InteraktionenZeitabstände zu anderen Impfungen sind nicht erforderlich.
Wegen der Gefahr einer verminderten Antikörperbildung darf humanes Tollwut-Immunglobulin weder in einer höheren als der empfohlenen Dosis (siehe «Dosierung/Anwendung») noch wiederholt verabreicht werden. Dies gilt auch für die Fälle, in denen die Behandlung nicht sofort nach Tollwut-Kontakt begonnen wurde. Keinesfalls darf Tollwut-Immunglobulin zusammen mit Tollwut-Impfstoff Mérieux in einer Spritze gemischt oder an der gleichen Körperstelle injiziert werden. Wenn möglich sollten kontralaterale Injektionsstellen gewählt werden.
Unter einer Therapie mit Immunsuppressiva, einschliesslich systemischer Behandlung mit Kortikosteroiden, kann der Impferfolg eingeschränkt sein. Bei einer präexpositionellen Impfung sollte der Impferfolg deshalb 2 bis 4 Wochen nach der letzten Impfung serologisch überprüft werden (siehe auch «Dosierung/Anwendung»). Bei einer postexpositionellen Impfung sollte die Anwendung von Immunsuppressiva vermieden werden (siehe auch «Dosierung/Anwendung»).
Es liegen keine klinischen Daten zur gleichzeitigen Anwendung von Tollwut-Impfstoff Mérieux mit anderen Impfstoffen vor. Separate Injektionsstellen und Spritzen müssen bei einer gleichzeitigen Gabe mit anderen Arzneimitteln, inklusive Tollwut-Immunglobulin, verwendet werden.
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