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Fachinformation zu Nivaquine®:Sanofi-Aventis (Suisse) SA
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Interaktionen

Es können Interaktionen mit anderen Medikamenten auftreten:
Kontraindizierte Kombinationen:
·Citalopram oder Escitalopram: erhöhtes Risiko für ventrikuläre Arrhythmien, insbesondere Torsade de pointes.
·Domperidon: erhöhtes Risiko für ventrikuläre Arrhythmien, insbesondere Torsade de pointes.
Nicht zu empfehlende Kombinationen:
Chloroquin verlängert das QT-Intervall. Von einer Kombination mit Medikamenten, die zu einer Torsade de pointes führen können, wird abgeraten. Dazu zählen Antiarrhythmika der Klassen IA und III (Amiodaron), Antipsychotika, Halofantrin, Lumefantrin, Pentamidin, bestimmte Antibiotika (Moxifloxacin).
Das Risiko für ventrikuläre Arrhythmien, insbesondere Torsade de pointes, ist erhöht.
Wenn möglich sollte eine der beiden Therapien abgebrochen werden.
Kann die Kombination nicht vermieden werden, müssen zuvor eine Kontrolle des QT-Intervalls und ein EKG-Monitoring erfolgen.
Von einer gleichzeitigen Anwendung von Chloroquin und als nierentoxisch bekannten Medikamenten wie Tamoxifen wird abgeraten.
Kombinationen, bei denen Vorsicht geboten ist:
·Topische Antazida und Kohle: Salze (Karbonate, Citrate, Glukonate, Magaldrate, Phosphate, Sulfate, Silikate), Aluminium-, Kalzium- und Magnesiumoxide und -hydroxide. Sie vermindern die Absorption von Chloroquin durch die Verdauung. Gastrointestinale Topika sind zeitlich versetzt zu Chloroquin (wenn möglich mit mehr als 2 Stunden Abstand) einzunehmen;
·Ciclosporin: Risiko eines erhöhten Ciclosporin-Blutspiegels und einer Kreatininämie. Bei einer gleichzeitigen Verabreichung und nach dem Absetzen von Chloroquin müssen der Ciclosporin-Blutspiegel bestimmt, die Nierenfunktion kontrolliert und die Dosierung entsprechend angepasst werden;
·Schilddrüsenhormone: Risiko einer klinischen Hypothyreose bei Patienten, die mit Schilddrüsenhormonen substituiert werden. Während der Behandlung mit Malariamitteln und nach der Beendigung Überwachung der T3- und T4-Serumkonzentrationen und gegebenenfalls Anpassung der Schilddrüsenhormondosierung.
Bei gleichzeitiger Anwendung zu berücksichtigen:
·Cimetidin: Verzögerte Eliminierung von Chloroquin und Risiko einer Überdosierung;
·Medikamente, die die Krampfschwelle herabsetzen: Die gleichzeitige Anwendung von prokonvulsiven Medikamenten oder Arzneimitteln, die die Krampfschwelle herabsetzen, ist aufgrund des damit verbundenen hohen Risikos sorgfältig abzuwägen. Zu diesen Medikamenten zählen insbesondere die meisten Antidepressiva (Imipramin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer), Neuroleptika (Phenothiazine und Butyrophenone), Mefloquin, Bupropion, Tramadol;
·Alkohol und lebertoxische Stoffe: erhöhte Lebertoxizität;
·MAO-Hemmer: erhöhte 4-Aminochinolintoxizität;
·Kortikoide: mögliche Myopathien oder Kardiomyopathien können verstärkt werden;
·eine gleichzeitig notwendige orale Schutzimpfung gegen Typhus abdominalis (Malaria-Prophylaxe erst 3 Tage nach Einnahme der letzten Impfstoffkapsel beginnen).
·Goldverbindungen, Indometazin und Probenecid verstärken das Risiko einer Sensibilisierung auf Chloroquin und die Gefahr einer Retinopathie.
·Digoxin: Eine langfristige gleichzeitige Einnahme von Digoxin und Chloroquin kann zu erhöhten Digoxin-Plasmaspiegeln mit dem Risiko einer Glykosidintoxikation führen.
·Methotrexat und andere Folsäureantagonisten: Ihre Wirkung wird durch Chloroquin verstärkt.
·Insulin und Antidiabetika: Chloroquin kann die Wirkungen einer Hypoglykämietherapie verstärken. Es ist daher u.U. nötig, die Insulin- bzw. Antidiabetikadosis zu verringern.
·Die Antikörperreaktion auf eine Tollwutimpfung (HDC-Impfstoff) kann durch Chloroquin beeinträchtigt werden.
·Agalsidase: Es besteht das theoretische Risiko einer Inhibition der intrazellulären Aktivität von α-Galactosidase bei gleichzeitiger Verabreichung von Agalsidase und Chloroquin.

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