer Überdosierung dar (siehe Rubrik „Überdosierung“).
-In folgenden Fällen ist bei der Anwendung von Hydromorphone Sintetica Vorsicht geboten:
-• bei älteren Personen oder Personen in reduziertem Allgemeinzustand,
-• bei schwerem Cor pulmonale, schwerem Asthma bronchiale, Atemdepression,
-• bei mäßiger bis schwerer Leberinsuffizienz oder schwerer Niereninsuffizienz,
-• bei Hypothyreose,
-• bei Morbus Addison (Nebennierenrindeninsuffizienz),
-• bei toxischer Psychose, Alkoholismus, Delirium tremens,
-• bei Cholelithiasis oder anderen akuten Erkrankungen des Gallensystems,
-• bei Pankreatitis,
-• bei obstruktiver oder entzündlicher Darmerkrankung,
-• bei Prostatahyperplasie mit Restharnbildung,
-• bei Hypotonie infolge von Hypovolämie, kardiovaskulären Vorerkrankungen,
-• bei Kopfverletzungen (aufgrund des Risikos eines erhöhten intrakraniellen Drucks),
-• bei Epilepsie oder Prädisposition für Krampfanfälle,
-• bei gleichzeitiger Behandlung mit zentral dämpfenden Arzneimitteln oder Monoaminooxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) (siehe Rubrik „Interaktionen“),
-• in der Stillzeit (siehe Rubrik „Schwangerschaft/Stillzeit“).
-Die Anwendung von Hydromorphone Sintetica über längere Zeit kann zur Entwicklung einer Toleranz gegenüber dem Arzneimittel führen, in deren Folge eine Dosiserhöhung notwendig ist, um die gewünschte analgetische Wirkung zu erzielen. Eine Kreuztoleranz mit anderen Opioiden ist möglich. Die chronische Anwendung von Hydromorphone Sintetica kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei plötzlicher Beendigung der Therapie ist das Auftreten eines Entzugssyndroms möglich. Ist die Behandlung mit Hydromorphon nicht länger notwendig, wird empfohlen, die Tagesdosis schrittweise zu reduzieren, um das Auftreten von Symptomen eines Entzugssyndroms zu vermeiden.
-Hydromorphon (der Wirkstoff) birgt, wie andere starke Opioide auch, ein Missbrauchsrisiko. Infolge der Anwendung von Opioid-Analgetika wie Hydromorphone Sintetica kann es zu einer psychischen Abhängigkeit (Arzneimittelsucht) kommen. Bei der Verschreibung von Hydromorphone Sintetica an Patienten mit anamnestisch bekanntem Alkoholismus oder Drogen- oder Medikamentenabusus ist somit Vorsicht geboten.
-Im Falle einer Hyperalgesie, einem Phänomen, das insbesondere bei hoher Dosierung auftreten kann, lässt sich durch weitere Erhöhungen der Dosis von Hydromorphone Sintetica keine Linderung der Schmerzen erzielen. Eine Reduktion der Dosis oder die Umstellung auf ein anderes Opioid kann erforderlich sein.
-Hydromorphone Sintetica darf nicht angewendet werden, wenn das Risiko eines paralytischen Ileus besteht. Besteht der Verdacht auf einen paralytischen Ileus oder tritt ein solcher im Behandlungsverlauf auf, ist die Behandlung mit Hydromorphone Sintetica unverzüglich zu unterbrechen.
-Der Zeitpunkt der erstmaligen Gabe von Hydromorphone Sintetica nach einem chirurgischen Eingriff ist auf Grundlage einer sorgfältigen Abwägung des Nutzens und der Risiken für den einzelnen Patienten zu wählen und richtet sich nach der Art und dem Umfang des chirurgischen Eingriffs, den genutzten Anästhetika, eventuellen begleitenden Therapien und dem Allgemeinzustand des Patienten.
-Patienten, bei denen eine weitere Analgesie geplant ist (z. B. chirurgischer Eingriff, Plexusblockade), dürfen Hydromorphone Sintetica in den letzten 4 Stunden vor dem Eingriff nicht mehr anwenden. Falls danach eine Fortsetzung der Behandlung mit Hydromorphone Sintetica indiziert ist, ist die Dosierung auf den neuen Bedarf nach dem Eingriff abzustimmen.
-Es ist zu beachten, dass die Patienten nach der erfolgreichen Bestimmung der therapeutischen Dosis eines bestimmten Opioids (Titration) nicht ohne ärztliche Beurteilung und erneute sorgfältige und bedarfsgerechte Titration auf ein anderes Opioid umgestellt werden dürfen. Geschieht dies nicht, ist eine weitere analgetische Wirkung nicht gewährleistet.
-Opioide wie Hydromorphon können Einfluss auf die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden oder Gonaden-Achse haben. Bestimmte Veränderungen wie eine Erhöhung des Prolaktins im Serum und eine Abnahme des Kortisols und Testosterons im Plasma können zu beobachten sein. Diese hormonellen Veränderungen können sich in Form klinischer Symptome manifestieren.
-Einzeldosen von 20 mg oder 40 mg können verwendet werden, um das Reservoir einer Pumpe zu füllen, da die Dosierung in diesem Fall über die Programmierung der Pumpe gesteuert wird.
-Die Anwendung von Hydromorphone Sintetica kann bei Anti-Doping-Kontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
-Interaktionen
-Zentral dämpfende Stoffe wie Benzodiazepine, Barbiturate, andere Opioide, Alkohol, Neuroleptika (Phenothiazine), trizyklische Antidepressiva, H1-Antihistaminika mit sedierender Wirkung, zentral wirkende Antiemetika, Gabapentin, Pregabalin, Anästhetika, Sedativa, Hypnotika oder Anxiolytika können das Risiko von Atemdepression, Hypotonie und Aufmerksamkeitsmangel erhöhen. In schweren Fällen kann es zu ausgeprägter Sedierung, Koma und zum Tod kommen.
-Ist eine Kombinationstherapie geplant, ist eine Verringerung der Dosis eines der oder beider Arzneimittel in Betracht zu ziehen und die Patienten sind engmaschig zu überwachen, um Zeichen einer Atemdepression, Sedierung und Hypotonie zu erkennen.
-Der gleichzeitige Konsum von Alkohol ist zu untersagen (siehe auch Rubrik „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
-Nach gleichzeitiger Anwendung von Pethidin und einem Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) wurden schwere Interaktionen mit Auswirkungen auf das Zentralnervensystem und die Atem- und Kreislauffunktion beobachtet. Eine potenziell ähnliche Interaktion mit Hydromorphone Sintetica ist nicht auszuschließen. Hydromorphone Sintetica ist in Kombination mit MAO-Hemmern oder innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach Ende einer entsprechenden Therapie nicht indiziert (siehe auch Rubrik „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
-Die gleichzeitige Anwendung von Hydromorphon und Anticholinergika oder Arzneimitteln mit anticholinerger Wirkung (z. B. trizyklische Antidepressiva, Antihistaminika, Antipsychotika, Muskelrelaxanzien, Medikamente gegen die Parkinson-Krankheit) kann die unerwünschten anticholinergen Wirkungen verstärken.
-Schwangerschaft/Stillzeit
-Schwangerschaft
-Es liegen keine klinischen Daten zur Anwendung von Hydromorphone Sintetica während der Schwangerschaft oder Geburt vor. Hydromorphon ist plazentagängig. In Tierstudien mit Hydromorphon wurden unerwünschte Wirkungen auf den Fötus beobachtet (siehe Rubrik „Präklinische Daten“).
-Die Anwendung von Hydromorphone Sintetica über einen längeren Zeitraum bei Schwangeren kann beim Neugeborenen zur Entwicklung eines Entzugssyndroms führen. Bei Anwendung während der Schwangerschaft kann Hydromorphone Sintetica die Kontraktilität der Gebärmutter einschränken und beim Neugeborenen zu Atemnot führen.
-Hydromorphone Sintetica darf nur dann während der Schwangerschaft angewendet werden, wenn der Nutzen die möglichen Risiken für den Fötus und das Neugeborene eindeutig übersteigt.
-Stillzeit
-Hydromorphon geht in geringen Konzentrationen in die Muttermilch über. Hydromorphone Sintetica darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Hydromorphone Sintetica kann die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen, insbesondere zu Therapiebeginn, nach einer Dosisanpassung oder Umstellung auf Hydromorphone Sintetica oder bei Anwendung von Hydromorphon in Kombination mit Alkohol oder zentral dämpfenden Stoffen. Bei stabiler Therapie müssen nicht zwingend Einschränkungen erlassen werden. Die Patienten sollten deshalb mit ihrem Arzt sprechen, um zu klären, ob sie Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen dürfen.
-Unerwünschte Wirkungen
-Die Häufigkeit ist wie folgt angegeben: „sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (≥1/100, <1/10), „gelegentlich“ (≥1/1.000, <1/100), „selten“ (≥1/10.000, <1/1.000), „sehr selten“ (<1/10.000), „Häufigkeit nicht bekannt“ (kann auf Grundlage der vorliegenden Daten nicht abgeschätzt werden).
-Störungen des Immunsystems
-Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich oropharyngealer Schwellung), anaphylaktische Reaktionen.
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
-Häufig: verminderter Appetit oder Appetitverlust.
-Psychiatrische Störungen
-Häufig: Angst, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit.
-Gelegentlich: Agitiertheit, Depression, euphorische Stimmung, Halluzinationen, Alpträume.
-Häufigkeit nicht bekannt: Arzneimittelabhängigkeit, Dysphorie.
-Störungen des Nervensystems
-Sehr häufig: Schwindel (13 %), Somnolenz (26 %).
-Häufig: Kopfschmerzen.
-Gelegentlich: Myoklonien, Parästhesie, Zittern.
-Selten: Sedierung, Trägheit.
-Häufigkeit nicht bekannt: Krampfanfälle (insbesondere bei epileptischen oder zu Krampfanfällen neigenden Patienten), Dyskinesie, Hyperalgesie.
-Augenerkrankungen
-Gelegentlich: verschwommenes Sehen.
-Häufigkeit nicht bekannt: Miosis.
-Funktionsstörungen des Herzens
-Selten: Tachykardie.
-Häufigkeit nicht bekannt: Bradykardie, Palpitationen.
-Funktionsstörungen des Gefäße
-Gelegentlich: Hypotonie.
-Häufigkeit nicht bekannt: Gesichtsrötung.
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Gelegentlich: Dyspnoe.
-Selten: Atemdepression.
-Häufigkeit nicht bekannt: Bronchospasmus.
-Gastrointestinale Störungen
-Sehr häufig: Obstipation (25 %), Übelkeit (24 %).
-Häufig: abdominale Schmerzen, Mundtrockenheit, Erbrechen.
-Gelegentlich: Diarrhö, Geschmacksstörung.
-Häufigkeit nicht bekannt: paralytischer Ileus, Dyspepsie.
-Hepatobiliäre Störungen
-Gelegentlich: erhöhte Leberenzyme.
-Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Häufig: Juckreiz, Hyperhidrose.
-Gelegentlich: Hautexanthem (Ausschlag).
-Häufigkeit nicht bekannt: Urtikaria.
-Funktionsstörungen der Nieren und Harnwege
-Gelegentlich: Harnverhalt.
-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
-Gelegentlich: Erektionsstörungen.
-Häufigkeit nicht bekannt: verminderte Libido.
-Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
-Häufig: Asthenie, Reaktionen an der Injektionsstelle.
-Gelegentlich: Entzugssyndrom*, Ermüdung, Unwohlsein, peripheres Ödem.
-Häufigkeit nicht bekannt: Toleranzentwicklung, neonatales Entzugssyndrom, Gewebereizungen und Verhärtungen an der Injektionsstelle.
-* Ein Entzugssyndrom kann sich in Form verschiedener Symptome manifestieren, z. B. Agitiertheit, Angst, Nervosität, Schlaflosigkeit, Hyperkinese, Zittern und gastrointestinale Symptome.
-Überdosierung
-Wie bei allen Opioiden besteht bei nicht an Opioide gewöhnten Personen ein erhöhtes Risiko der Intoxikation und Überdosierung.
-Symptome
-Die akuten Symptome sind: Miosis, Atemdepression und Somnolenz, die zu Stupor oder Koma fortschreiten kann. Weitere mögliche Symptome sind: Übelkeit, Erbrechen, Hypotonie, Bradykardie, verminderter Muskeltonus, intestinale Atonie und Aspirationspneumonie. Fälle schwerer Überdosierung können zu einem Atemstillstand, einem nichtkardiogenen Lungenödem, einer Kreislaufinsuffizienz und zum Tod führen.
-Behandlung
-Atmung und Bewusstseinszustand sind zu überwachen. Im Fall einer
-klinisch relevanten Atem- oder ZNS-Depression ist der Patient künstlich zu beatmen, der Kreislauf zu stabilisieren und Naloxon zu verabreichen.
-Dosierung: 0,4–2 mg Naloxon intravenös (bei Kindern: 0,01 mg/kg Körpergewicht). Bei Bedarf ist die Gabe zwei- oder dreimal im Abstand von zwei bis drei Minuten zu wiederholen oder eine Dauerinfusion zu verabreichen (siehe entsprechende Fachinformation).
-Die Wirkdauer von Naloxon ist relativ kurz (Plasmahalbwertszeit: t½ von Naloxon = 1–1,5 Stunden, t½ von Hydromorphon = 2–4 Stunden). Aus diesem Grund ist der Patient auch nach der Gabe von Naloxon noch längere Zeit zu überwachen und wiederholte Gaben von Naloxon können notwendig sein.
-Bei Personen, die vermutlich bereits seit längerer Zeit Opioide anwenden, ist bei der Gabe von Naloxon Vorsicht geboten (Toleranz). Durch die plötzliche oder vollständige Hemmung der Wirkung der Opioide kann ein akutes Entzugssyndrom auftreten. Empfohlen wird eine initiale Dosis Naloxon von 0,04 mg.
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code: N02AA03
-Wirkungsmechanismus
-Hydromorphon ist ein halbsynthetisches Morphinderivat (Opioid).
-Hydromorphon ist ein reiner Opioidrezeptor-Agonist mit vorrangiger Affinität zu den µ-Rezeptoren und geringer Affinität zu den κ-Rezeptoren. Hydromorphon erzielt seine objektive und subjektive analgetische Wirkung auf supraspinaler und spinaler Ebene, indem es die im ZNS und verschiedenen peripheren Organen lokalisierten Rezeptoren stimuliert. Hydromorphon ist 7- bis 8-mal potenter als Morphin.
-Hydromorphon hat eine starke analgetische Wirkung, eine antitussive, sedierende und dämpfende Wirkung auf das Atmungssystem und eine hemmende Wirkung auf die Motilität des Gastrointestinaltrakts.
-Klinische Wirksamkeit
-Die Dauer bis zum Wirkeintritt beträgt nach i.v. Injektion in der Regel 5–10 Minuten. Die Wirkdauer nach i.v. Injektion beträgt 3–4 Stunden.
-Pharmakokinetik
-Absorption und Distribution
-Tmax wird nach i.v. Injektion nach 2 bis 5 Minuten erreicht. Die maximale Konzentration im Blut (Cmax) beträgt bei einer Dosis von 1 mg/ml nach i.v. Injektion 55,8 ng/ml.
-Mit einer analgetischen Wirkung ist bereits ab Plasmakonzentrationen von 0,25 ng/ml zu rechnen.
-Hydromorphon ist plazentagängig und in geringen Konzentrationen in der Muttermilch nachweisbar.
-Hydromorphon verfügt über ein relativ hohes Verteilungsvolumen (1,22–4 l/kg), was auf eine signifikante Aufnahme in das Gewebe hindeutet.
-Die Plasmaproteinbindung ist gering (7–19 %).
-Metabolismus
-Hydromorphon wird primär in der Leber von UGT2B7 zu Hydromorphon-3-glucuronid (Hauptmetabolit) metabolisiert. Weitere Metabolite sind Dihydromorphin, Dihydroisomorphin sowie deren Glucuronide.
-Es gibt keine Hinweise darauf, dass Hydromorphon in vivo vom Cytochrom-P450-Enzymsystem metabolisiert wird. Mit einer IC50>50 μM hemmt Hydromorphon die rekombinanten CYP-Isoformen, darunter CYP1A2, 2A6, 2C8, 2D6 und 3A4, in vitro nur in geringem Maße. Somit ist es unwahrscheinlich, dass Hydromorphon den Metabolismus anderer von diesen CYP-Isoformen metabolisierter Arzneimittel hemmt.
- +Composition
- +Principe actif: hydromorphoni hydrochloridum.
- +Excipients: natrii chloridum, natrii citras, acidum citricum, acidum hydrochloridum, aqua ad iniectabilia.
- +Forme galénique et quantité de principe actif par unité
- +Solution pour perfusion.
- +Hydromorphone Sintetica 0.2 mg/ml :
- +1 poche pour perfusion à 100 ml contient 20 mg de chlorhydrate d’hydromorphone
- +1 poche pour perfusion à 200 ml contient 40 mg de chlorhydrate d’hydromorphone
- +Indications/Possibilités d’emploi
- +Douleurs modérées à fortes ou en cas d'efficacité insuffisante des analgésiques non-opioïdes et/ou des opioïdes faibles.
- +Posologie/Mode d’emploi
- +Mode d'administration
- +Hydromorphone Sintetica est destiné à perfusion intraveineuse ainsi qu'à une administration intraveineuse contrôlée par le patient (analgésie contrôlée par le patient; ACP).
- +Dans le cadre de l'ACP, le patient peut administrer lui-même, à intervalles rapprochés d'une durée définie et par le biais d'une pompe à perfusion programmable, de petites doses supplémentaires, par ex. d'opioïdes, afin de parvenir à un équilibre entre analgésie et effets indésirables. La technique de l'ACP est utilisée en clinique depuis quelques années par ex. pour l'administration intraveineuse, sous-cutanée ou péridurale d'opioïdes.
- +Posologie
- +La posologie doit être adaptée progressivement à l'intensité de la douleur et à la sensibilité individuelle du patient.
- +La posologie adaptée au patient est celle qui permet de contrôler suffisamment la douleur sans effet indésirable ou avec des effets indésirables supportables.
- +En cas de douleurs aiguës après une intervention chirurgicale, une posologie suffisamment élevée doit être choisie en fonction des expériences précédentes de façon à ce que le patient n'ait pas à attendre longtemps inutilement pour observer un soulagement de ses douleurs.
- +Une augmentation progressive et opportune de la dose peut s'avérer nécessaire si le soulagement est insuffisant ou si l'intensité des douleurs s'accroît.
- +En cas d'apparition de signes de surdosage, p.ex. sédation, la dose doit être réduite (voir rubrique «Surdosage»).
- +Les recommandations générales de posologie sont les suivantes pour les adultes et enfants à partir de 12 mois:
- +Patients non habitués aux opioïdes
- +Age Perfusion
- +Adultes et adolescents (> 12 ans)
- +Administration intraveineuse (i.v.) 0,15 - 0,45 mg/heure ou
- +0.004 mg/kg PC/heure
- +ACP (i.v.) Bolus de 0,2 mg avec intervalle de sécurité de 5-10 minutes
- +Enfants (>12 mois jusqu’à 12 ans) et adultes avec un poids corporel <50 kg
- +i.v. 0,005 mg/kg PC/heure
- +Patients déjà traités par un autre opioïde
- +Après la détermination réussie de la dose efficace d'un autre opioïde (titration), les patients ne doivent pas passer à Hydromorphone Sintetica sans une évaluation par le médecin et sans une nouvelle titration soigneuse en fonction des besoins. Dans le cas contraire, un effet analgésique continu n'est pas garanti.
- +Durée du traitement
- +Hydromorphone Sintetica ne doit pas être administré plus longtemps qu'absolument nécessaire. Si un traitement prolongé de la douleur est nécessaire, en raison de la nature et de la sévérité de la maladie, une surveillance attentive et régulière doit être mise en place pour déterminer dans quelle mesure il faut poursuivre le traitement. Quand le recours aux opioïdes n'est plus indiqué, le traitement doit être arrêté de manière progressive (voir rubrique «Mises en garde et précautions»).
- +Instructions spéciales pour la posologie
- +Enfants de moins de 12 mois
- +L'utilisation de Hydromorphone Sintetica n'est pas recommandée chez les enfants de moins de 12 mois en raison de l'insuffisance des données disponibles pour cette classe d'âge.
- +Patients âgés
- +Comme chez les adultes plus jeunes, la posologie doit être adaptée en fonction de l'intensité de la douleur et de la sensibilité individuelle du patient (voir rubrique «Pharmacocinétique»).
- +Insuffisance hépatique et rénale
- +Chez les patients ayant une insuffisance hépatique modérée à sévère (score de Child-Pugh 7-15) ou une insuffisance rénale sévère (clairance de la créatinine <30 ml/min), la dose doit être réduite, puis augmentée avec une prudence particulière (voir rubrique «Pharmacocinétique»).
- +Contre-indications
- +• Hypersensibilité au principe actif et/ou à l'un des excipients conformément à la composition.
- +• Dépression respiratoire sévère avec hypoxie et/ou hypercapnie.
- +• Maladies obstructives sévères des voies respiratoires.
- +• Syndrome abdominal aigu.
- +• Iléus paralytique.
- +Mises en garde et précautions
- +Tout comme pour d'autres médicaments opioïdes, la survenue d'une dépression respiratoire constitue le principal risque en cas de surdosage (voir rubrique «Surdosage»).
- +Hydromorphone Sintetica doit être administré avec précaution dans les cas suivants:
- +• personnes âgées ou affaiblies,
- +• cœur pulmonaire sévère, asthme bronchique sévère, dépression respiratoire,
- +• insuffisance hépatique modérée à sévère ou insuffisance rénale sévère,
- +• hypothyroïdie,
- +• maladie d'Addison (insuffisance surrénalienne),
- +• psychose toxique, alcoolisme, delirium tremens,
- +• lithiase biliaire ou autres maladies biliaires aiguës,
- +• pancréatite,
- +• maladie intestinale occlusive ou inflammatoire,
- +• hyperplasie de la prostate avec formation d'urine résiduelle,
- +• hypotension en cas d'hypovolémie, maladies cardiovasculaires préexistantes;
- +• blessures à la tête (en raison du risque de tension intracrânienne accrue),
- +• épilepsie ou prédisposition aux convulsions,
- +• traitement concomitant par des substances à effet dépresseur sur le système nerveux central ou des inhibiteurs de la monoamine oxydase (IMAO) (voir rubrique «Interactions»),
- +• allaitement (voir rubrique «Grossesse/Allaitement»).
- +L'utilisation prolongée de Hydromorphone Sintetica peut conduire au développement d'une tolérance au médicament rendant nécessaire une augmentation des doses pour parvenir à l'effet analgésique souhaité. Une tolérance croisée avec d'autres opioïdes est possible. L'utilisation chronique de Hydromorphone Sintetica peut conduire à une dépendance physique et l'apparition d'un syndrome de sevrage est possible à l'arrêt abrupt du traitement. Lorsque le traitement par l’hydromorphone n'est plus nécessaire, il est conseillé de réduire progressivement la dose journalière pour éviter l'apparition de symptômes d'un syndrome de sevrage.
- +L'hydromorphone (principe actif) possède un risque d'abus, tout comme d'autres opioïdes puissants. Une dépendance psychique (toxicomanie médicamenteuse) peut apparaître suite à l'administration d'analgésiques opioïdes comme Hydromorphone Sintetica. La prudence est donc de rigueur lors de la prescription de Hydromorphone Sintetica chez les patients présentant des antécédents d'alcoolisme ou d'abus de drogues ou de médicaments.
- +En cas d'hyperalgésie, un phénomène pouvant survenir notamment à une posologie élevée, une poursuite de l'augmentation des doses de Hydromorphone Sintetica ne permet pas d'atténuer les douleurs. Une réduction de la dose ou le passage à un autre opioïde peut s'avérer nécessaire.
- +Hydromorphone Sintetica ne doit pas être administré en cas de risque d'iléus paralytique. Si l'on soupçonne un iléus paralytique ou si celui-ci apparaît en cours de traitement, le traitement avec Hydromorphone Sintetica doit être interrompu immédiatement.
- +Le moment de la première prise de Hydromorphone Sintetica après l'intervention chirurgicale est déterminé à partir d'une évaluation approfondie des bénéfices et des risques pour chaque patient et dépend du type et de l'étendue de l'intervention chirurgicale, des moyens anesthésiques utilisés, des traitements concomitants et de l'état général du patient.
- +Les patients devant se soumettre à un traitement analgésique supplémentaire (par ex. intervention chirurgicale, bloc du plexus) ne doivent plus recevoir de Hydromorphone Sintetica 4 heures avant l'intervention. Si la poursuite du traitement par Hydromorphone Sintetica est indiquée, la posologie doit être adaptée aux nouveaux besoins après l'intervention.
- +Il convient de noter qu'après la détermination réussie de la dose efficace d'un certain opioïde (titration), les patients ne doivent pas passer à un autre opioïde sans une évaluation par le médecin et sans une nouvelle titration soigneuse en fonction des besoins. Dans le cas contraire, un effet analgésique continu n'est pas garanti.
- +Les opioïdes tels que l’hydromorphone peuvent influer sur l’axe hypothalamo-hypophyso-surrénalien ou gonadique. Certaines modifications peuvent être observées telles qu’une élévation de la prolactine sérique et une diminution du taux plasmatique de cortisol et de testostérone. Ces modifications hormonales peuvent se manifester par des symptômes cliniques.
- +Les doses unitaires de 20 mg ou 40 mg peuvent être utilisées pour remplir le réservoir d'une pompe, car le contrôle de la posologie se fait dans ce cas par le biais de la programmation de la pompe.
- +L'utilisation de Hydromorphone Sintetica peut induire une réaction positive lors de contrôles antidopage.
- +Interactions
- +Les substances ayant un effet dépresseur sur le système nerveux central telles que benzodiazépines, barbituriques, d'autres opioïdes, alcool, neuroleptiques (phénothiazines), antidépresseurs tricycliques, antihistaminiques H1 avec effet sédatif, antiémétiques avec action centrale, gabapentine, prégabaline, anesthésiques, sédatifs, hypnotiques ou anxiolytiques peuvent augmenter le risque de dépression respiratoire, d'hypotension et de déficience de l'attention. Dans les cas graves, une sédation prononcée, le coma et la mort peuvent survenir.
- +Si un traitement en association est envisagé, il convient de prendre en considération une réduction de la dose d'une des substances ou des deux et de surveiller régulièrement les patients pour repérer les signes de dépression respiratoire, de sédation et d'hypotension.
- +La consommation concomitante d'alcool est à proscrire (voir également rubrique «Mises en garde et précautions»).
- +Après la prise concomitante de péthidine et d'un inhibiteur de la monoamine oxydase (IMAO), des cas sévères d'interactions affectant le système nerveux central et les fonctions respiratoire et circulatoire ont été observés. On ne peut exclure un potentiel d'interaction semblable avec Hydromorphone Sintetica. Hydromorphone Sintetica n'est pas indiqué en association avec des IMAO ou dans un intervalle de 14 jours après l'arrêt d'un tel traitement (voir également rubrique «Mises en garde et précautions»).
- +L'administration concomitante d'hydromorphone et d'anticholinergiques ou de médicaments ayant une action anticholinergique (ex.: antidépresseurs tricycliques, antihistaminiques, antipsychotiques, myorelaxants, médicaments contre la maladie de Parkinson) peut renforcer les effets indésirables anticholinergiques.
- +Grossesse/Allaitement
- +Grossesse
- +On ne dispose d'aucune donnée clinique concernant l'utilisation de Hydromorphone Sintetica pendant la grossesse ou l'accouchement. L'hydromorphone passe la barrière placentaire. Les études chez l'animal avec l'hydromorphone ont mis en évidence des effets indésirables sur le fœtus (voir rubrique «Données précliniques»).
- +L'utilisation prolongée de Hydromorphone Sintetica chez la femme enceinte peut provoquer un syndrome de sevrage chez le nouveau-né. En cas d'utilisation pendant la grossesse, Hydromorphone Sintetica peut limiter la contractilité utérine et entraîner une détresse respiratoire chez le nouveau-né.
- +Hydromorphone Sintetica ne doit être utilisé pendant la grossesse que si le bénéfice est clairement supérieur aux risques possibles pour le fœtus ou pour le nouveau-né.
- +Allaitement
- +L'hydromorphone passe en faibles concentrations dans le lait maternel. Hydromorphone Sintetica ne doit pas être administré pendant la période d'allaitement.
- +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
- +Hydromorphone Sintetica peut influencer l'aptitude à la conduite ou l'utilisation de machines, particulièrement en début de traitement, après ajustement posologique ou passage à Hydromorphone Sintetica, ou en cas d'association de l'hydromorphone avec l'alcool ou des substances à effet dépresseur sur le SNC. La mise en place de restrictions n'est pas obligatoire avec un traitement stable. De ce fait, les patients doivent discuter avec leur médecin pour savoir s'ils ont le droit de conduire ou d'utiliser des machines.
- +Effets indésirables
- +Les fréquences sont définies comme suit: «très fréquent» (≥1/10), «fréquent» (≥1/100, <1/10), «occasionnel» (≥1/1000, <1/100), «rare» (≥1/10'000, <1/1000), «très rare» (<1/10'000), «fréquence indéterminée» (ne pouvant pas être évaluée à partir des données disponibles).
- +Affections du système immunitaire
- +Fréquence indéterminée: réactions d'hypersensibilité (y compris gonflement oropharyngé), réactions anaphylactiques.
- +Troubles du métabolisme et de la nutrition
- +Fréquent: diminution ou perte de l'appétit.
- +Affections psychiatriques
- +Fréquent: anxiété, confusion, insomnie.
- +Occasionnel: agitation, dépression, humeur euphorique, hallucinations, cauchemars.
- +Fréquence indéterminée: dépendance médicamenteuse, dysphorie.
- +Affections du système nerveux
- +Très fréquent: vertiges (13%), somnolence (26%).
- +Fréquent: céphalées.
- +Occasionnel: myoclonies, paresthésie, tremblements.
- +Rare: sédation, indolence.
- +Fréquence indéterminée: convulsions (en particulier chez les patients épileptiques ou prédisposés aux convulsions), dyskinésie, hyperalgésie.
- +Affections oculaires
- +Occasionnel: trouble de la vision.
- +Fréquence indéterminée: myosis.
- +Affections cardiaques
- +Rare: tachycardie.
- +Fréquence indéterminée: bradycardie, palpitations.
- +Affections vasculaires
- +Occasionnel: hypotension.
- +Fréquence indéterminée: rougeurs au visage.
- +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales
- +Occasionnel: dyspnée.
- +Rare: dépression respiratoire.
- +Fréquence indéterminée: bronchospasme.
- +Affections gastro-intestinales
- +Très fréquent: constipation (25%), nausées (24%).
- +Fréquent: douleurs abdominales, sécheresse buccale, vomissements.
- +Occasionnel: diarrhée, dysgueusie.
- +Fréquence indéterminée: iléus paralytique, dyspepsie.
- +Affections hépatobiliaires
- +Occasionnel: élévation des enzymes hépatiques.
- +Affections de la peau et du tissu sous-cutané
- +Fréquent: prurit, hyperhidrose.
- +Occasionnel: éruption cutanée (rash).
- +Fréquence indéterminée: urticaire.
- +Affections du rein et des voies urinaires
- +Occasionnel: rétention urinaire.
- +Affections des organes de reproduction et du sein
- +Occasionnel: troubles de l'érection.
- +Fréquence indéterminée: baisse de la libido.
- +Troubles généraux et anomalies au site d'administration
- +Fréquent: asthénie, réactions au site d'injection.
- +Occasionnel: syndrome de sevrage*, fatigue, malaise, œdème périphérique.
- +Fréquence indéterminée: développement d'une tolérance, syndrome de sevrage néonatal, irritations tissulaires et indurations au site d'injection
- +* Un syndrome de sevrage peut se manifester par divers symptômes, p. ex: agitation, anxiété, nervosité, insomnie, hyperkinésie, tremblements et symptômes gastro-intestinaux.
- +Surdosage
- +Comme pour tous les opioïdes, il existe un risque élevé d'intoxication et de surdosage chez les personnes non habituées aux opioïdes.
- +Symptômes
- +Les symptômes aigus sont: myosis, dépression respiratoire, somnolence pouvant évoluer vers un état de stupeur ou de coma. D'autres symptômes possibles sont: nausées, vomissements, hypotension, bradycardie, diminution du tonus musculaire, atonie intestinale et pneumonie par aspiration. Les cas de surdosage sévère peuvent entraîner un arrêt respiratoire, un œdème pulmonaire non cardiogénique, une insuffisance circulatoire, voire le décès.
- +Traitement
- +Il convient de surveiller la respiration et l'état de conscience. En cas de dépression respiratoire ou du SNC cliniquement significative, pratiquer la respiration artificielle, stabiliser la circulation et administrer la naloxone.
- +Posologie: 0,4-2 mg de naloxone par voie intraveineuse (chez l'enfant: 0,01 mg/kg de poids corporel). Si nécessaire, répéter l'opération toutes les deux à trois minutes à deux ou trois reprises ou administrer une perfusion continue (voir information professionnelle correspondante).
- +La durée d'action de la naloxone est relativement courte (demi-vie plasmatique: t½ de la naloxone = 1-1,5 heure, t½ de l'hydromorphone = 2-4 heures). Par conséquent, le patient doit être surveillé de manière prolongée même après administration de naloxone, et des administrations répétées de naloxone peuvent être nécessaires.
- +La naloxone doit être utilisée avec précaution chez les personnes susceptibles de prendre des opioïdes depuis longtemps (tolérance). La suppression soudaine ou totale de l'effet des opioïdes peut entraîner un syndrome de sevrage aigu. Une dose initiale de 0,04 mg de naloxone est recommandée.
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC: N02AA03
- +Mécanisme d'action
- +L'hydromorphone est un dérivé semi-synthétique de la morphine (opioïde).
- +L'hydromorphone est un agoniste pur des récepteurs opiacés, avec une affinité prépondérante pour les récepteurs µ associée à une affinité faible pour les récepteurs κ. L'hydromorphone exerce son effet analgésique objectif et subjectif au niveau supraspinal et spinal en stimulant les récepteurs situés dans le SNC et dans divers organes périphériques. L'hydromorphone est 7 8 fois plus puissante que la morphine.
- +L'hydromorphone exerce une forte action analgésique, ainsi qu'un effet antitussif, sédatif, dépresseur sur le système respiratoire et inhibiteur sur la motilité du tractus gastro-intestinal.
- +Efficacité clinique
- +Le délai d'action est en général de 5 10 minutes après injection i.v. La durée d'action est de 3 4 heures après injection i.v.
- +Pharmacocinétique
- +Absorption et distribution
- +Le Tmax est de 2 à 5 minutes après injection i.v. La concentration sanguine maximale (Cmax) s'élève à 55,8 ng/ml pour l'injection i.v. après une dose de 1 mg/ml.
- +Un effet analgésique est déjà escompté à partir de concentrations plasmatiques supérieures à 0,25 ng/ml.
- +L'hydromorphone passe la barrière placentaire et peut être détectée à de faibles concentrations dans le lait maternel.
- +L'hydromorphone a un volume de distribution relativement élevé (1,22 4 l/kg), ce qui indique une absorption tissulaire significative.
- +La liaison aux protéines plasmatiques est faible (7-19%).
- +Métabolisme
- +L'hydromorphone est principalement métabolisée dans le foie par l'UGT2B7 en hydromorphone-3-glucuronide (métabolite principal). D'autres métabolites sont la dihydromorphine, la dihydroisomorphine et leurs glucuronides.
- +Rien n'indique que l'hydromorphone soit métabolisée in vivo par le système enzymatique du cytochrome P450. Avec une CI50>50 μM, l'hydromorphone n'inhibe in vitro que faiblement les isoformes recombinantes du CYP, y compris CYP1A2, 2A6, 2C8, 2D6 et 3A4. Il est donc improbable que l'hydromorphone inhibe le métabolisme d'autres médicaments métabolisés par ces isoformes du CYP.
-Hydromorphon wird über die Leber metabolisiert und hauptsächlich über die Nieren, zu geringem Teil in unveränderter Form, ausgeschieden.
-In einer randomisierten Cross-over-Studie zeigte der Verlauf der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurven nach einmaliger Gabe von 2 mg Hydromorphon-Hydrochlorid i.v. oder 4 mg oral an 6 gesunde Probanden eine relativ kurze Eliminationshalbwertszeit von 2,64±0,88 Stunden (1,68–3,87 Stunden).
-Kinetik spezieller Patientengruppen
-Kinder
-Es liegen nur in begrenztem Maße Daten zu den pharmakokinetischen Eigenschaften von Hydromorphon bei Kindern vor. Die Metabolisierung bei Kindern unterscheidet sich nicht von der bei Erwachsenen.
-Ältere Patienten
-Nach einmaliger Gabe einer oralen Hydromorphon-Formulierung war die Plasmahalbwertszeit von Hydromorphon bei älteren Patienten in gutem Gesundheitszustand mit der bei jüngeren Probanden vergleichbar.
-Leberinsuffizienz
-In einer pharmakokinetischen Studie zu einer oralen Hydromorphon-Formulierung, die Patienten mit einer mäßigen Leberinsuffizienz (Child-Pugh-Score 7–9) verabreicht wurde, war die Plasmahalbwertszeit von Hydromorphon nicht länger als bei gesunden Probanden. Studien zu Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz wurden nicht durchgeführt.
-Niereninsuffizienz
-Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) zeigen eine Erhöhung der AUC von Hydromorphon um das Zwei- bis Vierfache. Im Vergleich zu Personen mit normaler Nierenfunktion können Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz signifikant höhere Plasmakonzentrationen von Hydromorphon-3-glucuronid aufweisen.
-Präklinische Daten
-Bei Ratten wurden bei oralen Hydromorphon-Dosen von 5 mg/kg/Tag (30 mg/m2/Tag, d. h. das 1,4-Fache der Dosis, die auf Grundlage der Körperoberfläche beim Menschen zu erwarten wäre) keine Auswirkungen auf die Fertilität männlicher oder weiblicher Tiere oder auf das Spermiogramm beobachtet.
-Bei Ratten und Kaninchen war Hydromorphon bei Dosen, die zu einer maternalen Toxizität geführt hatten, nicht teratogen. Bei Kaninchen wurde bei Dosen von 50 mg/kg eine Beeinträchtigung der fötalen Entwicklung beobachtet (als Dosis, die keine Auswirkungen auf die Entwicklung hat, wurde die Dosis von 25 mg/kg bzw. 380 mg/m2 ermittelt, die einer Wirkstoffexposition (AUC) entspricht, die fast viermal so hoch ist wie die beim Menschen zu erwartende). Keine Zeichen fötaler Toxizität wurden bei Ratten beobachtet, die mit oralen Hydromorphon-Dosen von 10 mg/kg (308 mg/m2, mit einer AUC, die etwa dem 1,8-Fachen der beim Menschen zu erwartenden entspricht) behandelt wurden.
-Zu Jungtieren wurden keine Studien durchgeführt.
-Die perinatale und postpartale Mortalität junger Ratten (F1) war bei Dosen von 2 mg/kg/Tag und 5 mg/kg/Tag erhöht und das Körpergewicht während der Säugephase war vermindert.
-Im Zusammenhang mit der Gabe von Hydromorphon an das Muttertier wurden keine klinischen Befunde oder Autopsiebefunde verzeichnet.
-In Ames- und Mikrokern-Tests bei Mäusen war Hydromorphon nicht mutagen.
-Darüber hinaus hat sich Hydromorphon auch im Maus-Lymphom-Test ohne exogene metabolische Aktivierung (S9) nicht als mutagen erwiesen. Mit exogener metabolischer Aktivierung war Hydromorphon bei Konzentrationen ≤100 µg/ml nicht mutagen. Mutagene Eigenschaften konnten bei Konzentrationen ≥200 µg/ml beobachtet werden, wobei diese Konzentrationen deutlich höher sind als die beim Menschen zu erwartenden mittleren Spitzenplasmakonzentrationen.
-Langzeitstudien zur Karzinogenität wurden nicht durchgeführt.
-Sonstige Hinweise
-Stabilität
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
-Besondere Lagerungshinweise
-Außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern und im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt bis zu seiner Verwendung vor Licht zu schützen.
-Hinweise für die Handhabung
-Nur klare Lösungen und intakte Packungen verwenden.
-Hydromorphone Sintetica enthält keine Konservierungsmittel.
-Nach dem Öffnen innerhalb von 24 Stunden verwenden.
-Infusionsreste nach der Verwendung entsorgen.
-Zulassungsnummer
- +L'hydromorphone est métabolisée par voie hépatique et est principalement éliminée par voie rénale, pour une faible part sous forme inchangée.
- +Le tracé des courbes de la concentration plasmatique en fonction du temps après administration unique de 2 mg de chlorhydrate d'hydromorphone i.v. ou de 4 mg par voie orale à 6 volontaires sains lors d'un essai croisé randomisé a mis en évidence un temps de demi-vie d'élimination relativement court de 2,64 ± 0,88 heures (1,68 3,87 heures).
- +Cinétique pour certains groupes de patients
- +Pédiatrie
- +Les données concernant les propriétés pharmacocinétiques de l'hydromorphone chez l'enfant sont limitées. Son métabolisme chez l'enfant n'est pas différent de celui observé chez l'adulte.
- +Patients âgés
- +Après administration unique d'une formulation orale d'hydromorphone, la demi-vie plasmatique de l'hydromorphone chez des patients âgés en bonne santé était comparable à celle observée chez des sujets plus jeunes.
- +Insuffisance hépatique
- +Dans une étude pharmacocinétique portant sur une formulation orale d'hydromorphone administrée chez des patients ayant une insuffisance hépatique modérée (score de Child-Pugh de 7-9), la demi-vie plasmatique de l'hydromorphone n'a pas été prolongée par rapport à des sujets sains. Les patients ayant une insuffisance hépatique sévère n'ont pas été étudiés.
- +Insuffisance rénale
- +Les patients ayant une insuffisance rénale sévère (clairance de la créatinine <30 ml/min) présentent une augmentation de l'AUC de l'hydromorphone allant du double au quadruple. Par rapport aux personnes ayant une fonction rénale normale, les patients atteints d'insuffisance rénale sévère peuvent présenter des concentrations plasmatiques significativement accrues d'hydromorphone-3-glucuronide.
- +Données précliniques
- +Aucun effet sur la fertilité des mâles ou des femelles ou sur le spermogramme n'a été observé chez le rat à des doses d'hydromorphone orale de 5 mg/kg/jour (30 mg/m2/jour, soit 1,4 fois la dose humaine attendue sur la base de la surface corporelle).
- +Chez le rat et le lapin, l'hydromorphone n'a pas été tératogène à des doses ayant entraîné une toxicité maternelle. Une diminution du développement fœtal a été observée chez le lapin aux doses de 50 mg/kg (la dose sans effet sur le développement a été établie à 25 mg/kg ou 380 mg/m2 à une exposition à la substance active (ASC) près de quatre fois supérieure à celle attendue chez l'homme). Aucun signe de toxicité fœtale n'a été observé chez des rats traités par l'hydromorphone orale à des doses de 10 mg/kg (308 mg/m2, avec une ASC représentant environ 1,8 fois celle attendue chez l'homme).
- +Aucune étude n'a été effectuée chez de jeunes animaux.
- +La mortalité périnatale et post-partum des ratons (F1) a augmenté aux doses de 2 mg/kg/jour et 5 mg/kg/jour et le poids corporel a été réduit pendant la période d'allaitement.
- +Aucun résultat clinique ou résultat d'autopsie n'a été observé en relation avec l'administration d'hydromorphone à la mère.
- +L'hydromorphone n'a pas été mutagène dans les tests d'Ames et des micronoyaux chez la souris.
- +Par ailleurs, l'hydromorphone ne s'est pas non plus révélée mutagène dans le test du lymphome de souris sans activation métabolique exogène (S9). Dans les conditions d'une activation métabolique exogène, l'hydromorphone n'était pas mutagène aux concentrations ≤100 µg/ml. Des propriétés mutagènes ont pu être observées aux concentrations ≥200 µg/ml, concentrations significativement plus élevées que la moyenne des pics de concentration plasmatique attendus chez l'être humain.
- +Aucune étude de cancérogenèse à long terme n'a été réalisée.
- +Remarques particulières
- +Stabilité
- +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur l’emballage.
- +Remarques concernant le stockage
- +Tenir hors de portée des enfants.
- +Conserver à température ambiante (15–25 C) et dans son carton pour le protéger de la lumière jusqu’à utilisation.
- +Remarques concernant la manipulation
- +N'utiliser que des solutions limpides et des emballages intacts.
- +Hydromorphone Sintetica ne contient pas de conservateur.
- +À utiliser dans les 24 heures après ouverture.
- +Après utilisation, éliminer les restes de perfusions.
- +Numéro d’autorisation
-Packungen
-Hydromorphone Sintetica 0,2 mg/ml, Beutel zu 100 ml, 10 Beutel [A+]
-Hydromorphone Sintetica 0,2 mg/ml, Beutel zu 200 ml, 5 Beutel [A+]
-Zulassungsinhaberin
-Sintetica SA, CH-6850 Mendrisio.
-Stand der Information
-Dezember 2017
- +Présentation
- +Hydromorphone Sintetica 0.2 mg/ml, 100 ml poche, 10 poches [A+]
- +Hydromorphone Sintetica 0.2 mg/ml, 200 ml poche, 5 poches [A+]
- +Titulaire de l’autorisation
- +Sintetica SA
- +CH-6850 Mendrisio
- +Mise à jour de l’information
- +Décembre 2017
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