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Home - Fachinformation zu Omjjara 100 mg - Änderungen - 30.07.2026
68 Änderungen an Fachinfo Omjjara 100 mg
  • -Momelotinib (als Momelotinibdihydrochlorid-Monohydrat).
  • +Momelotinib (als Momelotinibdihydrochlorid-Monohydrat)
  • -Mikrokristalline Cellulose (E460i), Lactose-Monohydrat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat (E470b), hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Propylgallat (E310).
  • +Mikrokristalline Cellulose (E460i), Lactose-Monohydrat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat (E470b), hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Propylgallat (E310)
  • -Poly(vinylalkohol) (E1203), Macrogol 3350 (E1521), Titandioxid (E171), Talkum (E553b), gelbes Eisenoxid (E172), rotes Eisenoxid (E172).
  • +Poly(vinylalkohol) (E1203), Macrogol 3350 (E1521), Titandioxid (E171), Talkum (E553b), gelbes Eisenoxid (E172), rotes Eisenoxid (E172)
  • -Filmtabletten zu 200 mg, 150 mg oder 100 mg Momelotinib (als Momelotinibdihydrochlorid-Monohydrat).
  • --Braune, kapselförmige Filmtabletten zu 200 mg mit eingeprägtem unterstrichenem "M" auf einer Seite und "200" auf der anderen Seite.
  • --Braune, dreieckige Filmtabletten zu 150 mg mit eingeprägtem unterstrichenem "M" auf einer Seite und "150" auf der anderen Seite.
  • --Braune, runde Filmtabletten zu 100 mg mit eingeprägtem unterstrichenem "M" auf einer Seite und "100" auf der anderen Seite.
  • +Filmtabletten zu 200 mg, 150 mg oder 100 mg Momelotinib (als Momelotinibdihydrochlorid-Monohydrat).
  • +-Braune, kapselförmige Filmtabletten zu 200 mg mit eingeprägtem unterstrichenem "M" auf einer Seite und "200" auf der anderen Seite.
  • +-Braune, dreieckige Filmtabletten zu 150 mg mit eingeprägtem unterstrichenem "M" auf einer Seite und "150" auf der anderen Seite.
  • +-Braune, runde Filmtabletten zu 100 mg mit eingeprägtem unterstrichenem "M" auf einer Seite und "100" auf der anderen Seite.
  • -Die empfohlene Dosierung von Omjjara beträgt 200 mg oral einmal täglich.
  • +Die empfohlene Dosierung von Omjjara beträgt 200 mg oral einmal täglich.
  • -Bei hämatologischen und nichthämatologischen Toxizitäten sollte eine Dosisanpassung erwogen werden (Tabelle 1). Omjjara ist bei Patienten, die 100 mg einmal täglich nicht vertragen, abzusetzen.
  • +Bei hämatologischen und nichthämatologischen Toxizitäten sollte eine Dosisanpassung erwogen werden (Tabelle 1). Omjjara ist bei Patienten, die 100 mg einmal täglich nicht vertragen, abzusetzen.
  • -Hämatologische Toxizitäte
  • + Hämatologische Toxizitäte
  • - 
  • -ANC = absolute Neutrophilenzahl; ALT = Alanin-Transaminase; AST = Aspartat-Transaminase
  • -ULN = Oberer Grenzwert der Norm (upper limit of normal).
  • -a Wiederaufnahme der Behandlung oder Eskalation der Behandlung bis zur Anfangsdosis, sofern klinisch angemessen.
  • -b Möglicherweise alternativ die Behandlung mit 100 mg wieder aufnehmen, wenn zuvor 100 mg verabreicht wurden.
  • +ANC = absolute Neutrophilenzahl; ALT = Alanin-Transaminase; AST = Aspartat-Transaminase
  • +ULN = Oberer Grenzwert der Norm (upper limit of normal).
  • +a Wiederaufnahme der Behandlung oder Eskalation der Behandlung bis zur Anfangsdosis, sofern klinisch angemessen.
  • +b Möglicherweise alternativ die Behandlung mit 100 mg wieder aufnehmen, wenn zuvor 100 mg verabreicht wurden.
  • -Bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberfunktionsstörung wird keine Dosisanpassung empfohlen. Die empfohlene Anfangsdosis von Omjjara bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh-Klasse C) beträgt 150 mg einmal täglich (siehe "Kinetik spezieller Patientengruppen" ).
  • +Bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberfunktionsstörung wird keine Dosisanpassung empfohlen. Die empfohlene Anfangsdosis von Omjjara bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh-Klasse C) beträgt 150 mg einmal täglich (siehe "Kinetik spezieller Patientengruppen" ).
  • -Bei Patienten ab 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Kinetik spezieller Patientengruppen" ).
  • +Bei Patienten ab 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Kinetik spezieller Patientengruppen" ).
  • -Über eine neu auftretende schwere Thrombozytopenie und Neutropenie (Grad ≥3) wurde bei Patienten berichtet, die mit Omjjara behandelt wurden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Vor Beginn der Behandlung mit Omjjara, in regelmässigen Abständen während der Behandlung und bei klinischer Indikation sollte ein grosses Blutbild einschliesslich Thrombozytenzahl erstellt werden. Eine Unterbrechung der Behandlung bzw. eine Dosisreduktion kann erforderlich sein (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Über eine neu auftretende schwere Thrombozytopenie und Neutropenie (Grad ≥3) wurde bei Patienten berichtet, die mit Omjjara behandelt wurden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Vor Beginn der Behandlung mit Omjjara, in regelmässigen Abständen während der Behandlung und bei klinischer Indikation sollte ein grosses Blutbild einschliesslich Thrombozytenzahl erstellt werden. Eine Unterbrechung der Behandlung bzw. eine Dosisreduktion kann erforderlich sein (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Bei Patienten wurden nach Einnahme von Omjjara Fälle reversibler Leberschädigung ( "drug-induced liver injury" , DILI) und häufige Erhöhungen von Leberfunktiontests (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) berichtet. Bei Vorliegen einer unkontrollierten akuten oder chronischen Lebererkrankung soll eine Therapie mit Omjjara erst nach Untersuchung der Ursachen und einer bedarfsgerechten Behandlung begonnen werden. Leberfunktionstests sollten vor Beginn der Behandlung mit Omjjara, in regelmässigen Abständen während der Behandlung und bei klinischer Indikation durchgeführt werden. Bei Verdacht auf behandlungsbedingte Erhöhungen von ALT, AST oder Bilirubin kann eine Dosisunterbrechung oder -reduktion erforderlich sein (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Bei Patienten wurden nach Einnahme von Omjjara Fälle reversibler Leberschädigung (drug-induced liver injury, DILI) und häufige Erhöhungen von Leberfunktiontests (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) berichtet. Bei Vorliegen einer unkontrollierten akuten oder chronischen Lebererkrankung soll eine Therapie mit Omjjara erst nach Untersuchung der Ursachen und einer bedarfsgerechten Behandlung begonnen werden. Leberfunktionstests sollten vor Beginn der Behandlung mit Omjjara, in regelmässigen Abständen während der Behandlung und bei klinischer Indikation durchgeführt werden. Bei Verdacht auf behandlungsbedingte Erhöhungen von ALT, AST oder Bilirubin kann eine Dosisunterbrechung oder -reduktion erforderlich sein (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -In tierexperimentellen Reproduktionsstudien führten Omjjara-Expositionen, die unter der für den Menschen empfohlenen Tagesdosis von 200 mg lagen, zu embryofötaler Toxizität (siehe "Reproduktionstoxizität" ). Daher darf Omjjara in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter die möglichen Risiken für das Ungeborene überwiegt (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • +In tierexperimentellen Reproduktionsstudien führten Omjjara-Expositionen, die unter der für den Menschen empfohlenen Tagesdosis von 200 mg lagen, zu embryofötaler Toxizität (siehe Reproduktionstoxizität). Daher darf Omjjara in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter die möglichen Risiken für das Ungeborene überwiegt (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • +Exazerbation von Symptomen nach Unterbruch oder Absetzen der Behandlung
  • +Nach dem Absetzen von JAK-Inhibitoren, einschliesslich Omjjara, können die Symptome myeloproliferativer Neoplasien zurückkehren. Nach dem Absetzen von Omjjara wurde über folgende unerwünschte Wirkungen berichtet: Fieber, Atemstörung, Hypotonie, disseminierte intravaskuläre Gerinnung und Multiorganversagen. Wenn eines oder mehrere dieser Ereignisse nach dem Absetzen von Omjjara auftreten, sollte eine mögliche Begleiterkrankung abgeklärt und behandelt sowie ein Wiederbeginn der Behandlung mit Omjjara in Betracht gezogen werden. Patienten sind anzuweisen, die Behandlung mit Omjjara nicht ohne Rücksprache mit ihrem Arzt zu unterbrechen oder abzusetzen. Wenn die Behandlung mit Omjjara aus anderen Gründen als potenziell lebensbedrohliche Toxizitäten beendet oder unterbrochen wird, sollte ein stufenweises Ausschleichen erwogen werden, anstatt die Behandlung abrupt zu beenden.
  • +
  • -Tierexperimentelle Daten weisen auf eine embryofetale Toxizität hin. Bei Ratten und Kaninchen wurden bei Expositionen, die unterhalb der klinischen Dosis von 200 mg täglich lagen, Aborte, Absterben der Embryonen und fetale Anomalien beobachtet (siehe "Präklinische Daten" ). Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht schwanger sind, sind darauf hinzuweisen, dass während der Behandlung mit Omjjara eine Schwangerschaft zu vermeiden und während der Therapie und für mindestens 1 Woche nach Beendigung der Therapie eine hochwirksame Verhütungsmethode anzuwenden ist.
  • +Tierexperimentelle Daten weisen auf eine embryofetale Toxizität hin. Bei Ratten und Kaninchen wurden bei Expositionen, die unterhalb der klinischen Dosis von 200 mg täglich lagen, Aborte, Absterben der Embryonen und fetale Anomalien beobachtet (siehe "Präklinische Daten" ). Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht schwanger sind, sind darauf hinzuweisen, dass während der Behandlung mit Omjjara eine Schwangerschaft zu vermeiden und während der Therapie und für mindestens 1 Woche nach Beendigung der Therapie eine hochwirksame Verhütungsmethode anzuwenden ist.
  • -Patientinnen sollen während der Behandlung mit Momelotinib und für mindestens 1 Woche nach Beendigung der Behandlung nicht stillen (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • +Patientinnen sollen während der Behandlung mit Momelotinib und für mindestens 1 Woche nach Beendigung der Behandlung nicht stillen (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Tierversuche ergaben Hinweise auf schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Es liegen keine Daten zu den Auswirkungen von Momelotinib auf die männliche oder weibliche Fertilität vor. Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht schwanger sind, sind darauf hinzuweisen, dass während der Behandlung mit Omjjara eine Schwangerschaft zu vermeiden und während der Therapie und für mindestens 1 Woche nach Beendigung der Therapie eine hochwirksame Verhütungsmethode anzuwenden ist.
  • +Tierversuche ergaben Hinweise auf schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Es liegen keine Daten zu den Auswirkungen von Momelotinib auf die männliche oder weibliche Fertilität vor. Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht schwanger sind, sind darauf hinzuweisen, dass während der Behandlung mit Omjjara eine Schwangerschaft zu vermeiden und während der Therapie und für mindestens 1 Woche nach Beendigung der Therapie eine hochwirksame Verhütungsmethode anzuwenden ist.
  • -Tabelle 2: Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen
  • -Systemorganklasse Häufigkeitskategorie Unerwünschte Wirkung
  • +Tabelle 2: Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen
  • + Systemorganklasse Häufigkeitskategorie Unerwünschte Wirkung
  • - 
  • -a Bewertet nach den gebräuchlichen Terminologie Kriterien für Unerwünschte Wirkungen (Common Terminology Criteria for Adverse Events (CTCAE)) des Nationalen Krebsinstitutes (National Cancer Institute).
  • -b Thrombozytopenie umfasst verringerte Thrombozytenzahl
  • +a Bewertet nach den gebräuchlichen Terminologie Kriterien für Unerwünschte Wirkungen (Common Terminology Criteria for Adverse Events (CTCAE)) des Nationalen Krebsinstitutes (National Cancer Institute).
  • +b Thrombozytopenie umfasst verringerte Thrombozytenzahl
  • -d Periphere Neuropathie umfasst periphere sensorische Neuropathie, periphere motorische Neuropathie, periphere Neuropathie, periphere sensomotorische Neuropathie, Neuralgie und Polyneuropathie
  • +d Periphere Neuropathie umfasst periphere sensorische Neuropathie, periphere motorische Neuropathie, periphere Neuropathie, periphere sensomotorische Neuropathie, Neuralgie und Polyneuropathie
  • -In den drei klinischen Studien, die sowohl den randomisierten Behandlungszeitraum als auch den offenen Behandlungszeitraum mit Momelotinib umfassten, traten bei 55,4 % (402/725) der mit Omjjara behandelten Patienten Infektionen auf, von denen 18,6 % (135/725) als schwer (≥Grad 3) eingestuft wurden, während die meisten Fälle, nämlich 81,4 % (590/725), leicht oder mässig waren. Die am häufigsten gemeldeten Infektionen (≥1 % der Probanden in der MMB-Gesamtgruppe) waren Harnwegsinfektionen (12,1 %), Lungenentzündung (11,4 %), Infektionen der oberen Atemwege (10,1 %), Bronchitis (6,1 %), Nasopharyngitis (5,5 %), oraler Herpes (3,4%), Sinusitis (3,4 %), Herpes zoster (3,2 %), Atemwegsinfektionen (3,2 %), Gastroenteritis (3,2 %), Blasenentzündung (2,8 %), Sepsis (2,5 %), COVID-19 (2,3%), Zellulitis (2,3 %), Infektionen der unteren Atemwege (2,3 %), Influenza (2,3 %), orale Candidiasis (1,5%), Hautinfektionen (1,1 %) und COVID-19-Pneumonie (1,0 %). Der Anteil der Patienten, die die Behandlung aufgrund einer Infektion abbrachen, betrug 2,5 % (18/725). Tödliche Infektionen wurden bei 4,4% (32/725) der Patienten gemeldet (am häufigsten Pneumonie). Siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • +In den drei klinischen Studien, die sowohl den randomisierten Behandlungszeitraum als auch den offenen Behandlungszeitraum mit Momelotinib umfassten, traten bei 55,4 % (402/725) der mit Omjjara behandelten Patienten Infektionen auf, von denen 18,6 % (135/725) als schwer (≥Grad 3) eingestuft wurden, während die meisten Fälle, nämlich 81,4 % (590/725), leicht oder mässig waren. Die am häufigsten gemeldeten Infektionen (≥1 % der Probanden in der MMB-Gesamtgruppe) waren Harnwegsinfektionen (12,1 %), Lungenentzündung (11,4 %), Infektionen der oberen Atemwege (10,1 %), Bronchitis (6,1 %), Nasopharyngitis (5,5 %), oraler Herpes (3,4%), Sinusitis (3,4 %), Herpes zoster (3,2 %), Atemwegsinfektionen (3,2 %), Gastroenteritis (3,2 %), Blasenentzündung (2,8 %), Sepsis (2,5 %), COVID-19 (2,3%), Zellulitis (2,3 %), Infektionen der unteren Atemwege (2,3 %), Influenza (2,3 %), orale Candidiasis (1,5%), Hautinfektionen (1,1 %) und COVID-19-Pneumonie (1,0 %). Der Anteil der Patienten, die die Behandlung aufgrund einer Infektion abbrachen, betrug 2,5 % (18/725). Tödliche Infektionen wurden bei 4,4% (32/725) der Patienten gemeldet (am häufigsten Pneumonie). Siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -In den drei klinischen Studien, die sowohl den randomisierten Behandlungszeitraum als auch den open-label Behandlungszeitraum mit Momelotinib umfassten, traten bei 28,6 % (207/725) bzw. 27,2 % (197/725) der mit Omjjara behandelten Patienten neue oder sich verschlechternde Erhöhungen (alle Grade) von ALT und AST auf; Transaminasenerhöhungen Grad 3 oder 4 traten bei 1,5 % (11/725) bzw. 0,3 % (2/725) auf. Es gab keine Fälle von Transaminasenerhöhungen, die zum Absetzen von Omjjara führten. Siehe auch "Hepatotoxizität und Hepatisches Monitoring" in Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • +In den drei klinischen Studien, die sowohl den randomisierten Behandlungszeitraum als auch den open-label Behandlungszeitraum mit Momelotinib umfassten, traten bei 28,6 % (207/725) bzw. 27,2 % (197/725) der mit Omjjara behandelten Patienten neue oder sich verschlechternde Erhöhungen (alle Grade) von ALT und AST auf; Transaminasenerhöhungen Grad 3 oder 4 traten bei 1,5 % (11/725) bzw. 0,3 % (2/725) auf. Es gab keine Fälle von Transaminasenerhöhungen, die zum Absetzen von Omjjara führten. Siehe auch "Hepatotoxizität und Hepatisches Monitoring" in Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Hypersensitivität.
  • +Hypersensitivität
  • -Momelotinib hemmt die zytokininduzierte STAT3-Phosphorylierung im Vollblut von MF-Patienten. Die maximale Hemmung der STAT3-Phosphorylierung trat 2 Stunden nach Gabe von Momelotinib ein, wobei die Hemmung mindestens 6 Stunden anhielt. Ausserdem induzierte Momelotinib bei MF-Patienten sowohl eine akute als auch eine anhaltende Reduktion des zirkulierenden Hepcidins, was in erhöhter Eisenverfügbarkeit und gesteigerter Erythropoese resultierte.
  • +Momelotinib hemmt die zytokininduzierte STAT3-Phosphorylierung im Vollblut von MF-Patienten. Die maximale Hemmung der STAT3-Phosphorylierung trat 2 Stunden nach Gabe von Momelotinib ein, wobei die Hemmung mindestens 6 Stunden anhielt. Ausserdem induzierte Momelotinib bei MF-Patienten sowohl eine akute als auch eine anhaltende Reduktion des zirkulierenden Hepcidins, was in erhöhter Eisenverfügbarkeit und gesteigerter Erythropoese resultierte.
  • -In einer Dosis, die dem 4-Fachen der höchsten empfohlenen Anfangsdosierung von 200 mg entsprach, führte Momelotinib zu keiner klinisch relevanten Verlängerung des QT-Intervalls.
  • +In einer Dosis, die dem 4-Fachen der höchsten empfohlenen Anfangsdosierung von 200 mg entsprach, führte Momelotinib zu keiner klinisch relevanten Verlängerung des QT-Intervalls.
  • -Bei MOMENTUM handelte es sich um eine doppelblinde, im Verhältnis 2:1 randomisierte, verumkontrollierte Studie an 195 symptomatischen und anämischen (Hämoglobin <10 g/dl) MF-Patienten, die mit JAK-Inhibitoren vorbehandelt worden waren. Alle Patienten hatten Ruxolitinib erhalten und 3,6 % der Patienten hatten auch Fedratinib erhalten. Das Alter lag im Median bei 71 Jahren (Spanne 38 bis 86 Jahre); 79% waren 65 Jahre alt und älter und 63% waren männlichen Geschlechts. Vierundsechzig Prozent (64 %) der Patienten litten an einer primären Myelofibrose, 19 % hatten eine Post-PV-MF und 17 % eine Post-ET-MF. 5 % der Patienten wurden der Intermediär-1-Risikogruppe, 57 % der Intermediär-2-Risikogruppe und 35 % der Hochrisikogruppe zugeordnet. Die Patienten waren beim Screening symptomatisch und wiesen im Myelofibrosis Symptom Assessment Form (MFSAF) v4.0 einen Symptom-Gesamtscore (total symptom score, TSS) ≥10 auf (mittlerer MFSAF-TSS zu Studienbeginn: 27). Die Patienten waren zudem anämisch mit einem Hämoglobin-(Hb-)Wert <10 g/dL. In dem täglich auszufüllenden MFSAF-Tagebuch wurden die Leitsymptome von MF erfasst: Nachtschweiss, abdominale Beschwerden, Schmerzen unterhalb des linken Rippenbogens, Fatigue/Müdigkeit, frühes Sättigungsgefühl, Juckreiz und Knochenschmerzen. In den 8 Wochen vor der Studienaufnahme hatten 79 % Erythrozytentransfusionen erhalten. Zu Studienbeginn lag der Hb-Wert im Median bei 8 g/dl und die Thrombozytenzahl im Median bei 96 × 109/L.
  • -Die Patienten wurden über einen Zeitraum von 24 Wochen mit 200 mg Momelotinib einmal täglich oder 300 mg Danazol zweimal täglich behandelt; anschliessend erfolgte eine offene Behandlung mit Momelotinib. Die beiden primären Wirksamkeitsendpunkte waren der Prozentsatz der Patienten mit einer Verringerung des Gesamtsymptom-Scores (TSS) um 50 % oder mehr von Studienbeginn bis Woche 24 (gemessen mit dem Myelofibrose-Symptom-Bewertungsbogen [MFSAF] v4.0) und der Prozentsatz der Patienten, die in Woche 24 transfusionsunabhängig (TI) waren (definiert als keine Transfusionen und alle Hämoglobinwerte ≥8 g/dL in den 12 Wochen vor Woche 24). Ein zahlenmässig höherer (nicht unterlegener) Prozentsatz der Patienten erreichte unter Momelotinib im Vergleich zu Danazol in Woche 24 Transfusionsunabhängigkeit. Ein wichtiger sekundärer Endpunkt war die Rate der transfusionsfreien Patienten in Woche 24. Die Studienergebnisse sind in Tabelle 3 zusammengefasst.
  • -Tabelle 3: Prozentualer Anteil der Patienten mit Symptomreduktion und Transfusionsunabhängigkeit in Woche 24 (MOMENTUM)
  • - Omjjara n = 130 Danazol n = 65
  • +Bei MOMENTUM handelte es sich um eine doppelblinde, im Verhältnis 2:1 randomisierte, verumkontrollierte Studie an 195 symptomatischen und anämischen (Hämoglobin <10 g/dl) MF-Patienten, die mit JAK-Inhibitoren vorbehandelt worden waren. Alle Patienten hatten Ruxolitinib erhalten und 3,6 % der Patienten hatten auch Fedratinib erhalten. Das Alter lag im Median bei 71 Jahren (Spanne 38 bis 86 Jahre); 79% waren 65 Jahre alt und älter und 63% waren männlichen Geschlechts. Vierundsechzig Prozent (64 %) der Patienten litten an einer primären Myelofibrose, 19 % hatten eine Post-PV-MF und 17 % eine Post-ET-MF. 5 % der Patienten wurden der Intermediär-1-Risikogruppe, 57 % der Intermediär-2-Risikogruppe und 35 % der Hochrisikogruppe zugeordnet. Die Patienten waren beim Screening symptomatisch und wiesen im Myelofibrosis Symptom Assessment Form (MFSAF) v4.0 einen Symptom-Gesamtscore (total symptom score, TSS) ≥10 auf (mittlerer MFSAF-TSS zu Studienbeginn: 27). Die Patienten waren zudem anämisch mit einem Hämoglobin-(Hb-)Wert <10 g/dL. In dem täglich auszufüllenden MFSAF-Tagebuch wurden die Leitsymptome von MF erfasst: Nachtschweiss, abdominale Beschwerden, Schmerzen unterhalb des linken Rippenbogens, Fatigue/Müdigkeit, frühes Sättigungsgefühl, Juckreiz und Knochenschmerzen. In den 8 Wochen vor der Studienaufnahme hatten 79 % Erythrozytentransfusionen erhalten. Zu Studienbeginn lag der Hb-Wert im Median bei 8 g/dl und die Thrombozytenzahl im Median bei 96 × 109/L.
  • +Die Patienten wurden über einen Zeitraum von 24 Wochen mit 200 mg Momelotinib einmal täglich oder 300 mg Danazol zweimal täglich behandelt; anschliessend erfolgte eine offene Behandlung mit Momelotinib. Die beiden primären Wirksamkeitsendpunkte waren der Prozentsatz der Patienten mit einer Verringerung des Gesamtsymptom-Scores (TSS) um 50 % oder mehr von Studienbeginn bis Woche 24 (gemessen mit dem Myelofibrose-Symptom-Bewertungsbogen [MFSAF] v4.0) und der Prozentsatz der Patienten, die in Woche 24 transfusionsunabhängig (TI) waren (definiert als keine Transfusionen und alle Hämoglobinwerte ≥8 g/dL in den 12 Wochen vor Woche 24). Ein zahlenmässig höherer (nicht unterlegener) Prozentsatz der Patienten erreichte unter Momelotinib im Vergleich zu Danazol in Woche 24 Transfusionsunabhängigkeit. Ein wichtiger sekundärer Endpunkt war die Rate der transfusionsfreien Patienten in Woche 24. Die Studienergebnisse sind in Tabelle 3 zusammengefasst.
  • +Tabelle 3: Prozentualer Anteil der Patienten mit Symptomreduktion und Transfusionsunabhängigkeit in Woche 24 (MOMENTUM)
  • + Omjjara n = 130 Danazol n = 65
  • - 
  • -Momelotinib wird nach oraler Gabe rasch absorbiert, wobei die Spitzenkonzentration im Plasma (Cmax) innerhalb von 3 Stunden nach der Gabe erreicht wird und die Plasmaexposition weniger als dosisproportional ansteigt, insbesondere bei Dosen über 300 mg. Bei einer Dosis von 200 mg einmal täglich im Steady State beträgt die mittlere Cmax von Momelotinib bei Patienten mit Myelofibrose 479 ng/mL (%VK = 61%) und die AUCtau 3288 ng•h/mL (%VK = 60%).
  • +Momelotinib wird nach oraler Gabe rasch absorbiert, wobei die Spitzenkonzentration im Plasma (Cmax) innerhalb von 3 Stunden nach der Gabe erreicht wird und die Plasmaexposition weniger als dosisproportional ansteigt, insbesondere bei Dosen über 300 mg. Bei einer Dosis von 200 mg einmal täglich im Steady State beträgt die mittlere Cmax von Momelotinib bei Patienten mit Myelofibrose 479 ng/mL (%VK = 61%) und die AUCtau 3288 ng•h/mL (%VK = 60%).
  • -Momelotinib wird beim Menschen zu etwa 91% an Plasmaproteine gebunden. Das mittlere scheinbare Distributionsvolumen von Momelotinib im Steady State bei Patienten mit Myelofibrose, die täglich 200 mg Momelotinib erhielten, belief sich auf 984 L, was auf eine umfangreiche Verteilung im Gewebe hinweist.
  • +Momelotinib wird beim Menschen zu etwa 91% an Plasmaproteine gebunden. Das mittlere scheinbare Distributionsvolumen von Momelotinib im Steady State bei Patienten mit Myelofibrose, die täglich 200 mg Momelotinib erhielten, belief sich auf 984 L, was auf eine umfangreiche Verteilung im Gewebe hinweist.
  • -Nach oraler Gabe von 200 mg Momelotinib betrug die mittlere terminale Halbwertszeit (t½) von Momelotinib 4 bis 8 Stunden; die Halbwertszeit von M21 ist ähnlich. Die scheinbare Gesamtclearance (CL/F) von Momelotinib bei Patienten mit Myelofibrose lag bei 103 L/h.
  • +Nach oraler Gabe von 200 mg Momelotinib betrug die mittlere terminale Halbwertszeit (t½) von Momelotinib 4 bis 8 Stunden; die Halbwertszeit von M21 ist ähnlich. Die scheinbare Gesamtclearance (CL/F) von Momelotinib bei Patienten mit Myelofibrose lag bei 103 L/h.
  • -Die AUC von Momelotinib fiel bei Personen mit mässiger (Child-Pugh-Klasse B) und schwerer (Child-Pugh-Klasse C) Leberfunktionsstörung um 8 % bzw. 97 % höher aus als bei Personen mit normaler Leberfunktion (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Die AUC von Momelotinib fiel bei Personen mit mässiger (Child-Pugh-Klasse B) und schwerer (Child-Pugh-Klasse C) Leberfunktionsstörung um 8 % bzw. 97 % höher aus als bei Personen mit normaler Leberfunktion (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Die AUC von Momelotinib verminderte sich um 13 % bei Personen mit mässiger Nierenfunktionsstörung (eGFR 30–59 mL/min/1,73 m2) und um 16 % bei Personen mit schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR 15–29 mL/min/1,73 m2), jeweils im Vergleich zu Personen mit normaler Nierenfunktion (eGFR ≥90 mL/min/1,73 m2). Die AUC des aktiven Metaboliten M21 lag bei Personen mit mässiger und schwerer Nierenfunktionsstörung 20 % bzw. 41 % höher als bei Personen mit normaler Nierenfunktion. Zu Patienten mit dialysepflichtiger terminaler Niereninsuffizienz (ESRD) liegen keine Daten vor.
  • +Die AUC von Momelotinib verminderte sich um 13 % bei Personen mit mässiger Nierenfunktionsstörung (eGFR 30–59 mL/min/1,73 m2) und um 16 % bei Personen mit schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR 15–29 mL/min/1,73 m2), jeweils im Vergleich zu Personen mit normaler Nierenfunktion (eGFR ≥90 mL/min/1,73 m2). Die AUC des aktiven Metaboliten M21 lag bei Personen mit mässiger und schwerer Nierenfunktionsstörung 20 % bzw. 41 % höher als bei Personen mit normaler Nierenfunktion. Zu Patienten mit dialysepflichtiger terminaler Niereninsuffizienz (ESRD) liegen keine Daten vor.
  • -In der 2jährigen Kanzerogenitätsstudie an Sprague-Dawley-Ratten induzierte orales Momelotinib in einer Dosis von 15 mg/kg/Tag (entsprechend etwa dem 17-Fachen der maximal empfohlenen Dosis basierend auf der kombinierten AUC von Momelotinib und M21) gutartige Leydigzelltumoren. Ein erhöhtes Risiko für die menschliche Gesundheit wird als unwahrscheinlich angesehen, da der Anstieg der Inzidenz von Leydigzelladenomen als artspezifischer mechanistischer Befund gewertet wurde (d.h. Prolaktinabhängigkeit der Leydigzellen bei Ratten).
  • +In der 2jährigen Kanzerogenitätsstudie an Sprague-Dawley-Ratten induzierte orales Momelotinib in einer Dosis von 15 mg/kg/Tag (entsprechend etwa dem 17-Fachen der maximal empfohlenen Dosis basierend auf der kombinierten AUC von Momelotinib und M21) gutartige Leydigzelltumoren. Ein erhöhtes Risiko für die menschliche Gesundheit wird als unwahrscheinlich angesehen, da der Anstieg der Inzidenz von Leydigzelladenomen als artspezifischer mechanistischer Befund gewertet wurde (d.h. Prolaktinabhängigkeit der Leydigzellen bei Ratten).
  • -Nicht über 25 °C lagern und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Jede Flasche enthält ein Silicagel-Trockenmittel, das die Tabletten schützt und nicht herausgenommen werden darf. Den Behälter fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
  • +Nicht über 25 °C lagern und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Jede Flasche enthält ein Silicagel-Trockenmittel, das die Tabletten schützt und nicht herausgenommen werden darf. Den Behälter fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
  • -GlaxoSmithKline AG, 6340 Baar
  • +GlaxoSmithKline AG, 6340 Baar
  • -Januar 2026
  • +Juni 2026
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