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Fachinformation zu Limbitrol® Kapseln:MEDA Pharmaceuticals Switzerland GmbH
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Schwangerschaft/Stillzeit

Für Limbitrol liegen nur unzureichende klinische Daten während der Schwangerschaft vor. Es gibt Fallberichte von Missbildungen des Kindes bei Exposition mit Limbitrol während der Schwangerschaft.
Tierexperimentelle Studien haben nach hohen Dosen Amitriptylin Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Nach Gabe höherer Dosierungen von Antidepressiva vor der Geburt wurden beim Neugeborenen Entzugserscheinungen in Form von Störungen der Herz- und Atemfunktion, Harn- und Stuhlentleerung sowie Unruhe beobachtet.
Chlordiazepoxid passiert die Plazentaschranke. Die Halbwertszeit beim Neugeborenen ist gegenüber adulten Werten um ca. 20% erhöht.
Ein längerfristiger Gebrauch von Chlordiazepoxid während der Schwangerschaft kann zu einem Entzugssyndrom des Neugeborenen führen.
Gaben grösserer Dosen von Chlordiazepoxid unmittelbar vor oder während der Geburt können beim Säugling Hypothermie, Hypotonie, leichte Atemdepression und Trinkschwäche (sog. «floppy infant syndrom») auslösen.
Limbitrol darf deshalb während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
Da sowohl Amitriptylin als auch Chlordiazepoxid in die Muttermilch übergehen, darf Limbitrol bei stillenden Frauen nicht verwendet werden.

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